Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Cerny, Doreen; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Cerny, Doreen; Mag. Dr. Dr. habil. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2021
Beschreibung
In Österreich wird vor dem Hintergrund der Debatten um Intersektionalität verstärkt der gezielte Einsatz von Lehrkräften mit Migrationshintergrund diskutiert. Das Ziel des Projektes ist es einerseits herauszuarbeiten, wie LehrerInnen mit Migrationshintergrund den Herausforderungen, die ein pluralisierter Schulalltag mit sich bringt, angemessen begegnen. Andererseits interessiert, ob und falls ja, inwiefern ihre Herkunft bedeutsam für die Bewältigung dieser Aufgabe ist.
In dem empirisch-qualitativ angelegten Forschungsprojekt stehen LehrerInnen aus Österreich – insbesondere aus Salzburg/Salzburger Land – mit ihrer migrationalen Erfahrung in ihrer Berufskarriere im Mittelpunkt des Interesses.
Mit der Studie kann eine differenzierte Sichtweise auf diese LehrerInnenschaft erfolgen – nicht zuletzt um die Qualität des Lehramtsstudiums und das professionelle Handeln in den Schulen zu sichern.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Seethaler, Elisabeth; BEd Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Seethaler, Elisabeth; BEd Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Klug, Julia Loretta; Dr.
Müller, Simone; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2024
Beschreibung
Ausgehend von der Annahme, dass kognitiver wie praktischer Kompetenzerwerb durch Training, Intervention und Erfahrung (Blömke, Gustafsson & Shalvelson, 2015) erfolgt, werden, auf Basis des von Bergsmann, Klug, Burger, Först und Spiel (2017) konstruierten Kompetenscreenings, die Selbsteinschätzungen der Studierenden zu ihrer Klassenführungskompetenz erhoben. Hierfür wurden für die im Lehrveranstaltungsformat im Fokus stehenden Handlungsstrategien nach dem Linzer Konzept der Klassenführung (Lenske & Mayr, 2015) entsprechende zu erwerbende Kompetenzen formuliert und im Kompetenzscreening verankert. Die Studierenden schätzen sich mithilfe des Instruments sowie anhand des Linzer Diagnosebogens zur Klassenführung (LDK; Mayr et al., 2018) zu Beginn und am Ende der Lehrveranstaltung zur Klassenführung ein. Zudem absolvieren sie gegen Ende der Lehrveranstaltung den Test „Lehrerwissen zu Klassenführung“ (Streib, Krammer, Seethaler & Lenske, under Review), um zu kontrollieren, ob Kompetenz- und Wissenszuwachs zur Klassenführung Zusammenhänge aufweisen. Darüber hinaus wird der Zusammenhang zwischen Persönlichkeitsmerkmalen wie den Big-Five (B5T; Satow, 2012) und der Teacher-Self-Efficacy (TSE; Pfitzner-Eden, Thiel & Horsley, 2015) überprüft. Es wird davon ausgegangen, dass Studierende durch die Teilnahme an der Lehrveranstaltung „Lehr-/Lernarrangements zum Erwerb von Klassenführungsstrategien“ einen signifikanten Zuwachs ihrer Klassenführungskompetenzen erreichen und zwischen ihren Kompetenz- und LDK-Einschätzungen sowie ihrem Wissen zur Klassenführung signifikante Zusammenhänge bestehen. Ferner wird erwartet, dass extraverierte, gewissenhafte und offene Studierende (B5T), eine höhere Lehrer-Selbstwirksamkeit (TSE) und einen höheren Kompetenzzuwachs aufweisen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Danninger, Gabriele; Mag. Dr. MSc.
Projektleitung intern
Danninger, Gabriele; Mag. Dr. MSc. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2018
Beschreibung
Die Untersuchung beschäftigt sich mit der Frage, welche systempädagogischen Wirkfaktoren den Prozess der LehrerInnengesundheit und die Zufriedenheit
mit dem Lehrberuf prägen. Anhand exemplarischer Beispiele soll herausgearbeitet werden, wie Lehrpersonen ihre schulische Arbeitswelt konstruieren. Es soll vor allem der Frage nachgegangen werden, welche Gelingensbedingungen
und Ressourcen maßgeblich sind, dass Lehrpersonen lange in ihrem Beruf tätig sind.
Als Basis für die systemische Betrachtung der LehrerInnengesundheit und nachhaltiger Berufszufriedenheit wird das Konzept der lösungsorientierten Systemtheorie von Steve de Shazer gewählt. Das Modell der Salutogenese nach Antonovsky als Kernkonstruktion der Gesundheitsvorsorge und der WHO Ansatz von Empowerment, die Förderung zur Befähigung zum selbstbestimmten Handeln, dienen als Grundlage der Untersuchung.
Für die Beantwortung der Forschungsfrage wird eine Literaturrecherche mit anschließender Sekundäranalyse durchgeführt. Zur Vertiefung der Ergebnisse dient eine empirische Untersuchung. Als Methode soll eine qualitative
Forschungsmethode gewählt werden, da diese Art der Forschung einen offenen Zugang zu subjektiven Lebenswirklichkeiten, Einschätzungen und Einstellungen zu situationsspezifischen, kontextbezogenen Berufsanforderungen und praxisnahen Erfahrungen bietet.
Die Datenerhebung als auch die Auswertung wird anhand eines triangulativen Vorgehens erfolgen. Das narrative empirische Datenmaterial wird nach der dokumentarischen Methode der Interpretation nach Bohnsack angelegt.
Beschreibung (engl.)
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Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Sommer, Nicola; Mag. Dr. MSc.
Projektleitung intern
Sommer-Rainer, Nicola; Mag. Dr. MSc. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Klug, Julia Loretta; Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
Beim Untersuchungsdesign handelt es sich um einen Zwei-Gruppen-Prätest-Posttest-Vergleich.
Die Versuchsgruppe besteht aus Kindern mit chronischen Erkrankungen, die während eines Rehaaufenthaltes an Unterricht teilnehmen, während die Kontrollgruppe aus Kindern mit chronischen Erkrankungen besteht, die während eines Rehaaufenthaltes, der in den Ferien liegt, nicht an Unterricht teilnehmen. Die Kinder in der Kontrollgruppe nehmen stattdessen an einem pädagogischen Programm teil, damit gewährleistet ist, dass mögliche Effekte nicht rein auf die Zeit, die in pädagogischer Betreuung verbracht wird, zurückgeführt weden können.
Zu Beginn des Rehaaufenthaltes wird in beiden Gruppen der Prätest und am Ende des Rehaaufenthalts wird in beiden Gruppen der Posttest durchgeführt.
In Prä- und Posttest werden die in der Fragestellung enthaltenen Variablen aus Sicht der Kinder und Eltern gemessen. Die Lebensqualität wird mittels des ILK (Inventars zur Erfassung der Lebensqualität bei Kindern und Jugendlichen) erfasst, der Gesundheitszustand mittels des Fragebogens zum Gesundheitszustand (SF-36 bzw. SF-12), die Patient*innenzufriedenheit mittels Rehabilitandenbefragung K bzw. J. Die Befindlichkeit in der Schule wird mittels selbst erstellter Items gemessen.
Die Ergebnisse werden mittels Messwiederholungs-ANOVA ausgewertet und schließlich hinsichtlich der Fragestellung interpretiert. Erwartet wird ein statistisch signifikanter Haupteffekt des Messzeitpunkts für beide Gruppen sowie ein Interaktionseffekt Gruppe*Zeit für alle vier gemessenen Variablen.
Beschreibung (engl.)
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Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Haberfellner, Christina;
Projektleitung intern
Egger, Christina; Dr. Dr. habil. Bakk.phil. Dipl.-Päd. MA.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2017
Beschreibung
„Wissenschaftsverständnis” bezeichnet nach Grygier (2008, S. 57) „das Verständnis von Aspekten der Wissenschaftsphilosophie und entspricht im Wesentlichen der Redewendung ‚learning about the nature of science’”. Es besteht eine Reihe an Argumenten, warum Wissenschaftsverständnis im Schulkontext
(resp. Sachunterricht) eine Rolle spielt (u. a. Osborne, Colling, Ratcliffe, Millar & Duschl, 2003; Grygier, 2008). Die Förderung des Wissenschaftsverständnisses in der Grundschule setzt voraus, dass die Lehrkraft nicht nur den Schülerinnen und Schülern metatheoretische Inhalte zutraut, sondern auch sich selbst das notwendige Wissen über die Natur der Naturwissenschaft aneignet und dies im Unterricht zur Anwendung bringt. Betrachtet man die internationale Forschungslage zur Erfassung des Wissenschaftsverständnisses von Lehrkräften, lässt sich jedoch ableiten, dass hier Defizite zu erwarten sind, die sich (a) in einem naiv-szientistischen wie auch (b) in einem radikal relativistischen Wissenschaftsverständnis widerspiegeln (Thoermer & Sodian, 2002; Lunn, 2002; Abd-El-Khalick & Ledermann, 2000; Günther, 2006). Dies hat auch Konsequenzen für die Lehrerinnenaus- und -fortbildung. „Eine Einbindung des Themas ‚Über Naturwissenschaften Lernen’ in die Lerninhalte des Sachunterrichts müsste dann in entsprechender Form in die Ausbildung der Lehrer
integriert werden” (Günter, 2006, S. 72).
Im Forschungsprojekt, das Primarstufenstudierende in den Fokus nimmt, soll zunächst (1) das Wissenschaftsverständnis erfasst und dann (2) im Rahmen einer Lehrveranstaltung gefördert werden. In diesem Zusammenhang wird ein
Vergleich zweier unterschiedlich konzipierter Lehrveranstaltungen (implizite Wissensvermittlung versus Kombination aus expliziter und impliziter Wissensvermittlung) in ihrer Auswirkung auf das Wissenschaftsverständnis angestrebt, um bestehende Forschungsergebnisse im österreichischen Kontext analysieren zu können. Erfasst wird das Wissenschaftsverständnis jeweils am Beginn bzw.
am Ende der Lehrveranstaltung mit der Methode des
Concept Mappings. Der dritte interessierende Aspekt betrifft die Änderungen des Wissenschaftsverständnisses aus der Sicht der Studierenden. Hierzu werden diese nach Absol-
vierung der Lehrveranstaltung und der Erstellung der
Concept Maps um ein Interview ersucht. Sie sollen die Unterschiede, Gemeinsamkeiten und Veränderungen in ihren beiden Concept Maps aus ihrer Sicht darlegen und auf für sie
wichtige Punkte verweisen.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
BAUER, Lisa; Mag.
Projektleitung intern
Scharinger, Lisa; Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
Im Rahmen der Dissertation soll der Frage nachgegangen werden, welche Formen von Begabungen am Beginn der Sekundarstufe I im Unterrichtsfach Bewegung und Sport differenziert werden können und wie diese zu erfassen sind. Ziel ist es, basierend auf der sportpädagogischen Kompetenzforschung sowie Erkenntnissen der Begabungsforschung ein multidimensionales Diagnoseinstrument zu entwickeln und empirisch zu prüfen, da es sich hier um ein Forschungsdesiderat handelt. Dabei sollen wesentliche Themenbereiche des kompetenzorientierten Bewegungs- und Sportunterrichts abgedeckt und die Beziehung zu dem dynamischen Begabungsbegriff verdeutlicht werden. Es entstehen Verschnitte die durch die hervorgehenden Dimensionen von Begabung im Sport zunächst erläutert werden und in weitere Folge zu Fallvignetten operationalisiert werden sollen.Das Diagnoseinstrument soll es Lehrpersonen damit ermöglichen, vor dem Hintergrund der Ergebnisse die individuellen Begabungsprofile ihrer Schüler/inne/n zu erkennen und den Unterricht darauf abstimmen zu können. In diesem Zusammenhang werden auch Interesse und Lernmotivation der Schüler/inne/n als Schlüsselfaktoren effektiver Förderung und langfristigen Lernerfolges erhoben. Damit soll ein umfassendes Begabungsprofil konzipiert werden, das über die bloße sportmotorische Ebene hinausweist und Interessen sowie Lernmotivation miteinschließt.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Haberfellner, Christina;
Projektleitung intern
Egger, Christina; Dr. Dr. habil. Bakk.phil. Dipl.-Päd. MA.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2017
Beschreibung
„Wissenschaftsverständnis” bezeichnet nach Grygier (2008, S. 57) „das Verständnis von Aspekten der Wissenschaftsphilosophie und entspricht im Wesentlichen der Redewendung‚ learning about the nature of science’”. Es besteht eine Reihe an Argumenten, warum Wissenschaftsverständnis im Schulkontext (resp. Sachunterricht) eine Rolle spielt (u. a. Osborne, Colling, Ratcliffe, Millar & Duschl, 2003; Grygier, 2008). In Österreich wird die Idee einer naturwissenschaftlichen Grundausbildung im Volksschullehrplan nicht explizit erwähnt, einzelne Aspekte einer scientific literacy sind im Lehrplanteil zum Sachunterricht zu finden.
Dennoch bleiben entscheidende Merkmale der wissenschaftlichen Arbeitsweise wie Fragestellungen formulieren, Hypothesen erstellen, Beweise für eine
vertretbare Schlussfolgerung sammeln usw. unerwähnt. Erste Studien (Grygier, 2008; Sodian, Jonen, Thoermer & Kircher, 2006) zeigen, dass bereits das Wissenschaftsverständnis von Viertklässlern durch gezielten, kurzfristigen Unterricht gefördert werden kann. Dies setzt voraus, dass die Lehrkraft nicht nur den Schülerinnen und Schülern metatheoretische Inhalte zutraut, sondern
auch sich selbst das notwendige Wissen über die Natur der Naturwissenschaft aneignet und dies im Unterricht zur Anwendung bringt.
Im hier dargestellten Projekt wird eine vierte Klasse einer Volksschule in den Blick genommen, die sich die Implementierung des naturwissenschaftlichen
Experimentierens als Ziel gesetzt hat. Die geplante Erhebung fokussiert drei Aspekte: Es wird untersucht,
(1) welches Wissenschaftsverständnis Schüler/innen dieser vierten Grundschulklasse aufweisen,
(2) wie sich Lernsituationen in dieser Klasse gestalten, die naturwissenschaftliche Lernchancen bieten und
(3) wie die Lehrkräfte aus ihrer Sicht das „Forschen” im Unterricht integrieren.
Der erste Aspekt fokussiert die Erfassung des Wissenschaftsverständnisses der SchülerInnen der Klasse (n=24) und wird parallel mit Concept Maps und dem
Nature of Science Interview (Carey, Evans, Honda, Jay & Unger, 1989) erhoben. Der zweite Aspekt geht der Frage nach, wie sich Lernsituationen in dieser Klasse gestalten, die naturwissenschaftliche Lernchancen bieten. Hierzu wurden insgesamt acht Unterrichtsstunden videografiert, welche transkribiert bzw. beschrieben werden. Der dritte Aspekt wird untersucht, indem die Lehrpersonen der Klasse befragt werden, wie sie das „Forschen” im Unterricht praktisch
umsetzen. Das transkribierte Interview wird inhaltsanalytisch ausgewertet.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Kainhofer, Judith Maria; Dr.
Projektleitung intern
Kainhofer, Judith Maria; Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2020
Beschreibung
Forschungsfrage
Das Projekt untersucht den Erwerb von Verständnis und Produktion unterschiedlicher Typen von Subjekt- und Objekt-W-Fragen und Subjekt- und Objekt-Relativsätzen bei monolingual deutschsprachigen sprachunauffälligen Kindern und Kindern mit Sprachentwicklungsstörung im Alter von 5-11 Jahren – Prüfung mehrere syntaktischer Hypothesen

theoret. Zugang
In der Generativen Grammatik werden Frage- und Relativsätze als Instanzen der sog. W-Bewegung aufgefasst, beiden Konstruktionen liegt somit derselbe Typ von syntaktischer Bewegung zugrunde.
Im Projekt werden mehrere Hypothesen, abgeleitet aus grammatiktheoretischen Modellen und vorliegenden Forschungsbefunden zum Erwerb von W-Konstruktionen aus verschiedenen Sprachen (psycholinguistische Daten der Spracherwerbsforschung bzw. der Forschung zu Sprachentwicklungsstörungen) mittels quantitativ-empirischer Analysen der erhobenen kindersprachlichen Daten getestet sowie qualitative linguistische Auswertungen (linguistische Analysen, z.B. Fehlertypen in Produktionsdaten) durchgeführt.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Rogl, Silke; Mag. Prof.
Projektleitung intern
Rogl, Silke; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
Ausgehend von theoretischen Modellvorstelllungen zu Begabung und Begabungsentwicklung wird das mehrdimensionale Konstrukt von Begabungsüberzeugungen bei Mathematik-Lehrkräften hergeleitet, operationalisiert und empirisch geprüft.
Die abgeleiteten epistemologischen, personenbezogenen und unterichtsbezogenen Begabungsüberzeugung werden nach sechs Dimensionen differenziert und über eine konfirmatorische Faktorenanalyse bei Lehrkräften in der Sekundarstufe empirisch geprüft. Im Weiteren wird der Zusammenhang von Begabungsüberzeugung und Lehrer/innenhandeln untersucht. Es wird der Frage nachgegangen, inwieweit sich diese Überzeugungen auch in der Berufspraxis in kognitiv aktivierenden Lehr- und Lernarrangements abbilden und somit die Wirkung der Begabungsüberzeugungen auch über das Unterrichtshandeln und somit die Unterrichtsqualität vermittelt werden.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
McMahon-Rothauer, Angelika; Mag. Dipl.-Päd. MA.
Projektleitung intern
McMahon-Rothauer, Angelika; Mag. Dipl.-Päd. MA. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2022
Beschreibung
Forschungsfrage
Welche Potentiale hat eine Schule, die sich als Lebenswelt und Sozialraum, als Lebens-Lern- und Arbeitswelt für Schüler/innen und Lehrer/innen begreift und mit welchen Herausforderungen ist diese Schule konfrontiert?

theoret. Zugang
Theoretische Bezugspunkte zu diesem Thema finden sich bei John Dewey (2012) und Pierre Bordieu (2012). Erziehung muss im pädagogischen Sinn von Dewey „Lernumwelten bereitstellen, die es Lernenden ermöglichen, aus eigenem Handeln erfolgreich zu lernen und daran zu wachsen. Schulische Erziehung hat somit die Aufgabe, ein Verlangen nach fortgesetztem Wachstum zu erzeugen und entsprechende förderliche Mittel zur Verfügung stellen“ Deweys Konzeption von Erziehung liegt zudem der Demokratiegedanke zugrunde.
Einer der zentralen Begriffe mit denen Pierre Bourdieu arbeitet ist der Begriff des „sozialen Raums“. „In seiner Theoriebildung berücksichtigt er systematisch die Prozesshaftigkeit sozialen Lebens“.

Forschungsstand
Im deutschsprachigen Raum gibt es eine marginale Auseinandersetzung mit dem Thema Campusschule. Die äußere Struktur von Campusschulen ist definiert. Die Lernumgebungen mit denen Campusschulen arbeiten, ihre Leitbilder und Schulprogramme sind sehr unterschiedlich. Herangehensweisen einzelner Standorte richten sich nach Parametern, die standortbezogenen Bedürfnissen und standortbezogenen Möglichkeiten geschuldet sind. Daher verdient es jede Campusschule, im Rahmen einer eigenen Fall- und Entwicklungsgeschichte (Fatke 1995) gesondert betrachtet zu werden. Die Thematik Schule als Sozialraum wurde in den letzten Jahren in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung eingehend betrachtet. Einen detaillierten Überblick dazu gibt Jeanette Böhme(2009).

Beschreibung (engl.)
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Bericht