Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Klug, Julia; Dr.
Projektleitung intern
Klug, Julia; Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
Selbstreguliertes Lernen (SRL) ist eine Schlüsselkompetenz zum Lebenslangen Lernen (Wirth & Leutner, 2008) und in einer Vielzahl von Situationen wichtig (Schmitz, Schmidt, Landmann & Spiel, 2007). Selbstreguliert Lernende agieren autonom in der Planung, Ausführung und Evaluation ihres Lernprozesses (Wirth & Leutner, 2008). Der zyklische Charakter des Lernprozesses wird in prozessorientierten Modellen des selbstregulierten Lernens in mehreren Phasen beschrieben, in denen Lernende ihr Lernen vorbereiten, überwachen, steuern und letztlich evaluieren und regulieren (z.B. Schmitz, 2001; Zimmermann, 2000).

SRL steht in einem positiven Zusammenhang mit Leistung und geringer Tendenz zur Prokrastination (De Bruijn-Smoldersa et al., 2014) sowie mit beruflichem Erfolg (Wang et al., 2007). Lehrpersonen sind zentrale Vermittler:innen von SRL (Spiel, 2011) durch direkte oder indirekte Mechanismen der Vermittlung (Peeters et al., 2014). Je mehr Lehrer:innen über SRL wissen, desto besser, können Sie es an ihre Schüler:innen vermitteln (Paris & Winograd, 2003).

Es existiert eine Vielzahl an Publikationen und Befunden zum Thema SRL. Allerdings sind wissenschaftliche Artikel oft für Prakti-ker:innen schwer zugänglich und aufwändig zu lesen. Daher soll in diesem Entwicklungsprojekt ein Blog entwickelt werden, der wissenschaftliche Erkenntnisse zum Selbstregulierten Lernen „übersetzt“ und für Lehrer:innen leichter rezipier- und umsetzbar macht.

SRL ist mittlerweile auch eine wesentliche Komponente in Modellen professioneller Handlungskompetenz von Lehrer:innen (Kunter et al., 2009). Jede:r Lehrer:in sollte mit dem Thema vertraut sein und möglichst auch selbst ein:e selbstregulierte Lerner:in sein, um den Schüler:innen SRL auch bestmöglich vermitteln zu können (Peeters et al., 2014). Der Blog dient als unmittelbare Hilfe für Lehrer:innen und kann auch in Aus- und Fort- und Weiterbildung genutzt werden (u.a. im Seminar Lehr- und Lernformen mit psychologischem Schwerpunkt). Er ist außerdem ein Tool zum Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis und dient damit der Third Mission der PH Salzburg Stefan Zweig.

Folgende Forschungsfragensollen im Rahmen des Projekts beantwortet werden:
Wie kann ein Blog für Lehrer:innen gestaltet werden, der den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse zum selbstregulierten Lernen fördert?
Wie kann dieser umgesetzt und beworben werden? Welche Hürden gibt es?
Wie wird er, sobald veröffentlicht, genutzt?

In der ersten Projektphase werden gemeinsam mit der externen Projektpartnerin Überlegungen zur Vorbereitung, Ausgestaltung und Umsetzung getroffen.
In der zweiten Projektphase wird die Website mit Inhalten über unsere Mission, unsere Personen (the self-regulated learning collective) und generell zu den Grundlagen selbstregulierten Lernens gefüllt. Es werden Blogbeiträge zur Übersetzung wissenschaftlicher Befunde zum selbstregulierten Lernen in die Praxis, die für Lehrer:innen einfach rezipierbar sind, erstellt und in 3 Sprachen (englisch, deutsch und niederländisch) gepostet. Der Blog wird über verschiedene Kanäle (social media, PH Newsletter, Fort- und Weiterbildung, emails, Konferenzen) beworben. Inhalte werden in Lehrveranstaltungen genutzt (z.B. Beiträge können gelesen und diskutiert werden, Bei-träge können von Studierenden verfasst werden und „beste“ werden im Blog veröffentlicht, etc.).
In Phase 3 werden weiterhin Blogbeiträge verfasst und diese auf kreative Weise erweitert. Es sollen Visuals, Videos, Materialien und Interviews mit Expert:innen hinzugefügt werden. Außerdem werden die Nutzungsdaten der Website ausgewertet und geprüft welche Inhalte am häufigsten genutzt werden. Die Nutzung wird beschrieben Empfehlungen zur Weiterführung abgeleitet. Das self-regulated learning collective soll evtl. um weitere Kolleg:innen, die Interesse an der Mitarbeit haben, erweitert werden.

Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Eder, Elisabeth M.; Mag.a
Projektleitung intern
EDER, Elisabeth Monika; Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2024
Beschreibung
Identität wird auf unterschiedliche Arten geschaffen, gefestigt und modifiziert. Identitätskonstruktionen können mehr oder weniger rigide, starr oder beweglich sein. Aufmerksamkeit für die Beweglichkeit von Identitäten (zum Beispiel der Geschlechtsidentität) erweist sich als ein Aspekt und Effekt diversitätssensibler pädagogischer Praktiken (Wooley/Airton 2021). Im geplanten Projekt wird diese Aufmerksamkeit für die Beweglichkeit von Identitäten über die Bildungsarbeit mit visuellen Medien und Kunst gestärkt. Zugleich wird im Projekt die Aufmerksamkeit für die Bedeutung der visuellen Medien und der Kunst für Identitätskonstruktionen gefestigt. Das Projekt basiert auf Karen Barads (2007) Modell von „Intra-actions“ (S. 33), das jene Aufmerksamkeit fokussiert: Nach Barad entstehen Entitäten intraaktiv im Aufeinandertreffen von Objekten, Körpern, Räumen, usw. Das Werden von Identitäten orientiert sich am beweglichen Verhältnis verschiebbarer Kräfte. Die Identität von Menschen (und auch Nicht-Menschen) ist nicht abgegrenzt determiniert, sondern kann verschiedene Bedeutungen annehmen und bleibt somit beweglich und dennoch bestimmt.
Im Zusammenspiel von künstlerischen Praktiken und solchen sozialwissenschaftlichen Analysen, wie Barad sie vorschlägt, kann die Aufmerksamkeit für die Beweglichkeit und Determiniertheit von Identität abstrakt analysiert und konkret eingeübt werden, denn visuelle Medien und Kunst repräsentieren schon immer unterschiedliche Identitätskonstruktionen, doch nutzen sie andere Werkzeuge als die Sozialwissenschaften. In der Analyse und Produktion können die beiden Bereiche einander ergänzen. Bildungsbeteiligte, die nachdrücklich intraaktiv zu Identitätskonstruktionen arbeiten, erfahren reflexive Praxis, die ihre Fähigkeit stärken könnte, Identitäten anderer differenziert wahrzunehmen, sich selbst in der eigenen Identität aktiver zu gestalten und die anhaltende Neu-Erfindung von Identitäten zu steuern.
Ausgehend von mehreren ausgewählten, unterschiedlichen Materialien – das sind zum Beispiel Bilderbücher für Kinder und Kurzfilme – soll exemplarisch auf bildnerische Möglichkeiten eingegangen werden, die Identität beweglich repräsentieren.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Klug, Julia; Dr.
Projektleitung intern
Klug, Julia; Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Rühland, Klaus Michael; BEd
DEUTINGER, Antonia; BEd Dipl.-Päd.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2024
Beschreibung
Das österreichische Bildungssystem ist im Umbruch, spätestens seit der mit dem Bildungsreformgesetz 2017 erweiterten Schulautonomie gibt es grundlegende Änderungen, die sich speziell auf Führung im Kontext Schule auswirken (vgl. BMBWF, 2019, 2020). Der Qualitätsrahmen dient dabei als Grundlage für ziel- und wirkungsorientierte Schulentwicklung an österreichischen Schulen aller Schularten (Pitzer, 2019). Schulleitungen stehen vor der Chance und Herausforderung, ihre Schule als lernende, qualitätsorientierte und gesundheitsförderliche Organisation zu leiten und „stark in Führung“ zu sein, um gemeinsam mit Ihrem Team Zukunft gestalten zu können (Rühland, in prep.).

Während der Qualitätsrahmen derzeit als Entwurf vorliegt, gibt es das Schulleitungsprofil, das ein gemeinsames Führungsverständnis aller am Bildungsprozess Beteiligten schaffen soll, aber auch ein Fundament für die Aus-, Fort-, und Weiterbildung von Schulleitungen darstellt, schon jetzt (BMBWF, 2019). Die Schulleitungsaufgaben sind darin in den drei Bereichen, sich selbst führen, Menschen führen, die Organisation führen (Seliger, 2018) wiederum in 11 Aufgaben spezifiziert, die als nötige Kompetenzen, die Schulleiter:innen mitbringen sollten, gelesen werden können.
Ziel des HLG SF1 ist es, für die komplexe Aufgabe der Führung von Schule zu sensibilisieren und die für schulische Führungskräfte erforderlichen pädagogischen, funktionsbezogenen, sozialen und personalen Kompetenzen aufzubauen und weiterzuentwickeln.

Folgende Forschungsfragen sollen im Rahmen des Projekts beantwortet werden:
Inwiefern kann der HLG SF1 angehende Schulleiter_innen auf die komplexe Aufgabe der Führung vorbereiten?
1. Steigert die Teilnahme Führungskompetenzen, Selbstwirksamkeit und Interesse an Führungsthemen?
2. Gibt es einen Zusammenhang zwischen Vorerfahrungen, Interesse, Selbstwirksamkeit und Kompetenzzuwachs?
3. Inwiefern empfinden die Teilnehmer_innen den HLG SF1 als gewinnbringend und fühlen sich gut vorbereitet?
4. Wie haben sich die Teilnehmer_innen des HLG Schulmanagements gefühlt?

Das Projekt „Schulleiter:in werden“ hat zum Ziel den HLG SF1 mittels eines mixed-method Designs im Vergleich zum HLG Schulmanagement zu evaluieren.
Zuerst wird ein Kompetenzmodell ausgehend vom Schulleitungsprofil erstellt und intendierte Kompetenzniveaus bestimmt. Außerdem werden das Evaluationsdesign erarbeitet und die Erhebungsinstrumente programmiert. Zum Einsatz wird u.a. der CSQ-HE (Bergsmann, Klug, Först et al., 2017) zur Einschätzung der eigenen Kompetenzen kommen.
Im Studienjahr 2020/21 wird die quantitative Evaluation des ersten Durchgangs des HLG SF1 sowie die qualitative Evaluation des HLG Schulmanagement stattfinden. Der zweite Durchgang wird im Sommersemester 2022 starten und im Sommersemester 2023 abschließen. Die quantitativen Daten werden mittels Messwiederholungs-ANOVA und Regressionsanalysen in SPSS ausgewertet.
Die Ergebnisse sollen auf einer facheinschlägigen Tagung präsentiert und in einer Fachzeitschrift publiziert werden.

Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Kreilinger, Maria; Mag.
Hawelka, Verena; Dr.
Hölzl, Christa; Dr.in
Projektleitung intern
Hawelka, Verena; Dr.
Kreilinger, Maria; Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Hölzl, Christa; Dr.in
Schneider-Reisinger, Robert; Univ.-Prof.
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2024
Beschreibung
Über eine Analyse des schulischen Feldes mittels Grounded Theory sollen Wechselwirkungen erfasst und beschrieben werden. Diagnostische Prozesse im schulischen Feld werden in ihrer Vielfältigkeit systematisch beleuchtet und reflektiert. Dabei meint Reflexion im Sinn einer reflexiv-empirischen Forschung ein gemeinsames analytisches Nachdenken über soziale Phänomene (hier: Wechselwirkungen im schulischen Feld, insbesondere im diagnostisch-didaktischen Feld). Wie anhand der oben dargestellten Forschungsfragen ersichtlich wird in einem ersten Schritt eine Annäherung an die Begrifflichkeiten eingeleitet, sowohl über Literaturanalyse wie mittels dialogischer Auseinandersetzung mit Kooperationspartner*innen (voraussichtlich Universität Innsbruck, NCoC für lernende Schulen PH Niederösterreich). In einem weiteren Schritt sollen durch Analysen von Gutachten und explorative Interviews aktuelle Spannungsfelder identifiziert werden. Mit Hilfe von GTM als hermeneutisch-sozialwissenschaftliche Methode ist es möglich, mittels eines abgestimmten Konvoluts an Einzeltechniken (Interviews, Beobachtung, …) in einem fortlaufenden Forschungsprozess aus den so gewonnenen Daten eine begründete Theorie zu entwickeln. Die im Forschungsprozess fortlaufend generierten Thesen können so in ihrer Breite und Tiefe flexibel gehalten werden, weitere Forschungsfragen können aufgenommen und beantwortet werden. Der innere Zusammenhang des Forschungsgegenstandes (hier: Wechselwirkungen) wird mehr und mehr herausgearbeitet, dabei wird sowohl der Forschungsprozess als auch das Ergebnis in den Blick genommen und v.a. der Prozess gemeinsam mit Blick auf das schulische Feld und seine Logik reflektiert.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Harter-Reiter, Sabine; Dr.
Projektleitung intern
Harter-Reiter, Sabine; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Camedda, Donatella; Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2024
Beschreibung
Photovoice ist eine visuelle Forschungsmethode, bei der Teilnehmende die (Handy-)Kamera nutzen, um bei der Dokumentation, Reflexion und Kommunikation von Problemen zu unterstützt zu werden und gleichzeitig soll ein emanzipatorischer sozialer Wandel angeregt werden (Thema: Barrierefreiheit an Universitäten/Human Rights).
Dieses Projekt ist als Pilotprojekt gedacht. Es wird zunächst am Trinity College Dublin entwickelt, und wir wiederholen das Pilotprojekt an der PH Salzburg, um das Konzept zu stärken. Wir planen, das Projekt in den kommenden Jahren zu wiederholen.
Schließlich ist es das Ziel, ein replizierbares Format für den allgemeinen Gebrauch an inklusiven Universitäten zu entwickeln.
Beschreibung (engl.)
Photovoice is a visual research methodology that puts cameras into the participants‘ hands to help them to document, reflect upon, and communicate issues of concern while stimulating social change.
This project is intended to be a pilot. It starts to be developed at Trinity College Dublin and we replicate the pilot at PH Salzburg to strengthen the concept. We plan to replicate the project in future years.
Finaly it is the aim to work out a replicable format for general use at Inclusive Universities.
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Kobler, Evelyn; Dr.in
Projektleitung intern
Kobler, Evelyn Maria; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
Viele elementarpädagogische Bildungsinstitutionen verfügen über Außenbereiche (Garten, Spielplätze, Parks, etc.). Zusätzlich haben sich in der elementaren Bildungsarbeit seit einigen Jahren sogenannte „Waldtage“ etabliert und in Zeiten der Pandemie wird der Nutzung von Außenbereichen zunehmend mehr Bedeutung beigemessen. In diesem Zusammenhang ist die Frage nach der Umsetzung des Bildungsauftrages in Außenbereichen zentral. Für die frühe naturwissenschaftliche Bildung ist der direkte Kontakt mit der belebten und unbelebten Natur für die Entwicklung von Komptenzerleben der Kinder in diesem Bereich eminent. Bisherige Studienergebnisse weisen auf eine hohe Varianz bei elementarpädaogigschen Fachkräften bezüglich Qualität und Quantität naturwissenschaftlicher Bildungsimpulse im allgemeinen hin, für die Nutzung von Außenbereichen gibt es bislang keine Daten. Dieses Forschungsdesiderat wird in der vorliegenden Untersuchung aufgegriffen, indem vorerst die Frage nach den Motiven elementarpädagogischer Fachkräfte zur Nutzung von Außenbereichen geklärt wird. Im Anschluss daran werden die Ergebnisse in Verbindung zu strukturellen Merkmalen der Institutionen sowie domänenspezifischen professionellen Kompetenzen elementarpädagoigscher gesetzt und Zusammenhänge sowie Einflüsse berechnet. Dazu werden die Daten aus der Befragung von rund 250 elementarpädagogischen Fachkräften mit gruppenleitender Funktion in Oberösterreich und Salzburg herangezogen. Die Auswertung der Daten erfolgt mittels qualitativer und quantitativer Methoden.
Ziel der Untersuchung ist es, vorerst die Bedeutung unmittelbarer Naturerfahrung für die frühe naturwissenschaftliche Bildung aus der vorliegenden Forschungsliteratur herauszustellen. Weiters werden Gründe für die Nutzung von Außenbereichen in elementarpädaogischen Bildungsinstitution aus den vorliegenden Daten ermittelt und diese Begründungstypen in Verbindung zu strukturellen Merkmalen (Häuffigkeit der Nutzung, Nähe der Außenbereiche zur Institution, eineschlägige Fort- und Weiterbildungen der Fachkräfte).
Beschreibung (engl.)
Many elementary educational institutions have outdoor areas (gardens, playgrounds, parks, etc.). In addition, so-called „forest days“ have been established in elementary educational work for several years and in times of the pandemic, the use of outdoor areas is becoming increasingly important. In this context, the question of the implementation of the educational mandate in outdoor areas is central. For early scientific education, direct contact with animate and inanimate nature is eminent for the development of children’s competence in this area. Previous study results indicate a high variance among elementary education professionals in terms of quality and quantity of scientific educational impulses in general, for the use of outdoor areas there is no data so far. This research desideratum is taken up in the present study by first clarifying the question of the motives of elementary education professionals for using outdoor areas. The results are then linked to structural characteristics of the institutions and domain-specific professional competences of elementary pedagogy and correlations and influences are calculated. For this purpose, the data from the survey of around 250 elementary education professionals with group leadership functions in Upper Austria and Salzburg are used. The data is evaluated using qualitative and quantitative methods.
The aim of the study is to first highlight the importance of direct experience of nature for early scientific education from the available research literature. Furthermore, reasons for the use of outdoor areas in elementary education institutions are determined from the available data and these types of justification in connection with structural characteristics (frequency of use, proximity of the outdoor areas to the institution, relevant further and further training of the specialists).
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Kipman, Ulrike; DDDr
Projektleitung intern
Kipman, Ulrike; DDDr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
xx
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Trültzsch-Wijnen, Christine Wilhelmina; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Trültzsch-Wijnen, Christine; Mag. Dr.
Eder-Jahn, Anna Maria; Dr. BA. MA. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2025
Beschreibung
Ausgehend von der Erkenntnis, dass eine Förderung digitaler Kompetenzen von Kindern bereits ab dem Kindergartenalter von großer Bedeutung ist, wird in diesem Projekt erhoben welche Einstellungen Pädagog_innen der Elementarstufe und der Primarstufe gegenüber dem pädagogischen Einsatz digitaler Medien haben. Zudem wird der tatsächliche Einsatz digitaler Medien im Kindergarten und in der Volksschule untersucht.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Bramberger, Andrea;
Projektleitung intern
Bramberger, Andrea; Mag. Dr. Univ.-Doz.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
Ausgehend von der Biographie und den Forschungen der Erziehungswissenschaftlerin Mathilde Vaerting (1884-1977) entwirft das Forschungsprojekt wissenschaftstheoretisch, wie Wissen in Sagbares und Unsagbares Wissen unterteilt wird – und gesellschaftlich etablierte Ungleichheitslagen aufrechterhält, und welche Modalitäten im Umgang mit Bildung konzipiert werden, um die Grenzen des Sagbaren und des Unsagbaren in beide Richtungen auszudehnen.
Vaerting diskutiert die Ungleichheit der Geschlechter im Kontext von Strukturen in Bildungseinrichtungen, die „Anerkennung der Leistung beim Herrschenden und Beherrschten stets proportional dem Machtverhältnis“ (Vaerting, „Wahrheit und Irrtum in der Geschlechterpsychologie“, 1923, 4) ausrichten. Mit ihrer Berufung auf den Lehrstuhl für Pädagogik an der Universität Jena, die 1923 trotz der Ablehnung ihrer Habilitationsschrift mit dem Titel „Neubegründung der vergleichenden Psychologie der Geschlechter“ erfolgte, gingen heftige Auseinandersetzungen über die Qualität und Methoden ihrer Forschung einher; die Diskussionen und Konsequenzen für ihre Biographie und Karriere als Wissenschaftlerin/Pädagogin illustrieren Vaertings theoretische Aussagen und konterkarieren ihre theoretischen Positionen und Forderungen, wonach Bildung zur Stärkung der Autonomie einer jeden Person und des sozialen Miteinanders in Gleichberechtigung beitragen soll (Vaerting, „Lehrer und Schüler“, 1931).
Ziel: Das Forschungsprojekt geht der Frage nach, welche Strategien Vaerting in ihren Texten und Handlungen entwickelt, um – metatheoretisch – diese Phänomene zu analysieren, um – bildungstheoretisch – Modalitäten egalitärer Wissensproduktion zu entwerfen, und um – bildungspraktisch – das Wissen jener, deren Sprechen und Wissen nicht als autorisiert gelten, hörbar zu machen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Hasenbichler, Sumeeta;
Projektleitung intern
Hasenbichler, Sumeeta; Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2024
Beschreibung
Inhalt
Im Österreichischen Schulsystem ist Interkulturelle Bildung seit 1992 als Unterrichtsprinzip in den Lehrplänen von allgemeinbildenden Schulen verankert und bildet in den neuen Lehrplänen für 2023/24 eines der fächerübergreifenden Themen.
Laut BMBWK ist es die Aufgabe der Schulen, „alle Kinder und Jugendlichen unter Berücksichtigung ihrer unterschiedlichen (sprachlichen) Voraussetzungen bestmöglich zu fördern“ (BMBWK, 2022).
Dementsprechend werden gute Sprachkenntnisse und die Anerkennung, Wertschätzung und der Einbezug aller vorhandenen Sprachen in der Schule – somit auch die Aufwertung von Sprachen mit geringem Prestige – als Schlüssel zu mehr Bildungs- und Chancengerechtigkeit wahrgenommen. Genau dieses Verständnis liegt auch dem voXmi-Schulnetzwerk zugrunde, das 2008 als Projekt des BMBs initiiert wurde und seit dem Studienjahr 2018/19 an den Pädagogischen Hochschulen Wien, Steiermark und Salzburg organisatorisch verankert ist. Derzeit sind über fünfzig österreichische Schulen aller Schultypen und elementarer Bildungseinrichtungen Teil des voXmi-Bildungsnetzwerkes. VoXmi-Schulen haben es sich zum Ziel gesetzt, sprachbewusste Bildungsangebote zu entwickeln, welche die Mehrsprachigkeit ihrer SchülerInnen aktiv miteinbezieht, fördert und ein umfassendes Repertoire an Sprachlerngelegenheiten anzubieten.
Folgende Fragen sollen beantwortet werden:
1. Welches Verständnis von und welche reflexiven Haltungen gegenüber Mehrsprachigkeit haben die ExpertInnen von VoXmi, sowie die AkteurInnen an den zwei teilnehmenden VoXmi-Schulen (Schulleitung, Lehrpersonen und SchülerInnen)? In welchem Zusammenhang stehen Mehrsprachigkeit und Interkulturelles Lernen für die beteiligten Akteur_innen?
2. Wie werden die Ziele von VoXmi konkret an den beteiligten Schulen umgesetzt und von den beteiligten AkteurInnen wahrgenommen? Welche Handlungsstrategien verwenden sie im Umgang mit sprachlicher und kultureller Heterogenität?
3. Beeinflussen die Maßnahmen von VoXmi das soziale Zusammenleben und die Haltungen der Schüler_innen und Lehrkräfte in Bezug auf Selbstwirksamkeit, Motivation, Leistungsbereitschaft an den beteiligten Schulen? Wenn ja, inwiefern?
4. Welche Herausforderungen nehmen Lehrpersonen und Schüler_innen bei der Förderung von Mehrsprachigkeit und Interkulturalität wahr? Wo sehen die einzelnen AkteurInnen Handlungs- und Forschungsbedarf?
5. Auf welche Weise kann VoXmi institutionell weiter verankert und die überregionale Kooperation innerhalb des Netzwerks gefördert werden?

