Kategorie: Bildungsforschung

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Reicher, Hannelore; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Matischek-Jauk, Marlies; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Jauk, Marlies;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Peer, Andrea; Mag. / Universität Graz – Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft
Seidl, Angelika; Mag.
Spanner, Daniela; Mag.
Kooperationspartner
Karl-Franzens-Universität Graz, Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft, Abteilung für Integrationspädagogik und Heilpädagogische Psychologie
Laufzeit
2008 – 2011
Beschreibung
Mit Blickrichtung auf die schulischen Kernprozesse Lernen und Lehren fokussierte das Forschungsprojekt die Verschränkung des Gesundheitsförderungs-Diskurses im schulischen Setting mit dem Diskurs um Bildungsqualität. Es wurden drei Themenbereiche bearbeitet: 1. Psychosoziale Gesundheit: Wie sieht die subjektiv erlebte psychosoziale Gesundheit/Wohlbefinden seitens Lehrer/innen bzw. Schüler/innen aus? 2. Lernkultur: Wie wird Schule als Lernumwelt bzw. als Arbeitsort wahrgenommen? 3. Problembereiche: Wo wird Veränderungsbedarf gesehen? In einem Mixed-Methodology-Design wurde ein Lehrer/innen-Survey (n=326), ein Schüler/innen-Survey (n=1127) und eine Längsschnittstudie über ein Jahr mit einer Fotobefragung (n=20) und einer steiermarkweiten Online-Befragung von Klassen- und Schulsprecher/inne/n der Sekundarstufe II (n=108) zum Thema Partizipation sowie elf Interviews und Expert/inn/en-Interviews durchgeführt.

Die Ergebnisse beinhalten Vorschläge zur Veränderung von Rahmenbedingungen, zu Arbeitsbedingungen und personalen Ressourcen. Es wurde aufgezeigt, dass die Passung zwischen schulischen Lernumgebungen und entwicklungsspezifischen Bedürfnissen von Schüler/innen im Laufe der Zeit weniger gut zu gelingen scheint, denn im Schnitt war eine negativere Tendenz in Bezug auf Lernfreude und schulbezogenes Kohärenzerleben sichtbar. Es kommt zu einem Absturz der „lern.gesundheit“ in der Pubertät: Freude am Schulbesuch und Zufriedenheit sinken innerhalb eines Jahres deutlich; die Wahrnehmung von Lernumwelten wird vonseiten der Schüler/innen kritischer. Die Online-Befragung der Klassen- und Schulsprecher/innen der Sekundarstufe II zeigt, dass in der Schule deutlich eingeschränkte Partizipationsmöglichkeiten wahrgenommen werden. Zusammenfassend konnten Impulse in Form von folgenden Handlungsfeldern gegeben werden: Personale Kompetenzen und Ressourcen stärken und Schüler/innen einbeziehen. Lernen und Lehren in den Brennpunkt einer gesunden Schule rücken. Strukturen aufbrechen und Räume zum Lernen, Bewegen und Entspannen bieten. Innere und äußere Vernetzung von Unterstützungssystemen fördern.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Besic, Edvina; HS-Prof. Mag. MSc PhD. / 6200 Institut für Sekundarstufe Allgemeinbildung
Projektleitung intern
Besic, Edvina; HS-Prof. Mag. PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Aureli, Silvana; Dipl.-Päd. BEd Prof. / 6800 Institut für digitale Medienbildung
Holzinger, Andrea; ILn Mag. Dr. Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Kopp-Sixt, Silvia; MA BEd Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Levc, Barbara; Mag. Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Todorova, Katerina; MSc / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Bellacicco, Rosa; / Freie Universität Bozen, Fakultät für Bildungswissenschaften
Demo, Heidrun; / Freie Universität Bozen, Fakultät für Bildungswissenschaften
Ianes, Dario; / Freie Universität Bozen, Fakultät für Bildungswissenschaften
Izetbegović, Anka; / Udruženje DUGA
Kalcher, Martina; Bakk.phil. Prof. MSc Mag. Dr. / Kirchliche Pädagogische Hochschule der Diözese Graz-Seckau
Labudovikj, Rosita Petrinska; / Association for Promotion of Education, Culture, and Sport, EDUCATION FOR ALL Skopje (NMK)
Timchevska, Milica; / OOU Hristijan Karposh
Wohlhart, David; Prof. BEd / Kirchliche Pädagogische Hochschule der Diözese Graz-Seckau
Kooperationspartner
Association for Promotion of Education, Culture, and Sport, EDUCATION FOR ALL Skopje (NMK)
Freie Universität Bozen, Fakultät für Bildungswissenschaften
KPH Graz
OOU Hristijan Karposh
Udruženje DUGA
Laufzeit
2021 – 2023
Beschreibung
To prevent the spreading of COVID-19 pandemic, most governments across the world have taken measures to close schools, resulting in distance learning. During this time, it has become clear that different school realties can impact students’ education and widen existing differences between students even more, which has brought issues of educational justice and equal opportunity to the fore.
While many schools have risen to the challenge and developed effective distance learning forms, others have fallen behind, leaving some learners without access to quality education. Studies have shown that the COVID-19 crisis has exacerbated the exclusion of students with disabilities from education, showing they are least likely to benefit from distance learning. Teachers had to adapt to new pedagogical concepts and modes of delivery of teaching for which they either have not been trained in or did not have sufficient guidance or resources on how to include students with disabilities in distance learning.
Responding to this problem, the project “Digitalisation and inclusive education: Leaving no one behind in the digital era” (DigIn), will increase the participation of students with various disabilities in digital education by strengthening the profiles of teachers. The goal is to empower and professionalise teachers from various age groups and different school types not only in the field of digital education but also in inclusive education.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Patry, Jean-Luc; o. Univ.Prof. Dr. / Paris Lodron Universität Salzburg – Fachbereich Erziehungswissenschaft, Unipark Nonntal
Projektleitung intern
Gastager-Ehgartner, Angela Ursula; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Bock, Anna; M.A., B.Ed., Bakk.phil.
Koschmieder, Corinna; Mag. Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2020
Beschreibung
Das Gesamtprojekt besteht aus fünf Studien:
1. Subjektive und wissenschaftliche Theorien im Vergleich: Erhebung von subjektiven Theorien von Praktikern zu einem Thema und Analyse der Literatur zum gleichen Thema und Vergleich; 2. Entwicklung eines standardisierten Verfahrens des Nachträglichen Lauten Denkens zur Erfassung des pädagogischen Taktes (Vorgehen, Instruktion, Analysesystem); 3. Validierung dieses Systems durch einen Vergleich zwischen Novizen und Experten; 4. Interventionsstudie: Vergleich der subjektiven Theorien und des pädagogischen Taktes vor und nach einer Intervention in einem quasiexperimentellen Design;
5. Entwicklung eines praxis-orientierten Handbuchs für pädagogisch taktvolles Handeln.
In der dritten Teilstudie, die an der PH Steiermark durchgeführt wird, geht es um einen Vergleich der Repräsentationen bezüglich des Pädagogischen Takts im Unterrichtspraktikum von Lehramtsstudierenden und deren Betreuungslehrpersonen. Um professionelle Handlungsstrategien im Praktikum ausbilden zu können, werden basierend auf Schön (1987) mehrere Merkmale der Qualitätsprozesse im Praktikum als erlern- und trainierbar, aber nicht lehrbar beschrieben, die die Theorie des Pädagogischen Takts unterstützen. Billett und Smith (2014) nehmen an, dass professionelle Praxis entscheidend durch interaktive Verfügungen von Wissen gekennzeichnet ist. Qualitative Unterschiede zwischen bei Novizen und Experten repräsentierten Kognitionen stellt Berliner (z.B. 2001) fest. Die Frage fokussiert auf eine systematische Analyse, inwiefern der geringere Anteil an praktischer Unterrichtserfahrung der Studierenden bewirkt, dass sie in Unterrichtssituationen ihres Praktikums qualitativ anders taktvoll sind als deren Betreuungslehrer/innen. Mittels Stimulated Recall (Calderhead 1981) wird die Annahme mit 24 Lehramtsstudierenden der Sekundarstufe I und deren Praxisbetreuer/innen an der Pädagogischen Hochschule Steiermark überprüft werden und dient der Validierung des Kodiersystems aus der Vorläuferstudie des Gesamtprojekts. Die analysierten Situationen der Praktika werden zusätzlich mittels LUM-Methode (Patry 1997) vonseiten der beteiligten Schüler/innen validiert.
In der Verlängerung geht es um die weitere Durchführung zur Herausgabe eines Bandes in der Studienreihe der PHSt, um weitere Intensivierung der qualitativen und quantitativen Datenanalysen und schließlich um weitere Dissemination der Ergebnisse in Form von Zeitschriftenbeiträgen und Kongresspräsentationen.
Beschreibung (engl.)
Study 3: One can assume that experienced teachers are indeed tactful if they are committed. Student teachers are assumed to be less tactful than experienced teachers for two reasons: (a) they are not used to teach and to deal with the problems of applying theories in practical situations, and (b) they are “closer” to the theories since they are still studying and passing exams etc. while expert teachers have “emancipated” from the dictatorship of theories. The assumption is not that the student teachers are unable to be tactful, but that they lack experience in acting tactfully in teaching situations which yields less tactful actions in these particular situations. This assumption will be used to validate the coding system. The procedure is as follows: in the University College of Teacher Education Styria about 12 teachers from 5 to 8 (secondary; across all disciplines) who host student teachers (pre-service teachers) as practitioners in internships in their classes will be selected on voluntary base; these teachers have been selected by the University College for their expertise and have been further trained. Each of them will have at least two senior student teachers. Both the 12 expert teachers and the 24 student teachers they host will be assessed independently for one lesson with stimulated recall, and the results will be coded using the coding system from study 2. By matching the expert teachers with the respective student teachers direct comparisons of experts and novices from the same field can be made. Higher values of the practitioners than of their student teachers according to the coding system will be interpreted as indicators of the validity of the assessment tool to measure tact. To make sure that there is indeed a difference in the experts’ and novices’ actions, the lesson interruption method (Patry, 1997b) will be used.
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Pädagogische Hochschule Steiermark
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Projektleitung gesamt
Hellmich, Frank; Prof. Dr. / Universität Paderborn
Projektleitung intern
Holzinger, Andrea; Mag. Dr.
Komposch, Ursula; Mag. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kopp-Sixt, Silvia; MA BEd Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2014 – 2016
Beschreibung
Im Zusammenhang mit der Gestaltung inklusiver Bildungsangebote in Grundschulen sind angehende Lehrpersonen vor besondere Aufgaben und Herausforderungen gestellt. Der Unterricht wird zukünftig so zu gestalten sein, dass er den Bildungsansprüchen aller Kinder gerecht wird. Ohne Zweifel stellen Aspekte der Lehrer/innenprofessionalität (Einstellungen, Erfahrungen, etc.) wichtige Voraussetzungen dar, um inklusiven Grundschulunterricht erfolgreich und mit dem Blick auf den Kompetenzerwerb aller Schülerinnen und Schüler wirksam umsetzen zu können. Vor diesem Hintergrund werden im Rahmen der vorliegenden Untersuchung, Einstellungen zur Inklusion von Studierenden des Lehramts an Grundschulen befragt. Das Ziel der Studie ist es dabei, Anhaltspunkte für die Ausbildung angehender Grundschullehrpersonen für den inklusiven Unterricht in der Grundschule zu finden.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Rottensteiner, Erika; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Rottensteiner, Erika; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Gastager, Angela; Mag. Dr.phil.
Schwetz, Herbert; Mag. Dr. Univ.-Doz.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Gartlgruber, Marion; Mag.
Patry, Jean-Luc; Univ.-Prof. / Paris Lodron Universität Salzburg
Rafetzeder, Kerstin; Mag.
Kooperationspartner
Fachbereich Erziehungswissenschaft der Universität Salzburg
Universität Graz
Laufzeit
2008 – 2011
Beschreibung
Im Mittelpunkt des Forschungsprojekts stand das Bemühen, förderliche Lernumgebungen für individuelle wie soziale Lernprozesse zu schaffen. Ziel war es, Heterogenität Wert zu schätzen und Konzepte zu entwickeln, die zum Lernen ermutigen und Wissenserwerb als individuellen Prozess und kreative Eigenleistung ermöglichen. Das Forschungsvorhaben umfasste: 1. Erhebung subjektiver Theorien bezüglich der Wahrnehmung ungewollter und gewollter Heterogenität bei Lehrer/innen in steirischen Volks- und Hauptschulen mittels Strukturlegemethode 2. Fragebogenerhebung bei Lehrer/innen zur Wahrnehmung der Heterogenität bei ungewollter und gewollter Heterogenität 3. Wahrnehmung bezüglich ausgewählter Konstrukte durch die Variation von mathematisch-fachdidaktischen Lernumgebungen und deren Anspruchsniveaus.

Es wurde ein testtheoretisches Instrumentarium für Lehrer/innenbefragungen entwickelt, mit dem ein heterogenitäts- und innovationsfreundlicher Typ von Lehrer/innen identifiziert wurde. Dieser Lehrer/innentypus sieht die „Welt in der Schule“ signifikant positiver als die Counterparts. Eine vielfältige und interessante Unterrichtsgestaltung erwies sich als förderliche Form des Umganges mit den sich verändernden Unterrichtsbedingungen durch Heterogenität. In den mathematisch-fachdidaktischen Interventionsstudien wurden (moderat) konstruktivistisch orientierte GAME24-Treatment-Stunden mit instruktionistischen Lektionen im Mathematikunterricht der 5. Jahrgangsstufe verglichen. Es zeigte sich, dass in den Unterrichtssequenzen mit der Intervention nach signifikant mehr Lösungswegen gesucht wurde als in den instruktivistisch orientierten Stunden. Kooperatives Lernen und schüler/innenzentrierter Unterricht ermöglichen Schüler/innen des Leistungsniveaus 3 nicht „automatisch“ positive Lernerfahrungen. Ausschlaggebend sind Wohlbefinden, Wahrnehmung von Hilfestellung, Mathematikverständnis und Gefühle von Über-/Unterforderung. In höherem Ausmaß als bei Schüler/innen der Leistungsniveaus 1 und 2 scheinen Faktoren wie Differenzierungsmaßnahmen, Lehrer/innenlenkung und vor allem das Anspruchsniveau des dargebotenen Stoffes wirksam zu sein.

Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Iberer, Gunter; Univ.-Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Iberer, Gunter; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Reicher-Pirchegger, Elisabeth; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Markart, Andrea;
Kooperationspartner
Laufzeit
2008 – 2011
Beschreibung
In diesem Projekt wurde der Frage nachgegangen, inwiefern die Hirnforschung die in sie gesetzten Erwartungen zur Optimierung des schulischen Lernens erfüllen kann. Durch eine Zusammenschau relevanter neurowissenschaftlicher Erkenntnisse unter pädagogischen Gesichtspunkten sollte Pädagog/inn/en ein vertieftes Verständnis über das Zusammenwirken von Anlage und Umwelt geboten werden. Es sollte ihnen ermöglichen, Lernverhalten, Lernchancen und Lernprobleme ihrer Kinder oder Schüler/innen sensibler wahrzunehmen und zu deuten, um sie auf ihren Bildungswegen erfolgreich begleiten und unterstützen zu können.

Konkret kam es zu einer interdisziplinären Zusammenschau neurowissenschaftlicher Publikationen und deren Relevanz für den Bildungserwerb durch eine Planung zur symbolgestützten Lernprozessbegleitung, eine Entwicklung eines Sprachenportfolios für den Bereich der frühen Bildung sowie Fragebogenerhebungen an Schüler/innen der Sekundarstufe I (2009: n=922; 2010: n=942). Durch die Differenzierung der Sekundarstufe I in Hauptschulen, Neue Mittelschulen und Allgemeinbildende Höhere Schulen ergab sich die Chance, das Selbstkonzept der Schüler/innen hinsichtlich ihrer schulischen und außerschulischen Fähigkeiten zu erfassen und zu vergleichen. Als Messverfahren wurde das Selbstbeschreibungsinventar für Kinder und Jugendliche (SBI-KJ) verwendet.

Die Selbstkonzepte (Stichprobe Graz) weisen nur begrenzte Unterschiede hinsichtlich allgemeiner Gruppenmerkmale auf. So unterscheiden sich die Werte von Schüler/innen aus der AHS und der NMS sowie zwischen notenmäßig „guten“ und „schlechten“ Schüler/innen. Auch hinsichtlich der Lage der Schule, Geschlecht und Ethnie lassen sich kaum Unterschiede feststellen. Zusammenhänge wurden zwischen Gestaltung außerschulischer Interessen und Hobbys der Schüler/innen und deren Selbstwert gefunden. Aufschlussreich ist der Blick auf einzelne Schulen. Zusammenhänge zwischen der Höhe der Selbstkonzepte und einzelnen Standorten unabhängig vom Schultyp sind hoch. Schüler/innen mit positiven oder negativen Selbstkonzepten sammeln sich überproportional oft in bestimmten Schulen.

Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Holzinger, Andrea; Mag.phil. Dr.phil.
Projektleitung intern
Holzinger, Andrea; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Monschein, Maria;
Reicher-Pirchegger, Elisabeth; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2008 – 2011
Beschreibung
Im Fokus der beabsichtigten Reformbemühungen im Bereich des österreichischen Kindergartensystems stehen die Neuorganisation elementarpädagogischer Bildungs- und Erziehungsprozesse und weitreichende Veränderungen für die Professionalisierung der Kindergartenpädagog/inn/en. Ziel des Projekts war, relevante Parameter für Professionalisierungsprogramme für Elementarpädagog/inn/en unter Berücksichtigung wissenschaftstheoretischer und forschungsbasierter Erkenntnisse, zu erarbeiten. Daraus leitet sich die Forschungsfrage ab, welche Handlungsperspektiven und Impulse sich aus Literaturstudium, Dokumentenanalyse, Expert/inn/eninterviews, Fragebogenerhebungen und Eliteforschungen für die Implementierung von Aus- und Weiterbildungsangeboten für Elementarpädagog/inn/en im tertiären Bereich ableiten lassen.

60,2% der befragten Pädagog/inn/en plädieren für eine dringend notwendige Ausbildungsreform. Veränderungs- und Handlungsbedarf, so die Ergebnisse, wird vor allem vor dem Hintergrund der Einführung des innovativen BildungsRahmenPlans gesehen. Neue Ausbildungsmodelle bedürfen eines gut ausbalancierten Verhältnisses von forschungsbasierten und praxisorientierten Ausbildungsmodulen, die teilweise gemeinsam mit Grundschullehrer/inne/n absolviert werden sollten. Mit der Anhebung der Ausbildung in den tertiären Bereich wird u. a. die Hoffnung auf Aufwertungseffekte des Berufs- und des Selbstbilds und auf Gleichstellung aller pädagogischer Berufe verbunden. Durch berufsgruppenübergreifende Professionalisierungsangebote könnten außerdem Synergie- und Solidaritätseffekte wirksam werden, die für eine Verbesserung des Nahtstellenmanagements „Kindergarten und Schule“ grundlegend wären.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Tafner, Georg; Mag. Dr. Priv.-Doz.
Projektleitung intern
Tafner, Georg; HS-Prof. Mag. Dr. M.E.S M.phil.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
beteiligung.st | die fachstelle für kinder-, jugend- und bürgerInnenbeteiligung
Laufzeit
2015 – 2015
Beschreibung
Das Planspiel „Demokratie-Bausteine“ wurde im Rahmen eines EU-Projektes unter Mitwirkung des Vereins beteiligung.st und der Universität Graz, Institut für Wirtschaftspädagogik, von Schülerinnen und Schülern entwickelt. In einem weiteren Projekt, finanziert durch das Land Steiermark, wurde das Planspiel auf seine Wirkung und Funktionalität hin empirisch in 10 Spielen mit 291 Schülerinnen und Schülern untersucht. Das Planspiel wurde daraufhin leicht adaptiert. Im gegenständlichen Projekt wird das Planspiel mit folgenden Forschungsfragen untersucht: 1. Wie erleben Schülerinnen und Schüler die Rolle einer Politikerin und eines Politikers? 2. Wie erleben Schülerinnen und Schüler die Rolle der durch Politikerinnen und Politiker Vertretenen? 3. Wie gehen Schülerinnen und Schüler im Planspiel mit Mehr-Ebenen-Entscheidungen um? 4. Wie erleben und bearbeiten Schülerinnen und Schüler Konflikte? 5. Welche Bedeutung haben die Konstrukte Nation und Kultur? Es werden wiederum 10 Spiele (fünf mit Berufsschulen und fünf mit berufsbildenden höheren Schulen) durchgeführt und quantitativ als auch qualitativ empirisch untersucht.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Amtmann, Elisabeth Andrea; Mag. Bakk.
Matischek-Jauk, Marlies; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd.
Projektleitung intern
Amtmann, Elisabeth Andrea; Mag. Bakk. Prof.
Matischek-Jauk, Marlies; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Geider, Patricia; Mag. Bakk. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Krammer, Georg Christoph; Mag. / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Radler, Manuela; MA
Stöckl, Claudia; Mag. Dr.
Vogel, Walter; HS-Prof. Mag. DDr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Fontys Teacher Education Institute
Levinsky College of Education
Laufzeit
2015 – 2022
Beschreibung
Für Pädagogische Hochschulen stellt die PädagogInnenbildung NEU (PBN) eine Phase der Neuorientierung und des Umbruchs in Österreich dar. In der Steiermark kamen ab dem Studienjahr 2015/16 neue Curricula in der Lehramtsausbildung für die Primar- und Sekundarstufe zum Einsatz, die im Entwicklungsverbund Süd-Ost auf einer gemeinsamen Kooperationsbasis von vier Universitäten (Karl-Franzens-Universität Graz, Technische Universität Graz, Kunstuniversität Graz und Alpen-Adria Universität Klagenfurt) und vier Pädagogischen Hochschulen (PH Steiermark, Kirchliche Pädagogische Hochschule Graz, PH Burgenland, PH Kärnten) entwickelt wurden. Es war zu erwarten, dass dieser Prozess sich auf die Hochschullehre an der PH Steiermark auswirken wird. Im vorliegenden Forschungsprojekt liegt der Fokus daher auf dem Themengebiet der Hochschuldidaktik, das aus verschiedenen Perspektiven betrachtet wird (Hochschullehrende, Studierende, Rektorat, Dienstgeber). Aufgrund dessen ergibt sich die Gelegenheit, die erste Studierendenkohorte nach den neuen Curricula forschend zu begleiten. Mittels quantitativer und qualitativer Methoden soll ein umfassendes Bild von Hochschullehre an der PHSt gezeichnet werden. Im Vordergrund stehen dabei Einstellungen zu und Erwartungen an Hochschullehre an der PHSt. Weiters sollen Rahmenbedingungen für Hochschullehre beforscht und dokumentiert werden. Die Ergebnisse sollen einen Beitrag zur Identifikation von Bedarfen in der hochschuldidaktischen Professionalisierung liefern. Darüber hinaus werden die Perspektiven unterschiedlicher Beteiligter miteinander verglichen. Daraus sollen Erkenntnisse für die Hochschullehre allgemein und in besonderer Weise für die PH Steiermark abgeleitet werden.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Fernandez, Karina; HS-Prof. Mag. Dr. Bakk. / 6700 Institut für Educational Governance
Projektleitung intern
Fernandez, Karina; HS-Prof. Mag. Dr. Bakk.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
BIFIE Graz
Laufzeit
2020 – 2021
Beschreibung
Im Projekt wird gemeinsam mit dem Bifie sowie dem BMBWF ein Design für die interne Evaluation an österreichischen Schulen erstellt und Instrumente werden entwickelt
Beschreibung (engl.)
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