Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Fridrich, Christian; HS. Prof. Mag. Dr. / Pädagogische Hochschule Wien
Projektleitung intern
Oberrauch, Anna; Mag. PhD
Interne Projektmitarbeiter/innen
Dür, Martin; Mag. PhD.
Hofmann, Paul; Mag. Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
Schon sehr früh sind junge Menschen dazu angehalten, ökonomisch geprägte Alltags- und Lebenssituationen zu bewältigen und mitzugestalten, sei es im Bereich des Konsums, des Haushalts, der Arbeitswelt und der Gesellschaft im Allgemeinen (Sitte 2001, S. 164; Tafner 2015, S. 682ff.). Eine Befähigung zur Orientierung, zur Bildung einer begründeten und ethisch fundierten Meinung sowie zur mündigen Mitwirkung an wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Prozessen ist daher unbedingt erforderlich (Fridrich 2017, S. 135ff.).
Der Themenbereich „Geld und Finanzen“ ist in diesem theoretischen Kontext besonders wichtig, weil er eine essenzielle Querschnittsmaterie für die vier Ebenen der Konsum-, Haushalts-, Arbeits- und Gesellschaftsökonomie darstellt und daher nicht losgelöst oder gar isoliert von ihnen betrachtet und bearbeitet werden kann. Doch nicht nur theoretisch, sondern auch für die Lebenswelten der jungen Menschen hat dieser Themenbereich eine besondere Bedeutung. Die Sensibilisierung für ein eigenverantwortliches und lebensgestaltendes Wirtschaften sowie die Bereitschaft zu gesellschaftlicher Partizipation begünstigt nicht zuletzt auch die individuelle Emanzipation (Ulrich 2000, S. 11ff.; UNESCO 2009; Hentig 2003, S. 222ff.; Klafki 1993, S. 52). Eine derart verstandene ökonomische Bildung kann folgendermaßen verstanden werden: Wirtschaft wird in die Gesellschaft eingebettet und somit von jedem Menschen als mitgestaltbar betrachtet. Damit wird die reflektierte Lebensgestaltung und Weltaneignung von jungen Menschen zu einem zentralen Bildungsziel, im Rahmen dessen die Entfaltung der Orientierungs-, Urteils- und Handlungsfähigkeit eine wichtige Rolle spielt (GESÖB 2017, S. 56f.). Dies betrifft auch den Bereich „Geld und Finanzen“ (Arthur 2012).
Hingegen schließen die auf ausschließlichen Kosten-Nutzen-Kalkülen, monetären Optimierungsansätzen und bloßen neoklassischen Bewältigungsstrategien beruhenden Entwicklungs- und Bildungsprogramme nicht an integrative und disziplinübergreifende sozialwissenschaftliche Forschungstraditionen an und gehen an den stark ökonomisch geprägten Alltags- und Lebenswelten von (jungen) Menschen vorbei. Ökonomistischen und krisenhaften Entwicklungen gilt es eine lebensdienliche, nachhaltige, ethisch orientierte und sozial gerechte Ökonomie und ökonomische Bildung entgegenzuhalten (Engartner & Krisanthan 2014; Hedtke 2014; Weber 2014). Dafür ist das Interesse von Jugendlichen erfahrungsgemäß groß, denn es geht hierbei vor allem um die gegenwärtige und künftige Bewältigung von ökonomisch geprägten Lebenssituationen.

Für dieses Projekt werden aus einer Lehrplananalyse (Lehrplan 2000 und eben in Gestaltung befindlicher Lehrplan) und einer Analyse von externen Vorschlägen (OECD 2015) in Kombination mit den Prinzipien einer lebensweltorientierten ökonomischen Bildung (Fridrich & Hofmann-Schneller 2018) forschungsbasiert relevante Themen für den Unterricht abgeleitet.Die Ausarbeitung der Lehr-Lern-Arrangements erfolgt für die Sekundarstufe I und II (NMS, AHS-Unterstufe und AHS-Oberstufe), weil hier lebensweltlich und praktisch anwendbare Unterrichtsbeispiele zum Themenbereich „Geld und Finanzen“ erforderlich sind. Nach Möglichkeit werden auch bislang publizierte Materialien der OeNB in die Lehr-Lern-Arrangements sinnvoll integriert.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Festman, Julia; Mag. Hochschulprof PhD.
Projektleitung intern
Festman, Julia; Mag. Hochschulprof PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Raggl, Andrea; Mag. Dr. Hochschulprof
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2025
Beschreibung
In diesem Buchprojekt werden ausgewählte, qualitativ hochwertige Qualifikationsarbeiten gebündelt präsentiert, die sich durch innovative Forschungsdesigns und inhaltliche Ausrichtung auszeichnen.

In einem Einleitungstext soll thematisiert werden, welche Chancen und Herausforderungen sich im empirischen Arbeiten von Studierenden zeigen und welche gezielten Hilfestellungen zum Gelingen der Forschungsarbeit beitragen können. Nach dem Einleitungstext kommen nach methodischem Zugang gruppierte Einzelbeiträge. Diese sind folgendermaßen aufgebaut:

(1) Einleitung: Kurzer Forschungsüberblick und Beschreibung des eigenen Forschungsvorhabens sowie der Forschungsfragen

(2) Forschungsdesign/ Methodisches Vorgehen und Reflexion: Warum war dieses Forschungsdesign besonders geeignet? Was muss bei Planung und Durchführung beachtet werden?

(3) Zentrale Ergebnisse der Forschungsarbeit, take-home message

Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Kostner, Peter; Mag. Dr. Hochschulprof. / 7500 Elementarpädagogik
Projektleitung intern
Kostner, Peter; Mag. Dr. Hochschulprof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Hauser, Romana; Mag. BA PhD
Klingler, Andreas; Mag.phil.
Kostner, Wolfgang; Mag. PhD.
Oberladstätter, Katharina; BEd M.A.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2026
Beschreibung
In einem dreijährigen Arbeitsprozess konzipieren Dozierende der PHT (auch im Verbund mit KPH und PHV) ein Lehrwerk für Musikerziehung in der Primarstufe. Dieses soll auf Basis des geltenden Lehrplans und der für das Schulfach Musik formulierten Kompetenzen eine strukturiere Musikerziehung für die einzelnen Teilbereiche (Singen & Musizieren, Hören & Erfassen, Tanzen, Bewegen & Darstellen) intendieren (vgl. AGMÖ, 2013).
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Alter, Grit; Dr. Hochschulprof / 7500 Elementarpädagogik
Projektleitung intern
Alter, Grit; Dr. Hochschulprof
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2022
Beschreibung
In einem Kreis von Wissenschaftler*innen, Studierenden, Vertreter*innen der Lehrbuchverlage/VHS sowie Personen aus der Wirtschaft (z. B. IT-Bereich, Webseitengestaltung o. ä.) wird in diesem Projekt gemeinsam über die künftige Gestaltung von Lehrwerken für den Fremd- und Zweitsprachenunterricht diskutiert. Dabei handelt es sich eine Art „Think Tank“: Nach einer Auftaktveranstaltung am 6. und 7.2.2020 wird in Arbeitsgruppen wird über den Verlauf eines Jahres zusammengearbeitet, um „Visionen für ein Lehrwerk 4.0“ zu entwickeln. Zu den Themenblöcken gehören Instruktion, Interaktion, Üben und Themen. Für Februar 2021 ist ein weiteres Treffen zum Thema „Was geht? – Grenzen und Möglichkeiten für das Lehrwerk 4.0“ geplant, bei der Zwischenergbenisse besprochen und gemeinsame Publikation konzipiert wird.
Zentrale Forschungsfrage(n):
Wie kann oder soll sich das Lehrwerk ändern, wenn Lernumgebungen digital und multimedial gestaltet werden?

Welche kulturellen und normativen Setzungen finden sich in aktuellen Lehrwerken?

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Dimai, Bettina; Dr. / 7500 Elementarpädagogik
Projektleitung intern
Dimai, Bettina; Dr. Hochschulprof
Interne Projektmitarbeiter/innen
Nigg, Maria; Dr. / 7500 Elementarpädagogik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
Das der staatlichen Verwaltung unterstehende Bildungssystems setzt verstärkt auf New Public Management Instrument, Output- statt Inputsteuerung und Eigenständigkeit der Akteur/innen. Mit dem Bildungsreform 2017 wurde die Vision der Cluster als regionale Bildungslandschaften, in denen sich die Einzelschule verortet, als ein Instrument der neuen Steuerung im Bildungsbereich im Gesetz verankert (vgl. Kruip 2011, Brauchmann et al 2018).

Zielsetzung dieses Forschungsprojekts ist es, Chancen und Herausforderungen des Transformationsprozesses Clusterbildung herauszufiltern, um daraus Ansatzpunkte für die Begleitung und Gestaltung weiterer Clusterbildungsprozesse abzuleiten. Geplant sind drei deskriptive Cluster-Fallstudien in Nord-, Ost- und Südtirol mit zentralem Fokus auf die Perspektiven der für die Clusterbildung relevanten Akteure, wie Schulleitung, Steuergruppe, Personalvertreter/innen, Elternvertretung, Bildungsdirektion und Schulerhalter.

Thematisch stehen die Fragen im Mittelpunkt, welche strukturellen, organisationalen als auch personalen Handlungsfaktoren für ein Gelingen der Clusterbildung tragend sind. Das Projekt macht Entscheidungsinstanzen, Steuerungsmechanismen, Führungspraktiken und werteorientierte Bedürfnisse, die für den Erfolg oder das Scheitern von Clusterbildungen mitverantwortlich sind, transparent.

Als analytische, methodologische Basis kommt der interdisziplinäre Ansatz der Educational Governance zur Anwendung, der „das Zustandekommen, die Aufrechterhaltung und die Transformation sozialer Ordnung und sozialer Leistungen im Bildungswesen unter der Perspektive der Handlungskoordination zwischen verschiedenen Akteurinnen und Akteuren in komplexen Mehrebenensystem untersucht“ (Magg Merki/Altrichter 2015: 399). Diese Handlungskoordination umfasst die Akteurs-/Prozessperspektive ebenso wie die Strukturperspektive als wichtige Determinanten von Veränderungen.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Alter, Grit; Dr. Hochschulprof
Projektleitung intern
Alter, Grit; Dr. Hochschulprof
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2022
Beschreibung
Lernende, Lehrende, Lehrbücher und Lehrpläne können als die vier Hauptinstanzen gesehen werden, die bestimmen, was im FLTL geschieht. Während Lernende, Lehrende und Lehrbücher Teil der Bildungsforschung sind, spielen Lehrpläne in kritischen Untersuchungen eine untergeordnete Rolle. Deutschland und Österreich scheinen sich mit gelegentlichen Lemmata in Handbüchern und Lexika zu begnügen (vgl. Burwitz-Melzer et al., 2016, Surkamp 2017). Im Vergleich dazu kann die Schweiz auf eine lange Tradition der Curricula-Forschung mit einer eigenen internationalen Forschungsgemeinschaft zurückblicken (Künzli et al., 2013). Dennoch haben Curricula für FLTL einen direkten Einfluss auf die Planung und Durchführung von Unterricht, da sie den rechtlichen Rahmen darstellen, der Orientierung und Struktur bietet und als verbindliche Richtlinie fungiert (Scholl, 2009). Obwohl Curricula einen so starken Einfluss auf FLTL haben, ist es überraschend, dass sie in der Bildungsforschung nur wenig Beachtung finden.
Beschreibung (engl.)
Learners, teachers, textbooks and curricula can be seen as the four main authorities determining what is happening in FLTL. Whereas learners, teachers and textbooks have been part of educational research, curricula play a minor role in critical investigations. Germany and Austria seem to be content with the occasional lemma in handbooks and lexica (cf. Burwitz-Melzer et al., 2016, Surkamp 2017). In comparison, Switzerland can look back on a long tradition of curricula research with its own international research community (Künzli et al. 2013). Yet, curricula for FLTL have a direct impact on planning and conducting lesson as these present the legal frame that offers orientation and structure and functions as a binding guideline (Scholl 2009). Even though curricula have such a strong impact on FLTL, it is surprising that they only receive minor attention in educational research.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Alter, Grit; Dr. Hochschulprof
Projektleitung intern
Alter, Grit; Dr. Hochschulprof
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2021
Beschreibung
Das Proejkt analysiert aktuelle Lehrwerke im Hinblick auf die Repräsentation von Diversität.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Zass, Vera; Mag.phil. Prof.
Projektleitung intern
Zass, Vera; Mag.phil. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kröll, Klaudia; Mag. Dr. Hochschulprof
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2024
Beschreibung
zur Förderung personaler u. sozialer Kompetenzen im inklusiven (Sport-)Unterricht der Primarstufe
Untertitel Die Sichtweisen von Schüler_innen, Studierenden und Lehrpersonen.
Dieses Projekt ergründet die Bewertungen der Schüler_innen, Studierenden und Lehrpersonen bezüglich Trainingsbausteinen zur Förderung personaler und sozialer Kompetenzen. Zudem wird die Wirksamkeit dieser Trainingsbau-steine auf die personalen und sozialen Kompetenzen der Schüler_innen aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Das Projekt verfolgt 2 Entwicklungsziele. Das erste Entwicklungsziel ist die Konzeptionierung von Trainingsbau-steinen zur Förderung personaler und sozialer Kompetenzen im inklusiven (Sport-)Unterricht der Primarstufe durch die Forschenden. Das zweite ist die Vorbereitung und Umsetzung ausgewählter Trainingsbausteine zur Förderung personaler und sozialer Kompetenzen in der inklusiven schulischen Praxis durch die Forschenden und freiwillige Studierende. Damit verbunden ist die Evaluierung dieser Trainingsbausteine und ihrer Wirksamkeit aus der Per-spektive der Schüler_innen, Studierenden und Lehrpersonen. Die Erfor-schung dieser Bewertungen der Forschungsbeteiligten sowie der Wirksamkeit der Trainingsbausteine soll forschungsmethodisch durch die qualitative Inhaltsanalyse und teilnehmende Beobachtung gewährleistet werden. Um die spezifischen Forschungsfragen aus der Perspektive der Grundschüler_innen, Studierenden und Lehrer_innen beantworten zu können, wird dieser Untersu-chung der Forschungsansatz der Partizipativen Aktionsforschung (PAR) zu-grunde gelegt. Das Projekt umfasst folgende Schritte. 1) Theoriegeleitete Kon-zeptionierung von vier Trainingsbausteinen (siehe Meilensteine) zur Förde-rung personaler und sozialer Kompetenzen. 2) Datenerhebungen: Erhebung der Perspektiven der Schüler_innen mittels qualitativer Peer-Interviews und teilnehmender Beobachtung. 3) Erhebung der Perspektiven der Studierenden mit Hilfe schriftlicher Befragungen mit offenen Fragen. 4) Erhebung der Per-spektiven der Klassenlehrer_innen durch qualitative Leitfaden-Interviews. Die Peer- und Leitfadeninterviews werden mittels wörtlicher Transkription aufberei-tet.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Goreth, Sebastian; Dr. M.A.
Projektleitung intern
Goreth, Sebastian; Dr. Hochschulprof. M.A.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
Im Projekt „Teaching MINTD – AT“ sollen Diversitäts- und Genderaspekte im Fachbereich Technisches und Textiles Werken analysiert werden. Dazu wurde ein mehrmethodisches Forschungsdesign gewählt.

Eine erste Ebene geht der Frage nach, welchen Effekt eine inhaltsbezogene Themengestaltung bei Schüler*innen auf das Interesse, den Lernzuwachs und die allgemeine Problemlösefähigkeit hat. Da erste explorative Ergebnisse aus dem Vorgängerprojekt Teaching MINTD nicht ausreichend belastbar sind, wird eine größere Stichprobe unter Berücksichtigung der genesteten Datenstruktur mehrebenenanalytisch (Schüler*innen- und Klassenebene mit N = 300 in 25 Lerngruppen der 7. Schulstufe) erhoben und ausgewertet. Diese Interventionsstudie mit Pre-Post-Design und Kontrollgruppe soll klären welchen Effekt eine unterschiedliche Themengestaltung bei Schüler*innen auf das Interesse, den Lernzuwachs und die allgemeine Problemlösefähigkeit im Unterrichtsfach Technisches und Textiles Werken unter Einbeziehen der Aspekte Gender und Diversität hat. Der geplante Forschungsablauf gliedert sich hierbei in vier Phasen: Die bereits entwickelten Erhebungsinstrumente werden im Messzeitpunkt pre (II) eingesetzt und eine Intervention (III) angeschlossen. Dabei wurden Unterrichtsszenarios so ausgearbeitet, dass innerhalb der EG1 problemorientiert/mehrperspektivisch (gezieltes Einbinden der humanen und sozialen Dimension; vgl. Ropohl, 2009) in der EG2 problemorientiert und in der KG traditionell handlungsorientiert (fertigend tätig) gearbeitet wird. Nach den jeweils achtstündigen Unterrichtseinheiten erfolgt die Postmessung in den Bereichen Fachwissen, Interesse und Problemlösefähigkeit (IV). Um die erfassten Ergebnisse mit subjektiven Empfindungen der Schüler*innen in Beziehung setzten zu können, wurde außerdem ein Schüler*innenbefragungsinstrument weiterentwickelt. Dieses orientiert sich an der Veröffentlichung von Roesler (2017) und wurde fachspezifisch abgeändert, um stundennahe Aussagen von Schüler*innen zu deren Anstrengungsbereitschaft sowie zur situationalen Motivation und zur situationalen Relevanz zu erfassen.

In der zweiten Ebene des vorliegenden Forschungsprojektes werden quantitativ Kenntnisse und Einstellungen zu Diversitäts- und Genderaspekten im Fachbereich Technisches und Textiles Werken, Naturwissenschaften und Bildnerische Erziehung von praktizierenden Lehrpersonen ermittelt. Diese dienen dazu, das Projekt „Teaching MINTD-AT“ in einem größeren Rahmen verorten und Ergebnisse später besser platzieren zu können. Dazu wurde ein Online-Fragebogen für Lehrkräfte weiterentwickelt (vgl. Goreth & Windelband, 2020), der sich in die Bereiche: Soziodemographie, Gender und Diversität sowie Fachspezifische Fragen aufgliedert. Neben der Erfassung von Lehrerfahrungen und Ausbildungswegen besteht der Kern des Erhebungsinstrumentes Einstellungen und Kenntnisse zum Thema Gender und Diversität sowie die Erfahrung und Umsetzung verschiedener Unterrichtsformen aufzudecken. Darüber hinaus werden Entwicklungspotentiale in den absolvierten Ausbildungsgängen identifiziert. Die Entwicklung des Befragungsbogens orientierte sich an Payer & Petritsch (2015) sowie Hoven (2018), was eine spätere fächerübergreifende Analyse möglich macht.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Mauracher, Karin; Mag. Dr. BEd Prof.
Projektleitung intern
Mauracher, Karin; Mag. Dr. BEd Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
Dieses Projekt der PH-Tirol ist Teil eines österreichweiten gemeinsamen Forschungsprojektes mit dem Ziel, die Erarbeitung eines Kompetenzmodells für den Sachunterricht zu initiieren.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht