Kategorie: Bildungsforschung

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Graz
Sprache
Projektleitung gesamt
Mayr, Johannes; Dr.
Pflanzl, Barbara; Mag.a Dr.in
Projektleitung intern
Straßegger-Einfalt, Renate; DDr. HS-Prof. Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2021
Beschreibung
Mitte der 90er-Jahre wurde an den Pädagogischen Akademien der Folder „Lehrer/in werden?“ verwendet, um Studieninteressierte bei der Entscheidung zu unterstützen, ob sie ein Lehramtsstudium beginnen sollen. Aus einer 1994 gestarteten Evaluationsstudie zu diesem Beratungsmaterial erwuchs eine über mehr als zehn Jahre an allen Akademien laufende Längsschnittstudie mit sechs Erhebungswellen: einer Befragung der Nutzer/innen des Folders (Welle A, 1994/95), Befragungen der Studienanfänger/innen (Welle B, 1995) bzw. der Studierenden am Ende des ersten und am Ende des dritten Studienjahres (Welle C, 1996; Welle D, 1998) sowie zweier Befragungen der Absolvent/innen (Welle E, 2001, Welle F, 2005). Ergänzend wurden alle Studienabbrecher/innen befragt sowie Zusatzerhebungen zu Spezialthemen an einzelnen Akademien durchgeführt.
Die Studie belegte die hohe Akzeptanz des damaligen Beratungsmaterials und die langfristige Aussagekraft der darin enthaltenen Persönlichkeits- und Interessenfragebögen. Die positiven Ergebnisse gaben den Anstoß dazu, dieses Material im Rahmen eines EU-Projekts zum heute verwendeten Online-Beratungsangebot Career Counselling for Teachers (CCT) auszubauen. Inhaltlich ging die Studie jedoch weit über eine reine Evaluation hinaus: Basierend auf einem Angebots- Nutzungs-Modell des Kompetenzerwerbs wurde nicht nur erforscht, wie sich die ins Studium mitgebrachten Personmerkmale auf das Lernen in der Aus- und Fortbildung sowie auf den Erfolg und das Befinden in Studium und Beruf auswirken, sondern auch, welche Lerngelegenheiten vorgefunden und wie diese genutzt wurden. Die Ergebnisse belegen zum einen die bedeutsame Rolle bestimmter Lernvoraussetzungen (z.B. der Berufsmotivation), zum anderen zeichnen sie ein differenziertes Bild der Nutzung und der Effekte unterschiedlicher Lernsettings in der Aus- und Fortbildung (z.B. werden durch kollegialen Austausch andere Kompetenzen aufgebaut als durch formale Fortbildungen). Diese Befunde haben im deutschen Sprachraum große Resonanz gefunden, da inhaltlich so breit angelegte, überregionale Längsschnittstudien selten sind und in dieser Zeitdauer zuvor nicht existierten.
Um das Potenzial des vorhandenen Datensatzes zu nutzen, soll die Studie im Jahr 2017 durch eine weitere Erhebungswelle (G) fortgesetzt werden, sodass dann insgesamt ein Zeitraum von gut
22 Jahren abgedeckt ist. Dabei sollen zum einen bewährte Erhebungsverfahren aus den Wellen B bis F weiterverwendet werden, zum anderen entsprechend der nun vorliegenden Berufserfahrung der Befragten schwerpunktmäßig die Nutzung und Wirkung der Fortbildung sowie die von ihnen inzwischen ergriffenen oder angedachten Laufbahnoptionen in den Blick genommen werden (z.B. die Übernahme einer Mentoratsfunktion oder der Wechsel in einen Beruf außerhalb des Bildungswesens).
Für die teilnehmenden Pädagogischen Hochschulen bzw. die dortigen Projektteilnehmer/innen ergibt sich die Möglichkeit, sämtliche hausspezifischen Daten zur freien Verwendung zu erhalten und ergänzende eigene Erhebungen anzuschließen. Zur Bearbeitung spezieller Fragestellungen kann in Abstimmung mit der Projektleitung auf den Gesamtdatensatz zurückgegriffen werden. Um die letztgenannte Option effektiv zu nutzen, sollen Forschungsgruppen gebildet werden. In diese können auch internationale Fachleute für das betreffende Thema eingeladen werden, um eine professionelle Bearbeitung und eine hochrangige Publikationstätigkeit mit entsprechender Resonanz auch außerhalb des deutschen Sprachraums zu gewährleisten.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Graz
Sprache
Projektleitung gesamt
Knauder, Hannelore; Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Strohmeier-Wieser, Alexandra; Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2018
Beschreibung
Das angestrebte Forschungsprojekt soll die Brauchbarkeit der beiden ausschlaggebenden Variablen (Motivation durch berufliche Vorteile und positives Arbeitsklima) zur Verhaltensabsicht bzw. Verhaltensakzeptanz zur schulischen Förderung seitens der Klassenlehrer/innen überprüfen. Zudem sollen differenzierte Aussagen zur Wahrnehmung der differenzierten Unterrichtsgestaltung in der Volksschule seitens der Schülerinnen und Schüler ermöglicht werden. Erwartet wird eine Übereinstimmung der Schüler/innenwahrnehmung mit der Verhaltensakzeptanz zur schulischen Förderung (Umsetzung einer differenzierten Unterrichtsgestaltung) der Lehrpersonen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Graz
Sprache
Projektleitung gesamt
Ogris, Katharina; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2018
Beschreibung
Diese Vorstudie erhebt Einstellungen von Eltern und PädagogInnen in Grundschulen zum Thema ‚Elternmitarbeit‘. Elternmitarbeit wird von den PädagogInnen als eine Art Unterstützungsmaßnahme unausgesprochen gefordert und Eltern übernehmen diese Arbeit zum Wohle des Kindes – unwidersprochen. Nachdem Studien bewiesen haben, dass die soziale Herkunft bzw. das Elternhaus der SchülerInnen maßgeblich am Erfolg bzw. Misserfolg der Bildungsbiographie beteiligt ist, kann daraus auch geschlossen werden, dass Eltern einen gewissen finanziellen, organisatorischen und zeitlichen Aufwand auf sich nehmen, um dem Kind hier keine Nachteile entstehen zu lassen. Dabei interessiert vor allem, welche Kriterien tatsächlich für erfolgsbasierte Elternarbeit erforderlich sind, was Eltern unterschiedlicher sozialer Herkunft leisten (müssen) um im Schulalltag des Nachwuchses positive Effekte zu erkennen und ob diese Leistungen eigentlich nicht Aufgabe der Schule sind.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Graz
Sprache
Projektleitung gesamt
Strohmeier-Wieser, Alexandra; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Knauder, Hannelore; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2018
Beschreibung
Das angestrebte Forschungsprojekt möchte – ausgehend von einem holistischen Inklusionsbegriff – die Wirkung und Gelingensbedingungen der neuen inklusionsorientierten Lehramtsausbildung der KPH Graz erfassen. Konkret sollen inklusionsorientierte Einstellungen und Kompetenzen von Lehramtsstudierenden in den verschiedenen Diversitätsbereichen über die gesamte Ausbildung hinweg erhoben und als qualitätssichernde Maßnahme mögliche Adaptierungsfelder identifiziert werden. Die Hauptfrage dieses Forschungsprojekts ist daher, ob die neue Ausbildung die zukünftigen Lehrpersonen wirksam auf inklusive Bildung vorbereitet und von welchen Einflussfaktoren (Gelingensbedingungen) dies abhängig ist. Angedacht ist eine Langzeitstudie mit Vollerhebung durch eine umfassende Fragebogenbatterie mit qualitativ-empirischen Ergänzungserhebungen. Die Entwicklung eines mehrperspektivischen Forschungsdesigns wird in Aussicht gestellt.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Graz
Sprache
Projektleitung gesamt
Brandau, Johannes; Dr. Univ.-Doz.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2011 – 2013
Beschreibung
Gewaltprävention ist vordringliches Anliegen des BMUKK. Eine differenzierte Genderperspektive auch in diesem Problembereich an unseren Schulen ist noch unzureichend erforscht. Insofern vereint dieses Projekt zwei Brennpunkte des gegenwärtigen Bildungsgeschehens. Die vorliegende Untersuchung schließt an eine Studie über den Einfluss des Schwerpunktes Musik zur Gewaltprävention an und stellt insofern eine Erweiterung und Differenzierung der abgeschlossenen Studie dar. Nach einer noch ausstehenden Durcharbeitung der neuesten Forschungsliteratur sollen die Ergebnisse in den bisherigen Forschungskontext eingebettet werden. In diesem Projekt sollen folgende Fragen in den Fokus gestellt werden: Wie stark beeinflussen personbezogene, familienbezogene und schulbezogene Faktoren in Interaktion mit dem Geschlecht, Art und Auftreten des Bullying sowohl in der Opfer- als auch TäterInnenperspektive? Untersuchungen zeigen, dass Mädchen häufiger verbal und psychisch attackiert werden, während beim männlichen Geschlecht häufiger physische Gewalt ausgeübt wird (vgl. Scheithauer et al 2003). Doch von welchen Bedingungen hängt dies ab? Darauf soll die vorliegende Analyse Antworten liefern. Das Projekt soll insbesondere auf sozialpädagogische Präventionsaspekte und Diagnostik sozial-emotionaler Risikoprofile reflektiert werden und ist insofern sowohl für pädagogisches Casemanagement als auch Changemangement praktisch und theoretisch relevant.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Graz
Sprache
Projektleitung gesamt
Seyß-Inquart, Julia; Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Seyß-Inquart, Julia; Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kohl, Astrid; Prof. Mag.
Magnes, Angelika; Prof. Mag.
Riepler, Theresa Valentina; Prof. BEd MA
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2022
Beschreibung
Das Forschungsprojekt begleitet die Implementierung des Praxiskonzepts der KPH Graz im Sinne einer formativen Evaluation mit dem Ziel der forschungsbasierten Weiterentwicklung des Konzepts. GoProf beschäftigt sich insbesondere mit der Perspektive der Studierenden und der Ausbildungslehrer*innen, ist in seiner Anlage jedoch offen für Erweiterungen. Dementsprechend ist GoProf prozessorientiert und fokussiert auf eine Qualitätssteigerung der pädagogisch praktischen Studien. GoProf ist auf die Entwicklung der schulpraktischen Studien der KPH Graz ausgerichtet, leistet aber zugleich auch einen Beitrag zur Professionalisierungsforschung. 

Das Projekt orientiert sich insgesamt am rekonstruktiven Ansatz und arbeitet mit unterschiedlichen Daten. Diese umfassen beispielsweise Gruppendiskussionen mit Ausbildungslehrer*innen und Studierenden, schriftlich dokumentierte Reflexionen sowie Fragebögen. 

Seit 2018 werden unterschiedliche qualitative Daten erhoben bzw. ausgewertet und mit den Ergebnissen anderer Evaluationen am Standort abgeglichen. Auf Basis von Design Based Research sollen so Impulse zur Weiterentwicklung des Praxiskonzepts der KPH Graz generiert werden. 

Beschreibung (engl.)
The research project accompanies the implementation of the practical concept of KPH Graz in the sense of a formative evaluation with the aim of research-based further development of the concept. GoProf deals in particular with the perspective of the students and the training teachers, but in its annex, it is open for extensions – accordingly GoProf is process-oriented and focuses on improving the quality of the pedagogical-practical-studies. In addition, it contributes to research on professional development of teachers.

The project as a whole is oriented towards the reconstructive approach and works with different data: Group discussions with training professors and students, reflections documented in writing and questionnaires.

Since 2018, various qualitative data have been collected and evaluated as well as compared with the results of other evaluations at the site. On the basis of Design Based Research impulses for consistent development of the practical concept of KPH Graz are generated.

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Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Graz
Sprache
Projektleitung gesamt
Amtmann, Elfriede; Prof. BEd. MSc Mag. Dr.
Projektleitung intern
Amtmann, Elfriede; Prof. BEd MSc Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Albrecht, Judith Christina; BEd. Dipl.Päd. MSc Mag.
Mayr, Andrea Theresia; Prof. Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2020
Beschreibung
Mit ELLA-Kindergarten liegt ein Training zur Förderung der emotionalen und sozialen Kompetenzen vor, das theoretisch fundiert ist und dessen Wirksamkeit nachgewiesen wurde (Amtmann, 2017). Das Training zeichnet sich durch einen präventiven sowie ganzheitlichen Ansatz aus. Anknüpfend an das Forschungsprojekt ELLA-Kindergarten, soll nun der Schritt in die Primarstufe erfolgen und ELLA-Schule entwickelt und evaluiert werden. Dem Modell zum sozial-emotionalen Lernen in der Schule (SELiS-Modell, Reicher & Matischek-Jauk, 2018 S. 262) folgend sollen drei Wirkfaktoren, die für das Gelingen von sozial-emotionalem Lernen essentiell sind, im Rahmen von ELLA-Schule im Zentrum stehen:
Implementation: SEL-Programme können erst dann nachhaltig und positiv wirken, wenn optimale Implementierungsbedingungen, wie Professionalisierung der pädagogischen Fachkräfte oder externe Begleitung, gegeben sind.
Ressourcen: Es sind strukturelle zeitliche, finanzielle und personelle Ressourcen notwendig.
Schulentwicklung: SEL wird als integraler Teil von Organisationsentwicklungsprozessen (Entwicklungspläne, Dokumentation, Evaluation, externe Vernetzung) verstanden.

Geplant ist daher ELLA-Schule im Rahmen einer dreiteiligen Fortbildungsveranstaltung im Schuljahr 2019/20 zu realisieren. Die beteiligten Lehrkräfte erhalten so eine externe Begleitung und solcherart kann die Implementierungsqualität des Trainings kontrolliert sowie Teilnehmer/innen involviert und begleitet werden. Durch das Fortbildungsangebot in einer Bildungsregion wird außerdem, mit Blick auf die Nachhaltigkeit des Trainings, die Vernetzung unter den Teilnehmer/innen forciert. Im Rahmen des Forschungsprojekts werden den Lehrkräften die Ergebnisse der Einschätzungen bezüglich der emotionalen und sozialen Kompetenzen der Schüler/innen, am Beginn und am Ende des Trainings zur Verfügung gestellt und auf individueller und Klassenebene Profile zum emotionalen und sozialen Potenzial erstellt. So kann die Ausgangslage vor dem Training eingeschätzt, die Trainingsinhalte auf die Bedürfnisse abgestimmt und Veränderungen über das Training hinweg eingeschätzt werden. Das Einbinden von familiären Bezugspersonen durch Informationen zum Thema und den individuellen Einschätzungen zu den emotionalen und sozialen Kompetenzen erweitert die Reichweite des Trainings.

Beschreibung (engl.)
ELLA-Kindergarten is a theoretical training course for the promotion of emotional and social skills, the effectiveness of which has been proven (Amtmann, 2017). The training is characterised by a preventive and holistic approach. Following on from the ELLA-Kindergarten research project, the step into primary school is now to be taken and ELLA-School will be developed and evaluted. Following the model of social-emotional learning at school (SELiS model, Reicher & Matischek-Jauk, 2018 p. 262), three factors that are essential for the success of social-emotional learning will be at the centre of ELLA-Schule:
Implementation: SEL programmes can only have a sustainable and positive effect if optimal implementation conditions, such as the professionalisation of pedagogical specialists or external support, are in place.
Resources: Structural temporal, financial and personal resources are necessary.
School development: This means that SEL is understood as an integral part of organisational development processes (development plans, documentation, evaluation, external networking).

ELLA-Schule is therefore planned to be realised within the framework of a three-part advanced training event in the school year 2019/20. In this way, the teachers involved receive external support and the implementation quality of the training can be monitored and participants can be involved and supported. In addition, the further training offered in an educational region promotes networking among the participants with a view to the sustainability of the training. Within the framework of the research project, the results of the assessments concerning the emotional and social competences of the pupils will be made available to the teachers at the beginning and end of the training and profiles of the emotional and social potential will be drawn up at individual and class level. In this way, the initial situation before the training can be assessed, the training content can be adapted to the needs and changes can be assessed beyond the training. The inclusion of family reference persons through information on the topic and individual assessments of emotional and social competences extends the scope of the training.

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Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Graz
Sprache
Projektleitung gesamt
Mayr, Andrea Theresia; Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Mayr, Andrea Theresia; Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Amtmann, Elfriede; Prof. BEd. MSc Mag. Dr.
Zobl, Cornelia; Dr.phil. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2020
Beschreibung
Menschen mit einem hohen Maß an emotionalen und sozialen Kompetenzen können sich in einer digitalisierten Welt sicherer bewegen und diese aktiv mitgestalten. Gleichzeitig bieten digitalisierte Technologien die Möglichkeit den Zugang zu Materialien, Inhalten und Erfahrungen, die die Entwicklung sozialer und emotionaler Kompetenzen begünstigen, nachhaltig in der Lebenswelt der Adressat*innen zu verankern und für unterschiedliche Nutzer*innen zugänglich zu machen. Zentral ist hierbei eine benutzer*innenfreudliche Oberfläche, die den Logiken und Praktiken des jeweiligen Handlungsfeldes entspricht und die Bedürfnisse der Adressat*innen mitdenkt und dementsprechend gestaltbar ist. Mit virtual rELLAty sollen Inhalte von ELLA-Schule für die Unterrichtsvorbereitung sowie für Forschungszwecke zugänglich gemacht werden und ein Raum für Lehrer*innen, Eltern und Schüler*innen angeboten werden, um Inhalte und Erfahrungen zu teilen.

Mit der gemeinsamen Entwicklung von virtual rELLAty nach der Citizen-Science-Methode soll dieses Vorhaben realisiert werden, in dem ELLA, ein Training zur Förderung von emotionalen und

sozialen Kompetenzen in der Primarstufe gemeinsam mit potenziellen Nutzer*innen im virtuellen Raum weiterentwickelt und verankert wird. Es wird danach gefragt, welche Funktionen, Inhalte und Kategorisierungen eine solche Plattform bereithalten muss, um von Lehrer*innen und Eltern verwendet zu werden und welche Architektur es braucht bzw. wie die Oberfläche gestaltet sein muss, um den Benutzer*innen (Lehrer*innen, Eltern, Schüler*innen) die Anwendung zu erleichtern? Damit wird im Projekt das Ziel verfolgt gemeinsam mit den Adressat*innen eine Oberfläche zu entwerfen, die das Training abbildet und Raum für Weiterentwicklung bietet, um den Bedürfnissen der Adressat*innen gerecht zu werden. Realisiert soll dies mit den Methoden des Mappings und mittels Fokusgruppengesprächen werden. Durch die Übersetzung von ELLA in den virtuellen Raum soll eine nachhaltige Verankerung des Thema am Schulstandort und in der Lebenswelt der Adressat*innen gewährleistet und ein digitalisierter Raum für den gegenseitigen Austausch sowie für die Weiterentwicklung der Inhalte eröffnet werden.

Beschreibung (engl.)
People with a high degree of emotional and social competence can move more safely in a digitalised world and actively participate in shaping it. At the same time, digital technologies offer access to materials, content and experiences that promote the development of social and emotional competencies, which can be sustainably anchored in the lives of the addressees and made accessible to different users. Central to this is a user friendly surface that corresponds to the logics and practices of the respective field of action and that thinks along with the needs of the addressees and can be shaped accordingly. With virtual rELLAty, content from ELLA-School is to be made accessible for teaching preparation and research purposes and a space is to be offered for teachers, parents and pupils to share content and experiences.

With the joint development of virtual rELLAty according to the Citizen Science method, this project is to be realised, in which ELLA, a training course for the promotion of emotional and social skills, is to be developed.

Social competencies in the primary school together with potential users inside the virtual space is further developed and anchored. It is asked which functions, contents and categorisations such a platform has to provide in order to be used by teachers and parents and which architecture it needs or how the user interface has to be designed in order to make it easier for the users (teachers, parents, pupils) to use? The aim of the project is to design an interface together with the addressees that represents the training and offers space for further development in order to meet the needs of the addressees. This is to be realised using mapping methods and focus group discussions. By translating ELLA into the virtual space, a sustainable anchoring of the topic at the school location and in the life world of the addressees should be ensured and a digitised space opened up for the mutual exchange as well as for the further development of the contents.

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Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Graz
Sprache
Projektleitung gesamt
Amtmann, Elfriede; Prof. BEd. MSc Mag. Dr.
Mayr, Andrea Theresia; Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Amtmann, Elfriede; Prof. BEd MSc Mag. Dr.
Mayr, Andrea Theresia; Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Zysberg, Leehu;
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
Lehren ist ein anspruchsvoller Beruf. Von den Lehrkräften wird erwartet, dass sie komplexe Lernprozesse anleiten und gleichzeitig Kreativität, Flexibilität und fundiertes Wissen über ihre Inhalte sowie pädagogische Fähigkeiten und Kompetenzen zeigen. Lehrerausbildungsprogramme erfordern sowohl akademisches Lernen als auch praktische Leistung im Rahmen des Praktikums. Daher sind die Bewältigungsfähigkeiten, die Widerstandsfähigkeit und die Fähigkeit der Studierenden, in stressreichen Umgebungen Ressourcen zu rekrutieren, als wichtig anzusehen und zu erfassen.
In der vorliegenden Studie sollen Zusammenhänge zwischen mentaler Belastbarkeit, positivem psychologischem Kapital und des akademischen sowie sozialen Engagements von Lehramtsstudierenden untersucht werden. Es wird der Frage nachgegangen, ob Studierende mit hohem Engagement eine hohe mentale Belastbarkeit und persönliche Ressourcen wie Optimismus, Selbstwirksamkeit, Hoffnung und Belastbarkeit aufweisen.
Beschreibung (engl.)
Teaching is a demanding profession. Teachers are expected to guide complex learning processes while demonstrating creativity, flexibility and profound knowledge of their content, pedagogical skills and competences. Teacher training programmes require both academic learning and practical performance as part of the internship. Therefore, the coping skills, resilience and ability of students to recruit resources in stressful environments are important to understand and grasp.
In this study, the relationships between mental resilience, positive psychological capital and the academic and social engagement of student teachers will be investigated. The question will be investigated whether students with high engagement have a high mental resilience and personal resources such as optimism, self-efficacy, hope and resilience.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Graz
Sprache
Projektleitung gesamt
Paleczek, Lisa Fidelia; Prof. PhD. Mag.
Projektleitung intern
Ender, Daniela; BA. MSc
Paleczek, Lisa; Prof. PhD. Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Ender, Daniela; BA. MSc
Franz, Anneliese; Prof. BEd.
Karner, Klemens; Prof. Mag.
Kleissner, Elisabeth; Prof. MMag.
Skrabitz, Ursula; MEd Prof. BEd Dipl.Päd.
Stabler, Elisabeth; Mag.phil. Prof. BEd. BSc. MSc
Öttl, Kerstin; Prof. Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kernbichler, Gerda; Dr.in MA BEd
Seifert, Susanne; Ass.-Prof. Dipl.-Sprachwiss. PhD
Wohlhart, David; Prof. BEd.
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Steiermark
Universität Graz
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
Das Projekt RegioDiff hat zum Ziel, Wissen über die eigene Region aufzubereiten und zu vermitteln. Differenzierte Sachunterrichtstexte, die sich mit den Besonderheiten steirischer Regionen auseinandersetzen, werden gemeinsam mit NMS-SchülerInnen der 8. Schulstufe anhand kooperativer Lernmethoden im fächerübergreifenden Unterricht entwickelt, um dann in der vierten Klasse Volksschule zum Einsatz zu kommen. Die Hälfte der Volksschulklassen bearbeitet diese Informationen mit digitalen und die andere Hälfte mit Printmaterialien, um herauszufinden, was von den Kindern besser angenommen wird und womit eine höhere Lernleistung erzielt werden kann. Die Texte werden an die Leseleistung der Kinder angepasst und mit Wortschatzarbeit, Lesestrategiearbeit und differenzierten Aufgaben angeboten. Insgesamt werden mindestens zwischen 2 und 4 Volksschulen und Neue Mittelschulen in fünf Regionen der Steiermark im Projekt mitarbeiten.
Beschreibung (engl.)
The project RegioDiff aims at preparing and transferring knowledge about regions. In interdisciplinary cooperative learning settings, Grade 4 students of Austrian New Secondary School develop differentiated texts for content lessons in Grade 4 Primary School. Half of the primary school students uses these texts in a digital environment and half in print. This will help to analyze which mode (a) enhances students’ learning achievement and (b) students prefer. The texts are differentiated based on the students’ reading abilities and offer vocabulary work and reading strategies and differentiated exercises. Two to four New Secondary Schools and corresponding Primary Schools in five different Styrian regions will participate in the project.
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Bericht