Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Rehm, Waltraud; Mag. BEd
Projektleitung intern
Rehm, Waltraud; Mag. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kosler, Thorsten; Dr. Hochschulprof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2025
Beschreibung
Das vorliegende Projekt beschäftigt sich mit dem Ökosystem Bach als Lerngegenstand für den Sachunterricht der Volksschule. Obwohl Bäche eine große Artenvielfalt aufweisen, haben Kinder oft nur wenig Kenntnis von den Bedingungen und Anpassungen von Tieren an diesen Lebensraum.

Im Vorgehen folgt das Projekt dem in der Fachdidaktik etablierten Modell der Didaktischen Rekonstruktion. Dieses Modell bezieht die drei Teilbereiche Erfassung von Lernendenperspektiven, fachliche Klärung und didaktische Strukturierung so aufeinander, dass erfolgreiches Lernen von fachlichen Inhalten ermöglicht wird (Kattmann, 2019).

Welche Bedingungen herrschen in einem Fließgewässer und welche Strategien verfolgen Lebewesen, um damit zurechtzukommen? In einem ersten Schritt machen sich die Kinder Gedanken darüber, wie Tiere verhindern von der Strömung weggeschwemmt zu werden und auf welche Weise sie zu Nahrung gelangen. Die Erhebung der Schüler*innenvorstellungen erfolgt mittels Interviews, das Datenmaterial wird phänomenografisch analysiert (Marton & Booth, 1997).

Auf Basis der erhobenen Schüler*innenvorstellungen sowie der fachlichen Klärung wird ein didaktisches Konzept für naturwissenschaftlichen Unterricht entwickelt, das Bildung für nachhaltige Entwicklung sowie Lernen am außerschulischen Lernort Bach zentral miteinbezieht.
Der erarbeitete Unterrichtsentwurf wird in drei bis fünf Tiroler Volksschulklassen erprobt und evaluiert.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Habicher, Artur; HOL MA. / ZEN100 Zentrum für Fachdidaktik
Projektleitung intern
Habicher, Artur; BEd M.A. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Bucher-Spielmann, Petra; Mag. Dipl.-Päd. / ZEN100 Zentrum für Fachdidaktik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2018
Beschreibung
Von Oktober 2013 bis Dezember 2015 wurde im Projekt NAWIskript u.a. untersucht, inwieweit sich
das Verfassen von Texten durch SchülerInnen im naturwissenschaftlichen Unterricht auf die
Entwicklung der naturwissenschaftlichen Kompetenzen und auf ausgewählte Teilbereiche der Schreibkompetenz auswirkt. Im Untersuchungszeitraum wurden elf Lehrpersonen in die Methode des selbstständigen Schreibens im Rahmen von Projekttreffen eingeführt und in Folge haben die
SchülerInnen zehnmal selbstständig Texte verfasst. Ausgewählte Texte wurden von der Lehrperson
gemeinsam mit den SchülerInnen besprochen und überarbeitet. Einige Lehrpersonen haben außerdem SchülerInnentexte nach einer Einschulung mit Hilfe eines Auswertungsrasters analysiert und wurden so zu ExpertInnen für diese Methode.
Uns interessiert nun, inwieweit die Teilnahme an dem Projekt zu einer Veränderung des eigenen
Unterrichts auch nach Projektabschluss geführt hat. Zudem möchten wir herausfinden, ob und wie
die Lehrpersonen die Methode für sich adaptiert haben und welche Vor- und Nachteile sie in Bezug
auf diese Methode nennen. Zusätzlich möchten wir auch die Sichtweise der SchülerInnen auf die
Methode in den Blick nehmen und sie mit der Einschätzung der Lehrpersonen vergleichen. Studien belegen, dass Lehrpersonen bereits in den ersten Berufsjahren ein stabiles
Verhaltensrepertoire in ihrem unterrichtlichen Handeln aufbauen, das nicht mehr bewusst eingesetzt
wird, sondern weitgehend automatisch abläuft (Wahl, 2002). Eine Veränderung von Handlungen im
Unterricht erfordert Lernschritte, die wesentlich schwieriger sind, als die Ansammlung von neuen
Informationen (Grewe, 2007). Veränderungen scheinen nur dann einzutreten, wenn sich das
pädagogische Wissen der Lehrpersonen ändert, Reflexionsprozesse stattfinden können und positive
Beispiele das neu erworbene Wissen verstärken (Drexl 2014). Zudem ist ein gewisser Grad an
Frustrationstoleranz genauso wichtig wie Behutsamkeit und Zeit (Helmke, 2012). Erfahrungen von
Lehrpersonen und Forschungsergebnisse zeigen, dass Teamarbeit und wechselseitige Unterstützung
im LeherInnenteam für Veränderungen im Sinne von Unterrichtsentwicklung förderlich sind (u.a.
Müller, Andreitz, Krainer & Mayr, 2011), allerdings betont Helmke (2012), dass bei entsprechend
hoher Motivation auch eine einzelne Lehrperson an einer Schule ihren Unterricht weiterentwickeln
und damit zeitverzögert KollegInnen Impulse in Richtung Schulentwicklung geben kann. Aufgrund dieser Forschungsergebnisse gehen wir davon aus, dass die Teilnahme am Forschungsprojekt NAWIskript alle Voraussetzungen erfüllt, um eine gelungene Aufnahme der
Methode des selbstständigen Schreibens in die Handlungsroutine der Lehrpersonen zu ermöglichen
und damit zur Etablierung dieser Methode geführt hat.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Laimböck, Günther; Mag. BEd MA
Projektleitung intern
Laimböck, Günther; Mag. BEd MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2028
Beschreibung
In diesem Forschungsvorhaben, das dem Modell der Didaktischen Rekonstruktion verpflichtet ist, sollen die Vorstellungen von Tiroler Grundschüler:innen zu Andreas Hofer und seinen Mitstreiter:innen untersucht werden, woraus ein Unterrichtsentwurf im Sinne von historischem Lernen konzipiert werden soll.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Habicher, Artur; HOL MA. / ZEN100 Zentrum für Fachdidaktik
Projektleitung intern
Habicher, Artur; BEd M.A. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Struger, Jürgen; Ass.Prof.Mag.Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2017
Beschreibung
Im Projekt NAWIskript wurde untersucht, welche Auswirkungen das selbstständige Verfassen von
Texten durch SchülerInnen auf die Entwicklung der naturwissenschaftlicher Kompetenzen und auf
ausgewählte Teilbereiche der Schreibkompetenz hat. Im Interventionszeitraum (März 2014 bis Mai
2015) wurde in elf Versuchsklassen im naturwissenschaftlichen Unterricht zehnmal die Methode des
selbstständigen Schreibens zur Verarbeitung und Festigung der Inhalte eingesetzt.
Die Analyse der SchülerInnentexte zeigte kein einheitliches Bild. Die Effekte hinsichtlich Entwicklung
naturwissenschaftlicher Kompetenzen und Schreibkompetenz waren in den einzelnen Klassen
unterschiedlich stark ausgeprägt.
Drei Unterrichtseinheiten von zehn Einheiten, in denen Schreibinterventionen während des Projektes
NAWIskript umgesetzt wurden, waren bezüglich Durchführung des Unterrichts und Umsetzung der
Schreibintervention vom Projektteam vorgegeben. Die anderen sieben Einheiten sollten in ähnlicher
Form durchgeführt werden Der Unterricht samt Schreibinterventionen wurde von den Lehrpersonen
nach ihren Vorstellungen selbstständig geplant und umgesetzt. Auch der Schreibauftrag wurde von
ihnen formuliert.
Es soll nun erhoben werden, wie die einzelnen Lehrpersonen die Schreibinterventionen
methodisch-didaktisch umsetzten. Darüber hinaus soll die Einstellung der beteiligten Lehrpersonen zur Methode des selbstständigen Schreibens in Erfahrung gebracht werden. Die Ergebnisse dieser
Untersuchungen werden dann in Beziehung zu den Ergebnissen der einzelnen Versuchsklassen
gesetzt, um herauszufinden welchen Einfluss die didaktische Aufbereitung bzw. die Einstellung der
Lehrperson auf die Lerneffekte haben kann.
Schließlich sollen aus den Ergebnissen Hinweise für die Durchführung von gelungene
Schreibinterventionen, die Lerneffekte erwarten lassen, abgeleitet werden.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Madl, Alexandra; Mag. Dipl.-Päd. MA
Projektleitung intern
Madl, Alexandra; Mag. Dipl.-Päd. MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2025
Beschreibung
Diversität unter Lernenden und inklusive Bildung wurden lange vorwiegend in schulischen Kontexten diskutiert. Nun werden diese Themen, meist induziert durch Normen und Strategiepapiere, zunehmend nicht nur curricular sondern faktisch in der Lehrer:innenbildung thematisiert. Wie wird Diversität an Pädagogischen Hochschulen auf unterschiedlichen Ebenen verhandelt?
Mit einer intersektionalen Dispositivanalyse wird in einem Multi-Level- und Mixed-Methods-Design am Beispiel des Studiengangs Primarpädagogik an der PH Tirol der Frage nachgegangen, welches Verständnis unterschiedliche Akteur:innen von Diversität und inklusiver Hochschulbildung haben: Wer betrachtet welche Dimensionen wann weshalb als relevant und welche Konsequenzen hat das? Auch der Verhandlung von Diversität auf der Organisationsebene und in (nationalen) strategischen Dokumenten soll nachgegangen werden, um diese mit individuellen Wissensvorräten und Praxen in Beziehung zu setzen. In einer kritischen Reflexion der Konstruktion von Diversität an der Hochschule soll unter Einbeziehung gesellschaftlicher und bildungspolitischer Faktoren nach Möglichkeiten gesucht werden, Organisationskultur, Strukturen und Praxen an Pädagogischen Hochschulen diversitätssensibel, inklusiv und gleichzeitig effizient zu gestalten, um die Professionalisierung aller Studierenden für die Schule in einer vielfältigen Gesellschaft weiterzuentwickeln.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Reiter, Christine; Mag. / ZEN100 Zentrum für Fachdidaktik
Projektleitung intern
Reiter, Christine; Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Meier, Jörg; Univ.-Prof. Dr. / ZEN100 Zentrum für Fachdidaktik
, ; / ZEN100 Zentrum für Fachdidaktik
Rauchegger-Fischer, Claudia; Mag. OStR Prof. / ZEN100 Zentrum für Fachdidaktik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2019
Beschreibung
Ausgehend von den zur Verfügung stehenden Ergebnissen der BIST- Überprüfungen wird eine
nachhaltige Fortbildungsreihe für den Deutschunterricht im Kompetenzbereich Schreiben konzipiert
und durchgeführt. Eine Optimierung der Fortbildungsreihe erfolgt nach einer Evaluierung.
Ziel(e) des Forschungsprojektes sind, die Entwicklung eines Konzepts zur Verbesserung der Unterrichtsqualität im Bereich Schreiben, orientiert an den Bildungsstandards wie auch der Aufbau theoretischer und praktischer Fortbildungsreihe für LehrerInnen als Basis zur Förderung und
Entwicklung der Schreibkompetenz der SchülerInnen im Deutschunterricht.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Stornig, Thomas; Mag. PhD.
Projektleitung intern
Stornig, Thomas; Mag. Hochschulprof. PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Alt, Silvia; VOL Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2026
Beschreibung
Ziel ist die Entwicklung eines lernwirksamen Unterrichtsentwurfs für die politische Bildung im Sachunterricht als Beitrag zur Förderung der demokratischen Konfliktfähigkeit von Grundschüler:innen.

Es wird dabei folgender Frage nachgegangen: Wie können Schüler:innen im Sachunterricht der Grundschule erfolgreich über den Konflikt und weitere zentrale Fachkonzepte des Politischen lernen und auf diese Weise ihre demokratische Konfliktfähigkeit stärken?

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Habicher, Artur; HOL MA. / ZEN100 Zentrum für Fachdidaktik
Projektleitung intern
Habicher, Artur; BEd M.A. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Oberhauser, Herbert; BEd Dipl.-Päd. / ZEN100 Zentrum für Fachdidaktik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Dür, Wolfgang; assoz.Prof.Mag.Dr. / Universität Innsbruck
Kooperationspartner
Universität Innsbruck
Laufzeit
2016 – 2020
Beschreibung
Die Entwicklung und Einführung von Bildungsstandards und Kompetenzlernen hängen unmittelbar
zusammen. Mit der Einführung von Bildungsstandards und damit verbunden mit einem
kompetenzorientiertem Unterricht wird versucht, verschiedene Bildungsziele im
naturwissenschaftlichen Unterricht zu erreichen (Venus-Wagner, Weiglhofer & Zumbach 2012, S.
189). In Österreich gilt die gesetzliche Regelung der Bildungsstandards für die Unterrichtsfächer
Deutsch, lebende Fremdsprache und Mathematik, nicht aber für die naturwissenschaftlichen Fächer.
Vermutlich aus Gründen der Finanzierbarkeit kam es in den naturwissenschaftlichen Fächern nicht
zur Implementierung der Bildungsstandards.
Allerdings wurde auch in diesen Fächern Entwicklungsarbeit geleistet. So wurde 2011 (BIFIE) ein
dreidimensionales Kompetenzmodell für Naturwissenschaften veröffentlicht, ebenso pilotierte
Testaufgaben.
Mit Testaufgaben wird überprüft inwieweit die im Kompetenzmodell abgebildeten Kompetenzen
erreicht werden. Zur Entwicklung von Kompetenzen tragen Test- bzw. Leistungsaufgaben nur
bedingt bei. Aus diesem Grund entschloss sich eine Arbeitsgruppe des RECC Physik West
kompetenzorientierte Lernaufgaben für den Einsatz im Physikunterricht zu entwickeln. Leisen (2010)
definierte Lernaufgaben folgendermaßen: „Eine Lernaufgabe ist eine Lernumgebung zur
Kompetenzentwicklung. Sie steuert den individuellen Lernprozess durch eine Folge von gestuften
Aufgabenstellungen mit entsprechenden Lernmaterialien so, dass die Lerner möglichst eigentätig die
Problemstellung entdecken, Vorstellungen entwickeln und Informationen auswerten. Dabei erstellen
und diskutieren sie ein Lernprodukt, definieren und reflektieren den Lernzugewinn und üben sich
abschließend im handelnden Umgang mit Wissen.“Dieser Definition entsprechend entwickelte die
Arbeitsgruppe einige Lernaufgaben, die im Rahmen des Projektes pilotiert werden, um sie auf ihre
Eignung für den Einsatz im Unterricht zu überprüfen und wenn notwendig, um sie zu verbessern und
damit Verständlichkeit und hohe Qualität der Aufgaben sicher zu stellen.
In Folge werden weitere Aufgaben entwickelt, verbreitet und es wird der Einsatz von
kompetenzorientierten Lernaufgaben im Unterricht aus verschiedenen Blickwinkeln unter die Lupe
genommen. Insbesondere soll erhoben werden, welchen Beitrag diese Aufgaben zur Entwicklung
naturwissenschaftlicher Kompetenzen bei Lernenden leisten kann und welche Auswirkungen auf die
Gestaltung des Physikunterrichtes sichtbar werden.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Gander, Carina; BEd BSc. MSc. Prof.
Projektleitung intern
Gander-Luidold, Carina; Dr. BEd BSc. MSc. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2026
Beschreibung
In Empfehlungen der aktuellen nationalen wie internationalen Fachdidaktik gilt weitgehender Konsens darüber, dass der Erwerb des Teile-Ganzes-Denkens als Grundlage für ein tragfähiges Verständnis von Addition und Subtraktion ein wesentlicher Lernschritt im frühen Arithmetikunterricht für alle Kinder ist (etwa Fischer, 1990; Gaidoschik, 2007, 2022; Gander, 2022; Gerster & Schultz, 2004; Resnick, 1989). Eine gezielte Integration von Teile-Ganzes-Aktivitäten im Kindergartenalter und im anschlussfähigen Arithmetikunterricht der Primarstufe scheint aus fachdidaktischer Sicht Auswirkungen auf den Rechenunterricht für Lernende zu haben (etwa Benz et al. 2015; Fischer, 1990; Steinweg, 2008).
Aus diesem Grund soll ¬– im Sinne der genannten Autor*innen – von Anfang an das Teile-Ganzes-Denken über Zahlbilder angeregt werden. Je nach Autor*in eignen sich dafür Fingerbilder (etwa Gaidoschik, 2007, 2019a, 2019b, Gerster & Schultz, 2004; Steinweg, 2009), statische Würfelbilder (Gaidoschik, 2022; Gerster & Schultz, 2004), oder Vergleiche mit anderen Objekten wie Plättchen (Wittmann & Müller, 2004, 2009, 2017).
Die wesentliche Leistung, (Natürliche) Zahlen als ‘Zusammensetzung aus anderen Zahlen‘ zu verstehen, ist aus fachdidaktischer Sicht gut begründet und teilweise empirisch belegt. Dennoch, das Teile-Ganzes-Denken ist weder im Bundesländerübergreifenden BildungsRahmenPlan (Charlotte Bühler Institut, 2009) für elementare Bildungseinrichtungen in Österreich noch im österreichischen Lehrplan für Volksschulen 2023 als Ziel des arithmetischen Anfangsunterrichts explizit festgeschrieben.
In dem vorliegenden Forschungsvorhaben wird die wesentliche Leistung des Teile-Ganzes-Denkens aufgegriffen und in Form von Lernumgebungen im Übergang vom letzten Kindergartenjahr zum arithmetischen Anfangsunterricht konkretisiert. Neben der Konzeption und Erprobung der Lernumgebungen führen Erkenntnisse aus qualitativen Interviews mit Kindern über mathematisches Können, Denken und Verstehen der Kinder zum Teile-Ganzes-Denken dazu, dass Lernprozesse in dieser frühen Phase des Mathematiklernens gezielter initiiert und begleitet werden.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Kroell, Klaudia; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Kröll, Klaudia; Mag. Dr. Hochschulprof
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kroell, Klaudia; Mag. Dr. Prof. / ZEN200 Zentrum für Forschung und Wissensmanagement
Rolli-Rohrer, Bettina; Mag.
Zass, Vera; Mag.phil. FOL
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2016
Beschreibung
Im Zuge der diesjährigen LLS des BZBF im Herbst in Schladming entstand als praktischer Output des
Workshops „Qualitative Inhaltsanalyse – Inklusive Forschung“, in Kooperation mit der PH Wien, die
Idee zu einem Pilot- Forschungsprojekt zum Thema Inklusiver Sportunterricht.
Der Hintergrund war die Grundsatzfrage, ob inklusive Forschung generell möglich ist, ohne die
Grundgedanken der Inklusion zu verletzen (Frage nach dem Vergleich?) möglich ist. Konkret sollen
Sus aus ihrer Perspektive berichten wie Sportunterricht gelingt bzw. welche Bedingungen notwendig
sind. In der Praxis NMS der Wiener Pilotklasse, die als Inklusionsklasse geführt ist, sind 2 Kinder mit
Lernbeeinträchtigung und 3 Kinder mit körperlichen Behinderungen.
Die Forschung soll in Form von Peerinterviews nach dem narrativen Ansatz durchgeführt werden,
eventuell kommen im späteren Verlauf leitfadengestützte Interviews mit den betreffende
Lehrpersonen dazu.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht