Kategorie: Bildungsforschung

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Reitinger, Johannes; habil. Dr.
Projektleitung intern
Reitinger, Johannes; HS-Prof. PD Dr. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Doris, Cilhars; Dr.
Dorit, Bosse; Prof. Dr.
Schude, Sabrina; Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2017
Beschreibung
Im Rahmen dieses Projektes wurde die Validierung des deutschsprachigen Erhebungsinstruments CILI-D (Criteria of Inquiry Learning Inventory D) durchgeführt. CILI-D basiert auf dem englischsprachigen Vorgängerinstrument CILI (Criteria of Inquiry Learning Inventory) und evaluiert den Entfaltungsgrad von forschenden Lernanteilen (Kriterien forschenden Lernens) in einem Lernarrangement. Grundlage beider Testinventare ist die Theory of Inquiry Learning Arrangements (TILA; Reitinger, 2013), die im Kontext des Forschenden Lernens ein definitorisches sowie ein handlungsleitendes Rahmenkonstrukt anbietet und unterschiedliche Organisationsdimensionen zur Erarbeitung entsprechender Lernarrangements aufzeigt. Forschendes Lernen basiert auf einer eigenmotivierten Wissenskonstruktion des selbständig agierenden, lernenden Individuums (vgl. Schneider & Wildt 2009, Wildt 2009, Messner 2012, van Ophuysen et al. 2017) und umfasst die grundlegenden Elemente „erfahrungsbasiertes Hypothetisieren“ (eh), „authentisches Explorieren“ (ae), „kritischer Diskurs“ (kd) und „conclusiobasierter Transfer“ (ct), welche in der Theorie of Inquiry Learning Arrangements als forschungsbezogene Handlungsdomänen bezeichnet werden. Das deutschsprachige Erhebungsinstrument Criteria of Inquiry Learning Inventory D (CILI-D) gibt basierend auf der Theory of Inquiry Learning Arrangements (TILA) die Möglichkeit, die Entfaltungsgrade dieser forschenden Handlungsdomänen innerhalb eines Lernarrangements zu messen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Dammerer, Johannes; Mag. Dr. BEd Hochschulprofessor
Projektleitung intern
Dammerer, Johannes; Mag. Dr. BEd Hochschulprofessor
Zeilinger, Hannelore; MEd Mag.
Ziegler, Verena; MEd BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2028
Beschreibung
In diesem Studienjahr startet ein sechster Turnus im HLG mit Masterabschluss Mentoring. Zahlreiche Evaluationen wurden in diesem Lehrgang schon durchgeführt. Die Wirksamkeit dieses Hochschullehrgangs auf die Selbstwirksamkeitserwartung von Teilnehmenden fehlt in der Bandbreite dieser Evaluationen noch und soll unter den 30 Teilnehmer*innen erhoben werden. Dazu soll eine Erhebung im ersten Semesterm und eine zweite Erhebung am Ende des zweiten Semesters duirchgeführt werden. Mit einer dritten Erhebung am Ende des sechsten Semesters werden dier Ergebnisse der ersten und zweiten Erhebung verglichen und auf Signifikanzen überprüft werden.

Theoretisch folgt der Forschungsablauf:
Im Rahmen seiner sozialkognitive Lerntheorie ging Bandura in den 1970er von vier verschiedenen Quellen aus, die die Selbstwirksamkeitserwartung einer Person beeinflussen können. (Bandura, 1977, 191–215.)

Begriff Selbstwirksamkeitserwartung (SWE):
Selbstwirksamkeit bedeutet, die innere Überzeugung zu haben, schwierige oder herausfordernde Situationen gut meistern zu können – und das aus eigener Kraft heraus.
Selbstwirksamkeitserwartung (engl. self-efficacy), kurz SWE, bezeichnet das Vertrauen einer Person, aufgrund eigener Kompetenzen gewünschte Handlungen auch in Extremsituationen erfolgreich selbst ausführen zu können (Yokoyama, 2019).

Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Altrichter, Herbert; Prof. Dr.
Bastel, Heribert; Dr.
Reitinger, Johannes; habil. Dr.
Soukup-Altrichter, Katharina; Dr.
Weber, Christoph; Dr.
Projektleitung intern
Reitinger, Johannes; HS-Prof. PD Dr. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2020
Beschreibung
Bei der Neueinführung eines neuen Studienprogramms macht es Sinn, wesentliche Akzeptanz- und Erfolgsindikatoren begleitend zu beobachten. Begleitende Evaluationen werden aber oft zu kurzfristig konzipiert und in ihrem Potential unterschätzt; richtig konzipiert, bieten sie gleichzeitig auch die Chance, relevante Fragestellungen der (Lehrer-)Bildungsforschung zu untersuchen. Hier wird vorgeschlagen, neben kurzfristigeren Rückmeldungen zur Akzeptanz und zum Erleben der neuen Lehrerbildung durch die Studierenden auch Fragestellungen zur Kompetenzentwicklung zu verfolgen.

Designmerkmale:
Längsschnitt mit jährlichen Erhebungen
Mehrere Wellen (unterschiedliche Jahrgänge)
Ev. Vergleichserhebungen unter Studierenden der beiden alten Modelle der Sekundarlehrerausbildung (in deren zweiten und folgenden Studienjahren; würde zeitversetzten Vergleich erlauben)

Mögliche Fragestellungen:
Längsschnittanalysen: Wie entwickeln sich die Zielvariablen (professionelle Kompetenz- und Einstellungselemente) im Studienverlauf?
Bestehen individuelle Entwicklungsunterschiede?
Wie können etwaige Entwicklungsunterschiede erklärt werden?
Gruppenvergleiche, z.B. Unterscheiden sich Studierende des alten und neuen Curriculums hinsichtlich der Zielvariablen in äquivalenten Studienjahren?

Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Hauer, Beatrix; MEd. Dr. Dipl.Päd. Prof.
Projektleitung intern
Hauer, Beatrix; Institutsleiterin MEd. Dr. Dipl.Päd. OStR
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2014 – 2016
Beschreibung
Diese Artikel setzt sich mit der Erprobung eines Unterrichtsdesign zum selbstbestimmt forschenden Lernen nach dem AuRELIA-Konzept im Bereich der Mathematik Didaktik auseinander und zeigt die Wirksamkeit hinsichtlich der speziellen Selbstwirksamkeitserwartung bei Studierenden im Hinblick auf die Durchführung des forschenden Lernarrangements auf. Ebenso wird gezeigt inwieweit Studierende bei der Durchführung eines AuRELIA-Projektes Kriterien des forschenden Lernens tatsächlich erleben.
Beschreibung (engl.)
This article explores the application of a self-determined Inquiry Learning arrangement according to the AuRELIA-concept in the field of mathematics didactics and shows its effectiveness with regard to the special self-efficacy of student teachers concerning the realisation of inquiry-based learning arrangements. Moreover, it aims to show to what extent student teachers consciously experience the criteria of Inquiry Learning when carrying out an AuRELIA-project.
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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Huber, Mathias;
Frey, Anne;
Dammerer, Johannes;
Projektleitung intern
Oyrer, Susanne; Mag. Dr. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2028
Beschreibung
Das multi-methodische Forschungsprojekt widmet sich der Frage, welche Voraussetzungen, Rahmenbedingungen und Anforderungen einen gelingenden Einstieg in den Beruf als Lehrperson in Österreich begünstigen und welche Implikationen sich daraus für die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Lehrpersonen sowie für die Gestaltung eines gelingenden Berufseinstiegs in Österreich ergeben
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Weinberger, Alfred; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Weinberger, Alfred; habil. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Gastager, Angela; Mag. Dr.
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Steiermark
Laufzeit
2012 – 2016
Beschreibung
Forschungsfrage:
Die zentrale Forschungsfrage der explorativen Untersuchung lautet, wie sich Wertpräferenzen bei Lehramtsstudierenden auf ihr unterrichtliches Handeln auswirken.
Die Untersuchung bezieht sich auf folgende Teilfragen:
Welche Werte erachten Lehramtsstudierende für ihren Unterricht als wichtig?
Wie interpretieren sie diese als wichtig erachteten Werte?
Wie wirken sich die Werte in der Unterrichtspraxis aus?
Gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede in den Wertpräferenzen und Handlungen?

Forschungsdesign:
Wir verwenden die fallanalytische Methode (N = 20), um die Forschungsfragen qualitativ und quantitativ zu untersuchen. In einem ersten Schritt ergründen die Lehramtsstudierenden mittels eines Reflexionsinstruments ihre präferierten Werte und stellen sie dar (erste und vierte Fragestellung). In einem nächsten Schritt dienen Videosequenzen des unterrichtlichen Handelns der Lehramtsstudierenden als Grundlage für eine angeleitete Reflexion mittels eines Interviewverfahrens zur Erforschung der zweiten, dritten und vierten Fragestellung. Es erfolgt eine inhaltsanalytische Auswertung der transkribierten Interviews.

Nutzen und Verwendung/Zukunftsperspektiven:
Die Studie wirft Licht auf eine bis jetzt in der Lehrer/-innenbildung im deutschsprachigen Raum kaum erforschte Kompetenzfacette (Werthaltung). Die Ergebnisse sind für das Berufsfeld interessant, weil sie zu Konsequenzen in der Lehrer/-innenbildung anregen, indem der ethische Aspekt (z.B. Umgang mit individuell widersprüchlichen Zielen, Treffen ethisch begründeter Entscheidungen) in der Ausbildung stärker betont wird und zur Entwicklung angemessener Lehr- und Lernmethoden diesbezüglich beitragen kann. Ferner ist das methodische Setting so angelegt, dass ein Instrument zur gegenseitigen Reflexion zwischen Studierenden entsteht, das für die schulpraktische Ausbildung von Bedeutung ist. Die teilnehmenden Studierenden profitieren, indem sie ihre Reflexionskompetenz schulen.

Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Wahlmüller, Thomas; Mag.
Projektleitung intern
Fageth, Barbara; Dr. MA
Vollmann, Petra; MEd. Dr. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2022
Beschreibung
Wie kann die Schuleingangsphase durch eine konstruktive Zusammenarbeit von Pädagog*innen aus Kindergarten und Schule gestaltet werden, sodass einerseits den aktuellen bildungspolitischen Anforderungen Rechnung getragen wird (Stichwort: Entwicklungsscreenings und Klassenzuweisung, Selektion) und andererseits die Individualität und Integrität des einzelnen Kindes (Stichwort: Bildungsgerechtigkeit, Chancengleichheit) gewahrt ist?

Während die Einschulung mit dem Umstand verbunden ist, den gegenwärtigen Entwicklungsstand des Kindes zu berücksichtigen, um sicherzustellen, dass es ohne körperliche und mentale Überforderung am Unterricht teilnehmen kann, bemüht sich die elementarpädagogische Praxis seit Jahren um eine prozessorientierte Entwicklungs- und Beobachtungsdokumentation. Mit der Notwendigkeit der Einschulungsdiagnostik rücken jedoch vor allem ergebnisorientierte Verfahren in den Mittelpunkt, auf deren Schwäche nicht zuletzt Faust-Siehl (1994) hingewiesen hat: Kinder, denen eine vergleichbare Schulfähigkeit attestiert wurde, sind in verschiedenen Schulen unterschiedlich erfolgreich gewesen. Insbesondere in der Steiermark bemüht man sich deshalb seit Jahren um eine inklusive Schuleingangsphase (Amtmann & Hollerer, 2020). Es scheint kein Zweifel daran zu bestehen, dass das theoretische Konstrukt der ‚Schulfähigkeit‘ sui generis ein in der Praxis der Förderung zugängliches, von der individuellen Situation des einzelnen Kindes, vom Schulstandort und der Klasse abhängiges Phänomen ist, sodass die ökologische Perspektive nicht unberücksichtigt bleiben darf (Nickel, 1988).

Das geplante Projekt geht auf dieser Grundlage von der These aus, dass es für eine gelingende Kooperations- und Transitionsgestaltung keines antinomischen, sondern eines elaborierten und reziproken Verweisungszusammenhangs bedarf. Kurz: kein entweder-oder, sondern sowohl eine Berücksichtigung von Entwicklungsübergängen einerseits als auch von Bildungsübergängen andererseits.

Entscheidend für ein Gelingen dieses Forschungsprojekts erscheint die Notwendigkeit über bereits bestehende Transitionsmodelle (Griebel & Niesel, 2011; Hanke et al., 2013) insofern hinauszugehen als insbesondere die Makro-Ebene (bildungspolitische Verantwortungsträger, unterschiedliche Träger der Kindergärten, usw.) berücksichtigt wird. Das heißt, dass es das ausgewiesene Ziel des Forschungsprojekts ist, kein neues Instrument für die Praxis zu entwickeln, um einer bloßen „Anwendungspraxis“ (erneut) Tür und Tor zu öffnen. Stattdessen gilt es ein Konzept zu entwickeln, das als oberste Prämisse (1) die systematische Ko-Konstruktion von Elementar- und Primarpädagog*innen und deren aktive Partizipation in den Mittelpunkt stellt, (2) strukturelle Rahmenbedingungen berücksichtigt, (3) gesetzliche Rahmenbedingungen fordert und (4) Perspektiven eröffnet, im Umgang mit der gängigen/geforderten Praxis den Entwicklungsstand als Einschulungsentscheidung heranzuziehen. Ferner geht es darum das Selbstwirksamkeitserleben der Praktiker*innen in diesem Transitionsprozess auszubauen und auf diesem Weg bekannten theoretischen Grundmodellen für einen gelingenden Transitionsprozess Rechnung zu tragen (u.a. Gestaltung der Lehrer-Kind-Beziehung: Peters, 2010; Stresstheorie: Lazarus, 1995; paradoxe Theorie von Caspie und Moffitt: Pohlmann-Rother, 2012, S. 14; Resilienzkonzept: Fröhlich-Gildhoff & Rönnau-Böse, 2015).

Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Weinberger, Alfred; Mag. Dr.
Kittinger, Cornelia; Institutsleiterin BA BEd MA Prof.
Projektleitung intern
Weinberger, Alfred; habil. Mag. Dr.
Kittinger, Cornelia; BA BEd MA Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2019
Beschreibung
Bildungsentscheidungen sind zentrale Weichenstellungen im Lebenslauf und in der Bildungsbiografie und ein zentrales Thema der Bildungsforschung (Miethe, Ecarius & Tervooren, 2014). Die im Zuge der PädagogInnenbildung NEU implementierte Lehramtsausbildung für die Primarstufe inkludiert eine Schwerpunktwahl, welche die Vertiefung in einen oder mehrere spezielle/n Bildungsbereich/e ermöglicht. An der PHDL können entweder zwei kleine Schwerpunkte (je 31,5 ECTS) oder ein großer Schwerpunkt (63 ECTS) gewählt werden. Das Ziel der Studie besteht darin, einerseits die Motivationen der Studierenden und andererseits die Bedeutung der institutionellen Informationsangebote für die Schwerpunkwahl zu erforschen, um ein besseres Verständnis der Gründe für die Schwerpunktwahl zu erlangen. Es wurde eine Fragebogenerhebung an zwei Kohorten von Lehramtsstudierenden der PHDL durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen insgesamt die hohe Bedeutsamkeit intrinsischer Motivationskomponenten, wobei jedoch Studierende, die mehrere Bildungsbereiche wählen, geringere intrinsische Motivationen aufweisen. Bei den institutionellen Informationsangeboten werden spezifische Veranstaltungen zum Inhalt des Schwerpunktes favorisiert.

Die beiden Forschungsfragen, (1) welche Motivationen und (2) welche institutionellen Informationsangebote für die Schwerpunktwahl bedeutsam sind, wurden anhand einer Fragebogenerhebung (Ex-post-facto-Forschungsdesign) an zwei Kohorten (NK1 = 147, NK2 = 131; 92,6% weiblich) von Lehramtsstudierenden der Primarstufe der PHDL in den Wintersemestern 2016/17 und 2017/18 untersucht. Als Datenerhebungsmethode wurde ein paper and pencil-Fragebogen, der auf der Grundlage des FEMOLA-Fragebogens (Pöhlmann & Möller, 2010) und theoretischer Reflexionen zu Motivationen bei Bildungsentscheidungen entwickelt wurde, im Rahmen einer Lehrveranstaltung eingesetzt. Als Signifikanztests zur Überprüfung von Unterschieden wurden Varianzanalysen mit Messwiederholung verwendet.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Brlica, Nina; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Jelinek, Nina; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2018
Beschreibung
Wie gestaltet sich der Berufseinstieg für Lehrerinnen und Lehrer im Pflichtschul-
bereich? Welche möglichen Schwierigkeiten und Hürden ergeben sich und wel-
chen Stellenwert hat Fortbildung für die Lehrerneulinge? Diesen Fragen widmet
sich eine qualitative Studie. Mittels 30 Leitfadeninterviews mit Lehrpersonen
innerhalb der ersten fünf Dienstjahre kann gezeigt werden, dass der Einstieg in
den Lehrberuf nicht zwingend schwierig sein muss. Insbesondere im Volksschul-
bereich gibt es für die meisten genügend Unterstützung, um die anfänglichen
Herausforderungen auch zu bewältigen. In der Neuen Mittelschule zeigt sich
ein differenziertes Bild, hier spielt eine große Rolle, welche Aufgaben man be-
kommt. Teamteaching erleichtert vielen den Einstieg, während das Unterrich-
ten von Fremdfächern einigen Schwierigkeiten bereiten. Abgesehen von der
Fragestellung, wie die Lehrpersonen den Berufseinstieg erlebten, war auch die
Bereitschaft zum Besuch von Fortbildungen von Interesse für diese Studie und
es zeigte sich, dass diese bei den jungen Lehrkräften sehr groß ist.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Brlica, Nina; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Jelinek, Nina; Mag. Dr.
Trenda, Maria; Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2019
Beschreibung
Lehrerfortbildungen dienen der Professionalisierung und Weiterentwicklung von Unterricht. Ihre Effektivität wurde mehrfach erwiesen, allerdings hängt diese sehr von der Wahrnehmung und Nutzung durch die Lehrpersonen ab (Lipowsky & Rzejak 2012).
Lipowsky geht davon aus, dass die Motivation für den Besuch einer Fortbildung auch mit ausschlaggebend ist dafür, ob diese als nachhaltig empfunden wird bzw. ob diese nachhaltig wirken kann. Als mögliche Motive nennt er den Kontakt zu Kolleginnen und Kollegen, eine berufliche Weiterentwicklung im Sinne von Karriereplanung, ein Interesse an einer Materie, wo man sich bereits gut auskennt oder umgekehrt, wo man noch nicht so firm ist (Lipowsky, 2009, 2010, 2011).
In einer qualitativen Studie zum Besuch von Lehrerfortbildungen aus der Sicht der Teilnehmenden wurden Leitfadeninterviews mit Primarstufen- sowie mit Religionslehrerinnen und -lehrern aus der Volksschule in Oberösterreich durchgeführt.
Das Forschungsinteresse galt den Motiven für den Besuch von Fortbildungen und der Auswahl von bestimmten Fortbildungen oder auch Formaten. Außerdem galt es herauszufinden, ob Fortbildungen subjektiv als wirksam erlebt werden, ob Fortbildungen ihrer Wahrnehmung nach Folgen haben und wenn ja, welche.
Tatsächlich sind die befragten Lehrpersonen äußerst motiviert Fortbildungen zu besuchen. Alle schreiben der Fortbildung hohe Bedeutung zu, allerdings zeigen sich hier Unterschiede nach Dienstalter. Unabhängig davon spielt auch die Persönlichkeit eine Rolle. Während ein Teil der Befragten abgesehen vom Informationsfluss ein richtiges Bedürfnis nach Fortbildungen hat, gibt es wenige, welche derart gefestigt in ihrer Lehrerrolle sind, dass sie diesen Wunsch nach Fortbildungsunterstützung nicht verspüren.
Beschreibung (engl.)
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Bericht