Ziel
Ziel der explorativen Studie ist es, die subjektiven Gelingensfaktoren zur Förderung und zum Einbezug von Mehrsprachigkeit, interkulturellem Lernen und sprachsensiblem Unterricht aus unterschiedlichen Perspektiven zu analysieren und zu kontrastieren. Basierend auf den Forschungsergebnissen sollen Empfehlungen für konkrete Maßnahmen entwickelt werden, die Schulen bei der Gestaltung von sprachenfördernden Bildungsräumen unterstützen.

Methode
Das Projekt voXmi steht für die Förderung von digitaler Bildung, von sprachlicher Bildung und interkulturellem Lernen, sowie für innovative Schul- und Unterrichtsentwicklung (Huber-Kriegler, 2017). Basierend auf Ansätzen der Kritischen Diskurstheorie nach Wodak (2002) und der Critical Race Theory nach Crenshaw (2013) werden mithilfe von qualitativen Forschungsmethoden (semi-strukturierten ExpertInneninterviews und Gruppendiskussionen, Analyse der Entwicklungsberichte und des Reflexionstools nach Hummer et al. (2020)) die programmatischen Ziele von VoXmi aus unterschiedlichen Perspektiven evaluiert. Es kommen einerseits die InitiatorInnen von voXmi, aber auch die AkteurInnen an zwei teilnehmenden AHS-Schulen (SchulleiterInnen, Lehrkräfte und SchülerInnen) in Salzburg zu Wort. Die Daten werden mittels MAXQDA aufbereitet und codiert und mithilfe der Triangulationsmethode (Flick, 2012) analysiert.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht