Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Seethaler, Elisabeth; BEd Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Seethaler, Elisabeth; BEd Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Klug, Julia Loretta; Dr.
Müller, Simone; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2024
Beschreibung
Ausgehend von der Annahme, dass kognitiver wie praktischer Kompetenzerwerb durch Training, Intervention und Erfahrung (Blömke, Gustafsson & Shalvelson, 2015) erfolgt, werden, auf Basis des von Bergsmann, Klug, Burger, Först und Spiel (2017) konstruierten Kompetenscreenings, die Selbsteinschätzungen der Studierenden zu ihrer Klassenführungskompetenz erhoben. Hierfür wurden für die im Lehrveranstaltungsformat im Fokus stehenden Handlungsstrategien nach dem Linzer Konzept der Klassenführung (Lenske & Mayr, 2015) entsprechende zu erwerbende Kompetenzen formuliert und im Kompetenzscreening verankert. Die Studierenden schätzen sich mithilfe des Instruments sowie anhand des Linzer Diagnosebogens zur Klassenführung (LDK; Mayr et al., 2018) zu Beginn und am Ende der Lehrveranstaltung zur Klassenführung ein. Zudem absolvieren sie gegen Ende der Lehrveranstaltung den Test „Lehrerwissen zu Klassenführung“ (Streib, Krammer, Seethaler & Lenske, under Review), um zu kontrollieren, ob Kompetenz- und Wissenszuwachs zur Klassenführung Zusammenhänge aufweisen. Darüber hinaus wird der Zusammenhang zwischen Persönlichkeitsmerkmalen wie den Big-Five (B5T; Satow, 2012) und der Teacher-Self-Efficacy (TSE; Pfitzner-Eden, Thiel & Horsley, 2015) überprüft. Es wird davon ausgegangen, dass Studierende durch die Teilnahme an der Lehrveranstaltung „Lehr-/Lernarrangements zum Erwerb von Klassenführungsstrategien“ einen signifikanten Zuwachs ihrer Klassenführungskompetenzen erreichen und zwischen ihren Kompetenz- und LDK-Einschätzungen sowie ihrem Wissen zur Klassenführung signifikante Zusammenhänge bestehen. Ferner wird erwartet, dass extraverierte, gewissenhafte und offene Studierende (B5T), eine höhere Lehrer-Selbstwirksamkeit (TSE) und einen höheren Kompetenzzuwachs aufweisen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Buchberger, Wolfgang; Mag.
Projektleitung intern
Buchberger, Wolfgang; Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2018
Beschreibung
Das grundlegende Interesse an diesem Forschungsprojekt ist die Frage aus dem Bereich des „Gesellschaftlichen Lernens”, was von der durch geschichtsdi­daktische Theoriebildung und Forschungsleistung fundierten Grundlegung für Geschichtsunterricht im Schulalltag im Zusammenhang mit der fachspezifischen Kompetenzorientierung insbesondere in Bezug auf schriftliche Quellen als Lernmedien in den Lehrwerken verankert wurde.
Deshalb soll in einem ersten Schritt der Forschungsstand hinsichtlich der Behandlung von Textquellen in der geschichtsdidaktischen und geschichtswissen­schaftlichen Fachliteratur herausgearbeitet und mit den curricularen Vorgaben der einzelnen österreichischen Schulformen abgeglichen werden, um in einem zweiten Schritt – auch entlang bereits vorhandener Untersuchungsraster – ein
Analyseinstrument zu schaffen, mit welchem sämtliche Lehrwerke der Primar und Sekundarstufe (allgemeinbildendes Schulwesen) treffsicher analysiert
werden können.
Die Fragestellungen der Untersuchung sollen sich u. a. nach folgenden Punkten richten:
Inwiefern hat die curricular verankerte fachspezifische Kompetenzorientierung bzw. der aktuelle Stand geschichtsdidaktischer Forschung in Bezug auf
schriftliche Quellen Eingang in aktuelle österreichische Schulbücher gefunden?
Inwiefern findet sich eine für die Ausprägung historischen Denkens förderliche fachspezifische Lernprogression in der Gestaltung von bzw. im Umgang mit schriftlichen Quellen?

Dazu wird auf eine kategoriale Schulbuchanalyse nach Schreiber et al. zurückgegriffen, die sich auch über Philipp Mayring unter Erweiterung von Jochen Glä­ser und Grit Laudel entwickeln lässt, sowie auf die vom Georg Eckert Institut für
Internationale Schulbuchforschung in Braunschweig vorgeschlagenen Anforderungen an ein Projekt der Schulbuchforschung. Entsprechend werden im dritten Schritt Schulbücher, die seit Beginn des Schuljahres 2014/2015 in den ein­zelnen Schultypen approbiert sind, untersucht. Geplant ist eine vergleichende Analyse über den Einsatz schriftlicher Quellen in Lehrwerken von der Volksschu­le, über die Neue Mittelschule bzw. AHS­Unterstufe bis hin zur AHS­Oberstufe.
Im Fokus der Untersuchung stehen eine Vollerhebung im Bereich der Primarstufe sowie die Analyse ausgewählter Kapitel, die sowohl in der Sekundarstufe I als auch II behandelt werden. Idealerweise wiederholen sich inhaltliche Festlegungen der Sekundarstufe I in der Oberstufe, sodass eine Vergleichbarkeit besteht (sowohl zwischen Büchern einer Reihe als auch zwischen Ober und Unterstufe im Allgemeinen). Aus arbeitsökonomischen Gründen können hier nicht alle Themenbereiche berücksichtigt werden.
Der vierte Schritt ist die Interpretation der Ergebnisse entlang der curricularen Vorgaben der einzelnen Schultypen und der geschichtsdidaktischen Theoriebil­dung sowie die Rekonstruktion einer erkennbaren Entwicklungslogik von der Primarstufe bis zur Matura im allgemeinbildenden Schulbereich.

Beschreibung (engl.)
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Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Sommer, Nicola; Mag. Dr. MSc.
Projektleitung intern
Sommer-Rainer, Nicola; Mag. Dr. MSc. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Klug, Julia Loretta; Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
Beim Untersuchungsdesign handelt es sich um einen Zwei-Gruppen-Prätest-Posttest-Vergleich.
Die Versuchsgruppe besteht aus Kindern mit chronischen Erkrankungen, die während eines Rehaaufenthaltes an Unterricht teilnehmen, während die Kontrollgruppe aus Kindern mit chronischen Erkrankungen besteht, die während eines Rehaaufenthaltes, der in den Ferien liegt, nicht an Unterricht teilnehmen. Die Kinder in der Kontrollgruppe nehmen stattdessen an einem pädagogischen Programm teil, damit gewährleistet ist, dass mögliche Effekte nicht rein auf die Zeit, die in pädagogischer Betreuung verbracht wird, zurückgeführt weden können.
Zu Beginn des Rehaaufenthaltes wird in beiden Gruppen der Prätest und am Ende des Rehaaufenthalts wird in beiden Gruppen der Posttest durchgeführt.
In Prä- und Posttest werden die in der Fragestellung enthaltenen Variablen aus Sicht der Kinder und Eltern gemessen. Die Lebensqualität wird mittels des ILK (Inventars zur Erfassung der Lebensqualität bei Kindern und Jugendlichen) erfasst, der Gesundheitszustand mittels des Fragebogens zum Gesundheitszustand (SF-36 bzw. SF-12), die Patient*innenzufriedenheit mittels Rehabilitandenbefragung K bzw. J. Die Befindlichkeit in der Schule wird mittels selbst erstellter Items gemessen.
Die Ergebnisse werden mittels Messwiederholungs-ANOVA ausgewertet und schließlich hinsichtlich der Fragestellung interpretiert. Erwartet wird ein statistisch signifikanter Haupteffekt des Messzeitpunkts für beide Gruppen sowie ein Interaktionseffekt Gruppe*Zeit für alle vier gemessenen Variablen.
Beschreibung (engl.)
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Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Cerny, Doreen; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Cerny, Doreen; Mag. Dr. Dr. habil. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2021
Beschreibung
In Österreich wird vor dem Hintergrund der Debatten um Intersektionalität verstärkt der gezielte Einsatz von Lehrkräften mit Migrationshintergrund diskutiert. Das Ziel des Projektes ist es einerseits herauszuarbeiten, wie LehrerInnen mit Migrationshintergrund den Herausforderungen, die ein pluralisierter Schulalltag mit sich bringt, angemessen begegnen. Andererseits interessiert, ob und falls ja, inwiefern ihre Herkunft bedeutsam für die Bewältigung dieser Aufgabe ist.
In dem empirisch-qualitativ angelegten Forschungsprojekt stehen LehrerInnen aus Österreich – insbesondere aus Salzburg/Salzburger Land – mit ihrer migrationalen Erfahrung in ihrer Berufskarriere im Mittelpunkt des Interesses.
Mit der Studie kann eine differenzierte Sichtweise auf diese LehrerInnenschaft erfolgen – nicht zuletzt um die Qualität des Lehramtsstudiums und das professionelle Handeln in den Schulen zu sichern.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Sommer, Nicola; Mag. Dr. MSc.
Projektleitung intern
Sommer-Rainer, Nicola; Mag. Dr. MSc. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Klug, Julia Loretta; Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2022
Beschreibung
Quantitative Vorgehensweise mittels Online-Fragebogen:
– Quantitative Längsschnittstudie: 3 Messzeitpunkte, zu Beginn des Online-Seminars Prätest, am Ende Posttest und Follow-up nach einem halben Jahr Tätigkeit in der Schule
– Betroffene Schüler_innen: 3 Messzeitpunkte, zu Beginn des Online-Seminars Prätest, am Ende Posttest und Follow-up nach einem halben Jahr
– Elternteil: 3 Messzeitpunkte, zu Beginn des Online-Seminars Prätest, am Ende Posttest und Follow-up nach einem halben Jahr

Instrumente
– Demographische Variablen
– Vorerfahrungen
– Lehrer_innen-Interessensskala (Mayr, 1998) verändert
– Kompetenzerhebung nach dem Competence model
Template provided by the project ‘Internal Quality Management: Evaluating and Improving Competence Based Higher Education’ – Fragen orientiert an der Erhebung von Gutzweiler, Neese & In-Albon (2020)
– Allgemeine Selbstwirksamkeitserwartung (Jerusalem & Schwarzer, 1999) für Lehrpersonen und Eltern; Skala zur Lehrer-Selbstwirksamkeitserwartung (Schwarzer & Schmitz, 1999)
– Fragebogen zu Ressourcen im Kindes- und Jugendalter (FRKJ 8-16) mit der Skala Selbstwirksamkeit, Schulbezogene Selbstwirksamkeitserwartung (Jerusalem & Satow, 1999)
– Schulische Partizipationsskala (S-PS 24/7)
– Fürsorglichkeit des Lehrers (Saldern & Littig, 1987), Fürsorglichkeit des Lehrers (Clausen, 2002)
– Zusätzliche Fragen für Eltern: Zufriedenheit mit der Schule

Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Danninger, Gabriele; Mag. Dr. MSc.
Projektleitung intern
Danninger, Gabriele; Mag. Dr. MSc. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2018
Beschreibung
Die Untersuchung beschäftigt sich mit der Frage, welche systempädagogischen Wirkfaktoren den Prozess der LehrerInnengesundheit und die Zufriedenheit
mit dem Lehrberuf prägen. Anhand exemplarischer Beispiele soll herausgearbeitet werden, wie Lehrpersonen ihre schulische Arbeitswelt konstruieren. Es soll vor allem der Frage nachgegangen werden, welche Gelingensbedingungen
und Ressourcen maßgeblich sind, dass Lehrpersonen lange in ihrem Beruf tätig sind.
Als Basis für die systemische Betrachtung der LehrerInnengesundheit und nachhaltiger Berufszufriedenheit wird das Konzept der lösungsorientierten Systemtheorie von Steve de Shazer gewählt. Das Modell der Salutogenese nach Antonovsky als Kernkonstruktion der Gesundheitsvorsorge und der WHO Ansatz von Empowerment, die Förderung zur Befähigung zum selbstbestimmten Handeln, dienen als Grundlage der Untersuchung.
Für die Beantwortung der Forschungsfrage wird eine Literaturrecherche mit anschließender Sekundäranalyse durchgeführt. Zur Vertiefung der Ergebnisse dient eine empirische Untersuchung. Als Methode soll eine qualitative
Forschungsmethode gewählt werden, da diese Art der Forschung einen offenen Zugang zu subjektiven Lebenswirklichkeiten, Einschätzungen und Einstellungen zu situationsspezifischen, kontextbezogenen Berufsanforderungen und praxisnahen Erfahrungen bietet.
Die Datenerhebung als auch die Auswertung wird anhand eines triangulativen Vorgehens erfolgen. Das narrative empirische Datenmaterial wird nach der dokumentarischen Methode der Interpretation nach Bohnsack angelegt.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Sorgo, Gabriele; Mag. Dr. Priv.-Doz.
Projektleitung intern
Sorgo, Gabriele; Mag. Dr. Priv.-Doz.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2022
Beschreibung
Das Projekt greift zwei bei Jugendlichen sehr beliebte Serien („Game of Thrones“ und „Vikings“) auf, um zu untersuchen, wie sie alteuropäische, archaische Geschlechterrollen naturalisieren. Die zentralen Filmfiguren und ihre Handlungen werden nach der Figurenanalyse von J. Eder (2008) analysiert, und als hegemoniale Subjektfiguren interpretiert. Die Hypothese lautet, dass Geschlechterstereotype zwar oberflächlich modernisiert werden, sich jedoch in den tieferen Strukturen wenig ändert oder eventuell sogar Rückschritte zu vormodernen Rollen sichtbar werden. Das Vorhaben stützt sich auf aktuelle Forschungen zur Subjektivierung (A. Geimer), und geht davon aus, dass Filme Relationen zwischen Subjektnormen und Habitus aufbauen. Die historischen Fiktionen werden als Dokumente des politischen Unbewussten gelesen (Jameson 1981), wobei zu bedenken ist, dass Veränderungen im politisch kulturellen Bereich bereits vor ihrer Umsetzung in Institutionen in Filmen sichtbar werden. Die Ergebnisse dieses Projekts soll die Lehrer_innenbildung im Bereich Geschlechterdemokratie unterstützen.
Literatur:
Besand, A. (Hrsg). Von Game of Thrones bis House of Cards. Politische Perspektiven in Fernsehserien. Wiesbaden: Springer VS.
Böhm, K. (2017). Archaisierung und Pinkifizierung: Mythen von Männlichkeit und Weiblichkeit in der Kinder- und Jugendliteratur. Bielefeld: transcript.
Boni, M. (2017) (Hrsg.). World Building. Transmedia, Fans, Industries. Amsterdam: Amsterdam University Press.
Eder, J. (2008): Die Figur im Film. Grundlagen der Figurenanalyse. Marburg: Schüren.
Geimer, A. (2010). Filmrezeption und Filmaneignung: Eine Qualitativ-rekonstruktive Studie über Praktiken der Rezeption bei Jugendlichen. Wiesbaden: VS Verlag.
Jameson, F. (1981). The Political Unconscious. Narrative as a socially symbolic act. Ithaca, New York: Cornell University Press.
Massumi, B. (2015). Politics of Affect. Cambridge: Polity.
Michel, B. (2006): Bild und Habitus. Sinnbildungsprozesse bei der Rezeption von Fotografien. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Peltzer, A. & Keppler, A. (2015). Die soziologische Film- und Fernsehanalyse. Oldenburg: Walter de Gruyter.
Schubart, R. & Gjelsvik, A. (2016). Women of Ice and Fire. Gender, Game of Thrones and Multiple Media Engagements. New York: Bloomsbury.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Haberfellner, Christina;
Projektleitung intern
Egger, Christina; Dr. Dr. habil. Bakk.phil. Dipl.-Päd. MA.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2017
Beschreibung
„Wissenschaftsverständnis” bezeichnet nach Grygier (2008, S. 57) „das Verständnis von Aspekten der Wissenschaftsphilosophie und entspricht im Wesentlichen der Redewendung ‚learning about the nature of science’”. Es besteht eine Reihe an Argumenten, warum Wissenschaftsverständnis im Schulkontext
(resp. Sachunterricht) eine Rolle spielt (u. a. Osborne, Colling, Ratcliffe, Millar & Duschl, 2003; Grygier, 2008). Die Förderung des Wissenschaftsverständnisses in der Grundschule setzt voraus, dass die Lehrkraft nicht nur den Schülerinnen und Schülern metatheoretische Inhalte zutraut, sondern auch sich selbst das notwendige Wissen über die Natur der Naturwissenschaft aneignet und dies im Unterricht zur Anwendung bringt. Betrachtet man die internationale Forschungslage zur Erfassung des Wissenschaftsverständnisses von Lehrkräften, lässt sich jedoch ableiten, dass hier Defizite zu erwarten sind, die sich (a) in einem naiv-szientistischen wie auch (b) in einem radikal relativistischen Wissenschaftsverständnis widerspiegeln (Thoermer & Sodian, 2002; Lunn, 2002; Abd-El-Khalick & Ledermann, 2000; Günther, 2006). Dies hat auch Konsequenzen für die Lehrerinnenaus- und -fortbildung. „Eine Einbindung des Themas ‚Über Naturwissenschaften Lernen’ in die Lerninhalte des Sachunterrichts müsste dann in entsprechender Form in die Ausbildung der Lehrer
integriert werden” (Günter, 2006, S. 72).
Im Forschungsprojekt, das Primarstufenstudierende in den Fokus nimmt, soll zunächst (1) das Wissenschaftsverständnis erfasst und dann (2) im Rahmen einer Lehrveranstaltung gefördert werden. In diesem Zusammenhang wird ein
Vergleich zweier unterschiedlich konzipierter Lehrveranstaltungen (implizite Wissensvermittlung versus Kombination aus expliziter und impliziter Wissensvermittlung) in ihrer Auswirkung auf das Wissenschaftsverständnis angestrebt, um bestehende Forschungsergebnisse im österreichischen Kontext analysieren zu können. Erfasst wird das Wissenschaftsverständnis jeweils am Beginn bzw.
am Ende der Lehrveranstaltung mit der Methode des
Concept Mappings. Der dritte interessierende Aspekt betrifft die Änderungen des Wissenschaftsverständnisses aus der Sicht der Studierenden. Hierzu werden diese nach Absol-
vierung der Lehrveranstaltung und der Erstellung der
Concept Maps um ein Interview ersucht. Sie sollen die Unterschiede, Gemeinsamkeiten und Veränderungen in ihren beiden Concept Maps aus ihrer Sicht darlegen und auf für sie
wichtige Punkte verweisen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Sorgo, Gabriele; Mag. Dr. Priv.-Doz.
Projektleitung intern
Sorgo, Gabriele; Mag. Dr. Priv.-Doz.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2022
Beschreibung
Das Projekt erläutert sozialwissenschaftliche Perspektiven auf die Herstellung gesellschaftlicher Unsichtbarkeit und bewertet die Bedeutung dieser Theorien und Methoden für die Bildungswissenschaften, und zwar speziell für die Lehrer_innenbildung. Aufbauend auf eine bereits durchgeführte Schulbuchanalyse soll gezeigt werden, dass „starken Theorien“ in Bezug auf geschlechtsspezifische Ungleichheitslagen in den Büchern zwar umgesetzt werden, jedoch Sorgetätigkeiten dennoch unsichtbar werden. In den Schulbüchern konnte mit diskursanalytischen Methoden die Wirksamkeit des derzeit gültigen Geschlechterregimes sichtbar gemacht werden. Letzteres ist dadurch gekennzeichnet, dass es Diskurse, Subjekte, Strategien und Sanktionen auf ein bestimmtes Ziel ausrichtet – und zwar auch gegen die bewussten Absichten der Sprechenden und Agierenden. Das bedeutet, dass sich ein Geschlechterregime mittels einer Reihe von geschlechtsspezifischen Maßnahmen konstituiert und durch ordnende Diskurse und begleitende Sanktionen unterstützt wird, um sich in und durch Subjekte zu reproduzieren. Das Projekt soll dieses Zusammenspiel der Faktoren rekonstruieren. Mit Hilfe weiterer diskursanalytischer Erhebungen in Unterrichtsmaterialien der Sekundarstufen, sowie mit wissenssoziologischen Analysen von Bildungsdiskursen und Lehrplänen soll die Herstellung von Unsichtbarkeit spezifischer Personengruppen, Tätigkeiten und Wissensformen als Prozess nachvollziehbar werden. Der Fokus liegt dabei auf den Unterschieden zwischen traditionell als weiblich oder männlich konnotierten Tätigkeiten. Ziel der Forschungen ist es, (meist unbewusste) Prozesse der Herstellung sozialer Unsichtbarkeit zu rekonstruieren und dadurch der Reflexion (speziell von Lehrpersonen) zugänglich zu machen, um die Verteilung von Anerkennung in Zukunft gerechter gestalten zu können.

Literatur:
Brighenti, A. (2007). Visibility. A Category for the Social Sciences. Current Sociology, 55(3), 323–342.
Connell, R. (1999). Der Gemachte Mann: Konstruktion und Krise von Männlichkeiten. Opladen: Leske Budrich.
Gibson-Graham, J. K. (2014). Rethinking the Economy with Thick Description and Weak Theory. Current Anthropology, 55 (S9, Crisis, Value, and Hope: Rethinking the Economy), 147–153.
Honneth, A. (2003). Unsichtbarkeit: Stationen einer Theorie der Intersubjektivität. Frankfurt am Main: Suhrkamp.
McRobbie, A. (2010). Top Girls: Feminismus und der Aufstieg des neoliberalen Geschlechterregimes. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Haberfellner, Christina;
Projektleitung intern
Egger, Christina; Dr. Dr. habil. Bakk.phil. Dipl.-Päd. MA.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2017
Beschreibung
„Wissenschaftsverständnis” bezeichnet nach Grygier (2008, S. 57) „das Verständnis von Aspekten der Wissenschaftsphilosophie und entspricht im Wesentlichen der Redewendung‚ learning about the nature of science’”. Es besteht eine Reihe an Argumenten, warum Wissenschaftsverständnis im Schulkontext (resp. Sachunterricht) eine Rolle spielt (u. a. Osborne, Colling, Ratcliffe, Millar & Duschl, 2003; Grygier, 2008). In Österreich wird die Idee einer naturwissenschaftlichen Grundausbildung im Volksschullehrplan nicht explizit erwähnt, einzelne Aspekte einer scientific literacy sind im Lehrplanteil zum Sachunterricht zu finden.
Dennoch bleiben entscheidende Merkmale der wissenschaftlichen Arbeitsweise wie Fragestellungen formulieren, Hypothesen erstellen, Beweise für eine
vertretbare Schlussfolgerung sammeln usw. unerwähnt. Erste Studien (Grygier, 2008; Sodian, Jonen, Thoermer & Kircher, 2006) zeigen, dass bereits das Wissenschaftsverständnis von Viertklässlern durch gezielten, kurzfristigen Unterricht gefördert werden kann. Dies setzt voraus, dass die Lehrkraft nicht nur den Schülerinnen und Schülern metatheoretische Inhalte zutraut, sondern
auch sich selbst das notwendige Wissen über die Natur der Naturwissenschaft aneignet und dies im Unterricht zur Anwendung bringt.
Im hier dargestellten Projekt wird eine vierte Klasse einer Volksschule in den Blick genommen, die sich die Implementierung des naturwissenschaftlichen
Experimentierens als Ziel gesetzt hat. Die geplante Erhebung fokussiert drei Aspekte: Es wird untersucht,
(1) welches Wissenschaftsverständnis Schüler/innen dieser vierten Grundschulklasse aufweisen,
(2) wie sich Lernsituationen in dieser Klasse gestalten, die naturwissenschaftliche Lernchancen bieten und
(3) wie die Lehrkräfte aus ihrer Sicht das „Forschen” im Unterricht integrieren.
Der erste Aspekt fokussiert die Erfassung des Wissenschaftsverständnisses der SchülerInnen der Klasse (n=24) und wird parallel mit Concept Maps und dem
Nature of Science Interview (Carey, Evans, Honda, Jay & Unger, 1989) erhoben. Der zweite Aspekt geht der Frage nach, wie sich Lernsituationen in dieser Klasse gestalten, die naturwissenschaftliche Lernchancen bieten. Hierzu wurden insgesamt acht Unterrichtsstunden videografiert, welche transkribiert bzw. beschrieben werden. Der dritte Aspekt wird untersucht, indem die Lehrpersonen der Klasse befragt werden, wie sie das „Forschen” im Unterricht praktisch
umsetzen. Das transkribierte Interview wird inhaltsanalytisch ausgewertet.
Beschreibung (engl.)
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Bericht