Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Buchner, Tobias; IL HS-Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Buchner, Tobias; IL HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2024
Beschreibung
Teilnehmende Beobachtung im Unterrichtsfach digitale Grundbildung, Entwicklung von Unterrichtsmodellen
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Schöfl, Martin; Mag. Dr. Prof.
Steinmair, Gabriele; MA.
Projektleitung intern
Schöfl, Martin; Mag. Dr. Prof.
Steinmair, Gabriele; MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Hinterberger, Paul;
Weber, Christoph; Mag. Dr. Prof.
Zehetner, Astrid; MEd BEd
Zepnik, Sabine; Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Johannes Kepler Universität Linz
Laufzeit
2022 – 2028
Beschreibung
Ausgangslage
SCHNAPP steht für Schriftspracherwerb an der Nahtstelle zur Primarstufe – PH OÖ.
Es stellt ein Kooperationsprojekt zwischen PH OÖ und JKU (Forschungsinstitut für Entwicklungsmedizin) dar.
Ziel des Projekts ist die lückenlose Erfassung von Risikofaktoren für den Schriftspracherwerb rund um den
Einschulungsprozess sowie die Weiterverfolgung der Lese- und Schreibentwicklung von Kindern.
SCHNAPP entwickelt, normiert und validiert diagnostische Materialien zur Erfassung früher
Schriftsprachkompetenzen, app-basierte Lese- und Schreibtests sowie Fördermaterialien zu den überprüften
Bereichen. In den bisherigen 6 Projektabschnitten (SCHNAPP 1 bis SCHNAPP 6) wurde die Grundlage für die
nun vorliegenden Test- und Fördermaterialien durch Theoriesichtung, Pilotierungen mit quantitativen und
qualitativen Ansätzen geschaffen.
Zielsetzungen
SCHNAPP 7plus umfasst nun einen längerfristigen Projektabschnitt, in dem die entwickelten Testmaterialien
normiert, validiert und für die Verwendung im Schulalltag vorbereitet werden. Parallel zur Testentwicklung
werden Fördermaterialien entwickelt und validiert sowie die Dissemination der Materialien und Ergebnisse
der Validierungsstudien für ein wiederholbares Fortbildungskonzept vorbereitet.
Schnapp 7plus enthält folgende Forschungsschritte:
 Validierung und Implementierung von Mini-SCHNAPP für die pädagogische Schuleinschreibung
 Validierung, Normierung und Implementierung des SCHNAPP-Screenings (eine durch die bereits
erfolgten wissenschaftlichen Vorarbeiten gekürzte Version für den Schulstart in der 1. Schulstufe)
 Normierung von SCHNAPP L für 1. und 2. Schulstufe zum Wortlesen, Lesen von Nominalphrasen,
Satz- und Textlesen, Wortschreiben und zum Schreiben von Phrasen
 Entwicklung und Validierung von Fördermaterialien für Schuleingang, Silbenarbeit, Wortlesen,
Lesen von Phrasen und Satzlesen, Textlesen und Rechtschreibaufbau (basale Wortschreibungen,
morphologische Ableitungen, syntaktische Schreibungen)
 Aufbau und Implementierung eines kontinuierlichen und niederschwelligen Fortbildungskonzeptes
entlang der SCHNAPP-Erhebungen in der 1. und 2. Schulstufe
Methoden
 Durchführung der überarbeiteten Klassentests zum Wortlesen, Lesen von Nominalphrasen und
Wortschreiben und Auswertung der empirischen Prüfung von SCHNAPP 6L1 (Ende der 1. Schulstufe,
geplantes N=450) und SCHNAPP 5L2 (Ende der 2. Schulstufe, geplantes N=450)
 Erweiterung der SCHNAPP L-Batterie um morphologisches Lesen, Satz- und Textlesen, Schreiben
von Phrasen
 Normierung und Prüfung der prognostischen Validität des neuen SCHNAPP-Screenings im Herbst
2022 (geplantes N=500)
 Entwicklung von Fördermaterialien zu den Vorläuferkompetenzen, systematisches Angebot und
Vergleich in den SCHNAPP-Screening-Gruppen ab Herbst 2023
 Implementierung in Schulen in OÖ ab 2024 (siehe Zeitplan)
Schöfl, M., Steinmair, G., Holzinger, D. & Weber, C. (2022). Predicting Word Reading Deficits Using an App-
Based Screening Tool at School Entry. Front. Pediatr. 10:863477. doi: 10.3389/fped.2022.863477
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Buchner, Tobias; Hs.-Prof. Dr.
Projektleitung intern
Buchner, Tobias; IL HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2027
Beschreibung
In diesem, von der Europäischen Kommission geförderten, internationalen Forschungsprojekt werden im Rahmen eines Konsortiums aus 10 Institutionen digitale LErnmateriialien für Schüler:innen mit intellektuellen Beeinträchtigungen erarbeitet.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Heinrichs, Karin Helene Karola; HS-Prof. Dr.
Projektleitung intern
Heinrichs, Karin Helene Karola; HS-Prof. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Prammer, Wilfried; Dipl.Päd. MA. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Bauer, Jürgen;
Kaak, Silvio;
Kracke, Bärbel;
Stärz, Holger;
Telsnig, Frank;
Zenz, Sabine;
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2025
Beschreibung
Um dem Fachkräftemangel in Österreich entgegenzuwirken, spielt die berufliche Erstausbildung auch zukünftig eine Schlüsselrolle. Die Polytechnische Schule (PTS) ist im Bildungssystem der Standardweg von der Mittelschule zur Lehrausbildung, aber nur rund 30 % der Lehrlinge nutzen gegebenenfalls wegen einer negativen Reputation des Schultyps diesen Zugang zur Lehre. Die Potenziale der PTS bei der Unterstützung der Jugendlichen im Übergang Schule-Beruf scheinen trotz positiver Evaluationsergebnisse nicht gesehen zu werden (Bauer & Kainzmayer, 2017; Telsnig 2020). Die bisherigen Studien aber erlauben noch keine Aussagen zur individuellen Entwicklung der Berufswahl oder zur Bedeutung der verschiedenen im neuen Lehrplan der PTS verankerten Angebote schulischer Berufsorientierung. Hier setzt die geplante Längsschnittstudie an.
In vier Bundesländern in Österreich werden Schüler:innen in PTSn über ein Schuljahr hinweg dreimal zu ihren Berufswünschen, der Berufswahlklarheit und ihrer Berufswahlkompetenz online befragt. Die Erfassung von biographischen Daten ermöglicht Analysen zur Relevanz der Heterogenität der Stichprobe. Zudem werden Einschätzungen der Jugendlichen zu curricularen verankerten Strukturen zur Förderung der Berufsorientierung erhoben (z.B. Orientierungsphase, Schnuppertage).
Die Berufswahlkompetenz wird mittels eines etablierten Kurzfragebogens (Lipowski et al., 2021) erfasst, der in Kooperation mit den Autor:innen weiterentwickelt wird.
Beschreibung (engl.)
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Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Cechovsky, Nora Christiane; Dr. BSc MSc
Pichler, Johanna Philippa; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Cechovsky, Nora Christiane; Dr. BSc MSc
Pichler, Johanna; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
Mit dem Studienjahr 2019/20 startete das Masterstudium Educational Media mit erhöhtem Fernlehreanteil am Institut für Berufspädagogik der PH OÖ. Das übergeordnete Ziel der Evaluationsstudie ist es festzustellen, inwieweit das Curriculum im digitalen Format umgesetzt werden. In einem ersten Schritt werden die Herausforderungen und positiven Aspekte aus Sicht der Lehrenden und Lernenden erfasst. Einem explorativen Zugang folgend werden Interviews, Gruppendiskussionen, Evaluationsfragebögen und Reflexionsbögen eingesetzt, um die Sicht der Studierenden und Lehrenden in Bezug auf das Studium im Distanzmodus zu erfassen. Basierend darauf werden Maßnahmen für die Weiterentwicklung der Lehre und der Organisation der Studien mit Fernlehreanteilen abgeleitet.
Beschreibung (engl.)
With the academic year 2019/20, the Master’s programme Educational Media with increased distance learning started at the Institute for Vocational Pedagogy of the University of Teacher Education Upper Austria. The overall objective of the evaluation study is to determine the extent to which the curriculum is implemented in digital format. In a first step, the challenges and positive aspects from the perspective of the teachers and learners are recorded. Following an explorative approach, interviews, group discussions, evaluation questionnaires and reflection questionnaires will be used to record the students‘ and teachers‘ view of studying in the distance mode. Based on this, measures for the further development of teaching and the organisation of studies with distance learning components will be derived.
URL
Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Reinbacher, Paul; HS-Prof. Mag. Mag. (FH) Dr.
Projektleitung intern
Reinbacher, Paul; HS-Prof. Mag. Mag. (FH) Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2024
Beschreibung
Management als eine in modernen Gesellschaften ubiquitär anzutreffende Sozialtechnologie hält nachhaltig Einzug im Bildungsbereich (New Public Management, Bildungsmanagement etc.). Dort drohen sich mangels theoretischer Reflexion die Normativität der Managementlehre und jene der Pädagogik wechselseitig zu verstärken. Gleichzeitig bietet sich damit ein guter Ansatzpunkt für die theoriegeleitete Analyse von Management, das zwar ein soziales Phänomen ist, für das sich aber die Sozialwissenschaften bisher überraschenderweise erst eher sporadisch interessiert haben.
Ein Rückgriff auf die klassische Heuristik von Talcott Parsons zur Analyse des sozialen Handelns als eines mehrdimensionalen, mehrere Ebenen umfassenden Systems liegt nahe, weil Management damit einerseits auf gesellschaftlicher Makro-Ebene (z.B. im Bildungsbereich) als Epiphänomen der sozialen Evolution bzw. des Wertewandels in soziokulturellen Tiefenstrukturen sowie andererseits in seinen Folgen auf organisationaler Meso- und ggf. interaktionaler Mikro-Ebene verstehbar wird.
Verstehbar wird auch, weshalb die Eindimensionalität des durch Management gesellschaftsweit in und mittels Organisationen implementierten Wertmusters von institutionalized individualism und instrumental activism (Parsons) zu Komplikationen, denen verstärkte Anstrengungen in Form von noch mehr konventionellem Management nur unzureichend begegnen können, führt. Vielmehr legt eine gesellschafts- und organisationstheoretisch gerahmte Perspektive die Notwendigkeit einer Korrektur solcher „Fehlvereinfachungen“ mittels komplementärer Mechanismen nahe.
Dass dies von der normativen Managementlehre (in der Wirtschaft oder in anderen Bereichen wie der Bildung) nicht antizipiert, sondern erst bei deren Anwendung im „praktischen“ Management-handeln quasi „empirisch“ entdeckt worden ist, zeigen Empfehlungen der Managementliteratur, die dafür (Schein-)Lösungen wie z.B. „Agilität“ anbietet. Da diese Angebote jedoch nur auf die Symptome zielen, verstärken sie paradoxerweise die ihnen zugrundeliegenden, selbst erzeugten Probleme. Zu sehen ist dies, wo Management versucht, konsumatorisch orientierte Professionen zu „instrumentalisieren“ und/oder die Bewältigung kollektiver organisationaler Problemlagen zu „individualisieren“.
Am Beispiel „Bildungsmanagement“ kann so verdeutlicht werden, weshalb diese eindimensionale Sichtweise der konventionellen Managementlehre aus sozialwissenschaftlicher Sicht der Korrektur durch Berücksichtigung komplementärer, und hier vor allem kollektiver und konsumatorischer Orientierungen (gegenüber den dominierenden individuellen und instrumentellen) erfordert, und weshalb damit die Notwendigkeit einer Anerkennung der hierzu erforderlichen, eigenständigen affektiven Dimensionen sozialer Wirklichkeit (zusätzlich zur dominierenden kognitiven) einhergeht.
Eine solche, bislang fehlende, gesellschafts- und organisationstheoretisch gerahmte Soziologie des Management(handelns) bietet gute Ausgangspunkte dafür, die „vollends managerialisierte Welt“ und vor allem die „vollends rationalisierte Managementlehre“ nicht notwendigerweise „im Zeichen triumphalen Unheils“ (Horkheimer & Adorno) erstrahlen zu lassen. Gerade für den Bereich der Bildung könnte das eine gute Nachricht sein – nicht zuletzt weil er vor diesem Hintergrund (entgegen der derzeit dominierenden defizitären Selbst- und Fremdbeschreibungen) dem konventionellen Management manch komplementäres „Gegenangebot“ zu machen haben sollte.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Cechovsky, Nora Christiane; Dr. BSc MSc
Pichler, Johanna Philippa; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Cechovsky, Nora Christiane; Dr. BSc MSc
Pichler, Johanna; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2025
Beschreibung
Mit dem Studienjahr 2019/20 startete das Masterstudium Educational Media mit erhöhtem Fernlehreanteil am Institut für Berufspädagogik der PH OÖ. Das übergeordnete Ziel der Evaluationsstudie ist es festzustellen, inwieweit das Curriculum im digitalen Format umgesetzt werden. Einem explorativen Zugang folgend werden Interviews, Gruppendiskussionen, Evaluationsfragebögen und Reflexionsbögen eingesetzt, um die Sicht der Studierenden und Lehrenden in Bezug auf das Studium im Distanzmodus zu erfassen. Basierend darauf werden Maßnahmen für die Weiterentwicklung der Lehre und der Organisation der Studien mit Fernlehreanteilen abgeleitet.
Beschreibung (engl.)
With the academic year 2019/20, the Master’s programme Educational Media with increased distance learning started at the Institute for Vocational Pedagogy of the University of Teacher Education Upper Austria. The overall objective of the evaluation study is to determine the extent to which the curriculum is implemented in digital format. Following an explorative approach, interviews, group discussions, evaluation questionnaires and reflection questionnaires will be used to record the students‘ and teachers‘ view of studying in the distance mode. Based on this, measures for the further development of teaching and the organisation of studies with distance learning components will be derived.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Willmann, Marc; Dr. Dr.phil. Dipl.Päd. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2017
Beschreibung
4.1 Ausgangslage:
Verhaltensprobleme und emotional-sozialen Schwierigkeiten stellen Schulen und Lehrkräfte vor große Herausforderungen und macht in vielen Fällen eine spezielle Unterstützung und Begleitung der schulischen Erziehungskonflikte notwendig. Den Betreuungspädagoginnen kommt im Kontext hier eine zentrale Funktion zu, um durch ein niedrigschwelliges Angebot der schulinternen Förderung und Beratung den inklusiven Erziehungs- und Bildungsauftrag zu unterstützen. Allerdings liegt zum Tätigkeitsprofil, den Aufgabenschwerpunkten und möglichen Konflikten in der Rollenfunktion für Österreich bis dato kaum empirische Erkenntnisse vor. Eine der wenigen Studien (Gasteiger-Klicpera & Klicpera 1998: Ambulante schulische Hilfen für verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche…) liefert wichtige Erkenntnisse zur Situation in Ober- und Niederösterreich, allerdings sind die Ergebnisse bereits älteren Datums. Zudem fehlt es bisher an einer Bezugnahme auf den internationalen Fachdiskurs, d.h. aktuelle Forschungsergebnisse sowie der Stand der Theoriebildung zur schulischen Verhaltensberatung wurden bislang nicht systematisch einbezogen.
4.2 Zielsetzungen und Fragestellungen
Das Projekt setzt an den skizzierten Desiderata an. Die empirische Erhebung – zunächst in Oberösterreich, später in gesamten Bund – soll das Verständnis des Rollenprofils schärfen und spezifische strukturelle Rahmenbedingungen rekonstruieren. Aus Sicht des internationalen Forschungsstandes und der Theoriebildung zur Beratung im Kontext der schulischen Inklusion ist gerade auch den etwaigen Rollenproblematiken aufgrund der systeminternen Lokalisation der Betreuungspädagoginnen große Aufmerksamkeit zu schenken, um Rollenambiguitäten abzubauen und die Rollenfunktionen zu optimieren (Willmann & Hüper, 2004; Willmann, 2007; 2008).
Zudem sollen Perspektiven für die Weiterentwicklungen der Ausbildungskonzepte (Hochschullehrgang Betreuungspädagogik) entwickelt werden.
4.3 Methode
In der Pilotstudie werden zunächst halbstrukturierte Interviews mit Betreuungspädagog/innen geführt, die der Vorbereitung eines Fragebogens dienen. Im zweiten Schritt wird ein Fragebogen entwickelt, der zunächst im Land Oberösterreich in den Umlauf gebracht werden soll. In der späteren Hauptuntersuchung ist geplant, unter Einwerbung von Drittmitteln durch das BMBF eine Fragebogenerhebung (Totalerhebung) in ganz Österreich durchzuführen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Döll, Marion; HS-Prof. Dr. Dipl.Päd.
Dirim, Inci;
Projektleitung intern
Döll, Marion; HS-Prof. Dr. Dipl.Päd.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2021
Beschreibung
Unterricht in der Herkunftssprache wird in Österreich seit den 1990er Jahren angeboten. Untersuchungen aus dieser Zeit zeigen, dass nur wenige Lehrkräfte explizit sprachdidaktisch qualifiziert waren und unter prekären Bedingungen arbeiteten (Çınar 1998), über die aktuelle Situation ist wenig bekannt. Erste Anhaltspunkte dafür, dass sich die Umstände nicht wesentlich verändert haben könnten, bieten zehn Expert*inneninterviews, die im November 2015 mit Teilnehmenden eines Hochschullehrgangs zum „Muttersprachlichen Unterricht“ in Oberösterreich erhoben wurden. In unserem Beitrag möchten wir die Ergebnisse einer Sekundäranalyse des Datensatzes vorstellen, in der entlang des Modells professioneller Handlungskompetenz (Baumert & Kunter 2006) und den von Calderhead (1996) skizzierten Facetten von teacher beliefs das Berufsalltagserleben und die professionelle Selbstwahrnehmung der Befragten rekonstruiert wird. Dabei treten das Belastungserleben, das professionelle Selbstverständnis und v.a. die Rahmenbedingungen der Durchführung des Unterrichts als zentrale Kategorien hervor. In der Gesamtschau werden hoch qualifizierte, engagierte und anpassungsfähige Lehrkräfte sichtbar, die aufgrund der linguizistischen Rahmenbedingungen ihrer beruflichen Tätigkeit hohen Belastungen ausgesetzt sind und deren professionelles Selbstverständnis unter gegebenen bildungspolitischen Umständen im Spannungsfeld zwischen Schulleitung, Eltern und Schüler*innen irritiert wird.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Döll, Marion; Dr. Dipl.Päd. Prof.
Mußmann, Jörg; Dr. Dipl.Päd. Prof.
Projektleitung intern
Döll, Marion; HS-Prof. Dr. Dipl.Päd.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Guldenschuh, Sabine;
Sonnberger, Susanne; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 –
Beschreibung
Etliche Länder der Bundesrepublik Deutschland haben in den Vergangenen Jahren sog. DaZ-Module obligatorisch in den Lehramtsstudiengängen verankert. An der Universität Paderborn ist das DaZ-Modul im Studienjahr 2013/2014 erstmals einer explorativ-tentativen Evaluation unterzogen worden. Es zeigten sich eine signifikante Steigerung des Interesses der Studierenden an den Themen DaZ und Mehrsprachigkeit im Laufe des Studienjahres, der Wunsch nach mehr didaktischen Inhalten sowie Hinweise auf eine ausgeprägte Defizitperspektive auf mehrsprachige Schüler*innen und Schüler*innen mit sog. Migrationshintergrund bei Abschluss des Moduls (Döll/Hägi-Mead/Settinieri 2016).
An der PH OÖ werden Grundlagen zu DaZ, Migration und Mehrsprachigkeit im Primarstufenlehramt seit dem Studienjahr 2015/2016 im Modul „Bildungsbereich Sprachliche Bildung 1“ zusammen mit Grundlagen zu Auffälligkeiten und Störungen des Sprachgebrauches, des Sprechens und der Kommunikationsfähigkeit vermittelt. An die explorativ-tentative Evaluation an der Universität Paderborn anknüpfend wird ab dem Wintersemester 2016/2017 aus professionstheoretischer sowie migrationspädagogischer Perspektive untersucht, ob und wie sich Kenntnisse und Werthaltungen der Studierenden dieses Moduls zu den Themen Deutsch als Zweitsprache und Mehrsprachigkeit sowie Auffälligkeiten und Störungen des Sprachgebrauches, des Sprechens und der Kommunikationsfähigkeit im Laufe des Studienjahres verändern. Besonders im Fokus stehen dabei zentrale Konzepte der Migrationspädagogik (Assimilationismus, Defizitorientierung, Ethnisierung, Kulturalisierung, Linguizismus, Othering). Auf Grundlage eines an die Paderborner Ersterhebung angelehnten mixed method-Designs werden hierfür zu Beginn und am Abschluss des Moduls Daten erhoben und ausgewertet.
Beschreibung (engl.)
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Bericht