Kategorie: Bildungsforschung

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Khan, Gabriele; Mag. Dr. Univ.-Doz.
Projektleitung intern
Khan, Gabriele Gertrude Maria; Univ.-Doz. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Klepp, Cornelia; Mag. Dr. Prof.
Pötscher-Gareiß, Michaela; Mag. Dr. Prof.
Rippitsch, Daniela Anna Maria; Mag. Prof.
Wobak, Maria; BEd Dipl.Päd. MA Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2020
Beschreibung
Im Zuge der Tertiarisierung der Ausbildung von Pflichtschullehrer/innen durch die Etablierung von Pädagogischen Hochschulen rücken zunehmend Fragen in der Vordergrund, wie z. B. „Wer sind Lehrer/innenbildner/innen?“ oder „Was macht Lehrer/innenbildner/innen kompetent und professionell?“ Die Berufsgruppe der Lehrer/innenbilder/innen – sofern man überhaupt von „einer“ Berufsgruppe ausgehen kann – ist insofern besonders, als sie sich aus unterschiedlichen Berufen rekrutiert – es sind zum einen Lehrer/innen, die über umfangreiche Berufserfahrung verfügen und sich (berufsbegleitend) akademisch weitergebildet haben; zum anderen Akademiker/innen – meist ohne Lehrerfahrung in Schulen –, die aus dem universitären Bereich kommen (Murray & Male 2005, Yogev & Yogev 2006, Swennen & Snoek 2012, Murray 2014, Tannehill 2014).
Auch wenn das Forschungsgebiet international neu ist, gibt es doch schon einige Studien zu „identity of teacher educators“ (Swennen & Snoek 2012, Tack & Vanderlinde 2014). In Hinblick auf die internationalen Studien resümiert Izadinia allerdings, dass weder Klarheit bezüglich des Berufsbildes herrscht noch bei weitem genügend Forschungsergebnisse vorliegen würden (Izadinia 2014, S. 427). Im deutschsprachigen Raum gibt es zu keinem der angesprochenen Themen ausreichend empirischen Daten.
Im Anschluss an das 2014 bis 2015 an der Pädagogischen Hochschule Kärnten durchgeführte Pilotprojekt „Lehrer/innenbildner/innen als Forscher/innen?“ (2014-2015) wird das Projekt nun in einem mixed-method-Ansatz weiterverfolgt: Zum einen befindet sich ein Erhebungsinstrument zur Berufsrolle (2017-2018) im Einsatz, zum anderen wird in einer qualitativen Studie (Interviews) der Frage nachgegangen, wie lehrende Mitarbeiter/innen der PH Kärnten ihre Tätigkeiten beschreiben.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Khan, Gabriele; Mag. Dr. Univ.-Doz.
Projektleitung intern
Khan, Gabriele Gertrude Maria; Univ.-Doz. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kreis, Isolde; Mag. Dr. Prof.
Rippitsch, Daniela Anna Maria; Mag. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Kaye Academic College of Education
Mofet Institute
Laufzeit
2014 – 2015
Beschreibung
Fragen wie „Was macht Lehrer/innenbildner/innen kompetent und professionell?“, „Welche Kompetenzen sind für ihre professionelle Arbeit notwendig?“, „Welche Rolle spielt dabei die Forschung als eine wichtige Kompetenz?“ stehen im Zusammenhang mit der Professionalisierung von Lehrer/innenbildner/innen, ihren Kompetenzansprüchen und Professionalisierungsbestrebungen. Lehrer/innenbilder/innen stellen eine besondere Berufsgruppe dar, die sich aus unterschiedlichen Berufen rekrutiert – es sind zum einen Lehrer/innen, die über umfangreiche Berufserfahrung verfügen und sich (berufsbegleitend) akademisch weitergebildet haben; zum anderen Akademiker/innen, die aus dem universitären Bereich kommen.
Während es international in den letzten fünfzehn Jahren in Zusammenhang damit vermehrt Studien zu „identity of teacher educators“ (vgl. Swennen u. Snoek 2012, S. 20, Tack u. Vanderlinde 2014, S. 297) gab, zeichnet sich im deutschsprachigen Raum erst eine zögerliche Auseinandersetzung damit ab. Dem erwachten Interesse an dieser Thematik versucht auch eine Publikation der European Commission – „Supporting Teacher Educators for better learning outcomes“ (2013) – gerecht zu werden. Trotzdem verweist Izadinia resümierend darauf, dass weder Klarheit bezüglich des Berufsbildes herrscht noch bei weitem nicht genügend Forschungsergebnisse vorliegen würden (vgl. Izadinia 2014, S. 427).
Angeregt von und im Austausch mit israelischen Kolleginnen (vom Kaye College bzw. Mofet-Institute), die im Zuge eines Tempus-Iris-Projekts die PH-Kärnten besuchten, wurde ein Projekt konzipiert, das als Pilotstudie angelegt ist und in der es um erste Erhebungen in Hinblick darauf geht, was Mitarbeiter/innen der PH-Kärnten unter Forschung verstehen. In weiterer Folge werden die Ergebnisse in die Organisationsentwicklung einfließen.
Unter anderem wurde in diesem Pilotprojekt folgenden Fragen nachgegangen:
(1) Was verstehen Mitarbeiter/innen der Pädagogischen Hochschule Kärnten unter Forschung?
(2) Was macht sie zu Forscher/innen?
(3) Welche Forschung betreiben sie? Unter welchen Voraussetzungen?
(4) Wie macht sich die von ihnen betriebene Forschung in der Lehre bemerkbar?
In einer ersten Erhebungsphase (April bis Juni 2014) wurden qualitative schriftliche Befragungen mit jenen Personen durchgeführt, die Forschungserfahrung besitzen (Rücklauf: n=23). Die Auswertung dieser ersten Erhebungen erfolgte in mehrfachen Durchläufen in Form einer Inhaltsanalyse.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Krienzer, Daniela; Dr. / 22202 Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Eder-Eichberger, Maria; Mag. Prof.
Nuart, Elisabeth; Mag. BA. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2023
Beschreibung
Das Forschungsprojekt nimmt zentrale Bereiche der Kompetenzentwicklung von Studierenden des Bachelorstudiums „Elementarpädagogik“ im Entwicklungsverbund Süd-Ost in den Blick und verfolgt das Ziel in ausgewählten Bereichen Professionalisierungseffekte über den Verlauf der sechs Semester des Studiums zu erfassen und zu analysieren. Das Projekt schließt an eine Basiserhebung an, in der soziodemographische Merkmale, berufliche Positionen, Zufriedenheit mit ihrer Arbeit, sowie zu Motiven und Lernbedarfe der Studierenden der ersten Kohorte am Standort Graz erhoben wurden (Koch 2019). Im Fokus stehen für die zweite Kohorte die Erfassung der Veränderung in Bezug auf spezifische Kompetenzen des Leitungspersonals hinsichtlich der (A) Handlungspraxen in der „Begleitung sozial-emotionaler Bildung“ (vgl. Hollerer, Schirgi & Strauß, 2018) und ihre Veränderungen in Bezug auf spezifische Kompetenzen des Leitungspersonals. (B) Einstellungen zum Bildungsbereich „Natur und Technik“ In Teilbereichen werden Vergleichsdaten zur ersten Kohorte zu generiert, um Hinweise auf eine Optimierung der Studien hinsichtlich des Studiengangs ableiten zu können. Weiters werden spezifische Fragestellungen erhoben, um die Professionalisierungseffekte bei den Studierenden erkennbar zu machen. Die Studierenden der zweiten Kohorte (n=50) werden mit einem Online-Fragebogen zu zwei Zeitpunkten (zu Beginn / zum Ende des Studiums) befragt.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Burgenland
Sprache
Projektleitung gesamt
Huber, Matthias; Dr
Frey, Anne;
Dammerer, Johannes; Dr
Projektleitung intern
Stipsits, Elisabeth; BEd MEd MA PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2028
Beschreibung
Das multi-methodische Forschungsprojekt widmet sich der Frage, welche Voraussetzungen, Rahmenbedingungen und Anforderungen einen gelingenden Einstieg in den Beruf als Lehrperson in Österreich begünstigen und welche Implikationen sich daraus für die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Lehrpersonen sowie für die Gestaltung eines gelingenden Berufseinstiegs in Österreich ergeben.)
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Burgenland
Sprache
Projektleitung gesamt
Zöhrer, Marlene; HS-Prof.in Dr.in / Pädagogische Hochschule Steiermark
Projektleitung intern
Huemer, Georg; Mag. Dr. MAS
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Gittinger, Kerstin; Mag.a Dr.in
Mairbäurl, Gunda; OstR. Prof.in Mag.a Dr.in
Seibert, Ernst; PD Mag. Dr. / Universität Wien
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Steiermark
Laufzeit
2022 – 2025
Beschreibung
Zur österreichischen Kinder- und Jugendliteratur (KJL) wurden in den letzten Jahrzehnten vielfältige Studien in Einzelbeiträgen in österreichischen und internationalen Zeitschriften, Sammelbänden und in Monografien vorgelegt, eine Publikation für das 20. Jahrhundert ist im Mai 2022 erschienen; ebenso wurde in einzelnen Publikationen das didaktische Potential dieser Literatur ausgelotet. Eine umfassende zusammenhängende Darstellung der österreichischen KJL in ihrer historischen Entwicklung fehlt jedoch noch. Mit diesem Studienbuch sollen initial bis zu 20 die Entwicklung der österreichischen KJL prägenden Autor*innen kompakt vorgestellt werden, wobei der Schwerpunkt auf die Besonderheiten (sprachlich, motivisch) der Texte des/der jeweiligen Autor*in, deren Vernetzung mit der Allgemeinliteratur und auf die Aktualität dieser (lieferbaren) Bücher für den Literaturunterricht gelegt wird. Auf Basis der in den (neuen) Lehrplänen formulierten Kompetenzen sollen Impulse für den Literaturunterricht und für das Literarische Lernen gegeben werden. Für eine historische Einordnung ist eine knappe „Literaturgeschichte“ der österreichischen KJL vorgesehen, ebenso ein Übersichtsartikel zum Bilderbuch. Für eine praktikable Nutzung sind ein Register und zusätzliche praxisorientierte Literaturangaben geplant. Über die hier anvisierte Projektdauer hinaus soll ein Folgeprojekt die stetige Aktualisierung bzw. Ergänzungen, die die zahlreichen Strömungen und Facetten der österreichischen KJL adäquat abbildet, garantieren. Auf diese Weise soll eine hohe Qualität und Praktikabilität für die Nutzer*innen sicher gewährleistet werden.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Rosenberger, Katharina; HS-Prof. Mag. Dr. Priv.-Doz.
Projektleitung intern
Rosenberger, Katharina; HS-Prof. Mag. Dr. Priv.-Doz.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Aygün, Adem; Dr.
Hemsing, Werner; Dr.
Sattlberger, Eva; Mag. Dr.
Wachter, Andreas; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
Das Projekt verfolgt das Ziel einer eingehenden Auseinandersetzung mit dem Capability Approach nach Amartya Sen und Martha Nussbaum im Hinblick auf eine Übertragung in die Schul- und Unterrichtsforschung. Im angegebenen Projektzeitraum sollen einerseits die im Capability Approach schon ausgearbeiteten theoretischen Grundlagen sowie andere ähnliche, mit Bildungsfragen in Bezug stehende relevante Theorien kritisch reflektiert werden, andererseits soll das Potenzial einer Übertragung des Capability Approaches
in die Schul- und Unterrichtsforschung diskutiert werden. Dazu wird auch der aktuelle Forschungsstand von empirischen Studien im Bereich der Schulbildung, die auf den Capability Approach Bezug nehmen, erhoben und im Hinblick auf die Planung eines eigenen empirischen Schul- und Unterrichtsforschungsprojekt eingeschätzt. Das Projektvorhaben soll gegebenenfalls zur Entwicklung eines Forschungsdesigns
führen, das sich im Anschluss an dieses Entwicklungsprojekt der Untersuchung der Befähigungspraxis in Schulen widmet.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Krobath, Thomas; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Krobath, Thomas; Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Becks, Stefan Michael; Mag.
Danner, Sonja; Mag.
Dura-Nitu, Irina; LL.M. Mag. BEd Dr.
