Kategorie: 2025

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Wien
Sprache
Projektleitung gesamt
Bauer, Reinhard; Hochschulprofessor Institutsleiter Mag. Dr. MA OStR
Projektleitung intern
Bauer, Reinhard; Hochschulprofessor Institutsleiter Mag. Dr. MA OStR
Interne Projektmitarbeiter/innen
Dworschak, Karoline; BEd MA MA Prof.
Hesina, Bernd; Mag.
Lang, Charlotte; Mag. Dr.phil. Dipl.-Päd. Prof.
Rudloff, Christian; Dr. BEd MA MBA Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2025
Beschreibung
„Das Projekt „StAct – Start and Act“ nimmt seinen Ausgangspunkt in der ursprünglichen Bedeutung des Wortes „etwas unternehmen“. Es ist im Bereich Digitale Technologien angesiedelt und fokussiert auf soziales und inklusives Unternehmer*innentum in der digitalen Welt. Aufbauend auf einem in zwei Vorprojekten, entwickelten, innovativen Bildungsmodell werden Kinder und Jugendliche befähigt, ihre Vorstellungen und Ideen durch selbstgesteuerte, angewandte Forschungsprojekte auszudrücken und die Ergebnisse ihrer Arbeit an relevante Stakeholder*innen zu vermitteln.
Die Förderung von Entrepreneurship orientiert sich nach wie vor an einem Wissenskanon, der in seiner Umsetzung v.a. curricular orientiert ist. Die in den letzten Jahren diskutierte individuelle Förderung von Lernenden im Rahmen kompetenzorientierter Bildung bleibt oft Wunschdenken. Der Konnex zu den digitalen Veränderungen in der Berufswelt fehlt, wenn beispielsweise nur AI, Robotik, Green Jobs oder die Potentiale von neuen Technologien für Pflegeberufe genannt werden. Ebenso fehlt die Verbindung zu den
Nachhaltigkeitszielen der UN-Agenda 2030, welche die wesentlichen aktuellen Herausforderungen in Form der 17 „Sustainable Development Goals“ (SDGs) darstellt. Wesentlich sind besonders auch vielfach wirkmächtige geschlechter- und diversitätsspezifische Berufsvorstellungen, die nach wie vor ein großes Handlungsfeld darstellen.
An dieser Stelle setzt das Projekt „StAct – Start & Act“ an und baut auf einem vielfach erprobten Ansatz auf, der Schüler*innen über einen Forschungszyklus ermöglicht, Gestalter*innen ihrer Zukunft zu werden, indem von ihnen für sie relevante Themen identifiziert, Fragestellungen entwickelt und in generativen Forschungsprozessen bearbeitet werden. Aus der Evaluierung der Vorprojekte wissen wir, dass dieser Ansatz in hohem Maße als motivierend und kompetenzsteigernd eingeschätzt wird. Der Zyklus umfasst die drei Phasen 1. Dialoge (Themenfindung und Forschungsfrage), 2. Forschung (Explorations- und Forschungsprojekte) und 3. Präsentation (Analyse und Reflexion), in deren Mittelpunkt die Schüler*innen stehen und die von ihnen vorangetrieben werden. Gerahmt werden diese Phasen von „Living Libraries“. Die Schüler*innen und Pädagog*innen haben auf der gemeinsamen Kick-Off-Veranstaltung die Möglichkeit, „Living Books“ (Vertreter*innen von Start-Ups und Organisationen) kennenzulernen und zu befragen, sie erhalten Inputs über den Otelo Future-Space, machen sich mit den SDGs vertraut und die am Projekt Beteiligten lernen sich kennen und vernetzen sich. Im Rahmen der – auch gemeinsamen – Abschussveranstaltung wird diese Vorgehensweise umgekehrt und die Schüler*innen nehmen die Rolle der „Living Books“ ein. Sie präsentieren ihre Forschungsergebnisse und vermitteln ihre Vorstellungen und Handlungsanforderungen für ein soziales Unternehmer*innentum in der digitalen Welt breit an relevante Stakeholder*innen aus dem Bildungsbereich, der Familie, der Gemeinde und der Politik.“
Beschreibung (engl.)
The project „StAct – Start and Act“ takes its starting point in the original meaning of the word „to do something“. It is based in the field of digital technologies and focuses on social and inclusive entrepreneurship in the digital world. Building on an innovative educational model developed in two preliminary projects, children and young people are empowered to express their ideas through self-directed, applied research projects and to communicate the results of their work to relevant stakeholders.
The promotion of entrepreneurship is still oriented towards a canon of knowledge that is primarily curricular in its implementation. The individual promotion of learners within the framework of competence-oriented education, which has been discussed in recent years, often remains wishful thinking. The connection to the digital changes in the professional world is missing if, for example, only AI, robotics, green jobs or the potentials of new technologies for nursing professions are mentioned. The link to the sustainability goals of the
Sustainability Goals of the UN Agenda 2030, which present the main current challenges in the form of the 17 Sustainable Development Goals (SDGs). Gender- and diversity-specific professional perceptions, which continue to represent a major field of action, are also particularly important.
This is where the project „StAct – Start & Act“ comes in and builds on a tried and tested approach that enables pupils to become shapers of their future through a research cycle in which they identify relevant topics, develop questions and work on them in generative research processes. From the evaluation of the previous projects, we know that this approach is considered to be highly motivating and competence-enhancing. The cycle comprises the three phases 1. dialogues (topic identification and research question), 2. research (exploration and research projects) and 3. presentation (analysis and reflection), which are centred on and driven by the students*. These phases are framed by „living libraries“. At the joint kick-off event, the students and educators have the opportunity to meet and interview „Living Books“ (representatives of start-ups and organisations), they receive input about the Otelo Future-Space, familiarise themselves with the SDGs, and those involved in the project get to know each other and network.
In the framework of the – also joint – launch event, this approach is reversed and the students take on the role of „living books“. They present their research results and communicate their ideas and requirements for action for social entrepreneurship in the digital world broadly to relevant stakeholders from the education sector, the family, the community and politics.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Wien
Sprache
Projektleitung gesamt
Seiringer, Friederike; Mag. MA
Trabe, Roland; Mag.
Projektleitung intern
Seiringer, Friederike; Mag. MA
Trabe, Roland; Mag. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2025
Beschreibung
Da die Schulen die einzigen Institutionen sind, die alle europäischen Bürgerinnen und Bürger erreichen, ist die europapolitische Bildung in der Schule entscheidend, um die zukünftige Generation auf eine aktive Teilnahme an der EU vorzubereiten und ein friedliches Europa zu garantieren.
Der Hochschullehrgang richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer aller Unterrichtsfächer beider Sekundarstufen, die ihre eigenen EU-Kenntnisse vertiefen wollen und neue innovative Unterrichtsmethoden für die Vermittlung von EU-Themen kennenlernen möchten, um zukünftige Generationen bestmöglich auf ihre verantwortungsvolle, aber auch kritische Rolle vorzubereiten.

„Wir einigen keine Staaten, wir bringen Menschen einander näher!“

(Jean Monnet, 1952)

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Wien
Sprache
Projektleitung gesamt
Nosko, Christian; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Puddu, Sandra; Hochschulprofessorin Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Kirchlich Pädagogischen Hochschule Wien/Niederösterreich
Universität Wien – AECC Chemie, Kompetenzzentrum für Didaktik der Chemie
Laufzeit
2021 – 2025
Beschreibung
Naturwissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen sind wesentliche Bestandteile der naturwissenschaftlichen Grundbildung. Die Implementierung dieser stellt für Lehramtsstudierende und Lehrer*innen Implementierung dieser stellt oftmals eine große Herausforderung dar. Hier möchte dieses Projekt ansetzen und unterstützen. Es werden Arbeitsmaterialien für Schüler*innen und eine Handreichung für Lehrpersonen entwickelt, die direkt im Unterricht eingesetzt werden können.
Beschreibung (engl.)
Scientific ways of thinking and working are essential components of basic science education. The implementation of these is often a great challenge for student teachers and teachers. This is where this project wants to start and support. Work materials for students and a handout for teachers are being developed that can be used directly in the classroom.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Wien
Sprache
Projektleitung gesamt
Hofmann-Reiter, Sabine; Hochschulprofessorin Mag. Dr. OStR
Projektleitung intern
Hofmann-Reiter, Sabine; Mag. Dr. OStR
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Falkner, Birigit; BEd (MS Lehrerin)
Fuchsberger, Johannes; BEd (Praxis-Mittelschule PH Salzburg)
Maierhofer, Ursula; BEd
Nenadic, Andrea; BEd
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2025
Beschreibung
Zielgruppe Sekundarstufenlehrer*innen, leichte und einfache Sprache als Universaldesign, universelles Design, Teilhabe an gesellschaftlichem Leben, das sich großteils durch Schrift äußert, Barrierefreiheit, Verständlichkeit
Beschreibung (engl.)
Target group secondary school teachers, easy and simple language as universal design, universal design, participation in social life, which is largely expressed through writing, accessibility, comprehensibility
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Sprache
Projektleitung gesamt
Elsner, Daniela;
Unterholzner, Franz;
Projektleitung intern
Elsner, Daniela; Dr. Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2025
Beschreibung
Der Kompetenzbereich Sprachbetrachtung (im Unterrichtsfach Deutsch) wird an der Hochschule weitgehend isoliert unterrichtet. Wie eine Integration in die anderen Kompetenzbereiche erfolgen kann, wird üblicherweise nicht zentral thematisiert. In der Schule aber wird eine solche Integration erwartet. Konkrete Vorschläge dazu, wie eine Vernetzung des Kompetenzbereichs Sprachbetrachtung mit anderen Kompetenz-bereichen des Deutschunterrichts und mit ihr eine Professionalisierung des Lehr-amtsstudiums hochschuldidaktisch vorangetrieben werden kann, fehlen derzeit. Un-ser Beitrag soll diese Lücke füllen. Wir argumentieren, dass Studierende für konkrete Phänomene erarbeiten müssen, welches Fachwissen für deren Verständnis und deren Bearbeitung relevant ist, was davon umsetzungsrelevant für die Schule ist und wel-che lernunterstützenden Maßnahmen benötigt werden, damit dieses Wissen im Sinne der Kompetenzorientierung in die Anwendung gebracht werden kann. In unserem Beitrag zeigen wir, wie dies konkret geschehen kann und welche didaktische Aufbe-reitung nötig wäre, um die zukünftigen Lehrkräfte mit Fähigkeiten auszustatten, die einen echt integrierten Sprachbetrachtungsunterricht ermöglichen. Im Ergebnis zeigt sich, dass deklaratives (Fach-)Wissen nur in sehr komprimierter Form und nur unter spezifischen Bedingungen in implizites (Schreib-) Wissen überführt werden kann.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Sprache
Projektleitung gesamt
BELLET, Sandra; Dr. Mag.
Elsner, Daniela; Dr. Mag.
Naphegyi, Simone; Dr.phil. BEd M.A.
Projektleitung intern
BELLET, Sandra; Dr. Mag. BEd Prof.
Elsner, Daniela; Dr. Mag.
Naphegyi, Simone; Dr.phil. BEd M.A.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2025
Beschreibung
Mitherausgabe F&E 31
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Sprache
Projektleitung gesamt
Benoist-Kosler, Barbara; Dr.
Projektleitung intern
Lehnerer, Elisa Gwendolyn; B.A. M.A.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Urmann, Karin; Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2025
Beschreibung
Durch eine den Studienverlauf begleitende Evaluationsstudie wird die Implementierung des neuen Studiengangs BA Elementarpädagogik – Frühe Bildung in Tirol und Vorarlberg dokumentiert, die Studienorganisation und Qualität der Lehre evaluiert und der Beitrag zur Professionalisierung der Elementarpädagog*innen in Tirol und Vorarlberg erforscht.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Sprache
Projektleitung gesamt
Quenzel, Gudrun Andrea; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Quenzel, Gudrun Andrea; Dr. Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Lehnerer, Elisa Gwendolyn; B.A. M.A.
Meusburger, Katharina Monika; Mag.
Ott, Martina Bianca; Mag. Mag.phil. Bakk.phil. M.A.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule St. Gallen
Universität Konstanz
Laufzeit
2023 – 2025
Beschreibung
Das Projekt zielt auf die verstärkte verantwortliche Teilhabe der jungen Generation im Lebensraum Schule. Es gibt unter den Schüler:innen einen starken Wunsch nach mehr Mitbestimmung in Schule und Unterricht, und dort, wo Mitbestimmung möglich ist, erwerben die Schüler:innen demokratierelevante Kompetenzen. Die vorhandenen Studien zeigen aber auch deutlich, wie voraussetzungsvoll Mitbestimmung ist. Konkret geht es deswegen im Projekt darum, über die Etablierung von verschiedenen Dialogen, Action Research und die Entwicklung kreativer partizipativer Lernkonzepte die Schule als Lebensraum zu demokratisieren und die Mitbestimmungsmöglichkeiten der Schüler:innen in zentralen Bereichen wie dem Unterricht sukzessive auszubauen:
1. Dialog zwischen Wissenschaft und schulischer Praxis
In einer interdisziplinären, dialogischen „Ringvorlesung“ diskutieren Wissenschaftler:innen sowie Expert:innen aus der demokratischen Schulpraxis mit Lehrpersonen, Schüler:innen und Schulleitungen. Fachpersonen aus Politik und der breiteren Öffentlichkeit sind ebenfalls eingeladen. Geplant sind moderierte Dialoge, z. B. als Tandeminterviews zwischen Praktiker:innen, Wissenschaftler:innen und Schüler:innen.
2. Dialog zwischen Lehrpersonen
Organisiert werden ein länderübergreifendes Barcamp zu Beginn des Projekts, ein regelmäßig stattfindender Round-Table sowie – nach Bedarf – Fortbildungsangebote. In einem Auftakt-Barcamp bieten Lehrpersonen und Schulleitungen Einblicke in gelingende Beteiligungsformate in ihrer Schule oder ihrem Unterricht, z. B. zu offenen Unterrichtsformaten (Lernbüro etc.), Etablierung von Schulparlamenten, Planspielen (Schule als Staat etc.) oder FreiDay (Schulen im Aufbruch). Der Round-Table (online) bietet eine Plattform zum regelmäßigen, länderübergreifenden Austausch über gelungene Entwicklungen und verbleibende Herausforderungen. Nach Bedarf können verschiedene Expert:innen für Fortbildungen eingeladen werden, z. B. zu Konzepten zum demokratischen Unterricht.
3. Dialog innerhalb der Gruppe der Schüler:innen
Schüler:innen erarbeiten gemeinsam ihre Vorstellungen über eine gelungene Mitbestimmung auf Unterrichtsebene und erproben diese gemeinsam mit den Lehrpersonen. Die Ergebnisse sollen anschließend visualisiert werden. Geplant sind Action Research-Projekte (McNiff, 2013) an neun Schulen (drei pro Land). In Anlehnung an das Vorgehen der Youth Participatory Action Research (Kornbluh et al, 2015; Carl & Ravitch, 2018; Gonell et al., 2020) identifizieren die Schüler:innen Bereiche, in denen sie den Unterricht stärker mitgestalten wollen. Sie recherchieren, sammeln Informationen und führen Untersuchungen durch (z. B. Befragung von Lehrpersonen an ihrer und anderen Schulen).
4. Dialog mit allen Beteiligten
In einer Zukunftswerkstatt (Müllert, 2009) fließen die von den Schüler:innen entwickelten Vorstellungen für mehr Unterrichtsbeteiligung, die von den Lehrpersonen vorgestellten Beteiligungsformate und die Expertise aus der Wissenschaft zusammen. Die Zukunftswerkstatt ist in der Mitte der Projektlaufzeit als zweitägige Präsenzveranstaltung mit Übernachtungsmöglichkeiten für alle Teilnehmenden geplant. Sie wird professionell moderiert und partizipativ gestaltet, um Synergieeffekte durch den Dialog von Schüler:innen, Lehrpersonen und Wissenschaftler:innen entstehen zu lassen.
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Resch, Katharina;
Projektleitung intern
Resch, Katharina; Mag. Dr. Bakk.phil. Bakk.rer.soc.oec. MSc Priv.-Doz.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2025
Beschreibung
Dem aktuellen Mangel an Lehrpersonen in Österreich wird bildungspolitisch in vielfältiger Weise entgegengewirkt, etwa durch die Verkürzung des Studiums, dem Zulassen von Quereinsteiger*innen als Lehrpersonen oder durch die Rückholung pensionierter Lehrpersonen in den aktiven Schuldienst. Über die letztgenannte Maßnahme ist wenig bekannt und noch weniger dokumentiert. Nur wenige pensionierte Lehrpersonen haben im Schuljahr 2022/23 die Möglichkeit wahrgenommen, nach ihrer Pensionierung wieder zu unterrichten. Welche Erfahrungen diese bei der Rückholung in den aktiven Schuldienst gemacht haben, steht im Zentrum der vorliegenden Studie. Wir gehen davon aus, dass sowohl finanzielle Aspekte, sowie auch gesundheitliche, arbeitsplatzbezogene (schulorganisatorische) und familiäre Faktoren bei der Entscheidung, wieder zu unterrichten, eine Rolle spielen. Ziel der Studie ist die Exploration der bisherigen Erfahrungen mit diesem bildungspolitischen Modell aus zwei Perspektiven: aus der Sicht von Expert*innen und der Sicht von pensionierten Lehrpersonen. Die Forschungsfrage lautet: Wie wird der akute Lehrer*innenmangel von Expert*innen aus der Bildungspolitik sowie pensionierten Lehrpersonen wahrgenommen und eingedämmt? Im Zentrum der qualitativen Studie stehen zwei Formen des qualitativen Interviews: das Expert*inneninterview nach Bogner et al. (2002) mit bildungspolitisch Verantwortlichen und das episodische Interview nach Flick (1995) mit pensionierten Lehrpersonen.

Publikationen:
– Resch, K. (2026 in revision). Education policy and urgent teacher shortage in Austria: Exploring the influential role of education policy making on the teaching profession from an uncertainty lens. In Rambla, X. & Larson, A. (eds.). Handbook on Politics and Education: Understanding the shaping of national and global policies. Bloomsbury.

– Resch, K. (2025). Lehrpersonen im Ruhestand kehren in den aktiven Schuldienst zurück – eine explorative Studie zur Eindämmung des Lehrer*innenmangels. Zeitschrift für Bildungsforschung. https://doi.org/10.1007/s35834-025-00519-z –

– Resch, K. (2025). Retired teachers return to school to tackle teacher shortages in Austrian schools. An untapped reserve or emergency response? European Journal of Teacher Education. DOI:10.1080/02619768.2025.2531930

Beschreibung (engl.)
There are a number of educational policy measures which are meant to counteract the current teacher shortage in Austria, such as the general cutback of the teacher education programme, the admission of career changers into the field of teacher education or the returning of retired teachers into school-teaching. Not much is known and even less is reported about the last-mentioned policy measure. Only a few retired teachers returned into active teaching in the schoolyear of 2022/23. Which experiences they have made in the framework of their return, is the centrepiece of this study. We assume that multiple dimensions play a role in the decision-making process to return to school-teaching, such as finances, health, family and workplace-related factors. The main aim of the study at hand is the exploration of these experiences from two perspectives: the perspective of experts and of retired teachers themselves. The research question we aim to answer is: How can the current teacher shortage be described and how is it embanked in the opinions of experts in educational policy and retired teachers? For this purpose, two forms of qualitative interviews are conducted: the expert interview (Bogner et al.,2002) with experts from educational policy and the episodic interview (Flick, 1995) with retired teachers.
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Fahrenwald, Claudia Maria; HS-Prof. Dr. MA Prof.
Projektleitung intern
Resch, Katharina; Mag. Dr. Bakk.phil. Bakk.rer.soc.oec. MSc Priv.-Doz.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Fahrenwald, Claudia Maria; HS-Prof. Dr. MA Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2025
Beschreibung
Campus-Community-Partnerships (CCPs) haben sich in den vergangenen Jahren für die innovative Hochschullehre, die angewandte Forschung und die Weiterentwicklung der Third Mission von Hochschulen als besonders relevant herausgestellt. Vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Ereignisse wird die Zusammenarbeit von Hochschulen mit Partner*innen außerhalb der Hochschulen in Form von Campus-Community Partnerships zunehmend relevanter, um gesellschaftspolitische Probleme gemeinsam und transdisziplinär zu lösen. Ein aktueller empirischer Überblick zur Zusammenarbeit von Hochschulen mit Praxispartner*innen aus der Zivilgesellschaft liegt für den deutschsprachigen Raum nicht vor. Dem widmet sich das Projekt. Insgesamt wurden 107 Hochschullehrende und 43 Hochschulleitungen in Österreich befragt. Parallel fanden Befragungen in Deutschland und der Schweiz statt. Die Studie stellt die einzige dieser Art für den deutschsprachigen Raum dar. Ergebnisse: Slepcevic-Zach, P., Fahrenwald, C., Resch K. (2023): Themenheft “Campus-Community-Partnerships: Zukunftspartnerschaften zwischen Hochschule und Gesellschaft” Zeitschrift für Hochschulentwicklung 18(2): https://zfhe.at/index.php/zfhe/issue/view/79
Beschreibung (engl.)
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