Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Sommer, Nicola; Mag. Dr. MSc.
Projektleitung intern
Sommer-Rainer, Nicola; Mag. Dr. MSc. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Klug, Julia Loretta; Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
Beim Untersuchungsdesign handelt es sich um einen Zwei-Gruppen-Prätest-Posttest-Vergleich.
Die Versuchsgruppe besteht aus Kindern mit chronischen Erkrankungen, die während eines Rehaaufenthaltes an Unterricht teilnehmen, während die Kontrollgruppe aus Kindern mit chronischen Erkrankungen besteht, die während eines Rehaaufenthaltes, der in den Ferien liegt, nicht an Unterricht teilnehmen. Die Kinder in der Kontrollgruppe nehmen stattdessen an einem pädagogischen Programm teil, damit gewährleistet ist, dass mögliche Effekte nicht rein auf die Zeit, die in pädagogischer Betreuung verbracht wird, zurückgeführt weden können.
Zu Beginn des Rehaaufenthaltes wird in beiden Gruppen der Prätest und am Ende des Rehaaufenthalts wird in beiden Gruppen der Posttest durchgeführt.
In Prä- und Posttest werden die in der Fragestellung enthaltenen Variablen aus Sicht der Kinder und Eltern gemessen. Die Lebensqualität wird mittels des ILK (Inventars zur Erfassung der Lebensqualität bei Kindern und Jugendlichen) erfasst, der Gesundheitszustand mittels des Fragebogens zum Gesundheitszustand (SF-36 bzw. SF-12), die Patient*innenzufriedenheit mittels Rehabilitandenbefragung K bzw. J. Die Befindlichkeit in der Schule wird mittels selbst erstellter Items gemessen.
Die Ergebnisse werden mittels Messwiederholungs-ANOVA ausgewertet und schließlich hinsichtlich der Fragestellung interpretiert. Erwartet wird ein statistisch signifikanter Haupteffekt des Messzeitpunkts für beide Gruppen sowie ein Interaktionseffekt Gruppe*Zeit für alle vier gemessenen Variablen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Sommer, Nicola; Mag. Dr. MSc.
Projektleitung intern
Sommer-Rainer, Nicola; Mag. Dr. MSc. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Klug, Julia Loretta; Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2022
Beschreibung
Quantitative Vorgehensweise mittels Online-Fragebogen:
– Quantitative Längsschnittstudie: 3 Messzeitpunkte, zu Beginn des Online-Seminars Prätest, am Ende Posttest und Follow-up nach einem halben Jahr Tätigkeit in der Schule
– Betroffene Schüler_innen: 3 Messzeitpunkte, zu Beginn des Online-Seminars Prätest, am Ende Posttest und Follow-up nach einem halben Jahr
– Elternteil: 3 Messzeitpunkte, zu Beginn des Online-Seminars Prätest, am Ende Posttest und Follow-up nach einem halben Jahr

Instrumente
– Demographische Variablen
– Vorerfahrungen
– Lehrer_innen-Interessensskala (Mayr, 1998) verändert
– Kompetenzerhebung nach dem Competence model
Template provided by the project ‘Internal Quality Management: Evaluating and Improving Competence Based Higher Education’ – Fragen orientiert an der Erhebung von Gutzweiler, Neese & In-Albon (2020)
– Allgemeine Selbstwirksamkeitserwartung (Jerusalem & Schwarzer, 1999) für Lehrpersonen und Eltern; Skala zur Lehrer-Selbstwirksamkeitserwartung (Schwarzer & Schmitz, 1999)
– Fragebogen zu Ressourcen im Kindes- und Jugendalter (FRKJ 8-16) mit der Skala Selbstwirksamkeit, Schulbezogene Selbstwirksamkeitserwartung (Jerusalem & Satow, 1999)
– Schulische Partizipationsskala (S-PS 24/7)
– Fürsorglichkeit des Lehrers (Saldern & Littig, 1987), Fürsorglichkeit des Lehrers (Clausen, 2002)
– Zusätzliche Fragen für Eltern: Zufriedenheit mit der Schule

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Sorgo, Gabriele; Mag. Dr. Priv.-Doz.
Projektleitung intern
Sorgo, Gabriele; Mag. Dr. Priv.-Doz.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2022
Beschreibung
Das Projekt greift zwei bei Jugendlichen sehr beliebte Serien („Game of Thrones“ und „Vikings“) auf, um zu untersuchen, wie sie alteuropäische, archaische Geschlechterrollen naturalisieren. Die zentralen Filmfiguren und ihre Handlungen werden nach der Figurenanalyse von J. Eder (2008) analysiert, und als hegemoniale Subjektfiguren interpretiert. Die Hypothese lautet, dass Geschlechterstereotype zwar oberflächlich modernisiert werden, sich jedoch in den tieferen Strukturen wenig ändert oder eventuell sogar Rückschritte zu vormodernen Rollen sichtbar werden. Das Vorhaben stützt sich auf aktuelle Forschungen zur Subjektivierung (A. Geimer), und geht davon aus, dass Filme Relationen zwischen Subjektnormen und Habitus aufbauen. Die historischen Fiktionen werden als Dokumente des politischen Unbewussten gelesen (Jameson 1981), wobei zu bedenken ist, dass Veränderungen im politisch kulturellen Bereich bereits vor ihrer Umsetzung in Institutionen in Filmen sichtbar werden. Die Ergebnisse dieses Projekts soll die Lehrer_innenbildung im Bereich Geschlechterdemokratie unterstützen.
Literatur:
Besand, A. (Hrsg). Von Game of Thrones bis House of Cards. Politische Perspektiven in Fernsehserien. Wiesbaden: Springer VS.
Böhm, K. (2017). Archaisierung und Pinkifizierung: Mythen von Männlichkeit und Weiblichkeit in der Kinder- und Jugendliteratur. Bielefeld: transcript.
Boni, M. (2017) (Hrsg.). World Building. Transmedia, Fans, Industries. Amsterdam: Amsterdam University Press.
Eder, J. (2008): Die Figur im Film. Grundlagen der Figurenanalyse. Marburg: Schüren.
Geimer, A. (2010). Filmrezeption und Filmaneignung: Eine Qualitativ-rekonstruktive Studie über Praktiken der Rezeption bei Jugendlichen. Wiesbaden: VS Verlag.
Jameson, F. (1981). The Political Unconscious. Narrative as a socially symbolic act. Ithaca, New York: Cornell University Press.
Massumi, B. (2015). Politics of Affect. Cambridge: Polity.
Michel, B. (2006): Bild und Habitus. Sinnbildungsprozesse bei der Rezeption von Fotografien. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Peltzer, A. & Keppler, A. (2015). Die soziologische Film- und Fernsehanalyse. Oldenburg: Walter de Gruyter.
Schubart, R. & Gjelsvik, A. (2016). Women of Ice and Fire. Gender, Game of Thrones and Multiple Media Engagements. New York: Bloomsbury.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Sorgo, Gabriele; Mag. Dr. Priv.-Doz.
Projektleitung intern
Sorgo, Gabriele; Mag. Dr. Priv.-Doz.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2022
Beschreibung
Das Projekt erläutert sozialwissenschaftliche Perspektiven auf die Herstellung gesellschaftlicher Unsichtbarkeit und bewertet die Bedeutung dieser Theorien und Methoden für die Bildungswissenschaften, und zwar speziell für die Lehrer_innenbildung. Aufbauend auf eine bereits durchgeführte Schulbuchanalyse soll gezeigt werden, dass „starken Theorien“ in Bezug auf geschlechtsspezifische Ungleichheitslagen in den Büchern zwar umgesetzt werden, jedoch Sorgetätigkeiten dennoch unsichtbar werden. In den Schulbüchern konnte mit diskursanalytischen Methoden die Wirksamkeit des derzeit gültigen Geschlechterregimes sichtbar gemacht werden. Letzteres ist dadurch gekennzeichnet, dass es Diskurse, Subjekte, Strategien und Sanktionen auf ein bestimmtes Ziel ausrichtet – und zwar auch gegen die bewussten Absichten der Sprechenden und Agierenden. Das bedeutet, dass sich ein Geschlechterregime mittels einer Reihe von geschlechtsspezifischen Maßnahmen konstituiert und durch ordnende Diskurse und begleitende Sanktionen unterstützt wird, um sich in und durch Subjekte zu reproduzieren. Das Projekt soll dieses Zusammenspiel der Faktoren rekonstruieren. Mit Hilfe weiterer diskursanalytischer Erhebungen in Unterrichtsmaterialien der Sekundarstufen, sowie mit wissenssoziologischen Analysen von Bildungsdiskursen und Lehrplänen soll die Herstellung von Unsichtbarkeit spezifischer Personengruppen, Tätigkeiten und Wissensformen als Prozess nachvollziehbar werden. Der Fokus liegt dabei auf den Unterschieden zwischen traditionell als weiblich oder männlich konnotierten Tätigkeiten. Ziel der Forschungen ist es, (meist unbewusste) Prozesse der Herstellung sozialer Unsichtbarkeit zu rekonstruieren und dadurch der Reflexion (speziell von Lehrpersonen) zugänglich zu machen, um die Verteilung von Anerkennung in Zukunft gerechter gestalten zu können.

Literatur:
Brighenti, A. (2007). Visibility. A Category for the Social Sciences. Current Sociology, 55(3), 323–342.
Connell, R. (1999). Der Gemachte Mann: Konstruktion und Krise von Männlichkeiten. Opladen: Leske Budrich.
Gibson-Graham, J. K. (2014). Rethinking the Economy with Thick Description and Weak Theory. Current Anthropology, 55 (S9, Crisis, Value, and Hope: Rethinking the Economy), 147–153.
Honneth, A. (2003). Unsichtbarkeit: Stationen einer Theorie der Intersubjektivität. Frankfurt am Main: Suhrkamp.
McRobbie, A. (2010). Top Girls: Feminismus und der Aufstieg des neoliberalen Geschlechterregimes. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften.

Beschreibung (engl.)
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Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Suppert, Simone; Mag.
Projektleitung intern
Suppert, Simone; Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
Zunächst soll untersucht werden, ob und in welchen Werken (Schwerpunkt: Kinder- und Jugendliteratur) für den Chemieunterricht geeignete Textstellen zu finden sind. Danach werden mithilfe ausgewählter Textstellen passende Erarbeitungs- und Übungsaufgaben zu den im Lehrplan für Chemie vorgesehen Inhalten für den Unterricht entwickelt, der erste Fragebogen rund um das Interesse und die Motivation der Schüler*innen zur Chemie und ihrem Leseverhalten sowie zur Überprüfung der Lesekompetenz erarbeitet werden. Danach werden in zwei weiteren Studienteilen die ausgearbeiteten Aufgaben mit Oberstufenklassen (Sekundarstufe II) im Vergleich zum Einsatz von Schulbüchern überprüft und die gewonnenen Daten analysiert. Zudem soll überprüft werden, ob durch den Einsatz von Literaturstellen der nachhaltige Lernertrag erhöht werden kann.
Beschreibung (engl.)
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Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Kriegseisen, Josef; Bakk.phil. MA. Prof.
Projektleitung intern
Kriegseisen, Josef; BEd MA. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2014 – 2017
Beschreibung
Bei der vorliegenden empirischen Studie geht es um die wissenschaftliche Überprüfung der Effektivität und Effizienz des sogenannten Learning Cycle Unterrichtsansatzes in naturwissenschaftlichen Unterrichtsfächern (Physik & Chemie). Heute liegen, insbesondere im Bereich der Naturwissenschaftsdidaktik, verschiedene Versionen von Lernzyklus-Modellen vor. Gemeinsame Grundlage für alle Varianten ist die Einteilung des Lehr-Lernprozesses in drei Hauptphasen:

In der ersten Phase, genannt „Romance” (Whitehead) oder „Exploration” (Karplus), wird der Schwerpunkt auf das Vorwissen der SchülerInnen gelegt und auf die relativ freie Exploration von naturwissenschaftlichen Phänomenen.

In der zweiten Phase „Precision” (Whitehead) oder „Konzepteinführung” (Karplus) führt die Lehrperson die SchülerInnen in neue Ideen und theoretische Konzepte ein.

In der dritten Phase „Generalization” (Whitehead) oder „Anwendung” (Karplus) werden die erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen in einen größeren und neuen Zusammenhang gestellt und dort angewendet. Die Skizzierung der zugrundeliegenden theoretischen Annahmen des Lernzyklenansatzes und seines Prozedere macht deutlich, dass es sich dabei um ein anspruchsvolles Vorgehen – sowohl für SchülerInnen, als auch für LehrerInnen – handelt: Es wird ein eigenaktives, explorativ-kreatives und eigen-verantwortliches Vorgehen auf Seiten der SchülerInnen gegenüber einem bloß äußerlichen Aneignen von Fakteninformationen präferiert, das nur zu inertem Wissen führt; dies macht es unabdingbar, dass sich die traditionelle LehrerInnenrolle verändert: LehrerInnen sind nicht primär und ausschließlich PräsentatorInnen und VermittlerInnen eines vorgegeben Wissensfundus, sondern vielmehr MentorInnen. Sie regen an, stellen in Frage und motivieren. Konkret soll überprüft werden,

1) ob der Lernzyklenunterricht zu einer Verbesserung der „Scientific-Reasoning-Fähigkeit” (= wissenschaftliches Problemlösen) von SchülerInnen beitragen kann, die als Teilkompetenz der naturwissenschaftlichen Kompetenz
verstanden wird. Hierzu werden Science Reasoning Tasks eingesetzt.

2) ob der Lernzyklenunterricht zu einer Verbesserung von wünschenswerten emotional-motivationalen SchülerInnenmerkmalen, wie Selbstwirksamkeit, Interesse oder Lernemotionen führt, welche wiederum einen positiven

Einfluss auf das Unterrichtsverhalten und in Folge auf die Leistung zeigen sollten. Diese Faktoren werden sowohl situativ erhoben (z. B. Interesse am Ende einer Unterrichtsstunde), als auch im Sinne von überdauernden SchülerInnenmerkmalen (z. B. persönliches Interesse an physikalischen Inhalten generell; state-trait Unterscheidung).

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Trültzsch-Wijnen, Christine Wilhelmina; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Trültzsch-Wijnen, Christine; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Naringbauer, Alexander; MMag. Bakk.Komm.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2022
Beschreibung
Welche Bedeutung hat das Konzept der „redaktionellen Gesellschaft“ für eine Schule der Zukunft?
Was muss in der Lehramtsausbildung vermittelt werden, um LehrerInnen auf eine „redaktionelle Gesellschaft“ vorzubereiten?
In diesem Projekt sollen die Chancen aber auch potentiellen Probleme dieses Konzepts analysiert und dessen Möglichkeiten für den Unterricht in der Primarstufe und in der Sekundarstufe herausgearbeitet werden. Darüber hinaus sollen basierend auf den Ergebnissen dieser Arbeit Möglichkeiten für weiterführende Forschungs- und Praxisprojekte diskutiert werden.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Kühberger, Christoph; Dr.
Projektleitung intern
Kühberger, Christoph; Dr. phil.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2018
Beschreibung
siehe englische Beschreibung
Beschreibung (engl.)
A paradigm shift within history didactics from a focus on content to a domain-specific competence orientation was implemented in the first decade of the 21st century. In this context, the challenge for history textbooks is that
they are potentially to prepare the ground for the development of historical competencies and, in the process, contribute to the development of a reflected historical consciousness.
This project pursues three main objectives:
Firstly (1), it will be determined using qualitative/quantitative triangulation methodology how teachers and pupils of secondary schools (grades 5-8) in Austria use the textbook and what role the competence orientation demanded by curricula and by history didactics plays in this context. An observation of textbook use in classrooms will be conducted, which will be followed by both in-depth-interviews with teachers about the motives of their approaches and a subsequent quantitative survey about textbook use directed to both teachers and pupils. It has been pointed out for decades that there is a research gap about the use of textbooks in classroom instruction, and this study aims to fill part of this gap with respect to the use of history textbooks in Austria.
Secondly (2), extensive textbook analyses of selected historical chapters in all approved Austrian secondary school (grades 5-8) history textbooks will determine how advanced the shift toward a domain-specific competence orientation in Austrian textbooks is and whether textbooks provide materials and approaches that potentially help students to learn to think historically. In this context different elements by which a textbooks is constructed (author’s text, images, sources, work orders, etc.) will be taken into consideration. It will be asked how ongoing discussions in the didactics of history with respect to the requirements of a domain-specific competence orientation are reflected in textbooks.
The final objective (3) is to determine whether there is a positive correlation between a competence orientation and an academic orientation, in the sense of Jörn Rüsen’s theory of the three plausibilities, in textbooks. By comparing the manifestation of the academic orientation and the competence orientation, it is possible to check the hypothesis that a higher degree of competence orientation in a textbook correlates with a higher degree of empirical, narrative and normative plausibility. The hypothesis assumes that the academic quality rises as a result of the disclosure of the structure of the historical narratives in textbooks that is required in competence-oriented approaches.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Oberlechner-Duval, Manfred; MMag. Dr. BA. MA. Prof.
Projektleitung intern
Oberlechner-Duval, Manfred; MMag. Dr. BA. MA. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2025
Beschreibung
Die Pädagogische Hochschule Salzburg Stefan Zweig hat im November 2014 mit ihrer Umbenennung nach Stefan Zweig, dem „rastlos umherwandernden Juden“ (George Prochnik), ein Statement gesetzt.

Mit dem vorliegenden Forschungsprojekt wird nun ein wissenschaftlicher Beitrag der Pädagogischen Hochschule Salzburg Stefan Zweig zur Auseinandersetzung zum Thema „Judentum, Bildung und Kritische Theorie“ geliefert.

Im Zentrum dieses Forschungsprojektes steht die Auseinandersetzung mit dem Themenschwerpunkt „Judentum und Bildung” mit fragendem Blick hin zur Kritischen Theorie
und hier insbesondere zu den Schriften Max Horkheimers: Welche Rolle spielt bei ihm das alttestamentliche Bilderverbot für den Begriff der Bildung?

Angesichts der furchtbaren Ereignisse in der Geschichte, insbesondere im 20. Jahrhundert, hat sich Horkheimer in vielfältiger Weise engagiert und sich selbst als Pädagoge und Erzieher der studierenden Jugend in der Tradition der Aufklärung verstanden.

Die Erziehung zur Mündigkeit, die die Beteiligung am demokratischen Prozess miteinschließt und die
Herbeiführung vernünftiger, humaner Verhältnisse bezweckt, muss allerdings den historischen Erfahrungen Rechnung tragen.

Zu diesen Erfahrungen gehört die Erkenntnis, dass
„positiv“ formulierte Ideen und Gesellschaftsentwürfe in Barbarei umschlagen. Besonders nach 1933 verstärkt sich beim Haupt der Kritischen Theorie die Skepsis, ja die Ablehnung
gegenüber Strömungen, die das Gute, das Wahre, konkretisieren und positiv definieren.

Lässt sich dieses Misstrauen als Ausdruck dessen begreifen, was in der hebräischen Bibel als „Bilderverbot“ gilt?

Horkheimer, der über das Judentum viele Notizen verfasst hat, stellt immer wieder die Verbindung zu diesem Motiv her. Das „Bilderverbot“ kann daher als eine der Hauptmaximen der Kritischen Theorie bezeichnet werden.

Das Forschungsprojekt erarbeitet als Kern den Bildungs- und Erziehungsbegriffs der Kritischen Theorie in Verbindung mit dem alttestamentlichen Bilderverbot. In seiner alten
Fassung verbietet es eine visuelle Darstellung Gottes. In der Kritischen Theorie wird es verbalisiert und meint konkret das Verbot, etwas als absolut zu bezeichnen bzw. das Absolute zu definieren und mit „positiver“ Sprache zu belegen. Was die Kritische Theorie hier bezweckt, ist ein Verbot der positiven Verbalisierung des Absoluten.

Stattdessen kultiviert sie die Methode der „bestimmten Negation“, des Zweifels, der Kritik.

Das jüdische Bilderverbot wirkt in der Kritischen Theorie als Orientierungsmarke für eine nicht-positiv, nicht-rezepthaft verstandene Ausformulierung von Bildung fort.

Datenerhebungen zur Korrespondenz von Horkheimer, Recherchen im Archiv des Instituts für Sozialforschung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt und
Expert_inneninterviews werden diese Perspektive freilegen, um a) die Lehrerprofessionalisierung zu erweitern und zu diversifizieren, b) den dabei gängigen Bildungsbegriff und
c) den darauf sich beziehenden Wissensbegriff neu und kritisch zu hinterfragen.

Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Lehrer, Johann; Mag. Dipl.-Päd.
Projektleitung intern
Lehrer, Johann; Mag. Dipl.-Päd.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2017
Beschreibung
Neueste Befunde der Bildungs-­ und Berufsbildungsforschung werden in der Berufsbildung intensiv diskutiert. Der Kontext des Schul-­ und Bildungswe­sens wird von zwei Faktoren, nämlich der demographischen Entwicklung und den sozioökonomischen Hintergründen der österreichischen Schülerinnen und Schüler, bestimmt. Diese beiden Faktoren, die den Kontext des Schul­- und Bildungswesens beschreiben und von den Akteurinnen und Akteuren nicht be­einflusst werden können, sind sowohl in der Ausbildung im elementarpädagogischen Bereich als auch in der Fort- und Weiterbildung der Berufsbildung mittelbar determinierend wirksam.
Der familiäre und soziale Hintergrund von Schülerinnen und Schülern, einer von vielen Gelingens­ bzw. Misslingensfaktoren, die in der Schule wirksam werden, ist dementsprechend auch in der Aus­, Fort- und Weiterbildung der Berufsbildung (AFWB der BB) mitzudenken.
Wichtige Faktoren, die für einen Misserfolg der Jugendlichen in der Berufsbildung verantwortlich sein können, lassen sich folgendermaßen festmachen: Für mehr als die Hälfte der Auszubildenden spielt die Gleichaltrigengruppe (z. B. peer-group), der Ausbildungsbetrieb und das außerschulische Umfeld (z. B. Berufsschulinternate) eine entscheidende Rolle.
Dementsprechend werden folgende Leitfragen in der geplanten empirischen Untersuchung diskutiert:
Wie definieren Berufsschulinternate und deren Personal ihre Rolle in kompensationspädagogischer Hinsicht?
Welche Weiterentwicklungspotenziale bezüglich biographischer Entwicklungsaufgaben bzw. pädagogischer Leistungsfähigkeiten sehen die Landesberufsschulinternate (­heime)?
Welche Rolle können Berufsschulinternate für die Berufsschülerinnen und- schüler in kompensationspädagogischer Hinsicht beim Erkennen von Gelingens­ bzw. Abbau von Misslingensbedingungen spielen?
Die Kombination qualitativer und quantitativer Verfahren soll dazu führen, dass auf der Grundlage der Befragung von SchülerInnen Hypothesen generiert werden und im Anschluss daran die Forschenden ihre Expertise aus der lang­jährigen Erfahrung und Arbeit mit Berufsschülerinnen und
­schülern an den Berufsschulen bzw. in Berufsschulinternaten beim Lösen der Forschungsfragen mit einbringen. Mögliche neue Forschungsfragen – eventuell das Ergebnis der
hypothesengenerierenden Forschungsmethode – könnten mit Hilfe wissen­schaftlicher Fragebögen einer Beantwortung zugeführt werden.
Beschreibung (engl.)
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Bericht