Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Koschmieder, Corinna; HS-Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Thomas, Almut; HS-Prof MMag. Dr. Priv.-Doz.
Strauß, Sabine; Mag. Dr. Prof.
Jaksche-Hoffman, Elisabeth Katharina; Mag. Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Auferbauer, Martin; HS-Prof. Mag. Dr.
Fernandez, Karina; HS-Prof. Mag. Dr.
Herzog, Manfred; Mag.
Krammer, Mathias; HS-Prof. Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2026 – 2028
Beschreibung
In der Verlängerung von TALIS sollen Forschungsfragen bearbeitet werden, die eine hohe Relevanz für das österreichische Bildungssystem aufweisen. Ziel ist es, dass die Forschungsergebnisse von TALIS 2024 von Seiten der Pädagog*innen um-fassend rezipiert und für die Weiterentwicklung ihrer Unterrichtspraxis und die Schulentwicklung genutzt werden. Damit einher gehen folgende Teilziele:
1. Analyse des Nachhaltigkeitsdatensatzes: Die Daten zum Themenbereich Nachhaltigkeit, die Mitte 2027 veröffentlicht werden, sollen von der Projektgruppe analysiert und publiziert werden. Die Publikation (ca. 30 Seiten) soll als Onlinebeitrag auf der Webseite von TALIS veröffentlicht werden.
2. Wissenstransfer auf allen Ebenen: Durch die Systematisierung und Kategorisierung der Ergebnisse (science to sci-ence, science to professionals, science to policy, science to public) werden Maßnahmen für unterschiedliche Zielgruppen entwickelt. Ein besonderes Anliegen ist es, Ergebnisse nicht nur für Wissenschaftlerinnen, sondern auch für pädagogische Praktiker*innen, politische Stakeholder und die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
3. Entwicklung von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen: Die Forschungsergebnisse werden gezielt in die Konzeption von Fort- und Weiterbildungsangeboten für Lehrpersonen integriert, um die Relevanz und den praktischen Nutzen zu maximieren.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Wilke, Jan; Univ.-Prof. DDr.
Projektleitung intern
Unger, Alexandra; HS-Prof MMag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Bürger, Anna Karina; Mag. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Mosgan, BSc, Clemens;
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2027
Beschreibung
Krafttraining wird sowohl im Profisport zur Leistungssteigerung als auch im Breiten-, Fitness- und Gesundheitssport praktiziert. Die von uns zuletzt durchgeführte Studie „Wissen von Fitnessstudiobesuchern über Mythen und Wahrheiten im Krafttraining“ hat bedeutsame Wissenslücken unter Trainierenden hinsichtlich der wissenschaftlichen Evidenz zu Wirkungen und Methoden des Krafttrainings identifiziert. Die nun folgende Studie schließt hier direkt an und zielt darauf ab, den Kenntnisstand der Teilnehmenden zu erweitern und Fehlinformationen zu korrigieren. Die Intervention umfasst gezielte Maßnahmen zur Wissensvermittlung in Fitnessstudios (z.B. Aushänge, Vorträge), um eine praxisnahe und wissenschaftlich fundierte Aufklärung zu optimalen Trainingsmethoden zu gewährleisten. Mit dieser Follow-up-Studie soll folglich überprüft werden, inwieweit sich der Kenntnisstand und die Einstellung der Trainierenden in Fitnessstudios zu wissenschaftlich belegten Methoden nach gezielter Aufklärung verändern.

Intervention
In den Fitnessstudios der Interventionsgruppe werden während der Intervention Informationsmaterialien wie Poster oder Flyer mit wissenschaftlich fundierten Informationen Trainingsmethoden aufgehängt bzw. ausgelegt. Des Weiteren erhalten die Studios einen Informationstext, der per Newsletter versendet werden kann und in den Studios werden Kurzvorträge zu Fakten und Mythen im Krafttraining angeboten. Auch das Personal des Studios erhält eine Einführung. In den Studios der Kontrollgruppe erfolgt keine Information zu Fakten und Mythen im Krafttraining.

Outcome
In allen teilnehmenden Fitnessstudios wird im Erhebungszeitraum – nach der Aufklärungsintervention bzw. der Kontrollphase ohne Intervention dieselbe kurze Umfrage (s. Anhang, Dauer ca. 5 Minuten) aus der vorangegangenen Studie durchgeführt. Sie wird mittels mobiler Endgeräte (Smartphone, Tablet etc.) bzw. Computer beantwortet. Bei den Fragen handelt es sich um Ja-/Nein-Fragen, bei denen die Teilnehmer:innen ihre Zustimmung zu Fakten und Mythen im Krafttraining angeben. Die Aufklärung wird vor Beginn des Fragebogens auf der ersten Seite angezeigt – und die Einwilligung zur Teilnahme muss explizit per Button erklärt werden.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Pirstinger, Franziska; Mag. Dr. / Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kampfhofer, Daniela; BEd MAS Prof.
Schütz, Reinhold; SOL Dipl.Päd.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Klingler, BEd, Reingard; Mag. / Pädagogische Hochschule Wien
Marth, Johanne; Mag. / Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Rabensteiner, BEd, Elisabeth; Mag. / Pädagogische Hochschule Steiermark
Röck, BEd, Corina; Mag. / Pädagogische Hochschule Steiermark
Schwarzl, BEd, Daniela; Mag. / Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Stenzel, Helga; Mag. / Pädagogische Hochschule Steiermark
Urlass, Mario;
Vith, Georg; MMag. / Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2022
Beschreibung
„Auf die Zeichnung, fertig los: Sketching macht Schule“, rückt die Bedeutung des Zeichnens und der Bildsprache von Schüler/innen auf dem Weg der ästhetischen Alphabetisierung und Persönlichkeitsentwicklung in den Focus. Veränderte kindliche Bildsprachen, Mehrwert des Zeichnens im Kontext emotionaler Entwicklung, allgemeiner Lernfähigkeit und Motivation werden untersucht.
Die Implementierung „Künstlerischer Skizzenbücher“ durch das Forscher/innenteam ermöglicht Schüler/innen ihre individuelle, einzigartige Bildsprache zu üben und hinterlässt ein bildnerisches Entwicklungsportfolio. Im ästhetischen Lernen wird, so eine Grundthese, erst die Basis für die übrigen Lernprozesse gelegt. Durch Schüler/innen und Lehrer/inneninterviews und die eingehende Dokumentenanalyse der Skizzenbücher erhält das Forscher/innenteam qualitative und quantitative Daten, die mit bestehenden fachwissenschaftlichen Erkenntnissen verglichen und mit nationalen und internationalen Experten diskutiert werden sollen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Schütky, Robert; Mag. Dr. / Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Greiler-Zauchner, Martina; MMag. Prof.
Lobnig, Tanja; Mag. Dipl.-Ing. Prof.
Varelija-Gerber, Andrea; HS-Prof Univ. Lektor Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Binder, PH Steiermark, 2022-2023, Cornelia;
Fellmann, PH Kärnten, 2019-2020, Anne;
Grasser, PPH Augustinum, Ursula;
Graß, PH Steiermark, Karl-Heinz;
Gruber, PH Steiermark, 2020-2023, Christoph;
Haider, PPH Augustinum, 2019-2023, Rosina;
Holzer, PPH Augustinum, 2019-2020, Norbert;
Longhino, PH Steiermark, Daniela;
Reiter, PH Burgenland, Markus;
Skrabitz, PPH Augustinum, seit 2022, Ursula;
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Steiermark
Private Pädagogische Hochschule der Stiftung der Diözese Graz-Seckau
Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Laufzeit
2019 – 2026
Beschreibung
Im Rahmen dieses Projekts wird die Entwicklung des mathematischen Fachwissens von Studierenden des Lehramts Primarstufe in Österreich untersucht, wobei ein besonderer Fokus auf den Wechselwirkungen zwischen affektiven Merkmalen (z. B. Interesse, Selbstkonzept, Einstellungen) und der Entwicklung von Fachwissen sowie der professionellen Kompetenzentwicklung liegt. Ausgangspunkt ist die Annahme, dass fundierte mathematische Eigenkompetenzen eine zentrale Voraussetzung für qualitativ hochwertigen Mathematikunterricht darstellen. Studien im deutschsprachigen Raum weisen darauf hin, dass angehende Lehrpersonen teilweise nicht über ausreichendes mathematisches Fachwissen verfügen, um grundlegende Inhalte der Primarstufe sicher zu vermitteln.

Ziel des Projekts ist es daher, das mathematische Fachwissen von Studierenden zu Beginn und am Ende ihres Bachelorstudiums systematisch zu erfassen und dessen Entwicklung über die Studiendauer hinweg zu analysieren. Zusätzlich werden affektive Merkmale erhoben, um deren Zusammenhang mit dem Fachwissen und der professionellen Kompetenzentwicklung zu untersuchen.

Das Forschungsdesign kombiniert querschnittliche und längsschnittliche Analysen. Studienanfänger*innen werden österreichweit zu Studienbeginn mittels standardisierter Testinstrumente erfasst und mit Maturant*innen verschiedener Schultypen verglichen. Für die längsschnittliche Perspektive werden Kohorten über die Studiendauer hinweg begleitet und am Ende des Studiums erneut untersucht.

Die Ergebnisse sollen Aufschluss darüber geben, inwieweit Studierende bereits zu Studienbeginn über ausreichende mathematische Kompetenzen verfügen und wie sich diese im Laufe der Ausbildung entwickeln. Daraus lassen sich Implikationen für die Gestaltung der Lehramtsausbildung sowie für mögliche Maßnahmen zur Förderung mathematischer Grundkompetenzen ableiten.

Beschreibung (engl.)
This project investigates the development of mathematical content knowledge of primary teacher education students in Austria, with a particular focus on the interplay between affective characteristics (e.g. interest, self-concept, attitudes) and the development of content knowledge as well as professional competence. It is based on the assumption that well-developed mathematical competencies constitute a key prerequisite for high-quality mathematics instruction. Studies in German-speaking countries indicate that prospective teachers sometimes lack sufficient mathematical knowledge to adequately teach fundamental concepts at the primary level.

The aim of the project is therefore to systematically assess students’ mathematical knowledge at the beginning and at the end of their bachelor’s programme and to analyse its development over the course of their studies. In addition, affective characteristics are examined in order to explore their relationship with content knowledge and the development of professional competence.

The research design combines cross-sectional and longitudinal analyses. First-year students are assessed at the beginning of their studies using standardized test instruments and are compared with upper secondary school students from different school types. For the longitudinal perspective, student cohorts are followed throughout their studies and reassessed at the end of the programme.

The results are intended to provide insights into the extent to which students already possess sufficient mathematical competencies at the beginning of their studies and how these develop over the course of their education. Based on these findings, implications can be derived for the design of teacher education programmes as well as for measures to support the development of fundamental mathematical competencies.

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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Pädagogische Hochschule Karlsruhe, Baden-Württemberg; E10213018
Projektleitung intern
Merlin, Dieter; HS-Prof. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Ziel des Projektes ist die Entwicklung innovativer Lehr-Lernkonzepte auf der Grundlage der Resonanzpädagogik. Lehrkräfte sollen befähigt werden, resonanzpädagogischen Unterricht zu gestalten, um resonante Weltbeziehungen bei Schüler:innen zu fördern. Entfremdung und Benachteiligung im schulischen Kontext sollen reduziert und die Bildungsqualität durch die Fokussierung auf sozial-emotionale Interaktionen gestärkt werden.
In enger Zusammenarbeit mit Lehrkräften wird ein resonanzpädagogisches Konzept partizipativ entwickelt u. im Sprach-, Literatur- u. Medienunterricht erprobt. Der Prozess wird nach dem DBR-Ansatz empirisch begleitet und evaluiert. Daraus
werden allgemeine Unterrichtsprinzipien für eine resonanzpädagogische Unterrichtspraxis abgeleitet. Konkrete
Unterrichtsmaterialien u. Methoden zur Umsetzung des Konzepts werden entwickelt. Workshops u. Lehrerfortbildungen zur Umsetzung des Ansatzes sind geplant.
Als Ergebnis werden wissenschaftlich erprobte resonanzpädagogische Lehr-Lernkonzepte für den Schulunterricht erwartet, einschließlich der Beschreibung übergeordneter Unterrichtsprinzipien. Für die Umsetzung werden konkrete Maßnahmen, Methoden und Unterrichtsmaterialien entwickelt. Die empirische Begleitung liefert Erkenntnisse über die Wirksamkeit des Ansatzes. Langfristig wird eine Verbesserung der Lernmotivation und des Schulklimas sowie eine Stärkung der Unterrichtsqualität angestrebt.
Beschreibung (engl.)
The aim of the project is to develop innovative teaching and learning concepts based on resonance pedagogy. Teachers will
be empowered to design lessons to promote resonant world relations among students. The aim is to reduce alienation and
disadvantage in the school context and to enhance the quality of education by focusing on social-emotional interactions.
In close cooperation with teachers, a resonance pedagogical concept will be developed in a participatory way & tested in
language, literature & media classes. The process will be empirically monitored & evaluated using a DBR-Approach.
General teaching principles for resonance pedagogical practice will be derived. Concrete teaching materials & methods will
be developed to implement the concept. Workshops & teacher training courses on the implementation of the approach are
planned.
As a result, scientifically proven resonance pedagogical teaching & learning concepts for school lessons are expected,
including the description of overarching teaching principles. Specific measures, methods & teaching materials will be
developed for implementation. Empirical monitoring will provide insights into the effectiveness of the approach. Teachers will
gain expertise in resonance pedagogy. The long-term aim is to improve motivation to learn, the school climate & the quality
of teaching.
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Jaksche-Hoffman, Elisabeth Katharina; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kucher, Vesna; Mag.a / Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
Rulofs, Martina; MMag. Dr. / Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2019
Beschreibung
Die schulische Inklusion ist eng verbunden mit dem Begriff der Heterogenität und wirft unweigerlich die Frage auf, wie damit im Unterricht umgegangen werden soll. Das Konzept der Differenzierung kann einen Beitrag zu dieser Heterogenitätsthematik leisten, „indem es auf die Vielfalt der Lernenden mit einem flexiblen, variantenreichen und differenzverträglichen Unterricht antwortet“ (Joller-Graf 2010, S. 123). In der Praxisschule Verbundmodell NMS Klagenfurt bietet sich die Möglichkeit, in einer sogenannten „Inklusionsklasse“ den Unterricht zu beobachten, Lehrende und Lernende zu befragen und Rahmenbedingungen zu analysieren.
Das geplante Projekt hat zum Ziel, die forschungsgeleitete Lehre zu diesem Themenschwerpunkt zu verstärken, unter anderem durch die Entwicklung von Arbeitsmaterialien für Lehrende und Studierende, insbesondere für die Lehrveranstaltung „Diversität und Inklusion“ im Rahmen der Bildungswissenschaftlichen Grundlagen. —
Forschungsdesign: Als Forschungsfeld dient eine Inklusionsklasse einer Neuen Mittelschule in Kärnten. In dieser wird den 22 SchülerInnen unter Berücksichtigung ihrer kultureller, religiöser, sprach-, begabungs- und behinderungsbezogener Diversitätsmerkmale ein gemeinsamer Unterricht ermöglicht. Dafür stehen PädagogInnen mit unterschiedlichen Ausbildungen zur Verfügung. Der Unterricht wird nicht nur von der jeweiligen Fachlehrperson, sondern gemeinsam im Team mit einer Inklusionspädagogin und einer Gebärdendolmetscherin geplant und gestaltet.
Für das Forschungsvorhaben wird ein (teil-)partizipativer Forschungsansatz (von Unger 2014) unter Einbeziehung von qualitativen und quantitativen Forschungsmethoden gewählt, mit dem die schulische Wirklichkeit in Zusammenarbeit mit Lehrerinnen erforscht wird. In Anlehnung an die Grounded Theory (Equit/Hohage 2016) ist der Forschungsprozess zyklisch angelegt, dementsprechend wechseln sich Phasen der Datenerhebung und -auswertung ab. Das multiperspektivische Projektdesign zeichnet sich durch Leitfadeninterviews mit Lehrerinnen und Lehrern so wie Schülerinnen und Schülern aus. Nach der computergestützten Auswertung der qualitativen Interviews (MAXQDA) wird anhand der ersten Ergebnisse ein Fragebogen für die quantitative Befragung der Erziehungsberechtigten entwickelt und mit SPSS ausgewertet. —
Projektziele: Erkenntnisse über Methoden der Differenzierung im Unterricht gewinnen; Erkenntnisse über Gelingensfaktoren von Differenzierung im Unterricht für die neue LehrerInnenausbildung zur Verfügung stellen; Erkenntnisse über Qualitätskriterien für den Umgang mit Diversität und Heterogenität in der Schule gewinnen. —
Projektergebnisse: Qualitätskriterien für den Umgang mit Diversität und Heterogenität in der Schule; Arbeitsmaterial für den Einsatz in der Lehre der Bildungswissenschaftlichen Grundlagen; Publikation der Resultate aus dem Forschungsprojekt. —
Literatur: Equit, C./Hohage, C. (Hrsg.) (2016): Handbuch Grounded Theory. Von der Methodologie zur Forschungspraxis. Beltz Juventa. Weinheim, Basel. — Joller-Graf, K. (2010): Binnendifferenziert unterrichten. In: Buholzer, A./Kummer Wyss, A. (Hrsg.): Alle gleich – alle unterschiedlich! Zum Umgang mit Heterogenität in Schule und Unterricht. Klett und Balmer. Zug. S. 122-136. — Von Unger, H. (2014): Partizipative Forschung. Einführung in die Forschungspraxis. Springer Fachmedien. Wiesbaden.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Edtstadler, Konstanze; Mag. Dr. / Pädagogische Hochschule Steiermark
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kysela-Schiemer, Gerda Gabriele; Dr. Dipl.Päd. MA Prof.
Trattnig, Maria Angelika; Mag. Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Steiermark
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
Um einen möglichst innovativen Unterricht zu gestalten, soll der pädagogisch versierten Nutzung der digitalen Möglichkeit im Unterricht in allen Gegenständen und Schulstufen Rechnung getragen werden (vgl. Masterplan Digitalisierung BMBWF 2018). In bestehenden Lehr-/Lernmittel gehören mittlerweile digitale (Zusatz-)Angebote zum Standard.
Obwohl dieses Angebot an digitalen Zusatzmaterialien fast flächendeckend für die Lehr-/Lernmittel für Österreichs Schulen vorliegt, ist bis dato nicht untersucht, ob und inwiefern es fachwissenschaftliche, fachdidaktische und/oder mediendidaktische Qualitätskriterien erfüllt. Zudem ist nicht untersucht, wie diese Angebote von Lehrkräften eingeschätzt bzw. im Regelunterricht eingesetzt werden.
Aus diesem Grund möchte das vorliegende Projekt diesen Fragen, eingeschränkt auf das Erstlesen und Erstschreiben und den damit verbundenen digitalen Zusatzangeboten, nachgehen. Eine diesbezügliche Analyse ist im Sinne der Qualitätssicherung und Professionalisierung von Lehrkräften notwendig, weil davon auszugehen ist, dass vorhandene Angebote auch genutzt werden und es sich beim Erstlesen und Erstschreiben um einen für den weiteren Bildungserfolg maßgeblich beeinflussenden Kompetenzerwerb von Kindern handelt.Ziel von SCHLEMEDI 1.0 ist, wissenschaftlich fundierte Kriterien für die Entwicklung und den Einsatz von digitalen Zusatzangeboten im Unterricht mit der und für die Praxis aufzubereiten.
Beschreibung (engl.)
SCHLEMEDI 1.0: Learning to read and write with digital media:
In order to design the most innovative lessons possible, the pedagogically well-versed use of the digital possibility in teaching in all objects and school levels should be taken into account (see Masterplan Digitization BMBWF 2018). In existing teaching / learning resources, digital (additional) offers are now standard.
Although this range of digital supplementary materials is almost nationwide available for the teaching and learning materials for Austrian schools, it has not been investigated to date whether and to what extent it fulfills scientific, subject-didactic and / or media didactic quality criteria. In addition, it has not been investigated how these offers are assessed by teachers or used in regular lessons.
For this reason, the present project would like to pursue these questions, limited to the initial reading and initial writing and the associated digital additional offers. An analysis in this respect is necessary in the sense of quality assurance and professionalization of teachers, because it can be assumed that existing offers will also be used and that initial reading and initial writing will be a significant influence on the further educational success of the acquisition of children. The aim of SCHLEMEDI 1.0 is to prepare scientifically sound criteria for the development and use of additional digital services in and with the classroom.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Sonnleitner, Karin; DDr. Bakk.phil. MA Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Erlacher, Willibald; HS-Prof. Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2027
Beschreibung
Auf Wunsch des Rektorats der Pädagogischen Hochschule Kärnten sowie der Bildungsdirektion soll ein Fortbildungsformat für Schulleitungen entwickelt werden, die sich bewusst in ihrer Führungsrolle persönlich und professionell weiterentwickeln wollen. Sie sollen in ihrer Führungspraxis durch Inhalte, Formate, Inputs, Begleitung, Praxisreflexion sowie professionellen Austausch unterstützt und begleitet werden und wertvolle Impulse aus Theorie und Praxis erhalten.
Die Programmentwicklung wird durch eine Interventionsforschung, bei der sowohl
qualitative als auch quantitative Methoden zum Einsatz gelangen, begleitet, um den Anspruch der Bedarfsorientierung gerecht zu werden. In diesem Zusammenhang sind die
schulischen Führungskräfte eingeladen, sich aktiv in den Entwicklungsprozess mit ihren Wahrnehmungen, Meinungen, subjektiven Einschätzungen, Annahmen, Gedanken und
Erwartungen an verschiedenen Untersuchungszeitpunkten einzubringen. So ist es möglich, dass sie sich bereits bei den Dienstbesprechungen der Bildungsdirektion mit den
Schulleitungen (im März 2024) äußern, in Gruppendiskussionen (im April 2024) mitwirken oder sich an der Fragebogenerhebung (im Oktober und November 2024) beteiligen.
Zusätzlich findet eine Stakeholder-Konferenz mit Beteiligten aus dem Schulkontext statt, um unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen.
Das vorliegende Forschungsprojekt ist deshalb als evidenzbasiertes Interventionsforschungsprojekt angelegt, weil es den Anspruch verfolgt, Schulleiter:innen
mit dem entwickelten Exzellenzprogramm zusätzliche Werkzeuge an die Hand zu geben, die zum Gelingen des schulischen Alltags beitragen und sich bedarfsorientiert an den
Herausforderungen des Arbeitsalltags orientiert. Dabei hat die Mitgestaltung der Zielgruppe oberste Priorität. Der Dialog zwischen schulischen Führungskräften und der PH soll gestärkt
werden, um auf diese Weise miteinander und voneinander zu lernen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Universität, Warschau;
Projektleitung intern
Wutti, Daniel; HS-Prof. MMag. Dr. MSc
Interne Projektmitarbeiter/innen
Sonnleitner, Karin; DDr. Bakk.phil. MA Prof.
Murić, Esma;
Smrtnik-Einspieler, Ana Kristina;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Das Projekt FOSTERLANG zielt darauf ab, den Schutz, die Nutzung und die Förderung von Minderheitensprachen in Europa im Kontext der gesellschaftlichen Wettbewerbsdynamik zwischen dominanten und nicht-dominanten Sprachen grundlegend zu beeinflussen. Dies soll durch die Entwicklung evidenzbasierter Diagnosen zur Situation von Minderheitensprachen sowie durch die Entwicklung strategischer und technologisch fundierter Initiativen zum Schutz und zur Stärkung ihrer sozioökonomischen Stellung erreicht werden. Das Projektkonsortium bündelt die interkulturelle und multidisziplinäre Expertise von 14 teilnehmenden Organisationen in einer ambitionierten Partnerschaft zur intellektuellen Erforschung zentraler gesellschaftlicher Aspekte des Schutzes der sprachlichen Vielfalt in der EU. Die Mitglieder bündeln ihre Stärken und Expertise in Soziolinguistik, Sozialanthropologie, Bildung und Pädagogik, Sprachplanung, digitaler Innovation, Informatik, Politik und Sprachrevitalisierung. Die Partner arbeiten gemeinsam an der Entwicklung einer neuen gesellschaftlichen und institutionellen Ordnung, die es Minderheitensprachengemeinschaften ermöglicht, ihr umstrittenes sprachliches Kapital zu mobilisieren und so den soziopolitischen und wirtschaftlichen Kräften entgegenzuwirken, die eine nachhaltige Zukunft für Europas sprachliche Minderheiten und Migranten weiterhin gefährden. Die Arbeitspakete konzentrieren sich auf die Förderung sprachlichen Kapitals, nicht nur im Hinblick auf den Schutz der multikulturellen Vielfalt Europas, sondern auch darauf, wie sprachliches Kapital andere Komponenten des Humankapitals, wie beispielsweise das wirtschaftliche, demografische und gesundheitliche Wohlbefinden, verbessern kann. Das Projekt orientiert sich an den strategischen Prioritäten der EU und des Programms Horizont Europa, den gesellschaftlichen Zusammenhalt verschiedener Sprachgemeinschaften in ihren gemeinsamen Räumen zu fördern. Das wichtigste Ergebnis wird eine Roadmap für sprachliches Kapital sein, die substanzielle Empfehlungen für kurz-, mittel- und langfristige Strategien zur Förderung des europäischen sprachlichen Kapitals und zur Sicherung der Mehrsprachigkeit an der Basis enthält.
Beschreibung (engl.)
The FOSTERLANG project aims to have a transformative effect on how minoritised languages are protected, used and promoted in Europe in the context of the competitive societal dynamic between dominant and non-dominant languages. This will be achieved by developing evidence-based diagnostics of the minority-language condition and by suggesting strategic and technologically informed initiatives to protect and enhance their socio-economic position. The project consortium brings the cross-cultural, multidisciplinary expertise of 14 participating organisations in an ambitious partnership of intellectual enquiry on key societal aspects of protecting the EU linguistic diversity. Its members combine strengths and expertise in sociolinguistics, social anthropology, education and pedagogy, language planning, digital innovation, computer science, public policy and language revitalisation. The partners will work in tandem to develop a new societal and institutional dispensation by which minoritised language communities will catalyse their contested linguistic capital to counteract the socio-political and economic forces which continue to undermine a sustainable future for Europe’s linguistic minorities and migrants. The work packages are centred on fostering linguistic capital not only from the perspective of protecting Europe’s multicultural diversity, but also to indicate how linguistic capital can enhance other components of human capital, such as economic, demographic and health-related well-being. The project aligns with strategic priorities of EU and the Horizon Europe programme in fostering societal coherence of different linguistic communities living in their shared spaces. The major outcome will be a Linguistic Capital Road Map which will set out a substantive set of recommendations for the short, medium and long-term on effective and meaningful strategies for fostering Europe’s linguistic capital and for safeguarding grassroots multilingualism.
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Mößlacher, Corinna; Mag. BSc. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Meyer, Harald Peter; BEd MA Prof.
Ulbing, Nora; BEd MA Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2025
Beschreibung
Im Rahmen des digi.case-Projektes https://www.bmbwf.gv.at/Themen/schule/
zrp/dibi/dgb/dlp) wurden ab den Schuljahr 2023/24 österreichweit Fortbildungen für Volksschullehrpersonen angeboten. Im Rahmen dieser Fortbildungen (MOOC und
Präsenzschulung) wurde u.a. auf folgende Aspekte eingegangen: Computational Thinking, Problemlösefähigkeiten, digitale Kompetenzen usw. mit einer Kombination
von digitalen und analogen Unterrichtsmaterialien. „Der Medienkoffer soll aber auch zum Basteln und Weiterentwickeln anregen.“ (https://dlpl.at/analog-koffer-material)
Daher sollen die Lehrpersonen nun auch die digitalen und technischen Fähigkeiten für die Entwicklung von eigenem, analogem Material (abseits von Schulbuch und
Arbeitsblättern) erwerben. Dafür soll unser Vorhaben die Plattform geben: Auf Basis der bisher benutzen Materialien (z.B. Soma-Würfel, Geobrett, Tangram) sollen Projekte für weitere Unterrichtsmaterialien entworfen und umgesetzt werden.
Für das Schuljahr 2024/25 sind Fortbildungen für Volksschullehrpersonen geplant, die über die PH Kärnten (Education Innovation Studio) angeboten werden. In diesen
Fortbildungen sollen von den Lehrpersonen analoge Unterrichtsmaterialien entworfen werden, die sich an den Bedürfnissen in den eigenen Klassenräumen orientieren. Für
die Umsetzung der Materialien (z.B. mit einem 3D-Drucker) sind Termine imSmartLab geplant. Ziel des Vorhabens ist es, Lehrpersonen bei der Erstellung von individuellem,
analogem Unterrichtsmaterials zu unterstützen und eine Community an Lehrpersonen aufzubauen, die sich mit den Themen analoges/digitales Unterrichtsmaterial,
Digitalisierung, MINT usw. beschäftigen, mit Technik experimentieren und sich zu diesen Themen vernetzen möchte.
Zusätzlich ist der Aufbau entsprechender technischer Kompetenzen der Mitarbeiter:innen im Education Innovation Studio an der PH Kärnten durch die Unterstützung des SmartLabs Teil des Projekts (Multiplikator:innen in weiteren
Fortbildungen für Lehrpersonen).
Beschreibung (engl.)
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Bericht