Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Kampa, Nele Nicole; Dr. Dipl.-Päd. Hochschulprof
Projektleitung intern
Kampa, Nele Nicole; Univ.-Prof. Dr. Dipl.-Päd.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Guill, Karin; Dr. / IPN – Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik
Köller, Olaf; Prof. / IPN – Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik
Roloff-Bruchmann, Janina; Dr. / IPN – Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik
Weber, Christoph; Dr. / Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Winterle, Freya;
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Laufzeit
2020 – 2024
Beschreibung
Das Forschungsprojekt ist an dem Projekt Intervention im Mathematik zur professionellen Unterstützung leistungsschwacher Schülerinnen und Schüler (IMPULSE) angegliedert. IMPULSE untersucht das Potential verschiedener Ansätze zur Förderung leistungsschwacher Schüler:innen an der sensiblen Stelle des Übergangs in die weiterführende Schule im Fach Mathematik. In PULS:E wird die spezifische Thematik Selbstwirksamkeit von Lehrkräften bezüglich des Umgangs mit leistungsschwachen Schüler:innen sowie die Unterrichtswahrnehmung dieser Schüler:innen beleuchtet. Hierbei werden prominente Heterogenitätskategorien wie sozioökonomischer Hintergrund, Migration und Geschlecht in die Betrachtung eingebunden. Des Weiteren wird mit dem Kooperationsprojekt das deutsche Forschungsvorhaben auf Österreich erweitert. Ziel des Projektes ist es, differenzierte Ergebnisse zur Determinanten des Unterrichts bezogen auf leistungsschwache Schüler:innen, auch im Rahmen der Lehrerprofessionalisierung, zu generieren.

Im Rahmen der Kooperation werden (a) die Daten des deutschen Projekts zur Selbstwirksamkeit der Lehramtsstudent:innen sowie (b) Daten einer österreichischen Erhebung zur Selbstwirksamkeit der Lehramtsstudent:innen verwendet. Zusätzlich werden Sekundäranalysen mit den Daten des Institut des Bundes für Qualitätssicherung im österreichischen Schulwesen (IQS) zur Unterrichtswahrnehmung von Schüler:innen durchgeführt. Die österreichische Studie wird an drei Standorten in Österreich durchgeführt und wird ca. 200 Lehramststudierende umfassen. Für die Erhebung werde Online-Fragebögen verwendet, welche im zweiten Schritt mit quantitativen Methoden ausgewertet werden. Das Forschungsdesign wird die Möglichkeit bieten, Vergleiche zwischen Deutschland und Österreich vorzunehmen. Abschließend wird (mit den deutschen Daten) die Auswirkung einer Intervention auf die Selbstwirksamkeit der die Intervention durchführenden Lehramtsstudierenden untersucht.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Plattner, Karin; HOL, Mag., BEd. / 7800 Institut für ALT Schulqualität und Innovation (ISI)
Projektleitung intern
Plattner, Karin; Mag. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Plattner, Karin; HOL Mag. BEd / 7800 Institut für ALT Schulqualität und Innovation (ISI)
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2017
Beschreibung
Nachfolgeprojekt zu: TWF-Projekt: Lernen aus Projekten – Nachhaltige Schulentwicklung durch professionelle Lerngemeinschaften. Das Projekt wurde beim TWF unter dem Titel „Lernen aus Projekten Nachhaltige Schulentwicklung durch Professionelle Lerngemeinschaften“ beantragt. Nachdem vor allem die erste Analysephase des Projektes gezeigt hatte, dass eine wissenschaftstheoretische Verortung des Begriffes einer NSE nicht vorlag, erfolgte für die erste Phase des Projektes eine diesbezügliche Schwerpunktsetzung. Auf der Basis der nun formulierten Definition bzw. validierter Kriterien für eine NSE, soll nun untersucht werden, wie einerseits bereits im Ausbildungskontext Grundlagen zur Befähigung dazu gelegt werden können bzw. andererseits wie sich insbesondere die Etablierung von Professionellen Lerngemeinschaften und die Auseinandersetzung mit einem verbindenden Wertekodex innerhalb eines Kollegiums konkret im Hinblick auf eine NSE am Schulstandort auswirken.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Dimai, Bettina; Dr.
Projektleitung intern
Dimai, Bettina; Dr. Hochschulprof
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kranebitter, Marliese; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2024
Beschreibung
Ausgehend von der Vision des Fördergebers eines nachhaltigen Erwerbs von Bildung für alle Kinder und Schüler*innen in einem angst- und gewaltfreien Umfeld verfolgt das Projekt auf der intrapersonalen, interpersonalen und organisationalen Ebene ausbildungsübergreifend eine Förderung der psychosozialen Gesundheit, der Kompetenz- und Persönlichkeitsstärkung und des angstfreien Wohlbefindens von Pädagog*innen und Kinder bzw. Schüler*innen.

Das Projekt setzt methodisch an drei unterschiedlichen, interdependenten Bereichen an:

Es erfolgt eine Kompetenzerweiterung für Prävention und Krisenmanagement durch die fachliche Qualifizierung der Pädagog*innen zu den Themen Gewalt und (Cyber)Mobbing-Prävention. Hier wird u.a. auf bestehende Konzepte („Golden Standards“), Handreichungen, Werkzeuge und online Materialien des özeps und bm:bwf zurückgegriffen und durch die Modulreihe „Sicherheit für Pädagog*innen“ und um online Formate zum Thema Gewalt und (Cyber-)Mobbing erweitert. Bedarfsorientiert wird an personenbezogenen überfachlichen Kompetenzen, als auch an einer professionellen, pädagogischen Beziehungshaltung (durch SCHILF, SCHÜF und dem Projektschwerpunkt „Bei-, Mit-, Füreinander“ im zweiten Jahr) gearbeitet. Der Lehrgang „Werteorientiertes Unterrichten“ wird um den Schwerpunkt Gewaltprävention ergänzt.
Es erfolgt eine Schul-/Organisationsentwicklung am jeweiligen Standort. Es wird ausgehend von einer Ist-Stand-Analyse an ausgewählten, passgenauen Schwerpunkten gearbeitet, um den Kindergarten oder die Schule zu einer angst- und gewaltfreien Lern- und Arbeitsraum zu gestalten. Diese Arbeit umfasst die strukturelle Seite (Grenzen, Regelns, Vereinbarungen, Aufbau eines multiprofessionellen Krisenteams, Leitfaden für ein Krisenmanagement, …) und die kulturelle, psychosoziale Seite (Aufbau einer Vertrauens- und Kommunikationskultur auf allen Ebenen und für alle Akteure wie Schulleitung, Lehrkräfte, Kinder/Schüler*innen, Unterstützungspersonen, Erziehungsberechtigte) von Veränderung- und Entwicklungsprozessen (Johner/Bürgi/Längle 2018: 22).
Es erfolgt eine Vernetzung von Akteur*innen, Institutionen und Expert*innen zu diesem Thema, um einen Lernen von- und füreinander zu ermöglichen. Im Laufe des Projekts wird am Aufbau von bildungsregionalen Kooperations- und Unterstützungsstrukturen gearbeitet, die sichtbar und transparent für alle Tiroler Ausbildungsstätten online dargestellt und gepflegt werden.

Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Benoist-Kosler, Barbara; MA Prof. / 7500 Elementarpädagogik
Projektleitung intern
Benoist-Kosler, Barbara; Dr.phil. Hochschulprof MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2021
Beschreibung
Die Erhebung der spezifischen Sichtweisen von Kindergartenkindern zu deren Zukunftsvorstellungen, dem Mensch-Natur-Verhältnis und dem Verhältnis der Menschen untereinander, erfolgte mittels Philosophier-Runden in ausgewählten Kindergärten, die bereits Zugänge zum Philosophieren mit Kindern haben. Die Gesprächsleitung übernahm die den Kindern vertraute Pädagogin. Den Philosophier-Runden vorangestellt war eine Vorstudie mittels Bildbetrachtung und Gruppengespräch mit Kindergartenkindern in ausgewählten Kindergärten. Zu den erhobenen Daten aus der Vorstudie wurden Gesprächsprotokolle angefertigt, sequenziell transkribiert und mittels Qualitiativer Inhaltsanalyse (Kuckartz 2016, Mayring 2015) ausgewertet. Die Daten aus den Philosophier-Runden sind vollständig transkribiert und werden unter zu Hilfenahme der dokumentarischen Methode (Bohnsack 2003, Bohnsack et al 2007) ausgewertet und interpretiert. Auf Basis der Ergebnisse der empirischen Untersuchung und theoretischen Überlegungen
erfolgt die Ausarbeitung, wie Kindergärten im Sinne des „whole system approach“- Ansatzes einen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung und zur Ermöglichung von Bildung für eine
nachhaltige Entwicklung leisten können.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Nimmerfall, Günter; BEd MA. / ZEN200 Zentrum für Forschung und Wissensmanagement
Projektleitung intern
Nimmerfall, Günter; BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Feistmantl, Michael; BEd Dipl.-Päd. MA. / ZEN200 Zentrum für Forschung und Wissensmanagement
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2014 – 2018
Beschreibung
Die Ziele des Projektes liegen auf verschiedenen Ebenen. Dazu ist es notwendig das Konzept eines durchgehenden, konsistenten ePortfolios kurz aufzuzeigen. Die Grundidee, wie sie der niederösterreichische Pädagoge (Groißböck, 2012) in seiner Masterthesis ausführlich beschreibt, liegt darin, die über die gesamte Schullaufbahn bis zur Matura erarbeiteten Artefakte zu sammeln und je nach gestellter Anforderung in einer ePortfolioansicht zusammenzustellen. Es liegt nahe, das so geführte Portfolio im Studium an der Pädagogischen Hochschule weiterzuführen umso weiterhin Zugriff auf die Arbeiten der vorangegangenen Ausbildung zu haben. In weiterer Folge steht dem Sammeln aller (vieler) Ergebnisse des Studiums nichts entgegen. Gröissböck spinnt den Gedanken weiter und nimmt Bezug auf die PädagogInnenbildung Neu bei der nach dem Bachelorabschluss, begleitet von MentorInnen, die Induktionsphase und der Masterabschluss gefordert wird. In dieser Berufseinstiegsphase ist es natürlich von Vorteil wenn auf die erarbeiteten Werke der vorangegangenen Ausbildung einfach und dauerhaft zugegriffen werden kann. Es entsteht kein Systembruch von Studium zum Unterrichten. (Groißböck, 2012)
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Symeonidis, Vasileios; PhD
Projektleitung intern
Schneider, Klaus; Mag. BEd Hochschulprof. Ing. PhD
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Haas, Elisabeth; Mag. PhD / Pädagogische Hochschule Edith Stein
Symeonidis, Vasileious; PhD / Pädagogische Hochschule Steiermark
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Edith Stein
Universität Innsbruck
Laufzeit
2020 – 2021
Beschreibung
Mit dem Bundesrahmengesetz BGBI. I Nr. 211/2013 wurden die gesetzlichen Grundlagen für die angeleitete Berufseinführung im Rahmen der Induktionsphase geschaffen. Vertragslehrpersonen im ersten Dienstjahr werden durch Mentor*innen in den unterschiedlichen Schultypen begleitet. Ziel der Einführung der Induktionsphase war laut der Empfehlungen der Expert*innengruppe der Lehrer*innenbildung Neu die Schaffung einer persönlichen, professionsbezogenen und sozialen Unterstützung der Berufseinsteiger*innen. Im Beitrag werden erste Erkenntnisse zur Umsetzung der Induktionsphase nach einer Befragung von Berufseinsteiger*innen im Verbund Lehrer*innenbildung West dargelegt. Die Forschungsfragen lauten: Wie zeigt sich der Professionalisierungsprozess der Lehrer*innen beim Berufseinstieg und wie können Schulen, Ausbildungsinstitutionen und Bildungsdirektionen die Professionalisierungsprozesse von Berufseinsteiger*innen unterstützen? Die Daten sind mittels semi-strukturierte Interviews mit Berufseinsteger*innen (N= 15) im Rahmen der begleitenden Lehrveranstaltungen an der Pädagogische Hochschule Tirol und an der Kirchliche Pädagogische Hochschule Edith Stein im September/Oktober 2019 und im Februar/März 2020 erhoben. Die Inhalte dieser Aussagen bilden für die weitere Qualitätsentwicklung, z. B. Schulmanagement, begleitende Lehreveranstaltungen der Induktionsphase an den Hochschulen, Hochschullehrgang Mentoring, eine dialogorientierte Basis für Ausbildungsinstitutionen und Schulbehörden.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Hlavácek, Karel; Dr.
Projektleitung intern
Vötsch, Mario Martin; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Resinger, Paul; Mag. Dr. BEd Hochschulprof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
Das Projekt untersucht, welche Bedingungen und Möglichkeiten der Entrepreneurship Education (EE) für junge Lehrkräfte in der Induktionsphase gegeben sind. YETI ist die logische Weiterführung des PIETE-Projekts, in dem es um EE in der Lehramtsausbildung geht und das Ende 2021 auslaufen wird. Das Projekt ist eine strategische Partnerschaft mit Partnern aus Österreich (PHT), Deutschland (Univations GmbH, Halle), Polen (Universität Bielsko-Biala), Ungarn (Universität Szeged), Belgien (Bantani Education) und Niederlande (UIIN). Den Projekt-Lead übernimmt die Technische Universität Ostrava aus Tschechien.

Konkrete Forschungsfrage und Ziel: Die PHT wird im Rahmen des Projekts („Intellectual Output 4“) untersuchen, was die großen Herausforderungen für die Umsetzung von Entrepreneurship-Kompetenzen in der Induktionsphase sind. Ziel ist es, ein praxisorientiertes Handbuch zu erstellen, das jungen Lehrkräften hilft, das in der Erstausbildung erworbene Wissen konkret anzuwenden. Es geht also um den Transfer von EE aus der Hochschule ins Klassenzimmer.

Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Heis, Elisabeth; Dr. OStR Prof. / 7100 Primarpädagogik
Mascotti-Knoflach, Silvia; Dr. Prof. / 7100 Primarpädagogik
Projektleitung intern
Mascotti-Knoflach, Silvia;
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2018
Beschreibung
Die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Pädagogen/innen steht gegenwärtig zweifellos in einer herausfordernden Situation. Das Buch will einen Beitrag dazu leisten, mit realistischem Blick auf den Pädagogen(innenalltag kon-krete Handlungsimpulse für eine angeleitete Praxisanaly-se und/oder Selbstreflexion zu setzen, die für angehende Pädagog/innen und solche mit längerer Berufserfahrung persönlichkeitsstärkende Maßnahmen beinhalten. Dies erfolgt vor einem wissenschaftlichen Hintergrund der beiden Autorinnen, die solche Projekte bereits in der Praxis begleitet, evaluiert und publiziert haben. Auf diese Weise soll eine Vernetzung pädagogischer Theorien mit dem Schul-und Erziehungsalltag ermöglicht werden.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Fridrich, Christian; HS. Prof. Mag. Dr. / Pädagogische Hochschule Wien
Projektleitung intern
Oberrauch, Anna; Mag. PhD
Interne Projektmitarbeiter/innen
Dür, Martin; Mag. PhD.
Hofmann, Paul; Mag. Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
Schon sehr früh sind junge Menschen dazu angehalten, ökonomisch geprägte Alltags- und Lebenssituationen zu bewältigen und mitzugestalten, sei es im Bereich des Konsums, des Haushalts, der Arbeitswelt und der Gesellschaft im Allgemeinen (Sitte 2001, S. 164; Tafner 2015, S. 682ff.). Eine Befähigung zur Orientierung, zur Bildung einer begründeten und ethisch fundierten Meinung sowie zur mündigen Mitwirkung an wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Prozessen ist daher unbedingt erforderlich (Fridrich 2017, S. 135ff.).
Der Themenbereich „Geld und Finanzen“ ist in diesem theoretischen Kontext besonders wichtig, weil er eine essenzielle Querschnittsmaterie für die vier Ebenen der Konsum-, Haushalts-, Arbeits- und Gesellschaftsökonomie darstellt und daher nicht losgelöst oder gar isoliert von ihnen betrachtet und bearbeitet werden kann. Doch nicht nur theoretisch, sondern auch für die Lebenswelten der jungen Menschen hat dieser Themenbereich eine besondere Bedeutung. Die Sensibilisierung für ein eigenverantwortliches und lebensgestaltendes Wirtschaften sowie die Bereitschaft zu gesellschaftlicher Partizipation begünstigt nicht zuletzt auch die individuelle Emanzipation (Ulrich 2000, S. 11ff.; UNESCO 2009; Hentig 2003, S. 222ff.; Klafki 1993, S. 52). Eine derart verstandene ökonomische Bildung kann folgendermaßen verstanden werden: Wirtschaft wird in die Gesellschaft eingebettet und somit von jedem Menschen als mitgestaltbar betrachtet. Damit wird die reflektierte Lebensgestaltung und Weltaneignung von jungen Menschen zu einem zentralen Bildungsziel, im Rahmen dessen die Entfaltung der Orientierungs-, Urteils- und Handlungsfähigkeit eine wichtige Rolle spielt (GESÖB 2017, S. 56f.). Dies betrifft auch den Bereich „Geld und Finanzen“ (Arthur 2012).
Hingegen schließen die auf ausschließlichen Kosten-Nutzen-Kalkülen, monetären Optimierungsansätzen und bloßen neoklassischen Bewältigungsstrategien beruhenden Entwicklungs- und Bildungsprogramme nicht an integrative und disziplinübergreifende sozialwissenschaftliche Forschungstraditionen an und gehen an den stark ökonomisch geprägten Alltags- und Lebenswelten von (jungen) Menschen vorbei. Ökonomistischen und krisenhaften Entwicklungen gilt es eine lebensdienliche, nachhaltige, ethisch orientierte und sozial gerechte Ökonomie und ökonomische Bildung entgegenzuhalten (Engartner & Krisanthan 2014; Hedtke 2014; Weber 2014). Dafür ist das Interesse von Jugendlichen erfahrungsgemäß groß, denn es geht hierbei vor allem um die gegenwärtige und künftige Bewältigung von ökonomisch geprägten Lebenssituationen.

Für dieses Projekt werden aus einer Lehrplananalyse (Lehrplan 2000 und eben in Gestaltung befindlicher Lehrplan) und einer Analyse von externen Vorschlägen (OECD 2015) in Kombination mit den Prinzipien einer lebensweltorientierten ökonomischen Bildung (Fridrich & Hofmann-Schneller 2018) forschungsbasiert relevante Themen für den Unterricht abgeleitet.Die Ausarbeitung der Lehr-Lern-Arrangements erfolgt für die Sekundarstufe I und II (NMS, AHS-Unterstufe und AHS-Oberstufe), weil hier lebensweltlich und praktisch anwendbare Unterrichtsbeispiele zum Themenbereich „Geld und Finanzen“ erforderlich sind. Nach Möglichkeit werden auch bislang publizierte Materialien der OeNB in die Lehr-Lern-Arrangements sinnvoll integriert.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Auer, Karl Heinz; MMMag. DDr. Prof. / ZEN200 Zentrum für Forschung und Wissensmanagement
Projektleitung intern
Auer, Karl Heinz; Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2014 – 2016
Beschreibung
Erstellung einer Publikation für Lehrerinnen und Lehrer an den Schulen, für Studentinnen und Studenten der Pädagoginnen- und Pädagogenausbildung an Hochschulen und Universitäten und für Schuldirektionen und Schulbehörden mit einer kompetenten und zielgruppenorientierten Darstellung des Schulrechts in Öster-reich unter Berücksichtigung der neuesten Gesetzeslage. Die Publikation ist sowohl als Handbuch zu schnellen Nachschlagen gedacht als auch zur vertieften Beschäftigung mit den vielen Fragen im Kontext von Recht und Schule. Projektdauer WS 2014/15 bis Ende SS 2016.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht