Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Kamper, Robert; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Lughammer, Babette; MEd BEd Prof.
Sippl, Carmen; Mag. Dr. Hochschulprofessorin MA
Spreitzer, Christian; Mag. Dr. Hochschulprofessor
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2024
Beschreibung
Die sieben Zwerge bauen Kohle ab, Rumpelstilzchen spinnt Stroh zu Gold, die Königstochter aber weiß, dass Salz letztlich wertvoller als Gold und Edelsteine ist. Doch die Verbrennung von Kohle setzt CO2 frei, was den Treibhauseffekt und die Erderwärmung verstärkt. Um Nutztiere mit Soja statt Stroh zu füttern, wird der Regenwald abgeholzt. Gold wird heute an der Börse als krisensichere Wertanlage gehandelt, Salz dagegen nicht mehr als wertvoller Stoff erachtet.
Märchen in ihren materialen Kontexten stellen einen Ausgangspunkt dar, um mit Schüler*innen der Primarstufe Stoffkreisläufe und Nutzungszusammenhänge zu erforschen und dabei das Potenzial von Storytelling für Zukünftebildung zu nutzen. Der Boden ist ein Schatz, der nicht nur (als Ressource) zu heben, sondern nachhaltig (als Wertstoff) zu pflegen ist. Kunststoffprodukte vermehren nicht den Plastikmüll, sondern werden als Wertstoffe wiederverwendet. Welche neuen Erzählungen erzeugt ein Denken in Kreisläufen, das die Biosphäre als Modell für die Technosphäre sieht? Welche Bilder helfen dabei, aus dieser neuen Sichtweise der Circular Society die Lebens(kreis)läufe von regionalen Rohstoffen als nachhaltige Wertstoffgeschichten (Circular Materials Narratives) zu erzählen? Wie bewähren sie sich als neue Form der Wissenschaftskommunikation?
Im kokreativen Prozess der Zukunftswerkstatt erforschen Citizen Scientists die materialen Ressourcen in Märchen aus aller Welt und gestalten multimodale Stoffgeschichten. Dabei entstehen Zukunftserzählungen, deren Auswertung die Grundlegung der ‘Futures Literacy’ als von der UNESCO erklärten Schlüsselkompetenz des 21. Jahrhunderts ermöglicht. Sie soll dazu befähigen, Strategien zur Bewältigung einer unsicheren Zukunft im Zeichen des Klimawandels zu entwickeln. Das Anthropozän-Konzept unterstützt diese Blickrichtung: In der Verschränkung von Natur und Kultur versteht es den Menschen nicht nur als geologischen Faktor, sondern vor allem als Teilnehmer an interdependenten Netzwerken. Wertstoffgeschichten erzählen mögliche Zukünfte im Anthropozän.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Spenger, Joerg; Mag. Dr. Prof.
Wagreich, Ulrike; Mag. Dr. Hochschulprofessorin
Projektleitung intern
Spenger, Jörg Heinrich; Mag. Dr. BEd Hochschulprofessor
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2019
Beschreibung
Leistung ist im schulischen und hochschulischen Kontext sehr zentral, das individuelle Leistungsprinzip bestimmt das gesamte Schul- und Berechtigungswesen. Durch den Paradigmenwechsel von der Input- zur Outputorientierung gelangen Kompetenzen in den Fokus, was zu einem veränderten Verständnis von schulischem Lernen führen soll bzw. führt. Dieses veränderte Verständnis ist sowohl für Studierende als auch für Lehrpersonen wichtig, um in einem kompetenzorientierten Unterricht die Schülerinnen und Schüler adäquat und individuell zu fördern und zu fordern.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Sippl, Carmen Ilona; Mag. Dr. Hochschulprofessorin MA
Projektleitung intern
Sippl, Carmen; Mag. Dr. Hochschulprofessorin MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2023
Beschreibung
Im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsprojekts „Das Anthropozän lernen und lehren“ (https://anthropozaen.ph-noe.ac.at/) wurde, am Beispiel von Poetry Clips zu Naturlyrik, ein Medienkonzept für die Primarstufe erstellt, das Naturbegegnung auf dem Weg literarästhetischer und intermedialer Auseinandersetzung ermöglicht (Sippl & Tengler, 2022). Wie es sich auf Märchen übertragen lässt und inwiefern die intermediale Vermittlung „Futures Literacy“ befördert, wird nun im Forschungsdesign der Lesson Study (Mewald & Rauscher, 2018) am Beispiel von Zukunftsmärchen untersucht. Der Fokus gilt der Vernetztheit von Mensch und Natur, Kultur und Technik im Anthropozän (Sippl, Rauscher & Scheuch, 2020) und handlungsorientierten Aufgaben, die zu einer veränderten Wahrnehmung der Natur und nachhaltigem Handeln anregen. Zugrundegelegt werden die Deskriptoren der Teilkompetenz „Futures Literacy“ der im GreenComp als EU-Kompetenzrahmen vorgestellten Nachhaltigkeitskompetenzen (Bianchi, Pisiotis & Cabrera, 2022).
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Spenger, Joerg; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Spenger, Jörg Heinrich; Mag. Dr. BEd Hochschulprofessor
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2019
Beschreibung
Lehrerinnen und Lehrer klagen immer wieder über die täglichen Belastungen in ihrem Beruf, die nicht selten auch bedenkliche gesundheitliche Beschwerden und Beeinträchtigungen nach sich ziehen. Diese Erfahrungen stehen oft im Gegensatz zur öffentlichen bzw. veröffentlichten Meinung, die Lehrpersonen tendenziell kein gutes Zeugnis ausstellt, sondern sie eher als privilegierte, beamtete „Faulpelze“ oder „Halbtagsjobber“ mit 3 Monaten Ferien darstellt;). Auch dieses Image belastet die Lehrkräfte und trägt zu einer gewissen Unzufriedenheit bei, obwohl seriöse Studien Lehrerinnen und Lehrern durchaus eine positive Wahrnehmung in der Bevölkerung bzw. bei Eltern bescheinigen. Viele Systemzwänge und Vorgaben („von oben verordnet“) lassen Lehrkräfte auch manchmal verzweifeln und sie auf eine resignative Haltung zurückziehen. Jedenfalls gehen der Optimismus und die Motivation, die bei den meisten beim Berufseinstieg noch in hohem Maß vorhanden sind, relativ rasch verloren und werden von Frustration und Demotivation abgelöst. Viele Stressoren, aber auch der dem österreichischen Schulsystem – vor allem seitens der Lehrergewerkschaften – immer wieder attestierte und zumindest subjektiv wahrgenommene Mangel an Unterstützungssystemen und -personal für Lehrkräfte, dürften hierfür eine Rolle spielen, obwohl das von offizieller Seite immer wieder relativiert wird. Es geht darum, herauszufinden, welchen Belastungen Lehrpersonen in welchem Ausmaß ausgesetzt sind, ob sich diese Belastungen in Abhängigkeit von verschiedenen Variablen unterscheiden, was die Kolleginnen und Kollegen als Ursachen für diese Belastungen ausmachen, wie sie mit dem Stress und den Belastungen umgehen (Resilienzfaktoren und Copingstrategien) und welche Erwartungen sie an das „System“ Schule haben, damit es zu einer Reduktion der Belastungen kommt.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Doms, Misia; Dr
Projektleitung intern
Doms, Misia Sophia; Dr.phil. Hochschulprofessorin
Sieberer, Elisabeth; Mag. Dr. phil.
Prieler, Tanja; Dr. BA MA MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2027
Beschreibung
Es wird im Rahmen von Befragungen ermittelt, wie Schüler*innen und ihre Lehrpersonen mit DaZ die mündliche und schriftliche Kommunikation im Unterricht wahrnehmen und welche Verbesserungen hier im Sinne der Bildungsgerechtigkeit möglich wären.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Wagner, Gundula; M.Ed. Dr.
Projektleitung intern
Wagner, Gundula; Dr. phil., Master of Education
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2020
Beschreibung
Im Rahmen dieses Projekts im Bereich systemischer Begabungsforschung wird der Einfluss von Klassenkompositionsmerkmalen auf den Zusammenhang zwischen Intelligenz und mathematischer Schulleistung bei Grundschulkindern der 3. Klasse untersucht.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Höflich, Sabine; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Höflich, Sabine; Mag. Dr. Hochschulprofessorin
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2024
Beschreibung
Das Forschungsprojekt „Resilienz ¬ Was uns stark macht“ verfolgt das Ziel, den Einfluss von Fördermaßnahmen auf die Resilienz von Lernenden, die psychische Widerstandsfähigkeit als die Fähigkeit von Menschen, Krisen [wie die Covid19-Pandemie] unter Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen zu meistern und als Anlass für Entwicklung zu nutzen“ (Welter-Enderlin 2012, 13, zit. n. Fröhlich-Gildhoff 2019, 10), zu erfassen. Die Resilienzforschung (Löset et al, 2015, Werner, 2005; 2015; Werner & Smith, 1979) und das Salutogenesekonzept (Antonovsky, 1997) blicken schwerpunktmäßig auf Ressourcen und Schutzfaktoren von Menschen und vertreten den Ansatz, dass allen Menschen die Möglichkeiten und Ressourcen zur Verfügung stehen, die helfen, mit spezifischen Herausforderungen umzugehen.
Fröhlich-Gildhoff/Rönnau-Böse (2014), Welter-Enderlin/Hildenbrand (2012) und Fooken (2016) nennen Selbstwahrnehmung, Selbstvertrauen, Selbstkonzept, Selbstwirksamkeit bzw. Kontrollüberzeugung, Selbstwert, Selbststeuerung, soziale Kohärenz und Kohärenzgefühl als die psychischen Ressourcen für Resilienz. Engel (2015) sieht ein stabiles Selbstkonzept als wesentliche Grundlage für das gesunde Aufwachsen von Kindern und entwickelte den Selbstkonzeptfragebogen für Kinder (SKF) , der auf dem Shavelson-et-al-Modell des Selbstkonzeptes (1976, zit. n. Engel 2015, 237) basiert und sich aus dem akademischen und nicht akademischen Selbstkonzept, welches aus sozialen, emotionalen und körperlichen Elementen besteht, zusammensetzt. Ein stabiles Selbstkonzept stellt eine wesentliche Grundlage für das Auswachsen von Kindern dar (Engel, 2015) und mit Hilfe des SKF soll dieses Konstrukt in der Primarstufe, im Sinne des Grundgedankens der Kindheitsforschung, Kinder im Forschungsprozess als aktive Subjekte zu betrachten und partizipativ einzubeziehen, längsschnittlich erhoben werden. Die Perspektive der Lehrpersonen auf die Kinder wie auf schulische Möglichkeit wird ebenfalls betrachtet. In der Sekundarstufe geschieht dies mit Hilfe des Resilienzfragebogens. Ziel ist es, die Entwicklung der Selbsteinschätzung sowie die Möglichkeiten der Resilienzstärkung der Lehrpersonen durch die Lehrpersonen zu erfassen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Polz, Edda; Mag. BEd.
Projektleitung intern
Polz, Edda; MEd Mag. Dr. BEd PhD Hochschulprofessorin
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2018
Beschreibung
Erstellung eines Rechtsregisters nach Analyse der jeweiligen Rechtsvorschriften; gegebenenfalls Adaptierung und Optimierung von Prozessen, um Rechtskonformität zu gewährleisten.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Sieberer, Elisabeth; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Koder, Petra; Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2025
Beschreibung
Im Projekt wird einen qualitative Datenerhebung zur Erweiterung der Schreibkompetenz von Lernenden der Primarstufe durchgeführt . Ein 2. Schwerpunkt liegt auf der Professionalisierung von Lehrpersonen.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Prenner, Monika; Mag. Dr. BEd. Hochschulprofessorin
Projektleitung intern
Prenner, Monika; Mag. Dr. BEd Hochschulprofessorin
Interne Projektmitarbeiter/innen
Prenner, Monika; Mag. Dr. BEd Hochschulprofessorin
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2021
Beschreibung
Die Berufswahl ist im Leben von Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein zentrales Moment in ihrem jungen Leben. Sie „stellt eine große Herausforderung an Einzelpersonen, vor allem an Kinder und Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren“ (Bauer, 2011, S. 703) dar. An den Schnittstellen schulischer Systeme werden erste Berufswahlentscheidungen sichtbar. Aber schon viel früher, im Kindesalter, entwickeln sich individuelle, subjektive Berufsbilder und Berufsphantasien.
Die Bedeutsamkeit von getroffenen Berufswahlentscheidungen im Sinne zukünftiger Lebenschancen ist unstrittig (vgl. Bacher, 2008, S. 529ff). „Über Sozialisation, soziale und ethnische Herkunft, Geschlecht und die Bedingungen des Arbeitsmarktes sind für die große Mehrheit berufliche Wahlmöglichkeiten eingeschränkt und ungleich verteilt“ (Sickendiek, 2007, S. 66). Die große Zahl der möglichen Prädiktoren der Berufswahl ist überdies von den gesellschaftlichen Milieus, weitere Erfahrungs- und Lernumwelten und personengebundenen Variablen beeinflusst. „Allerdings können mit gewisser Sicherheit fünf Determinanten von Berufswahl und Berufseinmündung genannt werden: das Elternhaus, die nähere Umwelt, die Schule, Gleichaltrigengruppen und Erwerbs- und Berufsgelegenheiten (job opportunities)“ (Sickendiek, 2007, S. 67). Frühe, schon im Kindesalter wahrgenommene und später internalisierte Berufsbilder beeinflussen ebenso, wie spätere, intentionale, schulische Bemühungen der Berufsbildung die tatsächlichen Schul- und Berufswahlentscheidungen. Doch wie kommen diese ersten beruflichen bildhaften Vorstellungen in den Kopf? Wer beeinflusst diese frühen Vorstellungen?
Beschreibung (engl.)
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Bericht