Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Heinrichs, Karin; HProf. Dr. habil.
Projektleitung intern
Bauer, Jürgen; Dr. Bakk.phil. Dipl.-Päd. MA.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Dalla-Bona, Christina; MEd Dipl.-Päd.
Schwaiger, Christoph; BEd
Externe Projektmitarbeiter/innen
Prammer, Wilfried; M.A.
Telsnig, Frank; Mag.
Zenz, Sabine; Mag. Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2025
Beschreibung
In vier Bundesländern in Österreich werden Schüler:innen in PTSn über ein Schuljahr hinweg dreimal zu ihren Berufswünschen, der Berufswahlklarheit und ihrer Berufswahlkompetenz online befragt. Die Erfassung von biographischen Daten ermöglicht Analysen zur Relevanz der Heterogenität der Stichprobe. Zudem werden Einschätzungen der Jugendlichen zu curricularen verankerten Strukturen zur Förderung der Berufsorientierung erhoben (z. B. Orientierungsphase, Schnuppertage).
Die Berufswahlkompetenz wird mittels eines etablierten Kurzfragebogens (Lipowski et al., 2021) erfasst, der in Kooperation mit den Autor:innen weiterentwickelt wird.

Die bundeslandübergreifende Längsschnittstudie untersucht
a. die Entwicklung der Berufswahlkompetenz, der Berufswahlklarheit und Lehrstellensuche von Schüler:innen an PTSn in vier Bundesländern Österreichs über das Schuljahr,
b. deren Zusammenhang mit Heterogenitätsmerkmalen
c. sowie die Nützlichkeit der schulischen Berufsorientierungsmaßnahmen an PTSn, insbesondere der curricularen Strukturmerkmale (z.B. Orientierungsphase, Schnupperpraktika, SEL-Gespräche) aus Sicht der Schüler:innen.

Die Ergebnisse sollen dazu dienen, das Potenzial der PTSn zur Unterstützung der Jugendlichen in der Berufsfindung zu reflektieren und Implikationen für die Weiterentwicklung der schulischen Berufsorientierung in den PTSn abzuleiten. Das längsschnittliche Design ermöglicht – im Vergleich zu Vorstudien in Kärnten (Telsnig 2020) und einem Evaluationsbericht (Bauer & Kainzmayer, 2017) – Erkenntnisse zur individuellen Entwicklung der Berufsfindung an PTSn nach Einführung des neuen Lehrplans.

Studiendesign
Die bundeslandübergreifende Längsschnittstudie ist als Kooperationsprojekt der Pädagogischen Hochschulen Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich und Salzburg und der Universität Jena geplant. Die Projektkoordination liegt bei der PH Oberösterreich. Die PHn sind insbesondere für die Datenerhebung in den Bundesländern verantwortlich. Der Lehrstuhl für pädagogische Psychologie an der Universität Jena ist als externer Kooperationspartner beim Einsatz und Weiterentwicklung eines Kurzfragebogens zur Berufswahlkompetenz.
Befragungen
An drei Erhebungszeitpunkten im Studienjahr 2022/23 (1. Schulwoche, im Halbjahr und in der vorletzten Schulwoche) sollen Schüler:innen an PTSn befragt werden. Es ist eine online-Befragung via Limesurvey vorgesehen (Dauer jeweils ca. 15 Minuten). Dabei wird u.a. ein Kurzfragebogen zur Berufswahlkompetenz in Anlehnung an das Thüringer Berufsorientierungsmodell (ThüBOM)) eingesetzt (Lipowski, Kracke & Kaak, 2021).

Stichprobe
Es werden sowohl eigenständige als auch an Mittelschulen angeschlossene PTSn (ungefähr im Verhältnis 2:1)) einbezogen. Aktuell gibt es in Kärnten (7 PTS), Oberösterreich (49 PTS), Salzburg (18 PTS) und Niederösterreich (58 PTS) Schulen. Der angestrebte Stichprobenumfang findet sich in der nachstehenden Tabelle (N: Anzahl befragter Schüler:innen).

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Maak, Laura; Mag.phil.
Projektleitung intern
Maak, Laura; Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2024
Beschreibung
Mit Inkrafttreten des neuen Lehrplans der Primarstufe für Englisch wird die Bedeutsamkeit der Sprache weiter vorangetrieben. Dabei gilt weiterhin, dass „[d]ie strukturellen Merkmale der Fremdsprache […] auf dieser Altersstufe anhand entsprechender Inhalte und Aufgaben implizit erworben [werden].“ Des Weiteren wird auch die Verwendung von mobilen Lerngeräten oder Apps in der Primarstufe weiter vorangetrieben. „Der Einsatz audiovisueller und digitaler Medien schafft zusätzliche Möglichkeiten für die Auseinandersetzung mit authentischen Sprachvorbildern sowie für Sprach- und Kulturbegegnungen.“
Daraus ergibt sich folgende Fragestellung: Können grammatikalische Strukturen und Aussprache durch implizites Lernen mit Apps erlernt werden?
Diese Fragestellung soll anhand einer quantitativen Studie beantwortet werden. Dabei werden Schüler*innen (4. Klasse PVS) in Gruppen aufgeteilt. Diese werden zunächst einen „placement -test“ absolvieren, um das Vorwissen der Schüler*innen abzufragen. Danach werden Schüler*innen mit verschiedenen Apps agieren (sowohl explizierte Apps als auch implizierte Apps), um im Anschluss mit einem weiteren „placement-test“ den Wissenszuwachs abzufragen.
Die Daten werden anschließend ausgewertet und in der Dissertation zusammengefasst und analysiert.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Trültzsch-Wijnen, Christine Wilhelmina; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Trültzsch-Wijnen, Christine; Mag. Dr.
Eder-Jahn, Anna Maria; Dr. BA. MA. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2025
Beschreibung
Ausgehend von der Erkenntnis, dass eine Förderung digitaler Kompetenzen von Kindern bereits ab dem Kindergartenalter von großer Bedeutung ist, wird in diesem Projekt erhoben welche Einstellungen Pädagog_innen der Elementarstufe und der Primarstufe gegenüber dem pädagogischen Einsatz digitaler Medien haben. Zudem wird der tatsächliche Einsatz digitaler Medien im Kindergarten und in der Volksschule untersucht.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Bramberger, Andrea;
Projektleitung intern
Bramberger, Andrea; Mag. Dr. Univ.-Doz.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
Ausgehend von der Biographie und den Forschungen der Erziehungswissenschaftlerin Mathilde Vaerting (1884-1977) entwirft das Forschungsprojekt wissenschaftstheoretisch, wie Wissen in Sagbares und Unsagbares Wissen unterteilt wird – und gesellschaftlich etablierte Ungleichheitslagen aufrechterhält, und welche Modalitäten im Umgang mit Bildung konzipiert werden, um die Grenzen des Sagbaren und des Unsagbaren in beide Richtungen auszudehnen.
Vaerting diskutiert die Ungleichheit der Geschlechter im Kontext von Strukturen in Bildungseinrichtungen, die „Anerkennung der Leistung beim Herrschenden und Beherrschten stets proportional dem Machtverhältnis“ (Vaerting, „Wahrheit und Irrtum in der Geschlechterpsychologie“, 1923, 4) ausrichten. Mit ihrer Berufung auf den Lehrstuhl für Pädagogik an der Universität Jena, die 1923 trotz der Ablehnung ihrer Habilitationsschrift mit dem Titel „Neubegründung der vergleichenden Psychologie der Geschlechter“ erfolgte, gingen heftige Auseinandersetzungen über die Qualität und Methoden ihrer Forschung einher; die Diskussionen und Konsequenzen für ihre Biographie und Karriere als Wissenschaftlerin/Pädagogin illustrieren Vaertings theoretische Aussagen und konterkarieren ihre theoretischen Positionen und Forderungen, wonach Bildung zur Stärkung der Autonomie einer jeden Person und des sozialen Miteinanders in Gleichberechtigung beitragen soll (Vaerting, „Lehrer und Schüler“, 1931).
Ziel: Das Forschungsprojekt geht der Frage nach, welche Strategien Vaerting in ihren Texten und Handlungen entwickelt, um – metatheoretisch – diese Phänomene zu analysieren, um – bildungstheoretisch – Modalitäten egalitärer Wissensproduktion zu entwerfen, und um – bildungspraktisch – das Wissen jener, deren Sprechen und Wissen nicht als autorisiert gelten, hörbar zu machen.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Hasenbichler, Sumeeta;
Projektleitung intern
Hasenbichler, Sumeeta; Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2024
Beschreibung
Inhalt
Im Österreichischen Schulsystem ist Interkulturelle Bildung seit 1992 als Unterrichtsprinzip in den Lehrplänen von allgemeinbildenden Schulen verankert und bildet in den neuen Lehrplänen für 2023/24 eines der fächerübergreifenden Themen.
Laut BMBWK ist es die Aufgabe der Schulen, „alle Kinder und Jugendlichen unter Berücksichtigung ihrer unterschiedlichen (sprachlichen) Voraussetzungen bestmöglich zu fördern“ (BMBWK, 2022).
Dementsprechend werden gute Sprachkenntnisse und die Anerkennung, Wertschätzung und der Einbezug aller vorhandenen Sprachen in der Schule – somit auch die Aufwertung von Sprachen mit geringem Prestige – als Schlüssel zu mehr Bildungs- und Chancengerechtigkeit wahrgenommen. Genau dieses Verständnis liegt auch dem voXmi-Schulnetzwerk zugrunde, das 2008 als Projekt des BMBs initiiert wurde und seit dem Studienjahr 2018/19 an den Pädagogischen Hochschulen Wien, Steiermark und Salzburg organisatorisch verankert ist. Derzeit sind über fünfzig österreichische Schulen aller Schultypen und elementarer Bildungseinrichtungen Teil des voXmi-Bildungsnetzwerkes. VoXmi-Schulen haben es sich zum Ziel gesetzt, sprachbewusste Bildungsangebote zu entwickeln, welche die Mehrsprachigkeit ihrer SchülerInnen aktiv miteinbezieht, fördert und ein umfassendes Repertoire an Sprachlerngelegenheiten anzubieten.
Folgende Fragen sollen beantwortet werden:
1. Welches Verständnis von und welche reflexiven Haltungen gegenüber Mehrsprachigkeit haben die ExpertInnen von VoXmi, sowie die AkteurInnen an den zwei teilnehmenden VoXmi-Schulen (Schulleitung, Lehrpersonen und SchülerInnen)? In welchem Zusammenhang stehen Mehrsprachigkeit und Interkulturelles Lernen für die beteiligten Akteur_innen?
2. Wie werden die Ziele von VoXmi konkret an den beteiligten Schulen umgesetzt und von den beteiligten AkteurInnen wahrgenommen? Welche Handlungsstrategien verwenden sie im Umgang mit sprachlicher und kultureller Heterogenität?
3. Beeinflussen die Maßnahmen von VoXmi das soziale Zusammenleben und die Haltungen der Schüler_innen und Lehrkräfte in Bezug auf Selbstwirksamkeit, Motivation, Leistungsbereitschaft an den beteiligten Schulen? Wenn ja, inwiefern?
4. Welche Herausforderungen nehmen Lehrpersonen und Schüler_innen bei der Förderung von Mehrsprachigkeit und Interkulturalität wahr? Wo sehen die einzelnen AkteurInnen Handlungs- und Forschungsbedarf?
5. Auf welche Weise kann VoXmi institutionell weiter verankert und die überregionale Kooperation innerhalb des Netzwerks gefördert werden?

