Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Karl, Kristina; Mag.a
Projektleitung intern
Karl, Kristina Maria; Mag. phil.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2024
Beschreibung
Diese Arbeit soll einen Beitrag zur empirischen Beforschung fachspezifischer Kompetenzen leisten indem sie versucht fachspezifische Kompetenzentwicklungsprozesse von Lehramtsstudierenden über die Dauer ihres Bachelorstudiums zu erfassen, diese vergleichbar zu machen und den darin offen gelegten Entwicklungsprozess diskutieren. Dabei lag der Fokus unter anderem auf der Entwicklung eines Instrumentariums mit dessen Hilfe durch die Erschließungen fachspezifischer historischer Lernprozesse der Kompetenzerwerb zumindest in Teilaspekten zu beobachten und abzuleiten möglich ist.

Die Forschungsfragen dazu lauten:
• Inwiefern sind zukünftige Geschichtslehrer/innen in der Lage historische Ereignisse und belegbare Aussagen aus Quellen durch Sinnbildung zu einer Geschichte zu verbinden und diese in historisch reflektierter Weise zu erzählen?
• Wie entwickeln sich ausgewählte Aspekte historischen Denkens bei Lehramtsstudierenden des Faches „Geschichte und Sozialkunde/ Politische Bildung“ über den Verlauf ihrer Ausbildung? Insgesamt liegen 178 Texte von Studierenden vor, die an diesen Studien teilnahmen. Die Dokumente wurden mittels qualitativer Inhaltsanalyse und MAXQDA bearbeitet.

Zwischen 2016 und 2019 wurden zwei Studien (je am Anfang und am Ende des Bachelorstudiums) mit insgesamt 178 Lehramtsstudierenden des Faches „Geschichte und Sozialkunde/ Politische Bildung“ sowie den Lehramtsfächern „Physik“ und „Chemie“ durchgeführt. Durch die gewählte Vergleichskohorte aus den Naturwissenschaften soll vor allem die Fachspezifik der der untersuchten Kompetenzen – im Hinblick auf das Schreiben derartiger Darstellungen – herausgestellt werden. Als Erhebungsinstrument wurden anstrukturierte Testaufgaben gestaltet, die per Paper & Pencil Methode von den Studierenden bearbeitet wurden. Die Probanden schrieben entlang einer vorgegebenen Aufgabenstellung und durch Einbeziehung von dem ihnen zur Verfügung gestellten Material je ein Essay (einen fachlichen Text unter Verwendung des Materials entlang der Fragestellung).

Zur Auswertung der Daten wurde der Zugang der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring und Kuckartz gewählt. (Kuckartz, 2018; Mayring, 2015) Die Analyse des gesamten Materials nach den zuvor festgelegten Kodiereinheiten erfolgte mithilfe des Programms MAXQDA (VERBI Software, 2017). Bei der Auswertung standen fachspezifische Aspekte im Mittelpunkt, die auf die Ausprägung der Kompetenzen historischen Denkens schließen lassen, welche in folgende 6 Kategorien unterteilt wurden: Kontextualisierung, Perspektivität, Fachsprache, Zeitlichkeit, Belegbarkeit und Materialbezug und Kohärenz.

Die Arbeit birgt somit auch die Chance zur Orientierung und Qualitätssicherung in der Lehrerausbildung. Auf Basis der vorliegenden Erkenntnisse können zentralen Herausforderungen aber auch offengelegte Lücken in der Ausbildung der zukünftigen Geschichtelehrer/innen, als auch ihr Umgang mit Geschichte diskutiert werden.

Beschreibung (engl.)
The debate around the effectiveness of teacher education has led to an increased interest in structure and development of teachers‘ professional competence. In the case of history education we still miss a method for measuring historical competencies altogether with empirical data about the development of historical competencies during basic teachers‘ education. My thesis provides theoretical basis as well as initial empirical results of writing tasks of students of history education. The focus was set on the development of an instrument with the help of which the acquisition of competences can be observed and derived at least in partial aspects by the development of subject-specific historical learning processes.
With regard to the scientific fields of teachers‘ professional competence and writing in history, this contribution focuses on the process of developing historical knowledge during future history teachers training (bachelor degree). The key finding is the students developement of historical thinking and their ability to transfer their knowledge to situations and tasks that are unknown to them.
A total of 178 texts are available from students who took part in these studies. The documents were processed using qualitative content analysis and MAXQDA. The work offers the opportunity for orientation and quality assurance in teacher training. On the basis of the available findings we can discuss central challenges but also revealed gaps in the training of future history teachers and their handling of history.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Harter-Reiter, Sabine; Dr.
Projektleitung intern
Harter-Reiter, Sabine; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Camedda, Donatella; Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2024
Beschreibung
Photovoice ist eine visuelle Forschungsmethode, bei der Teilnehmende die (Handy-)Kamera nutzen, um bei der Dokumentation, Reflexion und Kommunikation von Problemen zu unterstützt zu werden und gleichzeitig soll ein emanzipatorischer sozialer Wandel angeregt werden (Thema: Barrierefreiheit an Universitäten/Human Rights).
Dieses Projekt ist als Pilotprojekt gedacht. Es wird zunächst am Trinity College Dublin entwickelt, und wir wiederholen das Pilotprojekt an der PH Salzburg, um das Konzept zu stärken. Wir planen, das Projekt in den kommenden Jahren zu wiederholen.
Schließlich ist es das Ziel, ein replizierbares Format für den allgemeinen Gebrauch an inklusiven Universitäten zu entwickeln.
Beschreibung (engl.)
Photovoice is a visual research methodology that puts cameras into the participants‘ hands to help them to document, reflect upon, and communicate issues of concern while stimulating social change.
This project is intended to be a pilot. It starts to be developed at Trinity College Dublin and we replicate the pilot at PH Salzburg to strengthen the concept. We plan to replicate the project in future years.
Finaly it is the aim to work out a replicable format for general use at Inclusive Universities.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Schütky, Robert; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Plangg, Simon; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Burtscher, Myriam; Mag. Dr.
Winkler, Doris; BEd Mag. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2025
Beschreibung
Im Rahmen dieses Projektes soll erstens im Rahmen einer Langzeit- und Längsschnittstudie der Frage nachgegangen werden, über welche mathematischen Eigenkompetenzen Studierende am Beginn und am Ende des Lehramtsstudiums Primarstufe an der pädagogischen Hochschule Salzburg (und auch weiteren Pädagogischen Hochschulen in Österreich) verfügen (F1). Parallel dazu sollen innerhalb der Laufzeit dieses Projekts jährlich Erhebungen der neuen Jahrgangsstufen am Studienbeginn (während der gesamten Projektlaufzeit) stattfinden und der Frage nachgegangen werden, ob es zu Leistungsunterschieden verschiedener Jahrgangsstufen kommt und der unbelegte, aber oftmals anekdotenhaft erwähnte Leistungsabfall im Laufe der Zeit auch wirklich stattfindet. Die dabei betrachteten mathematischen Kompetenzen orientieren sich am Niveau für M8 (Niveau Ende Sekundarstufe 1) und werden mittels eines hierfür entwickelten (adaptierten) Mathematiktests erhoben. Zweitens sollen gleichzeitig auch affektierte Merkmale der Studierenden mittels eines entsprechenden Fragebogens erhoben werden. Hintergrund ist, dass neben fachlichem Wissen zunehmend auch nicht-kognitive Merkmale der Lernenden (in unserem Fall der Studierenden) als bedeutungshaltige Voraussetzungen für Lernerfolg in Mathematik fokussiert werden (Krapp 1993). Die erfassten Merkmale umfassen Einstellungen, Interessen, Selbstwirksamkeit, Lernstrategien und Selbstkonzept in Bezug auf Mathematik (F2). Drittens soll auf Basis der Ergebnisse bezüglich F1 und F2 die Mathematikausbildung an der Pädagogischen Hochschule Salzburg evaluiert und weiterentwickelt werden. Hierfür werden beispielsweise aus den Ergebnissen zu bestimmten mathematischen Aufgaben oder Themenfeldern Möglichkeiten für die inhaltliche Gestaltung einer Mathematik-LV abgeleitet und im Sinn einer evidenzbasierten Lehre in die LVs implementiert. Zum Beispiel könnten spezielle Fördermaßnahmen für Studierendengruppen mit bestimmten über die Tests festgestellten Schwierigkeiten angeboten oder in die Lehrveranstaltungen integriert werden. Und zu gut der letzt werden auch die mathematischen Kompetenzen (F1) wie auch affektierten Merkmale (F2) von Studienanfänger*innen des Lehramts für die Primarstufe im Verbund Süd-Ost mit jenen von Schüler*innen der 12. und 13. Schulstufe an AHS und BHS verglichen. Dabei soll in Erfahrung gebracht werden, ob und inwieweit sich die Studienanfänger*innen des Lehramts für die Primarstufe von jenen, die gerade ihren Schulabschluss machen, hinsichtlich der besagten Kompetenzen und Merkmale unterscheiden und der in diesem Kontext mangelnden Datengrundlage hinsichtlich der Studierenden, die sich für ein Lehramtsstudiums der Primarsstufe entscheiden, Rechnung getragen werden.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Kobler, Evelyn; Dr.in
Projektleitung intern
Kobler, Evelyn Maria; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
Viele elementarpädagogische Bildungsinstitutionen verfügen über Außenbereiche (Garten, Spielplätze, Parks, etc.). Zusätzlich haben sich in der elementaren Bildungsarbeit seit einigen Jahren sogenannte „Waldtage“ etabliert und in Zeiten der Pandemie wird der Nutzung von Außenbereichen zunehmend mehr Bedeutung beigemessen. In diesem Zusammenhang ist die Frage nach der Umsetzung des Bildungsauftrages in Außenbereichen zentral. Für die frühe naturwissenschaftliche Bildung ist der direkte Kontakt mit der belebten und unbelebten Natur für die Entwicklung von Komptenzerleben der Kinder in diesem Bereich eminent. Bisherige Studienergebnisse weisen auf eine hohe Varianz bei elementarpädaogigschen Fachkräften bezüglich Qualität und Quantität naturwissenschaftlicher Bildungsimpulse im allgemeinen hin, für die Nutzung von Außenbereichen gibt es bislang keine Daten. Dieses Forschungsdesiderat wird in der vorliegenden Untersuchung aufgegriffen, indem vorerst die Frage nach den Motiven elementarpädagogischer Fachkräfte zur Nutzung von Außenbereichen geklärt wird. Im Anschluss daran werden die Ergebnisse in Verbindung zu strukturellen Merkmalen der Institutionen sowie domänenspezifischen professionellen Kompetenzen elementarpädagoigscher gesetzt und Zusammenhänge sowie Einflüsse berechnet. Dazu werden die Daten aus der Befragung von rund 250 elementarpädagogischen Fachkräften mit gruppenleitender Funktion in Oberösterreich und Salzburg herangezogen. Die Auswertung der Daten erfolgt mittels qualitativer und quantitativer Methoden.
Ziel der Untersuchung ist es, vorerst die Bedeutung unmittelbarer Naturerfahrung für die frühe naturwissenschaftliche Bildung aus der vorliegenden Forschungsliteratur herauszustellen. Weiters werden Gründe für die Nutzung von Außenbereichen in elementarpädaogischen Bildungsinstitution aus den vorliegenden Daten ermittelt und diese Begründungstypen in Verbindung zu strukturellen Merkmalen (Häuffigkeit der Nutzung, Nähe der Außenbereiche zur Institution, eineschlägige Fort- und Weiterbildungen der Fachkräfte).
Beschreibung (engl.)
Many elementary educational institutions have outdoor areas (gardens, playgrounds, parks, etc.). In addition, so-called „forest days“ have been established in elementary educational work for several years and in times of the pandemic, the use of outdoor areas is becoming increasingly important. In this context, the question of the implementation of the educational mandate in outdoor areas is central. For early scientific education, direct contact with animate and inanimate nature is eminent for the development of children’s competence in this area. Previous study results indicate a high variance among elementary education professionals in terms of quality and quantity of scientific educational impulses in general, for the use of outdoor areas there is no data so far. This research desideratum is taken up in the present study by first clarifying the question of the motives of elementary education professionals for using outdoor areas. The results are then linked to structural characteristics of the institutions and domain-specific professional competences of elementary pedagogy and correlations and influences are calculated. For this purpose, the data from the survey of around 250 elementary education professionals with group leadership functions in Upper Austria and Salzburg are used. The data is evaluated using qualitative and quantitative methods.
The aim of the study is to first highlight the importance of direct experience of nature for early scientific education from the available research literature. Furthermore, reasons for the use of outdoor areas in elementary education institutions are determined from the available data and these types of justification in connection with structural characteristics (frequency of use, proximity of the outdoor areas to the institution, relevant further and further training of the specialists).
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Fuchs, Clemens; Dr.
Projektleitung intern
Plangg, Simon; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Universität Salzburg, Naturwissenschaftliche Fakultät
Laufzeit
2022 – 2025
Beschreibung
Das Ziel des MAJA-Projekts ist es, interessierten Schülerinnen und Schülern die Mitarbeit an zwei aktuellen mathematischen Forschungsfeldern (1. rekursiv definierte Folgen ganzer Zahlen und deren arithmetische Eigenschaften, 2. adaptive Finite-Elemente-Methoden für Variationsungleichungen) zu ermöglichen. Der Fokus dabei liegt auf algorithmischen Themen und Herangehensweisen, die den Schülerinnen und Schülern algorithmisches Kow-how, neue Sichtweisen auf den technisierten Alltag und nicht zuletzt eine möglicherweise neue Sicht auf Mathematik näher bringen soll. Die Laufzeit des MAJA-Projekts beträgt drei Jahre, beginnend mit 01.10.2022. Projektleitende Institution ist der Fachbereich Mathematik der Universität Salzburg. Mitantragsteller und Work-Package-Leader für Fachdiaktik ist die PH Salzburg (Simon Plangg). Partnerschulen sind bislang die HTL Braunau und das Akademische Gymnasium Salzburg.
Das Ziel der beantragten Studie ist es, die mathematischen Weltbilder der beteiligten Schüler*innen, also deren Sicht auf Mathematik, im angegebenen Projektzeitraum zu untersuchen. Die Auseinandersetzung mit mathematischen Algorithmen unter Heranziehung des Computers betont eine konstruktive, induktive, intuitive und problemlösend-heuristische Komponente der Mathematik. Es kann angenommen werden, dass eine derartige Beschäftigung mit Algorithmen in einem mathematisch-wissenschaftlichen Kontext auch das Bild der Schüler*innen von der Mathematik als Wissenschaft beeinflusst. Erstens, weil sich die genannten Themen sowie die Art der Auseinandersetzung mit diesen Themen deutlich von jenen im regulären Mathematikunterricht unterscheiden. Und zweitens, zeigen Untersuchungen, dass länger andauernde Kurse bzw. Interventionen die Beliefs von jungen Erwachsenen bezüglich Mathematik verändern können (Ward et al., 2010; Weygandt, 2021). Diese mathematischen Weltbilder sind sowohl bedeutsam für das mathematische Lernen (Törner & Grigutsch, 1994) als auch für die Entwicklung von der Motivation, sich auf Mathematik einzulassen (A. Loos & Ziegler, 2016). Viele Schüler*innen scheinen jedoch ”kaum konkrete Vorstellungen von Mathematik als Wissenschaft zu haben“ (Maaß, 2005). Es kann angenommen werden, dass dies auch in Bezug auf die Rolle des Computers bei der Gewinnung von Erkenntnissen in mathematischen Forschungsfeldern zutrifft. Der im Rahmen des MAJA-Projekts entwickelte Kurs setzt an dieser Stelle an und soll eine Entwicklung eines adäquaten Bildes von Mathematik als Wissenschaft bei den beteiligten Schülerinnen und Schülern in dieser Hinsicht ermöglichen.
Konkret werden mit der beantragten Studie folgende Fragen adressiert:
F1. Wie sind die mathematischen Weltbilder der beteiligten Schüler*innen gestaltet und das im Vergleich zu solchen Schülerinnen und Schülern, die nicht am MAJA-Projekt teilnehmen (Peers)?
F2. Wie entwickeln/verändern sich diese Weltbilder im Laufe des Projekts im Vergleich zu den Weltbildern ihrer Peers?
F3. Welche Rolle spielt der Computer in der Mathematik aus der Perspektive der Schüler*innen?
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Kipman, Ulrike; DDDr
Projektleitung intern
Kipman, Ulrike; DDDr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
xx
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Resch, Claudia;
Projektleitung intern
Resch, Claudia; Mag. Mag. Dr.phil. BA.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Wagner, Thomas; Dr.
Müller, Martina; Dr.
Kreutner, Edith; Dr.
Severa, Margit;
Janny, Beate;
Kooperationspartner
Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Laufzeit
2020 – 2024
Beschreibung
Fremdsprachliche Begabung (foreign language aptitude) zeichnet sich durch ein höheres Potenzial eines Individuums aus, Fremdsprachen zu lernen. Neben Leistungsmotivation gilt diese foreign language aptitude seit über 50 Jahren als einer der besten Prädiktoren für Fremdsprachenerwerb. Fremdsprachlich begabte Lerner*innen benötigen allerdings sowohl speziellen sprachlichen Input durch spezielle Aufgabenstellungen sowie besondere Lernarchitekturen, um ihre Motivation bei der Aufgabenbewältigung aufrecht zu erhalten und ihren Begabungen entsprechende Leistungen zu erbringen. Diese als aptitude-treatment-interaction bekannte optimale Passung von Lernarchitekturen und Individuen unterstützt bzw. optimiert nachweislich den fremdsprachlichen Erwerbsprozess.
Zu einer auf optimaler aptitude-treatment-interaction abgestimmten unterrichtlichen Intervention gehört begabungsförderndes Lehrmaterial. Dieses soll im vorliegenden Forschungsprojekt mittels einer so genannten „Ressourcenecke“ bereitgestellt werden, deren Einsatz in zahlreichen pädagogisch-praktischen Handreichungen als Methode zur Förderung von begabten Lerner*innen propagiert wird. Einschlägige Forschung zur Effektivität dieser Methode bei begabten Lernenden gibt es jedoch bis dato nicht. Dieses Forschungsdesiderat gilt für den Einsatz im Fremdsprachenunterricht ebenso.
Ziel von FLAME ist es zu klären, wie Lernmaterialien als Teil einer solchen Ressourcenecke beschaffen sein müssen, um bei
fremdsprachlich begabten Lerner_innen der 4. Schulstufe Leistungsmotivation erzeugen und aufrechthalten zu können.
Das Forschungsprojekt folgt einem gemischten Methodendesign im Sinne der aptitude-treatment-interaction. Der quantitative Teil folgt einem quasi-experimentellen mehrfaktoriellen Querschnittsdesign mit Haupt- und Interaktionseffekten.
Dabei wird untersucht, inwiefern die abhängige Messgröße Motivation – quantitativ erhoben mittels eines Motivations-
scores – von der Passung zwischen individueller Begabung (aptitude) und einer Intervention (treatment) abhängt. Die un-
abhängige Variable fremdsprachliche Begabung wird mittels eines standardisierten fremdsprachlichen Begabungstests,
angelehnt an LLAMA, erhoben.
Zusätzlich werden zentrale kognitive Fähigkeiten über das Intelligenzscreening mini-q sowie Kontextfaktoren zu Fami-
lie, Schule und Englischunterricht erhoben.Im qualitativen Bereich wird der Grad an Motivation durch Videographie und
halbstandardisierte Leitfadeninterviews bei ausgewählten Schüler*innen und Lehrpersonen erhoben.
Beschreibung (engl.)
Foreign language aptitude is an individual’s potential for acquiring a foreign language quickly and with ease compared to an average language learner (Carroll, 1958; Wesche, 1981). Apart from motivation (Dörnyei, 2001; Bernhard, 2010; Lamb, 2017), foreign language aptitude has been shown over the last 50 years to be one of the most stable and powerful predictors for both instructed and natural foreign language acquisition (Schlak, 2008).
Gifted foreign language learners, however, appear to require special input delivery and special learning environments in order to develop and maintain motivation and perform according to their potentials (Wen, Biedrón, & Skehan, 2017). Those special learning environments that create optimal fit between individual and learning environment, also known as aptitude-treatment-interaction (Cronbach& Snow 1977; Snow, 1989), can substantially and significantly support and optimize foreign language learning (Granena & Yilmaz, 2018).
Part of such aptitude-treatment-interaction learning environments is teaching materials that explicitly fosters learners in gifted education. Such materials are ideally created professionally, based on current research in language aptitude and motivation, and subjected to empirical validation. Research in secondary and post-secondary education has already produced evidence (Wesche, 1981: Schlak, 2008; Bernhard, 2010; Lamb 2017; Bain et al. 2010); for primary education, however, only a very limited number of exploratory studies have addressed this topic, such as Carreira (2006) for Japanese learners and Tellier and Roehr-Brackin (2013) for English learners. Despite this gap, there are tentative publications of hands-on teaching materials for practitioners in secondary education (cf. Käpnick & Schmid, 2019, for mathematics, and Thomä, 2019, for English). Theoretically motivated and empirically validated learning environments in primary English gifted education, however, are missing completely and will hence be addressed specifically in this project.
The aim of this exploratory project, therefore, is to empirically test, in a mixed, pseudo-randomized and cross-sectional control-group intervention study, the motivational potential of theoretically founded materials in English primary gifted education. The project will be guided by the research question of how learning materials need to be designed in order to create and maintain motivation in third-year (or fourth-year) learners of English with a high foreign language aptitude.
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Trültzsch-Wijnen, Christine Wilhelmina; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Trültzsch-Wijnen, Christine; Mag. Dr.
Eder-Jahn, Anna Maria; Dr. BA. MA. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2025
Beschreibung
Ausgehend von der Erkenntnis, dass eine Förderung digitaler Kompetenzen von Kindern bereits ab dem Kindergartenalter von großer Bedeutung ist, wird in diesem Projekt erhoben welche Einstellungen Pädagog_innen der Elementarstufe und der Primarstufe gegenüber dem pädagogischen Einsatz digitaler Medien haben. Zudem wird der tatsächliche Einsatz digitaler Medien im Kindergarten und in der Volksschule untersucht.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Bramberger, Andrea;
Projektleitung intern
Bramberger, Andrea; Mag. Dr. Univ.-Doz.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
Ausgehend von der Biographie und den Forschungen der Erziehungswissenschaftlerin Mathilde Vaerting (1884-1977) entwirft das Forschungsprojekt wissenschaftstheoretisch, wie Wissen in Sagbares und Unsagbares Wissen unterteilt wird – und gesellschaftlich etablierte Ungleichheitslagen aufrechterhält, und welche Modalitäten im Umgang mit Bildung konzipiert werden, um die Grenzen des Sagbaren und des Unsagbaren in beide Richtungen auszudehnen.
Vaerting diskutiert die Ungleichheit der Geschlechter im Kontext von Strukturen in Bildungseinrichtungen, die „Anerkennung der Leistung beim Herrschenden und Beherrschten stets proportional dem Machtverhältnis“ (Vaerting, „Wahrheit und Irrtum in der Geschlechterpsychologie“, 1923, 4) ausrichten. Mit ihrer Berufung auf den Lehrstuhl für Pädagogik an der Universität Jena, die 1923 trotz der Ablehnung ihrer Habilitationsschrift mit dem Titel „Neubegründung der vergleichenden Psychologie der Geschlechter“ erfolgte, gingen heftige Auseinandersetzungen über die Qualität und Methoden ihrer Forschung einher; die Diskussionen und Konsequenzen für ihre Biographie und Karriere als Wissenschaftlerin/Pädagogin illustrieren Vaertings theoretische Aussagen und konterkarieren ihre theoretischen Positionen und Forderungen, wonach Bildung zur Stärkung der Autonomie einer jeden Person und des sozialen Miteinanders in Gleichberechtigung beitragen soll (Vaerting, „Lehrer und Schüler“, 1931).
Ziel: Das Forschungsprojekt geht der Frage nach, welche Strategien Vaerting in ihren Texten und Handlungen entwickelt, um – metatheoretisch – diese Phänomene zu analysieren, um – bildungstheoretisch – Modalitäten egalitärer Wissensproduktion zu entwerfen, und um – bildungspraktisch – das Wissen jener, deren Sprechen und Wissen nicht als autorisiert gelten, hörbar zu machen.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Hasenbichler, Sumeeta;
Projektleitung intern
Hasenbichler, Sumeeta; Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2024
Beschreibung
Inhalt
Im Österreichischen Schulsystem ist Interkulturelle Bildung seit 1992 als Unterrichtsprinzip in den Lehrplänen von allgemeinbildenden Schulen verankert und bildet in den neuen Lehrplänen für 2023/24 eines der fächerübergreifenden Themen.
Laut BMBWK ist es die Aufgabe der Schulen, „alle Kinder und Jugendlichen unter Berücksichtigung ihrer unterschiedlichen (sprachlichen) Voraussetzungen bestmöglich zu fördern“ (BMBWK, 2022).
Dementsprechend werden gute Sprachkenntnisse und die Anerkennung, Wertschätzung und der Einbezug aller vorhandenen Sprachen in der Schule – somit auch die Aufwertung von Sprachen mit geringem Prestige – als Schlüssel zu mehr Bildungs- und Chancengerechtigkeit wahrgenommen. Genau dieses Verständnis liegt auch dem voXmi-Schulnetzwerk zugrunde, das 2008 als Projekt des BMBs initiiert wurde und seit dem Studienjahr 2018/19 an den Pädagogischen Hochschulen Wien, Steiermark und Salzburg organisatorisch verankert ist. Derzeit sind über fünfzig österreichische Schulen aller Schultypen und elementarer Bildungseinrichtungen Teil des voXmi-Bildungsnetzwerkes. VoXmi-Schulen haben es sich zum Ziel gesetzt, sprachbewusste Bildungsangebote zu entwickeln, welche die Mehrsprachigkeit ihrer SchülerInnen aktiv miteinbezieht, fördert und ein umfassendes Repertoire an Sprachlerngelegenheiten anzubieten.
Folgende Fragen sollen beantwortet werden:
1. Welches Verständnis von und welche reflexiven Haltungen gegenüber Mehrsprachigkeit haben die ExpertInnen von VoXmi, sowie die AkteurInnen an den zwei teilnehmenden VoXmi-Schulen (Schulleitung, Lehrpersonen und SchülerInnen)? In welchem Zusammenhang stehen Mehrsprachigkeit und Interkulturelles Lernen für die beteiligten Akteur_innen?
2. Wie werden die Ziele von VoXmi konkret an den beteiligten Schulen umgesetzt und von den beteiligten AkteurInnen wahrgenommen? Welche Handlungsstrategien verwenden sie im Umgang mit sprachlicher und kultureller Heterogenität?
3. Beeinflussen die Maßnahmen von VoXmi das soziale Zusammenleben und die Haltungen der Schüler_innen und Lehrkräfte in Bezug auf Selbstwirksamkeit, Motivation, Leistungsbereitschaft an den beteiligten Schulen? Wenn ja, inwiefern?
4. Welche Herausforderungen nehmen Lehrpersonen und Schüler_innen bei der Förderung von Mehrsprachigkeit und Interkulturalität wahr? Wo sehen die einzelnen AkteurInnen Handlungs- und Forschungsbedarf?
5. Auf welche Weise kann VoXmi institutionell weiter verankert und die überregionale Kooperation innerhalb des Netzwerks gefördert werden?

Ziel
Ziel der explorativen Studie ist es, die subjektiven Gelingensfaktoren zur Förderung und zum Einbezug von Mehrsprachigkeit, interkulturellem Lernen und sprachsensiblem Unterricht aus unterschiedlichen Perspektiven zu analysieren und zu kontrastieren. Basierend auf den Forschungsergebnissen sollen Empfehlungen für konkrete Maßnahmen entwickelt werden, die Schulen bei der Gestaltung von sprachenfördernden Bildungsräumen unterstützen.

Methode
Das Projekt voXmi steht für die Förderung von digitaler Bildung, von sprachlicher Bildung und interkulturellem Lernen, sowie für innovative Schul- und Unterrichtsentwicklung (Huber-Kriegler, 2017). Basierend auf Ansätzen der Kritischen Diskurstheorie nach Wodak (2002) und der Critical Race Theory nach Crenshaw (2013) werden mithilfe von qualitativen Forschungsmethoden (semi-strukturierten ExpertInneninterviews und Gruppendiskussionen, Analyse der Entwicklungsberichte und des Reflexionstools nach Hummer et al. (2020)) die programmatischen Ziele von VoXmi aus unterschiedlichen Perspektiven evaluiert. Es kommen einerseits die InitiatorInnen von voXmi, aber auch die AkteurInnen an zwei teilnehmenden AHS-Schulen (SchulleiterInnen, Lehrkräfte und SchülerInnen) in Salzburg zu Wort. Die Daten werden mittels MAXQDA aufbereitet und codiert und mithilfe der Triangulationsmethode (Flick, 2012) analysiert.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht