Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Starzacher, Marion; HS-Prof. Dipl.-Ing. Dr.
Projektleitung intern
Starzacher, Marion; HS-Prof. Dipl.-Ing. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Knam, Lea;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Siemens Mobility Austria GmbH
Laufzeit
2024 – 2025
Beschreibung
Entwicklung von vier Toolkits im MINT-Bereich, um MINT Inhalte im Alltag angreifbar und begreifbar zu machen. Die Toolkits enthalten analoge sowie digitale Inhalte und Beschreibungen
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Enzinger, Sonja Michaela; MMag. PhD. Prof.
Projektleitung intern
Enzinger-Mühlbacher, Sonja Michaela; HS-Prof. MMag. PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Luschin-Ebengreuth, Nora; Mag. Dr. Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kowasch, Matthias; Mag. Dr. / Sorbonne Université
Kooperationspartner
Inland Norway University of Applied Sciences, Faculty of Education
Sorbonne Université
Laufzeit
2024 – 2027
Beschreibung
Als Socioscientific Issues werden interdisziplinäre Themen bezeichnet, die aktuelle gesellschaftliche und ethische Fragen ver-binden (z.B. Klimawandel, Nachhaltigkeit, Tier- und Naturschutz). Diese komplexen Themenbereiche beinhalten Problemstel-lungen, die eine multiperspektivische Betrachtung nötig machen und bei denen es keine einfachen Lösungen gibt. Sociosci-entific Issues werden als wichtiger Bestandteil des naturwissenschaftlichen Unterrichts angesehen. Jugendliche sollen in der Schule zur Teilhabe am gesellschaftlichen Diskurs befähigt werden und lernen, mit komplexen Problemstellungen umzugehen. Diese Forderung wird auch in den österreichischen Lehrplänen immer wieder hervorgehoben und wird auch dadurch deutlich, dass in den neuen Lehrplänen für die Unterstufe „politische Bildung“ sowie „Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung“ eigene Kompetenzbereiche darstellen. Kontroverse Themen sollen auch als solche dargestellt werden und die SchülerInnen sollen die Möglichkeiten erhalten, im Spannungsfeld verschiedener Interessen zu verantwortungsvollen Entscheidungen zu kommen, um die Herausforderung demokratische Prozesse erlebbar zu machen. Es gibt allerdings eine Vielzahl an Hindernissen, die die Inklusion von Socioscientific Issues (und der inkludierten ethischen Fragestellungen) in das Unterrichtsgeschehen er-schweren, wie beispielsweise die Unsicherheit seitens der Lehrkräfte, Diskussionen mit den SchülerInnen zu diesen komple-xen Problemstellungen durchzuführen. Vorhandene Vorstellungen und Weltbilder von Personen haben einen eklatanten Ein-fluss auf die Bewertung von Problemstellungen und der Berücksichtigung betroffener Entitäten (z.B. Menschen, Tiere oder der Umwelt). Wissen zu vorhandenen Vorstellungen von SchülerInnen können Lehrpersonen bei der Vorbereitung sowie Durch-führung multiperspektivischer Diskurse im Unterricht unterstützen. Dem Unterricht in der Schule kommt eine ganz besondere Rolle zu: Zum einen bietet der Unterricht Möglichkeiten, vorhandenen Vorstellungen der SchülerInnen zu reflektieren und zu erweitern, zum anderen werden aber auch im Rahmen des Unterrichts (beispielsweise mittels Schulbücher) Weltbilder sowie Vorstellungen zu Mensch, Tier und der Umwelt vermittelt.
In der vorliegenden Studie sollen Schulbücher des Biologie- und Geografieunterrichts auf transportierte Weltbilder sowie Vor-stellungen zu Mensch, Tier und der Umwelt untersucht werden. Beide Fächer behandeln komplexe Themen wie beispielsweise Klimawandel, Nachhaltigkeit oder Naturschutz und nehmen die Rolle des Menschen bei diesen Problemstellungen in den Blick. Mittels qualitativer Inhaltsanalyse werden thematisch geeignete Schulbuchtexte aus Unter- und Oberstufe der Fächer Biologie und Umweltbildung sowie Geografie und wirtschaftlicher Bildung analysiert. Ziel ist es, einen Überblick über die ver-mittelten Weltbilder sowie Vorstellungen zu Mensch, Tier und der Umwelt zu erhalten. Die Daten aus den beiden Fächern werden auch einer vergleichenden Analyse unterzogen.
Das übergeordnete Ziel der Studie liegt in der Entwicklung von Lehrerfortbildungen, um Lehrpersonen bei der Abhaltung eines kompetenzorientierten Unterrichts zu unterstützen. Eine Sensibilisierung von Lehrkräften hinsichtlich vermittelter Weltbilder und Vorstellungen zu Mensch, Tier und der Umwelt im Rahmen von Schulbüchern, kann diesen helfen, um die SchülerInnen zu gezielten Reflexionen anzuregen. Auch die Vorbereitung und Durchführung von Diskussionen zu Socioscientific Issues kann erleichtert werden, wenn Lehrpersonen Wissen zu erwartbaren Vorstellungen und Weltbildern, die bei ihren SchülerInnen vorhanden sind, haben. Des Weiteren soll basierend auf den Studienergebnissen Unterrichtsmaterial entwickelt werden, um die in Schulbüchern vermittelten Weltbilder einer kritischen Reflexion im Unterricht zugänglich zu machen.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Ertl, Martin; MMag. Dr. Bakk. Ing. Prof.
Projektleitung intern
Ertl, Martin; HS-Prof. MMag. Dr. Bakk. Ing.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Edtstadler, Konstanze; HS-Prof. Mag. Dr. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2027
Beschreibung
Der Rechtschreibunterricht gehört zum Kernbereich jedes schulischen Deutschunterrichts auf allen Schulstufen von der Primarstufe bis zur Sekundarstufe. Im Moment hält sich hier immer noch hartnäckig das Prinzip des kognitiv anregungsarmen Einprägens und Übens oft willkürlich ausgewählter Wörter in isolierten Übungen. Im Gegensatz dazu wurden in der modernen Rechtschreibdidaktik bereits viele neue, schriftlinguistisch fundierte Konzepte vorgeschlagen (siehe z. B. Kepser et al. 2021), die auf die Vermittlung von nachhaltigen Einsichten in das deutsche Schriftsystem anhand von (wenigen) exemplarisch ausgewählten Beispielwörtern (Modellwörtern) abzielen. Offen bleibt allerdings die Frage, welche Wörter als Ausgangspunkt für den Rechtschreibunterricht herangezogen werden sollten, immerhin stellt die korrekte Wortschreibung zwar einen wichtigen, aber nur einen von vielen Aspekten dar, den es in der schulischen Wortschatzarbeit zu berücksichtigen gilt.
In diesem Forschungsprojekt wird das Ziel verfolgt, das Grundkonzept des kognitiv anregenden Vermittelns von Einsichten in das deutsche Schriftsystem mit der schulischen Wortschatzarbeit zu verbinden. In der gegenwärtigen Praxis erfolgen beide Lernbereiche oft isoliert voneinander, obwohl sich gerade hier eine integrative Vermittlung besonders anbieten würde.
Als konkretes Ergebnis sollen der Rechtschreibunterricht und die Wortschatzarbeit konzeptuell zusammengeführt und Merkmale trianguliert werden, die es in einem weiteren Schritt ermöglichen, Lexeme bzw. Wortformen auszuwählen, mit denen die Unterrichtsziele des Rechtschreibunterrichts und der Wortschatzarbeit integrativ verfolgt werden können unter gleichzeitigem Einbezug der Lernendenperspektive. Im Zuge des Projekts soll außerdem eine Pilotierung zur Erstellung eines Schriftwortschatzes erfolgen, um exemplarisch zu zeigen, wie die Erkenntnisse des Projekts konkret genutzt werden können.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Hoheneder, Nina; BSc. MSc PhD. Prof.
Projektleitung intern
Hoheneder-Arrer, Nina; HS-Prof. BEd BSc. MSc PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Gollner, Veronika; BEd MSc / 6200 Institut für Sekundarstufe Allgemeinbildung
Oberauner-Wappis, Lisa Maria; Dr. Bakk. MSc Prof. / 6200 Institut für Sekundarstufe Allgemeinbildung
Externe Projektmitarbeiter/innen
Angele, Claudia; Assoz. Prof.in Dr.in paed. habil. / Universität Wien
Kooperationspartner
Universität Wien
Laufzeit
2024 – 2027
Beschreibung
Mit dem Studienfach „Ernährung, Gesundheit und Konsum“ aus dem Lehramtsstudium Sekundarstufe Allgemeinbildung an der PHSt wurde bereits vor einigen Jahren ein sehr wesentlicher Meilenstein in der Weiterentwicklung eines durchwegs traditionell
behafteten Unterrichtsfaches „Ernährung und Haushalt“ (EH) gelegt. Die ernährungsbezogene Ausbildung von EHLehrpersonen
wurde mit Einführung des Studiums um die beiden sehr wichtigen Lehr- und Lernbereiche Gesundheit und Konsum erweitert, wobei sich das Studienfach zu einer weitreichenden, zukunfts- und nachhaltigkeitsrelevanten, lebensweltbezogenen und fachwissenschaftlich stark vertieften Ausbildungsform von Lehrpersonen etabliert hat. Die Umstellung der Ausbildung brachte jedoch auch mit sich, dass selbst Jahre nach der Einführung des Studiums Diskrepanzen auf verschiedenen Ebenen zwischen Studium und schulischer Praxis entstanden sind. Diese zeigen sich insbesondere in Form von unterschiedlichen Zugängen zu Unterrichtspraxis, Lehr- und Lerninhalten, Methoden und dem Einsatz von Fachwissen.
Hier steht eine traditionelle, auf den Aufbau von Kompetenzen zur Nahrungszubereitung ausgelegte EH-Praxis einer modernen, zeitgerechten Praxis gegenüber, welche den Aufbau ernährungs-, gesundheits-, nachhaltigkeits- und konsumrelevanter Kompetenzen in den Mittelpunkt rückt.
Das Forschungsprojekt „Transform EH“ beschäftigt sich mit dem Übergang von der genannten konservativen EH-Praxis zu einem zeitgemäßen Unterricht, welcher insbesondere den Ansprüchen des neuen Lehrplans für die Mittelschule entspricht und dabei den Charakter eines überdurchschnittlich lebensweltnahen und handlungs- sowie kompetenzorientierten Unterrichts beibehalten kann. In diesem Transformationsprozess steht insbesondere ein gelingender Theorie-Praxistransfer zwischen Studium und schulischer Praxis im Fokus, welcher auf Basis von Ergebnissen aus einem qualitativen Forschungszugang erarbeitet werden soll.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Fernandez, Karina; HS-Prof. Mag. Dr. Bakk.
Kink-Hampersberger, Susanne Gertrude; MA Bakk. Prof.
Projektleitung intern
Fernandez, Karina; HS-Prof. Mag. Dr. Bakk.
Kink-Hampersberger, Susanne Gertrude; MA Bakk. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
De Fontana, Olivia; Mag.phil. Prof. / 6700 Institut für Educational Governance
Pelzmann, Brigitte; ILn Mag. Prof. / 6700 Institut für Educational Governance
Raser, Gerald; Mag.phil. / 6700 Institut für Educational Governance
Steinscherer-Silly, Barbara; MEd Dr. BEd MSc Prof. / 6700 Institut für Educational Governance
Sturm, Hildegard; Mag. OStR Prof. / 6700 Institut für Educational Governance
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2026
Beschreibung
Die Steiermark ist das Bundesland mit den meisten Clusterbildungen von Schulen in Österreich. Viele dieser Clusterbildungs-prozesse werden von Schulentwicklungsberater*innen begleitet. Sowohl die Praxis von Clusterbildungen als auch von Schul-entwicklungsberatungen sind ein wenig ausgeleuchtete Forschungsfelder. Im beantragten Forschungsvorhaben erfolgt eine umfassende formative Evaluation der bisherigen Praxis der Schulentwicklungsberatung im Kontext von Clusterbildungspro-zessen. Ziel ist es, Gelingensbedingungen und Herausforderungen des Schulentwicklungsberatungsprozesses bei Clusterbil-dungen zu identifizieren Beleuchtet werden sowohl die Perspektiven der Schulentwicklungsberater*innen als auch der schuli-schen Akteur*innen (Clusterleitungen und Bereichsleitungen). Aus den Ergebnissen sollen neben wissenschaftlichen Erkennt-nissen Ableitungen für die Beratungspraxis sowie für die Ausbildung von Schulentwicklungsberater*innen getroffen werden.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Gigerl, Monika; HS-Prof. MA Dr. BEd
Projektleitung intern
Gigerl, Monika; HS-Prof. MA Dr. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Fernandez, Karina; HS-Prof. Mag. Dr. Bakk. / 6700 Institut für Educational Governance
Knoll, Elke; MMag. Prof. / 2100 Zentrum für Evaluation und Qualitätsmanagement
Radler, Manuela; MA Prof. / 6700 Institut für Educational Governance
Österreicher, Felix; BEd / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2026
Beschreibung
Mit der Unterzeichnung der UN-Kinderrechtekonvention (UN-KRK, 1989) hat sich Österreich verpflichtet, die Rechte von Kindern
und Jugendlichen ernst zu nehmen und in allen definierten Bereichen gesetzliche Rahmenbedingungen zur Umsetzung
zu schaffen. Dazu zählt neben der Verwirklichung des Rechts auf Förderung vor allem das Recht auf angemessenen Schutz
von Kindern und Jugendlichen in der Gesellschaft. Auch der OECD-Lernkompass beschreibt die Notwendigkeit der Schule für
morgen sich mit den universellen Werten der Menschen- und Kinderrechte als Wertekompass unserer Gesellschaft zu befassen
(OECD, 2020). Die Kinderrechtekonvention, gültig für alle Menschen von 0 bis 18 Jahren, verpflichtet vor allem auch
pädagogische Einrichtungen zum angemessenen Schutz von Kindern.
Allein im Bundesland Steiermark leben im heurigen Jahr etwa 230.000 Kinder und Jugendliche[1] im Alter von 0 bis 20 Jahren.
Im Schuljahr 2021/22 besuchten insgesamt 150.047 Schülerinnen und Schüler der Steiermark verschiedene schulische Bildungseinrichtungen.
Zudem werden etwa 40.000 Kinder[2] in der Steiermark in öffentlichen Betreuungseinrichtungen (32.151
Kindergarten, 5.400 Kinderkrippen, 2.143 Hort) versorgt und begleitet. Zahlreiche dieser Kinder und Jugendlichen sind von
unterschiedlichen Formen der Gewalt betroffen, die Mehrzahl davon im familiären und häuslichen Umfeld. Laut Unicef wird
Gewalt in der Erziehung in Österreich bagatellisiert und das Bewusstsein zum Thema Gewaltfreiheit in der Erziehung wäre zu
verbessern (Unicef, n.d.). Im pädagogischen Setting stellen sich Fragen zu den Möglichkeiten der Intervention und Prävention
von außerschulischer Gewalt, zusätzlich besteht die Herausforderung zur Intervention und Prävention von schulischer Gewalt,
in Form von Übergriffen zwischen Lehrkräften und Schüler*innen ebenso wie in Form der Gewalt zwischen Schüler*innen. Die
Notwendigkeit, das Thema Gewalt und sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen im pädagogischen Kontext zu fokussieren,
mündete in der dringenden Empfehlung bzw. Forderung des BMBWF zur Implementierung von Kinder- und Jugendschutzkonzepten
in allen pädagogischen Einrichtungen. Die erste Umsetzungsphase zur Verschriftlichung und Einsetzung des
Schutzkonzeptes beginnt ab 01.09.2024. Hiermit wird mit September 2024 an allen pädagogischen Einrichtungen in der Steiermark
die Implementierung eines Konzepts zum Kinder- und Jugendschutz empfohlen bzw. im schulischen Bereich verpflichtend
vorgeschrieben. Mit Hilfe dieses begleitenden Forschungsprojekts werden bereits vorhandene Ressourcen zur Umsetzung
sowie mögliche Unterstützungsmaßnahmen für Schulen und Lehrkräfte zur langfristigen Implementierung, Evaluation
und Adaptierung von Kinder- und Jugendschutzkonzepten identifiziert. Dabei werden Herausforderungen und Gelingensbedingungen zur langfristigen Umsetzung von Kinder- und Jugendschutzkonzepten im pädagogischen Arbeitsfeld gebündelt und ebenso als hilfreich gemeldete Maßnahmen der Begleitung, Fort- und Weiterbildung des Personals abgeleitet.
[1] Vgl. Landesstatistik Steiermark https://www.landesentwicklung.steiermark.at/cms/beitrag/12651292/141979459/
[2] Vgl. https://www.landesentwicklung.steiermark.at/cms/beitrag/12651297/141979459/
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Quenzel, Gudrun; HS-Prof. Dr. in habil. / Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Projektleitung intern
Auferbauer, Martin; HS-Prof. Mag. PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Grössing, Helga; HS-Prof. Mag. / Pädagogische Hochschule Wien
Janovsky, Nikolaus; Prof. Mag. Dr. / KPH Edith Stein
Jöstl, Gregor; Prof. Mag. Dr. / Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Kirner, Leopold; Priv.Doz. DI Dr. / Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik Wien
Lindner, Doris; HS-Prof. Mag.a Dr.in / KPH Wien/Krems
Mersits-Linzer, Jasmin; BA MA / Pädagogische Hochschule Burgenland
Neureiter, Herbert; HS-Prof. Dr. , BED / Pädagogische Hochschule Salzburg
Resinger, Paul; HS-Prof. Dr. / Pädagogische Hochschule Tirol
Thonhauser, Johannes; Prof. Dr. / Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Weber, Christoph; HS-Prof. Dr. / Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Weinberger, Alfred; HS-Prof. Mag. Dr. habil. / Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Wutti, Daniel; HS-Prof. Dr. / Pädagogische Hochschule Kärnten
Kooperationspartner
Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik Wien
KPH Edith Stein
KPH Wien/Krems
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Pädagogische Hochschule Burgenland
Pädagogische Hochschule Kärnten
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Pädagogische Hochschule Salzburg
Pädagogische Hochschule Tirol
Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Pädagogische Hochschule Wien
Laufzeit
2023 – 2026
Beschreibung
Die Jugendstudie „Lebenswelten. Einstellungen und Werte von Jugendlichen in Österreich“ soll 2025 erneut erscheinen. Die repräsentative Studie gibt Einblicke in die unterschiedlichen Lebenswelten junger Menschen und fokussiert die Fragen: Was hat sich bei jungen Menschen in Österreich seit dem Jahr 2020 verändert? Wie sehen sie nach den Jahren der Pandemie und angesichts von Krieg und Klimakrise ihre Zukunft? Was ist ihnen wichtig? Wie sehen sie das Zusammenleben unterschiedlicher
Kulturen? Wie wichtig ist ihnen ihre schulische Ausbildung? Was tun sie in ihrer Freizeit und welche Erwartungen haben sie an ihren künftigen Beruf? Zielgruppe sind Jugendliche der 8. bis 12. Schulstufe. In diesem Alter stellen sich Jugendliche ihren Entwicklungsaufgaben, festigen ihre Werte und machen
sich konkrete Gedanken zu ihrem zukünftigen Lebensweg.
An der Studie beteiligen sich alle Pädagogischen Hochschulen Österreichs. Die Erhebungen werden im Klassenverband in allen Schultypen geplant. Das Sample für die Bundesländer wird mit Unterstützung der Statistikabteilung des Landes Vorarlberg erstellt. Pro Bundesland wird eine Beteiligung von rund 1.500 Schüler:innen angestrebt. Schulen, Pädagog:innen, Bildungsdirektionen, Jugendreferate und alle, die beruflich oder privat mit Jugendlichen zu tun haben, profitieren von den Ergebnissen. Die Daten der Jugendstudie werden im Rahmen einer standardisierten Befragung erhoben. In allen teilnehmenden Bundesländern kommt ein gemeinsamer Kernfragebogen zum Einsatz. Voraussichtliche Themenfelder sind Freizeit, Freund:innen, Beruf, Zukunftsperspektiven, Ängste, Wertorientierungen, Partnerschaft, Religion, Gesundheit, Politik, Zusammenleben, schulisches Wohlbefinden und Unterricht. Zudem sind drei weitere thematische Schwerpunkte (Futures Literacy, Diversität, Teilhabe) geplant, von denen jedes Bundesland je nach Interesse einen auswählt. Zudem wird eine qualitative Vertiefungsstudie angestrebt.
Die österreichweiten Ergebnisse werden gemeinsam in einer Buchpublikation veröffentlicht. Weitere Publikationen sind erwünscht. Die teilnehmenden Pädagogischen Hochschulen erhalten zudem die jeweiligen bundeslandspezifischen Daten für vertiefende bundeslandspezifische Publikationen.
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Boxhofer, Emmerich; Dr / Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Mayr, Johannes; Dr.
Nausner, Ernst; Dr / Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Pflanzl, Barbara; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd.
Projektleitung intern
Krammer, Georg; Priv.-Doz. HS-Prof. Mag. Dr.
Pflanzl, Barbara Margarete; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Koschmieder, Corinna; Mag. Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Andreitz, Irina; Dr. / Alpen-Adria-Universität
Beer, Gabriele; Dr / KPH Wien/Krems
Boxhofer, Emmerich; Dr / Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Brauckmann-Sajkiewicz, Stefan; Dr. / Alpen-Adria-Universität
Glück, Judith; Dr. / Alpen-Adria-Universität
Haider, Sabine; Mag. MSc / Pädagogische Hochschule Burgenland
Hanfstingl, Barbara; Dr. / Alpen-Adria-Universität
Hecht, Petra; Dr / Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Heißenberger, Petra; Dr / Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Krammer, Georg; Priv.-Doz. HS-Prof. Mag. Dr. / Johannes Kepler Universität Linz
Mayr, Johannes; Dr. / Alpen-Adria-Universität
Müller, Florian; Dr. / Alpen-Adria-Universität
Plattner, Irmgard; VR Dr. / Pädagogische Hochschule Tirol
Poterpin, Elke; Dr. / Pädagogische Hochschule Wien
Reibnegger, Harald; Dr. / Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Seethaler, Elisabeth; Dr / Pädagogische Hochschule Salzburg
Straßegger-Einfalt, Renate; Dr / Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Thomas, Almut; Dr. / Pädagogische Hochschule Kärnten
Vögele, Josef; Dr. / KPH Edith Stein
Zwicker, Thomas; Dr / Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Kooperationspartner
Alpen-Adria-Universität
KPH Graz
KPH Wien/Krems
Pädagogische Hochschule
Pädagogische Hochschule Burgenland
Pädagogische Hochschule Kärnten
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Pädagogische Hochschule Salzburg
Pädagogische Hochschule Tirol
Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Pädagogische Hochschule Wien
Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Laufzeit
2017 – 2026
Beschreibung
Das Projekt Teachers‘ Education, Development and Career in Austria (TEDCA) kombiniert vier Längsschnittstudien, die teilweise bereits seit mehr als drei Jahrzehnte laufen. Ziel ist die Er-forschung der Berufsbiografie von Lehrkräften – von der Studienwahl über die Ausbildungszeit bis zur Phase der Berufstätigkeit, einschließlich eventueller Karriereschritte inner- und außer-halb des Bildungssystems. Es sollen vertiefte Einsichten auch in bisher wenig beachtete As-pekte der Lehrer*innenlaufbahn gewonnen werden und dadurch – neben wissenschaftlichen Erkenntnissen – auch empirische Grundlagen für die Entwicklung von Materialien für die Lauf-bahnberatung und die Lehrer*innenbildung geschaffen werden. Die jüngste, alle Teilprojekte umfassende Erhebung startete 2018 und erfasste Daten von rund 900 Absolvent*innen aller
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österreichischen Pädagogischen Akademien bzw. Hochschulen aus den Jahren 1988 bis 2017 zu Themenbereichen wie Persönlichkeit, Kompetenzen, Befinden, Lernen im Beruf und Karri-erewege. Mayr, J., Boxhofer, E., Krammer, G., Pflanzl, B. & Nausner, E. (2022). TEDCA – Teachers‘ Education, Development and Career in Austria. Genese, Design und exemplarische Ergeb-nisse einer Studie zur Berufsbiografie von Lehrkräften. In G. Schauer, L. Jesacher-Rößler, D. Kemethofer, J. Reitinger & Ch. Weber (Hrsg.), Einstiege, Umstiege, Aufstiege. Professionali-sierungsforschung in der Lehrer*innenbildung (S. 37-53). Waxmann. Siehe auch Projekthomepage: https://ius.aau.at/de/forschung-entwicklung/projekte/tedca/
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Stöckl, Claudia; Priv.-Doz. HS-Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Stöckl, Claudia; Priv.-Doz. HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Frauscher, Eva; MEd BEd / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Longhino, Daniela; MEd Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Imp, Christina; HS-Prof. Mag.a, BSc PhD / Pädagogische Hochschule Tirol
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Tirol
Laufzeit
2024 – 2025
Beschreibung
„Vernetzung“ zählt zu einem der gängigsten Begriffe der gegenwärtigen pädagogischen, fachlichen und fachdidaktischen Diskurse. Der Begriff bezeichnet Herausforderungen und Lösungsstrategien in unterschiedlichen gesellschaftlichen und fachlichen Feldern: von der Fächervernetzung über die Vernetzung von Akteur*innen bis hin zur Vernetzung von Wissen und Technologien. Vernetzung baut auf dem Bild des „Netzwerks“ auf – einer zentralen Metapher der Gegenwart (vgl. Kaufmann, 2006) und des pädagogischen Sprechens (vgl. Weber, 2008). Die Metapher verweist auf Phänomene oder Situationen, in denen Zusammenhänge zwischen Unverbundenem hergestellt werden und damit real gegebene oder sozial bzw. fachlich hergestellte Grenzen überwunden oder relativiert werden. Vernetzung oder der Ruf nach Vernetzung zeigt sich als Reaktion auf die Spezialisierung und Differenzierung des wissenschaftlichen Wissens, als Reaktion auf die Fragmentierung verschiedener Lebens- und Gesellschaftsbereiche, als Reaktion auf den Verlust einer umfassenden Weltsicht, etwa bei Absolvent*innen von Fach- oder Lehramtsstudien. Vernetzung zeigt sich so eine Reaktion auf Begrenzungen oder Beschränkungen, sei es in organisationaler, fachwissenschaftlicher, phänomenologischer oder wissenssoziologischer Hinsicht.
Neuere Konzepte der Schul-, Unterrichts- und Hochschulentwicklung – wie etwa Hochschullernwerkstätten – reagieren auf und arbeiten unter den genannten Bedingungen. Sie sind in ihrer Arbeit auf Vernetzung angewiesen und bieten Möglichkeiten für Vernetzung in Kontexten, die durch organisationale Differenzierungen, fachliche Spezialisierung sowie arbeits- und wissensteilige Prozesse gekennzeichnet sind. Sie können aber auch an die Grenzen der Vernetzbarkeit stoßen.

Literatur:
Weber, S. M. (2008). Vernetzung. In A. Dzierzbicka (Hrsg.), Pädagogisches Glossar der Gegenwart: Von Autonomie bis Wissensmanagement (2., erw. Aufl., S. 191–198). Löcker.
Kaufmann, S. (2006). Netzwerk. In U. Bröckling (Hrsg.), Glossar der Gegenwart (S. 182-189). Suhrkamp.
Reinalter, H. & Ernst, W. W. (1993). Vernetztes Denken – gemeinsames Handeln. Interdisziplinarität in Theorie und Praxis. Wien: Kulturverlag.
Schütz, A. & Luckmann, T. (2003). Strukturen der Lebenswelt. UKV (UTB).
Staub, F. C.: Fachspezifisch-Pädagogisches Coaching: Ein Beispiel zur Entwicklung von Lehrerfortbildung und Unterrichtskompetenz als Kooperation von Wissenschaft und Praxis. Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Beiheft 3 (7), 2004.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Luschin-Ebengreuth, Nora; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Luschin-Ebengreuth, Nora; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Fritz, Sabine; MA BEd Prof.
Tschiesner, Reinhard; HS-Prof. Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Universität Klagenfurt, Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung
Laufzeit
2017 – 2021
Beschreibung
Der 3-semestrige Hochschullehrgang „ÖKOLOG – Umweltpädagogik und Lebensqualität für die Zukunft“ (18 ECTS) wird an der Pädagogischen Hochschule Steiermark seit 2013 angeboten. Die Inhalte und Ziele des Hochschullehrgangs dienen der Kompetenzentwicklung von Lehrpersonen in nahezu allen Bereichen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung, jedoch hat eine systematische Evaluierung des Kompetenzzuwachses der Teilnehmenden bisher nicht stattgefunden. Ziel der Weiterbildungsmaßnahme ist außerdem Bildung für nachhaltige Entwicklung durch Handlungen systematisch und nachhaltig in den Lernort einzubringen und so in den Schulalltag zu integrieren. Im vorliegenden Projekt soll die Kompetenzentwicklung der Lehrgangsstudierenden durch eine multimethodische Mehrebenenevaluation erhoben werden. Es wird erwartet, dass Teilnehmende nach Besuch des Hochschullehrgangs höhere Ausprägungen auf der Skala zur Erfassung der Handlungskompetenz/Performanz aufweisen als vorher. Zudem sollen durch qualitative Erhebungen Einflüsse auf Prozesse der Handlungsgenese sowie Ressourcen oder Barrieren, welche Performanz im Schulalltag beeinflussen, identifiziert werden. Die Teilnehmer/innen betreiben Praxisforschung, erheben Daten, holen erstes Feedback ein und reflektieren gemeinsam mit dem Forschungsteam ihre Erkenntnisse. Auch nach Ende des 3-semestrigen Lehrgangs werden die Teilnehmer/innen weiter begleitet, u.a. insofern als qualitative Daten durch Interviews und Beobachtungen erhoben werden. Zur Untersuchung der langfristigen Wirkungen des Lehrgangs werden auch die Dokumentationen der Handlungen durch die Teilnehmer/innen weiter geführt.
Insgesamt ermöglicht diese Längsschnittstudie einen Vergleich der Entwicklung von Dispositionen und Performanz durch die Weiterbildungsmaßnahme ÖKOLOG. Durch qualitative Interviews werden die Ergebnisse weiter vertieft und Faktoren der Handlungsgenese im Schulalltag identifiziert. Die Begleitforschung des Lehrgangs ÖKOLOG liefert wichtige Erkenntnisse, welche die nachhaltige Wirksamkeit der Weiterbildungsmaßnahme abbilden. Am Ende des Projekts soll nicht nur eine Programmbewertung erfolgen, sondern darüber hinaus anhand explorierter inhaltlicher Fragen Empfehlungen zur Weiterentwicklung des Lehrgangs ÖKOLOG gegeben werden.
Beschreibung (engl.)
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