Kategorie: 2020

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Neuböck-Hubinger, Brigitte; Mag. BEd
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Peschel, Markus; Prof. Dr.
Kooperationspartner
Universität des Saarlandes
Laufzeit
2015 – 2020
Beschreibung
Eine zentrale naturwissenschaftliche Denk- und Arbeitsweise ist das Experimentieren und wird im Perspektivrahmen
(GDSU 2013) im Sinne der Scientific Literacy neben dem Erwerb konzeptuellem Wissen
auch für den Grundschulbereich eingefordert. Grundschulkinder in diesem Bereich erfolgreich zu fördern
und fordern, setzt jedoch voraus, dass (zukünftige) Lehrkräfte über das pädagogische, fachliche und
fachdidaktische Wissen im naturwissenschaftlichen Unterricht verfügen. Professionelle Kompetenzen und
damit auch Überzeugungen und Selbstwirksamkeitsüberzeugungen wirken sich auf das Handeln im Unterricht
aus. Gerade im naturwissenschaftlichen Sachunterricht zeigen Grundschullehrkräfte jedoch nur
wenig Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten (Tonsun 2000, Möller 2004). Geringe Selbstwirksamkeitsüberzeugung,
negative Vorerfahrungen aus der eigenen Schulzeit (u.a. Appleton & Kindt 2002, Peschel &
Koch 2014) gepaart mit fachlichen Defiziten sind Gründe für Lehrpersonen naturwissenschaftliche Themen
im eigenen Unterricht zu vermeiden. Wichtig dabei ist es, von Beginn an Studierende im Bereich
naturwissenschaftlichen Sachunterricht in der Theorie und Praxis zu stärken.
Die vorgestellte Studie verfolgt das Ziel, experimentelle Fähigkeiten bei angehenden Sachunterrichtslehrkräften
in der Ausbildung zu fördern. Die zentrale Fragestellung ist, wie sich zwei unterschiedliche Ausbildungskonzepte
auf die individuellen Überzeugungen zum Experimentieren in der Grundschule sowie der
persönlichen Einschätzung des Professionswissens auswirken. Die beiden Ausbildungskonzepte (Lehrer/
innenbildung 2007 und Lehrer/innenbildung NEU) unterscheiden sich durch die Dauer der Ausbildung
(6 bzw. 8/10 Semester), Möglichkeit einer Schwerpunktsetzung im mathematisch-naturwissenschaftlich
und technischen Bereich, sowie der Lehrveranstaltungskonzeptionen hinsichtlich geschlossener Experimenten
und inquiry based experiments.
Die Untersuchung erfolgt in Form einer quantitativen und qualitativen Längsschnittstudie mit einer Laufzeit
von vier Jahren. An der Studie nehmen 149 Studierende des alten Studiengangs und 104 Studierende
des neuen Studiengangs (Lehramt für Primarstufe) teil. Mittels Fragebogen werden die geschätzten
fachlichen und fachdidaktischen Kompetenzen erhoben. Bei der Befragung werden bewusst Items aus
dem Fragebogen (Gofex 2014) adaptiert und eingebaut, sodass die beiden Datensätze für einen späteren
internationalen Ländervergleich genützt werden können. Ergänzend dazu sollen Studierende zu ihren
vorbereiteten Unterrichtsplanungen mittels halbstandardisierten Interview befragten werden. Zur Ermittlung
der Veränderung ist ein Prä-, Post- und Follow-up Test geplant.
Appleton, K. & Kindt, I. (2002). Beginning Elementary Teacher´s Development as Teachers of Science. Journal of
Science Teacher Education, 13, 1, 43-61.
Gesellschaft für Didaktik des Sachunterrichts (2013). Perspektivrahmen Sachunterricht. Bad Heilbrunn: Klinkhardt.
Möller, K. (2004). Naturwissenschaftliches Lernen in der Grundschule – Welche Kompetenzen brauchen Grundschullehrkräfte?
