Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Strahl, Alexander; Dipl.-Phys. Dr. Priv.-Doz.
Auer, Verena; Mag.
Bathke, Arne; Univ.-Prof. Dr.
HAVLENA, Silvia Alexandra; Mag.
Helletsgruber, Carola; Mag.rer.nat.
Hof, Angela; Dr.rer.nat. Assoc. Prof.
Kriegseisen, Josef; BEd MA. Prof.
Projektleitung intern
HAVLENA, Silvia Alexandra; Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
Das interdisziplinäre Projekt „CO2BS -Coole Bäume und Sensoren“ ist ein innovatives Projekt, bei dem insgesamt 13 Projektpartner*innen aus Wissenschaft & Forschung, dem Schulwesen und der Wirtschaft zusammenarbeiten. Gemeinsam wird das Ziel verfolgt, junge Schüler*innen aus der Primarstufe (Grundstufe II) und Sekundarstufe I für Forschung und Entwicklung sowie für Berufsfelder im Bereich MINT zu begeistern. Die Schüler*innen werden im Projekt selbständig forschend tätig und widmen sich auf diese Weise den zentralen Projektthemen Klima, Umwelt und Digitalisierung. Zusätzlich werden in drei aufeinander aufbauenden Modulen Sensoren programmiert, klimaregulierenden Ökosystemleistungen von Bäumen gemessen, mittels einer App Sensoren ausgelesen und die resultierenden Messdaten altersgerecht aufbereitet sowie visualisiert. Die Messung von Klimaparametern an Bäumen verbindet dabei technische Schwerpunkte mit dem Interessensbereich „Natur & Mensch“, wodurch eine große Anzahl an Schüler*innen angesprochen werden soll. Für die Förderung von Mädchen im MINT-Bereich sind solche themen- und anwendungsorientierten Zugänge besonders geeignet. Zudem stellen die Unternehmenspartner*innen aus Wissenschaft und Technik bei Betriebsexkursionen und bei einem „Karrieretag“ ihre Berufsfelder vor.
Im Rahmen des Projekts werden innovative, fachdidaktisch konsistente, gender –und sprachsensibel aufbereitete interdisziplinäre Lehr- und Lernmaterialien entwickelt, die über die Projektlaufzeit hinaus zur Verfügung stehen werden.

Die Begleitforschung wurde so konzipiert, dass Emotionen und Selbstfähigkeitskonzept im Projekt sowie das Interesse an den Projektinhalten bei Schüler:innen der Sekundarstufe I untersucht werden. Für das Projekt wurde ein quasi-experimentelles Design, welches feldnah und extern valide ist, gewählt. Für die Erhebung der Daten kommt es einerseits zum Einsatz eines Fragebogens im Prä-Post-Design, in dem standardisierte Skalen zu Emotionen und Fähigkeitsselbstkonzept eingesetzt werden. Zudem enthält der Fragebogen projektspezifische Skalen zu Interesse an den Projektinhalten und Fragen zum Berufswunsch.
Zum anderen werden in einem Prä-Post-Design Concept Maps eingesetzt, bei denen die Schüler:innen vorgegebene Begriffe aus allen drei im Projekt vorkommenden Disziplinen (Biologie/Ökologie, Physik und Mathematik) verwenden sollen.
In einem Querschnittsdesign wird nach jeder Intervention (Experimentiertage und Modulworkshops) ein einseitiger Kurzfragebogen eingesetzt, mit dem einerseits die erlebten Emotionen mittels „Emotionszielscheibe“ sowie das Wissen zu den erlebten Inhalten erhoben werden.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Gasteiger-Klicpera, Barbara; Univ.-Prof.in
Projektleitung intern
Hawelka, Verena; Dr.
Kreilinger, Maria; Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Hölzl, Christa; Dr.in
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2024
Beschreibung
Die SPF-Vergabepraxis stellt eine Schnittstelle in der Weiterentwicklung eines inklusiven Bildungssystems dar, ist aber mit deutlichen konzeptionellen Schwierigkeiten und Herausforderungen in der Umsetzung verknüpft. Dabei geht es nicht nur um das häufig angesprochene Ressourcen-Diskriminierungs-Dilemma, sondern vor allem um die Frage der Chancengerechtigkeit, nämlich die Frage, wie Schüler*innen mit Beeinträchtigungen die notwendige und ihnen zustehende Unterstützung erhalten können. Die Gefahr der Diskriminierung durch die Zuordnung diagnostischer Kriterien, die Verknüpfung mit sozioökonomischen Bedingungen in den Familien und mangelnde Reliabilität von diagnostischen Kriterien erfordern eine hohe Expertise seitens der handelnden Personen.
Aufgrund der Notwendigkeit der Verschränkung der einzelnen Arbeitsprozesse sind die Zeitangaben als Annäherung zu verstehen.
Arbeitspaket 1: Projektmanagement und Kommunikation: Das Forschungsprojekt wird im Rahmen einer bereits bestehenden transdisziplinären Kooperation unterschiedlicher Institutionen durchgeführt. Zu Beginn des Projektes ist ein detaillierter Zeit- und Arbeitsplan zu erstellen, der Rollen, Verantwortlichkeiten und Arbeitsaufgaben klar definiert und verteilt. Die interdisziplinäre und interinstitutionelle Zusammenarbeit bedarf regelmäßiger Dokumentation und Abstimmungsprozesse zwischen allen Antragsteller*innen. Die Projektkoordination wird von einem Team, bestehend aus Prof. Michelle Proyer (Uni Wien), Prof. Tobias Buchner (PH Oberösterreich) und Prof. Thomas Hoffmann (Uni Innsbruck) und Prof. Barbara Gasteiger-Klicpera Uni Graz) übernommen. Als Sprecherin des Teams fungiert Frau Prof. Barbara Gasteiger-Klicpera.
Arbeitspaket 2: Expert*inneninterviews
Für die Konzeption, Organisation und Koordinierung der Expert*inneninterviews sind Petra Hecht und Anne Frey (PH Vorarlberg) verantwortlich. Sie konzipieren gemeinsam mit den Partnern aus den anderen Bundesländern den Leitfaden für die Interviews und treffen die Entscheidung zum Sample. Die Durchführung der Interviews in den Bundesländern obliegt den jeweiligen Partnern, ebenso wie die Transkription der Gespräche. Auswertung, Inhaltsanalyse und Berichtlegung werden wiederum von der koordinierenden Einrichtung umgesetzt.
Arbeitspaket 3: Fragebogenuntersuchung:
Für die Entwicklung, Pilotierung und Umsetzung der Fragebögen ist das Team der Universität Graz unter der Federführung von Barbara Gasteiger-Klicpera verantwortlich. Die Akquise der Testpersonen sowie die Begleitung in den einzelnen Bundesländern wird durch das Konsortium in den einzelnen Bundesländern sichergestellt. Die Datenanalyse, Auswertung und Berichtlegung wird wiederum von der koordinierenden Einrichtung umgesetzt.
Arbeitspaket 4: Gutachtenanalyse:
Die Gutachtenanalyse wird vom Team der Universität Innsbruck unter der Federführung von Thomas Hoffmann umgesetzt. Die Projektpartner in den Bundesländern führen Gespräche mit den Verantwortlichen in den Bundesländern, organisieren die Übermittlung der Gutachten und übermitteln die Gutachten zeitgerecht. Die Auswertung und Berichtlegung obliegt wiederum dem Team der Universität Innsbruck.
Arbeitspaket 5: Analyse vorhandener
Die Analyse vorhandener Datensätze wird vom IHS als Kooperationspartner unter der Leitung von Mario Steiner durchgeführt. Das IHS greift für die Analyse auf vorhandene Datensätze der Statistik Austria sowie auf Daten, die in den anderen Arbeitspakten (Expert*inneninterviews, Fragebogenuntersuchung) erhoben wurden, zurück.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Windischbauer, Elfriede; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Windischbauer, Elfriede; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2025
Beschreibung
Das Projekt beschäftigt sich mit der Fragen, wie/ auf welche Weise eine kompetenzorientierte Vermittlung von Geschichte und politischer Bildung durch Leichte und Einfache Sprache gelingen/erfolgen kann?
• Welche Adaptionen sind im Regelwerk bzw. den Empfehlungen für Leichte und Einfache Sprache notwendig für eine kompetenzorientierte Vermittlung von Geschichte und Politischer Bildung?
• Welche Beispiele liegen in Leichter und Einfacher Sprache für Unterricht in Geschichte und Politischer Bildung vor und welche Ergebnisse zeigen deren Analyse?
• Welche Gütekriterien sind in Leichter und Einfacher Sprache für die Vermittlung von kompetenzorientiertem Unterricht in Geschichte und Politischer Bildung erforderlich?
• Welche weiteren (über Leichte Sprache hinausgehenden) sprachfördernden Maßnahmen sind im kompetenzorientierten Geschichtsunterricht erforderlich, um historisches Denken zu entwickeln?
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Klug, Julia; Dr.
Projektleitung intern
Klug, Julia; Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
Selbstreguliertes Lernen (SRL) ist eine Schlüsselkompetenz zum Lebenslangen Lernen (Wirth & Leutner, 2008) und in einer Vielzahl von Situationen wichtig (Schmitz, Schmidt, Landmann & Spiel, 2007). Selbstreguliert Lernende agieren autonom in der Planung, Ausführung und Evaluation ihres Lernprozesses (Wirth & Leutner, 2008). Der zyklische Charakter des Lernprozesses wird in prozessorientierten Modellen des selbstregulierten Lernens in mehreren Phasen beschrieben, in denen Lernende ihr Lernen vorbereiten, überwachen, steuern und letztlich evaluieren und regulieren (z.B. Schmitz, 2001; Zimmermann, 2000).

SRL steht in einem positiven Zusammenhang mit Leistung und geringer Tendenz zur Prokrastination (De Bruijn-Smoldersa et al., 2014) sowie mit beruflichem Erfolg (Wang et al., 2007). Lehrpersonen sind zentrale Vermittler:innen von SRL (Spiel, 2011) durch direkte oder indirekte Mechanismen der Vermittlung (Peeters et al., 2014). Je mehr Lehrer:innen über SRL wissen, desto besser, können Sie es an ihre Schüler:innen vermitteln (Paris & Winograd, 2003).

Es existiert eine Vielzahl an Publikationen und Befunden zum Thema SRL. Allerdings sind wissenschaftliche Artikel oft für Prakti-ker:innen schwer zugänglich und aufwändig zu lesen. Daher soll in diesem Entwicklungsprojekt ein Blog entwickelt werden, der wissenschaftliche Erkenntnisse zum Selbstregulierten Lernen „übersetzt“ und für Lehrer:innen leichter rezipier- und umsetzbar macht.

SRL ist mittlerweile auch eine wesentliche Komponente in Modellen professioneller Handlungskompetenz von Lehrer:innen (Kunter et al., 2009). Jede:r Lehrer:in sollte mit dem Thema vertraut sein und möglichst auch selbst ein:e selbstregulierte Lerner:in sein, um den Schüler:innen SRL auch bestmöglich vermitteln zu können (Peeters et al., 2014). Der Blog dient als unmittelbare Hilfe für Lehrer:innen und kann auch in Aus- und Fort- und Weiterbildung genutzt werden (u.a. im Seminar Lehr- und Lernformen mit psychologischem Schwerpunkt). Er ist außerdem ein Tool zum Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis und dient damit der Third Mission der PH Salzburg Stefan Zweig.

Folgende Forschungsfragensollen im Rahmen des Projekts beantwortet werden:
Wie kann ein Blog für Lehrer:innen gestaltet werden, der den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse zum selbstregulierten Lernen fördert?
Wie kann dieser umgesetzt und beworben werden? Welche Hürden gibt es?
Wie wird er, sobald veröffentlicht, genutzt?

In der ersten Projektphase werden gemeinsam mit der externen Projektpartnerin Überlegungen zur Vorbereitung, Ausgestaltung und Umsetzung getroffen.
In der zweiten Projektphase wird die Website mit Inhalten über unsere Mission, unsere Personen (the self-regulated learning collective) und generell zu den Grundlagen selbstregulierten Lernens gefüllt. Es werden Blogbeiträge zur Übersetzung wissenschaftlicher Befunde zum selbstregulierten Lernen in die Praxis, die für Lehrer:innen einfach rezipierbar sind, erstellt und in 3 Sprachen (englisch, deutsch und niederländisch) gepostet. Der Blog wird über verschiedene Kanäle (social media, PH Newsletter, Fort- und Weiterbildung, emails, Konferenzen) beworben. Inhalte werden in Lehrveranstaltungen genutzt (z.B. Beiträge können gelesen und diskutiert werden, Bei-träge können von Studierenden verfasst werden und „beste“ werden im Blog veröffentlicht, etc.).
In Phase 3 werden weiterhin Blogbeiträge verfasst und diese auf kreative Weise erweitert. Es sollen Visuals, Videos, Materialien und Interviews mit Expert:innen hinzugefügt werden. Außerdem werden die Nutzungsdaten der Website ausgewertet und geprüft welche Inhalte am häufigsten genutzt werden. Die Nutzung wird beschrieben Empfehlungen zur Weiterführung abgeleitet. Das self-regulated learning collective soll evtl. um weitere Kolleg:innen, die Interesse an der Mitarbeit haben, erweitert werden.

Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Bögl, Elisabeth; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Bögl, Elisabeth; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Hamader, Kathrin Claudia; BA. MA.
Klug, Julia Loretta; Dr.
Rogl, Silke; Mag. Dr. Prof.
Schmid, Florian; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2025
Beschreibung
mBET-excellence wird als Coaching für begabte und leistungsstarke Studierende der PH Salzburg konzipiert, entwickelt, evaluiert und zu einem disseminationsfähigen Begabungscoaching für Studierende aller Fachgruppen und Institutionen optimiert. Es ist von Interesse, ob und wie sich das Verständnis der Studierenden von Begabung sowie ihres Expertisierungsprozesses, ihrer intensiven Übungseinheiten im Sinne des deliberate practice, etc. im Zuge der Teilnahme am Freifach mBET-excellence-Coaching ändert. Weiters soll untersucht werden, ob es bei den Studierenden einen Zuwachs an Selbstwirksamkeit und selbsteingeschätzten Kompetenzen gibt sowie welche Tools und Gelingensbedingungen des Coaching-Prozesses dafür relevant sind. Das Untersuchungsdesign ist längsschnittlich multi-methodal mit mehreren Messzeitpunkten der Coachees angelegt.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Eder, Elisabeth M.; Mag.a
Projektleitung intern
EDER, Elisabeth Monika; Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2024
Beschreibung
Identität wird auf unterschiedliche Arten geschaffen, gefestigt und modifiziert. Identitätskonstruktionen können mehr oder weniger rigide, starr oder beweglich sein. Aufmerksamkeit für die Beweglichkeit von Identitäten (zum Beispiel der Geschlechtsidentität) erweist sich als ein Aspekt und Effekt diversitätssensibler pädagogischer Praktiken (Wooley/Airton 2021). Im geplanten Projekt wird diese Aufmerksamkeit für die Beweglichkeit von Identitäten über die Bildungsarbeit mit visuellen Medien und Kunst gestärkt. Zugleich wird im Projekt die Aufmerksamkeit für die Bedeutung der visuellen Medien und der Kunst für Identitätskonstruktionen gefestigt. Das Projekt basiert auf Karen Barads (2007) Modell von „Intra-actions“ (S. 33), das jene Aufmerksamkeit fokussiert: Nach Barad entstehen Entitäten intraaktiv im Aufeinandertreffen von Objekten, Körpern, Räumen, usw. Das Werden von Identitäten orientiert sich am beweglichen Verhältnis verschiebbarer Kräfte. Die Identität von Menschen (und auch Nicht-Menschen) ist nicht abgegrenzt determiniert, sondern kann verschiedene Bedeutungen annehmen und bleibt somit beweglich und dennoch bestimmt.
Im Zusammenspiel von künstlerischen Praktiken und solchen sozialwissenschaftlichen Analysen, wie Barad sie vorschlägt, kann die Aufmerksamkeit für die Beweglichkeit und Determiniertheit von Identität abstrakt analysiert und konkret eingeübt werden, denn visuelle Medien und Kunst repräsentieren schon immer unterschiedliche Identitätskonstruktionen, doch nutzen sie andere Werkzeuge als die Sozialwissenschaften. In der Analyse und Produktion können die beiden Bereiche einander ergänzen. Bildungsbeteiligte, die nachdrücklich intraaktiv zu Identitätskonstruktionen arbeiten, erfahren reflexive Praxis, die ihre Fähigkeit stärken könnte, Identitäten anderer differenziert wahrzunehmen, sich selbst in der eigenen Identität aktiver zu gestalten und die anhaltende Neu-Erfindung von Identitäten zu steuern.
Ausgehend von mehreren ausgewählten, unterschiedlichen Materialien – das sind zum Beispiel Bilderbücher für Kinder und Kurzfilme – soll exemplarisch auf bildnerische Möglichkeiten eingegangen werden, die Identität beweglich repräsentieren.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Milz, Sandra;
Projektleitung intern
Gottein, Hans-Peter; Dr. MA.
Milz, Sandra; Mag. Dr.
Vorage, Marcel Wilhelmus; MEd Dr. MSc.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2024
Beschreibung
Wie Lernende ihre eigenen Bedürfnisse und Bedürfnisse anderer bewusster wahrnehmen können, ist eine der zentralen Fragen unserer Forschung und gleichzeitig in den Lehrplänen als Lernziel verankert. Lernende der Volksschule und der Sekundarstufe I entdecken aktiv, welche Bedürfnisse für sie von besonderer Relevanz sind, wie sie diese (versuchen zu) befriedigen und welche ihrer Bedürfnisse unzureichend befriedigt werden. Sie nehmen als Expert_Innen ihrer eigenen Lebenswelt über einen Zeitraum von vier Jahren teil. Im Rahmen für das Projekt konzipierter und vom Projektteam durchgeführter Unterrichtseinheiten generieren Schüler_Innen in ihrer Klasse anonymisierte, quantitative und qualitative Daten. Diese ermöglichen es, ein besseres Bild der Bedürfniskonzeptionen von Schüler_Innen zu erhalten.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Eder, Anna Maria; Dr. BA. MA. Prof.
Projektleitung intern
Eder-Jahn, Anna Maria; Dr. BA. MA. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Gniewosz, Burkhard; Univ.-Prof. Dr.
Katstaller, Michaela; Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2024
Beschreibung
Im vorliegenden Projekt sollen jene Studierende adressiert werden, die ihr Lehramtsstudium im Laufe der Covid-19 Pandemie begonnen haben. Unter Bezug auf das heuristische Rahmenmodell von Eder et al. (2021) soll überprüft werden, ob im Krisenkontext veränderte Motivationale Orientierungen Grund dafür waren, den Lehrberuf zu wählen. Bezugnehmend auf das Erwartungs-Wert-Modell (Eccels et al., 2002) werden in vorliegendem Projekt jener subjektiver Wert erfasst, der dem Lehrberuf zugesprochen wird und unter Anwendung latenter Profilanalysen in MPLUS distinkte Muster/Profile innerhalb der Lehramtsbeginner*innen identifiziert.
Die Datengrundlage bilden Befragungen, welche zu Studienbeginn im Rahmen der SMILE-Studie an der Pädagogischen Hochschule Stefan Zweig und der Paris Lodron Universität in den Studienjahren 2020/21 und 2021/22 durchgeführt wurden. Es nahmen Studierende Teil, die nach Abschluss ihres Studiums dazu befähigt sind, in der Sekundarstufe zu Unterrichten. Die Befragungen fanden Pandemiebedingt online statt und wurden in bildungswissenschaftlichen Einführungsveranstaltungen durchgeführt.
Um den subjektiven Wert des Lehrberufes zu erfassen, wurde die FIT-Choice Skala (Watt et al., 2012) eingesetzt, welche den persönlichen Nutzen (Zeit für Familie, Sicherheit der Berufswahl), den sozialen Nutzen (die Zukunft der Kinder und Jugendlichen mitgestalten, eine soziale Benachteiligung aufheben, das Leisten eines gesellschaftlichen Beitrags, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen), den intrinsischen Wert der Berufswahl und die Wahl des Lehramtes als Verlegenheitslösung erfasst.
Um distinkte Profile zu ermitteln, werden in MPLUS (Muthén & Muthén, 2018) latente Profilanalysen durchgeführt. Anhand informationstheoretischer Maße als auch Modellvergleichender Tests wird so die beste Anzahl an identifizierten Profilen identifiziert.Bezugnehmend auf die vier Profile, welche Eder et al. (2021) über drei Studierendenkohorten hinweg replizieren konnten, sollen die dann ermittelten Profile verglchen werden.
Vorliegendes Projekt ist in seiner theoretischen und methodischen Ausrichtung an den internationalen Diskurs Anschlussfähig. Es bietet unter Verwendung personenzentrierter Verfahren eine neue Perspektive auf Motivationen von Studierenden und Potential für Implikationen hinsichtlich der Ausgestaltung von Lerngelegenheiten als auch curricularer Angebote im Kontext der erfolgreichen Professionalisierung von Lehramtsstudierenden umzusetzen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Siekmann, Katja; Dr. Prof.
Projektleitung intern
Siekmann, Katja; Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2023
Beschreibung
Ein Desiderat in der Deutschdidaktik ist der Aufbau eines aktuellen Korpus an SuS-Texten und die sprachstatistische Analyse der Schreibungen in Bezug auf den Schreibwortschatz allgemein, Phonem-Graphem-Relationen und Fehler. Diese sprachstatistische Forschungslücke wird in drei Teilprojekten anhand von 1.000 freien SuS-Texten der Jahrgangsstufe 3-5 geschlossen: Teilprojekt 1: Wortschatz & Konsonanten (Veröffentlichung: Siekmann 2021), Teilprojekt 2: Wortschatz & Vokale (laufendes Projekt 2022-23). In Projekt 3 werden parallel zu Projekt 1 & 2 Materialien und Übungen für die schulische/lerntherapeutische Praxis entwickelt (laufendes Projekt 2022-2023). Die deutsche Schriftsprache sollte SuS nach einem aufbauenden Konzept vermittelt werden (Thomé & Thomé, 2020). Aufbauend im Sinne von Comenius (bereits 1657) bedeutet, dass vom Einfachen zum Schwierigen und vom Häufigen zum Seltenen gelernt werden sollte. Was bedeutet häufig in Bezug auf die Schriftsprache? Auf der untersten Ebene (Lautebene; Phonem-Graphem-Korrespondenz) werden die grundlegenden und statistisch häufigsten Repräsentationen eines Phonems als Basisgrapheme bezeichnet, alle anderen (statistisch seltenen und somit auch schwierigen Grapheme, die sich auf dasselbe Phonem beziehen) werden Orthographeme genannt (vgl. Thomé, Siekmann & Thomé, 2011). 90 % aller Grapheme in Texten sind Basisgrapheme, markierte Schreibung (Doppelkonsonanz, Dehnungsschreibung) und die Wahrung des morphematischen Schemas (Wortstammschreibungen) bzw. historische Formen bilden 10 % der Grapheme ab (Orthographeme). Auf Wort-/Textebene zeigt sich zudem eine sog. ‚degressive Struktur’ in der deutschen Schriftsprache. Degressiv bedeutet, dass verhältnismäßig wenige Wörter einen großen Teil deutscher Normaltexte ausmachen. So decken die 100 häufigsten Wörter mehr als 50 % der Wörter eines Textes ab (Siekmann, 2021; Teilprojekt 1). Für die Rechtschreibung bedeutet dies: Wird die Orthographie dieser Wörter beherrscht, ist ein erheblicher Teil eines Textes korrekt verschriftet. Aus didaktischer Sicht wäre für die Einführung der Schriftsprache somit eine Mischung aus häufigen Wörtern (Struktur-/Funktionswörter) und (individuellen) Lernwörtern mit orthographisch aufbauendem Charakter (von Basis- zu Orthographemen) sinnvoll. Mittels der sprachstatistischen Analyse in den Teilprojekten 1 & 2 wird eine differenzierte, empirisch fundierte Grundlage für die Vermittlung im Anfangsunterricht eruiert. Exemplarische Übungseinheiten sowie Materialien zu den häufigsten Wörtern (Teilprojekt 3) sollen individuelle Lernprozesse im (Anfangs-)Unterricht unterstützen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Burtscher, Myriam; Dr.
Projektleitung intern
Burtscher, Myriam; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Pechlaner, Heidi; Mag. Dipl.-Päd. Fachoberlehrerin
Externe Projektmitarbeiter/innen
Gaidoschik, Michael; Prof. Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2024
Beschreibung
In fachdidaktischer Literatur besteht Konsens darüber, dass Kinder tragfähige Grundvorstellungen zur Division aufbauen sollten, und dass dafür wichtig sei, dass sie Dividieren sowohl mit Handlungen des Aufteilens als auch solchen des Verteilens verbinden. Ebenso wird das „Anlegen eines breiten begrifflichen Verständnishintergrundes für das Dividieren“ (Lorenz & Radatz, 1993, S. 140) gefordert. Vor diesem Hintergrund soll ein Design-Konzept erprobt werden, dass eine bewusste Gegenüberstellung der beiden Aspekten im Unterricht beinhaltet.
Lehrpersonen müssen sich im Unterricht entscheiden, wie und wann sie in der Grundstufe 1 die Division thematisieren. In der fachdidaktischen Literatur gibt es zum Umgang mit diesen beiden Divisionsaspekten im Unterricht kaum konkrete Hinweise. Die empirische Studie (Burtscher 2022) zeigt auf, dass bei Kindern eine Reihe von Problemen und Schwierigkeiten auftreten, die insbesondere mit der Zwiegestalt der Division
in Verbindung stehen. Andererseits gibt es aber durchaus auch Kinder, die bei einzelnen Darstellungswechseln beide Handlungsvorstellungen beschreiben und nachvollziehen konnten. Dies soll nun näher untersucht werden.
1. Fördern Aufgabenformate, die mehrere Darstellungswechsel verbinden, die Entwicklung eines tragfähigen Divisionsverständnisses?
2. Fördert eine bewusste Gegenüberstellung beider Interpretationsmöglichkeiten bei den Darstellungswechseln Term-Sachsituation (Rechengeschichte), Term-Materialdarstellung/bildliche Darstellung sowie Materialdarstellung/bildliche Darstellung-Term die Entwicklung eines tragfähigen Divisionsverständnisses?
Ausgehend von den Befunden zu den Entwicklungen von Divisionsverständnissen bei Kindern in der Grundschule, sollen in einer 2. Klasse der Praxisvolksschule Unterrichtssettings erarbeitet und beforscht werden.
Beschreibung (engl.)
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Bericht