Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Siekmann, K.; Jun.-Prof. Dr.
Projektleitung intern
Siekmann, Katja; Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2012 – 2014
Beschreibung
Die Münsteraner Förderstudie, an der in der Zeit von September 2012 bis April 2014 30 Schüler/innen mit Rechtschreibschwierigkeiten teilnahmen, zeigte, dass eine
systematische Förderung auf der Grundlage diagnostisch eruierter Fehlerschwerpunkte,die am individuellen Wortschatz eruiert wurden, zielführend ist. Die diagnostische Basis dieser Studie bildete die Oldenburger Fehleranalyse 3-9 (kurz: OLFA; Thomé/Thomé 2019).

Literatur (u.a.):
Siekmann, K. (2014): Kompetenzorientierte orthographische Individualförderung. Ergebnisse einer Förderstudie. Zur Förderung monolingualer und bilingualer Lerner/innen auf der Basis der OLFA. In: Siekmann, K. (Hrsg.): Theorie, Empirie und Praxis effektiver Rechtschreibdiagnostik. Tübingen: Stauffenburg, S. 191-205.

Siekmann, K. (2016): Evidenzbasierte Förderung des Orthographieerwerbs auf der Grundlage individueller Fehleranalysen. In: Liebers, K./Landwehr, B./Marquardt, A. & Schlotter, K. (Hrsg.): Lernprozessbegleitung und adaptives Lernen in der Grundschule. Forschungsbezogene Beiträge. Jahrbuch Grundschulforschung. Band 19, S.199-204.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Trültzsch-Wijnen, Christine Wilhelmina; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Trültzsch-Wijnen, Christine; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2014 – 2017
Beschreibung
Es wird der Frage nachgegangen, ob bisherige Definitionen von Medienkompetenz tatsächlich ausreichend sind für die Beurteilung des Medienhandelns von Individuen oder ob es nötig ist, zusätzliche Faktoren, die individuelles Medien handeln beeinflussen, zu berücksichtigen.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Oberlechner-Duval, Manfred; MMag. Dr. BA. MA. Prof.
Projektleitung intern
Oberlechner-Duval, Manfred; MMag. Dr. BA. MA. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Universität Salzburg, Große Universitätsaula
Laufzeit
2017 – 2019
Beschreibung
Nach einem bis ins 19. Jahrhundert zurückreichenden Paradigma, das mit Selbstverständ-lichkeit von der „Säkularisierung“ der religiösen Bestände der gesellschaftlichen Öffent-lichkeit ausging, sind die Interpretationen des Verhältnisses von Religion und Gesellschaft seit geraumer Zeit merklich vorsichtiger geworden: Migrationsprozesse und die damit verbundene neue religiöse Vitalität und Diversität, neue religiöse Bewegungen sowie eine bisher kaum bekannte Verbindung von Religion und Politik lassen die klassische säku-larisierungstheoretische Deutung von Religion(en) und Gesellschaft obsolet erscheinen. Doch auch die Positionen, die von einer „Wiederkehr der Religion“ sprechen, werden der widersprüchlichen gesellschaftlichen Realität nicht gerecht; zu offensichtlich sind Entwick-lungen, die zu einer tatsächlichen Auflösung religiöser Traditionen führen.
In vielen Institutionen (Bildungseinrichtungen, Vereinen, politischen Parteien, zivilgesell-schaftlichen Initiativen usw.) sowie im Kontext sozialer Spannungen und Konflikte zeigt sich, dass die Herausforderung, Religion(en) als Bildungsaufgabe zu begreifen, unausweich-lich ist und einer interdisziplinären Auseinandersetzung bedarf.
ür das Forschungsprojekt waren daher folgende Forschungsfragen von Interesse:
Was bedeutet es grundsätzlich, dass Religion(en) eine unerlässliche Bildungsaufgabe darstellen?
An welchen konkreten Beispielen lässt sich ein solcher Bildungsprozess verdeutlichen? Nach welchen wissenschaftlichen Kriterien und mit welchen Methoden lassen sich Bildungsprozesse, die sich auf Religion(en) beziehen, verstehen?
Welche aktuellen Herausforderungen sind in Zusammenhang mit der Frage, inwiefern „Religion bildet“, von besonderer Dringlichkeit?
Welcher Zusammenhang lässt sich zwischen Bildungsprozessen, die sich mit Religi-on(en) auseinandersetzen, und religiöser Praxis, die sich von Religion in Anspruch nehmen lässt, ausmachen?
Datenerhebungen zum Forschungsprojekt und hier speziell zur Thematik der historischen niederländischen Toleranz- und Aufklärungstradition und ihr besonderes Verhältnis zu Religion(en) aus Sicht der Kritischen Bildungstheorie erfolgten anhand von Recherchen in internationalen Archiven und Bibliotheken (Primärliteratur) und im Rahmen von Fa-chinterviews, die neue Perspektive freilegten, um auf dieser Basis die Lehrerprofessio-nalisierung in Bezug auf Diversität, Pluralität, Säkularität in gegenwärtigen Bildungs- und Wissenschaftsgesellschaft mit Blick auf Inklusion und Religion(en) kritisch zu reflektieren.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Trültzsch-Wijnen, Christine Wilhelmina; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Trültzsch-Wijnen, Christine; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2014 – 2017
Beschreibung
1. Entwicklung eines integrativen und einheitlichen Ansatzes von Literacy in Europa
2. Herausarbeitung kritischer Faktoren zur Entwicklung von Literacy und Erziehung im digitalen Zeitalter
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

IMC

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Rogl, Silke; Mag. Dr. Prof.
Klug, Julia Loretta; Dr.
Projektleitung intern
Klug, Julia; Dr.
Rogl, Silke; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Hamader, Kathrin Claudia; BA. MA.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Universität Salzburg, Naturwissenschaftliche Fakultät
Laufzeit
2021 – 2026
Beschreibung
Im Projekt IMC wird das Themenmodul „Mentoring als
Sprungbrett“ hinsichtlich Outcomes auf Mentor:innenseite hinsichtlich der Implementierungsbedingungen,
die für das Gelingen maßgeblich sind, evaluiert. Uns
interessiert dabei, wie sich das Mentoringverständnis der
Mentor:innen (Lehramtsstudierende) durch die Teilnahme verändert, wie sich die Selbstwirksamkeit und die selbsteingeschätzten Kompetenzen (als Mentor:in bzw. in Bezug auf schulische, soziale und emotionale Aspekte) entwickeln und welche Bedingungen im Mentoring-Prozess für eine erfolgreiche Zielerreichung nötig sind.
Das Untersuchungsdesign ist längsschnittlich multi-methodal mit
Prä-Posttestung für Mentori:innen angelegt. Das
Projekt lässt sich in 4 Phasen untergliedern. In der ersten Phase
der „Vorbereitung“ (2021) werden die Durchführung geplant und
die einzusetzenden Instrumente entwickelt. Die Instrumente
umfassen Fragebögen mit offenem und geschlossenem
Antwortformat zum Mentoring-Begriff, der Selbstwirksamkeit und
Attributionsmustern, einen Kompetenzen-Katalog zu Mentoring-Kompetenzen, die in einen Kompetenzscreening-Fragebogen eingepflegt werden, ein Logbuch zur Erfassung der
Implementierungsbedingungen sowie Vignetten zum Mentoring.
In Phase 2 „Pilotierung“ (2021/2022) erfolgen die ersten
Erhebungen bei den Mentor:innen (Studierenden). Die Instrumente werden daraufhin optimiert. Das Logbuch wird in dieser Phase von paper-und-pencil auf online umgestellt. Dazu wird eine App für Mentor:innen entwickelt, die auch für andere Mentoring-Programme adaptiert und
genutzt werden könnte. In Phase 3 „Erhebung“ (2022/2023)
werden die optimierten Instrumente auf Mentor:innenseite erneut
eingesetzt und die Erhebung um die Mentee-Sicht ergänzt. In
Phase 4 „Analyse und Dissemination“ (2023/2024) werden die
Daten analysiert und die Ergebnisse disseminiert.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Trültzsch-Wijnen, Christine Wilhelmina; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Trültzsch-Wijnen, Christine; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2014 – 2019
Beschreibung
Untersuchungen zur Media Literacy von Kindern im Alter von 0 bis 8 Jahren.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Stieger, Sandra; Mag. Dr.
Geier, Ingrid; BEd Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Milz, Sandra; Mag. Dr.
Geier, Ingrid; Mag. Dr. MA. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Hummer, Robert; MMag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2027
Beschreibung
Bildung findet mehr denn je in einer Welt der Umbrüche statt. Diese Welt ist geprägt ist von multiplen Herausforderungen (Novy, Bärnthaler & Heimerl, 2020) wie z.B. der Klimakrise und sozialer Ungleichheit, denen epochaltypische Schlüsselprobleme (Hilligen, 1985; Klafki, 1996) zugrunde liegen.
Das Projekt verfolgt zwei Erkenntnisinteressen:

1. Eine empirisch-theoretische Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Konzeptionen TL im Hochschulkontext. Anhand eines Symposiums sollen erste Schritte einer multidisziplinären Verständigung über Konzepte des TL angestoßen werden. Diese Art von kollaborativer Theoriebildung soll helfen, die Thematik an unserer Hochschule auf eine breitere Basis zu stellen, ein gemeinsames Verständnis der Bedeutung sozial-ökologischer Transformationsprozesse in Bildungskontexten zu fördern und die Voraussetzung für eine weiterführende empirische Auseinandersetzung zu schaffen. Die Dissemination der Ergebnisse ist in einem Tagungsband geplant.

Folgende Forschungsfragen werden verfolgt:
• Welche Konzeptionen Transformativen Lernens (TL) können im Allgemeinen unterschieden werden und welche werden im Besonderen in der Lehramtsbildung umgesetzt?
• Welche Kriterien werden an Hochschulen und Universitäten als Qualitätskriterien für TL in den Blick genommen?
2. Die auf einem partizipativen Forschungsdesign basierende Erhebung subjektiver Theorien und Überzeugungen von Lehramtsstudierenden soll mit Hilfe von Interviews erfolgen. Die Form der Datenerhebung wird im Zuge des Projektes teilweise mit den Studierenden gemeinsam entwickelt und ausgewertet, um Studierende noch stärker in wissenschaftliche Projekte an der Hochschule einzubinden. Es soll herausgefunden werden, welche subjektiven Theorien und Überzeugungen zukünftige Lehrpersonen im Hinblick auf die Funktion von Schule in einer Kultur der Demokratie (Council of Europe, 2016) haben und hinsichtlich einer Grundlegung sozial-ökologischer Transformationsprozesse in der Schule mitbringen.

Folgende Forschungsfragen werden verfolgt.
• Welche subjektiven Theorien und Überzeugungen von Lehramtsstudierenden können im Hinblick auf die Funktion von Schule in einer demokratischen Gesellschaft festgestellt werden?
• Welche subjektiven Theorien und Überzeugungen unter Lehramtsstudierenden sind hinsichtlich der Grundlegung sozial-ökologischer Transformationsprozesse im Bildungskontext identifizierbar?

Das Projekt steht in enger Verbindung mit der laufenden Curriculumsentwicklung (CE) der Primarstufe (Präsentation „Change Makers [Designers]“ – Curriculumsklausur 15. Oktober 2021) und der angedachten CE Sekundarstufe. Die Projektergebnisse sollen in einer Weiterführung in Lernanlässe in der Primar- u. Sekundarstufenausbildung sowie der Fort- u. Weiterbildung einfließen. Lernanlässe dieser Art ermöglichen Studierenden und Lehrpersonen individuelle und/oder kollektive „Projekte der Veränderung“, mittels angemessener Methoden selbstreguliert zu planen, umzusetzen und in Hinblick auf TL zu reflektieren. Dabei stehen individuelle Stärken und Interessen der Lernenden im Zentrum.
Ziel ist, Demokratie als „strong democracy“ (Barber, 1984) auf unterschiedlichen Ebenen erfahrbar und erlebbar zu machen und Lehramtsstudierende und Lehrpersonen in ihrer Entwicklung zu „Change Designern“ zu begleiten, die eigenständig in größeren Zusammenhängen und in Alternativen denken, Handlungsspielräume identifizieren und innovative Problemlösungsstrategien entwickeln.

Beschreibung (engl.)
More than ever, education is taking place in a world of upheaval. This world is characterized by multiple challenges (Novy, Bärnthaler & Heimerl, 2020) such as the climate crisis and social inequality, which are based on key problems typical of the epoch (Hilligen, 1985; Klafki, 1996).
The project pursues two research interests:

1. An empirical-theoretical examination of the different conceptions of TL in the university context. A symposium is intended to initiate the first steps towards a multidisciplinary understanding of TL concepts. This type of collaborative theory building should help to place the topic at our university on a broader basis, to promote a common understanding of the importance of socio-ecological transformation processes in educational contexts and to create the prerequisites for further empirical analysis. The dissemination of the results is planned in a conference volume.

The following research questions are pursued:
• Which concepts of transformative learning (TL) can be distinguished in general and which ones are implemented in particular in teacher training?
• Which criteria are considered at colleges and universities as quality criteria for TL?
2. The survey of subjective theories and beliefs of student teachers, based on a participative research design, should be carried out with the help of interviews. The form of data collection is partly developed and evaluated together with the students in the course of the project in order to involve students even more in scientific projects at the university. The aim is to find out which subjective theories and beliefs future teachers have with regard to the function of schools in a culture of democracy (Council of Europe, 2016) and bring with them with regard to laying the foundations for socio-ecological transformation processes in schools.

The following research questions are pursued.
• Which subjective theories and beliefs of student teachers can be identified with regard to the function of schools in a democratic society?
• Which subjective theories and beliefs can be identified among student teachers regarding the foundation of socio-ecological transformation processes in the educational context?

The project is closely linked to the ongoing curriculum development (CE) of the primary level (presentation „Change Makers [Designers]“ – curriculum retreat October 15, 2021) and the envisaged CE secondary level. The project results should flow into a continuation of learning events in primary and secondary education as well as further education and training. Learning events of this kind enable students and teachers to plan and implement individual and/or collective „projects of change“ in a self-regulated manner using appropriate methods and to reflect on them with regard to TL. The focus is on the individual strengths and interests of the learners.
The aim is to make democracy as „strong democracy“ (Barber, 1984) tangible and tangible on different levels and to accompany teacher students and teachers in their development into „change designers“ who think independently in larger contexts and in alternatives, identify scope for action and develop innovative problem-solving strategies.

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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Pelzmann, Deborah; B.Ed. OStR
Projektleitung intern
Pelzmann, Deborah; BEd OStR
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2013 – 2016
Beschreibung
Nach acht Jahren „Atelierunterricht” beschreitet die Praxisvolkschule der Pädagogischen Hochschule Stefan Zweig neue Wege. Als Praxis- und Forschungsschule sieht sie ihre Aufgabe auch darin, neue Lehr- und Lernformen auszuprobieren, zu entwickeln bzw. weiterzuentwickeln. Die Praxisvolksschule der Pädagogischen Hochschule Salzburg Stefan Zweig hat sich in theoretischen Fragen von der Universität Salzburg beraten und begleiten lassen. Einige
Workshops zur Selbstbestimmungstheorie nach Deci & Ryan von Frau Dr. Martinek halfen den Lehrenden der Schule dabei, Wissen zur Selbstorganisation zu erlangen, welche die Grundlage der Lernwerkstätten bildet.
In diesem Zusammenhang war es auch zentral, für die Lehrenden den Begriff „Selbstorganisation” genau zu definieren. Dazu wurde u.a. auf folgende Zugänge zum Terminus zurückgegriffen: Anne Levin und Arnold (2009, 154-
155) zufolge bezieht sich Selbstregulation darauf, dass Lernende wesentliche Entscheidungen über Inhalt, Zeitpunkt, Form und Ziel des Lernens treffen.
Es geht dabei jedoch nicht um ein Maximum in allen Bereichen, sondern darum, dem/der Lernenden Handlungsspielräume zu eröffnen. Herold und Herold (2011, S. 28) meinen, dass bei Selbstregulation nicht im Vordergrund steht, dass sich Schüler und Schülerinnen ihren Schulalltag und das, was sie lernen sollen, inhaltlich und formell selbst organisieren, „sondern, dass die Selbstorganisation von Systemen (…) im pädagogischen Alltag und bei Lernprozessen berücksichtigt wird.”
Wissenschaftliche Evaluation
Zu Beginn der Umsetzung des Lernwerkstättenkonzeptes wurde 2013 eine Ist-Stand- Erhebung zu Themen wie Autonomie, Selbstwirksamkeit, Differenzierung, Selbstregulation beim Lernen, Konzentration, Lernklima, Freude an der Schule und soziale Aspekte durchgeführt. Befragt wurden 83 Schülerinnen und Schüler aus 2 zweiten und aus 2 ersten Klassen, wobei die ersten Klassen erst kurz vor der Befragung in den Lernwerkstättenbetrieb eingeführt wurden. Die Interviews wurden von Studierenden der Pädagogischen Hochschule durchgeführt, die wissenschaftliche Auswertung von der Universität Salzburg. Die Ergebnisse zum ersten Erhebungszeitpunkt waren sehr positiv und belegten, dass das schulische Angebot von den Lernenden sehr geschätzt wurde. Zum zweiten Erhebungszeitpunkt im Schuljahr 2015 wurden sowohl die Schüler und Schülerinnen, als auch die Eltern befragt. Die Ergebnisse sind in einem Forschungsbericht von Frau Dr. Martinek festgehalten. Im Sommersemester 2016 werden die Ergebnisse für die Kollegenschaft aufbereitet und weitere Forschungsfragen erarbeitet.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Rogl, Silke; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Rogl, Silke; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Rogl, Silke; Mag. Dr. Prof.
Klug, Julia Loretta; Dr.
Hamader, Kathrin Claudia; BA. MA.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2027
Beschreibung
Im Forschungsprojekt Begabungsbeliefs II soll ein Messinstrument für Begabungsüberzeugungen von Lehrer_innen in der Sekundarstufe (für alle Gegenstände) entwickelt und geprüft werden. Es ist von Interesse, wie sich
Begabungsüberzeugungen bei Lehrpersonen äußern und ob diese analog zu dem empirisch bestätigten Modell der
Begabungsüberzeugungen in Mathematik (s. Forschungsprojekt Bega-bungsbeliefs I – Dissertationsprojekt Rogl) auch
anderen Schulfächern und somit Begabungsdomänen (Naturwissenschaften, Sprachen, Literatur, Musik, Bildende Kunst, Sport etc.) gezeigt wird. In Folge soll untersucht werden, ob die Ausprägung und Stärke bestimmter
Begabungsüberzeugungen (Faktoren) unter bestimmten Kontextfaktoren verändern (Geschlecht, Fortbildungsstand,
Berufsdauer). Weiters interessiert, ob diese Begabungsüberzeugungen bzw. spezifische Ausprägungen (Faktoren) und die Mindsets der Lehrpersonen (growth /fixed) korrelieren.
Das Untersuchungsdesign zur Entwicklung und Prüfung des
Erhebungsinstruments ist querschnittlich multi-methodal in 3 Phasen angelegt.
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Plaute, Wolfgang; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Plaute, Wolfgang; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2014 – 2016
Beschreibung
Zielsetzung/Forschungsfragen:
Entwicklung eines Maßnahmenkatalogs und Umsetzungskonzepten, einerseits als Entscheidungsgrundlage für konkretes Handeln, andererseits als Modellbeschreibung für andere Regionen national und international, um die Qualität der Inklusion zu erhöhen
Hintergrund:
Mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention 2008 hat sich Österreich dazu verpflichtet, Menschen mit Behinderung eine gleichberechtigte Teilhabe am österreichischen Bildungssystem zu ermöglichen und einen nationalen Aktionsplan zur Umsetzung bis 2020 vorgelegt.
In der Steiermark werden über 80 Prozent der Kinder und Jugendlichen mit sonderpädagogischen Förderbedarf im sogenannten Regelschulwesen unterrichtet, in anderen Bundesländern ist diese Quote mitunter deutlich geringer.
Ziele:
Für die Oststeiermark sollen ein Maßnahmenkatalog, sowie daraus abgeleitet ein Umsetzungskonzept entwickelt werden, einerseits als Entscheidungsgrundlage für konkretes Handeln, andererseits als Modellbeschreibung für andere Regionen national und international, um die Qualität der Inklusion zu
erhöhen. Dies geschieht unter Mitwirkung aller AkteurInnen. Regionale Erfahrung, Expertise und Engagement, aber auch Befürchtungen, Ängste und kritische Stimmen werden berücksichtigt.
Dieser Prozess wird wissenschaftlich begleitet, von einem Fachbeirat namhafter ExpertInnen beraten,
und steht im Austausch mit der Region steirischer Zentralraum, die als Modellregion laut Nationalem Aktionsplan ausgewiesen ist.
Maßnahmen:
Begleitung und Unterstützung von Schulen bei ihren Schulentwicklungszielen durch Fortbildungen,
moderierten Arbeitsgruppen, Austausch mit ExpertInnen,
Durchführung einer wissenschaftlichen Studie zur schulischen Inklusionsfähigkeit der Region Oststeiermark,
Durchführung einer Arbeitskonferenz unter Einbindung aller relevanten Zielgruppen,
Daraus resultierende Gründung von Arbeitsgruppen zur Entwicklung konkreter Maßnahmen für die Region,
Öffentliche Projektpräsentationen unter Einbindung aller Beteiligten am System Schule, Medien, Politik
und der breiten Öffentlichkeit,
Auf- und Ausbau regionaler Netzwerke,
Erstellung eines konkreten Maßnahmenkataloges und davon abgeleitet ein Umsetzungskonzept für die Oststeiermark und als Modell für andere Regionen
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht