Das oben beschriebene Projektvorhaben wurde während der Projektumsetzung insofern abgeändert, als das kein Kompetenzmodell für den Sachunterricht mit dem Fokus auf die Naturwissenschaften entwickelt wurde, sondern ein viel allgemeineres Lehr-Lern-Modell (LLM). Dieses LLM soll LehrerInnen in der Volksschule bei der Planung von naturwissenschaftlichen und/oder soziokulturellen Inhalten unterstützen und die Umsetzung im Unterricht erleichtern. Zudem könnte das LLM auch in der Sekundarstufe Anwendung finden. Eine erste Version des Lehr-Lern-Modells wurde im November 2020 als Publikation bei PraxisForschungLehrer*innenBildung. Zeitschrift für Schul- und Professionsentwicklung eingereicht.
Ziel des Projekts ist es daher, das mathematische Fachwissen von Studierenden zu Beginn und am Ende ihres Bachelorstudiums systematisch zu erfassen und dessen Entwicklung über die Studiendauer hinweg zu analysieren. Zusätzlich werden affektive Merkmale erhoben, um deren Zusammenhang mit dem Fachwissen und der professionellen Kompetenzentwicklung zu untersuchen.
Das Forschungsdesign kombiniert querschnittliche und längsschnittliche Analysen. Studienanfänger*innen werden österreichweit zu Studienbeginn mittels standardisierter Testinstrumente erfasst und mit Maturant*innen verschiedener Schultypen verglichen. Für die längsschnittliche Perspektive werden Kohorten über die Studiendauer hinweg begleitet und am Ende des Studiums erneut untersucht.
Die Ergebnisse sollen Aufschluss darüber geben, inwieweit Studierende bereits zu Studienbeginn über ausreichende mathematische Kompetenzen verfügen und wie sich diese im Laufe der Ausbildung entwickeln. Daraus lassen sich Implikationen für die Gestaltung der Lehramtsausbildung sowie für mögliche Maßnahmen zur Förderung mathematischer Grundkompetenzen ableiten.
The aim of the project is therefore to systematically assess students’ mathematical knowledge at the beginning and at the end of their bachelor’s programme and to analyse its development over the course of their studies. In addition, affective characteristics are examined in order to explore their relationship with content knowledge and the development of professional competence.
The research design combines cross-sectional and longitudinal analyses. First-year students are assessed at the beginning of their studies using standardized test instruments and are compared with upper secondary school students from different school types. For the longitudinal perspective, student cohorts are followed throughout their studies and reassessed at the end of the programme.
The results are intended to provide insights into the extent to which students already possess sufficient mathematical competencies at the beginning of their studies and how these develop over the course of their education. Based on these findings, implications can be derived for the design of teacher education programmes as well as for measures to support the development of fundamental mathematical competencies.
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Konzeptionierung geeigneter Aufgabenstellungen im fächerübergreifenden und -verbindenden Kontext
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Ausarbeitung und Modifikation der hochschulischen Curricula (HLG Coding und Robotik, HLG Vom Greifen zum Begreifen) auf Basis der Evaluationsergebnisse
Entwicklung eines HLG zu Computational Thinking in der Elementarpädagogik