Kategorie: Angewandte Pädagogik

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Mercer, Sarah; Univ.-Prof. Dr. , B.A. M.A. M.Sc. / Universität Graz
Projektleitung intern
Hauser, Wilma; MA Bakk. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Universität Graz
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
The Global Citizenship and Multilingual Competences (GCMC) toolkit is an Erasmus+ project with partners in Austria, the UK, Netherlands, Italy and Germany (2020-2023). The aim is to provide online teacher development resources for secondary teachers of all subjects about how to integrate global citizenship goals and plurilingual pedagogies into their practices in a sustainable way.
Beschreibung (engl.)
The Global Citizenship and Multilingual Competences (GCMC) toolkit is an Erasmus+ project with partners in Austria, the UK, Netherlands, Italy and Germany (2020-2023). The aim is to provide online teacher development resources for secondary teachers of all subjects about how to integrate global citizenship goals and plurilingual pedagogies into their practices in a sustainable way.
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Moser, Daniela Barbara; Mag. Dr.phil.
Projektleitung intern
Moser, Daniela; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Hermann, Elisabeth;
Pichler, Ernst; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Landesschulrat für Steiermark
Laufzeit
2010 – 2012
Beschreibung
In Fortbildungsveranstaltungen erarbeiten Lehrer/innen Unterrichtskonzepte, basierend auf Forschungsergebnissen zweier voran gegangener Projekte (Learn2act, Lesen in der Berufsschule), die die Entwicklung von Lern- und Arbeitstechniken bei Schüler/innen ermöglichen. Die eingesetzten Unterrichtsmethoden sollen die Selbstorganisationsfähigkeit von Schüler/innen fördern, Lese- und Arbeitstechniken sowie Selbstreflexionsaufgaben bilden einen zentralen Schwerpunkt. Können Lehrer/innen durch den Einsatz von Unterrichtsmethoden effiziente Lern- und Arbeitstechniken ihrer Schüler/innen entwickeln, ist daraus zu schließen, dass diese sie in ihrem Lernprozess einsetzen. Zentral ist die Frage, ob durch den Einsatz von spezifischen Unterrichtsmethoden die Selbstorganisationsfähigkeit von Schüler/innen entwickelt werden kann und inwiefern sich der Einsatz von Lern- und Arbeitstechniken von Schüler/innen auf deren Lernergebnisse auswirkt.

Hypothesen: Lehrer/innen sind in der Lage, mit spezifischen Unterrichtsmethoden die Selbstorganisationsfähigkeit ihrer Schüler/innen zu entwickeln. Durch den Einsatz von Lese- und Arbeitstechniken verbessern sich die Lernergebnisse von Schüler/innen. Diese reflektieren ihre Lernprozesse und erkennen die Potenziale für ihren Lernprozess. Lehrer/innen erforschen ihren Unterricht und verbessern dessen Qualität. Teamarbeit von Lehrer/innen fördert deren Bereitschaft, spezifische Unterrichtsmethoden zu entwickeln und anzuwenden. Frage: Welche Kompetenzen benötigen Schüler/innen in der Berufsschule bzw. in berufsbildenden mittleren und höheren Schulen in ihren Fachbereichen?

In einer ersten Erhebungsphase wurde ein Testinstrument in Form eines Fragebogens für Schüler/innen (N=400), der in dem voran gegangenen Projekt Learn2act entwickelt wurde, eingesetzt. In diesem reflektieren Schüler/innen ihren Lernweg und bewerten ihren Kompetenzzuwachs. Im Vorfeld schätzten Lehrer/innen ihre im Unterricht eingesetzten Unterrichtsmethoden hinsichtlich des Kompetenzzuwachses ihrer Schülern/Schülerinnen ein. Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass spezifisch eingesetzte Unterrichtsmethoden die Selbstorganisationsfähigkeit der Schüler/innen erhöhen.

Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Reichel, Erich; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Schittelkopf, Eduard;
Interne Projektmitarbeiter/innen
Dorfinger, Johannes; Mag.
Meyer, Harald; BEd
Rechberger, Veronika;
Schwetz, Herbert; Mag. Dr. Univ.-Doz.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Regionales Fachdidaktikzentrum Stmk für Physik
Laufzeit
2011 – 2013
Beschreibung
In diesem Projekt geht es um die Formulierung von Lernzielindikatoren für die Entwicklung des kompetenz- und kontextorientierten naturwissenschaftlichen Unterrichts. Die Indikatoren können als direktes Messinstrument für geplanten und durchgeführten Unterricht verwendet werden. Die Studie soll zur Förderung des entdeckenden, forschenden Experimentierens im Unterricht beitragen. Man kann sich darunter z.B. sogenannte Schlüsselwörter vorstellen, die in der Unterrichtsvorbereitung festgelegt und deren Auswirkungen auf die folgenden Schülerpräsentationen mittels Wirksamkeitsanalyse untersucht werden. Daraus soll abgeleitet werden können, ob die geplanten Kompetenzen durch diesen Unterricht auch tatsächlich erreicht wurden. Die zentrale Forschungsfrage lautet: Wie können Lernzielindikatoren aussehen und welche Aussagen lassen sie über den Unterricht zu? Als Basis für den Kompetenzbegriff wird das standardisierte Kompetenzmodell für Naturwissenschaften für die achte Schulstufe verwendet. Die Lernzielindikatoren sollen sowohl auf Kompetenzen wie auch auf das zugehörige Wissen und Problemlöseverhalten abzielen. In der Evaluation wird der Beantwortung folgenden Fragen nachgegangen: 1. Werden diese Indikatoren von den Schülerinnen und Schülern angezeigt und hängt das mit der Erreichung der Lernziele ursächlich zusammen? und 2. Steigert ein derart vorbereiteter Unterricht tatsächlich den Unterrichtsertrag? Durch Audio- bzw. Videoaufzeichnungen sollen die durch die Lehrperson verwendeten Schlüsselwörter erfasst werden. Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren am Ende einer Unterrichtseinheit ihren Lernerfolg mit möglichst vielen Sätzen. Die mündliche Dokumentation wird als offenes Interview am Notebook mittels Videodatei gespeichert. So können 25 Schülerinnen und Schüler gleichzeitig ihr Wissen präsentieren. Es ist dadurch auch möglich, innerhalb von wenigen Minuten alle Videodokumentationen aufzunehmen. In weiteren Forschungsfragen geht es um Aspekte, die für den Aufbau von Kompetenzen relevant sind, sowie um eine Untersuchung, welche Kompetenzen durch Experimente erworben werden und schließlich um Kompetenzen, die sich in den naturwissenschaftlichen Fächern in Verbindung mit anderen Fächern ergeben.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Patry, Jean-Luc; o. Univ.Prof. Dr. / Paris Lodron Universität Salzburg – Fachbereich Erziehungswissenschaft, Unipark Nonntal
Projektleitung intern
Gastager-Ehgartner, Angela Ursula; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Bock, Anna; M.A., B.Ed., Bakk.phil.
Koschmieder, Corinna; Mag. Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2020
Beschreibung
Das Gesamtprojekt besteht aus fünf Studien:
1. Subjektive und wissenschaftliche Theorien im Vergleich: Erhebung von subjektiven Theorien von Praktikern zu einem Thema und Analyse der Literatur zum gleichen Thema und Vergleich; 2. Entwicklung eines standardisierten Verfahrens des Nachträglichen Lauten Denkens zur Erfassung des pädagogischen Taktes (Vorgehen, Instruktion, Analysesystem); 3. Validierung dieses Systems durch einen Vergleich zwischen Novizen und Experten; 4. Interventionsstudie: Vergleich der subjektiven Theorien und des pädagogischen Taktes vor und nach einer Intervention in einem quasiexperimentellen Design;
5. Entwicklung eines praxis-orientierten Handbuchs für pädagogisch taktvolles Handeln.
In der dritten Teilstudie, die an der PH Steiermark durchgeführt wird, geht es um einen Vergleich der Repräsentationen bezüglich des Pädagogischen Takts im Unterrichtspraktikum von Lehramtsstudierenden und deren Betreuungslehrpersonen. Um professionelle Handlungsstrategien im Praktikum ausbilden zu können, werden basierend auf Schön (1987) mehrere Merkmale der Qualitätsprozesse im Praktikum als erlern- und trainierbar, aber nicht lehrbar beschrieben, die die Theorie des Pädagogischen Takts unterstützen. Billett und Smith (2014) nehmen an, dass professionelle Praxis entscheidend durch interaktive Verfügungen von Wissen gekennzeichnet ist. Qualitative Unterschiede zwischen bei Novizen und Experten repräsentierten Kognitionen stellt Berliner (z.B. 2001) fest. Die Frage fokussiert auf eine systematische Analyse, inwiefern der geringere Anteil an praktischer Unterrichtserfahrung der Studierenden bewirkt, dass sie in Unterrichtssituationen ihres Praktikums qualitativ anders taktvoll sind als deren Betreuungslehrer/innen. Mittels Stimulated Recall (Calderhead 1981) wird die Annahme mit 24 Lehramtsstudierenden der Sekundarstufe I und deren Praxisbetreuer/innen an der Pädagogischen Hochschule Steiermark überprüft werden und dient der Validierung des Kodiersystems aus der Vorläuferstudie des Gesamtprojekts. Die analysierten Situationen der Praktika werden zusätzlich mittels LUM-Methode (Patry 1997) vonseiten der beteiligten Schüler/innen validiert.
In der Verlängerung geht es um die weitere Durchführung zur Herausgabe eines Bandes in der Studienreihe der PHSt, um weitere Intensivierung der qualitativen und quantitativen Datenanalysen und schließlich um weitere Dissemination der Ergebnisse in Form von Zeitschriftenbeiträgen und Kongresspräsentationen.
Beschreibung (engl.)
Study 3: One can assume that experienced teachers are indeed tactful if they are committed. Student teachers are assumed to be less tactful than experienced teachers for two reasons: (a) they are not used to teach and to deal with the problems of applying theories in practical situations, and (b) they are “closer” to the theories since they are still studying and passing exams etc. while expert teachers have “emancipated” from the dictatorship of theories. The assumption is not that the student teachers are unable to be tactful, but that they lack experience in acting tactfully in teaching situations which yields less tactful actions in these particular situations. This assumption will be used to validate the coding system. The procedure is as follows: in the University College of Teacher Education Styria about 12 teachers from 5 to 8 (secondary; across all disciplines) who host student teachers (pre-service teachers) as practitioners in internships in their classes will be selected on voluntary base; these teachers have been selected by the University College for their expertise and have been further trained. Each of them will have at least two senior student teachers. Both the 12 expert teachers and the 24 student teachers they host will be assessed independently for one lesson with stimulated recall, and the results will be coded using the coding system from study 2. By matching the expert teachers with the respective student teachers direct comparisons of experts and novices from the same field can be made. Higher values of the practitioners than of their student teachers according to the coding system will be interpreted as indicators of the validity of the assessment tool to measure tact. To make sure that there is indeed a difference in the experts’ and novices’ actions, the lesson interruption method (Patry, 1997b) will be used.
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Rottensteiner, Erika; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Rottensteiner, Erika; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Gastager, Angela; Mag. Dr.phil.
Schwetz, Herbert; Mag. Dr. Univ.-Doz.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Gartlgruber, Marion; Mag.
Patry, Jean-Luc; Univ.-Prof. / Paris Lodron Universität Salzburg
Rafetzeder, Kerstin; Mag.
Kooperationspartner
Fachbereich Erziehungswissenschaft der Universität Salzburg
Universität Graz
Laufzeit
2008 – 2011
Beschreibung
Im Mittelpunkt des Forschungsprojekts stand das Bemühen, förderliche Lernumgebungen für individuelle wie soziale Lernprozesse zu schaffen. Ziel war es, Heterogenität Wert zu schätzen und Konzepte zu entwickeln, die zum Lernen ermutigen und Wissenserwerb als individuellen Prozess und kreative Eigenleistung ermöglichen. Das Forschungsvorhaben umfasste: 1. Erhebung subjektiver Theorien bezüglich der Wahrnehmung ungewollter und gewollter Heterogenität bei Lehrer/innen in steirischen Volks- und Hauptschulen mittels Strukturlegemethode 2. Fragebogenerhebung bei Lehrer/innen zur Wahrnehmung der Heterogenität bei ungewollter und gewollter Heterogenität 3. Wahrnehmung bezüglich ausgewählter Konstrukte durch die Variation von mathematisch-fachdidaktischen Lernumgebungen und deren Anspruchsniveaus.

Es wurde ein testtheoretisches Instrumentarium für Lehrer/innenbefragungen entwickelt, mit dem ein heterogenitäts- und innovationsfreundlicher Typ von Lehrer/innen identifiziert wurde. Dieser Lehrer/innentypus sieht die „Welt in der Schule“ signifikant positiver als die Counterparts. Eine vielfältige und interessante Unterrichtsgestaltung erwies sich als förderliche Form des Umganges mit den sich verändernden Unterrichtsbedingungen durch Heterogenität. In den mathematisch-fachdidaktischen Interventionsstudien wurden (moderat) konstruktivistisch orientierte GAME24-Treatment-Stunden mit instruktionistischen Lektionen im Mathematikunterricht der 5. Jahrgangsstufe verglichen. Es zeigte sich, dass in den Unterrichtssequenzen mit der Intervention nach signifikant mehr Lösungswegen gesucht wurde als in den instruktivistisch orientierten Stunden. Kooperatives Lernen und schüler/innenzentrierter Unterricht ermöglichen Schüler/innen des Leistungsniveaus 3 nicht „automatisch“ positive Lernerfahrungen. Ausschlaggebend sind Wohlbefinden, Wahrnehmung von Hilfestellung, Mathematikverständnis und Gefühle von Über-/Unterforderung. In höherem Ausmaß als bei Schüler/innen der Leistungsniveaus 1 und 2 scheinen Faktoren wie Differenzierungsmaßnahmen, Lehrer/innenlenkung und vor allem das Anspruchsniveau des dargebotenen Stoffes wirksam zu sein.

Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Iberer, Gunter; Univ.-Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Iberer, Gunter; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Reicher-Pirchegger, Elisabeth; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Markart, Andrea;
Kooperationspartner
Laufzeit
2008 – 2011
Beschreibung
In diesem Projekt wurde der Frage nachgegangen, inwiefern die Hirnforschung die in sie gesetzten Erwartungen zur Optimierung des schulischen Lernens erfüllen kann. Durch eine Zusammenschau relevanter neurowissenschaftlicher Erkenntnisse unter pädagogischen Gesichtspunkten sollte Pädagog/inn/en ein vertieftes Verständnis über das Zusammenwirken von Anlage und Umwelt geboten werden. Es sollte ihnen ermöglichen, Lernverhalten, Lernchancen und Lernprobleme ihrer Kinder oder Schüler/innen sensibler wahrzunehmen und zu deuten, um sie auf ihren Bildungswegen erfolgreich begleiten und unterstützen zu können.

Konkret kam es zu einer interdisziplinären Zusammenschau neurowissenschaftlicher Publikationen und deren Relevanz für den Bildungserwerb durch eine Planung zur symbolgestützten Lernprozessbegleitung, eine Entwicklung eines Sprachenportfolios für den Bereich der frühen Bildung sowie Fragebogenerhebungen an Schüler/innen der Sekundarstufe I (2009: n=922; 2010: n=942). Durch die Differenzierung der Sekundarstufe I in Hauptschulen, Neue Mittelschulen und Allgemeinbildende Höhere Schulen ergab sich die Chance, das Selbstkonzept der Schüler/innen hinsichtlich ihrer schulischen und außerschulischen Fähigkeiten zu erfassen und zu vergleichen. Als Messverfahren wurde das Selbstbeschreibungsinventar für Kinder und Jugendliche (SBI-KJ) verwendet.

Die Selbstkonzepte (Stichprobe Graz) weisen nur begrenzte Unterschiede hinsichtlich allgemeiner Gruppenmerkmale auf. So unterscheiden sich die Werte von Schüler/innen aus der AHS und der NMS sowie zwischen notenmäßig „guten“ und „schlechten“ Schüler/innen. Auch hinsichtlich der Lage der Schule, Geschlecht und Ethnie lassen sich kaum Unterschiede feststellen. Zusammenhänge wurden zwischen Gestaltung außerschulischer Interessen und Hobbys der Schüler/innen und deren Selbstwert gefunden. Aufschlussreich ist der Blick auf einzelne Schulen. Zusammenhänge zwischen der Höhe der Selbstkonzepte und einzelnen Standorten unabhängig vom Schultyp sind hoch. Schüler/innen mit positiven oder negativen Selbstkonzepten sammeln sich überproportional oft in bestimmten Schulen.

Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Holzinger, Andrea; Mag.phil. Dr.phil.
Projektleitung intern
Holzinger, Andrea; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Monschein, Maria;
Reicher-Pirchegger, Elisabeth; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2008 – 2011
Beschreibung
Im Fokus der beabsichtigten Reformbemühungen im Bereich des österreichischen Kindergartensystems stehen die Neuorganisation elementarpädagogischer Bildungs- und Erziehungsprozesse und weitreichende Veränderungen für die Professionalisierung der Kindergartenpädagog/inn/en. Ziel des Projekts war, relevante Parameter für Professionalisierungsprogramme für Elementarpädagog/inn/en unter Berücksichtigung wissenschaftstheoretischer und forschungsbasierter Erkenntnisse, zu erarbeiten. Daraus leitet sich die Forschungsfrage ab, welche Handlungsperspektiven und Impulse sich aus Literaturstudium, Dokumentenanalyse, Expert/inn/eninterviews, Fragebogenerhebungen und Eliteforschungen für die Implementierung von Aus- und Weiterbildungsangeboten für Elementarpädagog/inn/en im tertiären Bereich ableiten lassen.

60,2% der befragten Pädagog/inn/en plädieren für eine dringend notwendige Ausbildungsreform. Veränderungs- und Handlungsbedarf, so die Ergebnisse, wird vor allem vor dem Hintergrund der Einführung des innovativen BildungsRahmenPlans gesehen. Neue Ausbildungsmodelle bedürfen eines gut ausbalancierten Verhältnisses von forschungsbasierten und praxisorientierten Ausbildungsmodulen, die teilweise gemeinsam mit Grundschullehrer/inne/n absolviert werden sollten. Mit der Anhebung der Ausbildung in den tertiären Bereich wird u. a. die Hoffnung auf Aufwertungseffekte des Berufs- und des Selbstbilds und auf Gleichstellung aller pädagogischer Berufe verbunden. Durch berufsgruppenübergreifende Professionalisierungsangebote könnten außerdem Synergie- und Solidaritätseffekte wirksam werden, die für eine Verbesserung des Nahtstellenmanagements „Kindergarten und Schule“ grundlegend wären.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Blahowsky, Gail Barbet; Mag. Dipl.-Päd. BA.
Projektleitung intern
Blahowsky, Gail Barbet; Mag.phil.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Lewis, Catherine Mary; Dr. BA.
Zavertanik, Sonja; Dipl.-Päd. BEd
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Volksschule Algersdorferstraße
Laufzeit
2015 – 2017
Beschreibung
Im Forschungsprojekt werden vier Hauptziele verfolgt: 1. Es werden CLIL (Content and Language Integrated Learning) – Unterrichtsmaterialien entwickelt, die Lehrpersonen mit geringen fremdsprachendidaktischen Kenntnissen den Einstieg in eine zweckmäßige Unterrichtsmethode erleichtern. Die Lehrpersonen und die CLIL-Klassen werden in diesem Vorhaben vom Forschungsteam begleitet und unterstützt. 2. Es können Studierende in diesen CLIL-Klassen hospitieren, damit sie von Best-Practice Beispielen lernen und einen zeitgemäßen Sachfachunterricht erleben können. 3. Wir bieten an der PH Steiermark eine aktuelle ganzheitliche, fachübergreifende Lehr- und Lernmethode, welche die Motivation und den Lernerfolg der Schüler/innen erhöhen kann. 4. Es werden Lehrpersonen in der Steiermark CLIL-Unterrichtssequenzen in der Praxis durch Ausprobieren kennenlernen.
Beschreibung (engl.)
A Content and Language Integrated Learning (CLIL) Approach to Foreign Language Learning and Teaching in Primary School.
Guided Instructional Development
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Seidler, Bernhard; Mag. / GIP, Gemeinnütziger Verein
Projektleitung intern
Pflanzl, Barbara Margarete; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Baumert, Rita;
Bergovec, Marko; Dr.med.
Eminovic, Sandra; BSc, MSc
Falkenberg, Bibiana; MMag., MSc
Folli, Bettina;
Grisold, Andrea; Ao. Univ.-Prof.
Gülly, Christian; Mag. Dr.
Huber, Petra; Mag.
Jörgler, Sabrina; Mag.
Kittinger, Clemens; Dr.
Köck, Daniela; Mag.
Kuckenberger-Schwarz, Verena; MA
Leithner, Andreas; Univ.Prof. Dr.
Lipp, Michaela;
Moissl-Eichinger, Christine; Dr.
Pfeifer, Wolfgang; Dipl. Päd., Bakk.phil.
Rosenkranz, Eva; Mag.
Sargsyan, Karine; Dr. med.
Seidler, Bernhard; Mag.
Unterüberbacher, Eva; Mag.
Zarfel, Gernot; Dr.
Kooperationspartner
beteiligung.st | die fachstelle für kinder-, jugend- und bürgerInnenbeteiligung
Medizinische Universität Graz , Institut für Hygiene, Mikrobiologie und Umweltmedizin (Hygiene-Institut)
Pädagogische Hochschule Steiermark, PHSt
Laufzeit
2015 – 2016
Beschreibung
MUGies – Forschen macht schlau! lädt auf kindgerechte und spielerische Weise über 200 Kinder und Jugendliche in Graz aus schulischen Bildungseinrichtungen mit hohem Migrationshintergrund ein, Forschung hautnah zu erleben. An den drei Instituten bzw. Kliniken der Medizinischen Universität Graz (kurz: MUG) und in einem eigens dafür eingerichteten Forschungsatelier am kinderCAMPUS, finden altersgerechte Workshops statt, um Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund für eine Karriere in der Forschung zu gewinnen. Ein Teil der Forschungsaufgaben wird auch im Elternhaus bearbeitet, um die Erziehungsberechtigten in die Welt der Forschung einzuführen und die Begeisterung ihrer Kinder für das Experimentieren sichtbar zu machen. Die Experimente werden zur Hälfte von Role Models mit Migrationshintergrund angeleitet, um die Identifikation der jungen Menschen mit dem Berufs- und Bildungsweg in der Forschung zu erhöhen. Eine Abschlusspräsentation in Form einer Fachtagung und einem offenen Forschungsatelier für alle Teilnehmer/innen sowie Interessierte stellt den vorübergehenden Höhepunkt der Initiative „MUGies – Forschen macht schlau!“ dar. Die Gründung eines steirischen Netzwerkes, das sowohl elementare Bildungseinrichtungen als auch wissenschaftliche Unternehmen und Einrichtungen umfasst, die Durchführung einer qualitativen Sozialforschungsstudie mit Kindern und Jugendlichen und die Dokumentation und Evaluierung sichern nachhaltig die Ergebnisse und Erkenntnisse des Projektes und führen sie im Sinne der aktuellen Ausschreibung über die Projektdauer hinaus fort.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Krammer, Georg Christoph; Mag.
Projektleitung intern
Krammer, Georg; Priv.-Doz. HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Karl, Beatrix Gertrude; Ao.Univ.-Prof. Mag. Dr.
Koschmieder, Corinna; Mag. Dr. Prof.
Pflanzl, Barbara; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd.
Rottensteiner, Erika; Mag. Dr. Prof.
Schulz-Kolland, Richard; Dipl.-Päd. BEd
Weitlaner, Regina; Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2014 – 2029
Beschreibung
(Das Projekt wird wegen Karenzierung zwischen WS 2023 und WS 2029 pausiert)

Studienzulassungsverfahren sind ein gesetzlich verankerter Bestandteil von Pädagogischen Hochschulen. Seit 2007 gibt es an der Pädagogischen Hochschule Steiermark ein Zulassungsverfahren. Dieses Zulassungsverfahren wurde im Laufe der Jahre adaptiert und wird in einer Form, die vergleichbar mit der heutigen ist, seit 2011 verwendet. Alleine durch das Vorhandensein eines Zulassungsverfahrens wurden für das Studienjahr 2013/14 bereits 52% der angemeldeten StudienanwärterInnen ausgewählt. Für die verbleibenden StudienanwärterInnen, die am Zulassungsverfahren vollständig teilnahmen, war lediglich für 60% ein Studienplatz zu vergeben. Eine umfangreiche Evaluation des Zulassungsverfahrens der Pädagogischen Hochschule Steiermark ist bislang jedoch ausständig. Deshalb sollen für mehrere Kohorten von Studierenden die Leistungen beim Zulassungsverfahren an der Pädagogischen Hochschule Steiermark mit ihren Studienleistungen bis hin zum Studienabschluss verknüpft werden. Ziel ist es, das bestehende Zulassungsverfahren zu evaluieren. Die hier vorgeschlagene Studie ermöglicht es, die prädiktive Validität für den Studienerfolg erstens von der Reihung der StudienwärterInnen für die Studienplatzvergabe und zweitens von den Komponenten des Zulassungsverfahrens zu untersuchen. In der Studie wird weiterhin untersucht, ob Unterschiede in der prädiktiven Validität des Zulassungsverfahrens in Abhängigkeit von Studienzeit und Studienrichtung bestehen. Neben dem Ziel der Evaluation, sollen die gewonnenen Erkenntnisse für die Weiterentwicklung und Qualitätssicherung dieses und künftiger Zulassungsverfahren verwendet werden.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht