Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Vogel, Stephan; Priv.-Doz. Mag. , PhD / 7020 Karl-Franzens-Universität
Projektleitung intern
Graß, Karl-Heinz; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Imp, Christina; Mag. BSc. Prof. / 6200 Institut für Sekundarstufe Allgemeinbildung
Longhino, Daniela; Master of Education Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Bauer, Martin; BSc
Dargel, Silas; BSc
Hohensinger, Alina; / Universität Graz
Kooperationspartner
Universität Graz
Laufzeit
2021 – 2024
Beschreibung
Beschreibung (engl.)
There is increasing awareness and empirical evidence that mathematical competencies are crucial cognitive abilities in modern societies. They are equally important for life success as literacy (Parsons & Bynner, 2005) and individuals with difficulties often face severe economic (e.g., unemployment) and/or health related (e.g., depression) consequences (Gross et al., 2009; Litster, 2013; Vignoles, 2016). The number of people suffering from poor mathematical competencies is alarmingly high. Around 20 % of the population in the OECD countries show difficulties imposing practical and occupational restrictions (OECD, 2016). Current estimates indicate that 5-7 % suffer from developmental dyscalculia (American Psychiatric Association, 2013; Landerl et al., 2017): A developmental learning disability in the domain of mathematics. School closures due to the current COVID-19 pandemic have additional consequences on the academic development of young individuals (UNESCO, 2020). Several scientific reports have demonstrated that educators have difficulties to reach their students, to monitor their learning progress and to provide the necessary support for those who have difficulties (König et al., 2020). Given the severe consequences, we need comprehensive tools that help us (a) to identify children who are at risk for developing mathematical difficulties and (b) to continually assess students’ academic abilities and their learning progress outside the classroom. Information gained from such tools builds the crucial basis for the implementation of efficient intervention, effective prevention and tailored learning programs.
The present project aims to develop a new and scientifically evaluated digital assessment tool that measures cognitive abilities associated with the development of mathematical abilities. In the Digital Numeracy Assessment (DNA), multiple cognitive task will be implemented to cover a broad range of math-related competencies and numerical skills. As such, it can be considered as a multi-factorial measurement that captures different cognitive facets associated with the development of mathematical abilities. The main components are domain-general cognitive abilities (factors that are important for a broad range of academic abilities; e.g., working memory) as well as domain-specific cognitive abilities (factors that are especially important for the domain of mathematics; e.g., knowledge about numerical magnitudes and numerical symbols).
The development of this tool is structured into four project phases. In the first phase, we will select, develop and implement cognitive tasks known to capture relevant facets of mathematical development. In the next phase, we will test the tool in a small sample of pre- and elementary school children (the target group of the application). Information gained from this pilot-study will help us to further refine the content as well as the technical implementation of the tool. In the final phase, we will investigate psychometric criteria (e.g., reliability, validity) in a representative sample to ensure high test quality standards. Ultimately, the application will be freely available for cell phones, tablets, different computer platforms (e.g., Android and Macintosh) and languages across the EU. With the development of the DNA we support educational institutions to monitor the development of individual ability profiles and to capture specific sets of strengths (potential protective factors) and weaknesses of student’s mathematical abilities.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Rottensteiner, Erika; HS-Prof. Mag. Dr.
Weitlaner, Regina; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Rottensteiner, Erika; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Gigerl, Renate; HOL Mag.phil. SR
Krammer, Georg Christoph; Mag.
Moser-Steyer, Sabine; BEd
Raunegger, Arno; Dipl.-Ing. BEd
Reitbauer, Michaela; MA Dipl.-Päd. BEd
Schulz-Kolland, Richard; Dipl.-Päd. BEd
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2018
Beschreibung
Ausgehend von einer Analyse von zukunftsweisenden Entwicklungsfeldern und Schwerpunktsetzungen innerhalb der Aktivitäten des Instituts für Lehramtsstudien der Primar- und Sekundarstufe im Studienjahr 2014/15 identifizierte sich die Schulpraxisforschung als zentrales Anliegen, da sich die Pädagogisch-Praktischen Studien als ein Kernelement der Ausbildung an der Pädagogischen Hochschule Steiermark verstehen und gleichsam den Motor für pädagogische Professionalisierung darstellen. Im Jänner 2015 wird in allen Studien, Volksschule, Sonderschule und Neue Mittelschule, zum Zweck der gezielten Vorbereitung auf dieses Forschungsprojekt eine Vorerhebung zu dem Verhältnis von Persönlichkeitsbildung und Schulpraktischen Studien mittels Fragebogen durchgeführt (n>300 Praxislehrpersonen und n>500 Studierende des 3. und 5. Semesters). Aufbauend auf diesen Vorarbeiten werden die Akteur/innen der Schulpraktischen Studien der auslaufenden Studiengänge in den Studienjahren 2015/16 und 2016/17 in einem Mixed-Methods-Verfahren längsschnittlich begleitend untersucht, mit dem Ziel evidenzbasierte Leit- und Gestaltungslinien für die neu startenden Durchgänge gemäß der Curricula der PädagogInnenbildung NEU zu generieren sowie die Datenbasis zum bis dato wenig thematisierten Verhältnis von Pädagogisch-Praktischen Studien und der Persönlichkeitsbildung zu erweitern. Zu den geplanten Methoden zählen neben der bereits laufenden Fragebogenerhebung Expertinnen-/Experteninterviews, Gruppendiskussionen sowie Fallarbeit begleitet vom Einsatz erprobter Persönlichkeitsinventare.

Die forschungsleitende Fragestellung lautet:
Welchen Beitrag leisten Pädagogische-Praktische Studien zur Entwicklung überfachlicher-personenbezogener Kompetenzen?Davon abgeleitet versteht sich das Forschungsprojekt als Qualitätsinitiative in der Hochschullehre, in dem es der weiterführenden Fragestellung nachgeht, welche persönlichkeitsbildenden Prozesse sich auf der Basis der Erkenntnisse für die Weiterentwicklung der Hochschullehre im Kontext der PädagogInnenbildung NEU sowie für die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Pädagog/innen modellieren lassen.

Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Koschmieder, Corinna; Mag. Dr. Prof. / 2500 Zentrum für Forschungssupport
Projektleitung intern
Koschmieder, Corinna; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Hofer, Karl; Mag. Bakk. BEd Ing. Prof. / 6300 Institut für Sekundarstufe Berufsbildung
Matischek-Jauk, Marlies; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd. / 2200 Zentrum für Hochschuldidaktik und Personalentwicklung
Pflanzl, Barbara; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Externe Projektmitarbeiter/innen
Bergner, Sabine; Ass.-Prof. Dr. / Universität Graz
Grundner, Manuela; Mag. , MA / murbit – die Entwicklerei
Krammer, Georg; Priv.-Doz. HS-Prof. Mag. Dr. / Johannes Kepler Universität Linz
Kooperationspartner
murbit – die Entwicklerei
Universität Graz
Laufzeit
2022 – 2026
Beschreibung
Eigeninitiative Personen gestalten ihr Umfeld in aktiver Weise, nehmen häufiger Führungspositionen ein, sind beruflich erfolgreicher und überwinden eher Hürden, an welchen andere zu scheitern drohen. Kurzum, Eigeninitiative wirkt nicht nur positiv auf individuelle Karrieren, sondern beeinflusst auch das soziale, wirtschaftliche und politische Umfeld handelnder Personen. Aus diesem Grund wird das Konzept der Eigeninitiative in der internationalen Organisationsforschung als wesentlicher Aspekt sowie elementarer Teil proaktiven Handelns diskutiert (Parker & Strauss, 2010). In der Bildungsforschung erfährt Eigeninitiative und deren schulische Förderung bisher kaum Beachtung, obwohl sie nachweislich individuelle Erfolge beeinflusst.
Das vorliegende Projekt Teach2Act rückt die Eigeninitiative von Schülerinnen und Schülern in den bildungswissenschaftlichen Kontext. Durch Teach2Act wird untersucht, wie Eigeninitiative und die darauf aufbauenden 21st century skills von Schüler/innen gefördert werden können. Besonderes Augenmerk liegt auf der Fördermöglichkeit durch verschiedene Klassenführungsstile und Lehr-/Lernmethoden im Unterricht. Eine dreijährige Studie soll die Frage beantworten, ob und wie Eigen-initiative von Schülerinnen und Schülern durch Klassenführungsstile und unterrichtsbezogene Lehr-/Lernmethoden geweckt bzw. gefördert werden kann. Hierbei wird ein drei-Phasen-Plan mit quantitativen und qualitativen Forschungsansätzen verfolgt.
In der ersten Phase werden mit Hilfe von Fokusgruppen Maßnahmen zur Anregung sowie Fördermöglichkeiten von Eigeninitiative im Unterricht erhoben und mittels induktiver Kategorienbildung übersichtlich geclustert. Phase 2 überprüft und spezifiziert die Cluster der vorherigen Phase anhand einer quantitativen Fragebogenerhebung mit 300 Schüler/innen und analysiert den Einfluss ihrer Lehrkräfte, deren Klassenführungsstrategien, sowie angewandter Lehr-/Lernmethoden. In der dritten Phase sollen die aus Phase 2 gewonnenen Erkenntnisse zum Einfluss der Lehrkräfte, deren Klassenführungsstrategien und Lehr-/Lernmethoden in die Aus- und Weiterbildung von Lehrenden integriert werden. Darüber hinaus gilt es, die Ergebnisse durch nationale und internationale Disseminationsstrategien in den wissenschaftlichen Diskurs zu stellen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Heissenberger, Katharina; Mag. Dr. / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Projektleitung intern
Heissenberger-Lehofer, Katharina; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Axmann, Mirijam; BEd BEd
Krammer, Georg Christoph; Mag. Prof. / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Matischek-Jauk, Marlies; Mag. Dr. Dipl.-Päd. / 2200 Zentrum für Hochschuldidaktik und Personalentwicklung
Obrecht, Clara; Bakk.phil. Dipl.-Päd. / 7500 Praxisvolksschule der Pädagogischen Hochschule Steiermark (PVS)
Radler, Manuela; MA Prof. / 601660 Pädagogische Hochschule Steiermark
Reissner, Sabine; Mag.phil. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2023
Beschreibung
Der Schule kommt als Ort, an dem Theorie-Praxis-Transfer optimal hergestellt werden kann, besondere Bedeutung zu. Ziel des Forschungsprojekts ist es, Effekte, die dem Einsatz des Konzepts „Personalisierte Professionalisierung im Schulpraktikum durch Practitioner Research“ (PPS-PR) zugeschrieben werden können, zu eruieren. Die zentrale Zielsetzung des Konzepts PPS-PR besteht darin, mittels Praxisforschung personalisierte Entwicklungsprozesse auf Studierendenseite anzuregen. Strukturierten, auf die individuellen Bedürfnisse der angehenden Lehrpersonen abgestimmte Coaching- und Mentoringbemühungen von Hochschullehrenden kommt dabei eine besondere Rolle zu. Lehramtsstudierende der Primarstufe der PH Steiermark wählen am Beginn des dritten, vierten und fünften Semesters einen subjektiv relevanten Schwerpunkt. Dem folgt die konzertierte Arbeit am Schwerpunkt sowie die Durchführung und Dokumentation von an Grundprinzipien der Praxisforschung orientierten Projekten im Rahmen der pädagogisch-praktischen Lehrveranstaltungen „Lehrpraxis“ und „Didaktische Reflexion und Analyse“. Diese Projekte beziehen sich auf die subjektiv relevanten Entwicklungsschwerpunkte der einzelnen Studierenden/ des einzelnen Studierenden. Die Schwerpunkte entsprechen den von Jank und Meyer (2011) beschriebenen Entwicklungsaufgaben und stellen biografisch bedeutsame und subjektiv notwendige Herausforderungen dar. Die Projekte der Studierenden werden in der Lehrveranstaltung „Didaktische Reflexion und Analyse“ initiiert sowie angeleitet und erstrecken sich jeweils über das gesamte Semester.

Die Fragestellung des Forschungsprojekts lautet folgend: Welche Lerneffekte ergeben sich nach Durchführung von Praxisforschungsprojekten zu subjektiv relevanten Schwerpunkten im Rahmen der Pädagogisch-Praktischen Studien auf Studierendenseite?

Im Rahmen des Forschungsprojekts werden quantitative und qualitative Forschungsmethoden kombiniert eingesetzt. Studierende werden befragt, wobei sich die Fragebögen aus geschlossenen und offenen Fragen zusammensetzen. Die Auswertung erfolgt einerseits mittels deskriptiver Analyseverfahren unter Verwendung entsprechender Software und andererseits mit inhaltsanalytischen Verfahren. Zusätzlich wird eine moderierte Gruppendiskussion mit den Hochschullehrenden des dritten, vierten und fünften Semesters durchgeführt. Die Ergebnisse der Fragebogenerhebung der Studierenden des Wintersemesters 2015/16 fließen in die Entwicklung des Interviewleitfadens ein. Die Gruppendiskussion wird inhaltsanalytisch ausgewertet. Es werden Erkenntnisse abgeleitet, die zur zunehmenden Professionalisierung von Studierenden sowie zur Implementierung forschungsgeleiteter Praktika in der PädagogInnenbildung NEU beitragen. Die Ergebnisse der Studie werden angemessen dokumentiert und publiziert.

In der Verlängerung des Forschungsprojektes fließen die Resultate der Datenerhebungen im Studienjahr 2015/16 ein. Folgende forschungsleitende Fragen sollen die ursprünglichen aufgrund veränderter Rahmenbedingungen klären:
– Welche konkreten Vorgehensweisen beschreiben Studierende in Bezug auf ihr forschungsmethodisches und didaktisch-methodisches Vorgehen im Zuge der Durchführung ihrer Praxisforschungsprojekte?
-Welche Ergebnisse werden von Studierenden im Rahmen der Praxisforschungsprojekte erhoben?
– Inwieweit werden im Rahmen der Praxisforschungsprojekte erworbene Kompetenzen in anderen situativen Kontexten angewandt? (Transferhypothesen; Fichten&Meyer, 2014)
-Inwieweit sind die im Rahmen der Praxisforschungsprojekte erworbenen Kompetenzen dauerhaft und nachhaltig wirksam? (Stabilitätshypothes; Fichten&Meyer, 2014)
– Welche gegebenen Unterstützungsmaßnahmen, Bedingungen bzw. Adaptionen des Konzepts sind bzw. wären aus Studierendenperspektive für die persönliche Kompetenzentwicklung der Studierenden förderlich?
Im Rahmen der Verlängerung des Forschungsprojektes werden die Daten nach „mixed methods“ erhoben.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Graß, Karl-Heinz; HS-Prof. Mag. Dr. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Projektleitung intern
Graß, Karl-Heinz; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Binder, Cornelia; BEd Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Neumayer, Martin Franz; MEd Ing. Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Gfrerrer, Anton; Ao. Univ.- Prof. Mag. Dr. / Technische Universität Graz
Konrad, Christina; Dipl. Päd. , Bakk. Phil., MA / Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Schütky, Robert; Prof. Mag. Dr. / Kirchliche Pädagogische Hochschule der Diözese Graz-Seckau
Stavric, Milena; Assoc. Prof. Dipl. Ing. Dr. / Technische Universität Graz
Kooperationspartner
Kirchliche Pädagogische Hochschule der Diözese Graz-Seckau
Praxisvolksschule der Privaten Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz (401670)
Technische Universität Graz
Universität Graz
Laufzeit
2020 – 2024
Beschreibung
Geometrie spielt nicht nur im Unterricht der Primarstufe eine zentrale Rolle für den Aufbau mathematischer Fähigkeiten, sondern ist auch weit vor der Einschulung einer der ersten Zugänge zur Mathematik (Radatz & Rickmeyer, 1991). Insbesondere erscheint die frühe Förderung visuell-räumlicher Fähigkeiten eine entscheidende Rolle zu spielen. Dabei besteht kein Zweifel, dass visuell-räumliche Fähigkeiten von zentraler Bedeutung für die Entwicklung geometrischer Kognitionen sind. Die visuell-räumliche Verarbeitung wird allerdings auch häufig mit der Entwicklung der arithmetischen Fähigkeiten in Verbindung gebracht. Konkret werden das Arbeitsgedächtnis sowie räumlich-quantitative Zahlenrepräsentationen als Erklärungsansätze für den Zusammenhang zwischen arithmetischen Leistungen und visuell-räumlichen Fähigkeiten herangezogen. Eine genauere Beschreibung dieser Forschungslage findet sich in der Projektbeschreibung.
Auf Basis dieser Ausgangslage soll nun der seit 2010 bestehende „Geometriekoffer“ überarbeitet und mit evidenzbasierten Materialien und Übungen ausgestattet werden. Bei der Auswahl und Erstellung dieser Inhalte wird darauf geachtet, einerseits den enaktiven und ikonischen Aufbau von Grundvorstellungen für arithmetische und geometrische Inhaltsbereiche zu fördern und durch ausgewählte Übungen die Vernetzung von Arithmetik und Geometrie zu fokussieren. Während der bestehende Koffer ausschließlich aus innergeometrischen Übungsmaterial besteht, welches großteils auch anderweitig in Form von Spielen kommerziell erwerbbar ist, zeichnet sich die Neuauflage des Koffers dadurch aus, dass alle Materialien und Übungen fachdidaktisch abgesichert sind und sich zu jeder Übung ein Begleittext findet, der erklärt welche Grundvorstellung(en) durch diese Übung wie aufgebaut werden kann (können). Zudem werden die Übungen auch an fundamentale Ideen der Mathematikdidaktik geknüpft, was sicherstellt, dass sich ein roter Faden durch die Materialsammlung zieht und Transparenz über vorangegangene und nachfolgende Inhaltsbereiche gegeben ist. Weiters wird der Bereich „Sprache“ durch ein „Mathelexikon“ und Tipps zur Anlage eines „Wortspeicherhefts“ stärker berücksichtigt.
Ein weiterer Fokus liegt auf der Einbindung der frühen mathematischen Bildung, was insbesondere durch Spiele und Übungen zu Mustern und Strukturen sowie durch Materialien zum Aufbau des Mengen- und Zahlenvorwissens sichergestellt wird.
Dazu werden die Inhalte des bestehenden Koffers hinsichtlich ihrer Eignung geprüft und ggf. in das neue Konzept integriert. Zudem werden in Zusammenarbeit mit dem regionalen Fachdidaktikzentrum für Mathematik und Geometrie neue Materialien entwickelt und implementiert. Seit Oktober beschäftigen sich bereits drei Masterarbeiten mit der Entwicklung des neuen Geometriekoffers, insbesondere werden dabei die Bereiche „Vernetzung von Arithmetik und Geometrie“, „Sprache“ und „Muster und Strukturen“ fokussiert.
Die Pädagogische Hochschule Steiermark wirkt aufgrund des hauseigenen Forschungsschwerpunkts (Die Rolle der Raumvorstellung für die Arithmetik) federführend am Projekt mit und ist für die inhaltliche Qualität verantwortlich. Zudem sollen nach Fertigstellung des Produkts, ähnlich wie beim ursprünglichen Geometriekoffer Fortbildungen für Elementar- und PrimarpädagogInnen angeboten werden, was ebenfalls durch die Pädagogische Hochschule Steiermark realisiert wird.
Der Geometriekoffer 2.0 sowie ein daran gekoppeltes Fortbildungsprogramm soll bis Herbst 2024 fertiggestellt sein.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Schrammel, Sabrina; Mag.
Projektleitung intern
Preiner, Bernd; MA BEd Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
De Fontana, Olivia; Mag.phil.
Kolleritsch, Kornelia; MA BEd
Winter, Maria; Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Leimstättner, Brigitte; Dr. / Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Ortner-Lidy, Irma; Mag. / Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Schrammel, Sabrina; Mag. / Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Kooperationspartner
Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Universität Innsbruck, Institut für Lehrer/innenbildung und Schulforschung
Laufzeit
2015 – 2017
Beschreibung
In diesem Forschungsprojekt wird der Frage nachgegangen, inwieweit Schulleiter/innen im Kontext der Schulentwicklung Problemfelder ihrer Tätigkeiten beschreiben können und wie sie dabei mit diesen Herausforderungen umgehen.
Des Weiteren ist von Interesse, welche spezifischen Lernherausforderungen sich daraus ableiten lassen, die wiederum in methodisch-didaktischen Settings (problemorientiertes, kasuistisches und forschungsorientiertes Lernen) einer Führungsausbildung für Schulleiter/innen Anwendung finden können.
Die theoretischen Grundlagen bilden die Theorie der Praxeologie nach Bourdieu (1979), der kritischen Professionalisierung nach Messerschmidt (2013) sowie der lerntheoretischen Verortung nach den fünf Wissensbereichen von W. Herzog (2007). Methodologisch ist das Projekt im Paradigma der qualitativen Bildungsforschung verortet. Es zielt darauf ab, ausgehend von den Beschreibungen der Handlungspraxis von Schulleiter/innen, strukturelle Bedingungen in Verwobenheit mit (berufs-)biografisch angeeigneten Dispositionen zu erfassen und zu analysieren. Dabei werden durch das Durchführen von Leitfadeninterviews und deren Auswertung mittles qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring (2013) Ergebnisse erwartet, die Rückschlüsse auf eine Identifizierung von Problemfeldern von Schulleitungspersonen ergeben. Um eine noch genauere Beschreibung dieser Problemfelder zu bekommen, sind in einem zweiten Schritt Gruppendiskussionen vorgesehen.
Es sind gesamt 14 Interviews projektiert, wobei die Strategie des maximalen Vergleichs verfolgt wird. Das heißt, es werden Schulleiter/innen unterschiedlicher Schultypen interviewt. Das Sample umfasst je zwei Direktor/innen aus dem Bereich der Volksschulen, der Neuen Mittelschulen, der Allgemein bildenden höheren Schulen, der Berufsschulen und der Berufsbildenden höheren Schulen mit den technischen, kaufmännischen und wirtschaftskundlichen Zweigen.
Im Zuge des Forschungsprojekts werden dabei Fallanalysen erarbeitet, die in weiterer Folge auch für Fort- und Weiterbildungszwecke im Rahmen der schulischen Führungskräfteentwicklung, nach entsprechender methodisch-didaktischer Adaption, genutzt werden können.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Boeckmann, Klaus-Börge; HS-Prof. Mag. Dr. Univ.-Doz. / 6600 Institut für Diversität und Internationales
Rotter, Daniela; Dr. Prof. / 6600 Institut für Diversität und Internationales
Projektleitung intern
Boeckmann, Klaus-Börge; HS-Prof. Mag. Dr. Univ.-Doz.
Rotter, Daniela; Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Hopp, Carina Natalie; Master of Education BA. / 6600 Institut für Diversität und Internationales
Kolleritsch, Wolfgang; BEd Prof.
Solstreif, Brigitte; Mag. / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Humboldt-Universität zu Berlin
KPH Wien/Krems
SprachSchatz – Verein für Mehrsprachigkeit – Begegnung – Zukunft
Universität Leipzig, University of Leipzig
Laufzeit
2021 – 2024
Beschreibung
Das Ziel des beantragten Forschungs- und Entwicklungsprojekts ist es, zu untersuchen, wie Lehramtsstudierende (LA-Studierende) durch ein eigens entwickeltes hochschuldidaktisches Konzept sowie einer eng angeleiteten Praxis im Rahmen der Lingusti-Sprachwerkstatt lernen, interaktiv sprachliche Lerngelegenheiten zu schaffen. Zu diesem Zweck werden in einem ersten Schritt und in Kooperation mit dem Verein SprachSchatz Videovignetten für den Einsatz in der Hochschullehre erstellt. In diesen Videovignetten soll verdeutlicht werden, mithilfe wel-cher sprachlichen und interaktionalen Strategien sprachliche Lerngelegenheiten für mehr-sprachige Kinder mit Deutsch als Zweitsprache geschaffen werden können. Dabei wird im Sinne des Konzeptes der Lingusti-Sprachwerkstatt soziales Lernen mit dem Focus-on-Form-Ansatz aus der Zweitsprachdidaktik verknüpft, um die Kinder sowohl in ihren sprachlichen als auch in ihren persönlichen Ressourcen zu stärken. Mithilfe der Videovignetten kann in weiterer Folge erhoben werden, wie Studierende zu Beginn ihrer Ausbildung im Rahmen des Schwerpunkts „Sprachliche Bildung und Diversität” Interaktionen wahrnehmen und hinsichtlich ihres Sprachförderpotentials einschätzen.

Phase 1 sieht die Entwicklung des hochschuldidaktischen Konzeptes vor, welches in Phase 2 im Rahmen der Ausbildung erprobt und weiterentwickelt werden soll. Dabei werden die für die Praxisphase relevanten Inhalte theoretisch und mithilfe der Videovignetten vermittelt. In Phase 3 steht die Erprobung der erarbeiteten sprachlichen und interaktionalen Strategien im Rahmen der Lingusti-Sprachwerkstatt im Zentrum. Die Studierenden werden an der Programmgestaltung mitwirken und einzelne Aktivitäten eigenständig umsetzen, um ihre Interaktionskompetenz und die Realisierung von Focus-on-Form (Rotter 2015) als zweitsprachendidaktischen Zugang im praktischen Tun erproben zu können. Anhand von Videoaufzeichnungen sowie introspektiven Daten soll untersucht werden, inwieweit die Studierenden ihre Interaktionskompetenz auf Grund des Interaktionstrainings im Rahmen des Projekts ausweiten konnten. Das außerunterrichtliche Praxisfeld der „Lingusti-Sprachwerkstatt“ stellt somit eine wertvolle Ergänzung zur bestehenden Praxis im Rahmen der Schulpraktika dar und fokussiert sprachliche Bildung und Förderung bewusst in einem non-formalen Setting.

Die Kolleginnen, mit denen im Projekt kooperiert wird, bringen für die Erstellung und im Einsatz der Videovignetten in der Hochschullehre hohe Expertise mit. Erste Arbeitstreffen sind hier bereits für den Herbst 2021 geplant.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Krammer, Georg Christoph; Mag.
Projektleitung intern
Krammer, Georg; Priv.-Doz. HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Karl, Beatrix Gertrude; Ao.Univ.-Prof. Mag. Dr.
Koschmieder, Corinna; Mag. Dr. Prof.
Pflanzl, Barbara; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd.
Rottensteiner, Erika; Mag. Dr. Prof.
Schulz-Kolland, Richard; Dipl.-Päd. BEd
Weitlaner, Regina; Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2014 – 2029
Beschreibung
(Das Projekt wird wegen Karenzierung zwischen WS 2023 und WS 2029 pausiert)

Studienzulassungsverfahren sind ein gesetzlich verankerter Bestandteil von Pädagogischen Hochschulen. Seit 2007 gibt es an der Pädagogischen Hochschule Steiermark ein Zulassungsverfahren. Dieses Zulassungsverfahren wurde im Laufe der Jahre adaptiert und wird in einer Form, die vergleichbar mit der heutigen ist, seit 2011 verwendet. Alleine durch das Vorhandensein eines Zulassungsverfahrens wurden für das Studienjahr 2013/14 bereits 52% der angemeldeten StudienanwärterInnen ausgewählt. Für die verbleibenden StudienanwärterInnen, die am Zulassungsverfahren vollständig teilnahmen, war lediglich für 60% ein Studienplatz zu vergeben. Eine umfangreiche Evaluation des Zulassungsverfahrens der Pädagogischen Hochschule Steiermark ist bislang jedoch ausständig. Deshalb sollen für mehrere Kohorten von Studierenden die Leistungen beim Zulassungsverfahren an der Pädagogischen Hochschule Steiermark mit ihren Studienleistungen bis hin zum Studienabschluss verknüpft werden. Ziel ist es, das bestehende Zulassungsverfahren zu evaluieren. Die hier vorgeschlagene Studie ermöglicht es, die prädiktive Validität für den Studienerfolg erstens von der Reihung der StudienwärterInnen für die Studienplatzvergabe und zweitens von den Komponenten des Zulassungsverfahrens zu untersuchen. In der Studie wird weiterhin untersucht, ob Unterschiede in der prädiktiven Validität des Zulassungsverfahrens in Abhängigkeit von Studienzeit und Studienrichtung bestehen. Neben dem Ziel der Evaluation, sollen die gewonnenen Erkenntnisse für die Weiterentwicklung und Qualitätssicherung dieses und künftiger Zulassungsverfahren verwendet werden.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Dorfinger, Johannes; Mag. Dr. Prof. / 6800 Institut für digitale Medienbildung
Projektleitung intern
Dorfinger, Johannes; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2021
Beschreibung
Im Rahmen der abrupten flächendeckenden Umstellung auf virtuelle Lehre durch den ersten COVID-19-bedingten Lockdown Anfang März 2020, mussten auch in der Lehre an Pädagogischen Hochschulen große Herausforderungen gemeistert werden. Die vorliegende Erhebung der Pädagogischen Hochschule Steiermark zeigt, dass dabei besonders der außergewöhnlich hohe Zeitaufwand und die deutlich reduzierten sozialen Interaktionsmöglichkeiten eine Belastung für die Hochschullehrenden darstellte. Zur dauerhaften Qualitätssicherung künftiger virtueller Lehrveranstaltungen sind daher Maßnahmen aus den Erkenntnissen dieser Erhebung zu empfehlen. Das grundsätzliche Bekenntnis der meisten Hochschullehrpersonen an Pädagogischen Hochschulen zur Präsenzlehre wird durch die Erkenntnisse dieser Untersuchung unterstrichen, wobei der bedachte ergänzende Einsatz virtueller Lehre weitere Vorteile für die Studierenden der Aus-, Weiter- und besonders der Fortbildung bieten kann.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Fuchs, Sabine; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Fuchs, Sabine; Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Breuss, Maria Elisabeth; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Mairbäuerl, Gunda; Mag. Dr. / Universität Wien – Institut für Germanistik
Seibert, Ernst; Univ.‐Doz. Mag. Dr. / Universität Wien – Institut für Germanistik
Kooperationspartner
Universität Wien
Laufzeit
2014 – 2018
Beschreibung
Ausgehend von der Prämisse, dass Literatur für die Schule von außerordentlicher Bedeutung ist – sei es, um Wissen zu erwerben, ästhetische Bildung zu erfahren oder auch um persönlichkeitsbildend zu wirken – ist es an der Zeit, die österreichische Kinder‐ und Jugendliteratur mit dem Fokus hinsichtlich ihrer Geschichte, der Entwicklung von spezifischen Genres und als Gegenstand der Literaturdidaktik
basierend auf dem österreichischen Kompetenzmodell und den Anforderungen der neuen PädagogInnenbildung
in den Blick zu nehmen. Ziel des Forschungsprojekts ist es, sowohl eine Geschichte der österreichischen Kinder‐ und Jugendliteratur im Blickfeld der Gesellschaft bzw. der literarischen Entwicklung, als auch die Entwicklung der Genres als Grundlage für PädagogInnen zu publizieren. Weiters soll eine Literaturdidaktik ausgehend von den österreichischen Standards und Kompetenzmodellen anhand von Modellbeispielen ausgewählter Kinder‐ und Jugendliteratur entstehen.

Leitend in den Analysen ist die fokussierte Bearbeitung folgender Forschungsfragen:
Wie kann es gelingen, literaturhistorisches Wissen ausgehend von prototypischen Texten zu vermitteln?
Welche Ansätze der Literaturdidaktik unterstützen PädagogInnen in ihrer Unterrichtspraxis?
An welchen Primärtexten lassen sich welche didaktischen Modelle für den Literaturunterricht wie demonstrieren?

Beschreibung (engl.)
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Bericht