Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Kulcsar, Ruben; Mag. / Johannes Kepler Universität
Projektleitung intern
Rottensteiner, Erika; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kopp-Sixt, Silvia; MA BEd Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Johannes Kepler Universität
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
Ausgangspunkt ist die vielfache Klage von Lehramtsstudierenden, dass Ihre Ausbildung wenig praxisbedeutsam sei. Als Lösung dieses Problems schlagen Selbige in der Regel vor, einfach die Praxisanteile des Studiums zu erhöhen. Dort wo dies tatsächlich gemacht wird (z. B. Praxissemester in der deutschen Lehramtsausbildung) zeigt sich allerdings, dass die Klage häufig erhalten bleibt. Dies kann als erlebte kognitive Dissonanz interpretiert werden: die Erwartungen an die Ausbildung stimmen nicht mit dem tatsächlich Erlebten überein und diese wahrgenommene Diskrepanz mündet dann in dem naiven Ruf nach mehr „Praxisrelevanz“. Ausgehend davon widmet sich die österreichweite Studie den so genannten „Elementen der Lehrerbildungspraxis“. Damit sind methodische Settings im weitesten Sinn gemeint, die in der hochschulischen Lehre eingesetzt werden, z. B. Vermittlung von Techniken, Training, Reflexion etc. Es wurden im Vorfeld insgesamt sieben solcher Elemente als bedeutsam identifiziert, die aus den zwölf Figuren der Relationierung von Lehrerwissen und Lehrerkönnen (Neuweg, 2004) abgeleitet worden sind. Für diese sieben Elemente soll erfasst werden, welche subjektive Bedeutsamkeit ihnen zugesprochen wird. Zudem ist auch das subjektive Empfinden dieser Elemente von Interesse, sprich in welchem Ausmaß jemand diese Elemente in seinem Studium erlebt hat. Eine Diskrepanz liegt dann entsprechend dort vor, wo es eine Abweichung zwischen den Erwartungen an das Studium (= Bedeutsamkeitszuschreibungen) und dem Empfinden im Studium gibt.

In der ersten Hälfte des Jahres 2020 findet eine Vollerhebung mittels Online-Fragebogen unter den Studierenden der Lehramtsausbildungen für die Primarstufe (n=403), die Sekundarstufe Allgemeinbildung (n=1306) sowie die Sekundarstufe Berufsbildung (n=80) sowie Mentorinnen/Mentoren in Ausbildung (n=370) an der PH Steiermark statt. Diese reiht sich in ein in parallel laufende Erhebungen in denselben Zielgruppen in anderen österreichischen Bundesländern.

Im Anschluss daran ist die Auswertung der Daten mittels deskriptiver und explorativer Analyseverfahren geplant sowie eine Rückspielung der Ergebnisse in das Forschungsfeld im Zuge des Grazer Grundschulkongresses 2020 sowie des Kongresses der Internationalen Gesellschaft für schulpraktische Professionalisierung in Osnabrück 2021.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Matischek-Jauk, Marlies; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd. / 2200 Zentrum für Hochschuldidaktik und Personalentwicklung
Projektleitung intern
Matischek-Jauk, Marlies; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Amtmann, Elisabeth Andrea; Mag. Bakk. Prof. / 10300 Vizerektorin für Forschung und Hochschulentwicklung
Koschmieder, Corinna; Mag. Dr. Prof. / 2500 Zentrum für Forschungssupport
Stöckl, Claudia; Priv.-Doz. HS-Prof. Mag. Dr. / 2200 Zentrum für Hochschuldidaktik und Personalentwicklung
Externe Projektmitarbeiter/innen
Krammer, Georg; Priv.-Doz. Mag. Dr. / Johannes Kepler Universität Linz
Reicher, Hannelore; Ao. Prof. Mag. Dr. / Universität Graz
Kooperationspartner
Universität Graz
Laufzeit
2020 – 2026
Beschreibung
Das vorliegende Projekt untersucht den Verlauf, Determinanten und proximale Auswirkungen von Student Engagement im Kontext von Lehramtsstudien an Pädagogischen Hochschulen im Längsschnitt. Basierend auf dem Rahmenmodell von Kahu und Nelson (2018) wird unter “Student Engagement” ein multidimensionales Rahmenkonzept verstanden, das emotionale Komponenten (Interesse, Emotionen), kognitive Aspekte (selbstreguliertes Lernen, Tiefenlernen), und Verhaltenskomponenten (Partizipation, Zeit und Anstrengung sowie Interaktionen) einschließt. Indikatoren auf der personalen Ebene sind hohe Selbstwirksamkeit, positive Emotionen, das Gefühl der Zugehörigkeit und gutes Wohlbefinden.

Internationale Forschungen belegen, dass höheres Student Engagement positive Auswirkungen auf das Lernen, die akademische Leistung, auf das Wohlbefinden und die Zufriedenheit sowie einen positiven Einfluss auf das spätere Arbeitsleben nimmt (u.a. de Zordo, Hagenauer & Hascher, 2019; Hagenauer et al., 2018a). Strukturelle Merkmale der Hochschule, die dort Lehrenden und die Qualität der Lehre sind im Sinne eines „educational interface“ eng mit dem Konzept des Student Engagement verknüpft (Kahu, 2013; Kahu & Nelson, 2018). Im vorliegenden multimethodalen Forschungsprojekt, das als dreijährige Längsschnittstudie angelegt ist, wird die Schnittstelle von personalen Komponenten des Student Engagement mit psychosozialen Rahmenbedingungen an den Ausbildungsinstitutionen (Workload, Anforderungen, Lehre, Beziehungen zu den Lehrenden) und strukturellen Merkmalen der Ausbildungsinstitution (Curriculum, Zulassung zum Studium, Kultur, Werte, Richtlinien) erfasst. Die proximalen Auswirkungen auf der kognitiven Leistungsebene (Noten, Kompetenzen, Wissen, Lernverhalten) sowie der sozial-emotionalen Ebenen (Lernemotionen, Wohlbefinden, Zufriedenheit) werden in einem Längsschnittdesign über drei Jahre analysiert (Modul 1). Neben standardisierten Skalen werden auch andere Methoden wie Emotion Experience Sampling mittels digitaler App (Modul 2) sowie mittels qualitativer Methoden in Form von Gruppendiskussionen mit Lehrenden (Modul 3) eingesetzt. Aus den Ergebnissen sollen Schlussfolgerungen für die Förderung des Student Engagements sowie die verhaltens- und settingbezogene Gesundheitsförderung im weiteren Sinne gezogen werden. Zudem sollen Implikationen für die Qualitätsverbesserung der Lehre, die Professionalisierung der Hochschullehrenden und strukturelle Maßnahmen für die Organisationsentwicklung abgeleitet werden.

Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Graß, Karl-Heinz; HS-Prof. Mag. Dr. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Projektleitung intern
Graß, Karl-Heinz; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kelz, Jakob; Mag. PhD. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Longhino, Daniela; MEd Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Schütky, Robert; Prof. Mag. Dr. / Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Kooperationspartner
Praxisvolksschule der PH Steiermark
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Laufzeit
2020 – 2026
Beschreibung
Das Professionswissen von Lehrkräften der Mathematik ist seit einigen Jahren im Fokus mehrerer nationaler und internationaler Studien. Allen gemein ist, dass sie fachbezogenes Wissen als einen zentralen Aspekt professioneller Lehrerkompetenz beschreiben. Die hohe Relevanz des fachbezogenen Wissens der Lehrperson für die Mathematikleistungen der unterrichteten Schülerinnen und Schüler wurde in COACTIV auch empirisch belegt. Prediger betont, dass es an der Hochschule nicht nur um das Erlernen der später zu vermittelnden Stoffe gehen soll, sondern das Ziel der mathematischen Fachausbildung die „Mathematische Fundierung didaktischen Handelns“ einschließt. Dieser in einer Diskussion um die Gymnasiallehrerausbildung formulierte Anspruch lässt sich unserer Meinung nach direkt auf angehende Grundschullehrpersonen übertragen. Sie setzen sich zwar mit vermeintlich einfacherem Stoff auseinander, vermitteln aber in den ersten Schuljahren essenzielle mathematische Grundlagen, auf denen die gesamte weitere Schullaufbahn der Lernenden fußt. Dass angehende Grundschullehrpersonen, in Leistungstests signifikant schlechter abschneiden als angehende Lehrpersonen anderer Schulformen – auch in „grundschulrelevanten“ Inhaltsbereichen, zeigt auch empirisch, dass diese Art von Mathematik eben nicht „jeder kann“ und dass im Bereich der Grundschullehrerbildung noch einiges verbessert werden kann und sollte.
Neben fachspezifischem Wissen werden in der fachdidaktischen Forschung zunehmend auch nicht-kognitive Merkmale der Lernenden als bedeutungshaltige Voraussetzungen für Lernerfolg in Mathematik fokussiert. Unter nicht-kognitiven Merkmalen versteht man beispielsweise Interesse, Selbstkonzept, motivationale Orientierungen, Erwartungen und Werte sowie Einstellungen und Vorstellungen zum Lerngegenstand. Insbesondere für (angehende) Lehrerinnen und Lehrer ist eine positive Einstellung zum Fach, das sie später unterrichten werden von großer Bedeutung. „Weil Einstellungen in Lernprozessen erworben werden, in die die (sozialen) Umweltbedingungen wesentlich eingehen, kann man auch die These aufstellen, dass die Einstellungen der Lehrer, die Einstellungen der Schülerinnen und Schüler maßgeblich beeinflussen – zum einen in der direkten Kommunikation im Mathema-tikunterricht, zum anderen indirekt über die konkrete Ausgestaltung (Stoff- und Methodenauswahl, Beurtei-lungssystem) des Mathematikunterrichts“. Sehr treffend beschreibt diesen Zusammenhang auch Artmann in seinem Leserbrief „Zum Bild der Mathematik in der Öffentlichkeit“. Er konstatiert, „[…], dass das Bild der Mathematik für weiteste Kreise in der Schule geprägt wird. […] Die Mathematiklehrer sind ausschlaggebend für das Bild der Mathematik in der Öffentlichkeit.“
In Anbetracht dieser Überlegungen, wollen wir mit diesem Projekt, einerseits die Einflüsse nicht-kognitiver Merkmale auf das Lernverhalten angehender Grundschullehrerinnen und Grundschullehrer und auf die fachbezogene Leistung selbiger analysieren und andererseits die Entwicklung der nicht-kognitiven Merkmale, des Lernverhaltens sowie der fachbezogenen Leistung während des Bachelorstudiums des Lehramts Primarstufe untersuchen. Um durch das Projekt die Wirksamkeit von einstellungs- und interessensfördernden Maßnahmen zu analysieren, wird ein Tutorensystem als Hilfestellung in den Lehrbetrieb implementiert und auf seine Wirksamkeit hin untersucht.
Für die konkrete Umsetzung dieser Ziele werden zu insgesamt fünf Messzeitpunkten neben den mathematischen Leistungswerten (Arithmetik) nicht-kognitive Merkmale erhoben, die die Einstellungen der Studierenden zur Mathematik (beispielsweise zum mathematischen Weltbild, zum Interesse am Fach Mathematik, zum mathematischen Selbstkonzept) sowie auf genutzte Lernstrategien liefern. Durch ein Zweikohortendesign werden zudem die Wirkungen des Tutorensystems durch einen Vergleich der beiden Kohorten analysiert.
Beschreibung (engl.)
Projektmitarbeiter*innen gesamt:

Graß Karl-Heinz,

Kelz Jakob,

Longhino Daniela,

Imp Christina (bis SoSe 24),

Krammer Georg (bis SoSe 24),

Stöckl Claudia (bis SoSe 24),

Gruber Christoph (bis SoSe 24)

Jana Sitte (PVS, Kooperationspartnerin)

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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Raunegger, Arno; Dipl.-Ing. BEd Prof. / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Schultermandl, Elisabeth; Mag. BEd Prof. / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Projektleitung intern
Raunegger, Arno; Dipl.-Ing. BEd Prof.
Schultermandl, Elisabeth; Mag. BEd Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Krammer, Georg Christoph; HS-Prof. Mag. Dr. / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Rottensteiner, Erika; HS-Prof. ILn Mag. Dr. / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
Im Bachelorstudium Lehramt Sekundarstufe des Entwicklungsverbundes Süd Ost starten die Studierenden ihre Pädagogisch-Praktischen Studien mit der Absolvierung des Orientierungspraktikums. Dieses fachunabhängige Praktikum absolvieren sie an einer (Neuen) Mittelschule. Das Orientierungspraktikum stellt den Beginn eines wesentlichen Bestandteils des Lehramtsstudiums Sekundarstufe Allgemeinbildung der PädagogInnenbildung NEU dar, nämlich der pädagogisch-praktischen Studien.
Die Hauptziele des Orientierungspraktikums sind einerseits die Einleitung eines strukturierten Perspektivenwechsels von der Schülerinnen- bzw. Schülerrolle in die Lehrerinnen- bzw. Lehrerrolle und andererseits die Klärung der persönlichen Eignung für den Beruf einer Lehrperson, indem die getroffene Berufswahl noch einmal kritisch hinterfragt wird. Im Orientierungspraktikum hospitieren und reflektieren die Studierenden den Unterricht einer Ausbildungslehrperson und bekommen einen ersten Einblick in die Berufswelt einer Lehrperson.
In Forschungsprojekt „Hospitationen und Co-Teaching im Orientierungspraktikum – Zusammenhang mit FIT CHOICE und BIG FIVE?“ soll erkundet werden, ob sich Berufswahlmotive (FIT-CHOICE) und Persönlichkeitsdimensionen (BIG FIVE) von Studierenden in dem Semester verändern, in dem die Studierenden ihr Orientierungspraktikum absolvieren. Gibt es einen Unterschied hinsichtlich der Berufswahlmotive (FIT-CHOICE) und Persönlichkeitsdimensionen (BIG FIVE), wenn die Studierenden im Orientierungsprakti-kum auch Aspekte des Co-Teaching erleben? Welche Formen des Co-Teaching können in einem fachunabhängigen Orientierungspraktikum eingesetzt werden. Ändert sich das Nachdenken über die eigene Berufswahl, wenn das bisherige Orientierungspraktikum um Co-Teachingelemente erweitert wird?
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Fernandez, Karina; HS-Prof. Mag. Dr. Bakk. / 6700 Institut für Educational Governance
Pelzmann, Brigitte; ILn Mag. Prof. / 6700 Institut für Educational Governance
Projektleitung intern
Fernandez, Karina; HS-Prof. Mag. Dr. Bakk.
Pelzmann, Brigitte; ILn Mag. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Sturm, Hildegard; Mag. OStR Prof. / 1700 Institut für Schulentwicklung und Schulmanagement
Externe Projektmitarbeiter/innen
Mayr, Andrea Theresia; Prof. Mag. Dr. / Kirchliche Pädagogische Hochschule der Diözese Graz-Seckau
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2022
Beschreibung
Seit dem Schuljahr 2017/18 werden im Projekt „Grundkompetenzen absichern (GRUKO)“ bundesweit Pflichtschulen unterstützt, deren Schüler_innen bei den Bildungsstandardsüberprüfungen zu mindestens 20% die Bildungsstandards nicht erreicht haben und deren Schulergebnis unter ihrem jeweiligen Erwartungswert liegt. Ziel dabei ist es, den Anteil an Schüler_innen, die die Grundkompetenzen in den Domänen Deutsch, Mathematik und Englisch erreichen, zu steigern. Die Begleitung erfolgt mittels einer mehrjährigen individuell zugeschnittenen Begleitung der Einzelschulen durch multiprofessionelle Teams bestehend aus Schulentwicklungsberater_innen, Schulpsycholog_innen und Fachdidaktiker_innen. Damit handelt es sich um Schulentwicklungsbegleitung in besonders herausfordernden Kontexten, was aus unserer Sicht eine intensive begleitende Evaluation nötig macht. Zentraler Fokus der hier beantragten Begleitstudie ist, die Gelingensbedingungen für die Kooperation zwischen den Schulen und der durchführenden multiprofessionellen Teams zu identifizieren. Zu diesem Zweck werden sowohl die Mitglieder der multiprofessionellen Teams (Schulentwicklungsberater_innen und Schulpsycholog_innen) als auch Akteur_innen der teilnehmenden Schulen mittels qualitativer Methoden befragt. Unter anderem wird thematisiert, wie der Prozess der Aufnahme der Kooperation und der Ursachenanalyse erlebt wurde. Auch soll beleuchtet werden, wie der gesamte Prozess von den verschiedenen Akteursgruppen (Schulleitungen, Lehrpersonen, Schulentwicklungsberater_innen, Schulpsycholog_innen) erlebt wurde. Ebenfalls soll Augenmerk auf die Entwicklung, die sich innerhalb des multiprofessionellen Teams ergeben hat, gelegt werden.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Jarz, Thorsten; HS-Prof. Mag. / 6300 Institut für Sekundarstufe Berufsbildung
Projektleitung intern
Zeiner, Harald; Dipl.-Ing. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Pflug, Bettina; Mag. / 6300 Institut für Sekundarstufe Berufsbildung
Steiner, Maria; MMag. / 6300 Institut für Sekundarstufe Berufsbildung
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
HLW Schrödinger
Laufzeit
2020 – 2022
Beschreibung
Im schulischen Kontext müssen Lehrerinnen und Lehrer immer mehr an Erziehungsarbeit leisten. Dabei stellt sich die Frage, ob es Anreizsysteme gibt, durch deren Anwendung das Verhalten der Schülerinnen und Schüler nachhaltig beeinflusst werden kann.

Im Forschungsprojekt werden Anreizsysteme untersucht und auf ihre Anwendbarkeit im schulischen Kontext überprüft. Daraus soll eine App entwickelt werden, die auf Blockchain Technologie basiert. Die Anwendung des entwickelten Systems wird in der HLW Schrödinger getestet.

Die Ergebnisse dieser Testung sowie die der Beforschung der Testanwendung durch Befragung und Interviews sollen Aufschluss darüber geben, ob durch Anreizsysteme und die entsprechende schülernahe Anwendung dieser in Form einer App nachhaltige Verhaltensveränderungen herbeigeführt oder zumindest beeinflusst werden können.

Daraus lassen sich möglicherweise Empfehlungen für die Anwendung von Anreizsystemen zur Steigerung der Motivation und der Nachhaltigkeit von Verhaltensänderungen im Bildungssystem ableiten.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Gruber, Christoph; MA Mag. Dr. Dr. Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Projektleitung intern
Gruber, Christoph; HS-Prof. MA Mag. Dr. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Ranz, Josef; HS-Prof. Mag. Dipl.-Ing. / 6200 Institut für Sekundarstufe Allgemeinbildung
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
Das gegenständliche Forschungsprojekt mit dem Titel LEEZ-MA – Lernstandsentwicklung, Erfahrungen und Zukunftsaspekte zum Bachelorstudium Mathematik Lehramt am Standort Graz (Verbund Südost) ist eine Initiative – anknüpfend an das Forschungsprojekt LEMMA (2015-2018) – um an der Pädagogischen Hochschule Steiermark zusätzliche wichtige Aspekte zum Verlauf des neuen Lehramtsstudiums Mathematik am Standort Graz zu erheben. Beim ersten Forschungsprojekt LEMMA (österreichweit) bezogen sich die Testungen auf die mathematischen Grundkompetenzen am Beginn des Studiums, möglichst zeitnah zur Reifeprüfung sowie eine Befragung zu personalen Dispositionen im Zusammenhang mit dem eigenen Mathematikunterricht.

Die Befragungen bezogen sich dabei auf spezifische personale Dimensionen zum Mathematikunterricht wie Motivation, Selbsteinschätzung, Einstellung zur Mathematik u.a. Die bisherigen jährlichen Testungen und Befragungen wurden bereits in einem Zwischenbericht veröffentlicht. Die Ergebnisse lassen erkennen, (1) dass sich ein sinnstiftender, die Lernenden aktiv einbeziehender Mathematikunterricht sowie eine hohe Wertschätzung der Lehrperson sich signifikant positiv auf den Lernstand zu Studienbeginn auswirken und (2) ,dass die abgefragten Grundkompetenzen in einem sehr mittelmäßigen Ausmaß bei den Studienanfängerinnen und Studienanfängern vorhanden sind.

An diese Studien schließt nun eine zweistufige Erhebung, nur mehr am Standort Graz, durchgeführt von der Pädagogischen Hochschule Steiermark, an. Dabei stehen zwei Aspekte im Fokus:

(1) Kompetenzentwicklung im Laufe der ersten 4 Studiensemester
(2) Wahrnehmungen, Akzeptanz, Kritik und Empfehlungen aus Sicht der Studierenden am Ende des Bachelorstudiums Lehramt Mathematik

Diese Erhebungen werden über die ersten 4 Studienjahrgänge durchgeführt. Die Daten aus dem ersten Studienjahrgang („Lehramt-Neu“) liegen als Rohdaten bereits vor.
Die quantitativen Daten (am Ende des vierten Semesters) liegen für 3 Studienjahrgänge bereits vor. In den nächsten Studienjahren 2019/20 bis 2021/22 sollen die restliche quantitative Erhebung sowie die drei qualitativen Erhebungen für die weiteren 3 ausständigen Jahrgänge durchgeführt werden.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Holzinger, Andrea; SOL Mag.phil. Dr.phil.
Projektleitung intern
Holzinger, Andrea; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
da Rocha, Karin; Mag.phil. Dr.phil.
Völkl, Andrea; BEd
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Bezirksschulrat Bruck an der Mur
Bezirksschulrat Leoben
Landesschulrat für Steiermark
Laufzeit
2012 – 2015
Beschreibung
Der Berufseinstieg von Lehrpersonen gewinnt vor dem Hintergrund demografischer Entwicklungen an großer Bedeutung. Ergebnisse internationaler Studien zum begleiteten Berufseinstieg für Lehrer/innen definieren die Berufseinstiegsphase als entscheidende Zeit in der beruflichen Sozialisation und in der Kompetenzentwicklung von Lehrpersonen (Terhart, 2000; Hericks, 2006). Der Berufseinstieg lässt sich als eine Phase beschreiben, in der neue Aufgaben erfüllt, sowie Erfahrungen und Erkenntnisse in verschiedenen Bereichen und Rollen erschlossen werden müssen (Keller-Schneider, 2010). Gleichzeitig bilden sich Berufseinstellungen und Routinen heraus, die prägend für die weitere berufliche Entwicklung sind und darüber hinaus bedeutungsvoll für die Entwicklung von Schule und Unterricht sind. Im Unterschied zum Berufseinstieg anderer Professionen (Ärzte/Ärztinnen, Juristen/Juristinnen, AHS-Lehrer/innen etc.) ist für Lehrer/innen im Pflichtschulbereich das schrittweise Erschließen von Berufsfeldbereichen und der damit verbunden Kompetenzen nicht möglich. Berufseinsteiger/innen müssen vom ersten Tag ihres Dienstantrittes an die volle Verantwortung für die ihnen anvertraute Aufgabe übernehmen. Die Aufgabenbereiche umfassen nicht nur den Unterricht und das Unterrichten an sich, sondern auch die sozialen Interaktionen im Klassensetting, den einzelnen Schüler/innen sowie deren Eltern, weiters die Schul- und Institutionskultur, die Rollenfindung und das Selbstmanagement (Hericks 2006).
Es bedarf beim Berufseinstieg begleitender Maßnahmen auf mehreren Ebenen: Fortbildungsprogramm für Berufseinsteiger/innen, spezifische Fortbildungsangebote für Berufseinsteiger/innen zur Förderung einer Mentoring-Kultur am Schulstandort, Förderung des kollegialen Mentoring-Systems, Nutzen von Online-Tutoring – Möglichkeiten zur zielführenden Vernetzung mit Peers; Arbeit und Erstellung eines persönlichen Entwicklungsportfolios mit Dokumentation der Erkenntnisse für die Praxis. Das mit dialogischem Feedback konzipierte Portfolio ist außerdem Impulsgeber für Reflexionsgespräche über individuelle Lernprozesse (Sammlung von Dokumenten, Materialien, Lern- und Arbeitsergebnissen mit Kommentaren, „(…) die es ermöglichen, die für die Professionalisierung relevanten kognitiven Prozesse zu thematisieren.“ (Behrens 2001, S.10) Das zentrale Projektziel lautet demnach: Identifikation von förderlichen Faktoren für die erfolgreiche Realisierung einer begleiteten Induktionsphase hinsichtlich der Umsetzung der PädagogInnenbildung NEU.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Thomas, Almut; MMag. / Pädagogische Hochschule Kärnten
Projektleitung intern
Pflanzl, Barbara Margarete; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Völkl, Andrea; BEd
Externe Projektmitarbeiter/innen
Thomas, Almut; MMag. / Pädagogische Hochschule Kärnten
Kooperationspartner
Fachhochschule Kärnten
Pädagogische Hochschule Kärnten
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Laufzeit
2012 – 2014
Beschreibung
Gerechtes Verhalten von Lehrer/innen wird von Schüler/innen und Forscher/innen gleichermaßen als eines der wichtigsten Merkmale eines guten Lehrers/einer guten Lehrerin genannt. In fast allen Gesellschaften werden bestimmte soziale Gruppen diskriminiert und soziale Ungerechtigkeiten gegenüber diesen Gruppen als ‚naturgegeben‘ legitimiert (Pratto, Sidanius, Stallworth & Malle, 1994). Die Diskrimination bestimmter sozialer Gruppen kommt der Gesellschaft in vielerlei Hinsicht teuer. Mehrfach nachgewiesen wurde der Effekt des ‚stereotype threats‘, d.h. dass Personen, die an eine mit Vorurteilen behaftete Gruppenzugehörigkeit erinnert werden, ihre Leistung den Erwartungen des sozialen Stereotyps anpassen (z.B. schneiden Frauen bei Mathematiktests schlechter ab, wenn sie vorher ihr Geschlecht angeben müssen). Vorurteilbehaftetes Verhalten trägt zu gravierenden sozialen Ungerechtigkeiten bei. Beispielsweise zeigen Personen mit hoher sozialer Dominanzorientierung und hohem Authoritarismus eine hohe Bereitschaft unethische Entscheidungen zu treffen (Song Hing, Bobcel, Zanna & McBride, 2007).
Der professionelle Umgang mit Diversität bildet aufgrund seiner zentralen Bedeutung einen Schwerpunkt in der Ausbildung von Lehrer/innen und ist im Leitbild der österreichischen Pädagogischen Hochschulen fest verankert. In der Forschung unumstritten ist die Bedeutung von Einstellungen und Werthaltungen für die Ausübung des Lehrberufs. Weniger klar ist hingegen, wie und in welchem Ausmaß als wünschenswert erachtete Einstellungen und Werthaltungen gefördert werden können. Einen theoretischen Ansatz bietet die ‚social justice orientation‘ im Sinne von Cochran-Smith (2008), welcher die Herstellung sozialer Gerechtigkeit als primäres Ziel definiert. Schulen werden in diesem Ansatz als Orte der Förderung sozialer Gerechtigkeit sowie des pluralistischen Engagements der Schüler/innen gesehen. In der Ausbildung der Lehrer/innen wird auf die Veränderung von Einstellungen und Werten gelegt (Grant & Gibson, 2011). Die Veränderbarkeit von Einstellungen und Werthaltungen während der Ausbildung wird in einschlägiger Literatur unterschiedlich eingeschätzt. Die Effektivität von Lehrer/innenausbildung hinsichtlich egalitärer Einstellungen und kompetentem Umgang mit Diversität ist ein noch zum Teil wenig erforschtes Gebiet. Für Forscher/innen der Lehrer/innenausbildung (Grant & Gibson, 2011) steht die Frage nach der Veränderbarkeit von Einstellungen und Werthaltungen durch Bildungsprozesse im Zentrum der Forschung von Diversität und Lehrer/innenausbildung.
In der vorliegenden Studie sollen Persönlichkeitsmerkmale und berufliche Interessen in einen Zusammenhang mit aktuellen Werthaltungen und Einstellungen sowie deren Veränderbarkeit und Stabilität gebracht werden. Mit einer breiten empirischen Datenbasis sollen Belege hinsichtlich der Wirksamkeit von Lehrer/innenbildung gesammelt werden. Insbesondere soll erforscht werden, inwieweit das Setting der Lehrer/innenausbildung dazu geeignet ist, egalitäre Einstellungen und Werthaltungen zu fördern und inwieweit Merkmale der Persönlichkeit sowie berufsbezogene Interessen einen Einfluss auf die Veränderbarkeit von Werthaltungen und Einstellungen haben.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Andrea, Fraundorfer; Mag. Dr. / Bundesministerium für Bildung und Frauen
Projektleitung intern
Messner, Elgrid; Hofrätin Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Bauer, Christa; Mag.
Gastager, Angela; Mag. Dr.phil.
Nebel, Anna; BEd
Völkl, Andrea; BEd
Weberhofer, Nikolaus; BEd
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kendlbacher, Bettina; B.A. / Universität Graz – Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Kärnten
Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Universität Innsbruck
Universität Klagenfurt, Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung
Universität Wien, Institut für Bildungswissenschaft
Laufzeit
2009 – 2012
Beschreibung
Das OECD-Projekt ILE – Innovative Learning Environments nahm das Lehren und Lernen in innovativen Bildungsinstitutionen in den Blick. Es umfasste einen analytischen Strang, in dem gegenwärtige Forschungsergebnisse zu Lehren, Lernen und Lernumgebungen erfasst und analysiert wurden. Die zweite Komponente war ein empirischer Strang, der Beispiele innovativer Lernumgebungen in Schulen empirisch erfasste und nach vorweg formulierten Kriterien beleuchtete. In einem Policy-Strang erfolgte die Ableitung policy-relevanter Schlussfolgerungen. Ziele des Projekts waren die Identifikation von innovativen Lernarrangements, um förderliche bzw. hinderliche Bedingungen an ausgewählten Schulen aufzufinden. Desweiteren wurden auf Basis der erfassten Ergebnisse nach allgemeineren Transferoptionen für Schulentwicklung in Hinblick auf die Gestaltung von Lernsettings gesucht.
Das Gesamtprojekt wurde in einer bundesweiten Kooperation durchgeführt, wobei Länderteams jeweils zwei Schulen untersuchten, die sich als innovative Schulen an einem Wettbewerb des BMUKK beteiligt und diesen gewonnen hatten. Das steirische Forschungsteam untersuchte eine Hauptschule in der Umgebung von Graz und eine Volksschule in Wien. Anhand eines qualitativen und methodisch multiperspektivischen Forschungsdesigns wurden an den zwei Schulen innovative Lernarrangements mit den vier unterschiedlichen Messmethoden der Videographie, systematischen Beobachtung, des Einzel- und Gruppeninterviews und des Stimulated Recalls dokumentiert. Ebenso wurden der aktuelle Stand der Unterrichtspraxis, auch in bezug auf die allgemeine Schulkultur gespiegelt und Entwicklungspotentiale aufgezeigt. Bei den methodisch vergleichend validierten Ergebnissen zeigt sich an beiden Schulen, dass ein innovatives Lernarrangement erstens durch eine heterogene Beziehungs- und Kommunkationskultur geprägt ist und zweitens didaktische Figuren einen bedeutenden Stellenwert im Unterrichtsgeschehen inne haben. Die Forschungsergebnisse und Fallstudien und sind im Buch Innovative Learning Environments nachzulesen und wurden bei der gemeinsam veranstalteten ILE Dissemination Conference im November 2011 an der Universität Innsbruck präsentiert.
Beschreibung (engl.)
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Bericht