Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Holzinger, Andrea; Mag.phil. Dr.phil.
Projektleitung intern
Holzinger, Andrea; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Ebner, Manuela; MA.
Kernbichler, Gerda; MA.
Kopp-Sixt, Silvia Maria; MA.
Much, Peter;
Pongratz, Hanns Jörg; Mag. Dipl.-Ing.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Bauer-Ebner, Ingrid;
Kooperationspartner
Landesschulrat für Steiermark
Sonderpädagogisches Zentrum Graz-Umgebung
Laufzeit
2008 – 2011
Beschreibung
Qualität, Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung zählen seit mehreren Jahren zu Kernbegriffen im österreichischen Schulwesen. Auch im Bereich der schulischen Integration von Kindern und Jugendlichen mit speziellen Erziehungs- und Bildungsbedürfnissen darf die Auseinandersetzung mit Qualität und deren Entwicklung und Sicherung nicht fehlen.
Ziel dieses Forschungsprojektes war es in Kooperation mit den Schulen im Schulbezirk Graz–Umgebung Nord,
a) die eigene schulische Praxis in Bezug auf Qualitätskriterien der Struktur- und Handlungsebene zu reflektieren,
b) die schuleigenen Qualitätsprofile durch bewusste Auseinandersetzung mit Qualitätskriterien auf Struktur- und Handlungsebene und durch das gezielte Angebot von Fortbildungsmaßnahmen im Bereich der Organisations-, Unterrichts- und Personalentwicklung zu verbessern
und c) die im Zuge des Forschungsprojektes entwickelten und durchgeführten Fortbildungsangeboten hinsichtlich ihrer Wirkung für die Qualitätsentwicklung von integrativen/
inklusiven Schulen zu evaluieren. Darüber hinaus wurde als weiteres Projektergebnis d) ein Leitfaden entwickelt, der für Schulen eine Hilfe darstellt, die Qualität ihrer schulischen Integration zu evaluieren und aus den Ergebnissen konkrete Maßnahmen für die standortspezifische Schulentwicklung ableiten zu können.

Wesentliche Forschungsfragen waren: Welche Kriterien wirken sich förderlich auf die Qualität der schulischen Integration von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung aus? Welche Qualitätskriterien werden in welchem Ausmaß auf Struktur- und Handlungsebene an den einzelnen Schulstandorten erfüllt? Führt ein auf die spezifischen Bedürfnisse der Teilnehmer/innen abgestimmtes Fortbildungsprogramm zu einer Qualitätsentwicklung im Bereich der schulischen Integration?
Die Datengewinnung erfolgte durch einen quantitativ-qualitativen Mix aus Fragebogenerhebung, Interviews und Gruppendiskussionen.

Als Ergebnis zeigte sich, dass vor allem die Zusammenarbeit in kleinen Lehrerteams sowie die kooperative Planung, Durchführung und Reflexion von Unterricht als förderliche Faktoren für die Qualität in der Integration eingeschätzt werden. Das Bewusstsein für qualitätsfördernde Maßnahmen ist grundsätzlich stark vorhanden, die Umsetzung im eigenen Unterricht erscheint aber nicht immer möglich. Die Qualität der Integration wird im Bereich der Volksschule mit höheren Werten bestätigt als in anderen Schularten. Die Möglichkeit, bei schulartenübergreifenden Fortbildungsveranstaltungen Veränderungen auf systemischer Ebene am eigenen Standort herbeizuführen wird im Vergleich zum persönlichen Erkenntnisgewinn eher gering eingestuft.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Lieb, Gerhard; Mag. Dr. / Universität Graz – Institut für Geographie und Raumforschung
Projektleitung intern
Pietsch, Maria-Elisabeth; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Krobath, Michael; Mag.
Pirker, Dieter; Mag.
Kooperationspartner
Hauptschule
Laufzeit
2007 – 2012
Beschreibung
Die wissenschaftliche Herausforderung des gegenständlichen Projektes erwächst einerseits aus den Unzulänglichkeiten bisher verfügbarer Informationen und andererseits aus dem fachdidaktischen Problem, diese Informationen (besonders die großen Datenmengen) für Schülerinnen und Schüler aufzubereiten. Damit sollen wichtige Arbeitsgrundlagen für handlungsorientierte Unterrichtseinheiten generiert werden. Durch das Arbeiten mit aktuellen Daten und Informationen wird den Schülerinnen und Schülern ein Zugang zu vielen umwelt-, gesellschafts- und wirtschaftsrelevanten Themen ermöglicht, verknüpft mit der Hoffnung, dass ihr zukünftiges Verhalten durch die dabei erworbenen Kompetenzen geprägt wird. Im Forschungsprojekt wird fachdidaktisch aufbereitetes Unterrichtsmaterial für die Grundstufe II, Sekundarstufe I und II erarbeitet.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Dorner-Pau, Magdalena; MA Dr. Bakk. Prof.
Projektleitung intern
Dorner-Pau, Magdalena; MA Dr. Bakk. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2025
Beschreibung
Im Rahmen des Ad-Hoc-Projektes wird eine Intervention zur Umsetzung eines sprach(en)sensiblen MINT-Projektes im Elementarbereich konzipiert; dabei stehen insbesondere deskriptive Sprachhandlungskompetenzen (mündliches Beschreiben von Bildern und Vorgängen als Grundlage bildungssprachlicher Förderung), das Lesen von Bilderbüchern und die Auseinandersetzung mit fachlichen Inhalten (ein chemisches Experiment) im Fokus. Dies erfolgt mit dem Ziel, Lesen und Sprache im Kontext fachlicher Inhalte in elementaren Bildungseinrichtungen zu unterstützen. In einem weiteren Schritt ist die Umsetzung der Intervention in einer elementaren Bildungseinrichtung geplant, bei der sprachliche Daten seitens der Kinder elizitiert werden. Die sprachlichen Performanzen werden in weiterer Folge auf qualitativer Ebene untersucht und sollen u.a. als Analysegrundlage für einen Workshop beim „Chemielehrerkongress des VCÖ“ 2025 in Graz dienen, welcher sich an Elementar- und Primarstufenpädagog*innen richtet.

Als fachtheoretische Basis für das hier skizzierte Projekt dient folgende Literatur:
Amberg, I., Holub, B., Tahmasian, N., & Wiedner, M. (Hrsg.). (2022). Handlungsfeld Mehrsprachigkeit in der Elementar- und Primarstufe. wbv.
Chilla, S., & Niebuhr-Siebert, S. (2017). Mehrsprachigkeit in der KiTa: Grundlagen – Konzepte – Bildung (1. Auflage). Verlag W. Kohlhammer.
Schmidt, M. (2018). Kinder in der Kita mehrsprachig fördern: Mit 15 Abbildungen und 3 Tabellen: mit Online-Zusatzmaterial. Ernst Reinhardt Verlag.
Bildungsdirektion für Wien (Hrsg.). (2019). Handbuch zur reflektierten Praxis im Umgang mit Mehrsprachigkeit in Kindergärten und Schulen.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Boeckmann, Klaus-Börge; HS-Prof. Mag. Dr. Univ.-Doz.
Projektleitung intern
Boeckmann, Klaus-Börge; HS-Prof. Mag. Dr. Univ.-Doz.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Dorner-Pau, Magdalena; MA Dr. Bakk. Prof. / 6600 Institut für Diversität und Internationales
Fast-Hertlein, Lisa Katharina; Mag. / 6600 Institut für Diversität und Internationales
Gilly, Dagmar; Mag. Mag.phil. Prof. / 5100 Interkulturalität, Migration und Mehrsprachigkeit
Schrammel, Barbara; HS-Prof. Mag. Dr. / 6600 Institut für Diversität und Internationales
Externe Projektmitarbeiter/innen
Ulrich, Verena;
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2026
Beschreibung
Das Projekt fokussiert primär auf Berufsbildende Mittlere und Höhere Schulen (BMHS) und in zweiter Linie auf die Berufsschule (BS) in Österreich. Schüler*innen, die mit anderen Sprach als Deutsch aufwachsen, in der Sprache der Statistik Austria „Schüler*innen mit anderen Umgangssprachen“, sind wie in allen Bereichen des Bildungswesens auch in berufsbildenden Schulen
ein wesentlicher Faktor: Über ein Viertel der Schüler*innen (25,6 %) an den BMS gibt (auch) andere Umgangssprachen als Deutsch an. An den BHS lautet der entsprechende Wert 19,7%, an den BS 11,6% – hier ist diese Gruppe also am wenigsten vertreten (Statistik Austria, 2024, S. 25). Alternativen zum Besuch einer berufsbildenden Schule in der 9. Schulstufe sind die AHS-Oberstufe (21,3 %) und die PTS (38,9 %). Zudem lässt sich festhalten, dass lebensweltlich mehrsprachige Schüler*innen in der 9. Schulstufe zu 41,4 % berufsbildende Schulformen (BMHS) und zu 58% allgemeinbildende Schulformen (AHS, PTS) wählen (Statistik Austria, 2024, Tab. 2.1_12b). Während sowohl aus der AHS-Unterstufe als auch der aus der Mittelschule (MS) je etwa ein Drittel der Schüler*innen in der 9. Schulstufe in die BHS wechseln, speist sich der Zustrom zur BMS in deutlich höherem Ausmaß aus der MS (17%) als aus der AHS-Unterstufe (2%) Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung [BMBWF], 2021, S. 256 und 259). Die Zahlen in den ersten Klassen der BMS liegen zudem höher, da viele Schüler*innen den Besuch der BMS nach der 9. Schulstufe abbrechen. Die Quote für den Abbruch nach der 9. Schulstufe liegt über alle Schularten gerechnet bei Schüler*innen mit anderen Umgangssprachen mehr als doppelt so hoch wie bei Schüler*innen mit deutscher Umgangssprache (13,6% vs. 5,1%) (BMBWF, 2021, S. 292). Es ist also davon auszugehen, dass je nach Jahrgangsstufe und Region die Anteile lebensweltlich mehrsprachiger Schüler*innen gerade in der BMS wesentlich
höher liegen als die Durchschnittswerte aller Jahrgangsstufen und Regionen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Boeckmann, Klaus-Börge; HS-Prof. Mag. Dr. Univ.-Doz.
Projektleitung intern
Boeckmann, Klaus-Börge; HS-Prof. Mag. Dr. Univ.-Doz.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Dorner-Pau, Magdalena; MA Dr. Bakk. Prof. / 6600 Institut für Diversität und Internationales
Lanzmaier-Ugri, Katharina; MA BEd Prof. / 6600 Institut für Diversität und Internationales
Schrammel, Barbara; HS-Prof. Mag. Dr. / 6600 Institut für Diversität und Internationales
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Universität Wien
Laufzeit
2024 – 2025
Beschreibung
Dieses Vorprojekt soll dazu dienen, ein im Oktober 2025 startendes PHSt-Fonds-Projekt vorzubereiten, indem bereits spezifischeVorarbeiten stattfinden, die der Recherche des Stands der Forschung und der Entwicklung eines adäquaten Forschungsdesigns dienen. Das Hauptprojekt soll sich mit der Frage auseinandersetzen, wie es um die individuelle Mehrsprachigkeit (Plurilingualismus) von Lehrpersonen an Schulen in der Steiermark bzw. ihre Einstellungen dazu steht. Dabei soll zwar auch bildungsbedingte Mehrsprachigkeit berücksichtigt werden, also beispielsweise in der Schule erworbene Englisch- und Französischkenntnisse deutschsprachig aufgewachsener Lehrpersonen, besonders soll aber auf die so genannte „lebensweltliche“ Mehrsprachigkeit fokussiert werden, bei der im Alltag einer Person abwechselnd mehrere Sprachen gesprochen werden, z.B. weil in der Familie gewohnheitsmäßig eine andere Sprache als Deutsch verwendet wird. Denn diese lebensweltliche Mehrsprachigkeit ist es, die für so viele Schüler*innen alltägliche Normalität ist: 27% aller Schüler*innen in Österreich haben im Schuljahr 2022/23 eine andere Sprache als Deutsch als erstgenannte Alltagssprache, über 30% an Volks- und Mittelschulen (Statistik Austria, 2024a, Tab. 5). Das sind die Zahlen für Gesamtösterreich, örtlich liegen die Zahlen weit höherbei 49,8% im Durchschnitt aller Grazer Volksschulen (Statistik Austria, 2024b, Tab. 2.1_8). Weiters verdeutlicht die Statistik (Statistik Austria, 2024a, Tab. 8), dass die Top 3 der angegebenen Sprachen Türkisch, Serbisch und Arabisch sind und es insgesamt neun Sprachen gibt, die an österreichischen Schulen von über 10.000 Schüler*innen gesprochen werden (neben den genannten sind das in absteigender Zahl der Nennungen Rumänisch, Bosnisch, Albanisch, Kroatisch, Ukrainisch und Ungarisch) – über die Mehrsprachigkeit der Schüler*innen wissen wir also einiges.

Demgegenüber ist davon auszugehen, dass eine große Mehrheit von Lehrkräften (nur oder primär) die Mehrheitssprache Deutsch spricht – genaue Zahlen sind im Unterschied zu den Schüler*innen nicht verfügbar. Es gibt nicht wenige Schulen, an denen (fast) alle Schüler*innen neben der Mehrheits- auch Minderheitensprachen sprechen und trotzdem noch immer wenige Lehrkräfte eine Minderheitensprache beherrschen. Wenn fast alle Schüler*innen zwar in verschiedenster Weise mehrsprachig sind, für die Lehrkräfte aber immer noch »Wenigersprachigkeit« (Tajmel, 2019) als Qualifikation genügt, klaffen die sprachlichen Erfahrungswelten beider Gruppen so weit auseinander, dass die Rede von der »Parallelgesellschaft im Lehrerzimmer« (Terkessidis, 2016) durchaus naheliegt. Ein Anhaltspunkt ist eine Zahl, die im Rahmen des Forschungsprojekts »Sprachliche Bildung im Kontext von Migration und Mehrsprachigkeit in der Aus- und Weiterbildung« (Boeckmann et al., 2024) an der PH Steiermark erhoben wurde: Hier haben von 143 Lehramtsstudierenden der Primarstufe im Studienjahr 2019/20 weniger als sieben Prozent angegeben, dass sie auch eine andere Sprache sprechen oder mehrsprachig sind. Im zu entwickelnden Hauptprojekt soll zumindest für die Steiermark ein repräsentatives Bild der Mehrsprachigkeit von Lehrpersonen der Primarstufen im aktiven Schuldienst erhoben werden. Die zweite große Forschungsfrage soll sich den Einstellungen und subjektiven Theorien von Lehrpersonen zu Mehrsprachigkeit widmen, da in der Forschung zunehmend deutlich wird, wie bedeutsam diese für das tatsächliche Handeln der Lehrenden sind.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Vincze, Beatrix; Dr. habil. / Eötvös Loránd Universität
Projektleitung intern
Stöckl, Claudia; Priv.-Doz. HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Trattner, Agnes; Mag. Dr. Prof. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Externe Projektmitarbeiter/innen
Hopfner, Johanna; Univ.-Prof. Dr. / Universität Graz
Kooperationspartner
Universität Graz
Laufzeit
2025 – 2025
Beschreibung
Gegenwärtige gesellschaftliche krisenhafte Zuspitzungen wie z.B. die Klimakrise, radikale soziale Bewegungen, Krieg und Gewalt fordern Schule und Unterricht heraus. Sie bedingen einen Ruf nach Alternativen im Denken und Handeln, die quer zur Dichotomie von Fortschritt vs. Rückschritt oder virtuell vs. materiell und Vernunft vs. Emotion liegen (Latour, 2018, S. 52). Latour bezeichnet diese alternative Ausrichtung als das „Terrestrische“, d.h. die Gebundenheit an den Planeten Erde, die Verbindung aller an die Erde gebundenen Wesen als Ursprung für Fortschritt und Weiterentwicklufng. Nicht nur verschiedene soziale Bewegungen sind gegenwärtig auf der Suche nach solchen alternativen Handlungsformen – von Veganismus und Achtsamkeit über Fridays for Future, die Un-Schooling-Bewegung bis hin zu gemeinschaftlichen Wohnformen oder Thematisierungen in der Kunst uvm. Auch und besonders die Schulen sind aufgefordert, ihren Beitrag zur Bewältigung der Klimakrise zu leisten und Demokratie zu stärken, die gerade in Krisenzeiten durch autoritative Tendenzen gefährdet ist. Die gegenwärtigen Bewegungen und Strategien zur Krisenbewältigung haben auf den ersten Blick Ähnlichkeiten mit Ideen bzw. Utopien im Rahmen von Lebensreform und Reformpädagogik und ihren Verwirklichungen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts (Vincze, Kempf & Németh, 2020; Németh & Hopfner, 2008; Németh, Stöckl & Vincze, 2017; Buchholz, 2001; Skiera, Németh & Mikonya, 2006; Koerrenz, 2014).

Im Rahmen des geplanten Projektes sollen alternative Lebensentwürfe und Lösungsstrategien sowie deren Wechselwirkungen und historischen Wurzeln näher erforscht werden. Ziel des Projekts ist es, auf Basis eines differenzierten Verständnisses der produktiven wie auch der problematischen Aspekte gegenwärtiger Reformbewegungen Impulse für die schulische Auseinandersetzung mit möglichen Auswegen au den aktuellen Krisen zu erhalten bzw. Möglichkeiten der Krisenbewältigung zu entwickeln.

Das Projekt baut auf vorangegangene Forschungen zu Lebensreform und Reformpädagogik auf. Bisherige thematische Schwerpunkte wie z.B. Selbstreform/Körperreform, Soziale Reformen/Kommunen und Soziale Bewegungen wie die Frauen-, Jugend- und Kunstbewegung werden unter dem Gesichtspunkt ihrer schulischen und pädagogischen Implikationen und Auswirkungen insbesondere auf Kindheit und Jugend, Schule, Lehrer*innenbildung, Professionalisiserung etc. wieder aufgegriffen und inhaltich sowie zeitlich erweitert.

Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Dammerer, Johannes; IL HS-Prof. Mag. Dr., BEd, / Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Frey, Anne; VRin Prof.in Dr. in / Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Huber, Matthias; HS-Prof. Mag. Dr. / Pädagogische Hochschule Kärnten
Luttenberger, Silke; HS-Prof. ILn Mag. Dr. BEd / 601660 Pädagogische Hochschule Steiermark
Malkoc, Smirna; Dr. BSc. MSc Prof. / 601660 Pädagogische Hochschule Steiermark
Oyrer, Susanne; Prof.in Mag.a Dr.in, BEd / Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Pichler, Silvia; Prof.in, BEd MEd / Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Schneider, Klaus; Prof. Mag. Dr. / Pädagogische Hochschule Tirol
Projektleitung intern
Luttenberger, Silke; HS-Prof. ILn Mag. Dr. BEd
Malkoc, Smirna; HS-Prof. Dr. BSc. MSc
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Dammerer, Johannes; IL HS-Prof. Mag. Dr. , BEd / Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Forstner-Ebhart, Angela; HS-Prof.in Dr.in, MEd / Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik Wien
Frey, Anne; VR HS-Prof.in Dr.in / Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Gabriele, Beer; Prof. in Mag.a Dr.in / KPH Wien/Krems
Glaeser, Pia; DI, BEd BEd MEd / Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Huber, Matthias; HS-Prof. Mag. Dr. / Pädagogische Hochschule Kärnten
Jerabek, Christine; Prof. in, BEd MA / Pädagogische Hochschule Kärnten
Kemethofer, David; Prof. Mag. Dr. / Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Oyrer, Susanne; Prof. in Mag.a Dr.in, BEd / Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Pichler, Silvia; Prof.in, BEd MEd / Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Potzmader, Sylvia; Dr.in / KPH Wien/Krems
Rauschenberger, Petra; Prof.in Mag.a, BEd / Pädagogische Hochschule Wien
Schneider, Klaus; Prof. Mag. Klaus Schneider, PhD / Pädagogische Hochschule Tirol
Stipsits, Elisabeth; Prof. in Dr.in, PhD BEd MEd MA / Pädagogische Hochschule Burgenland
Kooperationspartner
Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik Wien
KPH Wien/Krems
Pädagogische Hochschule Burgenland
Pädagogische Hochschule Kärnten
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Pädagogische Hochschule Tirol
Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Pädagogische Hochschule Wien
Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz, Institut für Forschung und Entwicklung
Laufzeit
2024 – 2028
Beschreibung
Der Berufseinstieg gilt im Allgemeinen als eine zentrale Stellgröße im Kontext der Bildungsbiografie von Lehrpersonen. In dieser Phase werden Lehrer*innen mit vielfältigen Berufsaufgaben, neuen Lebensumständen und bisher unbekannten Verantwortungsbereichen konfrontiert. Dabei nehmen die in der Berufseingangsphase gemachten Erfahrungen wesentlichen
Einfluss auf die Vorstellung von Unterrichtsqualität und prägen die Entwicklung des eigenen, professionellen Selbstverständnisses als Lehrperson nachhaltig. Allerdings ist es nach wie vor unklar, unter welchen Bedingungen der Berufseinstieg gelingt und zur Zufriedenheit führt bzw. welche Rahmenbedingungen und Voraussetzungen es tatsächlich braucht, um den Einstieg in den Lehrer*innenberuf als Chance und als positiv konnotierte, konstitutive Erfahrung für den weiteren Lebensweg als Lehrer*in wahrzunehmen. Dies liegt mitunter auch an den wechselnden gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie den allgemeinen gesellschaftlichen Transformationsprozessen der letzten Jahre. So hat sich nicht nur die Ausbildung von Lehrpersonen, die entsprechenden Curricula in Primar- und Sekundarstufe sowie das eigentliche Berufseinstiegsmodell in Österreich immer wieder verändert (und wird sich im Laufe der nächsten Jahre weiterverändern), sondern auch die Anforderungen an den Beruf Lehrer*in sind durch aktuelle, gesellschaftliche Veränderungen (wie bspw. die fortschreitende Digitalisierung und die Verfügbarkeit von
Wissen, die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Diversitäts- und Heterogenitätsdimensionen, etc.) komplexer und vielfältiger geworden. Dementsprechend widmet sich das hier vorgestellte Forschungsprojekt der Frage, welche Voraussetzungen, Rahmenbedingungen und Anforderungen einen gelingenden Einstieg in den Beruf als Lehrperson in Österreich begünstigen und welche Implikationen sich daraus für die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Lehrpersonen sowie für die Gestaltung eines gelingenden Berufseinstiegs in Österreich ergeben.

Das hier vorgestellte Forschungsprojekt will einen Beitrag zum aktuellen Diskurs zu Themen der empirischen Bildungsforschung, um den Berufseinstieg und deren Professionalisierung leisten. Die österreichweit angelegte Evaluationsstudie durchgeführt von Expert*innen aller Pädagogischen Hochschulen überprüft die kontextuellen und individuellen Faktoren auf den tatsächlichen Stellenwert für das Lehramt im Allgemeinen und für den Berufseinstieg im Speziellen. Konkret beschäftigt sich das Projekt mit der Frage, welche Voraussetzungen, Rahmenbedingungen und Anforderungen begünstigen einen gelingenden Einstieg in den Beruf als Lehrperson in Österreich und welche Implikationen ergeben sich daraus für die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Lehrpersonen sowie für die Gestaltung eines gelingenden Berufseinstiegs in Österreich.

Das Forschungsprojekt ist als Längsschnittuntersuchung mit qualitativen und quantitativen Forschungszugängen sowie mehreren Messzeitpunkten für die Jahre 2023 bis 2028 konzipiert. Das Sampling erfasst Berufseinsteiger*innen, Mentor*innen und Schulleitungen. Um dem leitenden Erkenntnisinteresse der vorliegenden Studie gerecht zu werden, wurde für die empirische Untersuchung ein multi-methodischer Forschungszugang gewählt, in dem unterschiedliche Datenquellen entlang qualitativer und quantitativer Forschungszugänge analysiert werden. Im Mittelpunkt des Forschungsprojekts steht dabei eine quantitative Online-Fragebogenstudie mit mehreren Messzeitpunkten über mehrere Jahre respektive Kohorten. Ergänzt wird diese durch qualitative Teilstudien, die sich ausgewählten Problemstellungen im Kontext des Berufseinstiegs widmen und somit einen sequenziell explanativen Anspruch erheben.

Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Boxhofer, Emmerich; Dr / Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Mayr, Johannes; Dr.
Nausner, Ernst; Dr / Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Pflanzl, Barbara; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd.
Projektleitung intern
Krammer, Georg; Priv.-Doz. HS-Prof. Mag. Dr.
Pflanzl, Barbara Margarete; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Koschmieder, Corinna; Mag. Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Andreitz, Irina; Dr. / Alpen-Adria-Universität
Beer, Gabriele; Dr / KPH Wien/Krems
Boxhofer, Emmerich; Dr / Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Brauckmann-Sajkiewicz, Stefan; Dr. / Alpen-Adria-Universität
Glück, Judith; Dr. / Alpen-Adria-Universität
Haider, Sabine; Mag. MSc / Pädagogische Hochschule Burgenland
Hanfstingl, Barbara; Dr. / Alpen-Adria-Universität
Hecht, Petra; Dr / Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Heißenberger, Petra; Dr / Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Krammer, Georg; Priv.-Doz. HS-Prof. Mag. Dr. / Johannes Kepler Universität Linz
Mayr, Johannes; Dr. / Alpen-Adria-Universität
Müller, Florian; Dr. / Alpen-Adria-Universität
Plattner, Irmgard; VR Dr. / Pädagogische Hochschule Tirol
Poterpin, Elke; Dr. / Pädagogische Hochschule Wien
Reibnegger, Harald; Dr. / Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Seethaler, Elisabeth; Dr / Pädagogische Hochschule Salzburg
Straßegger-Einfalt, Renate; Dr / Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Thomas, Almut; Dr. / Pädagogische Hochschule Kärnten
Vögele, Josef; Dr. / KPH Edith Stein
Zwicker, Thomas; Dr / Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Kooperationspartner
Alpen-Adria-Universität
KPH Graz
KPH Wien/Krems
Pädagogische Hochschule
Pädagogische Hochschule Burgenland
Pädagogische Hochschule Kärnten
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Pädagogische Hochschule Salzburg
Pädagogische Hochschule Tirol
Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Pädagogische Hochschule Wien
Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Laufzeit
2017 – 2026
Beschreibung
Das Projekt Teachers‘ Education, Development and Career in Austria (TEDCA) kombiniert vier Längsschnittstudien, die teilweise bereits seit mehr als drei Jahrzehnte laufen. Ziel ist die Er-forschung der Berufsbiografie von Lehrkräften – von der Studienwahl über die Ausbildungszeit bis zur Phase der Berufstätigkeit, einschließlich eventueller Karriereschritte inner- und außer-halb des Bildungssystems. Es sollen vertiefte Einsichten auch in bisher wenig beachtete As-pekte der Lehrer*innenlaufbahn gewonnen werden und dadurch – neben wissenschaftlichen Erkenntnissen – auch empirische Grundlagen für die Entwicklung von Materialien für die Lauf-bahnberatung und die Lehrer*innenbildung geschaffen werden. Die jüngste, alle Teilprojekte umfassende Erhebung startete 2018 und erfasste Daten von rund 900 Absolvent*innen aller
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österreichischen Pädagogischen Akademien bzw. Hochschulen aus den Jahren 1988 bis 2017 zu Themenbereichen wie Persönlichkeit, Kompetenzen, Befinden, Lernen im Beruf und Karri-erewege. Mayr, J., Boxhofer, E., Krammer, G., Pflanzl, B. & Nausner, E. (2022). TEDCA – Teachers‘ Education, Development and Career in Austria. Genese, Design und exemplarische Ergeb-nisse einer Studie zur Berufsbiografie von Lehrkräften. In G. Schauer, L. Jesacher-Rößler, D. Kemethofer, J. Reitinger & Ch. Weber (Hrsg.), Einstiege, Umstiege, Aufstiege. Professionali-sierungsforschung in der Lehrer*innenbildung (S. 37-53). Waxmann. Siehe auch Projekthomepage: https://ius.aau.at/de/forschung-entwicklung/projekte/tedca/
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Hoheneder, Nina; BSc. MSc PhD. Prof.
Projektleitung intern
Hoheneder-Arrer, Nina; HS-Prof. BEd BSc. MSc PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Gollner, Veronika; BEd MSc / 6200 Institut für Sekundarstufe Allgemeinbildung
Oberauner-Wappis, Lisa Maria; Dr. Bakk. MSc Prof. / 6200 Institut für Sekundarstufe Allgemeinbildung
Externe Projektmitarbeiter/innen
Angele, Claudia; Assoz. Prof.in Dr.in paed. habil. / Universität Wien
Kooperationspartner
Universität Wien
Laufzeit
2024 – 2027
Beschreibung
Mit dem Studienfach „Ernährung, Gesundheit und Konsum“ aus dem Lehramtsstudium Sekundarstufe Allgemeinbildung an der PHSt wurde bereits vor einigen Jahren ein sehr wesentlicher Meilenstein in der Weiterentwicklung eines durchwegs traditionell
behafteten Unterrichtsfaches „Ernährung und Haushalt“ (EH) gelegt. Die ernährungsbezogene Ausbildung von EHLehrpersonen
wurde mit Einführung des Studiums um die beiden sehr wichtigen Lehr- und Lernbereiche Gesundheit und Konsum erweitert, wobei sich das Studienfach zu einer weitreichenden, zukunfts- und nachhaltigkeitsrelevanten, lebensweltbezogenen und fachwissenschaftlich stark vertieften Ausbildungsform von Lehrpersonen etabliert hat. Die Umstellung der Ausbildung brachte jedoch auch mit sich, dass selbst Jahre nach der Einführung des Studiums Diskrepanzen auf verschiedenen Ebenen zwischen Studium und schulischer Praxis entstanden sind. Diese zeigen sich insbesondere in Form von unterschiedlichen Zugängen zu Unterrichtspraxis, Lehr- und Lerninhalten, Methoden und dem Einsatz von Fachwissen.
Hier steht eine traditionelle, auf den Aufbau von Kompetenzen zur Nahrungszubereitung ausgelegte EH-Praxis einer modernen, zeitgerechten Praxis gegenüber, welche den Aufbau ernährungs-, gesundheits-, nachhaltigkeits- und konsumrelevanter Kompetenzen in den Mittelpunkt rückt.
Das Forschungsprojekt „Transform EH“ beschäftigt sich mit dem Übergang von der genannten konservativen EH-Praxis zu einem zeitgemäßen Unterricht, welcher insbesondere den Ansprüchen des neuen Lehrplans für die Mittelschule entspricht und dabei den Charakter eines überdurchschnittlich lebensweltnahen und handlungs- sowie kompetenzorientierten Unterrichts beibehalten kann. In diesem Transformationsprozess steht insbesondere ein gelingender Theorie-Praxistransfer zwischen Studium und schulischer Praxis im Fokus, welcher auf Basis von Ergebnissen aus einem qualitativen Forschungszugang erarbeitet werden soll.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Luschin-Ebengreuth, Nora; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Luschin-Ebengreuth, Nora; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Fritz, Sabine; MA BEd Prof.
Tschiesner, Reinhard; HS-Prof. Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Universität Klagenfurt, Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung
Laufzeit
2017 – 2021
Beschreibung
Der 3-semestrige Hochschullehrgang „ÖKOLOG – Umweltpädagogik und Lebensqualität für die Zukunft“ (18 ECTS) wird an der Pädagogischen Hochschule Steiermark seit 2013 angeboten. Die Inhalte und Ziele des Hochschullehrgangs dienen der Kompetenzentwicklung von Lehrpersonen in nahezu allen Bereichen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung, jedoch hat eine systematische Evaluierung des Kompetenzzuwachses der Teilnehmenden bisher nicht stattgefunden. Ziel der Weiterbildungsmaßnahme ist außerdem Bildung für nachhaltige Entwicklung durch Handlungen systematisch und nachhaltig in den Lernort einzubringen und so in den Schulalltag zu integrieren. Im vorliegenden Projekt soll die Kompetenzentwicklung der Lehrgangsstudierenden durch eine multimethodische Mehrebenenevaluation erhoben werden. Es wird erwartet, dass Teilnehmende nach Besuch des Hochschullehrgangs höhere Ausprägungen auf der Skala zur Erfassung der Handlungskompetenz/Performanz aufweisen als vorher. Zudem sollen durch qualitative Erhebungen Einflüsse auf Prozesse der Handlungsgenese sowie Ressourcen oder Barrieren, welche Performanz im Schulalltag beeinflussen, identifiziert werden. Die Teilnehmer/innen betreiben Praxisforschung, erheben Daten, holen erstes Feedback ein und reflektieren gemeinsam mit dem Forschungsteam ihre Erkenntnisse. Auch nach Ende des 3-semestrigen Lehrgangs werden die Teilnehmer/innen weiter begleitet, u.a. insofern als qualitative Daten durch Interviews und Beobachtungen erhoben werden. Zur Untersuchung der langfristigen Wirkungen des Lehrgangs werden auch die Dokumentationen der Handlungen durch die Teilnehmer/innen weiter geführt.
Insgesamt ermöglicht diese Längsschnittstudie einen Vergleich der Entwicklung von Dispositionen und Performanz durch die Weiterbildungsmaßnahme ÖKOLOG. Durch qualitative Interviews werden die Ergebnisse weiter vertieft und Faktoren der Handlungsgenese im Schulalltag identifiziert. Die Begleitforschung des Lehrgangs ÖKOLOG liefert wichtige Erkenntnisse, welche die nachhaltige Wirksamkeit der Weiterbildungsmaßnahme abbilden. Am Ende des Projekts soll nicht nur eine Programmbewertung erfolgen, sondern darüber hinaus anhand explorierter inhaltlicher Fragen Empfehlungen zur Weiterentwicklung des Lehrgangs ÖKOLOG gegeben werden.
Beschreibung (engl.)
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