Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Tarmann, Paul; MMMag. DDr. Hochschulprofessor
Projektleitung intern
Tarmann, Paul; Dr.theol.habil. MMMag. DDr. Hochschulprofessor
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2025
Beschreibung
Der Wiener Philosoph Karl Lugmayer hat eine Unzahl an unveröffentlichten Texten zu den Themen Dialog, Menschenwürde, Menschenrechte, Friedenserziehung und Demokratiebildung hinterlassen, die unlängst dem Archiv des Instituts für Zeitgeschichte der Universität Wien überlassen wurden. Hierbei handelt es sich um historisch Bemerkenswertes (vorbereitende Überlegungen zur AEMR von 1848 sowie grundlegende Texte für ein friedliches und demokratisches Österreich nach 1945). Diese unbekannten Texte sind auch heute noch wegweisend, besonders in Zeiten globaler Krisen scheint ein Blick auf umfassende und grundlegende Lösungsstrategien, die von Dialog, Menschlichkeit und Frieden ausgehen, umso wichtiger. In diesem Forschungsvorhaben sollen sowohl philosophische Grundfragen als auch friedenspädagogisch-praktische Anwendungswege vorgestellt werden. Das Ziel ist ein umfassendes Angebot an Orientierung und Vorschläge zur Umsetzung in der (hoch)schulischen Vermittlung, in der Öffentlichkeitsarbeit sowie in der Politik.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Kamper, Robert; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Lughammer, Babette; MEd BEd Prof.
Sippl, Carmen; Mag. Dr. Hochschulprofessorin MA
Spreitzer, Christian; Mag. Dr. Hochschulprofessor
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2024
Beschreibung
Die sieben Zwerge bauen Kohle ab, Rumpelstilzchen spinnt Stroh zu Gold, die Königstochter aber weiß, dass Salz letztlich wertvoller als Gold und Edelsteine ist. Doch die Verbrennung von Kohle setzt CO2 frei, was den Treibhauseffekt und die Erderwärmung verstärkt. Um Nutztiere mit Soja statt Stroh zu füttern, wird der Regenwald abgeholzt. Gold wird heute an der Börse als krisensichere Wertanlage gehandelt, Salz dagegen nicht mehr als wertvoller Stoff erachtet.
Märchen in ihren materialen Kontexten stellen einen Ausgangspunkt dar, um mit Schüler*innen der Primarstufe Stoffkreisläufe und Nutzungszusammenhänge zu erforschen und dabei das Potenzial von Storytelling für Zukünftebildung zu nutzen. Der Boden ist ein Schatz, der nicht nur (als Ressource) zu heben, sondern nachhaltig (als Wertstoff) zu pflegen ist. Kunststoffprodukte vermehren nicht den Plastikmüll, sondern werden als Wertstoffe wiederverwendet. Welche neuen Erzählungen erzeugt ein Denken in Kreisläufen, das die Biosphäre als Modell für die Technosphäre sieht? Welche Bilder helfen dabei, aus dieser neuen Sichtweise der Circular Society die Lebens(kreis)läufe von regionalen Rohstoffen als nachhaltige Wertstoffgeschichten (Circular Materials Narratives) zu erzählen? Wie bewähren sie sich als neue Form der Wissenschaftskommunikation?
Im kokreativen Prozess der Zukunftswerkstatt erforschen Citizen Scientists die materialen Ressourcen in Märchen aus aller Welt und gestalten multimodale Stoffgeschichten. Dabei entstehen Zukunftserzählungen, deren Auswertung die Grundlegung der ‘Futures Literacy’ als von der UNESCO erklärten Schlüsselkompetenz des 21. Jahrhunderts ermöglicht. Sie soll dazu befähigen, Strategien zur Bewältigung einer unsicheren Zukunft im Zeichen des Klimawandels zu entwickeln. Das Anthropozän-Konzept unterstützt diese Blickrichtung: In der Verschränkung von Natur und Kultur versteht es den Menschen nicht nur als geologischen Faktor, sondern vor allem als Teilnehmer an interdependenten Netzwerken. Wertstoffgeschichten erzählen mögliche Zukünfte im Anthropozän.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Tarmann, Paul; MMMag. DDr. Hochschulprofessor
Projektleitung intern
Tarmann, Paul; Dr.theol.habil. MMMag. DDr. Hochschulprofessor
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Alexopoulos, Theodoros; Dr. Priv.-Doz.
Bilgeri, Doris; MA Prof.
Bozkaya, Dilek; BEd
Hösch-Schagar, Gabriele; BEd Mag. Dr. Prof.
Podojak, Vehid; MA Prof.
Schwarz, Ingrid; Mag. Dr.
Schörkhuber, Bernhard; Mag. Dipl.-Päd. Lic.Theol. MAS PhD. Prof. Pastoralpsychologe
Solymár, Monika Ilona; Dr.theol.habil. Dr. Priv.-Doz.
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2025
Beschreibung
​​Menschenrechtsbildung spielt an der KPH Wien/NÖ eine wichtige Rolle in der Ausbildung. Auch gab es dazu bereits Forschungsinitiativen sowie thematisch angrenzende Aktivitäten. Im hier vorgestellten Entwicklungsprojekt sollen weitere Forschungsinitiativen, der Ausbau der Öffentlichkeitsarbeit („Third Mission“) sowie Fort- und Weiterbildungsangebote vorbereitet und geplant werden. Darüber hinaus soll ein gemeinsamer Text verfasst werden mit dem Ziel, das Anliegen der Menschenrechtspädagogik im Zusammenhang mit der Nachhaltigkeitsstrategie und der nunmehrigen Kooperation mit der UNESCO auszuformulieren und einen entsprechenden Beitrag zur Positionierung der KPH Wien/NÖ zu leisten.​Die Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Krems kann einerseits bereits auf ein reiches Erbe im Bereich der MRP zurückgreifen. Andererseits jedoch ist sie gefordert, sich hier auch weiterhin zu positionieren, Angebote für Lehrende, Studierende und eine interessierte Öffentlichkeit zu schaffen und sich den jeweiligen Aufgaben und Herausforderungen zu stellen. Darüber hinaus ist es für eine Kirchliche Pädagogische Hochschule wichtig, auch zu aktuellen Problemen Stellung zu nehmen und im Bereich der Menschenrechte in aktuelle Diskurse einzubringen. Menschenrechtsbildung bedeutet neben konkreter hochschulischer Lehr- und Forschungstätigkeit auch, einer zunehmend verunsicherten Gesellschaft Orientierung anzubieten in einer Zeit, wo Menschenrechtsverletzungen immer mehr zuzunehmen scheinen. Daher sollen auch Auftritte in sozialen Medien vorbereitet und durchgeführt werden.​
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Sippl, Carmen Ilona; Mag. Dr. Hochschulprofessorin MA
Projektleitung intern
Sippl, Carmen; Mag. Dr. Hochschulprofessorin MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2023
Beschreibung
Im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsprojekts „Das Anthropozän lernen und lehren“ (https://anthropozaen.ph-noe.ac.at/) wurde, am Beispiel von Poetry Clips zu Naturlyrik, ein Medienkonzept für die Primarstufe erstellt, das Naturbegegnung auf dem Weg literarästhetischer und intermedialer Auseinandersetzung ermöglicht (Sippl & Tengler, 2022). Wie es sich auf Märchen übertragen lässt und inwiefern die intermediale Vermittlung „Futures Literacy“ befördert, wird nun im Forschungsdesign der Lesson Study (Mewald & Rauscher, 2018) am Beispiel von Zukunftsmärchen untersucht. Der Fokus gilt der Vernetztheit von Mensch und Natur, Kultur und Technik im Anthropozän (Sippl, Rauscher & Scheuch, 2020) und handlungsorientierten Aufgaben, die zu einer veränderten Wahrnehmung der Natur und nachhaltigem Handeln anregen. Zugrundegelegt werden die Deskriptoren der Teilkompetenz „Futures Literacy“ der im GreenComp als EU-Kompetenzrahmen vorgestellten Nachhaltigkeitskompetenzen (Bianchi, Pisiotis & Cabrera, 2022).
Beschreibung (engl.)
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Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Tarmann, Paul; MMMag. DDr. Hochschulprofessor
Projektleitung intern
Tarmann, Paul; Dr.theol.habil. MMMag. DDr. Hochschulprofessor
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2023
Beschreibung
Die Welt wurde und wird grundlegend durch die derzeit herrschende Corona-Pandemie verändert, sie wird wohl nie mehr so sein wie früher. Beispielsweise ändert sich die Arbeitswelt, geändert hat sich auch das Sozialverhalten der Menschen. Daher soll in diesem Projekt aus ethischer Perspektive eine Auseinandersetzung mit Corona stattfinden, um die Frage zu klären, welche Verantwortung Einzelne angesichts einer Pandemie übernehmen sollten und was in den Verantwortungsbereich der Allgemeinheit fällt.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Doms, Misia; Dr
Projektleitung intern
Doms, Misia Sophia; Dr.phil. Hochschulprofessorin
Sieberer, Elisabeth; Mag. Dr. phil.
Prieler, Tanja; Dr. BA MA MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2027
Beschreibung
Es wird im Rahmen von Befragungen ermittelt, wie Schüler*innen und ihre Lehrpersonen mit DaZ die mündliche und schriftliche Kommunikation im Unterricht wahrnehmen und welche Verbesserungen hier im Sinne der Bildungsgerechtigkeit möglich wären.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Tarmann, Paul; MMMag. DDr. Hochschulprofessor
Projektleitung intern
Tarmann, Paul; Dr.theol.habil. MMMag. DDr. Hochschulprofessor
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2023
Beschreibung
Durch dieses Projekt soll ein Beitrag zur inhaltlichen Positionierung des Ethikunterrichts geleistet werden, wie er seit September 2021 in Wien und ganz Österreich angeboten wird. Ethik befasst sich mit der Frage nach dem guten, richtigen Handeln, zumeist in schwierigen Situationen, wo es kein Patentrezept wie ein Gesetz oder eine einfach zu erlernende Spielregel gibt. So soll Lernenden in Schulen keine fixen Antworten vermittelt, vielmehr sollen sie selbst zum Denken angeregt werden. Dennoch ist es immer wieder nötig, klar Stellung zu beziehen und beispielsweise gegen Diskriminierung und Hass vorzugehen. Hierbei handelt es sich um ein bisher in dieser Form noch nicht durchgeführtes Forschungsprojekt, das in der Folge veröffentlicht werden soll.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Koliander, Brigitte; Mag. Dipl.-Ing. Dr.
Projektleitung intern
Koliander, Brigitte; Mag. Dipl.-Ing. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Pichler, Margit Katharina; BEd MA
Zenz, Sabine; MEd Mag. Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Breitenegger, Andreas; Mag.
Szalai, Elke; DI MA
Kooperationspartner
Arbeiterkammer Niederösterreich
Arbeiterkammer Wien, Bildungszentrum
Bildungsdirektion für Niederösterreich (AST 5)
BMBWF
OEAD
Wirtschaftskammer Niederösterreich
Laufzeit
2022 – 2022
Beschreibung
Um junge Menschen für eine Arbeitswelt 4.0 vorzubereiten, die von neuen Arbeitsmodellen, neuen technologischen Trends bzw. Tools und agilen Prozessen geprägt ist, bedarf es des Erwerbs von wichtigen Lebenskompetenzen, den sogenannten „Career Management Skills“ (Krötzl, 2021). Die Vorstellung von Berufswahl als einmaliger Akt an der ersten Schwelle des Übergangs von Schule in Beruf rückt in aktuellen Theorien in den Hintergrund. Vielmehr wird die berufliche Laufbahn als „Kette von Übergängen” (Bußhoff, 2015, 17, vgl. Super, 1994) beschrieben. So konzipieren Herzog et al. (2006) die berufliche Transition von Jugendlichen als eine Phase, in der Herausforderungen und Belastungen bewältigt werden müssen. Bildungswegentscheidungen und Berufswahl sind komplexe, dynamische und kontextabhängige Prozesse (Hirschi, 2013).
Dies macht die Notwendigkeit einer systematisierten Bildungs- und Berufsorientierung an Schulen deutlich. Vorrangiges Ziel von Bildungs- und Berufsorientierung im Schulkontext ist es, die Schülerinnen und Schüler beim Erwerb der „Career Management Skills” für die eigenverantwortliche Gestaltung ihres Bildungs- und Berufsweges zu unterstützen. Ein umfassendes Konzept zur schulischen Bildungs- und Berufsorientierung seitens des Bundesministeriums für Bildung, Forschung und Wissenschaft, das IBOBB-Konzept (Informaiton, Beratung und Orientierung für Bildung und Beruf), bietet Schülerinnen und Schülern bei der Gestaltung ihrer Bildungslaufbahn bis hin zum Berufseinstieg in mehrfacher Weise diese Unterstützung (Grundsatzpapier IBOBB, BMBWF).
Das IBOBB-Konzept umfasst neben einem schulspezifischen Umsetzungskonzept auch Informations- und Beratungsangebote inner- und außerschulischer Akteurinnen und Akteure sowie den Kontakt mit nachschulischen Lebensbereichen. Für den Aufbau eines solchen umfassenden schulischen Unterstützungssystems ist das Zusammenwirken verschiedener Verantwortungsebenen erforderlich (Grundsatzpapier IBOBB, BMBWF). Diese verpflichtenden Maßnahmen werden an allgemeinbildenden höheren Schulen zwar in Bezug auf die gesetzlichen Rahmenbedingungen großteils erfüllt, in der Praxis jedoch nicht mit jener Programmatik betrieben, die für einen nachhaltigen Erwerb der „Laufbahngestaltungskompetenzen“ bei Schülerinnen und Schülern notwendig wäre. So gibt es beispielsweise im AHS-Bereich nicht an allen Standorten die für die Bildungs- und Berufsorientierung so wichtigen ausgebildeten BO-Koordinatorinnen und -Koordinatoren.
Des Weiteren fehlen laufbahnorientierende Maßnahmen, die den Schülerinnen und Schülern helfen, eine Schul- und Ausbildungswahl entlang ihrer Kompetenzen und Fertigkeiten zu wählen. Das lässt sich unter anderem an folgenden Zahlen festmachen:
• 36,6% der Schülerinnen und Schüler brechen ihre Ausbildung an einer weiterführenden Schule (AHS-Oberstufe, BHS, BMS) ab (vgl. STATISTIK AUSTRIA, 2021, S. 59).
• 38,2% der inländischen Studierenden brechen innerhalb der ersten drei Semester ihr Bachelor-Studium an einer Universität wieder ab (vgl. STATISTIK AUSTRIA, 2021, S. 67).
Eine umfassende Implementation des IBOBB-Prozesses an allgemeinbildenden höheren Schulen mit dem Ziel, die Laufbahngestaltungskompetenzen der Schülerinnen und Schüler nachhaltig zu entwickeln, ist somit von hoher Dringlichkeit und soll mit diesem Projekt gefördert werden.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Dammerer, Johannes; Mag. Dr. BEd Hochschulprofessor
Projektleitung intern
Dammerer, Johannes; Mag. Dr. BEd Hochschulprofessor
Zeilinger, Hannelore; MEd Mag.
Ziegler, Verena; MEd BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2028
Beschreibung
In diesem Studienjahr startet ein sechster Turnus im HLG mit Masterabschluss Mentoring. Zahlreiche Evaluationen wurden in diesem Lehrgang schon durchgeführt. Die Wirksamkeit dieses Hochschullehrgangs auf die Selbstwirksamkeitserwartung von Teilnehmenden fehlt in der Bandbreite dieser Evaluationen noch und soll unter den 30 Teilnehmer*innen erhoben werden. Dazu soll eine Erhebung im ersten Semesterm und eine zweite Erhebung am Ende des zweiten Semesters duirchgeführt werden. Mit einer dritten Erhebung am Ende des sechsten Semesters werden dier Ergebnisse der ersten und zweiten Erhebung verglichen und auf Signifikanzen überprüft werden.

Theoretisch folgt der Forschungsablauf:
Im Rahmen seiner sozialkognitive Lerntheorie ging Bandura in den 1970er von vier verschiedenen Quellen aus, die die Selbstwirksamkeitserwartung einer Person beeinflussen können. (Bandura, 1977, 191–215.)

Begriff Selbstwirksamkeitserwartung (SWE):
Selbstwirksamkeit bedeutet, die innere Überzeugung zu haben, schwierige oder herausfordernde Situationen gut meistern zu können – und das aus eigener Kraft heraus.
Selbstwirksamkeitserwartung (engl. self-efficacy), kurz SWE, bezeichnet das Vertrauen einer Person, aufgrund eigener Kompetenzen gewünschte Handlungen auch in Extremsituationen erfolgreich selbst ausführen zu können (Yokoyama, 2019).

Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Draxler, Birgit; Mag.phil. Prof.
Projektleitung intern
Draxler, Birgit; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Lenz, Werner; Em.Univ.-Prof.Dr.phi
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
Im Schuljahr 2019 konnte festgestellt werden, dass über 26 % aller Schülerinnen und Schüler in Österreich in ihrem Alltag neben Deutsch eine oder mehrere andere Sprachen verwenden. Demgemäß zählt in Österreich sprachliche Vielfalt längst zur Normalität. Obwohl Deutsch als Zweitsprache kein eigenständiges Unterrichtsfach darstellt, bietet das Curriculum für Mehrsprachigkeit von Hans-Jürgen Krumm Richtlinien für sprachliche Besonderheiten beim Zweitspracherwerb und eröffnet entsprechende Handlungsfelder.
Die Kenntnis der Unterrichtssprache Deutsch bildet die Grundlage für die Beteiligung an allen Bildungsprozessen und stellt eine wesentliche Voraussetzung für den schulischen Erfolg sowie für die Teilhabe am politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Leben in Österreich dar. Aus diesem Grund werden gezielte Maßnahmen zur Deutschförderung im allgemeinbildenden Schulwesen sowie Initiativen am Übergang von elementaren Bildungseinrichtungen in die Grundschule gesetzt (vgl. Bundesministerium Bildung, Wissenschaft und Forschung. Bildungssprache Deutsch. Verfügbar unter: https://www.bmbwf.gv.at/Themen/schule/schulpraxis/ba/sprabi/bsd.html)

Kinder erwerben ihre Erstsprache(n) beiläufig, intuitiv und ohne sprachliches Regelwissen. Diese wesentliche Phase des Spracherwerbs fehlt den Lernenden einer Zweitsprache. Demgemäß sollte der Unterricht für mehrsprachige Kinder nicht ausschließlich auf der Grundlage von Regelwissen erfolgen, sondern durch implizites Lernen grammatischer Strukturen gekennzeichnet sein. Im Unterricht der Grundschule müssen daher zweierlei Herausforderungen berücksichtigt werden. Kinder mit Deutsch als Zweitsprache sollen den normgerechten Gebrauch der Zielsprache Deutsch lernen. Weiters muss der Unterricht auch für jene Kinder, die die Standardsprache größtenteils beherrschen sinnvoll und motivierend sein (vgl. Hoffmann, Weis, 2015, S. 38)

Beschreibung (engl.)
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