Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Fischer, Michael; Dr.rer.nat. BSc MSc (Uni Grau)
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Lobnig, Tanja; Mag. Dipl.-Ing. Prof.
Greiler, Martina; HS-Prof MMag. Dr.
Binder, Cornelia; BEd
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist seit der Agenda 2030 auch im österreichischen Lehrplan aller Fächer verankert. Ein zentrales Ziel besteht darin, Schülerinnen und Schüler durch kognitive, sozio-emotionale und handlungsorientierte Lernprozesse für nachhaltige Entwicklung zu sensibilisieren (UNESCO, 2017).
Aktuelle Studien zeigen, dass Sachaufgaben mit Nachhaltigkeitskontext eine niederschwellige Möglichkeit darstellen, BNE-Inhalte in den Mathematikunterricht einzubetten, ohne die curriculare Struktur zu überlasten. Sie sind „well-posed“ und „dressed-up“ (Krawitz & Schukajlow, 2018) und können authentische Daten und reale Kontexte aufgreifen. Dadurch fördern sie nicht nur mathematische Kompetenzen, sondern auch die Reflexion über gesellschaftlich relevante Fragestellungen.
Ergebnisse einer Interventionsstudie weisen auf signifikante Lernzuwächse in kognitiven Umweltkompetenzen von Schülerinnen und Schülern hin (Hackl & Fischer, 2025). Weitere Befunde verdeutlichen, dass auch Studierende bei der Entwicklung von BNE-Aufgaben eine klare Präferenz für fachnahe SDGs und lokale Kontexte zeigen, während authentische Daten bislang selten eingebunden werden (Fischer, Hackl, Tombeck & Raberger, 2025).
Forschungsfragen
1. Welche Sachaufgaben mit Nachhaltigkeitskontext entwickeln Studierende der PH Kärnten?
2. Welche inhaltlichen Schwerpunkte (SDGs, lokale vs. globale Bezüge, Authentizität der Daten) zeigen sich in den erstellten Aufgaben?
3. Inwiefern können Studierende ihre entwickelten Aufgaben durch forschungsbasierte Lehre reflektieren und überarbeiten?
Erwarteter Beitrag
Das Projekt verbindet die Lehrer:innenbildung mit aktueller BNE-Forschung. Es trägt dazu bei, Studierende für nachhaltigkeitsbezogene Kontexte im Mathematikunterricht zu sensibilisieren und praxisnahe, schulrelevante Materialien zu entwickeln. Damit leistet es zugleich einen Beitrag zur nachhaltigen Verankerung von BNE in der Primarstufenbildung.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Jaksche-Hoffman, Elisabeth Katharina; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kucher, Vesna; Mag.a / Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
Rulofs, Martina; MMag. Dr. / Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2019
Beschreibung
Die schulische Inklusion ist eng verbunden mit dem Begriff der Heterogenität und wirft unweigerlich die Frage auf, wie damit im Unterricht umgegangen werden soll. Das Konzept der Differenzierung kann einen Beitrag zu dieser Heterogenitätsthematik leisten, „indem es auf die Vielfalt der Lernenden mit einem flexiblen, variantenreichen und differenzverträglichen Unterricht antwortet“ (Joller-Graf 2010, S. 123). In der Praxisschule Verbundmodell NMS Klagenfurt bietet sich die Möglichkeit, in einer sogenannten „Inklusionsklasse“ den Unterricht zu beobachten, Lehrende und Lernende zu befragen und Rahmenbedingungen zu analysieren.
Das geplante Projekt hat zum Ziel, die forschungsgeleitete Lehre zu diesem Themenschwerpunkt zu verstärken, unter anderem durch die Entwicklung von Arbeitsmaterialien für Lehrende und Studierende, insbesondere für die Lehrveranstaltung „Diversität und Inklusion“ im Rahmen der Bildungswissenschaftlichen Grundlagen. —
Forschungsdesign: Als Forschungsfeld dient eine Inklusionsklasse einer Neuen Mittelschule in Kärnten. In dieser wird den 22 SchülerInnen unter Berücksichtigung ihrer kultureller, religiöser, sprach-, begabungs- und behinderungsbezogener Diversitätsmerkmale ein gemeinsamer Unterricht ermöglicht. Dafür stehen PädagogInnen mit unterschiedlichen Ausbildungen zur Verfügung. Der Unterricht wird nicht nur von der jeweiligen Fachlehrperson, sondern gemeinsam im Team mit einer Inklusionspädagogin und einer Gebärdendolmetscherin geplant und gestaltet.
Für das Forschungsvorhaben wird ein (teil-)partizipativer Forschungsansatz (von Unger 2014) unter Einbeziehung von qualitativen und quantitativen Forschungsmethoden gewählt, mit dem die schulische Wirklichkeit in Zusammenarbeit mit Lehrerinnen erforscht wird. In Anlehnung an die Grounded Theory (Equit/Hohage 2016) ist der Forschungsprozess zyklisch angelegt, dementsprechend wechseln sich Phasen der Datenerhebung und -auswertung ab. Das multiperspektivische Projektdesign zeichnet sich durch Leitfadeninterviews mit Lehrerinnen und Lehrern so wie Schülerinnen und Schülern aus. Nach der computergestützten Auswertung der qualitativen Interviews (MAXQDA) wird anhand der ersten Ergebnisse ein Fragebogen für die quantitative Befragung der Erziehungsberechtigten entwickelt und mit SPSS ausgewertet. —
Projektziele: Erkenntnisse über Methoden der Differenzierung im Unterricht gewinnen; Erkenntnisse über Gelingensfaktoren von Differenzierung im Unterricht für die neue LehrerInnenausbildung zur Verfügung stellen; Erkenntnisse über Qualitätskriterien für den Umgang mit Diversität und Heterogenität in der Schule gewinnen. —
Projektergebnisse: Qualitätskriterien für den Umgang mit Diversität und Heterogenität in der Schule; Arbeitsmaterial für den Einsatz in der Lehre der Bildungswissenschaftlichen Grundlagen; Publikation der Resultate aus dem Forschungsprojekt. —
Literatur: Equit, C./Hohage, C. (Hrsg.) (2016): Handbuch Grounded Theory. Von der Methodologie zur Forschungspraxis. Beltz Juventa. Weinheim, Basel. — Joller-Graf, K. (2010): Binnendifferenziert unterrichten. In: Buholzer, A./Kummer Wyss, A. (Hrsg.): Alle gleich – alle unterschiedlich! Zum Umgang mit Heterogenität in Schule und Unterricht. Klett und Balmer. Zug. S. 122-136. — Von Unger, H. (2014): Partizipative Forschung. Einführung in die Forschungspraxis. Springer Fachmedien. Wiesbaden.
Beschreibung (engl.)
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Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Wilke, Jan; Univ-Prof. DDr. , Universität Bayreuth
Projektleitung intern
Unger, Alexandra; HS-Prof MMag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Bujar,, Philip; Bsc
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2025
Beschreibung
Die positiven Effekte bewegungsbezogener Interventionen auf exekutive Funktionen sind in der aktuellen Forschungslage vielfach belegt, wobei insbesondere sogenannte aktive Bewegungspausen während des Unterrichts im Fokus stehen, wie unter anderem Reyes Amigo et al. (2025) zeigen. Der Großteil dieser Studien wurde mit Kindern und Jugendlichen der Primarstufe oder der Sekundarstufe I durchgeführt, während für die Altersgruppe der Sekundarstufe II ein erhebliches Forschungsdefizit besteht. Insbesondere fehlt es an systematischen Untersuchungen zu strukturierten Bewegungseinheiten, die nicht während, sondern unmittelbar vor dem Unterricht stattfinden. Zudem ist bislang weitgehend unerforscht, ob unterschiedliche Bewegungsformen wie ausdauerorientierte, koordinative oder kraftbasierte Übungen differenzielle Effekte auf kognitive und motorisch kognitive Leistungsindikatoren entfalten. Bestehende Befunde deuten sowohl auf kurzfristige als auch langfristige kognitive Verbesserungen durch körperliche Aktivität im Rahmen von Bewegungspausen während des Unterrichts hin (Ma et al. 2014; Watson et al. 2017), lassen jedoch offen, welche spezifische Trainingsform im schulischen Kontext der Sekundarstufe II besonders wirksam ist. Ziel der vorliegenden Studie ist es daher, die Effekte einer mehrwöchig durchgeführten, 15-minütigen Bewegungseinheit vor Unterrichtsbeginn auf kognitive Funktionen (Inhibition, Arbeitsgedächtnis, Aufmerksamkeit, Reaktionsgeschwindigkeit), körperliche Aktivität und Motivation von Schüler:innen der Sekundarstufe I und II zu analysieren. Dadurch soll eine relevante Forschungslücke adressiert und ein wissenschaftlich fundierter Beitrag zur Entwicklung evidenzbasierter Implikationen für die schulische Praxis geleistet werden, insbesondere im Hinblick auf die Gestaltung gesundheitsförderlicher und leistungsunterstützender Tagesstrukturen im Bereich der Sekundarstufe II.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Lackner, Peter Stefan; Mag. MAS Prof.
Nageler-Schluga, Anneliese; Mag. Dr. Dipl.Päd. Prof.
Pötscher-Gareiß, Michaela; Mag. Dr. Prof.
Wölbitsch, Lieselotte Anna; Mag. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2022
Beschreibung
Das Evaluationskonzept „Grundkompetenzen absichern“ orientiert sich an den GRUKO-Projektzielen der PH Kärnten, die im Leitfaden zur Umsetzung des BMBWF Projekts „Grundkompetenzen absichern“ im Bundesland Kärnten von der Steuergruppe Kärnten im Oktober 2018 formuliert wurden.
Es trägt den Charakter einer multiperspektivischen Begleitforschung.
In einer Fragebogenerhebung werden sowohl die Schulleiter_innen als auch alle Lehrer_innen der ausgewählten Schulen zur Umsetzung des Projektes befragt. Generation 1: Abschlusserhebung im Mai/Juni 2019, Generation 2: Zwischenerhebung im Mai/Juni 2019. Die Auswertungsergebnisse und der Vergleich zwischen den Generationen werden in Form eines Evaluierungsberichts der Steuergruppe vorgelegt und und sollen die weitere Vorgehensweise im Projekt unterstützen.
Weiters wird auch die Perspektive der Multiprofessionellen Teams über ein Stärken-Schwächen-Profil zum Projekt erhoben.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Konrad, Andreas; Univ-Prof. Dr.
Projektleitung intern
Unger, Alexandra; HS-Prof MMag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Bühl, Dennis;
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2026
Beschreibung
Die vorliegende systematische Übersicht untersucht die Auswirkungen von extrakorporaler Stoßwellentherapie, Photobiomodulation, Ultraschall und Elektrotherapie auf die Schmerzen bei Patienten mit rotatorischer Manschetten-Tendinopathie.
Ziel der Überprüfung
• Ziel ist es, die vorhandenen Beweise zu den genannten Therapien bei Schmerzen im Zusammenhang mit der rotatorischen Manschette zu ermitteln.
• Die Überprüfung konzentriert sich auf klinische Symptome wie subakromiale Impingement-Syndrome und Teilriss der rotatorischen Manschette bei Erwachsenen ab 18 Jahren.
Einschluss- und Ausschlusskriterien
• Eingeschlossen werden Studien zu Patienten mit rotatorischen Manschetten-bedingten Schmerzen, die keine vorherige Operation oder andere spezifische Schultererkrankungen aufweisen.
• Ausgeschlossen sind Studien, die chirurgische Interventionen kombinieren oder nicht-randomisierte Designs verwenden.
Suchstrategie und Datenanalyse
• Die Suche erfolgt in den Datenbanken PubMed, Scopus und Web of Science ohne Sprach- oder Datumsbeschränkungen.
• Die Datenextraktion und Risikobewertung erfolgt unabhängig durch mindestens zwei Personen.
Ergebnisse und Veröffentlichung
• Die Ergebnisse werden in englischer Sprache veröffentlicht, wobei der Schwerpunkt auf der Schmerzminderung liegt, gemessen durch visuelle Analogskalen oder entsprechende Fragebögen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Witschel, Elfriede; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Witschel, Elfriede; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2012 – 2016
Beschreibung
Die neue standardisierte Reife- und Diplomprüfung Deutsch beinhaltet zentrale schriftliche Aufgabenstellungen, in denen ausgehend von einem fremden Text eigene Texte verfasst werden sollen. Das Dissertationsprojekt nimmt die vorbereitenden Aufgabenstellungen, die einerseits im Kontext des Inputtexts stehen und andererseits das Schreiben eines eigenen Textes anleiten, in den Blick und geht von folgenden Forschungsfragen aus:
1. Welchen Effekt hat eine sich an den Phasen des Schreibprozesses und den Textsortenkriterien orientierende Aufgabenstellung auf die Textproduktion?
2. Welche Bedeutung kommt der Verknüpfung von Lesen – Schreiben – Lesen zu? Welchen Effekt haben also mündliche und schriftliche Teilaufgaben sowie die Generierung von „Hilfstexten“ (Bräuer/Schindler 2011, S. 14) in der Arbeit mit literarischen und nicht-literarischen Texten auf Text- und Schreibkompetenzen?
3. Welchen Effekt haben diese Aufgabenstellungen mit individuellen und kooperativen Phasen und der erhöhten Eigenverantwortlichkeit in der Arbeit auf die Produkte?
Der theoretische Bezugsrahmen inkludiert die Erkenntnisse der kognitiven Schreibprozessforschung sowie der neueren Schreibdidaktik, die prozessorientierte Schreibunterrichtskonzepte notwendig machen (vgl. Becker-Mrotzek/Böttcher 2006). Diese Konzepte integrieren unterschiedliche Kompetenzbereiche: Die enge Verbindung zwischen Lesen und Schreiben einerseits unterstützt sowohl den Lese- als auch den Schreibprozess, die enge Verbindung zwischen Schreiben und Lesen andererseits bezieht sich auf die Arbeit mit eigenen Texten und kooperative Textrevisionen. Angeleitet werden die Lernenden mithilfe von ‚offenen Aufgabenarrangements‘ im konstruktivistischen Sinn, die Freiraum zum autonomen Handeln bieten (vgl. Reich 2012). Aus schreibdidaktischer Sicht produzieren die Schüler/inne/n Textbausteine, die schließlich zur Lösung einer größeren Schreibaufgabe beitragen (vgl. Bräuer/Schindler 2011).
Das Forschungsdesign basiert zum einen auf Methodenvielfalt und zum anderen auf Inter- bzw. Transdisziplinarität. Es besteht aus fünf aufeinanderfolgenden Schritten: 1. einer ‚indirekten‘ Intervention mit Lehrer/inne/n in Form einer Fortbildungsveranstaltung, 2. Experteninterviews (vgl. Gläser/Laudel 2010) mit Schüler/inne/n (n=29) und Lehrer/inne/n (n=4), 3. einer didaktischen Intervention im Deutschunterricht in vier Klassen, 4. einer schriftlichen Befragung zu den Aufgabenarrangements (n= 83) und 5. einer linguistischen Textanalyse von Performanzen der Interventionsgruppe (n=40) und einer Vergleichsgruppe (n=40). Die Daten werden schließlich zueinander in Beziehung gesetzt und ihre wechselseitige Bedeutung in didaktischer Hinsicht interpretiert.
Die Ergebnisse der Studie belegen, dass Schreibprozessorientierung im Deutschunterricht Auswirkungen auf die Qualität der Produkte hat. Die Arbeit mit den Aufgabenarrangements wird von den Schüler/inne/n als motivierend und entlastend für den Schreibprozess wahrgenommen und wirkt sich auf die Textprodukte aus: Die Performanzen der Interventionsgruppe weisen sowohl auf inhaltlicher als auch auf sprachlicher Ebene deutliche qualitative Unterschiede zu den Performanzen der Vergleichsgruppe auf.

— Literatur:
Becker-Mrotzek, Michael/Böttcher, Ingrid (2006), Schreibkompetenz entwickeln und beurteilen. Berlin. –
Bräuer, Gerd/Schindler, Kirsten (2011): Authentische Schreibaufgaben – ein Konzept. In: Bräuer, Gerd/Schindler, Kirsten (Hg.): Schreibarrangements für Schule, Hochschule, Beruf. Freiburg im Breisgau: Fillibach, S. 12-63. –
Gläser, Jochen/Laudel, Grit (2010): Experteninterviews und qualitative Inhaltsanalyse. Wiesbaden: VS Verlag. –
Reich, Kersten (2012): Konstruktivistische Didaktik. Das Lehr- und Studienbuch mit Online-Methodenpool. Weinheim und Basel: Beltz.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Wilke, Jan; Univ.-Prof. DDr. Wilke Jan
Projektleitung intern
Unger, Alexandra; HS-Prof MMag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Hochenwarter, MA, Msc, Stefanie;
Schifferl, Annabel;
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Fußball, eine weltweit beliebte Sportart, birgt im Nachwuchsleistungssport erhebliche Herausforderungen und Verletzungsrisiken für junge Athleten (Giza & Micheli, 2005). Intensive Belastungen wie Sprints, Sprünge und schnelle Richtungswechsel erhöhen in diesem Kontaktsport die Verletzungsanfälligkeit der Spieler und machen eine umfassende Betrachtung physischer, psychischer und kognitiver Faktoren, die im Zusammenhang mit dem Verletzungsrisiko stehen, erforderlich (Kolstrup et al., 2016).
Daten (Mandorino et al., 2022; Pfirrmann et al., 2016; Watson et al., 2019) zeigen, dass es Zusammenhänge zwischen intrinsischen (z. B. Flexibilität, Kraft, Alter, frühere Verletzungen) und extrinsischen Faktoren (z. B. Trainingsbelastung, Spielfeldoberfläche, Sicherheitsvorschriften) und Verletzungen gibt. Im Nachwuchsfußball wird jedoch kaum der Einfluss psychologischer und kognitiver Aspekte, insbesondere im Kontext der biologischen Reife (John et al., 2019) berücksichtigt.
Ziel dieser Studie ist es, die Häufigkeit und Art von Sportverletzungen im Nachwuchsfußball zu untersuchen und potenzielle Korrelationen zu klassischen Risikofaktoren (wie z.B. Alter, Geschlecht, Entwicklungsstatus) zu ermitteln. Weiter ist darauf aufbauend das Ziel, mittels Künstlicher Intelligenz (KI) komplexe Interaktionen zwischen psychologischen Parametern (z.B. Stress, mentale Stärke, Wettkampfangst) sowie kognitiven Parametern (z.B. Reaktionsfähigkeit, Impulskontrolle, Arbeitsgedächtnis) und der Verletzungsinzidenz bei Nachwuchsfußballspielern zu identifizieren. So wäre es etwa denkbar, dass nicht nur die Ergebnisse einzelner Fragebögen oder Messungen prädiktiv für das Verletzungsrisiko sind, sondern auch oder nur spezifische Kombinationen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Unterköfler-Klatzer, Dagmar; Mag. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2013 – 2018
Beschreibung
In den Studienjahren 2011/12 – 2014/15 wurde an der Pädagogischen Hochschule Kärnten ein neues Fortbildungsmodell konzipiert, pilotiert, evaluiert und implementiert (vgl. Unterköfler-Klatzer et al. 2012, Kreis et al. 2013). Die modulare Fortbildung am Schulstandort, die kontinuierliche Prozessbegleitung sowie die Anbindung an die pädagogischen Qualitätsinitiativen (SQA/QIBB) sind
Charakteristika von „Fortbildung Kompakt“.
Hinsichtlich des Bedarfs einer Konzeption für wirkungsstarke Lehrer/innenfortbildung und der damit einhergehenden Organisationsveränderung besteht ein hoher Forschungsbedarf. Der Untersuchungsgegenstand befindet sich in einem dynamischen Zustand. Zur Optimierung bisheriger Erfolgspotentiale (Wandel erster Ordnung) dienen eingespielte Routinen, zu Problembehandlungen in der Organisation sowie in den Systemumwelten, der Balance zwischen Verändern und Bewahren. Jedoch der Musterwechsel (ein Wandel zweiter Ordnung mit gravierenden Einschnitten die Organisation betreffend und die Organisationsidentität beträchtlich beeinflussend) hin zur Implementierung von „Fortbildung Kompakt“ an der Pädagogischen Hochschule Kärnten benötigt ein hohes Maß an Selbstbeobachtung und in der Folge strategische Selbststeuerung. Eine nachhaltige Entwicklung braucht darüber hinaus die Einführung einer organisatorischen Differenz, denn „lebendige Systeme entwickeln sich, indem sie neue Unterscheidungen, Differenzen in ihr Prozedere einführen, in ihre Selbstbeobachtung, ihre Entscheidungen, ihre Arbeitsprogramme“ (Grossmann, Lobnig u. Scala 2007, S. 66). Das Modell „Fortbildung Kompakt“ steht für eine solche Differenzsetzung. –
Wissenschaftliche Fragestellungen:
(1) Wie soll eine innovative Lehrer/innenfortbildung konzipiert, umgesetzt und evaluiert werden, um eine möglichst starke Wirksamkeit zu erlangen?
(2) Welche strukturellen und personellen Veränderungen sind für die Implementierung des Modells Fortbildung Kompakt erforderlich?
(3) Welche angemessenen Kommunikationsstrukturen sind für die lernende Organisation sowie die Systemumwelten zu entwickeln und zu realisieren?
(4) Wie kann man einen solchen Musterwechsel in einer traditionellen Institution auf den Weg bringen? –
Studiendesign und Forschungsmethode(n):
Die systemische Organisationsentwicklung „als ein theoriegeleitetes Konzept und eine Praxeologie der Organisationsentwicklung“ (Grossmann, Lobnig u. Scala 2007, S. 60) ist maßgebend für nachhaltige Veränderungen einer lernenden Organisation. Für meine Dissertation im Fachgebiet Organisationsentwicklung wird ein qualitatives Forschungsdesign als adäquat befunden. Im Zuge der Einzelfallstudie, die als Approach zu betrachten ist, werden Gruppen, Institutionen, Kulturen, Organisationen sowie Logiken untersucht. Die Formulierung von organisationsentwicklungsrelevanten Hypothesen ist grundlegend für Interventionen im Organisationsentwicklungsprozess. Die Datenerhebung erfolgt über Aktivitäten, eigene Erfahrungen, Dokumentationen, schriftliche Entscheidungen, Interviews und Gruppendiskussionen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Wilke, Jan; Univ.-Prof. DDr.
Projektleitung intern
Unger, Alexandra; HS-Prof MMag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Hochenwarter, MA, Msc, Stefanie;
Holzer, Med, Cornelia;
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2027
Beschreibung
Fußball, eine weltweit beliebte Sportart, birgt im Nachwuchsleistungssport erhebliche Herausforderungen und Verletzungsrisiken für junge Athleten (Giza & Micheli, 2005). Intensive Belastungen wie Sprints, Sprünge und schnelle Richtungswechsel erhöhen in diesem Kontaktsport die Verletzungsanfälligkeit der Spieler und machen eine umfassende Betrachtung physischer, psychischer und kognitiver Faktoren, die im Zusammenhang mit dem Verletzungsrisiko stehen, erforderlich (Kolstrup et al., 2016).
Daten (Mandorino et al., 2022; Pfirrmann et al., 2016; Watson et al., 2019) zeigen, dass es Zusammenhänge zwischen intrinsischen (z. B. Flexibilität, Kraft, Alter, frühere Verletzungen) und extrinsischen Faktoren (z. B. Trainingsbelastung, Spielfeldoberfläche, Sicherheitsvorschriften) und Verletzungen gibt. Im Nachwuchsfußball wird jedoch kaum der Einfluss psychologischer und kognitiver Aspekte, insbesondere im Kontext der biologischen Reife (John et al., 2019) berücksichtigt.
Ziel dieser Studie ist es, die Häufigkeit und Art von Sportverletzungen im Nachwuchsfußball retrospektiv zu untersuchen und potenzielle Korrelationen zu klassischen Risikofaktoren (wie z.B. Alter, Geschlecht, Entwicklungsstatus) zu ermitteln. Weiter ist darauf aufbauend das Ziel, Interaktionen zwischen psychologischen Parametern (z.B. Stress, mentale Stärke, Wettkampfangst und der Verletzungsinzidenz bei Nachwuchsfußballspielern zu identifizieren.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Schütky, Robert; Mag. Dr. / Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Greiler-Zauchner, Martina; MMag. Prof.
Lobnig, Tanja; Mag. Dipl.-Ing. Prof.
Varelija-Gerber, Andrea; HS-Prof Univ. Lektor Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Binder, PH Steiermark, 2022-2023, Cornelia;
Fellmann, PH Kärnten, 2019-2020, Anne;
Grasser, PPH Augustinum, Ursula;
Graß, PH Steiermark, Karl-Heinz;
Gruber, PH Steiermark, 2020-2023, Christoph;
Haider, PPH Augustinum, 2019-2023, Rosina;
Holzer, PPH Augustinum, 2019-2020, Norbert;
Longhino, PH Steiermark, Daniela;
Reiter, PH Burgenland, Markus;
Skrabitz, PPH Augustinum, seit 2022, Ursula;
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Steiermark
Private Pädagogische Hochschule der Stiftung der Diözese Graz-Seckau
Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Laufzeit
2019 – 2026
Beschreibung
Im Rahmen dieses Projekts wird die Entwicklung des mathematischen Fachwissens von Studierenden des Lehramts Primarstufe in Österreich untersucht, wobei ein besonderer Fokus auf den Wechselwirkungen zwischen affektiven Merkmalen (z. B. Interesse, Selbstkonzept, Einstellungen) und der Entwicklung von Fachwissen sowie der professionellen Kompetenzentwicklung liegt. Ausgangspunkt ist die Annahme, dass fundierte mathematische Eigenkompetenzen eine zentrale Voraussetzung für qualitativ hochwertigen Mathematikunterricht darstellen. Studien im deutschsprachigen Raum weisen darauf hin, dass angehende Lehrpersonen teilweise nicht über ausreichendes mathematisches Fachwissen verfügen, um grundlegende Inhalte der Primarstufe sicher zu vermitteln.

Ziel des Projekts ist es daher, das mathematische Fachwissen von Studierenden zu Beginn und am Ende ihres Bachelorstudiums systematisch zu erfassen und dessen Entwicklung über die Studiendauer hinweg zu analysieren. Zusätzlich werden affektive Merkmale erhoben, um deren Zusammenhang mit dem Fachwissen und der professionellen Kompetenzentwicklung zu untersuchen.

Das Forschungsdesign kombiniert querschnittliche und längsschnittliche Analysen. Studienanfänger*innen werden österreichweit zu Studienbeginn mittels standardisierter Testinstrumente erfasst und mit Maturant*innen verschiedener Schultypen verglichen. Für die längsschnittliche Perspektive werden Kohorten über die Studiendauer hinweg begleitet und am Ende des Studiums erneut untersucht.

Die Ergebnisse sollen Aufschluss darüber geben, inwieweit Studierende bereits zu Studienbeginn über ausreichende mathematische Kompetenzen verfügen und wie sich diese im Laufe der Ausbildung entwickeln. Daraus lassen sich Implikationen für die Gestaltung der Lehramtsausbildung sowie für mögliche Maßnahmen zur Förderung mathematischer Grundkompetenzen ableiten.

Beschreibung (engl.)
This project investigates the development of mathematical content knowledge of primary teacher education students in Austria, with a particular focus on the interplay between affective characteristics (e.g. interest, self-concept, attitudes) and the development of content knowledge as well as professional competence. It is based on the assumption that well-developed mathematical competencies constitute a key prerequisite for high-quality mathematics instruction. Studies in German-speaking countries indicate that prospective teachers sometimes lack sufficient mathematical knowledge to adequately teach fundamental concepts at the primary level.

The aim of the project is therefore to systematically assess students’ mathematical knowledge at the beginning and at the end of their bachelor’s programme and to analyse its development over the course of their studies. In addition, affective characteristics are examined in order to explore their relationship with content knowledge and the development of professional competence.

The research design combines cross-sectional and longitudinal analyses. First-year students are assessed at the beginning of their studies using standardized test instruments and are compared with upper secondary school students from different school types. For the longitudinal perspective, student cohorts are followed throughout their studies and reassessed at the end of the programme.

The results are intended to provide insights into the extent to which students already possess sufficient mathematical competencies at the beginning of their studies and how these develop over the course of their education. Based on these findings, implications can be derived for the design of teacher education programmes as well as for measures to support the development of fundamental mathematical competencies.

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