Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Koch, Bernhard; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Koch, Bernhard; Mag. Dr. Hochschulprof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2023
Beschreibung
Das Projekt soll in 15 ausgewählten Kindergruppen (mit durchschnittlich 10 Kindern im letzten Kindergartenjahr) durchgeführt werden und zeichnet sich durch sprachförderdidaktisch erarbeitete und linguistisch geprüfte Sprachfördersequenzen, den Einsatz digitaler Angebote zur Vertiefung dieser Inhalte sowie die aktive Miteinbeziehung der Eltern in die frühe sprachliche Förderung aus. Der voraussichtliche Projektzeitraum ist September 2022 bis Mai 2023.

Evaluierung:

Ziele:

Feststellung von Veränderungen der Kompetenz der Pädagoginnen in Bezug auf die sprachliche Bildung
Feststellung von Veränderung der Kommunikation zwischen Pädagog/innen und Eltern
Rückschlüsse hinsichtlich der Praktikabilität der digitalen Angebote

Fragebogen:

Fragebögen für Pädagog/innen zu Beginn und nach Abschluss des Projektes (eine Ansprechperson pro Gruppe)
Fragebögen für die Eltern (ein Elternteil pro Kind) zu Beginn und nach Abschluss des Projektes in ca. fünf zu definierenden Sprachen (Übersetzung in die Erstsprachen der teilnehmenden Eltern erforderlich). Alle Fragebögen Online mit geschlossenem sowie offenen Antwortformat und ca. 15 Minuten Eingabezeit

Fokusgruppen:

Die TeilnehmerInnen der Fokusgruppen werden auf Basis der Informationen des Auftraggebers rekrutiert. Die Anzahl der TeilnehmerInnen soll jeweils 6-7 Personen betragen.

Zwei Fokusgruppen, eine mit Eltern, eine mit Pädagog/innen in Wien
Zwei Fokusgruppen, eine mit Eltern, eine mit Pädagog/innen in Graz

Gegebenenfalls benötigte Dolmetscher/innen für die Übersetzung der Erstsprachen der Eltern werden vom ÖIF gestellt.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Kroell, Klaudia; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Kröll, Klaudia; Mag. Dr. Hochschulprof
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kroell, Klaudia; Mag. Dr. Prof. / ZEN200 Zentrum für Forschung und Wissensmanagement
Rolli-Rohrer, Bettina; Mag.
Zass, Vera; Mag.phil. FOL
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2016
Beschreibung
Im Zuge der diesjährigen LLS des BZBF im Herbst in Schladming entstand als praktischer Output des
Workshops „Qualitative Inhaltsanalyse – Inklusive Forschung“, in Kooperation mit der PH Wien, die
Idee zu einem Pilot- Forschungsprojekt zum Thema Inklusiver Sportunterricht.
Der Hintergrund war die Grundsatzfrage, ob inklusive Forschung generell möglich ist, ohne die
Grundgedanken der Inklusion zu verletzen (Frage nach dem Vergleich?) möglich ist. Konkret sollen
Sus aus ihrer Perspektive berichten wie Sportunterricht gelingt bzw. welche Bedingungen notwendig
sind. In der Praxis NMS der Wiener Pilotklasse, die als Inklusionsklasse geführt ist, sind 2 Kinder mit
Lernbeeinträchtigung und 3 Kinder mit körperlichen Behinderungen.
Die Forschung soll in Form von Peerinterviews nach dem narrativen Ansatz durchgeführt werden,
eventuell kommen im späteren Verlauf leitfadengestützte Interviews mit den betreffende
Lehrpersonen dazu.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Seufert, Sabine; Prof. Dr. / Universität St. Gallen (HSG), Institut für Bildungsmanagement und Bildungstechnologien, (IBB-HSG)
Projektleitung intern
Vötsch, Mario Martin; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Steiner, Anja; Mag. Dr. Dipl.-Päd. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Bernd, Gössling; Prof. Dr. / Universität Innsbruck – Bereich Wirtschaftspädagogik, Institut für Organisation und Lernen – Bereich Wirtschaftspädagogik
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2024
Beschreibung
Die Ziele des Projektes sind die Implikationen der digitalen Transformation auf die Lernortkooperation (LOK) zu adressieren und darauf aufbauend Zukunftsmodelle der LOK gemeinsam mit den Akteuren in der Berufsbildung zu entwickeln, um die Potenziale der fortgeschrittenen Digitalisierung (insbes. Data Analytics/ Learning Analytics und Künstliche Intelligenz) für Bildungsprozesse in einer Netzwerkökonomie nutzen zu können. In diesem Bereich ist ein länderübergreifendes Zusammenarbeiten in der Berufsbildung, in den sog. DACH Ländern (Deutschland, Österreich und Schweiz) von großem Vorteil, um die Synergieeffekte der mittlerweile zahlreichen Pilotprojekte und Good Practices zusammen zu führen sowie neue Zukunftsmodelle LOK zu entwerfen, zu explorieren und zu validieren.

Da zahlreiche Berufsfelder in der Berufsbildung sehr stark betroffen sind durch die Veränderungen der fortgeschrittenen Digitalisierung, können mit diesem Projekt Synergien zwischen den Lernorten (Betrieb, Schule, überbetriebliche Kurse sowie auch den beteiligten Hochschulen/Universitäten als Ausbildungsstätte) im Transformationsprozess geschaffen werden. Für die beteiligten Hochschulen/Universitäten in der Schweiz, Deutschland und Österreich können damit bildungsstufenübergreifende Effekte erzielt werden. Die universitäre Ausbildung von künftigen Lehrpersonen wird damit bereits zum aktiven Gestalter im Transformationsprozess. Die beteiligten Berufsfachschulen sind ebenfalls am Puls der Zeit und können im Netzwerk einen Kompetenzaufbau intensivieren, dabei auch den Lehrberuf in seiner Attraktivität fördern. Kaufmännische Tätigkeiten sind gerade durch die fortgeschrittene Digitalisierung betroffen und künftige Lehrpersonen möglichst frühzeitig einzubinden. Institutionelle Ziele sind daher, Ressourcen zu teilen, Expertise aufbauen sowie die Visibilität der Berufsbildung insgesamt erhöhen zu können.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Lukasser-Vogl, Elisabeth; Dr.
Projektleitung intern
Mayr, Helga; MMag. PhD. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Goreth, Sebastian; Dr. M.A. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Maleczek, Rupert; Mag. Dr.
Kooperationspartner
klasse!forschung (Verein)
Laufzeit
2022 – 2026
Beschreibung
CYANce – Climate Creativity – Youth for Alpine Needs gibt Kindern und Jugendlichen einen vorurteilsfreien Raum, um gemeinsam mit Menschen aus Wissenschaft und Wirtschaft an Themen und Bedürfnissen des alpinen Lebensraumes zu forschen und co-kreativ Lösungsansätze zum Klimaschutz, zur Klimawandelanpassung und zur Nutzung erneuerbarer Energieressourcen zu finden. Damit soll ein Bewusstsein geschaffen werden, dass die Klimakrise nur durch das Zusammenwirken eines reflektierten, verantwortungsvollen Umgangs, sowie den effizienten Einsatz unserer Ressourcen und der Entwicklung zukunftsweisender Technologien bewältigt werden kann. Über ein Grundwissen für Lösungsansätze, das in CYANce vermittelt wird, sollen Kinder und Jugendliche Zusammenhänge verstehen und befähigt werden, aktiv etwas zu bewegen, weg von einer Konsumgesellschaft und Gewinnmaximierung hin zu einer ökosozialen Grundeinstellung.
CYANce wirkt als Katalysator für hervorragende Forschung und zukunftsweisende, grüne Technologien in Tirol, der stimuliert durch soziale, umweltrelevante und gesellschaftliche Herausforderungen und kombiniert mit co-kreativen Umsetzungsinstrumenten, spannende und motivierende Bildungsangebote zu den geforderten Innovationsfeldern erzeugt. CYANce bietet durch da breite, interdisziplinäre Partnernetzwerk die Möglichkeit, sich im Rahmen der Themenbereich Wasser und Bioressourcen mit einer Auswahl von insgesamt 12 Themenschwerpunkten interessensgeleitet und fächerübergreifend, dem STEAM-Gedanken folgend, auseinander zu setzen. Variable Infrastruktur, Tools und Methoden fördern individuell junge Talente: Biolabs im Science Center Micromondo+ und an den Universitäten ermöglichen eine naturwissenschaftliche Bearbeitung in authentischen Arbeitswelten, digitale Fabrikationslabore die Annäherung über die Technik und das Handwerk, beteiligte Architekt:innen, WErklehrer:innen und Mikrobiolog:innen verbinden die Naturwissenschaft mit Kunst & Design und ermöglichen die Annäherung über kreatives und künstlerisches Arbeiten, digitale Lernspiele ermöglichen über einen sprachlichen Zugang sich mit den Themenbereichen zu beschäftigen und Wechselwirkungen und Regelmechanismen zu begreifen. Variable, stationäre und mobile, über ganz Tirol verteilte Labore ermöglichen den Zugang auch in abgelegenen Regionen, eine modulare Nutzung der Angebote reagiert auf begrenzende Rahmenbedingungen der Nutzer:innen. Die zentrale Koordination von CYANce durch den Verein klasse!forschung sichert die erforderliche Transdisziplinarität und Qualität, vermeidet Doppelgleisigkeiten und schafft Synergien für eine dauerhafte Einrichtung mit langfristigen Kooperationen. Ein umfangreiches Netzwerk sichert die Verwertung der Bildungsangebote, die Themenschwerpunkte Wasser und Bioressourcen bergen zudem international viel Potenzial der Bearbeitung auf Bildungsebene, eine Gegenüberstellung von regionalen und überregionalen Fragestellungen erweitert das Bewusstsein der Nutzer:innen für die globale Bedeutung von Klimaschutz, Klimawandelanpassungen und grünen Technologien.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Baumann, Cornelia; Dr.
Projektleitung intern
Parth, Sandra; Mag. PhD. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Keller, Lars; Prof. Dr.
Kubisch, Susanne; MSc
Kooperationspartner
Bürgerstiftung Energiewende Oberland
Klimabündnis Oberösterreich
Landratsamt Garmisch-Partenkirchen, Landkreis Garmisch-Partenkirchen
Naturpark Karwendel
Umweltforschungsstation Schneefernerhaus
Universität Innsbruck
Laufzeit
2019 – 2022
Beschreibung
Eine Herausforderung in der Klimawandelbildung ist die „Unsichtbarkeit“ von Klimawandel und seinen Folgen. Priorität im Projekt KlimaAlps ist, Klimawandelfolgen in ausgewählten Landschaftsräumen („KlimaTopen“) in der Projektregion Bayern und Österreich für jedermann/jederfrau in der Lebenswelt sichtbar zu machen. Darüber hinaus wird Lernen an ein authentisches Setting im KlimaTop angebunden. Durch Zusammenführung von KlimaTopen und Ausbildungsmodulen (KlimaModule) wird eine innovative Form von Klimawandel(aus)bildung entwickelt.

Die ProjektparnerInnen von KlimaAlps verfolgen drei Ziele:

– Entwicklung und Aufbau von KlimaTopen in der Landschaft

– Entwicklung und Aufbau von KlimaModulen

– Entwicklung und Aufbau des KlimaAlps-Netzwerkes

Zur Überprüfung der Ziele, unterzieht sich KlimaAlps einer internen wie externen wissenschaftliche Evaluation. Die KlimaTope wie auch die KlimaModule der Klimapädagogenausbildung werden bereits während der ersten Umsetzungsversuche untersucht (zum Beispiel über Fragebögen und Befragungen von Schüler[inne]n nach Besuch eines KlimaTops). Die Ergebnisse dienen der effektiven Weiterentwicklung der einzelnen KlimaAlps-Produkte und gewährleisten, dass Projektziele erreicht werden können.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Vollmer, Christian; Dr. Prof.
Projektleitung intern
Vollmer, Christian;
Interne Projektmitarbeiter/innen
Mair, Claudia; BEd M.A.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2024
Beschreibung
Zur bedarfsorientierten Schulentwicklung bietet die PHT für Lehrpersonen und Schulleitungen begleitende Fortbildungen. Derzeit werden SCHÜLFplus Veranstaltungen der PHT durch einen Fragebogen mit Evasys begleitet. Das Forschungsprojekt „Wirksamkeit von SCHÜLFplus Ver-anstaltungen“ entwickelt den vorliegenden Fragebogen zur parallelen Nutzung für SCHILF- und SCHÜLF-Veranstaltungen weiter, führt im Sommersemester 2022 eine Piloterhebung mit SoSci-Survey in SCHILF-/SCHÜLF-/SCHÜLFplus-Veranstaltungen der PHT durch und wertet diese Fragebögen aus. Das Forschungsprojekt führt damit eine Wirksamkeitsstudie zu die-sem Format der Fortbildung zur Schulentwicklung durch und vergleicht die Ergebnisse mit SCHILF/SCHÜLF-Veranstaltungen. Es werden neben Lehrpersonen auch Schulleitungen be-fragt und es wird eine mehrebenenanalytische Datenanalyse auf Lehrpersonen- und Schul-ebene angestrebt. Wir möchten das Standortentwicklungsangebot für die Schulen auf Basis der Forschungsergebnisse verbessern.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Gerth, Sabrina; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Gerth, Sabrina; Mag. Dr. Hochschulprof
Interne Projektmitarbeiter/innen
Gucanin-Nairz, Verena; Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2026
Beschreibung
Die Lernhilfe des Österreichischen Roten Kreuzes und des Jugendrotkreuzes (JRK) ist seit 2004 ein Projekt zur Förderung des schulischen Lernens von Kindern und Jugendlichen. Es werden Kinder mit anderer Erstsprache als Deutsch und leistungsschwache Kinder (z.B. Aufholbedarf durch Distance Learning) unterrichtet. Die Lernhilfe findet an ca. 30 Schulstandorten in Tirol durch pädagogisch qualifizierte Lehrpersonen statt. Das Alter der Kinder variiert zwischen 6 und 18 Jahren, wobei in Tirol 80% der Standorte an Volksschulen verortet sind.
Dieses Forschungsprojekt soll die Wirksamkeit der Lernhilfe aus Sicht der Kinder und Lehrpersonen evaluieren. Mit Hilfe von leitfadengestützten Gruppeninterviews mit Kindern in der Volksschule und Einzelinterviews mit Lehrpersonen, die die Lernhilfe begleiten, sollen Wirksamkeitsfaktoren erfasst werden. Dabei soll es unter anderem um ihre Lernmotivation, Unterstützung durch die Schule und das Elternhaus, sprachliche Weiterentwicklung und Einstellung zum Lernen allgemein gehen. Die Auswertung der Ergebnisse sollen in Fokusgruppengesprächen der Kooperationspartner (PHT und JRK) präsentiert und reflektiert werden. Die Mitarbeiterinnen der PHT erstellen daraufhin Vorschläge in Form von Handlungsanweisungen zur Weiterentwicklung der didaktischen Konzepte und Methoden der Lernhilfe, die an die Lehrpersonen kommuniziert werden. Die Evaluierung wird dann in 2 Folgejahren mit weiteren Interviews der Kinder wiederholt, reflektiert und wiederum verschriftlicht.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Kampa, Nele Nicole; Dr. Dipl.-Päd. Hochschulprof
Projektleitung intern
Kampa, Nele Nicole; Univ.-Prof. Dr. Dipl.-Päd.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Pommerening, Katharina; / Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Uni Kiel
Schneider, Moritz; / Europa-Universität Flensburg
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2025
Beschreibung
Das International Teacher (InterTeach) Program verknüpft zwei aktuelle Herausforderungen des Bildungssystems und Schulwesens. Einerseits herrscht in spezifischen Fächern über alle Schulformen hinweg ein Lehrkräftemangel. Andererseits befinden sich unter Migrant:innen, auch unter den Geflüchteten, Lehrkräfte aus dem Ausland, die sehr hohen Hürden für den Widereinstieg gegenüberstehen. Mit dem Inter-Teach Programm werden beide Herausforderungen aufgegriffen, indem Lehrkräfte mit Berufsabschluss im Ausland in sogenannten Mangelfächern für den Anpassungslehrgang qualifiziert werden.

Das InterTeach-Programm wird in Schleswig-Holstein von den Universitäten Kiel und Flensburg angeboten. Lehrkräften mit Berufsabschluss im Ausland – auch geflüchteten – wird im Rahmen des InterTeach-Programms in ausgewählten Mangelfächern die Möglichkeit geboten:
• ihre Sprache, Fachsprache und ihr Hörverstehen bis auf das GER-Niveau C2 zu steigern und diese Fähigkeiten in pädagogischen Handlungsfeldern sowie in der Schule zu erproben,
• das Schulsystem in Deutschland inkl. seines Bildungsauftrages zu verstehen,
• fehlende Kompetenzen im Fach, der Fachdidaktik und der Pädagogik gemäß Anpassungsbescheid zu erwerben sowie
• fachdidaktische Vermittlung kennen zu lernen und zu erproben.
Sie sind nach Abschluss des InterTeach Program qualifiziert, am verkürzten Anpassungslehrgang des IQSH in mindestens einem Unterrichtsfach teilzunehmen und sich nach dem erfolgreichen Abschluss des Anpassungslehrganges für den Schuldienst in Schleswig-Holstein als mindestens Ein-Fach-Lehrkraft zu bewerben.

Über die Zielgruppe Lehrkräfte mit Bildungsabschluss im Ausland ist bisher nur sehr wenig bekannt. Dies ist jedoch sowohl für die erfolgreiche Durchführung von Reprofessionalisierungsprogrammen als auch für den erfolgreichen Übergang in den Lehrberuf notwendig.

Durch Professorin Nele Kampa an der Pädagogischen Hochschule Tirol werden vereinzelte Forschungsthemen im Rahmen des InterTeach Programms bearbeitet. Hierzu zählt in einem ersten Schritt eine Analyse der Berufsbiographien, Motivationslagen für den Wiedereinstieg in den Beruf sowie Fähigkeiten und Fertigkeiten. Im weiteren Verlauf sollen die Gelingensbedingungen für den erfolgreichen Einstieg in den Lehrberuf an Schulen in den Blick genommen werden.

Mit den Forschungsprojekten werden somit folgende Forschungsfragen bearbeitet:
Welche Fähigkeiten und Motivationslagen haben Lehrkräfte mit ausländischem Berufsabschluss?
Welche Herausforderungen ergeben sich für die Integration von Lehrkräften mit ausländischem Berufsabschluss bei der Integration in den Schuldienst?
Welche Bedingungsfaktoren an den Schulen führen zu einem adäquaten Einsatz von Lehrkräften mit ausländischem Berufsabschluss?

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Reichel, Erich; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Reichel, Erich; Dr.rer.nat.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Reichel, Erich; Mag. Dr. Prof.
Schittelkopf, Eduard; Prof.
Matischek-Jauk, Marlies; Mag. Dr. Dipl.-Päd.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2013 – 2016
Beschreibung
Das forschende Lernen im Physikunterricht hat im Speziellen durch das veränderte Experimentieren Einzug gefunden. Im Gegensatz zum traditionellen Experimentieren, in dem nach Rezept vorgegangen wird, zielt offenes, forschendes Experimentieren auf das eigene Fragen, Untersuchen und Erforschen durch die Lernenden ab. Dadurch wird die Wahrnehmung der Schülerinnen und Schüler einerseits geschult und ihnen andererseits der Zugang zu wissenschaftlichen Ideen und Zusammenhängen erleichtert. Fachdidaktische Forschung zeigt, dass handlungsorientierter Wissenserwerb eine positive Auswirkung auf die Motivation der Lernenden hat (Frischknecht-Tobler & Labudde, 2010). Der Überprüfung der Vermutung (Hypothesenbildung durch die beteiligten Schülerinnen und Schüler) folgt eine Dokumentation des Fortschrittes auf Schüler- und Schülerinnenseite, indem diese Audiodateien erstellen. Eine Audiodatei enthält idealerweise eine Kurzfassung des gesamten Forschungszyklus von der Forschungsfrage über die Überprüfung der Vermutung bis zur Interpretation der Ergebnisse. Ziel des Forschungsprojekts ist es, diese fachdidaktische Vorgehensweise zu optimieren und forschend zu begleiten. Dies wird seit dem Studienjahr 2013/14 durch einen Design-Based-Research-Ansatz in mehreren Erkenntnisschleifen gewährleistet.
Als Forschungsfeld fungiert dabei die Forscherwerkstatt Physik an der Praxis-NMS der PH Steiermark, für die sich interessierte Schüler/innen im Begabungsfeld Naturwissenschaft und Technik jedes Semester anmelden können. Die Schüler/innengruppen sind daher altersheterogen zusammengesetzt (1. bis 4. Klasse). Jede Unterrichtssequenz dieser Forscherwerkstatt richtet sich nach einer vorgegebenen Struktur (Planung, Tagesaktuelle Vorbereitung, Unterricht, Nachbereitung des Unterrichts, Folgestunde) und wird von Lehramtsstudierenden unter Anleitung vorbereitet und durchgeführt. Forschungsmethodisch kommen sowohl quantitative als auch qualitative Zugänge zum Einsatz. Im Studienjahr 2013/14 werden drei parallele Erkenntnisschleifen initiiert. Die zentralen Forschungsfragen lauten wie folgt: (1) Quantitative Studie: Inwiefern können Schüler/innen individuell bzw. auch als Gruppe ihre Handlungskompetenzen im Fokus auf die Bereiche „Wissen organisieren“ und „Erkenntnisse gewinnen“ in der Forscherwerkstatt weiterentwickeln? (2) Qualitative Studie 1: Inwiefern lassen sich Kompetenzen und Begabungen der Schüler/innen durch forschendes Lernen fördern? (3) Qualitative Studie 2: Welche Erfahrungen machen Lehramtsstudierende des Fachs Physik mit dem Unterrichtsmodell Research and Broadcast an der Pädagogischen Hochschule Steiermark? Zum Einsatz kommen Erhebungsmethoden wie Gruppendiskussionsverfahren mit Schüler/innen, nicht-teilnehmende Beobachtung von Unterrichtsstunden, halb-strukturierte Interviews mit Lehramtsstudierenden sowie quantitative Vergleiche von Lehr-/Lernzielen von Lehramtsstudierenden mit Audiotranskriptionen der Schüler/innen. Aufgrund der Ergebnisse dieser drei Erkenntnisschleifen sollen weitere Forschungsfragen designt und forschungsmethodisch begleitet werden. Im Zuge der Forschungsbegleitung sollen weiters Feedback-Tools zur Rückmeldung von Leistungen an Schüler/innen entwickelt werden. Zusätzlich fließen die Erkenntnisse in die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Lehrer/innen ein. Die Ergebnisse werden entsprechend der Stufen des Design-Based-Research-Ansatzes in der professional und scientific community publiziert.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Graß, Karl-Heinz; HS-Prof. Mag. Dr. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Projektleitung intern
Graß, Karl-Heinz; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kelz, Jakob; Mag. PhD. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Longhino, Daniela; MEd Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Schütky, Robert; Prof. Mag. Dr. / Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Kooperationspartner
Praxisvolksschule der PH Steiermark
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Laufzeit
2020 – 2026
Beschreibung
Das Professionswissen von Lehrkräften der Mathematik ist seit einigen Jahren im Fokus mehrerer nationaler und internationaler Studien. Allen gemein ist, dass sie fachbezogenes Wissen als einen zentralen Aspekt professioneller Lehrerkompetenz beschreiben. Die hohe Relevanz des fachbezogenen Wissens der Lehrperson für die Mathematikleistungen der unterrichteten Schülerinnen und Schüler wurde in COACTIV auch empirisch belegt. Prediger betont, dass es an der Hochschule nicht nur um das Erlernen der später zu vermittelnden Stoffe gehen soll, sondern das Ziel der mathematischen Fachausbildung die „Mathematische Fundierung didaktischen Handelns“ einschließt. Dieser in einer Diskussion um die Gymnasiallehrerausbildung formulierte Anspruch lässt sich unserer Meinung nach direkt auf angehende Grundschullehrpersonen übertragen. Sie setzen sich zwar mit vermeintlich einfacherem Stoff auseinander, vermitteln aber in den ersten Schuljahren essenzielle mathematische Grundlagen, auf denen die gesamte weitere Schullaufbahn der Lernenden fußt. Dass angehende Grundschullehrpersonen, in Leistungstests signifikant schlechter abschneiden als angehende Lehrpersonen anderer Schulformen – auch in „grundschulrelevanten“ Inhaltsbereichen, zeigt auch empirisch, dass diese Art von Mathematik eben nicht „jeder kann“ und dass im Bereich der Grundschullehrerbildung noch einiges verbessert werden kann und sollte.
Neben fachspezifischem Wissen werden in der fachdidaktischen Forschung zunehmend auch nicht-kognitive Merkmale der Lernenden als bedeutungshaltige Voraussetzungen für Lernerfolg in Mathematik fokussiert. Unter nicht-kognitiven Merkmalen versteht man beispielsweise Interesse, Selbstkonzept, motivationale Orientierungen, Erwartungen und Werte sowie Einstellungen und Vorstellungen zum Lerngegenstand. Insbesondere für (angehende) Lehrerinnen und Lehrer ist eine positive Einstellung zum Fach, das sie später unterrichten werden von großer Bedeutung. „Weil Einstellungen in Lernprozessen erworben werden, in die die (sozialen) Umweltbedingungen wesentlich eingehen, kann man auch die These aufstellen, dass die Einstellungen der Lehrer, die Einstellungen der Schülerinnen und Schüler maßgeblich beeinflussen – zum einen in der direkten Kommunikation im Mathema-tikunterricht, zum anderen indirekt über die konkrete Ausgestaltung (Stoff- und Methodenauswahl, Beurtei-lungssystem) des Mathematikunterrichts“. Sehr treffend beschreibt diesen Zusammenhang auch Artmann in seinem Leserbrief „Zum Bild der Mathematik in der Öffentlichkeit“. Er konstatiert, „[…], dass das Bild der Mathematik für weiteste Kreise in der Schule geprägt wird. […] Die Mathematiklehrer sind ausschlaggebend für das Bild der Mathematik in der Öffentlichkeit.“
In Anbetracht dieser Überlegungen, wollen wir mit diesem Projekt, einerseits die Einflüsse nicht-kognitiver Merkmale auf das Lernverhalten angehender Grundschullehrerinnen und Grundschullehrer und auf die fachbezogene Leistung selbiger analysieren und andererseits die Entwicklung der nicht-kognitiven Merkmale, des Lernverhaltens sowie der fachbezogenen Leistung während des Bachelorstudiums des Lehramts Primarstufe untersuchen. Um durch das Projekt die Wirksamkeit von einstellungs- und interessensfördernden Maßnahmen zu analysieren, wird ein Tutorensystem als Hilfestellung in den Lehrbetrieb implementiert und auf seine Wirksamkeit hin untersucht.
Für die konkrete Umsetzung dieser Ziele werden zu insgesamt fünf Messzeitpunkten neben den mathematischen Leistungswerten (Arithmetik) nicht-kognitive Merkmale erhoben, die die Einstellungen der Studierenden zur Mathematik (beispielsweise zum mathematischen Weltbild, zum Interesse am Fach Mathematik, zum mathematischen Selbstkonzept) sowie auf genutzte Lernstrategien liefern. Durch ein Zweikohortendesign werden zudem die Wirkungen des Tutorensystems durch einen Vergleich der beiden Kohorten analysiert.
Beschreibung (engl.)
Projektmitarbeiter*innen gesamt:

Graß Karl-Heinz,

Kelz Jakob,

Longhino Daniela,

Imp Christina (bis SoSe 24),

Krammer Georg (bis SoSe 24),

Stöckl Claudia (bis SoSe 24),

Gruber Christoph (bis SoSe 24)

Jana Sitte (PVS, Kooperationspartnerin)

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