Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Krienzer, Daniela Charlotte; Prof. MA Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Buder, Eva; Prof. Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Mooshammer, Verena; Mag.
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2027
Beschreibung
Der bereits etablierte ressourcenorientierte Beobachtungsansatz B-O-B 3-6plus für die Altersgruppe der Drei- bis über Sechsjährigen geht in die Weiterentwicklung für die Altersgruppe der Unter-Dreijährigen.
Nachdem B-O-B 3-6plus in den Institutionen Kindergarten und Grundschule Stufe eins bereits implementiert und zufriedenstellend genutzt wird (siehe B-O-B Evaluierung – erscheint 2026), soll nun dem vielfach ausgesprochenen Wunsch nach einer Weiterentwicklung für die jüngeren Kinder und einem damit verbundenen Einsatz in der Institution Kinderkrippe mit dem Projekt B-O-B <3 nachgekommen werden. B-O-B steht dabei in bewährter Weise für eine ressourcenorientierte Beobachtung ALLER Kinder, einer Phase der Orientierung gemeinsam mit allen Bildungspartner*innen, die die Bildungsbiografie der Kinder begleiten – das pädagogische Team als auch der Eltern/Obsorgebeauftragten und der wichtigsten Phase des Begleitens auf Basis von aus der Beobachtung abgeleiteter evidenzbasierter, individueller, stärkenorientierter Planung von pädagogischen Angeboten. Durch diesen Ansatz und das Konzept der Durchführung finden sich sowohl Möglichkeiten für fokussierten professionellen Bildungsdialog im Team, Sensibilisierung der Eltern/OB für Bildungsmomente, Erfahrungen, aktives Tun der eigenen Kinder als auch eine Professionalisierung einer zusätzlichen Berufsgruppe – Tagesmütter und Tagesväter.
Beschreibung (engl.)
The established resource-oriented observation approach B-O-B 3-6plus for the age group of three to six-year-olds is being further developed for the age group of under-threes.
Now that B-O-B 3-6plus has been implemented and is being used satisfactorily in kindergartens and primary schools (see B-O-B evaluation – to be published in 2026), the B-O-B <3 project aims to respond to the widely expressed desire for further development for younger children and its associated use in nurseries. B-O-B stands for the proven method of resource-oriented observation of ALL children, a phase of orientation together with all educational partners who accompany the children's educational biography – the educational team as well as the parents/guardians – and the most important phase of support based on evidence-based, individual, strength-oriented planning of educational offerings derived from observation. This approach and implementation concept provide opportunities for focused professional educational dialogue within the team, raising awareness among parents/guardians of educational moments, experiences, and the active involvement of their own children, as well as the professionalization of an additional occupational group – childminders.
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Bericht

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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Gruber, Marie-Theres; BEd HS-Prof. MA PhD.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kletzenbauer, Petra Maria; Prof. Mag.
Krienzer, Daniela Charlotte; Prof. MA Mag. Dr.
Käfel, Magdalena; BEd Prof. Mag.
Eisner-Fasching, Maria; BEd Prof. Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Bicsar, Andrea; MMag. Dr. / Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Birsak de Jersey, Kirsten; Dr.
Geider, Patricia; Mag. / Pädagogische Hochschule Steiermark
Ghamarian-Krenn, Katharina; Mag. Dr. / Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Niederösterreich, Private Pädagogische Hochschule – Hochschulstiftung Erzdiözese Wien
Guczogi, Theresa; BEd, MA MA / Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Niederösterreich, Private Pädagogische Hochschule – Hochschulstiftung Erzdiözese Wien
Lasnik, Silvia; Mag. / Pädagogische Hochschule Steiermark
Resnik, Pia; Mag. Dr. / Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Niederösterreich, Private Pädagogische Hochschule – Hochschulstiftung Erzdiözese Wien
Rieder-Marschalliger, Silvia; Mag. Dr. / Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Niederösterreich, Private Pädagogische Hochschule – Hochschulstiftung Erzdiözese Wien
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Das Interesse am frühen Fremdsprachenunterricht steigt stetig und so wächst auch die Literatur zum frühen Fremdsprachenunterricht beständig. In Österreich existierte von 1998 bis 2022 ein unveränderter Lehrplan für die Lebende Fremdsprache auf Primarebene, trotz der rasanten Veränderungen in der Fremdsprachendidaktik sowie curricularen Veränderungen in der Primarschullehrer*innenausbildung. Mit dem Schuljahr 2023/24 wurde ein neuer Lehrplan für Fremdsprachen an der österreichischen Volksschule eingeführt, welcher für die 3. und 4. Schulstufe die Lebende Fremdsprache als benoteter Pflichtgegenstand verankert. Basierend auf dem Vorgängerprojekt, welches von 2021 bis 2025 die Sichten der Lehrpersonen zum damals aktuellen Lehrplan (Version 1998) und Antizipationen zum neuen Lehrplan einholte, soll diese Studie weitere Einblicke in die Anwendung und Akzeptanz des frühen Fremdsprachenunterrichts im Primarbereich (und den anliegenden Nachbarinstitutionen) sowie dem neuen Lehrplan (Version 2023) aus Pädagog*innenperspektive zu diversen Themenbereichen mit interdisziplinären Kollaborationen gewähren. Da sich diese curricularen Erneuerungen auf die vorangehende und folgende Bildungsstufe auswirken können, werden die Nahtstellen einen besonderen Fokus in dieser Untersuchung einnehmen. Die Ergebnisse des vorgeschlagenen Projektes ermöglichen weiters praxisrelevante Erkenntnisse und Rückschlüsse für die Aus-, Fort- und Weiterbildung an den Pädagogischen Hochschulen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Kalkhof, Martina; Mag. Prof. / Pädagogische Hochschule Steiermark
Projektleitung intern
Guttmann-Klein, Gerda; Prof. Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Eder-Eichberger, Maria; Mag. Dr. / Pädagogische Hochschule Kärnten
Leberl, Tanja; BA MA / Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Nuart, Elisabeth; Mag. BA / Pädagogische Hochschule Kärnten
Werfring, Anja; BEd MA / Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Mit der kürzlichen Verlagerung der Ausbildung zum:zur Inklusiven Elementarpädagog:in an die Pädagogischen Hochschulen und der Einführung eines berufsfeldspezifischen Bachelorstudiums für Inklusive Elementarpädagogik rücken das Professionsverständnis und die Rollenerwartungen hinsichtlich dieser Berufsgruppe verstärkt in den Blick.
Das vorliegende Forschungsprojekt erforscht auf Basis von bundeslandübergreifenden Gesetzen und pädagogischen Leitprinzipien sowie bundeslandspezifischen Rahmenbedingungen und Charakteristika Aspekte des Professionsverständnisses Inklusiver Elementarpädagog:innen. Über eine Erhebung der Perspektiven unterschiedlicher Akteur:innen sollen handlungsleitende Vorstellungen über die Rollen, Aufgaben und professionellen Arbeitsweisen Inklusiver Elementarpädagog:innen herausgearbeitet und deren Bedeutung für die Professionalisierung des Berufsfeldes erkundet werden.
Mittels Leitfadeninterviews werden in den Bundesländern Burgenland, Kärnten und der Steiermark Elementarpädagog:innen, Leitungen von elementaren Bildungseinrichtungen, Verantwortliche auf Ebene der Träger:innen und Landesverwaltung, sowie Inklusive Elementarpädagog:innen selbst hinsichtlich der Umsetzung inklusiver Bildung und der damit verbundenen Professions- und Rollenverständnisse Inklusiver Elementarpädagog:innen befragt. In einer zweiten Phase werden die Ergebnisse dann in Fokusgruppen mit Inklusiven Elementarpädagog:innen in den drei Bundesländern diskutiert, um Bedeutungen von und Umgangsweisen mit den Professions- und Rollenverständnissen zu erkennen. Die erhobenen Daten werden jeweils qualitativ inhaltsanalytisch ausgewertet.
Ziel ist es, über den Zugang zu Professions- und Rollenverständnissen Chancen und Herausforderungen hinsichtlich der Professionalität und der weiteren Professionalisierung des Berufsfeldes aufzudecken. Darüber hinaus sollen Einblicke in das Zusammenwirken von Rollenverständnissen im individuellen sowie kollektiven Sinne vor dem Hintergrund institutioneller und rechtlich verankerter Grundlagen gewonnen werden.
Die Erkenntnisse sollen auch dazu dienen, Anforderungen an die Pädagogischen Hochschulen zu reflektieren und die Ausbildungsangebote bedarfsgemäß weiterzuentwickeln.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Thonhauser, Johannes; HS-Prof. MMag. Dr.
Auferbauer, Martin; PhD. Mag.
Projektleitung intern
Thonhauser, Johannes; HS-Prof. MMag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Mesanovic, Mevlida; BEd Prof. PhD. Mag.
Gmoser, Stefan; Dr.theol. Prof. Mag.
Hörl, Gabriele; HS-Prof. MMag. Dr.
Maitz, Katharina; BA. BA. Prof. MA PhD.
Matzer, Franziska; HS-Prof. Priv.-Doz. Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Steiermark
Laufzeit
2025 – 2026
Beschreibung
Die nach 2020 bereits zum zweiten Mal durchgeführte österreichweite Jugendstudie „Lebenswelten“ soll erneut durch eine steiermarkspezifische Nachfolgestudie vertieft werden. Auf Grundlage der bundeslandspezifischen Daten aus dem Gesamtdatensatz der Lebenswelten_2025-Studie soll ein Sammelband entstehen, an dem verschiedene Autor*innen der PPH Augustinum sowie der PH Steiermark gemeinsam mit Beiträgen zu unterschiedlichen Aspekten jugendlicher Lebenswelten mitwirken.
Konkret wurden im Frühjahr 2025 etwa 2.000 steirische Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren mittels Onlinefragebogen zu Themen wie Freizeitverhalten, Wertvorstellungen, Ängste und Zukunftserwartungen, Gesundheitsverhalten und schulisches Wohlbefinden, Inklusion und Demokratie, letztlich auch zu Religion und Glaube befragt. Auf Grundlage der vorhandenen Daten sollen nun spezifische Fragestellungen verfolgt werden, die neben rein quantitativen Zugängen auch durch eine vertiefende qualitative Studie ergänzt werden sollen, die den Bereich Religion genauer in den Blick nimmt. Die Publikation soll Ende 2026 fertiggestellt werden.
Beschreibung (engl.)
The austrianwide youth study „Lebenswelten“, conducted for the second time since 2020, will be further developed through a follow-up study specific to Styria. Based on the federal state-specific data from the overall dataset of the Lebenswelten_2025 study, a collection of essays will be compiled, with contributions from various authors at the Augustinum University College of Teacher Education (PPH Augustinum) and the University College of Teacher Education Styria (PH Steiermark), addressing different aspects of young people’s lives.

Specifically, in spring 2025, approximately 2000 Styrian young persons between the ages of 14 and 18 were surveyed online on topics such as leisure activities, values, anxieties and future expectations, health behavior and school well-being, inclusion and democracy, and ultimately, religion and faith. Based on the available data, specific research questions will now be pursued, supplemented not only by purely quantitative approaches but also by an in-depth qualitative study that examines the area of religion more closely. The publication is scheduled for completion by the end of 2026.

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Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Hubner, David; BEd MEd Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Grasser, Ursula; BEd MEd Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2029
Beschreibung
Ziel des Projekts ist die Unterstützung des Übergangs vom enaktiven zum rein mentalen Bündeln im erweiterten Zahlenraum. Während das Stellenwertmaterial im Zahlenraum bis 1000 eine zentrale Rolle für das handelnde Erfahren von Bündelungsprozessen spielt, benötigen viele Lernende für größere Zahlen keine reale Materialrepräsentation mehr, sondern vielmehr eine ikonisch gestützte Brücke zwischen Handlung und mentalem Denken.
Das Projekt entwickelt daher kein Material zur Darstellung oder enaktiven Erarbeitung des Zahlenraums bis zur Million, sondern ein ikonisch unterstütztes Vermittlungsformat, das Lernenden ermöglicht, die über den Tausender hinausgehenden Bündelungsschritte (z. B. von Tausendern zu Zehntausendern, zu Hunderttausendern usw.) zunächst bildhaft nachvollziehen zu können, bevor sie diese vollständig mental durchführen.
Ausgangspunkt ist die in der Fachdidaktik diskutierte Problematik „überdimensionierten Stellenwertmaterials“: Reale Darstellungen großer Zahlenräume können zu Fehlvorstellungen führen, da die physischen Mengen weder proportional, noch schulpraktisch sinnvoll abbildbar sind. Das vorliegende Projekt greift diese Argumentation explizit auf, grenzt sich davon ab und verfolgt einen alternativen Ansatz: Das ikonische Material dient nicht der Darstellung großer Zahlen, sondern allein der Strukturierung und Internalisierung des Bündelns als zentralem Teil des Stellenwertverständnisses.
Im Rahmen des Projekts werden ikonische Darstellungen für höhere Bündelungsebenen entwickelt, im Unterricht erprobt und hinsichtlich ihrer wahrgenommenen Unterstützungsfunktionen auf das Verständnis von Bündelungs- und Stellenwertstrukturen aus Sicht von Lehrpersonen empirisch untersucht. Ziel ist es, Lernenden den kognitiven Übergang vom handelnden zum abstrakten Zahlendenken zu erleichtern und ein tragfähiges, flexibel einsetzbares Stellenwertverständnis zu fördern.
Die Evaluation kombiniert offene Fragebögen (je einer in Paper-Pencil und einer im Online-Format) mit Gruppendiskussionen im Rahmen von Fortbildungen. Auf Grundlage der ersten Evaluierungsergebnisse wird das didaktische Material weiterentwickelt und weitere Begleitmaterialien werden neu erstellt.
Nach einer Erprobungsphase werden auch diese Materialien mithilfe eines Fragebogens und Gruppendiskussionen aus Lehrer*innensicht evaluiert.
Beschreibung (engl.)
The aim of the project is to support the transition from enactive to fully mental bundling in the extended number range. While place-value materials up to 1,000 play a central role in enabling learners to experience bundling processes through concrete action, many learners no longer require real material representations for larger numbers. Instead, they benefit from an iconically supported bridge between action and mental reasoning.
The project therefore does not develop material for representing or enactively exploring the number range up to one million. Rather, it develops an iconically supported instructional format that allows learners to visualize the bundling steps beyond the thousands level (e.g., from thousands to ten thousands, to hundred thousands, etc.) before performing these steps fully mentally.
The point of departure is the didactic critique of “oversized place-value materials”: Real representations of large number ranges can lead to misconceptions, as such quantities are neither proportionally representable nor practically usable in classroom settings. This project explicitly acknowledges this argument, clearly distances itself from such practices, and pursues an alternative approach: The iconic material is not used to depict large numbers but to support the structuring and internalization of bundling as a key component of place-value understanding.
Within the project, iconic representations for higher-level bundling steps will be developed, implemented in classroom practice, and empirically examined with regard to their effectiveness in supporting learners’ understanding of bundling and place-value structures. The goal is to facilitate the cognitive shift from concrete action to abstract numerical thinking and to foster a robust and flexible understanding of place value.
The evaluation combines open questionnaires (one paper–pencil version and one online version) with group discussions conducted within professional development settings. Based on the initial evaluation results, the didactic material will be further refined, and additional accompanying materials will be created. After a trial phase, these materials will also be evaluated from teachers’ perspectives using questionnaires and group discussions.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Amtmann, Elfriede; Mag. Dr.
Hollerer, Luise; Dr. Prof.
Krenn, Eleonore; Mag. Dr. Prof. OStR
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2013 – 2015
Beschreibung
Bewegung ist ein wichtiges Grundbedürfnis des Kindes. Über Bewegung können Kinder Verbindungen knüpfen zwischen sich und der Welt und zu anderen Menschen, sie können sich ein Bild von der Welt machen und sich selbst im Zusammenhang mit der Welt erleben (Selbst- und Fremdbild). Durch Bewegung wird die Welt von Kindern erlebt, erfahren und gleichzeitig geformt und gestaltet. Damit ist die Bewegung für Kinder Erfahrungsorgan und Gestaltungsinstrument in einem (Grupe, 1982). Diese unmittelbaren (Selbst-, Material- und Sozial-) Erfahrungen durch Wahrnehmung und Bewegung sind von elementarer Bedeutung für die kindliche Entwicklung, denn sie liefern die Basis für grundlegende Wahrnehmungserfahrungen, für das Erkennen von Gesetzmäßigkeiten der Dinge und Objekte, die sie umgeben, sie stellen die Grundlage des Lernens dar und prägen entscheidend die sozial-emotionale Entwicklung mit (Zimmer, 2009). Wie neuere Erkenntnisse aus der Neurowissenschaft und entwicklungspsychologischen Forschungen gezeigt haben, sind Kinder selbst aktive Gestalter ihrer Entwicklung und bestrebt, sich selbstständig mit der Umwelt auseinanderzusetzen. Dies wird auch im Bildungsrahmenplan mit der Forderung nach Schaffung einer Umgebung für ko konstruktives Lernen ausgedrückt (2009). So wird die Entwicklung im Kindesalter durch handelnde Auseinandersetzung mit der Umwelt angestoßen, und zwar in der frühen Kindheit fast ausschließlich über den Körper und die Bewegung. Das heißt, die Motorik stößt vielfach erst die Entwicklungen in anderen Kompetenzbereichen (Sprache, sozial-emotionale Entwicklung, mathematisches Verständnis) an (Vogel/Kleindienst-Cachay, 2009). Im Mittelpunkt der Beobachtung der Motorik im Kindesalter stehen weniger sportorientierten Fertigkeiten, sondern vielmehr die Entwicklung der koordinativen Fähigkeiten als Basis einer ganzheitlichen Entwicklung. Aus diesem Grund liegt der Fokus dieses Forschungsprojektes im Beobachten der koordinativen Fähigkeiten. Die Identifizierung von Entwicklungsschwierigkeiten und Risiken ist an und für sich eine Aufgabe der Professionen wie Entwicklungspsychologie und Medizin. Da in der österreichischen Bildungslandschaft die Ressourcen für differentialdiagnostische Klärung nur für die Schulpsychologie gegeben sind, scheint es wichtig, den PädagogInnen im elementaren Bildungsbereich eine vertiefte Form der Pädagnostik zur Verfügung zu stellen. Dies ist mit dem ES-Interessensprofil gegeben. Deutlich wurde der Zusammenhang zwischen kindlichem Interesse und der individuellen Entwicklungssituation durch Validierungsuntersuchungen des ES – Interessensprofil mit Hilfe eines validen entwicklungspsychologischen Verfahrens dem Wiener Entwicklungstests (Kastner-Koller, Deimann, 2004). Wenn also ein Kind weder im Kindergarten noch zu Hause Interesse an der Nutzung der vorbereiteten Umgebung zeigt, könnte dies mit Hilfe eines pädagnostischen Instrumentariums erfasst werden. Somit kann diese Information zur vertieften Förderung eines Kindes oder als Entscheidungskriterium für das Hinzuziehen psychologischer oder medizinischer Diagnostik genutzt werden. Daraus ergeben sich folgende Fragestellungen: 1)Wirksamkeit eines vertiefenden Fragebogens: Sind PädagogInnen mit Hilfe einer vertieften Pädagnostik in der Lage, mehr Entscheidungsgrundlage für folgende zwei Momente zu haben: a)Förderung im eigenen Umfeld b)Weiterleitung zur professionellen Differentialdiagnostik und Einleitung einer spezifischen Förderung (IZB, Physiotherapie, Logopädie, .) 2)Wahrnehmung zum Einsatz des vertiefenden Beobachtungsbogens aus der Sicht der beteiligten LehrerInnen, KindergartenpädagogInnen und Eltern sowie die Erfassung der Auswirkung. Sind PädagogInnen im Rahmen ihrer Alltagsaufgaben in der Lage, diese diagnostische Zusatzleistung zu gewährleisten?
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Schütky, Robert; HS-Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2026 – 2028
Beschreibung
Im Rahmen dieses forschungsbasierten Entwicklungsprojekts wird ein praxisnahes Buch zur Förderung mathematischer Grundkompetenzen von Lehrlingen aus der Perspektive von Ausbildner*innen entwickelt. Ausgangspunkt sind empirische Befunde, die zeigen, dass viele Lehrlinge Schwierigkeiten mit grundlegenden mathematischen Inhalten haben. Ziel ist es, Ausbildner*innen bei der gezielten Begleitung mathematischer Lernprozesse im betrieblichen Alltag zu unterstützen.

Das Projekt verbindet mathematikdidaktische Erkenntnisse mit Anforderungen der beruflichen Praxis. Während die Lehrlingsversion auf eigenständiges Lernen ausgerichtet ist, stellt der Ausbildner*innenband ein erweitertes Begleitwerk dar, das zeigt, wie Inhalte eingeführt, vertieft und gesichert werden können.

Das Buch basiert auf einem vierphasigen Lernmodell (Erarbeitung, Verinnerlichung, Automatisierung, Konkretisierung) und behandelt in acht praxisnahen Kapiteln zentrale Themen wie Grundrechenarten, Bruch- und Prozentrechnung, Größen, Einheiten und Geometrie.

Ein zentrales Merkmal ist die Ergänzung aller Aufgaben durch ausgearbeitete Lösungen, didaktische Kommentare und Praxistipps. Diese unterstützen Ausbildner*innen dabei, typische Fehler zu erkennen, Lernprozesse zu strukturieren und gezielt zu fördern. Ergänzend werden diagnostische Hinweise integriert.

Die Inhalte werden in Zusammenarbeit mit Ausbildner*innen entwickelt, erprobt und hinsichtlich ihrer Praxistauglichkeit überprüft. Ziel ist eine Verbindung von fachlicher Fundierung und praktischer Anwendung zur nachhaltigen Förderung mathematischer Grundkompetenzen in der beruflichen Ausbildung.

Beschreibung (engl.)
As part of this research-based development project, a practice-oriented book is being developed to support the promotion of fundamental mathematical competencies among apprentices from the perspective of instructors. The project is based on empirical findings indicating that many apprentices struggle with basic mathematical concepts. Its aim is to support instructors in guiding mathematical learning processes effectively in vocational contexts.

The project combines insights from mathematics education with the practical demands of vocational training. While the apprentice edition focuses on independent learning, the instructor edition serves as an extended companion resource, demonstrating how mathematical content can be introduced, deepened, and consolidated.

The book follows a four-phase learning model (development, consolidation, automation, and application) and covers key topics such as basic arithmetic, fractions and percentages, proportional reasoning, quantities and units, and geometry.

A key feature is the systematic inclusion of fully worked solutions, didactic commentaries, and practical teaching tips for all tasks. These support instructors in identifying typical errors, structuring learning processes, and providing targeted support. Diagnostic elements are also included.

All content is developed, tested, and refined in collaboration with instructors to ensure practical relevance. The project aims to bridge theory and practice and to contribute to the sustainable development of fundamental mathematical competencies in vocational education.

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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Schütky, Robert; Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2027
Beschreibung
Im Rahmen dieses forschungsbasierten Entwicklungsprojekts wird ein praxisnahes Buch zur Förderung der mathematischen Grundkompetenzen von Lehrlingen erstellt. Ausgangspunkt sind empirische Befunde, die zeigen, dass viele Lehrlinge beim Berufseinstieg erhebliche Schwierigkeiten mit grundlegenden mathematischen Fertigkeiten aufweisen. Diese Defizite betreffen insbesondere den sicheren Umgang mit Zahlen, Rechenoperationen, Bruch- und Prozentrechnungen sowie das Verständnis von Größen, Einheiten und geometrischen Konzepten.

Das Projekt verbindet Erkenntnisse der Mathematikdidaktik mit den Anforderungen der beruflichen Praxis. Ziel ist es, Ausbildner*innen ein Werkzeug an die Hand zu geben, um mathematische Lernprozesse im betrieblichen Alltag gezielt zu begleiten und individuelle Schwächen frühzeitig zu erkennen.

Das Buch orientiert sich an einem vierphasigen Lernmodell: Erarbeitung, Verinnerlichung, Automatisierung und Konkretisierung. In acht praxisnahen Kapiteln werden zentrale mathematische Inhalte handlungsorientiert aufbereitet. Dazu gehören Grundrechenarten, Bruch- und Prozentrechnung, Schlussrechnungen, der Umgang mit Größen und Einheiten sowie Geometrie und Schätzverfahren.

Alle Inhalte werden im Rahmen eines Forschungsprojekts mit Ausbildner*innen entwickelt, erprobt und auf Praxistauglichkeit überprüft. Das Buch bietet neben fachlichen Erklärungen auch didaktische Hinweise, diagnostische Instrumente und konkrete Übungsformate für die Arbeit mit Lehrlingen im Ausbildungsalltag.

Beschreibung (engl.)
As part of this research-based development project, a practical book is being created to support the development of basic mathematical competencies in apprentices. The starting point is empirical evidence showing that many apprentices face considerable difficulties with fundamental mathematical skills at the beginning of their vocational training. These deficits particularly concern the confident use of numbers, basic arithmetic operations, fractions and percentages, as well as the understanding of measurements, units, and geometric concepts.

The project combines insights from mathematics education research with the practical requirements of vocational training. The aim is to provide trainers with a tool to systematically support mathematical learning processes in everyday work situations and to identify individual learning difficulties at an early stage.

The book is structured around a four-phase learning model: construction, internalization, automatization, and concretization. In eight practical chapters, central mathematical topics are presented in a hands-on and activity-oriented way. These include basic arithmetic, fractions and percentages, rule-of-three problems, the use of measurements and units, as well as geometry and estimation strategies.

All contents are developed, tested, and evaluated for practical relevance in close cooperation with vocational trainers within the framework of the research project. In addition to subject-specific explanations, the book offers didactic guidance, diagnostic tools, and concrete practice materials for use in apprentice training.

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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Schütky, Robert; Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2029
Beschreibung
Das Projekt untersucht den Einfluss der Größenvorstellung auf die arithmetischen Fertigkeiten von Schüler*innen der Primarstufe. Neben einem gut entwickelten Zahlenverständnis sind auch Kompetenzen im Bereich der Längen-, Flächen- und Raumvorstellung entscheidend für mathematisches Denken und Handeln. Zahlreiche Studien belegen, dass räumliche Vorstellungen sowie das Schätzen und Vergleichen von Größen eng mit dem Aufbau von Rechenkompetenzen verknüpft sind. Der mentale Zahlenstrahl, das Ordnen und Vergleichen von Zahlen sowie das Verständnis von Rechenoperationen basieren auf räumlichen Konzepten. Das Projekt geht der Frage nach, inwieweit Stützpunktvorstellungen und Schätzstrategien im Umgang mit Längen, Flächen und Rauminhalten die Entwicklung arithmetischer Fertigkeiten beeinflussen. Untersucht wird dies bei Schüler*innen der ersten bis fünften Schulstufe. Zum Einsatz kommen Tests zur Größenvorstellung (GET) sowie standardisierte arithmetische Kompetenztests (ERT). Die Erhebung erfolgt in Form einer Querschnittsstudie. Durch Korrelations- und Regressionsanalysen wird geprüft, ob und in welchem Ausmaß die Größenvorstellung als Prädiktor für die Rechenleistung wirkt. Ziel des Projekts ist es, empirische Erkenntnisse über die Zusammenhänge zwischen räumlich-quantitativen Vorstellungen und arithmetischen Kompetenzen zu gewinnen und daraus Ansätze für die Weiterentwicklung von Lern- und Förderangeboten im Mathematikunterricht abzuleiten.
Beschreibung (engl.)
The project investigates the influence of size and measurement concepts on the arithmetic skills of primary school students. In addition to a well-developed understanding of numbers, competencies related to length, area, and volume are crucial for mathematical thinking and problem-solving. Numerous studies have shown that spatial concepts, as well as the ability to estimate and compare sizes, are closely linked to the development of arithmetic skills. The mental number line, the ordering and comparison of numbers, and the understanding of arithmetic operations are all based on spatial reasoning.

This project examines to what extent reference point knowledge and estimation strategies in the context of length, area, and volume affect the development of arithmetic competencies. The study involves students from grade 1 to grade 5. It uses tests of size and measurement concepts (GET) alongside standardized arithmetic tests (ERT). The data collection is carried out as a cross-sectional study. Correlation and regression analyses will be used to determine whether and to what extent size and measurement competencies predict arithmetic performance.

The goal of the project is to generate empirical insights into the relationship between spatial-quantitative concepts and arithmetic skills, and to derive approaches for the further development of teaching and support strategies in mathematics education.

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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Schütky, Robert; Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Das Forschungsprojekt widmet sich der Kompetenzentwicklung im Bereich Größen und Maße bei Grundschulkindern. Der Umgang mit Größen – wie Länge, Masse, Zeit, Geld und Raum – zählt zu den zentralen mathematischen Basiskompetenzen und verbindet abstrakte Mathematik mit lebenspraktischen Anwendungen. Internationale Vergleichsstudien belegen, dass Schüler*innen im deutschen Sprachraum in diesem Bereich seit Jahren erhebliche Defizite aufweisen. Gleichzeitig gibt es bisher nur wenige differenzierte Analysen zur Entwicklung dieser Kompetenzen im Grundschulalter.

Das Projekt setzt an dieser Forschungslücke an und untersucht, wie sich die Größenkompetenz vom ersten bis zum vierten Schuljahr entwickelt. Besonderes Augenmerk gilt sozialen Einflussfaktoren wie Geschlecht, Migrationshintergrund und sozioökonomischem Status. Theoretisch basiert die Studie auf Modellen der Größen- und Messkompetenz, die zentrale Teilbereiche wie das Schätzen, Ordnen, Vergleichen und Rechnen mit Größen unterscheiden.

Methodisch wird ein trendanalytisches Querschnittsdesign mit Propensity Score Matching gewählt, um vergleichbare Stichproben für unterschiedliche Zeitpunkte zu generieren und Verzerrungen durch unterschiedliche Zusammensetzungen der Gruppen zu vermeiden. Zum Einsatz kommt der standardisierte „Größen und Einheiten Test“ (GET), der die Kompetenzen in den Bereichen Länge, Zeit, Geld, Masse und Raum erfasst. Ergänzend werden sozioökonomische und sprachliche Kontextvariablen erhoben.

Beschreibung (engl.)
The research project focuses on the development of competencies in the domain of measurement and size among primary school children. Working with measures—such as length, mass, time, money, and space—constitutes a fundamental mathematical skill set that connects abstract mathematics with practical everyday applications. International comparative studies have consistently shown that students in German-speaking countries exhibit substantial deficits in this area. At the same time, there is a lack of differentiated analyses addressing the development of these competencies during primary education.

This project addresses this research gap by investigating how measurement and size competencies develop from first to fourth grade. Special attention is given to social factors such as gender, migration background, and socioeconomic status. The study is theoretically grounded in models of measurement and size competence, which distinguish between key subdomains such as estimating, ordering, comparing, and calculating with measures.

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