Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Vötsch, Mario Martin; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Vötsch, Mario Martin; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Hotarek, Ingrid; Dr.phil. BEd M.A. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2025
Beschreibung
Das Forschungsprojekt fragt nach den Gelingensbedingungen für den inklusiven Unterricht an den Tiroler Berufsschulen, der vor zwanzig Jahren durch die Einführung der Individuellen Berufsausbildung (IBA) grundgelegt wurde. Auch wenn die IBA seitdem oft als Erfolgsmodell bezeichnet wird, gibt es nach wie vor eine Reihe von Herausforderungen und Schwierigkeiten in der Umsetzung. Dies fängt beim begrifflichen Verständnis von Inklusion an und zeigt sich in der täglichen Herausforderung des kompetenzorientierten Unterrichts ebenso wie in Abstimmungsschwierigkeiten unter den beteiligten Institutionen. Daher sollten in einem qualitativen Forschungsdesign die Perspektiven von drei zentralen Akteursgruppen erhoben werden. Die Befragung aller Tiroler IBA-Koordinator:innen sollte im Rahmen von Fokusgruppen einen Überblick über die dringendsten Probleme des inklusiven Unterrichts ermöglichen. Sodann werden zwei bis drei Berufsschulen als Fallbeispiele genauer untersucht, um kontextspezifische Zugänge und Unterschiede aufzuzeigen. Am Ende sollten die Ergebnisse einen empirisch fundierten Überblick über die Bedarfe der inklusiven Bildung an den Tiroler Berufsschulen ermöglichen, der für die handelnden Akteure in ihrer Praxis Orientierung schafft und somit hilft, die betroffenen Jugendlichen bestmöglich zu fördern.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Seufert, Sabine; Prof. Dr. / Universität St. Gallen (HSG), Institut für Bildungsmanagement und Bildungstechnologien, (IBB-HSG)
Projektleitung intern
Vötsch, Mario Martin; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Steiner, Anja; Mag. Dr. Dipl.-Päd. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Bernd, Gössling; Prof. Dr. / Universität Innsbruck – Bereich Wirtschaftspädagogik, Institut für Organisation und Lernen – Bereich Wirtschaftspädagogik
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2024
Beschreibung
Die Ziele des Projektes sind die Implikationen der digitalen Transformation auf die Lernortkooperation (LOK) zu adressieren und darauf aufbauend Zukunftsmodelle der LOK gemeinsam mit den Akteuren in der Berufsbildung zu entwickeln, um die Potenziale der fortgeschrittenen Digitalisierung (insbes. Data Analytics/ Learning Analytics und Künstliche Intelligenz) für Bildungsprozesse in einer Netzwerkökonomie nutzen zu können. In diesem Bereich ist ein länderübergreifendes Zusammenarbeiten in der Berufsbildung, in den sog. DACH Ländern (Deutschland, Österreich und Schweiz) von großem Vorteil, um die Synergieeffekte der mittlerweile zahlreichen Pilotprojekte und Good Practices zusammen zu führen sowie neue Zukunftsmodelle LOK zu entwerfen, zu explorieren und zu validieren.

Da zahlreiche Berufsfelder in der Berufsbildung sehr stark betroffen sind durch die Veränderungen der fortgeschrittenen Digitalisierung, können mit diesem Projekt Synergien zwischen den Lernorten (Betrieb, Schule, überbetriebliche Kurse sowie auch den beteiligten Hochschulen/Universitäten als Ausbildungsstätte) im Transformationsprozess geschaffen werden. Für die beteiligten Hochschulen/Universitäten in der Schweiz, Deutschland und Österreich können damit bildungsstufenübergreifende Effekte erzielt werden. Die universitäre Ausbildung von künftigen Lehrpersonen wird damit bereits zum aktiven Gestalter im Transformationsprozess. Die beteiligten Berufsfachschulen sind ebenfalls am Puls der Zeit und können im Netzwerk einen Kompetenzaufbau intensivieren, dabei auch den Lehrberuf in seiner Attraktivität fördern. Kaufmännische Tätigkeiten sind gerade durch die fortgeschrittene Digitalisierung betroffen und künftige Lehrpersonen möglichst frühzeitig einzubinden. Institutionelle Ziele sind daher, Ressourcen zu teilen, Expertise aufbauen sowie die Visibilität der Berufsbildung insgesamt erhöhen zu können.

Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Kosler, Thorsten; Dr. Hochschulprof.
Projektleitung intern
Kosler, Thorsten; Dr. Hochschulprof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Reiter, Christine; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2024
Beschreibung
Sprachbildung im Sachunterricht am Beispiel forschenden Lernens zum Thema Hören

Im Projekt «Primarhörer» (PHT 2128) wurde ein Unterrichtsentwurf für forschendes Lernen zum Thema «Wie hören wir?» im Sachunterricht entwickelt und erprobt. Der Entwurf hat sich in der Erprobung als erfolgreich erwiesen. Die Analyse der Daten wird 2023 abgeschlossen. Auf Basis der erfolgreichen Erprobung wurde eine Fortbildung entwickelt. Die Fortbildung ist bereits mehrfach durchgeführt worden. Es gab sehr positive Rückmeldungen zur Fortbildung. Im Rahmen dieses Projektes soll der Unterrichtsentwurf und die Fortbildung nun so um sprachbildende Elemente ergänzt werden, dass der Unterrichtsentwurf fachlichen Anforderungen an einen sprachbildenden Sachunterricht entspricht. Die Fortbildung soll so gezielt zu einer exemplarischen Einführung in forschendes Lernen und in Sprachbildung im Sachunterricht am Beispiel des Themas «Wie hören wir?» erweitert werden.

Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Festman, Julia; HS.Prof. Mag. PhD.
Projektleitung intern
Festman, Julia; Mag. Hochschulprof PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
HAAS, Claudia; Mag. BEd Prof.
Reiter, Christine; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2025
Beschreibung
Zentrale Forschungsfrage(n): An das Bildungssystem werden aktuell massiven Anforderungen gestellt, die mit den Folgen der COVID-19 Pandemie und den durch den Ukrainekrieg ausgelösten Flüchtlingswellen im Zusammenhang stehen. „Alte“ Anforderungen wie sprachliche Bildung und durch PISA gerade die Lesekompetenzförderung sind nach wie vor noch nicht ansatzweise erfüllt. Der umfassenden, „krisenresistenten Sprachförderung“ fällt dabei eine zentrale Rolle zu, die sowohl die Gemeinschaft (Klassenstruktur, Integration) als auch das Individuum (Diversität, Differenzierung) bedenkt. Somit stellt sich die Frage: Wie kann spezifisch in der Volksschule auf diese vier Anforderungen (COVID-19 Pandemie-Effekte, neue Flüchtlingswelle aus der Ukraine, umfassende sprachliche Bildung und Lesekompetenzförderung) nachhaltig reagiert werden? Dabei soll auch die sozio-emotionale Entwicklung (Selbstkonzept- und Selbstwirksamkeitsentwicklung, Gespräche über Krisen, Lernfreude und Feedbackmöglichkeiten) berücksichtigt werden.

Das Ziel des Forschungsprojekts ist herauszufinden, wie mit der Komplexität der aktuellen Anforderungen an das Unterrichten in der Volksschule, geprägt von grundsätzlichen Anforderungen der Kompetenzentwicklungen im Bereich sprachliche Bildung und Lesen und durch plötzlich auftretende Krisen (COVID-19 Pandemie, Ukrainekrieg) zusätzlich erschwert, produktiv und effektiv umgegangen werden kann.

Erarbeitet, adaptiert und untersucht (evaluiert) werden sollen Unterrichtskonzepte

im Bereich der sprachlichen Bildung und Sprachförderung (insbesondere Wortschatzförderung, Bildungssprache, Sprechen)
mit Integration von Mehrsprachigkeit, d.h., ein ressourcenorientierter Umgang mit Mehrsprachigkeit (im Regelunterricht, in Förderklassen und in der Sommerschule),
gestützt durch fächerübergreifende Ansätze für die Lesekompetenzentwicklung und einem Konzept für strategisches Arbeiten mit Texten und
ergänzt durch digitale Lern- und Lehrunterstützungshilfen (mehrsprachige Webseiten, Hörstifte, Übersetzungsapps, etc).
Betrachtet werden soll dabei zum einen der Aspekt der Lernformen (Gruppenkonstellationen, Individualisierung und Differenzierung)

Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Baumann, Simone; Dr.phil.
Projektleitung intern
Baumann, Simone; Dr.phil. Hochschulprof
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2026
Beschreibung
Das Projekt fußt auf dem aktuellen Profession(alisierung)sansatz der Meta-Reflexivität (u.a. Cramer, 2023, 2020, 2019). Im Kontext dieses Ansatzes, der Profession(alisierung) ganzheitlich, in der Verzahnung von struktur- und kompetenztheoretischen sowie biographischen Perspektiven in den Blick nimmt, ist (Meta-)Reflexivität ein wesentliches Merkmal einer professionellen Lehrpersonenidentität, nicht zuletzt zentral für pädagogisch-professionelle Haltung(sentwicklung) (Kurbacher, 2006, 2008), Reflexion ein wesentlicher Teil pädagogisch-professionellen Handelns (u.a. Aufschnaiter et al., 2019; Kunze, 2021; Schlee, 2021; Schneider, 2016). Wichtig ist, dass Reflexion zielgerichtet und unter Verwendung relevanter Inhalte erfolgt (Jay & Johnson, 2002) und Reflexivität entsprechend zielgerichtet sowie professionsspezifisch angebahnt und weiterentwickelt wird. Wenngleich Konsens über die Bedeutsamkeit sowie zahlreiche Vorschläge zur Förderung und Beschreibung von Reflexion und Reflexivität existieren, sind die Begriffe resp. das dahinterstehende Konzept von großer Vagheit gekennzeichnet – sowohl seitens (angehender) Lehrpersonen als auch seitens ihrer Ausbilder. Dabei ist eine klare Reflexionsideologie entscheidend für ihre Operationalisierung (Baumann, 2023; Klempin, 2019).
Überlegungen zu einer validen Konzeptionalisierung von Reflexion und Reflexivität werfen einerseits Fragen danach auf, welche Konzepte in aktuellen Bildungsinstitutionen vorherrschen und wie Reflexion und Reflexivität evaluiert werden (können). Aus der Forderung der gezielten Förderung von Reflexivität lässt sich andererseits ein konzeptionelles Desiderat für die hochschuldidaktische Entwicklungsforschung ableiten.
Das Projekt „Meta-)Reflexivität in der Lehrpersonenprofessionalisierung“ verfolgt daher sowohl theoretische als auch konzeptionelle Ziele: Zunächst soll untersucht werden, welche Konzeptualisierungen von Reflexion und Reflexivität bei Akteuren der Bildungswissenschaft existieren und wie sie aktuell operationalisiert und evaluiert werden. Darauf aufbauend (induktiv) soll ferner theoriebasiert (deduktiv), u.a. rekurrierend auf Kompetenzmodelle (z.B. Kunter et al., 2011) ein valides Konzept für Reflexivität (Reflexionskompetenz) modelliert und ein Konzept für die Operationalisierung theoretisch fundierter sowie zielgerichteter Förderung von Reflexionskompetenz angehender Lehrpersonen der pädagogischen Hochschule (Tirol) entwickelt werden. In einem Mixed Method Design (z.B. Creswell & Plano Clark, 2011) werden darüber hinaus Curricula mit Blick auf Reflexions- und Reflexivitätsförderung analysiert und Daten zu subjektiven Theorien (z.B. Grotjahn, 1998) zum Thema Reflexion und Reflexivität sowie zu Reflexionsförderkonzepten von Hochschulehrpersonen erhoben und qualitativ-quantitativ ausgewertet. Wissensstände zum Konzept und zur Bedeutung von Reflexion und Reflexivität von Seiten der Studierenden werden ebenfalls erhoben, studentische Reflexionskompetenzniveaus über schriftlich externalisierte Reflexionsprozesse mittels eines Reflexionsmodells (Baumann, 2023; Baumann, 2024/angenommen) analysiert.
Ausgehend vom Design-based Research Ansatz (z.B. McKenney & Reeves, 2018), wird schließlich hochschuldidaktisch entwicklungsorientiert (z.B. Reinmann, 2020), d.h. konzeptionell, theoriegeleitet und praxisorientiert nach einem adäquaten Format für eine gezielte, theoretisch fundierte Förderung von (Meta-)Reflexivität geforscht. Für die (Weiter-)Entwicklung dieses anvisierten hochschuldidaktischen Konzepts werden die genannten Daten(-erhebungs- und -auswertungsmethoden) trianguliert.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Kováčová, Michaela; Dr.
Projektleitung intern
Meier, Jörg; Univ.-Prof. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Puchalová, Ingrid; Doc. PaedDr, PhD.
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2023
Beschreibung
Das Projekt verfolgt vier Ziele:

1. Entwicklung von Maßnahmen zur Steigerung medialer und fachdidaktischer Kompetenzen von sowohl slowakischen als auch österreichischen Lehramtsstudierenden, Lehrkräften und Dozent:innen für Deutsch als Fremdsprache (DaF) und Deutsch als Zweitsprache (DaZ) sowie Durchführung entsprechender Workshops.

2. Veröffentlichung einer Monografie über den Einsatz von AV-Medien im DaF-Kontext und ggf. weiterer wissenschaftlicher Aufsätze und fachdidaktischer Materialien, die die Dissemination der Ergebnisse unterstützen.

3. Intensivierung der Zusammenarbeit beider Partner in der angewandten Forschung über die Arten der Verwendung audiovisueller Medien im Unterricht.

4. Inhaltliche Ergänzung in den Studienplänen der Lehramtsstudiengänge in beiden Ländern (DaF/DaZ).

Erwartete Ergebnisse:

Verbesserung methodisch-didaktischer Kompetenzen der angehenden und bereits tätigen slowakischen und österreichischen Lehrkräfte im Umgang mit AV-Medien.

Ergänzung von Studienplänen im Bereich DaF/DaZ um relevante Inhalte an beiden Hochschulen, aufgrund der Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit.

Wissenschaftliche Publikationen und fachdidaktische Unterrichtsmaterialien.

Bei Bewährung des hybriden grenzüberschreitenden Unterrichtsformats (Workshop 3), Durchführung weiterer ähnlicher Lehrveranstaltungen

Zukünftige Beteiligung an einer geplanten internationalen Internetplattform zur Unterstützung außeruniversitärer Kontexte.

Durch die Synergieeffekte der Lehr- und Forschungskooperation soll die bereits bestehende Zusammenarbeit intensiviert und verdauert werden.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Baumann, Simone; Dr.phil.
Projektleitung intern
Baumann, Simone; Dr.phil. Hochschulprof
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2026
Beschreibung
Reflexivität ist ein zentrales Merkmal einer professionellen Lehrperson und nicht nur Ziel, sondern auch Weg der Professionalisierung (Müller, 2010, 2018). Reflexivität ist überdies zentral im Kontext von pädaggogisch-professioneller Haltung und kann zur Verzahnung von Theorie und Praxis beitragen (u.a. Baumann, 2024/angenommen; Christof et al., 2020; Day, 2004; Farrell, 2022; Korthagen, 2007; Kurbacher, 2006, 2008; Schön, 1983, 1987;). Trotz kritischer Perspektiven auf einen Reflexionsoptimismus, der an die Frage der Wirksamkeit von Reflexion stößt; auf die Nobilitierung von Reflexivität als Selbstzweck; auf die damit einhergehenden hohen Erwartungen an (zuweilen nur normativ beschreibbare) Reflexionsniveaus; auf Reflexion in der Professionalisierung als quasi-technologische Formel zur Wahrung einer Scheingewissheit (Reintjes & Kunze, 2022, 12), gilt sie nach wie vor als sine qua non pädagogischer Profession(alisierung) (u.a. Aufschnaiter & Blömeke, 2010; Häcker, 2022; Kunze, 2021; Völschow & Kunze, 2021).
Die Förderung von Reflexivität respektive Reflexionskompetenz und die damit verbundene Ermöglichung gezielter Reflexionsprozesse muss gründend (!) auf eine klaren Reflexionsideologie, die maßgebend für die Operationalisierung ist (Baumann, 2023; Klempin, 2019), ebenso in der Lehramtsaus- und weiterbildung verankert sein (z.B. Aufschnaiter et al., 2019; Roters, 2012; Schön, 1987) wie die Erfassung respektikve Evaluierung der Reflexionskompetenz(-Performanz) (Aufschnaiter & Blömeke, 2010; Weinert, 2001). Das vorliegende Projekt setzt an dieser Forderung an und fokussiert die Entwicklung und Evaluation eines Modells, das für die Erfassung von Reflexionskompetenz (Operationalisierung). Das bedeutet auch, dass die Beschreibung und Konzeptualisierung von Reflexivität und Reflexion für (angehende) Lehrpersonen transparent und erfahrbar gemacht werden muss. Das Projekt setzt an zahlreichen Konzepten von Reflexions(kompetenz)modellen an (u.a. Abels, 2011; Akbari et al., 2010; Baumann, 2023; Hatton & Smith, 1995; Klempin, 2019; Roters, 2012) und nimmt hierzu die Fachdidaktik Englisch als Ausgangspunkt (u.a. nach Baumann, 2023; Baumann, 2024/angenommen) zur Modellierung eines fächerübergreifenden sowie im bildungswissenschaftlichen Bereich nutzbaren Reflexionsmodells in den Blick.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Meier, Jörg; Univ.-Prof. Dr.
Projektleitung intern
Meier, Jörg; Univ.-Prof. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2025
Beschreibung
Von Überlegungen einer diskurs- und kulturhistorisch ausgerichteten Sprach- und Mediengeschichte ausgehend, soll aus verschiedenen Perspektiven aufgezeigt werden, wie Lernen mithilfe von historischen Zeitungen gelingen kann. Der sich nicht erst im 21. Jahrhundert abzeichnende Medien- und Sprachwandel wird dabei zum Anlass genommen, die Rolle des Mediums Zeitung kritisch zu reflektieren.
Einige wichtige Ziele des Projekts:

Erforschung der historischen Presse anhand eines exemplarisch ausgewählten Periodikums auf verschiedenen Ebenen und im Kontext mehrerer Disziplinen: Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaft und ihre Didaktik, Medienwissenschaft und ihre Didaktik.

Mit Hilfe soziolinguistischer und soziokultureller Analysen soll der multiethnische Kontext einer mehrsprachigen Region an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, im Kontext politischer, sozioökonomischer und wirtschaftlicher sowie kultureller Entwicklung, mit dem Schwerpunkt deutsche Sprache und Kultur, untersucht werden.

Untersuchung von (historischer) Mehrsprachigkeit und Multiethnizität (deutsch – jiddisch – ungarisch – slowakisch) in journalistischen und literarischen Texten sowie in der Werbung auf verschiedenen Ebenen und didaktische Aufbereitung der Ergebnisse: Orthographie, Lexik, Wortbildung, Syntax, Text und Diskurs.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Rehm, Waltraud; Mag. BEd
Projektleitung intern
Rehm, Waltraud; Mag. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kosler, Thorsten; Dr. Hochschulprof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2025
Beschreibung
Das vorliegende Projekt beschäftigt sich mit dem Ökosystem Bach als Lerngegenstand für den Sachunterricht der Volksschule. Obwohl Bäche eine große Artenvielfalt aufweisen, haben Kinder oft nur wenig Kenntnis von den Bedingungen und Anpassungen von Tieren an diesen Lebensraum.

Im Vorgehen folgt das Projekt dem in der Fachdidaktik etablierten Modell der Didaktischen Rekonstruktion. Dieses Modell bezieht die drei Teilbereiche Erfassung von Lernendenperspektiven, fachliche Klärung und didaktische Strukturierung so aufeinander, dass erfolgreiches Lernen von fachlichen Inhalten ermöglicht wird (Kattmann, 2019).

Welche Bedingungen herrschen in einem Fließgewässer und welche Strategien verfolgen Lebewesen, um damit zurechtzukommen? In einem ersten Schritt machen sich die Kinder Gedanken darüber, wie Tiere verhindern von der Strömung weggeschwemmt zu werden und auf welche Weise sie zu Nahrung gelangen. Die Erhebung der Schüler*innenvorstellungen erfolgt mittels Interviews, das Datenmaterial wird phänomenografisch analysiert (Marton & Booth, 1997).

Auf Basis der erhobenen Schüler*innenvorstellungen sowie der fachlichen Klärung wird ein didaktisches Konzept für naturwissenschaftlichen Unterricht entwickelt, das Bildung für nachhaltige Entwicklung sowie Lernen am außerschulischen Lernort Bach zentral miteinbezieht.
Der erarbeitete Unterrichtsentwurf wird in drei bis fünf Tiroler Volksschulklassen erprobt und evaluiert.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Habicher, Artur; HOL MA. / ZEN100 Zentrum für Fachdidaktik
Projektleitung intern
Habicher, Artur; BEd M.A. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Bucher-Spielmann, Petra; Mag. Dipl.-Päd. / ZEN100 Zentrum für Fachdidaktik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2018
Beschreibung
Von Oktober 2013 bis Dezember 2015 wurde im Projekt NAWIskript u.a. untersucht, inwieweit sich
das Verfassen von Texten durch SchülerInnen im naturwissenschaftlichen Unterricht auf die
Entwicklung der naturwissenschaftlichen Kompetenzen und auf ausgewählte Teilbereiche der Schreibkompetenz auswirkt. Im Untersuchungszeitraum wurden elf Lehrpersonen in die Methode des selbstständigen Schreibens im Rahmen von Projekttreffen eingeführt und in Folge haben die
SchülerInnen zehnmal selbstständig Texte verfasst. Ausgewählte Texte wurden von der Lehrperson
gemeinsam mit den SchülerInnen besprochen und überarbeitet. Einige Lehrpersonen haben außerdem SchülerInnentexte nach einer Einschulung mit Hilfe eines Auswertungsrasters analysiert und wurden so zu ExpertInnen für diese Methode.
Uns interessiert nun, inwieweit die Teilnahme an dem Projekt zu einer Veränderung des eigenen
Unterrichts auch nach Projektabschluss geführt hat. Zudem möchten wir herausfinden, ob und wie
die Lehrpersonen die Methode für sich adaptiert haben und welche Vor- und Nachteile sie in Bezug
auf diese Methode nennen. Zusätzlich möchten wir auch die Sichtweise der SchülerInnen auf die
Methode in den Blick nehmen und sie mit der Einschätzung der Lehrpersonen vergleichen. Studien belegen, dass Lehrpersonen bereits in den ersten Berufsjahren ein stabiles
Verhaltensrepertoire in ihrem unterrichtlichen Handeln aufbauen, das nicht mehr bewusst eingesetzt
wird, sondern weitgehend automatisch abläuft (Wahl, 2002). Eine Veränderung von Handlungen im
Unterricht erfordert Lernschritte, die wesentlich schwieriger sind, als die Ansammlung von neuen
Informationen (Grewe, 2007). Veränderungen scheinen nur dann einzutreten, wenn sich das
pädagogische Wissen der Lehrpersonen ändert, Reflexionsprozesse stattfinden können und positive
Beispiele das neu erworbene Wissen verstärken (Drexl 2014). Zudem ist ein gewisser Grad an
Frustrationstoleranz genauso wichtig wie Behutsamkeit und Zeit (Helmke, 2012). Erfahrungen von
Lehrpersonen und Forschungsergebnisse zeigen, dass Teamarbeit und wechselseitige Unterstützung
im LeherInnenteam für Veränderungen im Sinne von Unterrichtsentwicklung förderlich sind (u.a.
Müller, Andreitz, Krainer & Mayr, 2011), allerdings betont Helmke (2012), dass bei entsprechend
hoher Motivation auch eine einzelne Lehrperson an einer Schule ihren Unterricht weiterentwickeln
und damit zeitverzögert KollegInnen Impulse in Richtung Schulentwicklung geben kann. Aufgrund dieser Forschungsergebnisse gehen wir davon aus, dass die Teilnahme am Forschungsprojekt NAWIskript alle Voraussetzungen erfüllt, um eine gelungene Aufnahme der
Methode des selbstständigen Schreibens in die Handlungsroutine der Lehrpersonen zu ermöglichen
und damit zur Etablierung dieser Methode geführt hat.
Beschreibung (engl.)
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Bericht