Ziel
Ziel der explorativen Studie ist es, die subjektiven Gelingensfaktoren zur Förderung und zum Einbezug von Mehrsprachigkeit, interkulturellem Lernen und sprachsensiblem Unterricht aus unterschiedlichen Perspektiven zu analysieren und zu kontrastieren. Basierend auf den Forschungsergebnissen sollen Empfehlungen für konkrete Maßnahmen entwickelt werden, die Schulen bei der Gestaltung von sprachenfördernden Bildungsräumen unterstützen.

Methode
Das Projekt voXmi steht für die Förderung von digitaler Bildung, von sprachlicher Bildung und interkulturellem Lernen, sowie für innovative Schul- und Unterrichtsentwicklung (Huber-Kriegler, 2017). Basierend auf Ansätzen der Kritischen Diskurstheorie nach Wodak (2002) und der Critical Race Theory nach Crenshaw (2013) werden mithilfe von qualitativen Forschungsmethoden (semi-strukturierten ExpertInneninterviews und Gruppendiskussionen, Analyse der Entwicklungsberichte und des Reflexionstools nach Hummer et al. (2020)) die programmatischen Ziele von VoXmi aus unterschiedlichen Perspektiven evaluiert. Es kommen einerseits die InitiatorInnen von voXmi, aber auch die AkteurInnen an zwei teilnehmenden AHS-Schulen (SchulleiterInnen, Lehrkräfte und SchülerInnen) in Salzburg zu Wort. Die Daten werden mittels MAXQDA aufbereitet und codiert und mithilfe der Triangulationsmethode (Flick, 2012) analysiert.

Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Bramberger, Andrea; Mag. Dr. Univ.-Doz.
Projektleitung intern
Bramberger, Andrea; Mag. Dr. Univ.-Doz.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Eder, Elisabeth;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Bramberger, Iris;
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
Multimodal angelegte Unterrichtspraktiken könnten ein Denken anregen und repräsentieren, in dem eine Vielzahl von Impulsen für Gleichheit und Differenz in derselben Intensität (Santos) gesetzt und tatsächlich an Materialien und im Handeln erfahren werden, und zwar sowohl von Lehrenden als auch von Lernenden.
Im Pilotprojekt „Multimodalität und ästhetische Bildung“, das im Wintersemester 2019/20 an der Pädagogischen Hochschule Salzburg durchgeführt wurde, konnten auf der Basis von Differenz- und Gleichheitstheorien und Theorien der ästhetischen Bildung Arbeitsmaterialien für den Primarstufenunterricht konzipiert und gestaltet werden. In der Zusammenarbeit eines Kollegiums aus drei Personen – einer Komponistin, einer Erziehungswissenschaftlerin und einer Expertin der Bildnerischen Erziehung – wurden Karten (je 21×21 cm) gestaltet, die bildnerisch, über Worte und über Musik ( – die Musik ist über qr-code und Noten zugänglich – ) eine Geschichte entwickeln. Die Karten ermöglichen und forcieren unterschiedliche Lesarten der Geschichte, und zwar sowohl im Rahmen der einzelnen Bereiche (des Bildnerischen, der Sprache und der Musik/Stimme) als auch durch das Zusammenspiel der Töne, Worte und Bilder. Die Materialien liegen vor. Die zu konzipierenden Didaktiken sollen unter Verwendung der Materialien das Zusammen- und Wechselspiel von Gleichheit und Differenz erfahrbar machen. Sie sollen Lernende in der Erweiterung und Stärkung ihres Ausdrucks – ihres Sprechens, ihrer Bilder, ihrer Stimmen – begleiten.
Projektziele: Entwickeln von Didaktiken für die Bildungsarbeit mit dem im Rahmen des Pilotprojekts „Multimodalität und ästhetische Bildung“ gestalteten Arbeitsmaterialien. Evaluieren des entsprechenden Unterrichts.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Greiner, Ulrike;
Trültzsch-Wijnen, Christine Wilhelmina; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Trültzsch-Wijnen, Christine; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2025
Beschreibung
Der Fokus des Projekts liegt darauf:
1. digitale Kompetenzen nicht isoliert zu trainieren und zu testen, sondern mit Unterrichtsmodellen und schulfachlichen Themenstellungen zu verbinden.
2. den Einsatzes von ICTs im Unterricht zu verbessern und weiterzuentwickeln.
3. eine neue Unterrichtskultur im Umgang mit ICTs zu erproben und zu evaluieren.
4. institutionell übergreifende Kooperationsgemeinschaften zu festigen.

Es sollen drei Experimentierräume errichtet werden, in welchen bzw durch die unterschiedliche Projekte zum Lehren und Lernen mit ICTs entwickelt, wiss. begleitet und evaluiert werden:
1) Labor (an PH) zur Entwicklung und Evaluation von Bildungsinnovationen (z.B. neue Formen des Lehrens und Lernens, Unterrichtskonzepte, Lehr-/Lernmethoden etc.) mit Hilfe von ICTs (z.B. Unterrichtsbeobachtung) und zur Unterstützung von ProjektpartnerInnen (z.B. aus den Bildungslaboren,externe PartnerInnen, Schulen, LehrerInnen etc.) bei der Erprobung und Evaluation von Lehr-/Lernmaterialien.
2) Mobiles Labor zur Erprobung von neuen Formaten an Schulen und bei ProjektparterInnen in ganz Salzburg.
3) Third Space (immaterieller Raum), der durch die Professional Communities zwischen Wissenschaft und Schule entsteht und der digital durch eine Kommunikationsplattform etc. abgebildet wird.

Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Bramberger, Andrea; Mag. Dr. Univ.-Doz.
Fritz, Isabella; BEd Dr.phil. BA. MA.
Projektleitung intern
Bramberger, Andrea; Mag. Dr. Univ.-Doz.
Fritz, Isabella; BEd Dr.phil. BA. MA.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2027
Beschreibung
In inklusiven, kritisch-reflexiv orientierten Bildungsinstitutionen sind Lehrende und Lernende an einer gemeinsamen Gestaltung des Bildungsraums als Ort der Produktion, des Transfers und der Reproduktion von Wissen interessiert (Winter & Bramberger 2021). In diesem Prozess sind die Rollen unterschiedlich verteilt; Autorisiertes Wissen ist sozial konstruiert; Es spiegelt Werte, Haltungen und Handlungen derer wider, die es vertreten (Sensoy & DiAngelo 2012). Zugleich ist agency – Handlungsmacht – nicht per se einzelnen Gruppen oder Individuen gegeben oder vorenthalten; Vielmehr ist agency flottierend; Entitäten konstituieren sich anhaltend über intra-action (Barad 2007). Bemühungen, nicht nur uneingeschränkten Zugang zu Bildungseinrichtungen, sondern darüber hinaus Zugehörigkeit zu etablieren (Hinz 2006), implizieren einen bewussten und achtsamen Umgang mit der Gestaltung des Bildungsraums. Um Schule als ein Forum zu stärken, in dem über deliberativ-demokratische Iterationen (Benhabib 2016) die Erfahrungen aller Bildungsbeteiligten aufgerufen, sichtbar und absichtsvoll Teil jenes Wissens werden und sind, das in diesem Bildungsraum Gültigkeit hat, sind umfassende Reflexionen sinnvoll: Die Reflexion des Verhältnisses des autorisierten Wissens und des Referenzrahmens – die Erfahrungen aller Bildungsbeteiligten am Prozess der Herstellung von Wissen – kann nicht auf die Lehrenden beschränkt bleiben.

Das geplante Projekt erforscht demnach die Einschätzungen der Lernenden und fragt danach, wie Mädchen in einer inklusiven Klasse der Sekundarstufe I ihre Lernerfahrungen in der Schule und ihre Zugehörigkeit zum Bildungsraum wahrnehmen, erleben – und ihn (auch dadurch?) gestalten.

Das Projekt ist als eine Langzeitstudie angelegt und umfasst die vier Schuljahre, in denen sich die Schülerinnen gemeinsam in dieser Schule bilden. Jedes Jahr findet eine Erhebungsphase statt. Unter Bezugnahme auf komplexe Materialien, die Sensitives implizieren, schreiben die Schülerinnen über ihre Lernerfahrungen (Hartnack 2019). Auch die Klassenlehrerinnen arbeiten mit dem Material und verfassen in jedem Jahr einen Text. Die Dokumente werden gesammelt und mithilfe der Metaphernanalyse (Johnson & Lakoff 1998) ausgewertet – jener Methode der Auswertung und Interpretation, die der Rede bzw. den Redewendungen zugrunde liegende Muster der Vorstellung und Wahrnehmung aufgespürt werden: Wie erleben die Schülerinnen ihren Bildungsraum? Wie verändert sich dieses Erleben – für jede einzelne Person bzw. für die Gruppe im Verlauf der vier Jahre?

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Egger, Christina; Dr. Bakk.phil. Dipl.-Päd. MA.
Projektleitung intern
Egger, Christina; Dr. Dr. habil. Bakk.phil. Dipl.-Päd. MA.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2022
Beschreibung
Die Bedeutung einer naturwissenschaftlichen Grundbildung schon in der Grundschule ist in einer von empirischen Erkenntnissen geprägten Gesellschaft unbestritten. Einen Aspekt naturwissenschaftlicher Grundbildung bilden hierbei die Vorstellungen über das Wesen der Naturwissenschaft bzw. naturwissenschaftlichen Wissens. Diese werden in der deutschsprachigen Literatur als „Wissenschaftsverständnis“ (Grygier, 2008; Günther, 2006) bezeichnet. Für die Grundschule bedeutet dies beispielsweise, dass das Ergebnis eines einzelnen Experimentes noch keinen endgültigen Beweis bedeutet, dass man beim Forschen sorgfältig beobachten muss und dass es auch zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen kann, wenn man ein Experiment mehrmals durchführt (Grygier, 2008). Ziel eines Forschenden Unterrichtes ist u.a. eine aktive Reflexion des eigenen Forschungsprozesses, um ein vertiefendes Verständnis von Forschung bei den Lernenden zu fördern. Vor dem Hintergrund aktueller Angebots-Nutzungs-Modelle (Brunner et al., 2006; Helmke, 2009; Lipowsky, 2006), die das komplexe Bedingungsgefüge von Lehren und Lernen beschreiben, nimmt hierbei die Lehrperson mit ihrem Professionswissen, ihren motivationalen Orientierungen, subjektiven Theorien und Persönlichkeitsmerkmalen einen wesentlichen Raum ein. Stellt man die Frage, über welches Verständnis (angehende) Lehrpersonen in Bezug auf Forschung bzw. wissenschaftliches Arbeiten verfügen, zeigt sich, dass diese oft ein (a) naiv-szientistisches wie auch (b) radikal relativistisches Wissenschaftsverständnis (u.a. Abd-El-Khalick & Lederman, 2000; Günther, 2006; Lunn, 2002; Thoermer & Sodian, 2002) aufweisen.Dieses scheint jedoch nicht geeignet, um Aspekte des Wissenschaftsverständnisses gewinnbringend und fachkompetent im Unterricht umsetzen zu können (Günther, 2006). Dabei wäre es bereits in der Grundschule wichtig, Forschungsprozesse durchschaubar zu machen, indem sie als von Menschen gemacht und veränderbar vermittelt werden. Ziel des Sachunterrichtes kann und soll es sein, durch einen forschenden Unterricht ein Verständnis für einzelne wissenschaftliche Konzepte und für wichtige Aspekte wissenschaftlichen Arbeitens zu schaffen. Dies ist aber sicherlich nicht durch den kognitiven Nachvollzug vorgegebener Wissensbestände möglich, sondern nur durch ein selbsttätiges forschendes Lernen, gefolgt von einer gemeinsamen Reflexion nicht nur der erarbeiteten Inhalte, sondern auch der Art und Weise, wie dieses Wissen erarbeitet wurde (Bertsch, 2012; Marquardt-Mau, 2001; Abd-El-Khalick, 2004).
Dazu bedarf es jedoch eines Umdenkprozesses. Dieser Umdenkprozess kann an den Pädagogischen Hochschulen eingeleitet werden, indem einerseits Unterrichtsmethoden und –strategien vermittelt werden, welche forschendes Lernen in den Klassenzimmern ermöglichen und gleichzeitig das Wissenschaftsverständnis der angehenden Lehrer/innen verbessert wird. Erste Untersuchungen aus dem Bereich Mathematik und Sachunterricht konnten zeigen, dass für die Gestaltung eines forschenden und verständnisfördernden Unterrichts dem fachdidaktischen Wissen von Lehrkräften besondere Bedeutung zukommt und als wichtiger Zielbereich der Aus- und Fortbildung anzusehen ist (Baumert et al., 2011, Lange et al., 2012).Hauptziel des vorliegenden Projektes ist demnach die Weiterentwicklung, Implementierung und Darstellung der Wirksamkeit eines bestehenden Interventionsprogrammes zur Förderung forschenden Lernens im naturwissenschaftlich-technisch orientierten Sachunterricht.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Cerny, Doreen; HProf. Dr. Mag.
Projektleitung intern
Cerny, Doreen; Mag. Dr. Dr. habil. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2027
Beschreibung
Dieses Projekt speist sich aus dem Projekt zum Lehrer*innenhandeln von Lehrer*innen mit Migrationshintergrund (PMA I). In dem Nachfolgeprojekt – PMA II – wird mit einem rekonstruktiven und dekonstruktiven Vorgehen gearbeitet.
Diese Studie an der Schnittstelle zwischen Professionalisierungsforschung, Schulpädagogik, interkultureller Pädagogik und rekonstruktiver Bildungsforschung angelegt und versucht einen Beitrag zu leisten, wie schulische Handlungswelten differenziert verstanden und Implikationen für das Lehrer*innnenhandeln abgeleitet werden können.
Biographische Interviews mit Lehrer*innen mit Migrationshintergrund werden mit Hilfe eines rekonstruktiven Verfahrens analysiert. Dabei wird die Rekonstruktion des Schulraums in den Mittelpunkt gestellt. Da es sich um Lehrer*innen aus Österreich handeln, die in den Fächern unterrichten, in denen das Verhältnis Subjekt-Welt thematisiert wird, spielt auch die Rekonstruktion der Weltsicht der Lehrer*innen eine Rolle in der Analyse. Neben dem empirischen Material spielen auch bildungspolitische/-administrative Dokumente, die für schulische Handlungswelten relevant sind, eine Rolle und werden analysiert.
Das Projekt ist in der selbstkritischen Migrationsforschung verortet, die danach fragt, auf welche Weise die Handlungsorientierungen der Lehrer*innen, ihre Sicht von Welt und der Schulraum reflexiv erschlossen werden können. Es wird also auch eine dekonstruktive Sicht auf die Interaktion zwischen den Protagonist*innen im Schulraum entworfen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht