Kategorie: 2017

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Egger, Maximilian; BEd MA. Prof.
Habringer, Gerhard; Dr. OStR
Hagler, Christa; BEd MA. Prof.
Projektleitung intern
Egger, Maximilian; BEd. MA
Habringer, Gerhard; Dr. OStR
Hagler, Christa; BEd MA Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2014 – 2017
Beschreibung
Mit Hilfe vorab aufgestellter Analysekriterien wurde die Umsetzung der D-Bildungsstandards in Schreibaufgaben der auflagenstärksten Schulbücher der GS II und von Kollegen der Schulbücher der Sekundarstufe I untersucht.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Lindenbauer, Edith; Mag.
Projektleitung intern
Lindenbauer, Edith; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2013 – 2017
Beschreibung
1. Problemaufriss
Der Umgang mit funktionalen Abhängigkeiten ist typisch für die Mathematik. Dynami-sche Mathematiksoftware wie GeoGebra vereint dynamische Geometrie, Tabellenkal-kulation sowie Computeralgebra und ermöglicht die Förderung des funktionalen Den-kens. Durch die Verwendung von Technologie muss sich funktionales Denken nicht nur auf ein Denken in und mit Funktionen beschränken, sondern kann infolge der möglichen Beweglichkeit von Figuren auch auf ein Denken mit Veränderungen von Bildern und Mustern erweitert werden. Laut Duval (2006) ermöglicht erst der flexible Wechsel zwischen unterschiedlichen Darstellungsformen (graphisch, tabellarisch, symbolisch) einen differenzierten Zugang zu mathematischen Inhalten und bildet die Grundlage für nachhaltigen Kompetenzer-werb. Borba & Confrey (1996) weisen darauf hin, dass sich die Struktur, Prozesse und Ziele des Mathematikunterrichts durch den Einsatz von Technologie im Unterricht ver-ändern, da Mathematik nicht unabhängig von ihren Darstellungsformen existiert. In diesem Sinne äußern sich auch Lagrange (et al. 2003) und Barzel (et al. 2005) über die reichhaltigen neuen Möglichkeiten des Kommunizierens im Mathematikunterricht durch den Einsatz von Technologie.
2. Fragestellungen
1: Welche Vorstellungen – insbesondere welche Fehlvorstellungen – haben Schülerinnen und Schüler verschiedener Altersgruppen der Sekundarstufe 1 im Zusammenhang mit funktionalem Denken?
2: Wie können dynamische Materialien gestaltet werden, um Fehler aufgrund von Fehlkonzepten von Schüler/innen der Sekundarstufe 1 zum Thema funktionales Denken zu reduzieren und sie darin zu unterstützen, geeignete mathematische Vorstellungen zu diesem Thema zu entwickeln?
3: Welchen Einfluss haben dynamische Materialien auf die Vorstellungen und internen Repräsentationen von Schüler/innen der Sekundarstufe 1 bezüglich funktionalen Ab-hängigkeiten?
In diesem Projekt sollen ausgehend von didaktischen und pädagogischen Theorien konkrete technologieunterstützte Unterrichtsmaterialien zur Kompetenzentwicklung des funktionalen Denkens konzipiert sowie in Fallstudien erprobt und evaluiert werden. Insbesondere soll dabei der Einfluss dieser Materialien auf die Entwicklung von mathematischen Vorstellungen der Schüler/innen untersucht werden. Ziel ist es, den Aufbau von tragfähigen Vorstellungen der Schüler/innen zu fördern.
Das Projekt dient damit insbesondere der Unterrichtsentwicklung: es soll untersucht werden, welchen Beitrag der Einsatz von dynamischer Mathematiksoftware zum ge-nannten Thema im Unterricht leisten kann, um die Schüler/innenaktivität im Sinne einer konstruktivistischen Didaktik beim Wissenserwerb zu fördern und dadurch zur Entwicklung von langfristigen Kompetenzen beizutragen.
3. Methode
Die entwickelten Unterrichtsmaterialien sollen in Fallstudien mit Schüler/innen erprobt und mittels Fragebögen, Audio-/Videoaufzeichnungen und Interviews evaluiert werden. Häufige problematische Schüler/innenvorstellungen und Schwierigkeiten sollen dabei mittels Grounded Theory Ansatz (vgl. Strauss & Corbin 1990) systematisch analysiert werden.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Steinmair, Gabriele; MA.
Weber, Christoph; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Androsch, Gertrude; Mag.
Döll, Marion; Dr. Dipl.Päd. Prof.
Eidenberger, Johanna; Mag. Dr. Fachoberlehrerin
Janny, Beate; M.Ed. BEd
Lindner, Gertrud;
Mayrhofer, Sandra; Mag.
Schuster, Natascha; Dipl.Päd. MA.
Wagner, Wolfgang; Mag.
Zauner, Norbert; M.Ed.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2017
Beschreibung
Im WS2015 startet an der PH OÖ die neue Primarstufenausbildung. Das Curriculum sieht für das 3. und 4. Semester eine LV zu Lesson Studies (LS) vor. LS sind eine Form kollaborativer, reflexiver Praxis, im Rahmen derer Lehrkräfte gemeinsam Unterrichtseinheiten planen, durchführen, evaluieren und weiterentwickeln. Im Rahmen des Projekts soll die Durchführung von LS in der Ausbildung pilotiert werden und auf Basis der Befunde der Pilotstudie sollen entsprechende Lehrveranstaltungen für die neue Ausbildung entwickelt werden.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Winkler, Kurt;
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Schöfl, Martin; Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2017
Beschreibung
Rechenentwicklung beginnt nicht erst mit der ersten Klasse Primarstufe, die Entwick-lungsrichtung kann bereits im Kindergarten erhoben werden. Themenfelder, die in der Primarstufe inhaltlich erarbeitet werden, sind „Raum und Form“, „Muster und Struktu-ren“, „Größen und Messen“, „Daten, Häufigkeiten und Wahrscheinlichkeiten“ und „Mengen, Zahlen und Operationen“. Die Voraussetzungen zum Erwerb dieser Kompe-tenzen sind in der Elementarstufe bedeutsam unterschiedlich, was die Entwicklungs-chancen der Kinder mit geringeren Voraussetzungen schmälert und den Schulstart erschweren kann.
Bisherige Längsschnittstudien zum Verlauf der mathematischen Leistungen von der Elementar- in die Primarstufe weisen auf eine hohe prognostische Validität von Aufgaben zum numerischen Zahlvorwissen hin. Während rechenunspezfische Faktoren, wie etwa Intelligenz oder Motorik keine -oder nur geringen Einfluss auf die ma-thematische Entwicklung haben, sind es vor allem basisnumerische Fertigkeiten, die einen hohen Vorhersagewert aufweisen. Als günstigster -weil stabilster- Erhebungs-zeitpunkt für die Prognose der mathematischen Leistungen wurde das zweite Halbjahr des letzten Kindergartenjahres beschrieben.
Kinder, die in den Entwicklungsschritten des Rechnens Schwierigkeiten aufweisen, werden in der Literatur als mit den Begriffen Rechenschwäche oder Dyskalkulie be-schrieben. Die Differenzierung der Begriffe ist uneinheitlich, meist wird unter Dyskalkulie verstanden, dass die Leistungen im Rechnen diskrepant zur Intelligenz sind, während beim Begriff Rechenschwäche die Intelligenz unberücksichtigt bleibt und der Fokus auf mangelnde mathematische Leistungen gelegt wird. Fischbach und Kollegen (2011) wiesen in einer umfangreichen deutschsprachigen Stichprobe darauf hin, dass eine Differenzierung fachlich nicht gerechtfertigt ist. Bezüglich der Vorkommenshäufigkeit muss auf diese artifizielle Unterscheidung hingewiesen werden: Im deutschsprachigen Raum werden Prävalenzraten für Dyskalkulie zwischen 4,4 % und 6,6 % angegeben. Berücksichtigt man dagegen den Anteil an förderwürdigen Kindern, so steigt dieser auf mindestens 15 %. Diese Zahlen weisen auf eine große Anzahl an Kindern in der Grundschule hin, die Probleme in der Rechenentwicklung aufweisen. Gleichzeitig können obig beschriebene Längsschnittstudien herausstreichen, dass bereits vorschulisch Risikofaktoren (testpsychologisch) erhebbar sind, am günstigsten im letzten Kindergartenjahr, und dass diese relativ unabhängig von Intelligenz, Händigkeit und anderen unspezifischen Faktoren sind. Evaluierte Verfahren hierzu sind mehrfach vorhanden: OTZ, MARKO-D, TEDI-MATH, MBK-0. Schließlich zeigten unter anderem Kaufmann und Lorenz (2009), dass durch ein vorschulisches Training von „domä-nenspezifische Beeinträchtigungen der kognitiven Verarbeitung von Numerositäten“ Kinder mit Risikopotential das Aufschließen zur durchschnittlichen Leistung in der Pri-marstufe ermöglicht wird.

Innerhalb einer explorativen Längsschnittstudie werden zwei Formen von Leistungs-standserhebungen in der Rechenentwicklung von Kindergartenkindern in der 2.Hälfte des letzten Kindergartenjahres erhoben: Elementarstufenpädagoginnen schätzen die vorschulische Rechenleistungen der Kinder mit einem am 5-Stufen-Modell der Re-chenentwicklung Beobachtungsbogen ein. Diese Ergebnisse werden zuerst quer-schnittlich mit jenen aus der standardisierten und normierten Testbatterie MARKO-D verglichen. Die untersuchten Kinder sollen möglichst lückenlos in die Primarstufe ver-folgt werden und erneut etwa nach 3 Monaten Beschulung hinsichtlich ihrer basisnu-merischen Fertigkeiten untersucht werden (KALKULIE). Mit dieser Versuchsanordnung soll die Güte eines ökonomischen Beobachtungsbogens für den schulischen Einsatz analysiert werden. Die Elementarstufenpädagoginnen erhalten insbesondere für Kinder mit Schwächen zum Zeitpunkt der Ersterhebung individualisierte Förderanregungen.

Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Steinmair, Gabriele; MA.
Projektleitung intern
Weber, Christoph; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2017
Beschreibung
https://www.ph-online.ac.at/ph-ooe/pl/ui/$ctx/wbLv.wbShowLVDetail?pStpSpNr=392109

https://www.ph-online.ac.at/ph-ooe/pl/ui/$ctx/wbLv.wbShowLVDetail?pStpSpNr=387339

Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Nemeth, Attila; Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Pannonische Universität Veszprém
Universität Augsburg
Universität Erfurt
Universität Regensburg
Laufzeit
2016 – 2017
Beschreibung
(1) Mitarbeit am Handbuchprojekt Hans C. Boas, Ana Deumert, Mark L. Louden, Péter Maitz (eds.): „Varieties of German Worldwide“. Artikel „Hungary I“. Oxford University Press.
Es existiert bisher kein umfassendes Handbuch, das die aktuelle sprachliche Situation deutscher Sprachinseln außerhalb des zusammenhängenden deutschen Sprachgebiets empirisch dokumentiert. Ziel des Publikationsprojektes ist es, einen Beitrag zum o.g. Anliegen zu leisten. Es wird dabei eine systematische Beschreibung deutscher Dialekte in Ungarn geliefert, die die sprachlichen Merkmale sowie den soziolinguistischen Hintergrund des Gebrauchs der ungarndeutschen Sprachinseldialekte umfasst.

(2) Mitarbeit am Tagungsband „Mehrsprachigkeit in Mittel-, Ost- und Südosteuropa – Gewachsene historische Vielfalt oder belastendes Erbe der Vergangenheit”, 1.-4. Oktober 2014, Universität Regensburg, Forschungs-zentrum DiMOS. Hrsg. von Hermann Scheuringer et al. Regensburg: Verlagshaus Pustet. Beitrag „Simplifizierung und Komplexifizierung im Sprachkontakt – ein Beitrag zur ungarndeutschen Sprachkontaktforschung.“

Mit diesem Beitrag liegt eine empirische Dokumentation einer Sprachkontaktsituation vor, die das Ziel hat, Phänomene der sprachlichen Simplifizierung und Komplexifizierung eines deutschen Sprachinseldialekts in Ungarn zu leisten. Mithilfe der empirischen Auswertung aktueller Ergebnisse einer vom Verfasser durchgeführten Feldforschung soll ein Beitrag zur internationalen Sprachkontaktforschung geliefert werden.

(3) Mitarbeit im Herausgeberteam Zeitschrift für Mitteleuropäische Germanistik (ZMG), Tübingen: Narr Francke Attempto Verlag.

Die ZMG fokussiert auf mitteleuropäische kulturelle Konstellationen und konzentriert sich vor allem auf Transfer-, Interaktions- und Integrationsprozesse mit Schwerpunkt deutsche Sprache, Literatur(en) und Kultur(en). Die Beiträge thematisieren den mitteleuropäischen Bezug diverser sprach-, literatur- und kulturwissenschaftlichen Fragestellungen. Aufgaben als Mitherausgeber der Zeitschrift: Mitarbeit bei der Auswahl und Begutachtung von Manuskripten, Ansprechpartner für Autor(inn)en der ZMG und Kontaktperson für die Zusammenarbeit mit dem Narr Francke Attempto Verlag in Tübingen.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Willmann, Marc; Dr. Dr.phil. Dipl.Päd. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2017
Beschreibung
4.1 Ausgangslage:
Verhaltensprobleme und emotional-sozialen Schwierigkeiten stellen Schulen und Lehrkräfte vor große Herausforderungen und macht in vielen Fällen eine spezielle Unterstützung und Begleitung der schulischen Erziehungskonflikte notwendig. Den Betreuungspädagoginnen kommt im Kontext hier eine zentrale Funktion zu, um durch ein niedrigschwelliges Angebot der schulinternen Förderung und Beratung den inklusiven Erziehungs- und Bildungsauftrag zu unterstützen. Allerdings liegt zum Tätigkeitsprofil, den Aufgabenschwerpunkten und möglichen Konflikten in der Rollenfunktion für Österreich bis dato kaum empirische Erkenntnisse vor. Eine der wenigen Studien (Gasteiger-Klicpera & Klicpera 1998: Ambulante schulische Hilfen für verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche…) liefert wichtige Erkenntnisse zur Situation in Ober- und Niederösterreich, allerdings sind die Ergebnisse bereits älteren Datums. Zudem fehlt es bisher an einer Bezugnahme auf den internationalen Fachdiskurs, d.h. aktuelle Forschungsergebnisse sowie der Stand der Theoriebildung zur schulischen Verhaltensberatung wurden bislang nicht systematisch einbezogen.
4.2 Zielsetzungen und Fragestellungen
Das Projekt setzt an den skizzierten Desiderata an. Die empirische Erhebung – zunächst in Oberösterreich, später in gesamten Bund – soll das Verständnis des Rollenprofils schärfen und spezifische strukturelle Rahmenbedingungen rekonstruieren. Aus Sicht des internationalen Forschungsstandes und der Theoriebildung zur Beratung im Kontext der schulischen Inklusion ist gerade auch den etwaigen Rollenproblematiken aufgrund der systeminternen Lokalisation der Betreuungspädagoginnen große Aufmerksamkeit zu schenken, um Rollenambiguitäten abzubauen und die Rollenfunktionen zu optimieren (Willmann & Hüper, 2004; Willmann, 2007; 2008).
Zudem sollen Perspektiven für die Weiterentwicklungen der Ausbildungskonzepte (Hochschullehrgang Betreuungspädagogik) entwickelt werden.
4.3 Methode
In der Pilotstudie werden zunächst halbstrukturierte Interviews mit Betreuungspädagog/innen geführt, die der Vorbereitung eines Fragebogens dienen. Im zweiten Schritt wird ein Fragebogen entwickelt, der zunächst im Land Oberösterreich in den Umlauf gebracht werden soll. In der späteren Hauptuntersuchung ist geplant, unter Einwerbung von Drittmitteln durch das BMBF eine Fragebogenerhebung (Totalerhebung) in ganz Österreich durchzuführen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Steiner, Regina; Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Gamsjäger, Manuela; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Altrichter, Herbert; o.Univ.-Prof. Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2011 – 2017
Beschreibung
In den governancetheoretischen Analysen der Politiken der Schulautonomisierung und ihrer Umsetzung in Profilierungsprozessen, die am Beispiel österreichischer Sekundar-schulen in Altrichter et al. (2011) analysiert wurden, konnte festgestellt werden, dass diese Politik nicht dazu geführt hat, dass das Governance-Regime der hierarchisch-professionellen Doppelsteuerung durch neue Koordinationsverhältnisse – z.B. im Sinne einer evidenzbasierten Steuerung oder von New Public Management – vollkommen ersetzt wurde. Vielmehr ist die hybride Koordinationskonstellation der bürokratisch-professionellen Doppelsteuerung weiter hybridisiert worden (vgl. Dupriez & Maroy 2003). So sind die zusätzliche Koordinationsprinzipien „Wettbewerb“ (vgl. Zymek 2009) und „innerbetriebliche Hierarchie“ (vgl. Altrichter 2010b, 101f.) wichtiger geworden, während neuere Instrumente der evidenzbasierten Steuerung (die im Koordi-nationsprinzip „Außensteuerung durch Zielvorgabe und Zielevaluation“ auftauchen müssten) in den untersuchten Schulen – trotz der ministeriellen Propagierung von Schulprogrammen und schulischem Qualitätsmanagement – kaum eine Rolle spielten, was sich aber mit der breiteren Implementation von Bildungsstandards und standard-bezogenen Tests, ändern könnte.

Diesem zuletzt genannten Koordinationsprinzip der evidenzbasierten Steuerung durch die Implementation von Bildungsstandards und deren Testungen möchten wir in einem neuen Forschungsprojekt auf den Grund gehen: Zu welchen Veränderungen der innerschulischen und der zwischenschulischen Koordination führt diese bildungspolitische Innovation?
Im Jahr 2012 werden in Österreich Bildungsstandards erstmals flächendeckend in der 8. Schulstufe, im Jahr 2013 in der 4. Schulstufe getestet (vgl. http://www.bifie.at/bildungsstandards). Seit der gesetzlichen Verankerung der Bildungsstandards im Schulunterrichtsgesetz im August 2008 haben Lehrer/innen „bei der Planung und Gestaltung [ihrer] Unterrichtsarbeit die Kompetenzen und die darauf bezogenen Bildungsstandards zu berücksichtigen sowie die Leistungen der Schüler in diesen Bereichen zu beobachten, zu fördern und bestmöglich zu sichern (http://www.bifie.at/bildungsstandards).
Wir wollen anhand von Schulfallstudien an 3 Volksschulen, 2 Hauptschulen, bzw. NMS und 1 AHS eines Schulbezirkes in drei Erhebungsphasen diese Veränderungen untersuchen. Der erste Erhebungszeitpunkt (E1) wird vor der ersten Testung liegen, der zweite Erhebungszeitpunkt (E2) einige Zeit nach den ersten Ergebnisrückmel-dungen an die Schulen, der dritte Erhebungszeitpunkt soll zeigen welche Konsequenzen Schulen aus den Testrückmeldungen gezogen haben und im Herbst vor der neuerlichen Testung liegen. So wollen wir sowohl die Zeit der Vorbereitung auf die Testung als auch die Wirkung der Testergebnisse auf weitere Entwicklungsprozesse an den Schulen in den Blick nehmen.
Methoden und Ablaufschritte
Das Projekt bearbeitet seine Fragestellungen nach einer Fallstudienmethode (vgl. Yin 1989). Überlappende und widersprechende Muster in den Einzelfallstudien werden im Rahmen einer Cross Case Analyse interpretiert. Die gewonnenen Hypothesen werden governancetheoretisch interpretiert und mit den Ergebnissen der Schulprofilierungsstudien verglichen. Sie sollen Aufschluss geben über die Potenziale der Bildungsstandards zur Weiterentwicklung des Unterrichts und der Schulen sowie mögliche Veränderungen der Steuerung im Bildungswesen aufzeigen. Ergänzt wird die Fallstudienmethode durch eine Literaturanalyse.
Erhebungsdesign
„Fall“ ist im Sinne der hier vorgeschlagenen Untersuchungsstrategie die einzelne Schule. Es werden drei Volksschulen und 3 Sekundarschulen (2 Hauptschulen, bzw. NMS und 1 AHS) eines oberösterreichischen Schulbezirkes ausgewählt. Dabei werden Schulen untersucht, die erstmal getestet werden (keine Pilotschulen).

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Döll, Marion; HS-Prof. Dr. Dipl.Päd.
Wällnitz, N.N.;
Projektleitung intern
Döll, Marion; HS-Prof. Dr. Dipl.Päd.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Guldenschuh, Sabine;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2017
Beschreibung
Der Lehrplan wurde fristgerecht überarbeitet und ist veröffentlicht.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Hofer, Monika; Mag.phil. MA
Windl, Elisabeth; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Hofer-Rybar, Monika; Mag.phil. MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2017
Beschreibung
Die Evaluation der pädagogisch-praktischen Studien im Rahmen der Einführung „Lehramt für Primarstufe“ ist ein wesentlicher Bestandteil des hochschulinternen Qualitätssicherungssystems. Sie dient der regelmäßigen Überprüfung der Einhaltung von Standards und Kriterien zur Qualität von Lehre, Studium und der Schulpraxis im Zuge der Umstellung der Lehramtsstudiengänge von „Lehramt für Volksschulen“ (6 Semester) auf „Lehramt für Primarstufe“ (8 Semester). Zudem soll sie zur Weiterentwicklung der pädagogisch-praktischen Studien beitragen sowie zur Verbesserung der Studienbedingungen in der Schulpraxis sowie der optimalen Verzahnung zwischen den Kursen an der Hochschule und der Praxis in der Schule beitragen. Ebenso können Modifikationen der pädagogisch-praktischen Studien, wie sie durch die Einführung des neuen Curriculums („Lehramt für Primarstufe“) angestrebt sind, hinsichtlich ihrer Auswirkungen untersucht werden.
Beschreibung (engl.)
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