Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Gabriel, Sonja; Mag. Dr. MA. MA.
Projektleitung intern
Gabriel, Sonja; Mag. Dr. MA MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Überacker, Gudrun; BEd MA.
Wallner, Jasmin; BA.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Plattform Studyly, edurise GmbH
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
Die Mathematiklernplattform studyly.com bietet einen Pool von über 2500 Aufgaben der Oberstufenmathematik, die während des Lockdowns der Schulen ab März 2020 besonders zur Maturavorbereitung verwendet wurden. Das Projekt möchte in zwei Schritten von Lehrenden und Lernenden erfahren, ob und wie die Plattform im Mathematikunterricht der Oberstufe eingesetzt wurde/wird, worin Lernpotentiale, aber auch Wünsche, Schwierigkeiten und Verbesserungspotential gesehen werden.
In einer ersten Stufe sollen Lehrende und Lernende mittels halbstrukturiertem Interviewleitfaden zu ihren Erfahrungen befragt werden. Hier soll ein möglichst diverses Sample (bezüglich Schule (privat/öffentlich), Geschlecht, Dienstalter, Einsatz der Plattform etc.) sicherstellen, dass unterschiedliche Sichtweisen berücksichtigt werden.
Aus den qualitativen Daten soll ein quantitativer Fragebogen erstellt werden, der als Zielgruppe alle Lehrenden und Lernenden, die bereits mit studyly.com gearbeitet haben, umfasst. Hiermit soll repräsentativ erhoben werden, worin die Lernpotentiale, Einsatzmöglichkeiten und Verbesserungswünsche für die Plattform bestehen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Gilak, Golriz; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Rayal, Golriz; Mag.phil. Dr. phil.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Gilak, Golriz; Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2020
Beschreibung
Stetige Veränderungen unserer Gesellschaft machen die berufliche Laufbahn zu einem Entwicklungsprozess vom Beginn der Ausbildung bis zum Ende der Berufstätigkeit. Insbesondere niedrige Geburtenraten sowie eine erhöhte Lebenserwartung in westlichen Ländern sind Faktoren, die dem Konzept des lebenslangen Lernens immer mehr Bedeutung zuschreiben (Süssmuth 2014; Schönherr & Tiberius 2014). Trotz der immer steigenden Brisanz dieses Themengebiets existieren aktuell wenig Forschungen zu den Personengruppen in der hochschulischen Weiterbildung, dessen Leitgedanke eine kontinuierliche berufsbegleitende Kompetenzerweiterung sowie die Gewinnung neuer Qualifikationen darstellt.
Die Zielgruppen sind je nach studienrechtlichen und curricularen Vorgaben sowohl homogen (in öffentlich-rechtlichen Bereich) als auch heterogen (im privaten Bereich) zusammengesetzt. Das Ziel dieser Forschung ist zum einen die Beschreibung eines Typus von Studierenden der hochschulischen Weiterbildung anhand jener im Sommersemester 2019 aktiven Meldungen sowie zum anderen eine Darstellung der Motivationen für den Besuch eines Hochschullehrgangs. Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich die Arbeit mit folgender zentraler Fragestellung: Wer nimmt eine berufsbegleitende Weiterbildung in Anspruch und welche Gründe sind hierfür ausschlaggebend?
Die Resultate dieser Untersuchung fließen sowohl in die Hochschulentwicklung als auch in zukünftige Maßnahmen des Bildungsmarketings ein.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Plotz, Thomas; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Plotz, Thomas; Vizerektor Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Plotz, Thomas; Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Haagen-Schützenhöfer, Claudia; Universität Graz
Krumphals, Ingrid; Universität Graz/PH Steiermark
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Steiermark
Laufzeit
2018 – 2022
Beschreibung
Obwohl die fachdidaktische Forschung im deutschen Sprachraum sich seit mittlerweile mehr als 30 Jahren mit dem Begriff der Schülervorstellung auseinandersetzt und zahlreiche Schülervorstellungen detektiert und dokumentiert wurden, bleibt die fachdidaktische Community eine stringente Definition des Begriffes nach wie vor schuldig.
Dies ist offenbar der Komplexität bzw. der Uneindeutigkeit der hinter der Idee des Conceptual Change liegenden Theorienansätze geschuldet und legt die Vermutung nahe, dass eine exakte Definition des Konzepts Schülervorstellungen nicht möglich oder u.U. für die gängige diversifizierte Forschungspraxis nicht vordringlich nötig ist. Dennoch ist es auf der Ebene der Lehre nötig das Konzept der Schülervorstellungen greifbar und verbalisierbar zu machen.
Daher besteht die Absicht dieser Studie festzustellen, ob sich in der deutschsprachigen Community ein anschlussfähiges Grundkonzept zum Begriff der Schülervorstellungen etabliert hat bzw. auszuloten, ob aus Sicht der Community die Notwendigkeit für ein derartiges Grundkonzept besteht. Die geplante Delphi-Studie wird im Detail am Poster vorgestellt.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Plotz, Thomas; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Plotz, Thomas; Vizerektor Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Plotz, Thomas; Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Abels, Simone; Leuphana Universität Lüneburg
Kolliander, Brigitte; PH Niederösterreich
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2022
Beschreibung
Die Bearbeitung fachdidaktischer Fragestellungen mit der dokumentarischen Methode führt bisweilen zu Ergebnissen, die eher bildungs- oder sozialwissenschaftlicher Natur sind. Um fachdidaktischen Ansprüchen gerecht zu werden, schlagen wir vor die Methode mit fachdidaktischen Modellen und Theorien anzureichern. Wie eine entsprechende Analyse umsetzbar ist, illustrieren wir anhand von Videodaten aus dem Chemieunterricht, an denen wir unser fachdidaktisches, dokumentarisches Vorgehen verdeutlichen. Dabei führt eine Schüler*innengruppe einen Schulversuch zum Thema Destillation eines Ethanol-Wasser-Gemisches durch, deren Orientierungsrahmen wir vor und nach Hinzunahme der fachdidaktischen Bezüge einander gegenüberstellen.
Darüberhinaus ist die Entwicklung der Methode zentral in diesem Projekt.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Plotz, Thomas; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Plotz, Thomas; Vizerektor Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Fitzgerald, Barry W.; Eindhoven University of Technology
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
Strahlung ist um uns herum allgegenwärtig und doch gibt es in der Bevölkerung, besonders jedoch bei Schüler*innen immer noch einen Mangel an Wissen über Strahlung. Für diese Studie haben wir die Wirksamkeit eines Unterrichtskonzeptes zur Strahlung mittels Prä-Posttest-Design untersucht. Das Konzept wurde an Schüler*innen (n=141) in den Schulstufen 9 bis 11 an Gymnasien durchgeführt. Die Schüler*innen arbeiteten in Gruppen und erstellten unter anderem ihren eigenen strahlungsbasierten Superhelden. Wir stellen fest, dass sich das Wissen der Lernenden über Strahlungskonzepte durch die Lektion verbessert hat. So ordneten die Schüler*innen zum Beispiel Strahlungstypen genauer nach Energie und lieferten korrekte Antworten auf offene Fragen zur Wechselwirkung von Strahlung mit verschiedenen Materialien. Die meisten Schüler*innen begrüßten die Einbeziehung von Superhelden in den Unterricht und ließen sich durch deren Einsatz im Klassenzimmer nicht ablenken.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Beer, Rudolf; Univ. Lektor Mag. BEd Dr. Dipl.-Päd.
Benischek, Isabella; HOL Mag. BEd Dr. MA.
Dangl, Oskar; HS-Prof. DDr. OStR
Projektleitung intern
Beer, Rudolf; Univ. Lektor Mag. Dr. BEd Dipl.-Päd. Priv.-Doz.
Benischek, Isabella; HOL Mag. Dr. BEd MA
Dangl, Oskar; DDr. OStR
Interne Projektmitarbeiter/innen
Beer, Gabriele Andrea Elisabeth; HOL Mag. BEd Dr. Dipl.-Päd.
Beer, Rudolf; Univ. Lektor Mag. BEd Dr. Dipl.-Päd.
Benischek, Isabella; HOL Mag. BEd Dr. MA.
Dangl, Oskar; HS-Prof. DDr. OStR
Gilak, Golriz; Mag. Dr.
Schirgi, Susanne; Mag. Dr.
Tarmann, Paul; MMMag DDr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Iunesch, Liana Regina; Lucian Blaga Universität Sibiu/Rumäninen
Kovács, Krisztina; University of Szeged bzw. Friedrich-Alexander-Universität in Nürnberg
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2026
Beschreibung
„Bildung und damit auch LehrerInnenbildung spielen eine zentrale Rolle, um Menschen zu befähigen, die Welt zukunftsfähig zu gestalten “ (Braunsteiner et al., 2014, S. 86). Dafür braucht es engagierte Lehrkräfte mit entsprechendem Wissen und Können. Das Rahmenprojekt fokussiert auf Kernkompe-tenzen einer nachhaltigen, inklusiven Bildung: die Einstellungen und Haltungen (Attitudes), das Wissen (Knowledge), Fertigkeiten und Handlungsmöglichkeiten (Skills) sowie Persönlichkeitsmerkmalen (Per-sonality traits) (vgl. Melzer et al., 2015, S. 61). Die Forschungsvorhaben sollen begriffliche Klärungen und belastbare Evidenzen als Fundament wissensbasierter Hochschullehre bereitstellen. Unterschied-liche Teilprojekte von unterschiedlichen Forschungsgruppen sollen unterschiedliche Detailfragen un-ter Einbeziehung unterschiedlicher Akteursgruppen mit unterschiedlichen Methoden bearbeiten. Ziel ist diese Erkenntnisse hochschuldidaktisch zu nutzen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Plotz, Thomas; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Plotz, Thomas; Vizerektor Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2021
Beschreibung
In den letzten 10 Jahren wurden an verschiedenen pädagogischen Hochschulen in Österreich Professuren für Naturwissenschaftsdidaktik bzw. für den naturwissenschaftlichen Sachunterricht ausgeschrieben und besetzt. Flankiert wurden diese personellen Veränderungen auch mit curricularen Schwerpunktsetzungen.
Ziel dieser Studie ist es, den aktuellen Status des naturwissenschaftlichen Sachunterrichts festzustellen.
Dafür werden die Curricula der 14 Pädagogischen Hochschulen, die in insgesamt vier Verbünden organisiert sind, auf die Berücksichtigung der Naturwissenschaften (Biologie, Chemie und Physik) hin untersucht und Differenzen aufgezeigt. Darüber hinaus wird die personelle Situation in den 14 Hochschulen analysiert. Hier steht besonders die Forschungstätigkeit der einzelnen Fachgruppen im Fokus, aber auch das momentane Lehrdeputat. Um diese Frage klären zu können, werden Telefoninterviews mit den verantwortlichen Personen geführt und diese im Anschluss analysiert.
Das entstandene Gesamtbild dient als Ausgangspunkt für eine verstärkte Zusammenarbeit der einzelnen Standorte, aber auch der österreichweiten Vernetzung, um den naturwissenschaftlichen Sachunterricht und die dazugehörige Forschung und Lehre weiter zu stärken.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Forstner-Ebhart, Angela; HS-Prof. Dr., MEd
Projektleitung intern
Katschnig, Tamara; HS-Prof. Mag. Dr. Priv.-Doz.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Schroll, Christian; (Uni Wien, PH Wien)
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2024
Beschreibung
Ziel des Projekts ist die Erhebung des Persönlichkeitskonstrukts Ambiguitätstoleranz bei Lehramtsstudierenden und bei Lehrpersonen der Fort- und Weiterbildung, die sich auf Grüne Pädagogik bezieht. Die Erhebung des Persönlichkeitskonstrukts wird als dispositionale Basisdimension für Lehrpersonen der Nachhaltigkeitsbildung gesehen.
Im Zentrum stehen Fragestellungen, inwieweit die Proband*innen Mehrdeutigkeit zulassen, Offenheit akzeptieren, divergentes Denken anwenden, kreative Lösungsansätze entwickeln und bereit sind, diese Aspekte in ihre Unterrichtsplanungen einzubeziehen.
Für die Erfassung des Persönlichkeitskonstruktes Ambiguitätstoleranz wird mittels Literaturrecherche das Inventar nach Reis (1996) aktualisiert. Ambiguitätstoleranz wird dabei als Tendenz verstanden, Widersprüchlichkeiten, Inkonsistenzen oder mehrdeutige Informationslagen in ihrer Vielschichtigkeit wahrzunehmen und positiv zu bewerten. Das Verfahren unterscheidet fünf faktorenanalytisch differenzierte Ambiguitätsbereiche. Die Ambiguitätsbereiche werden zudem in einem qualitativen Verfahren auf Basis einer Cross-Case-Analyse nach Cresswell (2007) sowie Kelle & Kluge (1999) vertiefend erhoben. Nach den Pretestergebnissen werden Faktorenanalyse und Reliabilitätsberechnung angeschlossen. Das Persönlichkeitskonstrukt Ambiguitätstoleranz soll mit adaptiertem Inventar quantitativ (n = 900) und qualitativ (n = 90) bei Studierenden an HAUP, UNI Wien, PH Wien und KPH Wien/Krems erhoben werden.
Das Projekt leistet einerseits einen Beitrag zu Veränderung, Autonomie und Emanzipation im Rahmen von Lehr- und Lernprozessen. Andererseits werden neue didaktische
Handlungsspielräume initiiert bzw. konstruiert für die Lehre an Hochschulen und Universität Wien.
Es wird angestrebt, die Ausprägung der als relevant für den Unterricht identifizierten Aspekte systematisch an div. Tagungen, Kongressen, im Rahmen der Lehre an Hochschulen und in Proseminaren an der Uni Wien sowie mittels wissenschaftlichen und Fachpublikationen zu präsentieren: z. B. ÖFEB Tagung, Tag der Forschung, IFO Österreich, Projekt Anthropozän PH NÖ,…
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Engberding, Elisabeth Fanny; BEd
Projektleitung intern
Engberding, Elisabeth Fanny; BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2020
Beschreibung
Im Rahmen eines einjährigen Entwicklungsprojekts wird ein Konzept für die Vermittlung von Grundlagen einer systemisch-konstruktivistischen Begabungsförderung erstellt. Die Ergebnisse in Form eines mehrstündigen Fortbildungsprogramms sollen in die Fort- und Weiterbildung einfließen. Dieses umfasst Übungen sowie Materialien und orientiert sich am sich am Modul Grundlagen einer personalisierten Begabungsförderung und Einführung in die Begabungsforschung“ des Lehrgangs „VielHarmonie der Begabungen“ des TIBI der KPH Wien/Krems. Die Aspekte des Begabungsbegriffs, Begabungsdefinition, die Identifikation von Begabung, begabungsfördernde Maßnahmen und die Beurteilung von Begabung werden aus systemisch-konstruktivistischer Sicht beleuchtet. Ein Fokus liegt auf den Konstruktionen, die durch die Interaktionen zwischen den Lernenden und ihren Systemen entstehen. Die Absicht und der Mehrwert des Programms liegt in der Schwerpunktsetzung der Stärkung der Reflexionskompetenz der LehrerInnen, wie er im Grundsatzerlass zur Begabungs- und Begabtenförderung gefordert wird. Die theoretischen Grundlagen für dieses Projekt liefert die 2019 veröffentlichte Masterarbeit „Das Kohärente Begabungsmodell. Begabungsförderung auf Mikro-, Meso- und Makroebene“. In dieser Arbeit werden die wesentlichen Merkmale einer systemisch-konstruktivistischen Begabungsförderung beschrieben, die bisher in der Begabungsforschung noch nicht thematisiert wurden.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Rauh, Bernhard; PH Ludwigsburg
Projektleitung intern
Datler, Margit; Dr. OStR Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Weber, Jean-Marie; Universität Luxemburg
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2020
Beschreibung
Das Projekt verfolgt die drei Ziele, schulische Inklusion zu fördern, die dafür nötigen Kompetenzen und Fertigkeiten von Lehramtsstudierenden zu steigern sowie das professionelle Profil der Lehrkräfte in Richtung Inklusion zu schärfen. Im
Zentrum des Projekts steht die Frage, wie Lehramtsstudierende dabei unterstützt werden können, im Praktikum eine erste Professionalisierung für den Umgang mit Heterogenität zu erlangen. Professionelle, so zeigen Ergebnisse aus der Professionsforschung, zeichnen sich durch eine überaus hohe, auf fachlichen Wissensbeständen basierende, fallbezogene Reflexionskompetenz aus. Methodisch angeleitete Reflexionssettings unterstützen bereits Studierende dabei, im
Praktikum in komplexen Situationen individualisiert zu handeln. Durch eine systematische, reflexionsorientierte Begleitung können Lehramtsstudierende bereits im Studium beginnen, sich als Bildungsakteure auf die Vielfalt in Schulklassen und die Bedürfnisse von multipel benachteiligten SchülerInnen
(Soziale Herkunft, Flucht, Migration) einzulassen. Am Projekt sind fünf Organisationen aus drei Nationen beteiligt, die Schlossbergschule und die Wilhelm-Feil-Schule in Vaihingen/Enz (Deutschland), die Pädagogische Hochschule Ludwigsburg (Deutschland), die Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Krems (Österreich) und die Universität Luxemburg (Luxemburg). Alle fünf Partner weisen ein starkes Profil in den beiden für das Projekt zentralen Dimensionen Lehrerbildung und inklusive Bildung auf. In das Projekt sind Studierende, PraktikumsbegleiterInnen aus Hochschule und Schule, Verantwortliche aus der ersten, zweiten und dritten Phase der Lehrerbildung und bildungspolitische EntscheidungsträgerInnen eingebunden. Zwei aufeinander bezogene Produkte werden erstellt: ein Modul für die Praktikumsbegleitung in der Lehrerbildung und eine Fortbildung zur Praktikumsbegleitung für Lehrkräfte und
HochschulmitarbeiterInnen, die auf den Professionalisierungsansatz „Reflexion für inklusive Bildung“ ausgerichtet ist. Im Prozess der Entwicklung der Produkte werden die Erwartungen der Interessengruppen erhoben, Interviews, Gruppendiskussionen und Befragungen durchgeführt. Die Prototypen der erstellten Produkte werden implementiert. Evaluationen nehmen eine zentrale Funktion im Entwicklungsprozess ein. Zur fachlichen Auseinandersetzung, zur Unterstützung der Verbreitung der Ergebnisse und der Implementierung der erstellten Produkte werden MultiplikatorInnen-Veranstaltungen organisiert. Als direkte Wirkung wird erwartet, dass am Projekt teilnehmende Studierende des Lehramts durch die Teilnahme an entsprechenden Begleitveranstaltungen im Praktikum eine auf (kooperative) Praxisreflexion basierende Professionalitätsvorstellung in Ansätzen entwickeln. Studierende fühlen sich damit besser auf die komplexe inklusive Praxis vorbereitet. Durch Reflexion steigern angehende Lehrkräfte ihre Kompetenzen im Umgang mit Heterogenität und können damit einen wesentlichen Beitrag zur Realisation von schulischer Inklusion leisten. Als längerfristige Systemwirkungen des Projekts wird die Implementierung von auf systematische und methodische Reflexion von komplexen pädagogischen Situationen ausgerichteten Praktikumsbegleitseminaren erwartet. Die Hochschulen verändern ihre Praktikumsbegleitveranstaltungen und richten sie am Leitbild einer reflektierten inklusiven Praxis aus. Sie qualifizieren MitarbeiterInnen und Praktikumslehrkräfte durch Fortbildungen entsprechend. Die Bereitschaft zur reflektierenden Auseinandersetzung mit Vielfalt im Bildungssystem wird erhöht.
Beschreibung (engl.)
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Bericht