Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Schütky, Robert; Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Schütky, Robert; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Schaupp, Hubert; RgR HS-Prof. IL Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2022
Beschreibung
Im Rahmen dieses Projekts erfolgt eine Normen-Erweiterung der Größen-und Einheiten-Tests GET 0+, GET 1+, GET 2+, GET 3+, GET 4+, GET 5+, GET 6++. Um diese zu erstellen, werden Testungen zur Mitte des Schuljahres (Februar/März) mit einer um Zusatzitems erweiterten Version der GETs im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsprojekts „Straße der Maße“ durchgeführt.
Beschreibung (engl.)
Within the scope of this project, the norm charts of the measure and unit tests GET 0+, GET 1+, GET 2+, GET 3+, GET 4+, GET 5+, GET 6++ will be extended. In order to create these extended norm charts, tests will be carried out in the middle of the school year (February/March) with a version of the GETs extended by additional items as part of the research and development project „Straße der Maße“.
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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Schütky, Robert; Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Schütky, Robert; HS-Prof. Mag. Dr.
Zobl, Cornelia; Mag.art.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Zobl, Cornelia; Dr.phil. Prof.
Kooperationspartner
Universität Graz
Laufzeit
2019 – 2025
Beschreibung
Die allgemeinbildenden Schulen sehen sich in mit dem Problem konfrontiert, den Mangel an komplexen Handlungsmöglichkeit in Haushalt, Werkstatt und Hof durch eine handlungsorientierte Didaktik zu kompensieren. Die Hinwendung zur Kompetenzorientierung als Hinwendung zum handlungs- und anwendungsorientieren Lehren und Lernen soll neue Qualität in die österreichische Schullandschaft bringen. Große Erfolge in der Steigerung von mathematischen Grundkompetenzen durch einen handlungsorientierten Unterricht konnten speziell im mathematischen Unterricht von Seiten der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Graz verzeichnet werden. So ist das an zahlreichen steirischen Primar- und Sekundarstufen erprobte mathedidaktische Konzept Straße der Maße auf das Messen und Schätzen der schulischen und privaten Umwelt der Schüler*innen ausgerichtet. Der abstrakte mathematische Zahlenraum wird durch die anwendungsorientierte Ausrichtung im Unterricht durch den Umgang mit Größen und Maßen für die Schüler*innen begreifbar. Einen ähnlichen Ansatz verfolgt das gemeinsam mit der Industriellenvereinigung, WKO Steiermark, Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Graz und Universität Graz initiierte Projekt Straße der Maße in der Lehrwerkstatt. Gemeinsam mit den Lehrlingsausbildner*innen der steirischen Industriebetriebe aller Sparten wird in intensiver Zusammenarbeit ein berufsdidaktisches Konzept erarbeitet, das von der berufsfachlichen Handlungsorientierung in den Werkstätten ausgehend mathematische und technische Grundkompetenzen mitaufgreift und maßgeblich erweitert. Ziel ist es, Synergieeffekte für die Lehrlinge und Lehrlingsausbildner*innen zu schaffen, die zu exzellenten Leistungen bei praktischen, wie abstrakten beruflichen Aufgabenstellungen führt. 
Beschreibung (engl.)
The general education schools see themselves confronted with the problem of compensating for the lack of complex possibilities for action in the household, workshop and yard by means of action-oriented didactics. The turn towards competence orientation as a turn towards action- and application-oriented teaching and learning should bring new quality to the Austrian school landscape. Great successes in increasing basic mathematical competences through action-oriented teaching have been recorded, especially in mathematics lessons at the Kirchliche Pädagogische Hochschule Graz. The maths didactic concept „Straße der Maße“, which has been tested at numerous Styrian primary and secondary schools, is geared towards measuring and estimating the school and private environment of the pupils. The abstract mathematical number space becomes comprehensible for the pupils through the application-oriented process in the lessons by dealing with sizes and measures. A similar approach is followed by the project „SdM Workshop“, initiated together with the Federation of Austrian Industry, the Styrian Chamber of Commerce, the private University-College of Education Graz and the University of Graz. Together with the apprentice trainers of Styrian industrial companies of all sectors, a didactic concept is being developed in intensive cooperation, which, starting from the professional orientation in the workshops, takes up and significantly expands mathematical and technical basic competences. The aim is to create synergy effects for the apprentices and apprentice trainers, leading to excellent performance in both practical and abstract vocational tasks.
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Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Schütky, Robert; Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Schütky, Robert; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Böhmer, Bernhard; Prof.
Grasser, Ursula; MEd Prof. BEd
Externe Projektmitarbeiter/innen
Cornelia, Zobl; Dr.phil. Prof
Kooperationspartner
Universität Graz
Laufzeit
2019 – 2022
Beschreibung
Konzepte wie forschendes und handlungsorientiertes Lernen sollen die Qualität des Unterrichts steigern. Versprochen wird durch die einerseits fragende und andererseits leibliche Herangehensweise ein möglichst nachhaltiges und ganzheitliches Lernen der Schüler und Schülerinnen. Das Projekt Werkstraße widmet sich jenem Thema. Sowohl in der Primar- als auch in der Sekundarstufe werden im Projekt dafür zwei in ihrer fachlichen Logik äußerst konträre Unterrichtsgegenstände pädagogisch und didaktisch zusammengebracht: Die Abstraktheit der Mathematik und die Praxis des Werkens. Didaktisches Ziel ist das zeitgleiche Unterrichten eines Gegenstandes aus beiden fachlichen Perspektiven. Die Mathematik wird am Werkstück erprobt und die Technik mittels mathematischer Zugänge darstellbar. Je nach Altersstufe sind unterschiedliche Unterrichtsinhalte angedacht. Setzt sich die Grundstufe 1 mit dem “Zählbaren Grund” und grundlegenden technischen wie mathematischen Problemstellungen auseinander, so ermöglicht die Auseinandersetzung mit dem Bau eines Heißluftballons in der Sekundarstufe 1 ein komplexes und weitreichendes Lernen, das auch andere Fächer wie etwa die Physik und die Chemie auf den Plan ruft. Das Projekt Werkstraße will einerseits pädagogisch-didaktische Arbeit leisten und andererseits diesen an zahlreichen Schulen erprobten Prozess forschend begleiten. Hier erscheint sowohl die Ebene der Lehrer und Lehrerinnen als auch die Ebene der Schülerinnen und Schüler relevant, um einen solchen Unterricht einerseits zu ermöglichen und andererseits zu legitimieren.
Beschreibung (engl.)
Concepts such as research-based and action-oriented learning are intended to improve the quality of teaching. It is promised that the questioning and bodily approach will lead to a sustainable and holistic learning of the students. The Werkstraße project is dedicated to this topic. In the primary as well as in the secondary school, the project brings together pedagogically and didactically two subjects that are extremely contradictory in their technical logic: the abstractness of mathematics and the practice of work. The didactic aim is to teach one subject from both perspectives at the same time. Mathematics is tested on the workpiece and the technique can be presented by means of mathematical approaches. Depending on the age group, different teaching contents are planned. As an example, students in the first year of elementary school deal with the „countable ground“ and basic technical and mathematical problems. The examination of the construction of a hot-air balloon in the junior high school enables a complex and far-reaching learning, which also brings other subjects such as physics and chemistry on the agenda. The Werkstraße project aims to provide pedagogical-didactic work on the one hand and to accompany this process, which has been tested in numerous schools, on the other hand by research. Here, both – the level of the teachers and the level of the pupils – seems to be relevant in order to make such teaching possible on the one hand and to legitimize it on the other.
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Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Stabler, Elisabeth; Mag.phil. Bakk.phil. Prof. BEd BSc. MSc
Projektleitung intern
Stabler, Elisabeth; BEd Mag.phil. MSc Bakk.phil. Prof. PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Haider, Rosina; Prof. BEd MA
Karner, Klemens; Prof. Mag.
Petek, Maria; MEd Prof. OStR
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2024
Beschreibung
Die neu entwickelte fachintegrierende Leseförderungsmaßnahme wird von der PPH Augustinum speziell für Kinder der 3. und 4. Klasse Primarstufe konzipiert und kann als hochgradig innovativ bezeichnet werden. Das Training ist auf die Dauer von jeweils sechs Wochen ausgelegt und soll zu einer Steigerung der Leseflüssigkeit (3. Klasse) und der Anwendung von Lesestrategien (4. Klasse) bei Schülerinnen und Schülern, vor allem jenen mit geringen Basisfertigkeiten, führen. Hierzu müssen sich Lehrkräfte der sprachlichen Besonderheiten der verschiedenen Fächer bewusst sein und über entsprechende Mittel verfügen, den Lernenden effektive Strategien zur Bewältigung fachsprachlicher Anforderungen anbieten zu können.
Inhaltlich knüpft dieses Projekt an das Erasmus+-Projekt ELiS an und versucht gewonnene Erkenntnisse daraus bei der Erstellung des neuen Trainings zu berücksichtigen. Bevor mit dem Training begonnen werden kann, ist für die LehrerInnen eine verpflichtende Fortbildung notwendig. Im Wintersemester 19/20 erfolgt die Konzeption des fachintegrierenden Lesetrainings für die 3. Klasse, im Sommersemester werden sowohl das Training für die 4. Klasse entwickelt als auch die Fortbildungen vorbereitet. Neben dem Erstellen des Trainings per se wird ein Handbuch für LehrerInnen mit Unterrichtsvorschlägen zur Einbindung der Lesetexte in den Fachunterricht erarbeitet.
Beschreibung (engl.)
The newly developed subject-integrating reading promotion measure is designed by PPH Augustinum especially for children in the 3rd and 4th grade of primary school and can be described as highly innovative. The training is designed for a duration of six weeks each and is intended to increase reading fluency (3rd grade) and the application of reading strategies (4th grade) among pupils, especially those with low basic skills. To achieve this, teachers must be aware of the linguistic peculiarities of the different subjects and have the appropriate means to offer learners effective strategies for coping with technical language requirements.
In terms of content, this project ties in with the Erasmus+ project ELiS and attempts to take the knowledge gained from this into account when creating the new training. Before the training can be started, teachers must undergo mandatory in-service training. In the winter semester 19/20 the concept of the subject-integrating reading training for the 3rd grade will be developed, in the summer semester the training for the 4th grade will be developed as well as the advanced training will be prepared. In addition to creating the training per se, a handbook for teachers with teaching suggestions for integrating the reading texts into subject lessons will be developed.
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Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Kohlmaier, Herbert; Mag.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Höfer, Ralf Alexander; Mag. Dr.
Loder, Helmut; AL OStR
Spath, Barbara; BEd.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2018
Beschreibung
Die Sommer.Bildung ist eine der größten Fortbildungsveranstaltungen der Steiermark. Seit rund 40 Jahren findet dieses mehrtägige Symposium statt. Sie ist ein Teil der Steirischen Bildungsgeschichte mit hunderten Lehrveranstaltungen und tausenden TeilnehmerInnen. Diese gilt es zu dokumentieren, zu beforschen und bzgl. der Zukunft der religionspädagogischen Fortbildung nach Handlungsoptionen unter die Lupe zu nehmen. Aus der inhaltlichen Auseinandersetzung anhand der Hauptreferate, einer ExpertInnenbefragung (qualitative Interviews) sowie einer quantitativen Forschung (Fragebogen an TeilnehmerInnen der Sommer.Bildung und an ReligionslehrerInnen, die nicht teilgenommen haben) sollen Handlungsoptionen in der religionspädagogischen Fortbildung für die Zukunft entwickelt werden. Dabei sollen die Motivlage für die Auswahl von Themen und ReferentInnen sowie das Korrelat zu gesellschaftlichen und kirchlichen Phänomenen beleuchtet werden. Im Rahmen des Forschungsprojektes sollen die Präsentation einer Foto-Ausstellung und die Erstellung einer Publikation mit allen drei Teilen (historischer Teil, Forschungsteil, Handlungsoptionen) bewerkstelligt werden. Die Präsentation der Publikation soll bei der Sommer.Bildung 2017 erfolgen.
(Verlängerung bis 2018)
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Hollerer, Luise; HS_Prof. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Schirgi, Susanne; Prof. Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2020
Beschreibung
Im Rahmen von Kontakten der Studierende des Schwerpunkts Elementar mit elementarpädagogischen Einrichtungen wird die Farbpräferenz der Kinder in der Wahl ihres Spielmaterials und vor allem des gewählten Zeichenmaterials erhoben. Die Pilotstudie fokussiert Kinder im elementa-ren Bildungsbereich (Entwicklungsalter 3;0- 6;11) und sucht Unterschiede zwischen Altersgruppen, Mädchen vs. Jungen, kulturelle Diversität.
Beschreibung (engl.)
In the context of contacts between students of the Elementary focus and elementary pedagogical institutions, the colour preference of the children in the choice of their play material and, above all, the chosen drawing material is surveyed. The pilot study focuses on children in elementary education (development age 3;0 – 6;11) and looks for differences between age groups, girls vs. boys, cultural diversity.
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Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Hollerer, Luise; HS-Prof. Dr.
Projektleitung intern
Hollerer, Aloisia; Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Krienzer, Daniela Charlotte; Prof. MA Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Steiermark
Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Pädagogische Hochschule Kärnten
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
Das Forschungsprojekt nimmt zentrale Bereiche der Kompetenzentwick-lung von Studierenden des Bachelorstudiums „Elementarpädagogik“ im Entwicklungsverbund Süd-Ost in den Blick und verfolgt das Ziel, in aus-gewählten Bereichen Professionalisierungseffekte über den Verlauf der sechs Semester des Studiums zu erfassen und zu analysieren. Das Pro-jekt schließt an eine Basiserhebung an, in der soziodemographische Merkmale, berufliche Positionen, Zufriedenheit mit ihrer Arbeit sowie Motive und Lernbedarfe der Studierenden der ersten Kohorte am Stand-ort Graz erhoben wurden (Koch 2019). Im Fokus steht für die zweite Ko-horte die Erfassung der Veränderung in Bezug auf spezifische Kompe-tenzen des Leitungspersonals hinsichtlich der (A) Handlungspraxen in der „Begleitung sozial-emotionaler Bildung“ (vgl. Hollerer, Schirgi & Strauß, 2018) und ihre Veränderungen in Bezug auf spezifische Kompe-tenzen des Leitungspersonals. (B) Einstellungen zum Bildungsbereich „Natur und Technik“. In Teilbereichen werden Vergleichsdaten zur ersten Kohorte generiert, um Hinweise auf eine Optimierung der Studien hin-sichtlich des Studiengangs ableiten zu können. Weiters werden spezifi-sche Fragestellungen bearbeitet, um die Professionalisierungseffekte bei den Studierenden erkennbar zu machen. Die Studierenden der zwei-ten Kohorte (des zweiten Studiendurchgangs) (n=75-80) werden mit ei-nem Online-Fragebogen zu zwei bzw. drei Zeitpunkten (zu Beginn /Mitte/ Ende des Studiums) befragt.
Beschreibung (engl.)
The research project focuses on key areas of competence development for students of the bachelor’s degree programme „Elementary Educa-tion“ in the Development Association South-East and pursues the goal of capturing and analysing professionalization effects in selected areas over the course of the six semesters of the course of the course of the course of study. The project follows a basic survey in which socio-demographic characteristics, occupational positions, satisfaction with their work, as well as motives and learning needs of the students of the first cohort were collected at the Graz site (Koch 2019). For the second cohort, the focus is on recording the change in the specific competenc-es of management staff with regard to the (A) Practices in the „accom-paniment of social-emotional education“ (cf. Hollerer, Schirgi & Strauss, 2018) and their changes in relation to specific competences of man-agement staff. (B) Attitudes towards the education sector „Nature and Technology“. In some areas, comparative data on the first cohort are generated in order to be able to derive indications of an optimization of the studies with regard to the course of study. In addition, specific questions are dealt with in order to make the professionalization effects recognizable among the students. Students in the second cohort (the second round of study) (n=75-80) are interviewed with an online ques-tionnaire at two or three times (at the beginning/middle/ end of the course).
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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Schwetz, Herbert; Mag. Dr. Univ.-Doz.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2011 – 2012
Beschreibung
Im Schuljahr 2010/2011 wurde von der KPH Graz in Kooperation mit dem Bezirksschulrat Hartberg, BSI Günter Raser, ein neues Format der lehrgangsartigen Fortbildung eingeführt. Im Schuljahr 2011/2012 wird von der KPH Graz in Zusammenarbeit mit dem Bezirksschulrat ein modifiziertes Format für die Fortbildung im Bereich der Bildungsstandards für Mathematik (Volks- und Hauptschulen) erprobt. Es wurde ein Netzwerk von Schulen etabliert, die sich der vertieften Implementierung der Bildungsstandards verschrieben haben. Im Projekt des Bezirksnetzwerkes Hartberg stehen im Schuljahr 2011/2012 die Themenbereiche Modellieren, Problemlösen und flexible und sichere Beherrschung der Grundrechnungsarten und des Umwandelns von Größen im Vordergrund. Diese Themenbereiche sind in den Bildungsstandards für die 4. als auch 8. Schulstufe festgeschrieben (z.B. M4 für die Volksschule: Schnittpunkte AK2 (Operieren) mit den Schnittpunkten IK1 (Zahlen) und IK2 (Operationen)). Es geht also einfach ausgedrückt um das Kopfrechnen, um das rasche Kombinieren von Zahlen, um das Ermitteln von Ergebnissen, um das Dokumentieren von Lösungswegen und um die Flexibilität, Freude und das Interesse am Kopfrechnen. Es wird ein neues Lernmaterial eingeführt und erprobt. Es soll überprüft werden, ob durch das Lernmaterial mathe jack die Sicherheit und Flexibilität in den Schnittpunktsbereichen von AK2 (Operieren) mit IK1 (Zahlen) und IK2 (Operationen) verbessert werden kann. Mit diesem Fokus wird auch auf die Klagen von Betrieben reagiert, die sagen, dass das Kopfrechnen, das Runden, das Umwandeln von Größen etc. zu den Kompetenzschwachpunkten von Bewerbern zählt. Das neu entwickelte Lernmaterial mathe jack zur Verbesserung der Sicherheit und Flexibilität im Bereich des Grundrechnens wird allen Lehrerinnen und Lehrern zur Verfügung gestellt. Es erfolgt eine Einführung und die Zurverfügungstellung von Zusatzmaterial. Das Lernmaterial mathe jack ist so angelegt, dass Freude und Interesse am Grundrechnen entstehen können. Weiters soll ein Wettbewerb an den Standorten Neudau, Vorau, Ebersdorf und Hartberg mit dem Lernmaterial mathe jack unter Einbeziehung der Schulgemeinschaft geschaffen werden. Weiters soll die Einführung des Lernmaterials mathe jack wissenschaftlich begleitet werden
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Ogris, Katharina; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Jäger, Thomas; MMag.
Schweiger-Mauschitz, Veronika; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2016
Beschreibung
Unter dem Eindruck der vielen Bilder von flüchtenden Kindern, Frauen und Männern im Sommer und Herbst 2015, konnten auch diverse Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2015_16 nicht „as usual“ gestartet bzw. abgehalten werden. Zwar waren die wenigsten Studierenden persönlich von der aktuellen Situation betroffen, vielmehr war es aber der Eindruck der massiven medialen Berichterstattung, der dieses Thema so in den Mittelpunkt rücken ließ. Studierende hatten das Bedürfnis, über diese Situation, über Gesehenes und Erlebtes zu sprechen sowie themenspezifisches Wissen zu erlangen. Durch die Möglichkeit, Flüchtlingskindern im Zuge der Schulpraxis zu begegnen und sie – vor allem auch im Laufe der späteren Berufslaufbahn – unterrichten zu müssen/dürfen, stieg das Interesse an Themen wie Flucht und Trauma (Umgang), Deutsch als Zweitsprache und interkulturelles sowie interreligiöses Lernen deutlich an. Auch Fragen nach den rechtlichen Rahmenbedingungen von Flucht und Migration stellten sich immer wieder. Für die Lehrenden an der KPH Graz war zu Beginn des Semesters große Empathie spürbar, jedoch auch eine fragende Haltung und Unsicherheit. Einig ist man sich darüber: Selten waren Studierende von einem Thema so ergriffen.
Im Curriculum der KPH Graz sind zwei Lehrveranstaltungen verankert, welche das Thema Migration aufgreifen: Multikulturelle Gesellschaft (Leiterin: Mag.a Veronika Schweiger-Mauschitz) und Interkulturelle Kommunikation (Leiter: MMag. Thomas Jäger). Auf Grund der bereits oben beschriebenen außergewöhnlichen gesellschaftlichen Situation, vor allem aber auch durch die räumliche Nähe mehrerer „Brennpunkte“ in der Steiermark (Grenzübergang Spielfeld mit dem dortigen Sammelzentrum, Transitzentren Webling und Schwarzlhalle), wurde der Prüfungsmodus der beiden Lehrveranstaltungen verändert: Der Workload beider Seminare wurde zusammengelegt und anstatt einer mündlichen oder schriftlichen Prüfung bzw. Seminararbeit sollten die Studierenden aktive Zeit (nach vorgegebenen Kriterien) mit Flüchtlingen verbringen.
Die Intention dieser veränderten Prüfungsanforderung folgt der sogenannten „Kontakthypothese“ Allports (1954). Diese sagt aus, dass durch das Einhalten bestimmter Kriterien Vorurteile gegenüber fremden Personen bzw. Personengruppen reduziert bzw. abgebaut werden. Dieser oben beschriebene Prüfungsmodus wird derzeit (WS 2015_16) mit Hilfe einer Begleitforschung (Dr.in Katharina Ogris) untersucht, welche sich in ihrem Design an Allports Kontakthypothese orientiert. Die primäre Frage, die sich in der Begleitforschung stellt ist, ob bereits ein zeitlich eher knapp bemessener Kontakt auf die Einstellungen und Haltungen der Studierenden wirkt, in welcher Form sich diese Wirkung zeigt und ob sich damit ein längerfristig wirksames Ergebnis erzielen lässt. Weiters galt es herauszufinden, ob gewisse Formen der Erfüllung des Workloads (Mitarbeit in Transitquartieren, Erteilung von Deutschunterricht, Freizeitgestaltung, Kontakte mit Einzelpersonen bis hin zu anonymen Großgruppen) geeignet sind, um positive Lerneffekte für die Studierenden zu generieren (in Hinblick auf Aspekte wie Abbau von Berührungsängsten und Vorurteilen, kritisches Hinterfragen von medialer Berichterstattung und Stereotypen u.v.m.). Empirisch untersucht wird diese Fragestellung mit Hilfe einer schriftlichen Vor-und Nacherhebung, Reflexionen/Berichte sowie Leitfadeninterviews.
Beschreibung (engl.)
Practical encounters with refugees in Styria.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Amtmann, Elfriede; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Blahowsky, Gail Barbet; Mag. Dipl.Päd. BA.
Hollerer, Luise; Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2012 – 2014
Beschreibung
Die Anforderungen für das angehende Schulkind spiegeln sich nach Niesel & Griebel (2003) auf 3 Ebenen wieder: 1. Individuelle Ebene: Veränderung der Identität, Bewältigung starker Emotionen, Kompetenzerwerb 2. Interaktionale Ebene: Aufnahme neuer Beziehungen, Veränderung bzw. Verlust bestehender Beziehungen, Rollenzuwachs 3. Kontextuelle Ebene: Integration zweier Lebensbereiche, Curriculum, evtl. weitere familiale Übergänge. Die Transitionsprozesse betreffen nicht nur das Kind, sondern auch dessen Eltern und die PädagogInnen (KindergartenpädagogInnen und LehrerInnen), die diesen Übergang begleiten. Ein Übergang gilt dann als erfolgreich gemeistert, wenn sich das Kind in der Schule emotional, psychisch und physisch wohl fühlt und schulische Anforderungen bewältigt sowie Bildungsangebote für sich optimal nutzt. Daraus ergibt sich folgende Fragestellung: 1. Welche Modelle der Schuleinschreibung als unmittelbare erste Kontaktsituation werden steiermarkweit praktiziert? 2. Gibt es eine Typologie dieser Vorgehensweisen? 3. Welche mögliche Relevanz hat diese Erstkontaktnahmesituation für die Betroffenen und Beteiligten? 4. Wie lassen sich die verschiedenen Modelle / Typen hinsichtlich ihrer Brauchbarkeit, Angemessenheit und Effizienz an Hand der Selbsteinschätzung durch SchulleiterInnen bewerten? 5. Selbsteinschätzung der Relation von Aufwand und Effizienz durch SchulleiterInnen Vorgehensweise und Ziel: Steiermarkweite Erhebung, wie an den Volksschulen die schulischen Kontakte von der Schuleinschreibung bis zum ersten Schultag gestaltet werden. Aus dieser Sammlung sollen Typen der schulischen Kontakte vor dem tatsächlichen Schuleintritt generiert werden und vor dem Hintergrund des Transitionsmodells betrachtet werden.
Beschreibung (engl.)
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