Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Leitgeb, Thomas; Dr.
Maitz, PhD, Katharina;
Projektleitung intern
Mößlacher, Corinna; Mag. BSc. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Benesch, Thomas; PD Dr.
Bollin, Andreas; Univ.-Prof. Dr.
Fessl, Angela; Dr. tech.
Knaus, BEd, Marie;
Leitgeb, Michael; Mag.
Matischek-Jauk, Marlies; HS-Prof. Dr.
Meller, MA, Stefan;
Reumann, Anna; Mag.
Rollett, Wolfram; Prof. Dr.
Trattner, Agnes; Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2028
Beschreibung
Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) stellen das Bildungssystem vor Herausforderungen. Eine
Betrachtung der Auswirkungen auf Hochschulebene ist notwendig, um Lösungen für den Umgang mit KI-Tools zu
finden. Es besteht dringender Bedarf an systematischer Forschung, die Implementierung und Konsequenzen
adressiert. Die Studie soll daher zentrale Aspekte der Nutzung und der Auswirkungen von KI-Tools in der
Hochschullehre aus zwei Perspektiven (Studierende, Lehrende) im PHVSO betrachten.
Dazu wird ein Mixed-Methods-Ansatz gewählt, der insbesondere auf Ebene der Lehrenden mittels einer (jährlichen)
quantitativen Befragung zu Praktiken und Erfahrungen beim Einsatz von bzw. beim Umgang mit KI-Tools einerseits
und qualitativen Interviews zur vertieften Analyse sowie zur Identifizierung von Good Practice Lehr-/Lernkonzepten
umgesetzt werden soll.
Für die Studierenden wird eine jährliche, querschnittliche, quantitative Befragung implementiert, um Nutzungsmuster
und Erfahrungen zu erfassen sowie Trends festzustellen. Eine zusätzliche Längsschnittanalyse, soll Zusammenhänge
von unabhängigen und anhängigen Variablen untersuchen.
Die Analyse dieser multiplen Datenebenen soll es ermöglichen, spezifische Parameter für den Einsatz von KI in der
Hochschullehre zu identifizieren und Empfehlungen für die Hochschullehre im PHVSO abzuleiten
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Zwander, Helmut; Mag. Dr. OStR Prof.
Projektleitung intern
Zwander, Helmut; Dr. phil.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2019
Beschreibung
In der Abschlussphase des Projektes „Pollen macht Schule“ wird eine Publikation zu gesamten Ablauf des Forschungsprojektes vorbereitet.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Wutti, Daniel; HS-Prof. MMag. Dr. MSc
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Pirker (Kärnten Museum), Peter; Dr.
Danglmaier (Universität Klagenfurt), Nadja; Dr.
Stomberger, Helga; Dr.
Burkhardt, BA (Projektassistenz), Amy;
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2027
Beschreibung
Das Projekt an der PHK kooperiert mit DERLA (Digitale Erinnerungslandschaft, AAU & PHK) und dem kärnten.museum. Ziel der Kooperation mit DERLA und dem kärnten.museum ist es, studentische Mitarbeiter*innen in die Sicherung und Publikation
der Daten und Kurzbiografien der namentlich bekannten Todesopfer des Nationalsozialismus in Kärnten/Koroška miteinzubeziehen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Sonnleitner, Karin; DDr. Bakk.phil. MA Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Erlacher, Willibald; HS-Prof. Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2027
Beschreibung
Auf Wunsch des Rektorats der Pädagogischen Hochschule Kärnten sowie der Bildungsdirektion soll ein Fortbildungsformat für Schulleitungen entwickelt werden, die sich bewusst in ihrer Führungsrolle persönlich und professionell weiterentwickeln wollen. Sie sollen in ihrer Führungspraxis durch Inhalte, Formate, Inputs, Begleitung, Praxisreflexion sowie professionellen Austausch unterstützt und begleitet werden und wertvolle Impulse aus Theorie und Praxis erhalten.
Die Programmentwicklung wird durch eine Interventionsforschung, bei der sowohl
qualitative als auch quantitative Methoden zum Einsatz gelangen, begleitet, um den Anspruch der Bedarfsorientierung gerecht zu werden. In diesem Zusammenhang sind die
schulischen Führungskräfte eingeladen, sich aktiv in den Entwicklungsprozess mit ihren Wahrnehmungen, Meinungen, subjektiven Einschätzungen, Annahmen, Gedanken und
Erwartungen an verschiedenen Untersuchungszeitpunkten einzubringen. So ist es möglich, dass sie sich bereits bei den Dienstbesprechungen der Bildungsdirektion mit den
Schulleitungen (im März 2024) äußern, in Gruppendiskussionen (im April 2024) mitwirken oder sich an der Fragebogenerhebung (im Oktober und November 2024) beteiligen.
Zusätzlich findet eine Stakeholder-Konferenz mit Beteiligten aus dem Schulkontext statt, um unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen.
Das vorliegende Forschungsprojekt ist deshalb als evidenzbasiertes Interventionsforschungsprojekt angelegt, weil es den Anspruch verfolgt, Schulleiter:innen
mit dem entwickelten Exzellenzprogramm zusätzliche Werkzeuge an die Hand zu geben, die zum Gelingen des schulischen Alltags beitragen und sich bedarfsorientiert an den
Herausforderungen des Arbeitsalltags orientiert. Dabei hat die Mitgestaltung der Zielgruppe oberste Priorität. Der Dialog zwischen schulischen Führungskräften und der PH soll gestärkt
werden, um auf diese Weise miteinander und voneinander zu lernen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Sonnleitner, Karin; DDr. Bakk.phil. MA Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Jaksche-Hoffman, Elisabeth Katharina; Mag. Dr. Prof.
Juritsch, Friederike; Mag. Dipl.Päd. Prof.
Kanzian, Markus; BEd Ing. MA Prof.
Kitz, Marie-Helen; BA. MA Prof.
Oberzaucher-Riepl, Sabine; Mag. Dr. Prof.
Ronacher, Karin; VOL BEd Dipl.Päd. MSc.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Ausgehend von den Ergebnissen der aktuellen HBSC-Studie und den Evaluationsergebnissen des internen Projekts respectsful2gether (2020-2022) wird die Pädagogische Hochschule Kärnten, Institut für Schulentwicklung und Führung, Wohlfühlzone Schule in Kärnten mit € 50.000 gefördert.

Die Ergebnisse von respectful2together Pädagogische Hochschule Kärnten: respectful2gether@school) zeigen, dass die Stärkung der psychosozialen Gesundheit von Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern und weiteren Player im Schulalltag von wichtiger Relevanz für den Kontext Lehren und Lernen ist. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, für das Thema zu sensibilisieren, Bedarfe zu klären und letztendlich maßgeschneiderte Angebote für die einzelnen Schulen zu entwickeln. Denn ist davon auszugehen, dass die Beteiligten am besten selbst wissen, was sie im Alltag brauchen, wo sie Schwerpunkte setzen möchten und welche Ziele sie mit den Maßnahmen im Sinne der mental health literacy verfolgen.

In Phase 1, der Sensibilisierungsphase, ist es das Ziel, über Newsletter alle Lehrpersonen und alle Schulleitungen niederschwellig über die Angebote zur Stärkung der psychosozialen Gesundheit zu informieren. Auch wird ein Podcast zu dieser Themenstellung entwickelt.

Mit 15 Schulen wird eine Ressourcenanalyse und Diversitätsanalyse (in Zusammenhang mit dem Schulprofil) durchgeführt (Phase 2) und es werden niederschwellige Angebote am Schulstandort angeboten. Der dazu geplante Fragebogen wird für alle Akteur:innen inhaltlich vergleichbar aufgesetzt, die Instrumente der IQES-Plattform werden gegebenenfalls mitgedacht. Durch die genannten Analysen erhöht sich ebenfalls die Chancengerechtigkeit und die Beteiligten erhalten zielgruppenorientierte Workshops von externen Expert:innen.

Gemeinsam mit sechs Schulen erfolgt in einem partizipativen Prozess (Phase 3) eine detaillierte Analyse (Kick-off-Veranstaltung, Teamaufbau und -schulung, Ist-Analyse und Beteiligungsprozess, Maßnahmenplan, partizipative Maßnahmenplan). Dabei handelt es sich um einen Klassischen Schulentwicklungsprozess mit smarten Zielformulierungen, wobei der Fokus auf nachhaltigen und dauerhaften Maßnahmen liegt.

Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Mößlacher, Corinna; Mag. BSc. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Meyer, Harald Peter; BEd MA Prof.
Ulbing, Nora; BEd MA Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2025
Beschreibung
Im Rahmen des digi.case-Projektes https://www.bmbwf.gv.at/Themen/schule/
zrp/dibi/dgb/dlp) wurden ab den Schuljahr 2023/24 österreichweit Fortbildungen für Volksschullehrpersonen angeboten. Im Rahmen dieser Fortbildungen (MOOC und
Präsenzschulung) wurde u.a. auf folgende Aspekte eingegangen: Computational Thinking, Problemlösefähigkeiten, digitale Kompetenzen usw. mit einer Kombination
von digitalen und analogen Unterrichtsmaterialien. „Der Medienkoffer soll aber auch zum Basteln und Weiterentwickeln anregen.“ (https://dlpl.at/analog-koffer-material)
Daher sollen die Lehrpersonen nun auch die digitalen und technischen Fähigkeiten für die Entwicklung von eigenem, analogem Material (abseits von Schulbuch und
Arbeitsblättern) erwerben. Dafür soll unser Vorhaben die Plattform geben: Auf Basis der bisher benutzen Materialien (z.B. Soma-Würfel, Geobrett, Tangram) sollen Projekte für weitere Unterrichtsmaterialien entworfen und umgesetzt werden.
Für das Schuljahr 2024/25 sind Fortbildungen für Volksschullehrpersonen geplant, die über die PH Kärnten (Education Innovation Studio) angeboten werden. In diesen
Fortbildungen sollen von den Lehrpersonen analoge Unterrichtsmaterialien entworfen werden, die sich an den Bedürfnissen in den eigenen Klassenräumen orientieren. Für
die Umsetzung der Materialien (z.B. mit einem 3D-Drucker) sind Termine imSmartLab geplant. Ziel des Vorhabens ist es, Lehrpersonen bei der Erstellung von individuellem,
analogem Unterrichtsmaterials zu unterstützen und eine Community an Lehrpersonen aufzubauen, die sich mit den Themen analoges/digitales Unterrichtsmaterial,
Digitalisierung, MINT usw. beschäftigen, mit Technik experimentieren und sich zu diesen Themen vernetzen möchte.
Zusätzlich ist der Aufbau entsprechender technischer Kompetenzen der Mitarbeiter:innen im Education Innovation Studio an der PH Kärnten durch die Unterstützung des SmartLabs Teil des Projekts (Multiplikator:innen in weiteren
Fortbildungen für Lehrpersonen).
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Hrobat Virloget, Katja; Dr.
Projektleitung intern
Wutti, Daniel; HS-Prof. MMag. Dr. MSc
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Bandelj, Karin;
Kreft, Jure;
Tamer, Alex;
Čok, Štefan;
Švara, Manca;
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2027
Beschreibung
The project’s aim is to work on borderland remembrance, reconnection, restoring and healing of
communities with conflicting and traumatic memories along the former Iron Curtain. The recent past in
these multi-ethnic Slovenian-Italian and Slovenian-Austrian borderlands has been burdened by totalitarian
and authoritarian regimes, such as fascism, Nazism, World War II crimes, and inter-ethnic conflicts. The
memories have been politically abused and today compete in their victimhood strategy, where a memory
of one group is used to immunize against its neighbor preventing mutual comprehension and empathy.
While some victimhood memories are exposed, others are silenced and ignored, especially the ones of
the crimes against humanity, such as Nazism and fascism. As the Communication No Place for Hate
claims, indifference or ignorance presents a threat to the people facing discrimination and it can be even
more hurting than the crimes themselves. A need has been identified to foster intercultural, inter-ethnic,
and international dialogue which encourages the construction of a shared European memory based on
responsibility, self-criticism, emphatic view of the “other”, where groups no longer compete to be the
greatest victim. The memories of the silenced groups which have been neglected in the dominant national
memories, will be given voice by upgrading them in a historical, anthropological, educational, and
psychotherapeutic professional frame. The young and wider public of the different ethnic and migrant
groups along the borderland will be educated to construct responsible shared memories based on mutual
respect and European values of “living United in diversity” (No Place for Hate Communication). The aim
will be achieved through a documentary film on silenced borderland memories, workshops with film
screenings, four conferences based on anthropology, history, psychotherapy, and education, public
discussion with testimonies, and a concert by one of the silenced groups.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Konrad, Andreas; Ass. Prof. Dr.
Projektleitung intern
Oraze, Manuel; Mag. MA Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Meder, BEd, Julia;
Plöschberger, BEd, Gerit;
Warneke, Konstantin; Dr.
Zechner, BSc, Maximilian;
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2025
Beschreibung
Soll die Beweglichkeit gesteigert werden, etwa im Rahmen von Aufwärmprogrammen vor einem Training oder Wettkampf wurde lange Zeit auf Dehnungstraining zurückgegriffen. Seit jedoch bekannt ist, dass insbesondere ausgiebiges statisches Dehnen die nachfolgende Kraftleistung negativ beeinflussen kann (Kay & Blazevich, 2012, Simic et al. 2013, Warneke & Lohmann, 2024) wird häufig dazu geraten auf alternative Erwärmungsroutinen zurückzugreifen. Entsprechend wurden bereits iverse Arbeiten zur Effektivität von Faszienrollen/Black roll auf Beweglichkeit und folgende Leistungsfähigkeit durchgeführt (Konrad et al. 2021, Wilke et al. 2020). In einer kürzlich veröffentlichten Übersichtsarbeit werden jedoch spezifisches Faszienrollen oder
Dehnungseffekte kritisch hinterfragt, da auch konventionelle Erwärmungseffekte, die durch Joggen oder Ergometererwärmung erzeugt werden können, zu signifikanten Beweglichkeitsanstiegen und Muskelsteifigkeitsreduktionen führten (Warneke et al. 2024). So stellten beispielsweise Morales
Artacho und Kollegen ein Faszienrolltraining einem Ergometerfahren von 5 Minuten gegenüber, fanden Verbesserungen der Beweglichkeit und Steifigkeitsreduktionen durch Ergometerfahren, die denen eines Faszienrolltrainings überlegen waren. Krystofik et al. (2023) reduzierten die
Muskelsteifigkeit des Oberschenkelmuskels sowie die Sehnensteifigkeit in der Achillessehne durch aktives Erwärmen mittels submaximaler Kniebeugewiederholungen, während Takeuchi und Kollegen (2021) signifikante Parameterverbesserungen durch eine Warmwasserapplikation erzielten.
Um akute Beweglichkeitsverbesserungen, Reduktionen der Muskel- und Sehnensteifigkeit sowie einer Verbesserung der Dehnungsresistenz einem Dehnungstraining zuzuordnen, also die Effekte zu denen von Alternativinterventionen abzugrenzen, ist es notwendig, Dehnung nicht nur einer passiven
Kontrollbedingung gegenüberzustellen, sondern überlegene Effekte eines Dehnungstrainings gegenüber lternativinterventionen herauszustellen (Warneke et al. 2024). Reduzierte Kraftleistungen nach einem Dehnungstraining könnten ebenfalls auf allgemeine Ermüdungseffekte
zurückgeführt werden, also auch nicht dehnungsspezifisch sein.
Beweglichkeit Entsprechend ist das Ziel dieses Projektes die akuten Effekte eines Dehnungstrainings auf Parameter
wie und allgemeiner, Kraft, sowie mögliche Erklärungsansätze
(Muskelsteifigkeit, Bindegewebssteifigkeit, Dehnungsschmerzwahrnehmung, Muskeltemperatur) mit den akuten Effekten dynamischen Erwärmungsinterventionen (Fahrradfahren, Joggen) gegenüberzustellen. Das sekundäre Ziel dieses Projekts ist es, die Reliabilität bzw. Validität der
eingesetzten Tests zu ermitteln.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Universität, Warschau;
Projektleitung intern
Wutti, Daniel; HS-Prof. MMag. Dr. MSc
Interne Projektmitarbeiter/innen
Sonnleitner, Karin; DDr. Bakk.phil. MA Prof.
Murić, Esma;
Smrtnik-Einspieler, Ana Kristina;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Das Projekt FOSTERLANG zielt darauf ab, den Schutz, die Nutzung und die Förderung von Minderheitensprachen in Europa im Kontext der gesellschaftlichen Wettbewerbsdynamik zwischen dominanten und nicht-dominanten Sprachen grundlegend zu beeinflussen. Dies soll durch die Entwicklung evidenzbasierter Diagnosen zur Situation von Minderheitensprachen sowie durch die Entwicklung strategischer und technologisch fundierter Initiativen zum Schutz und zur Stärkung ihrer sozioökonomischen Stellung erreicht werden. Das Projektkonsortium bündelt die interkulturelle und multidisziplinäre Expertise von 14 teilnehmenden Organisationen in einer ambitionierten Partnerschaft zur intellektuellen Erforschung zentraler gesellschaftlicher Aspekte des Schutzes der sprachlichen Vielfalt in der EU. Die Mitglieder bündeln ihre Stärken und Expertise in Soziolinguistik, Sozialanthropologie, Bildung und Pädagogik, Sprachplanung, digitaler Innovation, Informatik, Politik und Sprachrevitalisierung. Die Partner arbeiten gemeinsam an der Entwicklung einer neuen gesellschaftlichen und institutionellen Ordnung, die es Minderheitensprachengemeinschaften ermöglicht, ihr umstrittenes sprachliches Kapital zu mobilisieren und so den soziopolitischen und wirtschaftlichen Kräften entgegenzuwirken, die eine nachhaltige Zukunft für Europas sprachliche Minderheiten und Migranten weiterhin gefährden. Die Arbeitspakete konzentrieren sich auf die Förderung sprachlichen Kapitals, nicht nur im Hinblick auf den Schutz der multikulturellen Vielfalt Europas, sondern auch darauf, wie sprachliches Kapital andere Komponenten des Humankapitals, wie beispielsweise das wirtschaftliche, demografische und gesundheitliche Wohlbefinden, verbessern kann. Das Projekt orientiert sich an den strategischen Prioritäten der EU und des Programms Horizont Europa, den gesellschaftlichen Zusammenhalt verschiedener Sprachgemeinschaften in ihren gemeinsamen Räumen zu fördern. Das wichtigste Ergebnis wird eine Roadmap für sprachliches Kapital sein, die substanzielle Empfehlungen für kurz-, mittel- und langfristige Strategien zur Förderung des europäischen sprachlichen Kapitals und zur Sicherung der Mehrsprachigkeit an der Basis enthält.
Beschreibung (engl.)
The FOSTERLANG project aims to have a transformative effect on how minoritised languages are protected, used and promoted in Europe in the context of the competitive societal dynamic between dominant and non-dominant languages. This will be achieved by developing evidence-based diagnostics of the minority-language condition and by suggesting strategic and technologically informed initiatives to protect and enhance their socio-economic position. The project consortium brings the cross-cultural, multidisciplinary expertise of 14 participating organisations in an ambitious partnership of intellectual enquiry on key societal aspects of protecting the EU linguistic diversity. Its members combine strengths and expertise in sociolinguistics, social anthropology, education and pedagogy, language planning, digital innovation, computer science, public policy and language revitalisation. The partners will work in tandem to develop a new societal and institutional dispensation by which minoritised language communities will catalyse their contested linguistic capital to counteract the socio-political and economic forces which continue to undermine a sustainable future for Europe’s linguistic minorities and migrants. The work packages are centred on fostering linguistic capital not only from the perspective of protecting Europe’s multicultural diversity, but also to indicate how linguistic capital can enhance other components of human capital, such as economic, demographic and health-related well-being. The project aligns with strategic priorities of EU and the Horizon Europe programme in fostering societal coherence of different linguistic communities living in their shared spaces. The major outcome will be a Linguistic Capital Road Map which will set out a substantive set of recommendations for the short, medium and long-term on effective and meaningful strategies for fostering Europe’s linguistic capital and for safeguarding grassroots multilingualism.
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Konrad, Andreas; Ass. Prof. Dr.
Projektleitung intern
Oraze, Manuel; Mag. MA Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Meder, BEd, Julia;
Plöschberger, BEd, Gerit;
Zechner, BSc, Maximilian;
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2025
Beschreibung
Während lange Zeit Dehnung standardmäßig in Bewegungsvorbereitungs- und Erwärmungsprogramme aufgrund angenommener Reduktion des Verletzungsrisikos inkludiert wurde (Smith et al. 1994), wird heute von reduzierter Maximalkraftleistungsfähigkeit im Anschluss an ausgiebige statische Dehnungseinheiten ausgegangen (Kay & Blazevich 2012, Simic et al. 2013, Warneke & Lohmann, 2024). Somit wird aktuell von einer Integration statischer Dehnung
insbesondere vor isolierten Maximalkrafttestungen und -belastungen abgeraten. Die zu grundeliegenden Mechanismen sind allerdings weitestgehend ungeklärt. Während lange Zeit
davon ausgegangen wurde, dass dehnungsspezifische Effekte wie beispielsweise eine anschließende
verringerte Reflexaktivität ursächlich sein könnten, stufen Behm und Kollegen (2021) diese spezifischen Adaptationen als unwahrscheinlich ein. Einzig eine reduzierte M-Wave (Auslenkung des Aktionspotentials) wurde als wahrscheinliche Ursache für das sogenannte „stretch-induced force
deficit“ herausgestellt.
Für diese Reduktion kommen aber verschiedene Ursachen in Frage. Während eher zentralnervöse Aspekte wie Ermüdung und damit eine reduzierte Nervenbahnleitfähigkeit hypothetisiert wird (Trajano et al. 2019), können auch periphere Mechanismen eine Rolle spielen. Interessanterweise führt eine langanhaltende Dehnung ähnlich wie submaximale bis maximale Kontraktionen zu einer starken Abschnürung der Blutgefäße, was sowohl zu einer Aufstockung von Stoffwechselendprodukten als auch einer Unterversorgung von Sauerstoff führt, und somit ebenfalls
eine reduzierte Kraftleistung zur Folge haben könnte. Während keine Untersuchungen zu Blutflusseigenschaften während und nach ausgedehnter Dehnungsintervention am Menschen
vorliegen, zeigten Hotta und Kollegen (2018) eine starke Restriktion des Blutflusses während einer 30 Minuten Dehnung im Rattenmuskel. Interessanterweise konnte nach mehrwöchiger Intervention eine verbesserte Kapillarisierung, und somit Durchblutung festgestellt werden. Entsprechend soll die folgende Untersuchung erste Evidenz zu dehnungsinduzierten Blutfluss- und Sauerstoffsättigungseffekten am Menschen liefern.
Mit Hilfe einer Dehnungsorthese wird eine standardisierte Dehnung für 15 und 30 Minuten mit einem
dynamischen Krafttraining sowie einer passiven Kontrollbedingung im Rahmen eines randomisierten
Cross-over Designs durchgeführt und mittels Pre-Post Testungen untersucht.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht