Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Hammer, Michael Marc; Mag. Dr. BA. Prof. / 6200 Institut für Sekundarstufe Allgemeinbildung
Projektleitung intern
Hammer, Michael Marc; Mag. Dr. BA. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2021
Beschreibung
Der im Jahr 1938 nach der Machtergreifung durch NS-Deutschland vertriebenen jüdischen Gemeinde wurden bereits einige Forschungsprojekte und Publikationen gewidmet. Hinsichtlich der örtlichen Gedenkkultur weist der Raum jedoch im Vergleich zu anderen in der Nähe befindlichen Schauplätzen (z.B. Rechnitz) keine rezenten Ereignisse auf; so erinnert lediglich eine Gedenktafel am Rathaus sowie ein künstlich angelegter jüdischer Friedhof an die einst lebhafte jüdische Gemeinde vor Ort.
Ein auf das Thema zugeschnittenes Projekt, das den Opfern des Nationalsozialismus gedenkt, insbesondere auch den Jüdinnen und Juden, wurde vom deutschen Künstler Gunter Demnig ins Leben gerufen. Die unter dem Begriff „Stolpersteine“ bekannten Messingwürfel, auf denen Lebensdaten und Informationen verfolgter Opfer eingraviert und die an einem für die betreffende Person bedeutsamen Ort (z.B. Wohn- oder Arbeitsort) verlegt werden, gelten mittlerweile als das größte dezentrale Mahnmal der Welt. Sie befinden sich vorwiegend im urbanen Raum in Ländern, in denen die Verfolgung von Menschen durch das nationalsozialistische Regime stattgefunden hat.
Das Projekt besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen: Im ersten Teil wird im Rahmen einer historischen Grundlagenforschung mit Hilfe von Quellen, ZeitzeugInneninterviews sowie rezenter Forschungsliteratur eine Auswahl an Biographien erhoben und beforscht. Insgesamt können damit zehn Personen ausgewählt und Biographien erstellt werden.
Der zweite Teil des Projekts wird in Kooperation mit einer lokalen Schule realisiert: Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen sowie Wissenschafterinnen und Wissenschafter arbeiten an einer niederschwelligen Vermittlungsmöglichkeit in Form einer Publikation, die sowohl analog als auch digital zur Verfügung gestellt werden soll. Dieser werden neben fachwissenschaftlichen Aspekten vor allem fachdidaktische Überlegungen zugrundegelegt: Schülerinnen sollen im Rahmen eines quellengestützten und sprachaufmerksamen Unterrichtssettings selbst am wissenschaftlichen Prozess teilhaben.
Als Nachfolgeprojekt ist die Erstellung von Lehr- Lernmaterialien sowohl für die Unter- als auch für die Oberstufe geplant, die das Thema Stolpersteine (im regionalen) Kontext behandeln; nicht zuletzt auch, um eine nachhaltige Form der gelebten Gedenk- und Erinnerungskultur sicherzustellen und die Stolpersteine in Güssing als außerschulischen Lernort zu festigen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Krajnc, Elmar; DI (FH)
Niederl, Franz; Dr.
Projektleitung intern
Baumgartner, Walter; BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Dorfinger, Johannes; Mag. Prof.
Teufel, Martin; MA BEd Ing. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
FH JOANNEUM Kapfenberg
Laufzeit
2014 – 2015
Beschreibung
Das Projekt NASCA bringt Schülerinnen und Schülern von der Volksschule bis zur Oberstufe auf spielerische Weise das spannende Thema der Navigation näher. Dabei geht es um das Zurechtfinden in einem topografischen Raum, um einen gewünschten Ort zu erreichen. Die damit einhergehenden und zugrunde liegenden Technologien wie beispielsweise Navigationsgeräte und Tracking-Applikationen für mobile Geräte sowie die naturwissenschaftlichen Grundlagen und theoretischen Zusammenhänge werden methodisch-didaktisch und der jeweiligen Altersstufe adäquat erarbeitet. Ausgehend von der Positionsbestimmung auf einem Schachbrett oder beim Schiffe versenken wird das Koordinatensystem erkundet. Die Problematik der Abbildung eines Koordinatensystems auf einer kugelähnlichen Form wird in den höheren Schulstufen behandelt. Ebenso ist eine Aufarbeitung der technischen Abläufe bei der Positionsbestimmung durch Satellitensysteme geplant. Dabei wird der eigene Körper zum Gestaltungselement, das durch koordinierte Bewegung großformatige Grafiken unter Einbindung von GPS-Technologie in die Landschaft zeichnet. Das Ergebnis wird visuell über eine Karte gelegt und soll ein Bild bzw. eine Figur darstellen. Im Rahmen von Workshops werden die unterschiedlichen Aspekte von Navigation, Positionsbestimmung und Geo-Informationssystemen altersstufengerecht und fächerübergreifend behandelt und umgesetzt. Für das Aufzeichnen der zurückgelegten Bewegungen wird an der Fachhochschule eine eigene Applikation entwickelt, die auf quelloffenes Kartenmaterial und auf Google Maps zurückgreift. Alle entstandenen Bewegungsmuster werden auf einer Webseite zur Verfügung gestellt. Zufällig entstandene Bewegungsmuster werden durch vorgeplante Routen abgelöst, um gewollte Muster entstehen zu lassen.
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Hammer, Michael Marc; Mag. Dr. BA. Prof. / 6200 Institut für Sekundarstufe Allgemeinbildung
Projektleitung intern
Hammer, Michael Marc; Mag. Dr. BA. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2021
Beschreibung
Das Forschungs- und Ausstellungsprojekt „Gruß aus Güssing“ geht auf eine Initiative seitens der Stadtgemeinde Güssing sowie politischer Verantwortlicher des Landes Burgenland zurück und setzt sich zum Ziel, ein lokales Vermittlungsangebot von Regional- und Landesgeschichte anlässlich der Feierlichkeiten zum hundertjährigen Bestehen des Burgenlandes zu schaffen. Dieses Vermittlungsangebot soll in Form einer kooperativen Sonderausstellung realisiert und nachhaltig in den lokalen musealen Kontext implementiert werden.
Das Ausstellungsprojekt ist insofern kooperativ konzipiert, als seine Realisierung in Zusammenarbeit zwischen Wissenschafterinnen und Wissenschaftern (Geschichtsdidaktik, -wissenschaft), Lehrpersonen bzw. ihren Schülerinnen und Schülern sowie – dem citizen-science-Ansatz entsprechend – Geschichtsinteressierten erfolgt. So werden Ausstellungsinhalte und -exponate gemeinsam erarbeitet.
Dafür sind eine nachhaltige Etablierung der Ausstellung an einem noch auszuwählenden Ort sowie ein Ausstellungsband geplant, der einerseits die Ausstellungsinhalte dauerhaft sichert und andererseits zusätzliche Möglichkeiten der Geschichtsvermittlung eröffnet, die aus logistischen Gründen in einer Ausstellung ausgespart werden müssten.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Brandau, Johannes; Univ. Doz. Dr. / KPH Graz
Projektleitung intern
Holzinger, Andrea; Mag. Dr.
Rottensteiner, Erika; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kopp-Sixt, Silvia; MA BEd Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Leimstättner, Brigitte; Dr.
Kooperationspartner
KPH Graz
Laufzeit
2014 – 2017
Beschreibung
Prozesse, die zwischen Mentorinnen/Mentoren und Mentees ablaufen, sind kaum durch empirische Studien erforscht. In diesem Kooperationsprojekt zwischen der KPH Graz, der PHSt und der PHB wird folgenden Fragen nachgegangen: Inwiefern lassen sich Dimensionen und verschiedene Stile des Mentorings identifizieren? Wie wirken sich diese Stile auf den Lerneffekt von Mentoringprozessen und die Zufriedenheit von Mentees aus?

Ausgehend von der theoretischen Grundlegung nach Fischer (2008), die fünf verschiedene Stile des Mentorings postuliert, das sind Letting go, Active listening, Advising, Prescribing und Cooperating, als auch dem Mentoring Style Inventory der Southeast Ohio Teacher Development Collaborative (2013), das vier Dimensionen umfasst, das sind Directiveness, Collaborativeness, Convergence, Openess, ist es Ziel des Forschungsvorhabens, ein Inventar in deutscher Sprache zu entwickeln, das als standardisiertes evidenzbasiertes diagnostisches Hilfsmittel objektivierte Feedbackmöglichkeiten für die handelnden Personen in Mentoringprozessen bietet. Das Inventar sollte das Potential haben, wesentliche Dimensionen des Mentorings zu identifizieren und eine Diagnose des Ausprägungsgrades einzelner Stile zu ermöglichen. Es wird dadurch zu kritischer Selbstreflexion angeleitet und so zu einem differenzierten reflexiven Dialog zwischen Mentorinnen bzw. Mentoren und Mentees angeregt.

Das Forschungsdesign ist quantitativ angelegt (multivariate quantitative Analysen mit dem Schwerpunkt auf Faktoren- und Clusteranalyse), wird aber durch die Beantwortung offener Fragen durch qualitative Auswertungen ergänzt. Die Stichprobe setzt sich aus Praxislehrer/innen, Mentorinnen bzw. Mentoren aller drei Pädagogischer Hochschulen, KPH Graz – PHSt – PHB, sowie Studierenden derselben zusammen.

Die Ergebnisse sind vor dem Hintergrund der PädagogInnenbildung NEU als besonders aktuell und relevant anzusehen, da Mentorinnen und Mentoren in Ausbildung und Induktion eine zukunftsweisende Schlüsselrolle einnehmen werden. In ihrer Funktion und in ihrem Aufgabenspektrum sind entscheidende Entwicklungspotenziale für Schule und Unterricht sowie Personal und Bildungsorganisation verankert. Das entwickelte Instrumentarium und die Erkenntnisse dieses Forschungsprojekts können darüber hinaus für weitere Forschungszwecke im Bereich des Mentorings Verwendung finden.

Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Dorfinger, Johannes; Mag. Dr. Prof. / 6800 Institut für digitale Medienbildung
Projektleitung intern
Dorfinger, Johannes; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2021
Beschreibung
Im Rahmen der abrupten flächendeckenden Umstellung auf virtuelle Lehre durch den ersten COVID-19-bedingten Lockdown Anfang März 2020, mussten auch in der Lehre an Pädagogischen Hochschulen große Herausforderungen gemeistert werden. Die vorliegende Erhebung der Pädagogischen Hochschule Steiermark zeigt, dass dabei besonders der außergewöhnlich hohe Zeitaufwand und die deutlich reduzierten sozialen Interaktionsmöglichkeiten eine Belastung für die Hochschullehrenden darstellte. Zur dauerhaften Qualitätssicherung künftiger virtueller Lehrveranstaltungen sind daher Maßnahmen aus den Erkenntnissen dieser Erhebung zu empfehlen. Das grundsätzliche Bekenntnis der meisten Hochschullehrpersonen an Pädagogischen Hochschulen zur Präsenzlehre wird durch die Erkenntnisse dieser Untersuchung unterstrichen, wobei der bedachte ergänzende Einsatz virtueller Lehre weitere Vorteile für die Studierenden der Aus-, Weiter- und besonders der Fortbildung bieten kann.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Reicher, Hannelore; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Matischek-Jauk, Marlies; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Jauk, Marlies;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Peer, Andrea; Mag. / Universität Graz – Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft
Seidl, Angelika; Mag.
Spanner, Daniela; Mag.
Kooperationspartner
Karl-Franzens-Universität Graz, Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft, Abteilung für Integrationspädagogik und Heilpädagogische Psychologie
Laufzeit
2008 – 2011
Beschreibung
Mit Blickrichtung auf die schulischen Kernprozesse Lernen und Lehren fokussierte das Forschungsprojekt die Verschränkung des Gesundheitsförderungs-Diskurses im schulischen Setting mit dem Diskurs um Bildungsqualität. Es wurden drei Themenbereiche bearbeitet: 1. Psychosoziale Gesundheit: Wie sieht die subjektiv erlebte psychosoziale Gesundheit/Wohlbefinden seitens Lehrer/innen bzw. Schüler/innen aus? 2. Lernkultur: Wie wird Schule als Lernumwelt bzw. als Arbeitsort wahrgenommen? 3. Problembereiche: Wo wird Veränderungsbedarf gesehen? In einem Mixed-Methodology-Design wurde ein Lehrer/innen-Survey (n=326), ein Schüler/innen-Survey (n=1127) und eine Längsschnittstudie über ein Jahr mit einer Fotobefragung (n=20) und einer steiermarkweiten Online-Befragung von Klassen- und Schulsprecher/inne/n der Sekundarstufe II (n=108) zum Thema Partizipation sowie elf Interviews und Expert/inn/en-Interviews durchgeführt.