In: Merkens, H. (Hrsg.): Lehrerbildung: IGLU und die Folgen. Opladen, 65-84.
Peschel, M. & Koch, A. (2014). Lehrertypen – Typisch Lehrer? Clusterungen im Projekt SUN. In: Bernholt, S. (Hrsg.)
Naturwissenschaftliche Bildung zwischen Science- und Fachunterricht. Kiel: IPN.
Tonsun, T. (2000). The Beliefs of Preservice Elementary Teachers toward Science and Science Teaching. School Science
and Mathematics, 100, 7, 374-379.
Beschreibung (engl.)
Experimentation is a key method of scientific inquiry. Teachers are required to build up knowledge and
experimental skills with their students already during primary school. Therefore, primary science teachers
need to retain a scientific literacy, including knowledge about experimental skills and the capacity to
teach these skills. Professional competence, self-concepts and beliefs are important for teachers and
teacher students in order to successfully plan lessons and for dealing with expert and didactical
knowledge. Primary science teachers, as well as teacher students frequently appear to have little confidence
in their own abilities (Tonsun 2000, Möller 2004). Due to low self-efficacy, negative own school
experiences (e.g. Appleton & Kindt 2002, Peschel & Koch 2014) and the lack of expert knowledge teachers
often avoid science topics in their teaching. It is important to reinforce students in the course of
teacher education in teaching science both in theory and in practice. Experiments result in scientific literacy
of learners rather than merely representing exercises of working methods (Haagen-Schützenhofer
2014).
In this study we ask whether two essentially different training concepts (2007 and 2015) result in different
individual beliefs of scientific experimentation in primary school and whether the training concept
may affect the students’ self-efficacy of professional knowledge.
The study will be conducted with quantitative and qualitative approaches over a term of four years. The
study involves cohorts of students who were instructed either following curriculum A (no focus on scientific
experiments), or based on curriculum B (with focus on scientific experiments). Questionnaires are
used to assess the students’ content knowledge and content pedagogical knowledge three times at regular
intervals of 18 months. The items of the questionnaire are adapted to be compatible with the larger
data set collected in the frame of the DACH project ‘Gofex’. Furthermore, the students will be interviewed
about their preparedness to experimenting during instruction using semi-structured interviews. To test
whether changes of self-efficacy and beliefs occur, pre-, post and follow-up tests are planned. The
presented study aims at demonstrating the effectiveness of promoting experimental skills in students of
primary science education.
Appleton, K. & Kindt, I. (2002). Beginning elementary teacher´s development as teachers of science. Journal of Science
Teacher Education, 13, 1, 43-61.
Haagen-Schützenhöfer, C. (2014). Professionalisierung durch Lehren: Lehramtsstudierende lehren und beforschen die
Lernprozesse von Schülerinnen und Schülern. In Feyerer, E., Hirschenhauser, K. & Soukup-Altrichter, K.
(Hrsg.) Last oder Lust? Forschung und Lehrer_innenbildung. Waxmann: Münster.
Möller, K. (2004). Naturwissenschaftliches Lernen in der Grundschule – Welche Kompetenzen brauchen Grundschullehrkräfte?
In: Merkens, H. (Hrsg.): Lehrerbildung: IGLU und die Folgen. Opladen, 65-84. Köhnlein, W.
(2012). Sachunterricht und Bildung. Bad Heilbrunn: Klinkhardt.
Peschel, M. & Koch, A. (2014). Lehrertypen – Typisch Lehrer? Clusterungen im Projekt SUN. In: Bernholt, S.
(Hrsg.) Naturwissenschaftliche Bildung zwischen Science- und Fachunterricht. Kiel: IPN.
Tonsun, T. (2000). The beliefs of preservice elementary teachers toward science and science teaching. School Science
and Mathematics, 100, 7, 374-379.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Hirschenhauser, Katharina Maria; Mag. Dr. Prof. / 401660 Pädagogische Hochschule OÖ
Projektleitung intern
Hirschenhauser, Katharina Maria; HS-Prof. Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2020
Beschreibung
Beziehungen zwischen Mensch und Tier können die Entwicklung von emotionalen und sozialen Kompetenzen enorm fördern. Die Wirkungen von tiergestützten schulischen Interventionen auf
kognitiver Ebene wurden bisher empirisch nur selten belegt. Aktuell vermuten wir, dass primär sozio‐emotionale Veränderungen auf Grund von tiergestützten Erfahrungen auftreten, und diese dann sekundär auch beim Lernen, also auf kognitiver Ebene förderlich sind / sein können. Hier sollen drei (für Schule und erfolgreiches Lernen relevante) Wirkungen von Mensch‐Tier‐Beziehung auf mehreren Ebenen empirisch überprüft werden. (a) Ontogenetisch – es geht um Heimtiere als
„soziale Kumpane“ während des Aufwachsens. Überprüft wird die soziale Pufferwirkung von Heimtierbeziehungen auf die Entwicklung von Resilienz und Impulskontrolle von Schulkindern; (b) Akute Interventionen – es sollen Fallbeispiele für die verhaltensphysiologischen Wirkungen
kurzfristiger tiergestützter Angebote dargestellt werden; in intensiver Begleitung von bindungsgeleiteten Paar‐Interventionen werden Veränderungen in Verhalten, Stressbelastung und Impulskontrolle von Kindern während einzelner Pferdegestützter Einheiten erhoben; (c)
Langfristige Interventionen – Unter Lehrpersonen ist es zunehmend populär, ihren (speziell ausgebildeten) Hund als sogen. „Co‐Pädagogen“ mit ins Klassenzimmer bringen. Die Wirksamkeit von „Präsenzhunden“ auf das soziale Klassenklima und die Einstellung zu Schule und Lernen sind belegt. Hier sollen nun auch die Wirkungen von Schulhunden auf die Belastbarkeit und Impulskontrolle (emotional) und auf Lernerfolge (kognitiv) von Schüler/innen und Lehrpersonen
näher untersucht werden. Die individuelle Stressbelastung von Kindern soll anhand von Stresshormonen aus Speichelproben erhoben werden. Zur Erhebung von Impulskontrolle werden
Fragebögen und experimentelle Tests eingesetzt. Auch eine (d) interkulturelle Informationsbroschüre soll erstellt werden, die v.a. Eltern informieren soll, welche potenziellen und für das Lernen förderlichen Wirkungen die schulischen Erfahrungen mit dem Hund haben können.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Plaimauer, Christine; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Plaimauer, Christine; HS-Prof. Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Dressnandt, Doris;
Kladnik, Christine; IL MA. Prof.
Prammer-Semmler, Eva; MA.
Steiner, Regina; Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2020
Beschreibung
Das Curriculum der Primarschulpädagogik Neu an der PH OÖ sieht im Modul BWG 2 (1. Und 2. Semester) die Einführung eines handgeschriebenen Lerntagebuches bzw. Lernjournales, in dem ausschließlich sog. „kritische“ Lernereignisse“ festgehalten werden sollen vor. Solchen Critcial Incidents, die in der zweiten Entwicklungsphase dann „bedeutungsvolle Lernereignisse“ (BeLe) umbenannt wurden, werden im Hinblick auf die Generierung von Denkprozessen, zur Dekonstruktion von Normalitätsvorstellungen, Reflexion und Entwicklung hinsichtlich Ambiguitätstoleranz und auch zur Veränderung von (professionsfeindlichen) Haltungen oder Beliefs hohe Wirksamkeit zugeschrieben. Es ist von Interesse, Professionalisierungsprozesse von Studierenden zu beobachten, um daraus Schlüsse für die Weiterentwicklung von Lehre zu ziehen. Wir folgen in der Professionalisierungsdebatte dem strukturtheoretischen Ansatz von Oevermann (1997: 81ff). Dort wird Profession als Antwort auf Krisenfälle verstanden. Bildung wird nicht nur als routinierter, standardisierbarer Prozess angesehen, sondern als störanfälliger und individueller, der ein gemeinsames Handeln von Lernenden und Lehrenden erfordert. Professionalisierung ist dann notwendig, wenn es nicht möglich ist, Handeln durch eindeutige Vorgaben und Regeln zu strukturieren und Handlungsroutinen zu entwickeln (vgl. Oevermann 2002: 19ff). Wissen kann hier nicht pragmatisch, sondern muss fallspezifisch angewandt werden.
Folgende Fragestellung leiten das Forschungsinteresse:
1. Welche Ereignisse werden als solche „kritisch“ im definierten Sinne empfunden?
2. Welche Wirkungen/Effekte können welchen Ereignissen zugeschrieben werden?
3. Welche Veränderung lassen sich im Verlaufe der Semester/des Professionalisierungsprozesses beschreiben?
4. Wie wird das Konzept Lerntagbuch als Fundament für das Portfolio von Studierenden umgesetzt/kritisch betrachtet?
2018/19 Neu
Aufgrund einiger Tagungsteilnahmen und einer Publikation widmen wir uns seit 2018 einer weiteren Forschungsfrage:
• Wie denken Studierenden über Heterogenität?
• Im Ringen um Struktur und Ordnung – welche Erklärungen (Kategorisierungen) finden Sie zur Beschreibung von Heterogenitätsphänomenen?
• Welche Maßnahmen lassen sich dazu für die Lehre an der Hochschule ableiten?
2019/2020 Neu
• Im Arbeitsprozess wurde ersichtlich, dass bezüglich der Auswertung der Interviews neben der Inhaltsanalyse mit MaxQda auch eine Hermeneutische Analyse zu interessanten Ergebnissen führen könnte. Die beiden Fragestellungen aus den Interviews 1 bis 4
„Was ist eine gute Lehrerin“ und „Was ist guter Unterricht?“ eignen sich im Längsschnitt in besonderer Weise.
• In der letzten Interviewwelle wurde eine kommunikative Validierung vorgenommen, auch deren Analyse kann zu einer abschließenden Betrachtung des Projektes beitragen.
• Auf der Datengrundlage aus den Lerntagebüchern wurden Ergebnisse über die Herstellung einer „pädagogischen Ordnung“ (Bourdieu 1990) bezüglich Heterogenität zusammen gefasst. Auch das ist eine interessante Frage, die wir an diese Datenmaterial stellen können.
• Welche Implikationen für die hochschulische Lehre lassen sich daraus ableiten?
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Breit, Simone; Mag. Bakk.Komm.
Projektleitung intern
Breit, Simone; Mag. Dr. PaedDr. Bakk. Hochschulprofessorin Institutsleiterin
Interne Projektmitarbeiter/innen
Pichler, Margit Katharina; BEd MA
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2020
Beschreibung
Eltern spielen eine große Rolle bei der Bildungs- und Berufswahl ihrer Kinder (Fend, Berger & Grob, 2009; Lipowksi, Kaag, Kracke & Holstein, 2015; Schwetz & Niederfriniger, 2017). Dennoch ist über die Einbindung der Eltern in den Prozess der Bildungs- und Berufswahl ihrer Kinder wenig bekannt.
Daher führte die PH NÖ gemeinsam mit AK NÖ und VWG NÖ zwischen April und Juni 2020 eine Studie durch, die die Perspektive von Eltern in Niederösterreich, zu diesem Thema erfasst.
Ziel dieser Studie ist es herausfinden, …
– wer aus Sicht der Eltern für die Bildungs- und Berufswahl eines Kindes mitverantwortlich ist,
– wie Eltern ihre Kinder bei der Bildungs- und Berufswahl unterstützen,
– was Eltern brauchen, um ihre Kinder im Prozess der Bildungs- und Berufswahl überhaupt unterstützen zu können,
– welche konkreten Maßnahmen der Bildungs- und Berufswahl Eltern kennen und nutzen.

Im Mittelpunkt des Forschungsprojekts steht die Sicht der Eltern auf den Bildungs- und Berufswahlprozess ihrer Kinder, die Darstellung ihrer eigenen Rolle und ihre konkreten Bedarfe nach Unterstützung. Der Studie liegt ein Mixed-Methods-Design zu Grunde: Die Zielgruppe wurde im April/Mai 2020 sowohl schriftlich befragt (standardisierter Online-Fragebogen), um eine Breitenwirkung zu erzielen, als auch zu Pattern-Mining-Workshops eingeladen, um Tiefenstrukturen und Muster im Zugang zur Berufsorientierung zu erkunden (Mai/Juni 2020).

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Dammerer, Johannes; Mag. Dr. BEd Hochschulprofessor
Projektleitung intern
Dammerer, Johannes; Mag. Dr. BEd Hochschulprofessor
Interne Projektmitarbeiter/innen
Bartonek, Susanne; BEd
Ziegler, Verena; BEd
Externe Projektmitarbeiter/innen
Chernyavskaya, Anna; Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2020
Beschreibung
Mentoring, Coaching und Tutoring sind Begriffe, welche häufig synonym verwendet werden. Diese zu klären und auf deren Anwendungen zu überprüfen, soll Inhalt dieses Projektes sein.

Die PädagogInnenbildung Neu und die darin verankerte Induktionsphase, welche durch das Bundesgesetzblatt Nr. 211 (Datum 2013) gesetzlich beschrieben wurde, soll hier durch weitere theoretische und empirische Untersuchungen erkundet werden.
Ganz besonders der Einsatz und vor allem die Ausbildung von Mentoren und Mentorinnen ist ein großes Betätigungs- und Forschungsfeld an der Pädagogischen Hochschule NÖ.
Dafür sollen weitere und neue Erkenntnisse durch dieses Forschungsprojekt gewonnen werden.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Dammerer, Johannes; Mag. BEd
Projektleitung intern
Dammerer, Johannes; Mag. Dr. BEd Hochschulprofessor
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2020
Beschreibung
Vorstellungen und Überzeugungen, die Vorschullehrer über das Unterrichten als Beruf und das Unterrichten als Prozess haben, spielen – dahingehend, was es bedeutet, ein guter Lehrer zu sein – eine wichtige Rolle bei der Gestaltung der eigenen Erkenntnistheorie. Eine Reihe von Forschungen widmete sich den erkenntnistheoretischen Überzeugungen, die zukünftige Lehrer über ihren Beruf haben und wie diese Überzeugungen später durch ihren Lern- und Lehrprozess verändert werden. Diese Studien beleuchten eine Reihe von Faktoren, die einen großen Einfluss auf die Wahrnehmung der Schüler für ihren zukünftigen Beruf haben, wie z. B. ihre persönlichen Erfahrungen in der Schule, das Beispiel der Eltern oder die Betreuung jüngerer Kinder in der Familie. Eine wesentliche Aufgabe des pädagogischen Programms der Lehrerausbildung ist es daher, zuvor formulierte Vorstellungen über den Beruf zu identifizieren und diese Vorstellungen entsprechend den aktuellen Anforderungen zu überarbeiten oder sogar zu verändern. Um das gemeinsame Ziel eines Lehrprogramms zu erreichen, das heißt, die Kompetenz und das Vertrauen des Absolventen zu gewährleisten, ist es darüber hinaus von größter Bedeutung, sicherzustellen, dass alle Mitglieder des Prozesses das Ausbildungsprogramm als kohärent wahrnehmen.
Beschreibung (engl.)
Ideas and beliefs pre-teachers have about teaching as a profession and teaching as a process play a significant role in shaping their epistemology about what it means to be a good teacher. A number of researches was devoted to epistemological beliefs future teachers have about their profession and how these beliefs later on are trans-formed by their learning and teaching process. These studies highlight a number of factors that have great impact on students‘ perceptions of their future profession, such as their personal experience they received at school, the example of parents or looking after younger children in the family. Thus, an essential task of the teacher training educational program is to identify previously formed ideas about the profes-sion and revamp or even alter these ideas in accordance with current requirements. Moreover, to achieve the common goal of any teaching program, that is to ensure both competence and confidence of the graduate, it is of upmost importance to make sure all members of the process perceive the training program as coherent.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Dammerer, Johannes; Mag. BEd
Projektleitung intern
Dammerer, Johannes; Mag. Dr. BEd Hochschulprofessor
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2020
Beschreibung
Es scheint gegenwärtig eine Zeit des Wandels im Bildungsbereich zu sein. Zahlreiche strukturelle Veränderungen finden statt und dazu wird von einem Paradigmenwechsel gesprochen, welcher die Professionalisierung des pädagogischen Handelns und Denkens beschreibt. Viele dieser Veränderungen berühren die gesamte Gesellschaft, doch eine Profession trifft dieser Wandel ganz maßgeblich, die Lehrer und Lehrerinnen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Koliander, Brigitte; Mag. Dipl.-Ing. Dr.
Projektleitung intern
Koliander, Brigitte; Mag. Dipl.-Ing. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Puddu, Sandra; Dr.
Purgaj, Jure; Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2020
Beschreibung
Forschendes Lernen gilt als wichtiger, aber durchaus nicht immer einfach umzusetzender Teil von Laborpraxis (Blanchard et al., 2010). Scaffolding ist wichtig, da Forschungsschritte wie z. B. das Aufstellen einer begründeten Hypothese, für Schülerinnen und Schüler oft schwierig zu gehen sind. Schülerinnen und Schüler sind unterschiedlich weit in ihren Fähigkeiten, die Beachtung der Zone of Proximal Development (Vygotsky, 1978) ist eine Herausforderung für Lehrpersonen. Die interaktive Nutzung digitaler Medien durch die Schülerinnen und Schüler kann die Lehrperson entlasten und ermöglicht besonders die eigenständige und individuelle Weiterarbeit der Lernenden. Im vorliegenden Projekt wird, ausgehend von bereits vorhandenen, nicht digitalen Materialien für individualisierten Unterricht eine digitale Begleitung entwickelt.
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Tengler, Karin; BEd MA
Projektleitung intern
Brandhofer, Gerhard; Mag. Dr. BEd Hochschulprofessor Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Groißböck, Peter; BEd MA MSc
Gruber, Hubert; Mag. Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2020
Beschreibung
Anhand bereits vorhandener Forschungsergebnisse werden Umsetzungsbeispiele des ICM an Hochschulen erprobt, evaluiert und entsprechend weiterentwickelt. Auch die Umsetzung in der Schule als Flipped Classroom wird berücksichtigt. Die Ergebnisse sollen schlussendlich neue Erkenntnisse und Empfehlungen anbieten, wie Lehrkräfte und Hochschullehrende den umgedrehten Unterricht als didaktische Innovation einsetzen können.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Koliander, Brigitte; Mag. Dipl.-Ing. Dr.
Projektleitung intern
Koliander, Brigitte; Mag. Dipl.-Ing. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2020
Beschreibung
Im Rahmen dieser Forschung soll die Frage beantwortet werden, ob sich in Betrieben in Niederösterreich bereits „Shared Factory“ manifestiert und welche Anforderungen an Personen gestellt werden, die in diesen Betrieben arbeiten.
Im Rahmen einer Sektorenanalyse an typischen Produktionsstandorten in Niederösterreich wird zuerst nach Belegen für die Kernthese gesucht. Diese These besagt, dass es infolge der stetig verbesserten Möglichkeiten für Vernetzung und Digitalisierung eine Entinstitutionalisierung von Arbeit, bzw. deren Verteilung auf eine Vielzahl von Subkontraktunternehmen gibt.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht