Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Demarle-Meusel, Heike Susanne; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kitz, Marie-Helen; BA. MA Prof.
Klepp, Cornelia; HS-Prof Mag. Dr.
Schwarzfurtner, Damaris Margarete; VOL MMag. Dipl.Päd. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Durch die Umsetzung des neuen Bachelorstudiums Primarstufe mit Beginn des Studienjahres 2025/26 bietet sich die Chance, eine Studierendenkohorte von Beginn an hinsichtlich ihres individuellen Kompetenzaufbaus im Rahmen des sechssemestrigen Studiums zu beforschen. Im Rahmen eines Mixed-Methods-Designs werden zu verschiedenen Zeitpunkten sowohl qualitative als auch quantitative Befragungen durchgeführt. Die Kohorten 1 und 2 werden im Sinne einer Längsschnittstudie über mehrere Erhebungszeitpunkte hinweg kontinuierlich begleitet, um individuelle Entwicklungsverläufe und zeitliche Veränderungen zu analysieren. Ergänzend dazu erfolgt eine querschnittliche Auswertung der Kohorten 1, 2 und 3 zu den Messzeitpunkten T1 und T2, um gruppenspezifische Unterschiede der jeweiligen Erhebungszeitpunkte vergleichend zu betrachten. Ein seit Jahren zentraler Forschungsschwerpunkt der PH Kärnten ist die “Professions- und Professionalisierungsforschung”. Das geplante Projekt soll die Wirkmächtigkeit der neuen Ausbildung bezogen auf die Professionsentwicklung der Studierenden aufzeigen und wesentliche Erkenntnisse darüber liefern, ob die Passung zwischen curricularen Vorgaben (anhand eines zugrunde liegenden Kompetenzmodells) und dem Studium (Aufbau und Inhalte der Lehrveranstaltungen) zu einem Kompetenzaufbau bei den Studierenden führt. Die vorliegende Untersuchung zur Professionsentwicklung von Bachelorstudierenden der Primarstufe ist ein österreichweit einzigartiges und innovatives Forschungsvorhaben, das am Zentrum für Evaluierung und Qualitätsmanagement der Pädagogischen Hochschule Kärnten konzipiert und durchgeführt wird.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Vučajnk, Tatjana; Dr. / 22203 Universität Klagenfurt
Projektleitung intern
Volavšek-Kurasch, Bernarda;
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2020
Beschreibung
Aus zeitgenössischen Literaturtexten slowenischer Autor/inn/en werden Texte unter dem Aspekt der inneren Differenzierung für den Slowenisch-Sprachunterricht in einer leistungsheterogenen Lerngruppe didaktisiert. Die Lernmaterialien werden an einer Kärntner Neuen Mittelschule implementiert. Den Projektmitarbeiterinnen ist es ein Anliegen, eine Verbindung zwischen der Arbeit mit literarischen Texten und motivierenden Spracherlebnissen im Bereich des Sach-/Fachunterrichts in Form von Projekttagen aufzustellen. Dafür wurde ein Programm für Projekttage in Slowenien angedacht, das einen gesteuerten Transfer des erlernten Sprachwissens ermöglichen kann. Das praxisnahe Lernen in der Zielsprache im Sinne von CLIL mit Anwendung bzw. Einübung der erlernten Kommunikationsmuster stärkt die erreichten Sprachkompetenzen und bietet ein motivierendes Sprach(er)leben – ganz im Sinne der Förderung von Mehrsprachigkeit in Europa.

Erwartete Pojekt-Ergebnisse:
1. Beobachtung der Durchführung der einzelnen Unterrichtssequenzen mit den angebotenen Unterrichtsmaterialien für heterogene Sprachlerngruppen, basierend auf der Textarbeit.
Lehrer/innen-Rückmeldungen sowie Beobachtung der Schüler/innen-Rückmeldungen sollten den Autor/inn/en als Orientierungshilfe bei der künftigen Herstellung der literaturbasierten Lernmaterialien behilflich sein.
2. Beobachtung der Durchführung der Projekttage unter Einbeziehung der Lehrer/innen-Rückmeldungen zur Relevanz der Textarbeit als Brücke zum Sprachgebrauch beim Sach-/Fachunterricht in Form der Projekttage.

Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Nuart, Elisabeth; Mag. BA. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Eder-Eichberger, Maria; Mag. Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2029
Beschreibung
Das geplante Forschungsvorhaben fokussiert Zusammenhänge der Professionalisierung elementarpädagogischen Handelns ausgehend von einem Verständnis von Professionalisierung als reziproken Prozess individueller Professionalisierung in berufsbiografischer Perspektive und kollektiver Professionalisierung, im Sinne der ermöglichenden Strukturen und Rahmenbedingungen inklusive der organisationskulturellen Aspekte bis hin zu kollektiv erzeugten konstituierenden Rahmungen elementarpädagogischer Praxis (Friederich, 2017, Viernickel, 2017, Helsper, 2021, Bohnsack et al., 2022). Als Ziel wird nicht die Beurteilung von Professionalisierung oder Professionalität elementarpädagogischer Praxis, sondern ein besseres Verständnis von Zusammenhängen individueller und kollektiver Professionalisierung als Eigenlogik der Praxis bzw. praktische Wissensform verfolgt.
Dazu wird die Herstellung einer gemeinsamen Praxis im Team aus Erzählungen zum Berufseinstieg von Elementarpädagog:innen rekonstruiert und auf individuelle und kollektive Professionalisierung, sowie deren Zusammenspiel hin interpretiert. Das Forschungsprojekt orientiert sich dabei am Zugang und den Ergebnissen einer praxeologisch-wissenssoziologische Professionsforschung (Bohnsack, 2020, Bohnsack et al., 2022, Bohnsack et al., 2024) ohne den Anspruch zu erheben, diesem Zugang selbst gerecht zu werden.
Zur Bearbeitung der Forschungsfragen werden narrative Interviews mit Elementarpädagog:innen in Kärnten geführt, die Ihre berufliche Tätigkeit als Elementarpädagog:in vor 3 bis 15 Monaten begonnen haben. Die narrativen Interviews werden rekonstruktiv mit der Dokumentarischen Methode ausgewertet, wobei auch die Kategorien einer dokumentarisch verfahrenden praxeoogisch-wissenssoziologischen Professionsforschung als theoretische Konzepte fruchtbar gemacht werden sollen.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Kreis, Isolde; Mag. Dr. Prof.
Leitner, Birgit; Dr.
Projektleitung intern
Kreis, Isolde; HS-Prof Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
Das Begleitforschungsprojekt, das im Sinne der Aktionsforschung geplant wurde, soll nach einer ersten Erhebung der beiden dialogisch-kooperativen Religionsunterrichtsprojekte an den Standorten NMS St. Veit an der Glan und Verbundschule NMS Klagenfurt Empfehlungen zur Weiterentwicklung des Unterrichtsmodells geben, darauf aufbauend eine Planung und Organisation der Fortbildung für die Lehrer/innenteams ermöglichen und die Entwicklung von Unterrichtsmaterialien und Unterrichtsmedien forcieren.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Pichler, Christian; HS-Prof. Mag. Dr. Priv.-Doz.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Klepp, Cornelia; HS-Prof Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2027
Beschreibung
Das Forschungsvorhaben widmet sich der Untersuchung des Rollenverständnisses von Ausbildungslehrer:innen (AL) der Sekundarstufe im Fach Geschichte und Politische Bildung. Die Funktion des:der AL wird in den autoritativen Texten zur Lehrer:innen-Ausbildung (Curriculum, 2024) derart vage beschrieben, dass kein klares Anforderungsprofil auszumachen ist. Zugleich messen Studierende dem Fachpraktikum und somit der Arbeit ihrer AL große Bedeutung zu. Das Unterrichtspraktikum und dessen Betreuungsleistung sind ein relevanter Baustein am Beginn des Lehrer:innen-Professionalisierungskontinuums. Folglich misst auch die fachdidaktische Theorie dem Ermöglichen von Erfahrungen im Klassenzimmer Ausbildungsrelevanz zu (Gautschi, 2019). AL sind folglich maßgebliche Initiator:innen von Professionalität, denn ihnen obliegt die Anleitung des Transfers fachtheoretischer Erkenntnisse in frühe Unterrichtshandlungen. Sie führen während des Ausbildungsprozesses junge Menschen erstmals in die Praxis des Unterrichtens ein, formulieren Planungsvorgaben, beobachten und besprechen Unterrichtssequenzen, geben Rückmeldungen und beurteilen letztlich die Praktikumsleistungen. Diese Relaisfunktion entspricht den Erwartungen der neueren Fachdidaktik, die in den Praktika keine „Schnupperlehre“ sieht, sondern Laboratorien zur Erprobung theoriegeleiteter Ausbildungsinhalte aus Fachwissenschaft und Fachdidaktik (Košinár et al., 2023). Die Wissenschaft erwartet eine kompetente Anleitung und Begleitung dieses Transfers. Bis dato ist jedoch weder eine auf fachdidaktische Erfordernisse Bezug nehmende Fort- oder Weiterbildung der AL systemisch implementiert noch findet eine kriteriengeleitete Auswahl der Personen (Eignung) statt. Eine institutionalisierte Zusammenarbeit mit der wissenschaftlichen Fachdidaktik an Hochschule und Universität existiert nicht. Die Realität eines Nebeneinanders von Lehre und Praxis macht somit den Grad der Umsetzung curricularer, mehr noch wissenschaftsbasierter Ziele einer fachlichen Praktikumsbetreuung von den persönlichen fachlichen Überzeugungen der AL und somit vom Zufall abhängig. Von Interesse ist daher eine Untersuchung der Motivation erfahrener Lehrpersonen als AL wirken zu wollen, um Indikatoren für die volitionale Ausrichtung ihres Agierens zu identifizieren. Zudem erfolgt eine Erhebung der fachlichen Vorstellungen und Überzeugungen, deren Daten die Parameter der Konstruktion individueller Lehrmodelle bei AL sichtbar macht. Aus den Ergebnissen der Studie sollen sich Erkenntnisse ableiten lassen, wie groß die Schnittmenge zwischen theoriegeleiteten fachlichen Ausbildungszielen und den subjektiven Konzepten der AL ist. Diese Erkenntnisse können wesentlich zu einer qualitativen Verbesserung der Praktika im Hinblick auf die ihnen zugedachte Transferfunktion beitragen.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Pirstinger, Franziska; Mag. Dr. / Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kampfhofer, Daniela; BEd MAS Prof.
Schütz, Reinhold; SOL Dipl.Päd.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Klingler, BEd, Reingard; Mag. / Pädagogische Hochschule Wien
Marth, Johanne; Mag. / Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Rabensteiner, BEd, Elisabeth; Mag. / Pädagogische Hochschule Steiermark
Röck, BEd, Corina; Mag. / Pädagogische Hochschule Steiermark
Schwarzl, BEd, Daniela; Mag. / Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Stenzel, Helga; Mag. / Pädagogische Hochschule Steiermark
Urlass, Mario;
Vith, Georg; MMag. / Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2022
Beschreibung
„Auf die Zeichnung, fertig los: Sketching macht Schule“, rückt die Bedeutung des Zeichnens und der Bildsprache von Schüler/innen auf dem Weg der ästhetischen Alphabetisierung und Persönlichkeitsentwicklung in den Focus. Veränderte kindliche Bildsprachen, Mehrwert des Zeichnens im Kontext emotionaler Entwicklung, allgemeiner Lernfähigkeit und Motivation werden untersucht.
Die Implementierung „Künstlerischer Skizzenbücher“ durch das Forscher/innenteam ermöglicht Schüler/innen ihre individuelle, einzigartige Bildsprache zu üben und hinterlässt ein bildnerisches Entwicklungsportfolio. Im ästhetischen Lernen wird, so eine Grundthese, erst die Basis für die übrigen Lernprozesse gelegt. Durch Schüler/innen und Lehrer/inneninterviews und die eingehende Dokumentenanalyse der Skizzenbücher erhält das Forscher/innenteam qualitative und quantitative Daten, die mit bestehenden fachwissenschaftlichen Erkenntnissen verglichen und mit nationalen und internationalen Experten diskutiert werden sollen.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Raffelsberger-Raup, Monika; Bakk. Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Prochazka, Christine; Mag. BEd MA Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Aufgaben, als Vermittlungsmedium zwischen Lerngegenstand, Schüler:in und Lehrperson (vgl. Neubrand 2002, S. 15, Ballis/Peyer 2012, S. 8) werden in der Fachdidaktik mehrheitlich als „zentrales Mittel zur Gestaltung des Unterrichts“ (Neubrand et. al 2011, S. 116) angesehen. Auch im Zuge des Pädagogik-Pakets (BMBWF 2025, Pädagogikpaket, https://www.paedagogikpaket.at/) wird der Einsatz von Lernaufgaben im Unterricht als eine von sieben zentralen Maßnahme eingefordert.
Lehrpersonen (im Fach Deutsch) sind dazu angehalten, kompetenzorientiert und integrativ zu unterrichten sowie zentrale Themenbereiche des Faches und fächerübergreifende Themen in ihrer Unterrichtsgestaltung zu berücksichtigen. Hierbei sehen sich Lehrpersonen angesichts der Tatsache, dass es bisher kaum Handreichungen zur praktischen Umsetzung von Aufgabenarrangements im Fach Deutsch gibt, vor eine große Herausforderung gestellt.
Im Zuge dieses Projektes möchten wir diesem Desiderat auf zwei Ebenen begegnen. Zum einen sollen angehende Lehrpersonen bei der Entwicklung und praktischen Umsetzung von Aufgabenarrangements im Zuge mehrerer didaktischer Fachlehrveranstaltungen begleitet und beforscht werden. Zum anderen soll eine umfangreiche praktische Handreichung für Lehrpersonen entstehen, die Orientierungspunkte und konkrete Angebote für die Umsetzung von Aufgabenarrangements im Fach Deutsch liefern bzw. längerfristig auch Eingang in die Lehrer:innenfortbildung finden soll.
Durch die Begleitung von Studierenden bei der Konzeption und Umsetzung ihrer Lernarrangements legen wir den Schwerpunkt auf eine fundierte Lehrkräftebildung, die durch forschungsgeleitete Lehre den Anspruch erhebt, neue Lernformate und Szenarien zu entwickeln und zu erproben. Zumal es sich bei der Umsetzung von Lernaufgaben im Unterricht um eine Vorgabe des Ministeriums handelt, hat die Maßnahme auch curriculare Relevanz.
Erhebung der Daten:
Die Ergebnisse sollen sowohl im Zuge einer Gruppendiskussion als auch ausgewählter Re-Interviews erhoben werden. Die Diskussion findet in der letzten Einheit der Kurse statt. Somit haben die Lehrpersonen alle Arbeitsphasen bereits durchlaufen und können darüber hinreichend reflektieren. Die Re-Interviews, die halb-strukturiert erfolgen sollen, haben die Funktion, die in der Gruppendiskussion angesprochenen Themen nochmals zu vertiefen oder weitere Themenfelder, die ausgespart wurden, zu eröffnen.
Auswertungsmethode:
Zur Auswertung und Analyse der Daten wird die qualitative Inhaltsanalyse, die vor allem im deutschsprachigen Raum im Zuge der Weiterentwicklung des Verfahrens durch Mayring (2010) als etabliertes Analyseverfahren in verschiedenen sozial- und erziehungswissenschaftlichen Forschungsrichtungen beschrieben wird, herangezogen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Ebner, Anja; Mag. MSc. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Oraze, Manuel; Mag. MA Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2024
Beschreibung
Ziel der geplanten Forschung ist es, auf Basis von Interviews Geschlechtsstereotype im Sportunterricht zu rekonstruieren. Die Auswertung basiert auf dem Modell der Grounded Theory.
Sportunterricht zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass der Körper mit all seinen Facetten im Mittelpunkt des Geschehens steht. Die bloße Teilhabe ist eng mit körperlicher Leistungsfähigkeit und zur Schau Stellung des eigenen Körpers verbunden (Ruin 2015). Zudem werden in der unterrichtlichen Praxis oft im Wettkampfsport herrschende Geschlechterordnungen reproduziert (Fast, Katrup, Birkner 2022). Daraus würde, gestützt durch die gesetzlichen Grundlagen in Österreich (SchOG § 8b), die Empfehlung zu einem geschlechtergetrennten Unterricht, resultieren. Auf sportpädagogischen Fachtagungen und auch in der einschlägigen Fachliteratur werden die Aspekte allerdings kontroverser diskutiert. Hoven zeigt beispielsweise auf, dass gerade im Sportunterricht „geschlechtertypische Sozialisationserfahrungen, Fähigkeitsprofile und Neigungen auf stereotype Vorstellungen über sog. Mädchen- und Jungensportarten“ (2019) treffen.
Während Befürworter:innen eines koedukativen Sportunterrichts argumentativ vor allem auf die Chancen der Überwindung von Stereotypen hinweisen und zum Abbau von Vorurteilen beitragen wollen, bringt die Gegenseite messbare Leistungsdifferenzen zwischen den biologischen Geschlechtern als Hauptargument eines geschlechtergetrennten Unterrichts ins Spiel (vgl. Diketmüller 2020).
Auf Basis dieser kontrovers geführten Diskussion und in Anbetracht einer Praxis des koedukativen Unterrichts vor allem in der Sekundarstufe 1, ist es von großer Bedeutung, sich wissenschaftlich mit der Thematik eines gendersensiblen Sportunterrichts und den daraus resultierenden Aspekten, wie der Bildung von Geschlechtsstereotypen auseinanderzusetzen. Theoretische Konzepte liegen bereits vor, zeigen jedoch auch auf, dass es einen großen Unterschied zwischen den Ebenen Wissen und Können gibt (Gamespacher 2008). Geschlechtersensibel zu unterrichten bedeutet nämlich nicht nur geschlechterbezogene Zuschreibungen in den Körper-, Bewegungs- und Sportpraxen zu erkennen, zu reflektieren und zu hinterfragen, sondern auch Bedingungen zu schaffen, um individuelle Entwicklungspotentiale zu fördern und letztlich mögliche Inhalte des Sportunterrichts didaktisch-methodisch geschlechtersensibel zu inszenieren (Süßenbach 2012).
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Wutti, Daniel; HS-Prof. MMag. Dr. MSc
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Mairitsch, Astrid; Mag. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Auferbauer, Martin;
Gabriel, Herbert;
Groß-Ophoff, Jana;
Grössing, Helga;
Janovsky, Nikolaus;
Jöstl, Gregor;
Kirner, Leopold;
Lehnerer, Elisa;
Lindner, Doris;
Meusburger, Katharina;
Neureiter, Herbert;
Ott, Martina;
Quenzel, Gudrun;
Resinger, Paul;
Tonhauser, Johannes;
Weber, Christoph;
Weinberger, Alfred;
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2025
Beschreibung
Die österreichischen Pädagogischen Hochschulen führen eine Jugendstudie, die einen Einblick in die unterschiedlichen Lebenswelten junger Menschen in Österreich geben wird, durch. Die Jugendstudie zu den Werthaltungen junger Menschen in Österreich soll 2025 wieder erscheinen. Die repräsentative Studie gibt einen Einblick in die unterschiedlichen Lebenswelten junger Menschen in ganz Österreich und fokussiert die Fragen: Was hat sich bei jungen Menschen in Österreich seit 2020 verändert? Wie sehen sie nach den Jahren der Pandemie und angesichts von Krieg und Klimakrise ihre Zukunft? Was ist ihnen wichtig? Wie sehen sie das Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen? Wie wichtig ist ihnen ihre schulische Ausbildung? Was tun sie in ihrer Freizeit und welche Erwartungen haben sie an ihren künftigen Beruf? Zielgruppe sind Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren. In diesem Alter stellen sich Jugendliche ihren Entwicklungsaufgaben, festigen ihre Werte und machen sich konkrete Gedanken zu ihrem zukünftigen Lebensweg.
Die Pädagogischen Hochschulen verfügen über Kompetenz im Bereich der empirischen Jugend- und Bildungsforschung und haben Zugang zu den Schulen. Die Erhebungen werden im Klassenverband in allen Schultypen geplant. Das Sample für die Bundesländer wird mit Unterstützung der Statistikabteilung des Landes Vorarlberg erstellt. Pro Bundesland wird eine Beteiligung von rund 1.500 Schüler:innen angestrebt. Die Daten der Jugendstudie werden aus einem standardisierten Rückmeldeverfahren (internetbasierter Fragebogen) generiert. In allen teilnehmenden Bundesländern kommt ein gemeinsamer Kernfragebogen zum Einsatz.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Prochazka, Christine; Mag. BEd MA Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Raffelsberger-Raup, Monika; Mag. Bakk.phil. Prof.
Harisch, Monika; BEd Dipl.Päd. MA MA Prof.
Kysela-Schiemer, Gerda Gabriele; HS-Prof Dr. Dipl.Päd. MA Priv.-Doz.
Korenjak, Christina; Mag. Prof.
Latschen, Doris; Master of Education BEd BEd MA
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2026
Beschreibung
Exzellente Bildung braucht moderne Lernräume (vgl. Groß 2022). Um Zukunftskompetenzen optimal vermitteln zu können und innovative Lehr- und Lernmethoden einsetzen zu können, ist es erforderlich an tertiären Bildungseinrichtungen zukunftsorientierte Lernräume zu entwickeln. Bereits Messner et. al halten fest, dass es“ in der Ausbildung künftiger Lehrpersonen längst nicht mehr [reicht]”, den Studierenden nur “einen Rucksack an Wissen und Fertigkeiten zu packen, mit welchen die späteren Berufsaufgaben lebenslang gemeistert werden.” (Messner et. al 2009, S. 12) Vielmehr besteht der Anspruch, selbstgesteuerte Lernprozesse zu fördern und zu begleiten sowie Konzepte zu entwickeln und Räumlichkeiten bereitzustellen, die aktives Lernen der Studierenden ermöglichen (Messner et. al 2009/ Rummler 2014/ Günther et al. 2019).

Zukunftsfähige Lehr- und Lernraumgestaltung erfordert auch eine neue Lernkultur. Dabei spielen eine Neuausrichtung der Lehre in Hinblick auf mehr Studierendenorientierung, aktive Lernprozesse und mediengestützte Lernarrangements eine wichtige Rolle. Wie van Ackeren et al. (2017, S. 17) betonen, eignen sich mediengestützte Lernarrangements unter anderem dafür, „die Selbststeuerung beim Lernen, kooperative Szenarien, flexible Angebote zur Individualisierung von Lernangeboten“ zu unterstützen. Im geplanten Projekt wird deshalb das Vorhaben verfolgt, einen Lernraum für aktive Lernprozesse an der PHK zu installieren und zu hinterfragen, wie die Gestaltung eines Lernraumes Literacy neue Formen des Lernens und Lehrens im Bereich der literalen Kompetenzen/Fachbereich Deutsch der Primar- und Sekundarstufe sinnvoll unterstützen kann.
Entstehen soll eine ganzheitliche Gesamtlernarchitektur, die physische und virtuelle Lernräume miteinander vereint und Raum für neue Lerngelegenheiten und -szenarien schafft. Der Begriff Lernarchitektur wird als theoretischer Überbegriff verwendet, der die Wechselbeziehung von Architektur und Pädagogik erklärt.
Um Bildung zukunftsorientiert zu gestalten, soll der Lernraum Literacy mit flexiblem Mobiliar und “state of the art” Technologie ausgestattet werden, die es Lehramtsstudierenden ermöglicht, aktive Lernerfahrungen in verschiedenen Lernsettings zu machen und auch ihre digitalen Schlüsselkompetenzen zu erweitern (vgl. Dondi et al. 2021). Um sich in einer stetig wandelnden Welt orientieren zu können und bestehen zu können braucht es Fähigkeiten, die als Future Skills oder 21st Century Skills beschreiben werden. Neben überfachlichen Kompetenzen wie beispielsweise analytisches und kritisches Denken oder Kommunikation geht es auch um kreatives Problemlösen sowie Kollaboration. Da diese Fähigkeiten nicht ausschließlich durch Wissensvermittlung erreicht werden, reichen traditionelle Lernraumstrukturen und –ausstattungen nicht mehr aus.
Studierende können im Lernraum Literacy nicht nur die Einsatzbereiche verschiedener moderner Technologien für den Deutschunterricht testen und ihr Wissen anschließend in die Schulen tragen, sondern werden auch zu lebenslangem Lernen befähigt. Damit verbunden ist ein Perspektivenwechsel vom Lehren zum Lernen eine neue Lernkultur im Fachbereich der literalen Kompetenz/Deutsch, die für eine moderne Lehrer*innenausbildung an der Hochschule unumgänglich ist.

Beschreibung (engl.)
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Bericht