Die Ergebnisse beinhalten Vorschläge zur Veränderung von Rahmenbedingungen, zu Arbeitsbedingungen und personalen Ressourcen. Es wurde aufgezeigt, dass die Passung zwischen schulischen Lernumgebungen und entwicklungsspezifischen Bedürfnissen von Schüler/innen im Laufe der Zeit weniger gut zu gelingen scheint, denn im Schnitt war eine negativere Tendenz in Bezug auf Lernfreude und schulbezogenes Kohärenzerleben sichtbar. Es kommt zu einem Absturz der „lern.gesundheit“ in der Pubertät: Freude am Schulbesuch und Zufriedenheit sinken innerhalb eines Jahres deutlich; die Wahrnehmung von Lernumwelten wird vonseiten der Schüler/innen kritischer. Die Online-Befragung der Klassen- und Schulsprecher/innen der Sekundarstufe II zeigt, dass in der Schule deutlich eingeschränkte Partizipationsmöglichkeiten wahrgenommen werden. Zusammenfassend konnten Impulse in Form von folgenden Handlungsfeldern gegeben werden: Personale Kompetenzen und Ressourcen stärken und Schüler/innen einbeziehen. Lernen und Lehren in den Brennpunkt einer gesunden Schule rücken. Strukturen aufbrechen und Räume zum Lernen, Bewegen und Entspannen bieten. Innere und äußere Vernetzung von Unterstützungssystemen fördern.

Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Krammer, Georg Christoph; HS-Prof. Mag. Dr. / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Projektleitung intern
Krammer, Georg; Priv.-Doz. HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Matischek-Jauk, Marlies; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd. / 2200 Zentrum für Hochschuldidaktik und Personalentwicklung
Pflanzl, Barbara; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2021
Beschreibung
Die verordnete Umstellung aufgrund von COVID-19/SARS-CoV-2 im Sommersemester 2019/20 der gesamten Hochschullehre auf Online-Lehre bot die einzigartige Möglichkeit die Online-Lehre in der Lehramtsausbildung zu beforschen. Ziel der vorliegenden Studie war es, Empfehlungen für Online-Lehre im Lehramt abgeben zu können. Deshalb haben wir förderlich/hinderlich erlebte Aspekte der Online-Lehre identifiziert (Studie 1) und deren Zusammenhang mit dem positiven/negativen Erleben durch Studierende und deren Lern- und Leistungsmotivation analysiert (Studie 2). In Studie 1 (n=75) wurden qualitativ Aspekte der Online-Lehre erhoben, die Lehramtsstudierende als förderlich bzw. hinderlich für den subjektiven Lernerfolg erlebt haben (offene Daten & Materialien: https://osf.io/7knhj/). Die Studie wurde vor der Datenerhebung unter https://osf.io/438p6/ präregistriert. Wir haben 39 Aspekte mittels qualitativer Inhaltsanalyse identifiziert. In Studie 2 (n=855) wurden diese Aspekte für positive & motivierende bzw. negative & demotivierende Lehrveranstaltungen erhoben und mit der situativen Lern- und Leistungsmotivation (SELLMO) der Lehramtsstudierenden in Bezug gesetzt (offene Daten & Materialien: https://osf.io/87v5y/). Die Studie wurde vor der Datenerhebung unter https://osf.io/rj5f9/ präregistriert. Analysen mit BEST zeigten sieben Aspekte mit sehr großen Unterschieden (|d|>3), 18 mit großen Unterschieden (3>|d|>0.8), sieben mit mittleren/kleinen Unterschieden (0.8>|d|>0.2), und sieben ohne Unterschiede (2>|d|) zwischen positiven & motivierenden bzw. negativen & demotivierenden Lehrveranstaltungen. Multigruppen-Pfadanalysen identifizierten 13 Aspekte, die mit der Lern- und Leistungsmotivation in Zusammenhang standen. Unsere Ergebnisse tragen zum Verstehen von Online-Lehre im Lehramtsstudium bei. Sie zeigen auf, dass Online-Lehre je nach Ziel – positives Erleben, Lern- und Leistungsmotivation, beides – optimiert und gesteuert werden kann.
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Chibici-Revneanu, Eva-Maria; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Chibici-Revneanu, Eva Maria; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Duschnig, Renate; Mag.
Koch-Reißer, Nicole; MA.
Kölli, Oliver; MA.
Koppelhuber, Maria; Mag.phil.
Leinweber, Kathrin; BEd
Neubauer, Anna; BEd
Rossegger, Daniela; MA.
Scheibelhofer-Schroll, Eva; MA.
Tippl, Heinrich; MEd Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Niederl, Elfriede;
Sachernegg, Annemarie;
Stuhlpfarrer, Eva; Mag.
Kooperationspartner
IFES Institut für empirische Sozialforschung GmbH
Landesschulrat für Steiermark Amtsdirektion
Laufzeit
2009 – 2012
Beschreibung
Das Lebensfach Glück wird in sechs steirischen Pilotschulen implementiert und die Auswirkung auf SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen untersucht. Forschungsfragen: 1. Kann durch die Einführung des Lebensfaches Glück in der Schule Selbstbewusstsein, Selbstwert und Persönlichkeitsentwicklung der Kinder verbessert werden? 2. Welche hemmenden und förderlichen Faktoren treten bei der Implementierung des Lebensfaches Glück in Schulen auf? 3. Welche Maßnahmen tragen zur erfolgreichen Implementierung des Lebensfaches Glück in Schulen bei? 4. Welche Auswirkungen auf SchülerInnen, Eltern, LehrerInnen hat die Einführung des Lebensfaches Glück? 5. Welche support structures für das Lebensfach Glück müssen in Schulen aufgebaut und weiterentwickelt werden?
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Burgsteiner, Harald Michael; HS-Prof. Mag. Dipl.-Ing. Dr. Ing. / 6800 Institut für digitale Medienbildung
Projektleitung intern
Burgsteiner, Harald Michael; HS-Prof. Mag. Dipl.-Ing. Dr. Ing.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Dorfinger, Johannes; Mag. Dr. Prof. / 6800 Institut für digitale Medienbildung
Teufel, Martin; IL MA BEd Ing. Prof. / 6800 Institut für digitale Medienbildung
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2021
Beschreibung
Nach dem Umstieg im letzten Semester auf Distance Learning an allen Schulen in Österreich, in späterer Folge auch in einem verschränkten Betrieb mit Blended Learning, möchten wir einen genaueren Blick auf diese Veränderungen werfen. Dies betrifft nicht nur die organisatorischen Rahmenbedingungen, sondern auch das persönliche Empfinden über den Inhalt und die Qualität des eigenen Unterrichts. Durch die Einbeziehung der steirischen Lehrer und Lehrerinnen sollen bedarfsgerechte Unterstützungsmöglichkeiten für alle Lehrer und Lehrerinnen identifizert werden um deren Arbeit in Zukunft systematisch durch „Lessons Learnt“ zu erleichtern.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Jug, Brigitte; Mag.
Projektleitung intern
Jug, Brigitte; Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Moser, Daniela Barbara; Mag. Dr.phil.
Pronegg, Elisabeth;
Vogel, Walter; Mag. DDr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
CARITAS
ISOP Innovative Sozialprojekte GmbH
Laufzeit
2010 – 2014
Beschreibung
Ziel des Projekts ist die Untersuchung von interkulturellen Gegebenheiten im steirischen berufsbildenden Schulwesen. Im Vordergrund steht dabei die Suche nach Möglichkeiten des ressourcenvollen Umgangs mit Schüler/innen unterschiedlichster Kulturen und Religionen. Weiters sollen vorhandene Integrations- oder Inklusionsprogramme für Jugendliche mit Migrationshintergrund im Sinne einer IST-Analyse erfasst und analysiert werden. Es geht auch darum aufzuzeigen, wie die steirischen berufsbildenden Schulen mit den Herausforderungen umgehen und zu analysieren, welche der existierenden Programme im Vergleich mit den Bedürfnissen der Betroffenen zielführend und somit beispielgebend sind.

Erste Thesen: Schüler/innen mit nichtdeutscher Muttersprache erreichen vermehrt die Unterrichtsziele nicht. Schüler/innen mit nichtdeutscher Muttersprache sind mehrheitlich in Schulformen vertreten, die niedrigere formale Abschlüsse vergeben. Es gibt Unterschiede zwischen Klassen mit vielen bzw. wenigen Migrantenkindern bezüglich Mobbing- und Gewaltverhalten. Bildungsberatung erreicht Schüler/innen mit Migrationshintergrund weniger als Schüler/innen ohne Migrationshintergrund.

Erste Ergebnisse aus der Befragung von zehn BMHS-Direktoren/innen: Jugendliche mit nichtdeutscher Muttersprache befinden sich eher in den BMS als in den BHS. Man erlebt die Schüler/innen mit nicht deutscher Muttersprache kaum als Ressource, sondern es wird von ihnen erwartet, sich in das vorhandene System einzugliedern. Selektionsmaßnahmen (z.B. Aufnahmetests, Aufnahmegespräche) führen dazu, dass Schüler/innen mit nichtdeutscher Muttersprache schlechtere Chancen haben, in höhere Schulformen zu gelangen. Der Großteil der Direktoren/innen wusste wenig über Problematiken an ihren Schulen zu berichten.

Beschreibung (engl.)
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