Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Heinrichs, Karin; HS-Prof. Dr.
Projektleitung intern
Heinrichs, Karin Helene Karola; HS-Prof. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 –
Beschreibung
Die erste Berufswahl und der Übergang von der Schule in die Ausbildung bzw. den Beruf ist eine wichtige Entwicklungsaufgabe für Jugendliche auf dem Weg ins Erwachsenenleben. Dieser erste Übergang in das Berufsleben legt die Grundlage für weitere berufliche Entscheidungen, für die (dauerhafte) Integration in das Erwerbsleben und die Teilhabe an der Gesellschaft. In diesem Forschungsschwerpunkt sollen Gelingensbedingungen beruflicher Übergänge im Laufe der Berufsbiographie. Ein besonderer Fokus liegt auf Personengruppen, die in besonderer Weise der Gefahr der Benachteiligung unterliegen und somit besonderer Unterstützung bedürfen. In diesem Publikationsschwerpunkt beschäftige ich mich vorwiegend mit Maßnahmen der Berufsorientierung und deren Wirkung, aber auch mit Fragen der beruflichen Identifikation mit dem Verbleib in Beruf und Betrieb nach der Erstausbildung. Es werden Problemstellungen und Angebote der Bildungspraxis vor dem Hintergrund von theoretischen Ansätzen und empirischen Befunden diskutiert. Auch berufliche Übergänge im Erwachsenenalter wie von Lehrpersonen oder Professor:innen werden in den Blick genommen.
Ziel ist es, wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse zur Lage und zu Perspektiven der (jungen) Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf in Österreich im Übergang Schule-Beruf zu gewinnen, besondere Herausforderungen zu identifizieren, Maßnahmen zu evaluieren und in Entwicklungsprojekten zur Verbesserung von deren Chancen beizutragen.
Der Fokus dieses FORVET-Schwerpunkts liegt auf den folgenden Themenbereichen:
1. Berufsorientierung und Unterstützung im Übergang Schule-Beruf, insbesondere in Bildungsgängen der Berufsvorbereitung wie der PTS sowie insbesondere mit Blick auf vulnerable Gruppen.
2. Prävention von Schul- und Ausbildungsabbruch in der Sekundarstufe 2
3. Mentale Gesundheit im Übergang Schule-Beruf und der dualen Ausbildung

4. Beziehungsgestaltung in Schule als soziale Ressource der Lern- und Gesundheitsförderung insbesondere in beruflichen Übergängen
5. Identifikation mit Beruf und Betrieb – Status quo und Entwicklung insbesondere im Lauf der Berufsausbildung
6. Beruflichkeitsbewusstsein als Quelle intrinsischer Tätigkeitsmotivation in Berufskarrieren über die Lebensspanne (z.B. von Lehkräften in der Berufsbildung oder in wissenschaftlichen Karrieren von Professor:innen der Berufs- und Wirtschaftspädagogik)

Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Winkler, Kurt;
Projektleitung intern
Winkler, Kurt;
Interne Projektmitarbeiter/innen
Schöfl, Martin; Dr.
Venhoda, Simone; Mag. Prof.
Weber, Christoph; Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Schönbauer, Regina;
Kooperationspartner
Barmherzigen Brüder Linz
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
Aufbauend auf den Ergebnissen einer vom Projektteam durchgeführten Längsschnittstudie zur Erhebung der Rechenleistungen an der Nahtstelle Elementar- zur Primarstufe soll nun das daraus abgeleitete Erhebungsinstrument „Beobachtungsbogen vor Schuleintritt – BvS“ an einer neuen Kohorte von Kindergartenkindern überprüft werden. Im Rahmen der Statuserhebung vor Schuleintritt prüfen Primarstufenpädagoginnen anhand eines Beobachtungsbogens Stufen der numerisch-mathematischen Entwicklung (Modell angelehnt an Fritz & Ricken, 2007). Als Außenkriterium wird mit diesen Kindern 12 Monate später ein an dieses Modell angepasstes Verfahren im Einzelsetting (MARKO D1) und einem Verfahren zur Erhebung des Rechenspeed (DIRG) durchgeführt, um die Ergebnisse der Erhebung im Kindergarten einer prospektiven Validierung zuführen zu können. Ziel ist die Erhebung von Risikofaktoren mathematischer Entwicklung und die Überprüfung der Bedeutung davon für die Mathematikleistungen im ersten Schuljahr. Abgeleitet von den Ergebnissen sollen Kinder mit Risikopunkten schnellstmöglich einer primären und sekundären Präventionsmaßnahme zugeführt werden. Diese wird nach dem 2. Testzeitpunkt eingesetzt und deren Effektivität in einem 3. Testzeitpunkt erhoben (DIRG).
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Heinrichs, Karin; HS-Prof. Dr.
Projektleitung intern
Heinrichs, Karin Helene Karola; HS-Prof. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 –
Beschreibung
Berufsbildende und auch die Berufsschulen leisten einen Beitrag zur Demokratie- und Umwelterziehung der Jugendlichen. Zudem sollten zukünftige Fachkräfte auf den Umgang mit ethischen Herausforderungen im Beruf vorbereitet werden. Sie sollten in der Lage sein, berufliche Ideal- und Wertevorstellungen zu entwickeln und unter gegebenen, teils restriktiven Bedingungen und Vorgaben (z.B. des Unternehmens/der Institution) zu balancieren, Grenzen der eigenen Handlungsmöglichkeiten und Verantwortung abzuwägen sowie in den gegebenen Spielräumen verantwortungsvoll und ethisch angemessen zu handeln. In diesem Forschungsschwerpunkt interessiert uns, wie (zukünftig) Berufstätige darauf vorbereitet werden können, Entscheidungen in moralrelevanten Situationen zu begründen und in Übereinstimmung mit ihren Urteilen zu handeln. In diesem Publikationsschwerpunkt werden Fragestellungen der moralpsychologischen Grundlagenforschung zu Entscheiden und Handeln in ethisch relevanten Situationen ebenso diskutiert wie Konzepte der Demokratie-, Moral- und Umwelterziehung in beruflichen Kontexten entwickelt, implementiert und evaluiert.
Der Fokus unserer Forschung liegt insbesondere auf den folgenden Themenbereichen:
1. Didaktische Gestaltung und Qualität von (Gruppen-)Diskussionen, Argumentation und Kommunikation zu ethischen Konflikten im Beruf
2. Lehrkräfteethos, insbesondere als Sozialfacette des Ethos von Berufspädagog:innen und betrieblichen Ausbilder:innen mit dem Blick auf die Gestaltung der Lehrkräfte-Schüler:innen-Beziehung und der Gestaltung sozialer Beziehungen unter Lernenden
3. Gelingensbedingungen und ethische Herausforderungen
Kooperation: im Kontext von Teamarbeit am (digitalen) Arbeitsplatz, unter Lehrkräften oder in Gruppenarbeiten in Lehr-Lern-Umgebungen der Berufsbildung oder der Hochschullehre
4. Der Happy Victimzer im Erwachsenenalter: Das Zusammenspiel von Kognition und Emotion in ethischen Konflikten insbesondere in beruflichen Kontexten
5. Partizipation in Schule und Ausbildung
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Wahlmüller, Thomas; Mag. MA.
Projektleitung intern
Wahlmüller, Thomas; Mag. MA Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kemethofer, David; Mag. Dr.
Nachbaur, Gertrud; IL Mag. Dipl.Päd.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
BZBF – Bundeszentrum für Professionalisierung in der Bildungsforschung
Laufzeit
2018 – 2019
Beschreibung
Im Diskurs um Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung im Bildungswesen wird verstärkt der Fokus auf die Einzelschule gelegt, deren Entwicklung als Trias von Organisations-, Unterrichts- und Personalentwicklung aufgefasst wird. Die Personalentwicklung in Form von Lehrer/innenfort- und weiterbildung wird dabei als zentraler Baustein für die individuelle Professionalisierung und die Weiterentwicklung von Schulen gesehen. Für die Fort- und Weiterbildung sind grundsätzlich die Pädagogischen Hochschulen verantwortlich. Empirisch sind in Österreich die Wirksamkeit und die innerschulische Nachhaltigkeit dieser Angebote durchaus ungesichert. Demgegenüber stehen dennoch Forschungsbefunde über Bedingungen und Merkmale wirksamer Fortbildungen.

Neben der individuellen Professionalisierung der Lehrkräfte ist an den Besuch von Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen die Hoffnung geknüpft, dass die Teilnahme auch einen systemischen Nutzen für die Entwicklung der gesamten Schule bringt. Die Schulleitungen stellen dabei Schlüsselfiguren dar. Die Aufnahme bzw. Festlegung von Fort- und Weiterbildungsplänen als Teil des Gesamtkonzeptes für die Entwicklung der Schule sowie die Sicherstellung der Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten beeinflusst die Qualität der Schule und den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler.
Das Erkenntnisinteresse des geplanten Forschungsprojekts liegt darin, ob und inwieweit Schulleitungen Fortbildung als ein Instrument zur Personalentwicklung wahrnehmen und einsetzen und welche Wirkungen sie der Fortbildung im Hinblick auf die Personalentwicklung zuschreiben. Zur Beantwortung der Fragen werden an 16 Volksschulen und Neuen Mittelschulen in Oberösterreich, differenziert nach Stadt/Land und der Schulgröße, leitfadengestützte Interviews mit Schulleiterinnen und Schulleitern durchgeführt. Die Auswertung der Interviews orientiert sich an der von Mayring beschriebenen Vorgehensweise zur Inhaltsanalyse.
Ziel des geplanten Forschungsprojekts ist ein Erkenntnisgewinn, wie Schulleitungen als zentrale Akteure im System Schule Fortbildungen als Instrument der Personalentwicklung und damit letztlich auch im Hinblick auf Schulentwicklung einschätzen und selbst einsetzen und wie diese Erkenntnisse Anhaltspunkte für die Planung und Durchführung von Fortbildungsangeboten der Pädagogische Hochschule darstellen können.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Wahlmüller, Thomas; Mag. MA.
Projektleitung intern
Wahlmüller, Thomas; Mag. MA Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Pilz, Maria; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Eder, Elisabeth;
Fritz, Isabella;
Huchler, Martin;
Höfferer, Gerrit;
Kronberger, Silvia;
Mitter, Hubert;
Rapp, Ursula;
Sorgo, Gabriele;
Winter, Kate;
Wopfner, Edith;
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Salzburg
Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Pädagogische Hochschule Wien
Laufzeit
2017 – 2020
Beschreibung
4 Abstract(Max. 4000 Zeichen inkl. Leerzeichen. Das Abstrakt soll folgende Punkte beinhalten: 1.) Ausgangslage/Problemaufriss, 2.) Zielsetzung(en) und Fragestellung(en) des Projekts und 3.) Methode)

Egalitäre Bildungsbeteiligung sowie Diversitäts- und Genderbewusstsein sind zentrale Desiderate in Bildung und Unterricht. Das geplante Forschungsprojekt geht der Frage nach, inwieweit sich schon im Kindergarten soziale Konstruktionen einer Geschlechterstereotypisierung durch die Pädagoginnen- und Pädagogen- Kind-Beziehung zeigen. Die Qualität der Beziehung zu den Pädagoginnen und Pädagogen spielt in elementarpädagogischen Einrichtungen eine zentrale Rolle, da sie neben dem Entdecken der biologischen Geschlechtsunterschiede auch unterschiedliche Reaktionen der sozialen Umwelt auf die Zuschreibung von „männlich“ und „weiblich“ erkennen. Forschungsergebnisse weisen darauf hin, dass Pädagoginnen und Pädagogen in elementaren Bildungseinrichtungen geschlechtsstereotype Rollenbilder zuschreiben und Unterschiede im Beziehungsaufbau zu männlichen und weiblichen Kindern aufweisen.
Das Erkenntnisinteresse des geplanten Forschungsprojekts liegt in der bildungstheoretischen Analyse von geschlechtsbezogenen Aspekten der Pädagoginnen- und Pädagogen-Kind-Beziehung und wie diese in Zusammenhang mit der Gestaltung von Räumen egalitärer Bildungsbeteiligung stehen. Weiters soll diskutiert werden, wie diese Ergebnisse in der Aus-, Fort- und Weiterbildung verankert werden können und sollen.
Die forschungsleitenden Fragestellungen dazu lauten: „Wie können elementarpädagogische Bildungsräume für egalitäre Entwicklung mit dem Fokus Geschlecht geschaffen werden, die eine „sichere“ Lern- und Bildungsatmosphäre gewährleisten?“, „Inwieweit wirkt sich die Qualität der Pädagoginnen- und Pädagogen-Kind-Beziehung auf die Entwicklung von Mädchen und Buben aus und welche geschlechtsbezogenen Zusammenhänge können dabei festgestellt werden?“ und „Wie können diese Erkenntnisse in elementarpädagogischen Studienmöglichkeiten an Pädagogischen Hochschulen aufgegriffen, berücksichtigt und implementiert werden?“

Ziel des geplanten Forschungsprojekts ist es, anhand einer bildungstheoretischen Analyse Thesen für die Pädagoginnen- und Pädagogen – Kind Beziehung mit dem Fokus Geschlecht auf handlungstheoretischer und handlungspraktischer Ebene für die Elementarpädagogik zu generieren. Diese Erkenntnisse sollen dann in einen Verwertungszusammenhang mit elementarpädagogischen Studienmöglichkeiten an Pädagogischen Hochschulen gebracht werden.
Aus wissenschaftlicher Sicht ist angedacht, die Befunde als Bericht und/oder in Form einer Publikation zu veröffentlichen. In Zusammenhang mit dem übergeordneten Projekt sollen die Ergebnisse weiters im Rahmen einer Projektkonferenz referiert werden.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Hirschenhauser, Katharina Maria; Mag. Dr. Prof. / 401660 Pädagogische Hochschule OÖ
Projektleitung intern
Hirschenhauser, Katharina Maria; HS-Prof. Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2020
Beschreibung
Beziehungen zwischen Mensch und Tier können die Entwicklung von emotionalen und sozialen Kompetenzen enorm fördern. Die Wirkungen von tiergestützten schulischen Interventionen auf
kognitiver Ebene wurden bisher empirisch nur selten belegt. Aktuell vermuten wir, dass primär sozio‐emotionale Veränderungen auf Grund von tiergestützten Erfahrungen auftreten, und diese dann sekundär auch beim Lernen, also auf kognitiver Ebene förderlich sind / sein können. Hier sollen drei (für Schule und erfolgreiches Lernen relevante) Wirkungen von Mensch‐Tier‐Beziehung auf mehreren Ebenen empirisch überprüft werden. (a) Ontogenetisch – es geht um Heimtiere als
„soziale Kumpane“ während des Aufwachsens. Überprüft wird die soziale Pufferwirkung von Heimtierbeziehungen auf die Entwicklung von Resilienz und Impulskontrolle von Schulkindern; (b) Akute Interventionen – es sollen Fallbeispiele für die verhaltensphysiologischen Wirkungen
kurzfristiger tiergestützter Angebote dargestellt werden; in intensiver Begleitung von bindungsgeleiteten Paar‐Interventionen werden Veränderungen in Verhalten, Stressbelastung und Impulskontrolle von Kindern während einzelner Pferdegestützter Einheiten erhoben; (c)
Langfristige Interventionen – Unter Lehrpersonen ist es zunehmend populär, ihren (speziell ausgebildeten) Hund als sogen. „Co‐Pädagogen“ mit ins Klassenzimmer bringen. Die Wirksamkeit von „Präsenzhunden“ auf das soziale Klassenklima und die Einstellung zu Schule und Lernen sind belegt. Hier sollen nun auch die Wirkungen von Schulhunden auf die Belastbarkeit und Impulskontrolle (emotional) und auf Lernerfolge (kognitiv) von Schüler/innen und Lehrpersonen
näher untersucht werden. Die individuelle Stressbelastung von Kindern soll anhand von Stresshormonen aus Speichelproben erhoben werden. Zur Erhebung von Impulskontrolle werden
Fragebögen und experimentelle Tests eingesetzt. Auch eine (d) interkulturelle Informationsbroschüre soll erstellt werden, die v.a. Eltern informieren soll, welche potenziellen und für das Lernen förderlichen Wirkungen die schulischen Erfahrungen mit dem Hund haben können.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Demmig, Silvia; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Demmig, Silvia; HS-Prof. Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2018
Beschreibung
Ausgangslage/Problemaufriss

Die Lehrenden in Oberösterreich sind zunehmend verunsichert, wie sie mit den in Bezug auf unterschiedliche Herkunftssprachen und Mehrsprachigkeit sehr heterogenen Lerngruppen umgehen sollen. Die Kognitionen und das Handeln der Lehrenden in Bezug auf dieses Handlungsfeld sollen im Mittelpunkt des Projektinteresses stehen.

Das Konzept der Language Awareness ist seit Langem ein in Europa favorisierter Weg, um mit dieser sprachlichen Heterogenität der Schulklassen konstruktiv umzugehen. Im Projekt soll zunächst geprüft werden, ob sich das Konzept das Sprachbewusstheit im Rahmen der oberösterreichischen Schulen als so weit beschreibbar und operationalisierbar erweist, dass auch Folgestudien über den Zusammenhang von Language Awareness der Lehrenden (im Folgenden Teacher Language Awareness (TLA ) genannt) und dem Lernen der SchülerInnen (wie im ADEQUA-Projekt, das weiter unten beschrieben wird) möglich sind. Langfristiges Ziel ist es somit, auf beiden Ebenen, dem Lernen der SchülerInnen und dem Handeln der Lehrenden Elemente der Language Awareness zu identifiziern und miteinander in Beziehung zu setzen.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Hirschenhauser, Katharina Maria; Mag. Dr. Prof.
Neuböck-Hubinger, Brigitte; Mag. BEd Prof.
Projektleitung intern
Hirschenhauser, Katharina Maria; HS-Prof. Mag. Dr. Prof.
Neuböck-Hubinger, Brigitte; Mag. BEd Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2019
Beschreibung
Das Programm „Sparkling Science“ hat in den letzten zehn Jahren eine Fülle von Kooperationen zwischen Wissenschaft und Schule angeregt. Im vorliegenden Projekt hinterfragen wir kritisch, welchen Mehrwert die Teilnahme an einem solchen Projektangebot explizit für die Bildungsseite darstellen kann. Gleichzeitig bieten die Kooperationen im Rahmen des Programms „Sparkling Science“ auch Lehramtsstudierenden wertvolle Gelegenheiten, pädagogisches Professionswissen zu generieren und Lerninhalte sowie inklusive Aspekte des Lernens in neuen Zusammenhängen zu erkennen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Böhm, Jan; Dr. MA. Prof.
Projektleitung intern
Böhm, Jan; HS-Prof. Dr. MA Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
3 Abstract
Das öffentliche Schulwesen hat sich in allen industrialisierten Ländern zu einem allumfassenden System entwickelt. Die Expansion beschränkt sich jedoch nicht nur auf entwickelte Länder, sondern kann weltumspannend konstatiert werden, auch wenn in sog. Entwicklungsländern die Quoten der Schulteilnahme und Alphabetisierung noch weit von 100% entfernt sind (vgl. u.a. UNESCO 2016). Diese enorme Expansion, die in entwickelten Ländern kaum hinterfragt, da als selbstverständlich betrachtet wird, hat schwerwiegende Folgen in allen gesellschaftlichen und kulturellen Bereichen nach sich gezogen. So schreibt Baker (2014), dass die massive Expansion des öffentlichen Bildungswesens seit dem 19. Jahrhundert eine „powerful culture, transformed most individuals in the world, and created far-reaching consequences for all facets of society.“ (p.55) ausgelöst hat. Gleichzeitig zum öffentlichen Schulwesen hat sich parallel eine sog. „supplementary education“ in den meisten Ländern etabliert.

Gehörte Bildung bis zur Einführung einer flächendeckenden und staatlich organisierten Allgemeinbildung (Stichwort: Schulpflicht) zum wichtigsten Distinktionsmittel (neben Abstammung), so haben sich die Distinktionsvorsprünge der gesellschaftlichen Elite nicht egalisiert, sondern lediglich verschoben. Distinktionsgewinne werden nach wie vor im Bereich der Bildung gewonnen, indes weniger im schulischen Sektor (dort aber auch, z.b. durch teure private Schulen), sondern vermehrt im nebenschulischen Bereich, der ergänzenden Bildung.

Trotz dieser bildungspolitischen Brisanz gehört die „supplementary education“ zu den am wenigsten erforschten Gebieten innerhalb der (vergleichenden) Erziehungswissenschaft im deutschsprachigen Raum. Dies zeigt sich bereits an den unscharfen Begrifflichkeiten und Kategorien: so finden sich im englischsprachigen Raum (und dort finden fast alle Forschungen zum Thema statt) mehrere konkurrierende Begriffe: „supplementary education“, „supplementary tutoring“, „private tutoring“, „after school tutoring“ oder „shadow education“. Hier zeigen sich die unterschiedlichen Facetten von „supplementary education“ und ihr durchaus unterschiedliches Verhältnis zum öffentlichen Schulwesen.

Im Folgenden werden die Begriffe „ergänzende Bildung“ verwendet. Der geläufigere deutsche Begriff Nachhilfe(-unterricht) hingegen nur, wenn damit auch nur nachholende schulische Bildung gemeint ist.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Plaimauer, Christine; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Plaimauer, Christine; HS-Prof. Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Dressnandt, Doris;
Kladnik, Christine; IL MA. Prof.
Prammer-Semmler, Eva; MA.
Steiner, Regina; Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2020
Beschreibung
Das Curriculum der Primarschulpädagogik Neu an der PH OÖ sieht im Modul BWG 2 (1. Und 2. Semester) die Einführung eines handgeschriebenen Lerntagebuches bzw. Lernjournales, in dem ausschließlich sog. „kritische“ Lernereignisse“ festgehalten werden sollen vor. Solchen Critcial Incidents, die in der zweiten Entwicklungsphase dann „bedeutungsvolle Lernereignisse“ (BeLe) umbenannt wurden, werden im Hinblick auf die Generierung von Denkprozessen, zur Dekonstruktion von Normalitätsvorstellungen, Reflexion und Entwicklung hinsichtlich Ambiguitätstoleranz und auch zur Veränderung von (professionsfeindlichen) Haltungen oder Beliefs hohe Wirksamkeit zugeschrieben. Es ist von Interesse, Professionalisierungsprozesse von Studierenden zu beobachten, um daraus Schlüsse für die Weiterentwicklung von Lehre zu ziehen. Wir folgen in der Professionalisierungsdebatte dem strukturtheoretischen Ansatz von Oevermann (1997: 81ff). Dort wird Profession als Antwort auf Krisenfälle verstanden. Bildung wird nicht nur als routinierter, standardisierbarer Prozess angesehen, sondern als störanfälliger und individueller, der ein gemeinsames Handeln von Lernenden und Lehrenden erfordert. Professionalisierung ist dann notwendig, wenn es nicht möglich ist, Handeln durch eindeutige Vorgaben und Regeln zu strukturieren und Handlungsroutinen zu entwickeln (vgl. Oevermann 2002: 19ff). Wissen kann hier nicht pragmatisch, sondern muss fallspezifisch angewandt werden.
Folgende Fragestellung leiten das Forschungsinteresse:
1. Welche Ereignisse werden als solche „kritisch“ im definierten Sinne empfunden?
2. Welche Wirkungen/Effekte können welchen Ereignissen zugeschrieben werden?
3. Welche Veränderung lassen sich im Verlaufe der Semester/des Professionalisierungsprozesses beschreiben?
4. Wie wird das Konzept Lerntagbuch als Fundament für das Portfolio von Studierenden umgesetzt/kritisch betrachtet?
2018/19 Neu
Aufgrund einiger Tagungsteilnahmen und einer Publikation widmen wir uns seit 2018 einer weiteren Forschungsfrage:
• Wie denken Studierenden über Heterogenität?
• Im Ringen um Struktur und Ordnung – welche Erklärungen (Kategorisierungen) finden Sie zur Beschreibung von Heterogenitätsphänomenen?
• Welche Maßnahmen lassen sich dazu für die Lehre an der Hochschule ableiten?
2019/2020 Neu
• Im Arbeitsprozess wurde ersichtlich, dass bezüglich der Auswertung der Interviews neben der Inhaltsanalyse mit MaxQda auch eine Hermeneutische Analyse zu interessanten Ergebnissen führen könnte. Die beiden Fragestellungen aus den Interviews 1 bis 4
„Was ist eine gute Lehrerin“ und „Was ist guter Unterricht?“ eignen sich im Längsschnitt in besonderer Weise.
• In der letzten Interviewwelle wurde eine kommunikative Validierung vorgenommen, auch deren Analyse kann zu einer abschließenden Betrachtung des Projektes beitragen.
• Auf der Datengrundlage aus den Lerntagebüchern wurden Ergebnisse über die Herstellung einer „pädagogischen Ordnung“ (Bourdieu 1990) bezüglich Heterogenität zusammen gefasst. Auch das ist eine interessante Frage, die wir an diese Datenmaterial stellen können.
• Welche Implikationen für die hochschulische Lehre lassen sich daraus ableiten?
Beschreibung (engl.)
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Bericht