Hösch-Schagar, Gabriele; Mag. BEd Dr. Prof.
Rajic, Christine; Mag.
Solymár, Monika Ilona; Dr.theol.habil. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Evangelisch-Theologische Fakultät der Universität Wien
Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Wien
Schulamt der Erzdiözese Wien
Laufzeit
2017 – 2022
Beschreibung
Grundsätzliche Fragen des Forschungsprojektes: Ist dk:RU ein Zukunftsmodell? Ist konfessionelle Kooperation noch zeitgemäß oder braucht die Schule einen interreligiösen RU? Näher untersucht wird das Delegationsmodell des dialogisch-konfessionellen Religionsunterrichts in Bezug auf die konkrete Umsetzung: – Wie wirkt sich diese Form des Unterrichts auf SchülerInnen aus? – Wie geht es den SchülerInnen und LehrerInnen im Delegationsunterricht? – Welche Aspekte/Bedingungen sind für das Gelingen des dk:RU förderlich bzw. hinderlich? – Wie geht es den beteiligten Kirchen- und Schulamtsleitungen mit dem Delegationsunterricht? – Welche Gründe sind für die Akzeptanz bzw. Ablehnung eine Delegationsunterrichtes durch die Kirchenleitung ausschlaggebend? Wieso wird manchmal zugestimmt und manchmal nicht?
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Engberding, Elisabeth Fanny; BEd
Projektleitung intern
Engberding, Elisabeth Fanny; BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2020
Beschreibung
Im Rahmen eines einjährigen Entwicklungsprojekts wird ein Konzept für die Vermittlung von Grundlagen einer systemisch-konstruktivistischen Begabungsförderung erstellt. Die Ergebnisse in Form eines mehrstündigen Fortbildungsprogramms sollen in die Fort- und Weiterbildung einfließen. Dieses umfasst Übungen sowie Materialien und orientiert sich am sich am Modul Grundlagen einer personalisierten Begabungsförderung und Einführung in die Begabungsforschung“ des Lehrgangs „VielHarmonie der Begabungen“ des TIBI der KPH Wien/Krems. Die Aspekte des Begabungsbegriffs, Begabungsdefinition, die Identifikation von Begabung, begabungsfördernde Maßnahmen und die Beurteilung von Begabung werden aus systemisch-konstruktivistischer Sicht beleuchtet. Ein Fokus liegt auf den Konstruktionen, die durch die Interaktionen zwischen den Lernenden und ihren Systemen entstehen. Die Absicht und der Mehrwert des Programms liegt in der Schwerpunktsetzung der Stärkung der Reflexionskompetenz der LehrerInnen, wie er im Grundsatzerlass zur Begabungs- und Begabtenförderung gefordert wird. Die theoretischen Grundlagen für dieses Projekt liefert die 2019 veröffentlichte Masterarbeit „Das Kohärente Begabungsmodell. Begabungsförderung auf Mikro-, Meso- und Makroebene“. In dieser Arbeit werden die wesentlichen Merkmale einer systemisch-konstruktivistischen Begabungsförderung beschrieben, die bisher in der Begabungsforschung noch nicht thematisiert wurden.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Forstner-Ebhart, Angela; HS-Prof. Dr., MEd
Projektleitung intern
Katschnig, Tamara; HS-Prof. Mag. Dr. Priv.-Doz.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Schroll, Christian; (Uni Wien, PH Wien)
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2024
Beschreibung
Ziel des Projekts ist die Erhebung des Persönlichkeitskonstrukts Ambiguitätstoleranz bei Lehramtsstudierenden und bei Lehrpersonen der Fort- und Weiterbildung, die sich auf Grüne Pädagogik bezieht. Die Erhebung des Persönlichkeitskonstrukts wird als dispositionale Basisdimension für Lehrpersonen der Nachhaltigkeitsbildung gesehen.
Im Zentrum stehen Fragestellungen, inwieweit die Proband*innen Mehrdeutigkeit zulassen, Offenheit akzeptieren, divergentes Denken anwenden, kreative Lösungsansätze entwickeln und bereit sind, diese Aspekte in ihre Unterrichtsplanungen einzubeziehen.
Für die Erfassung des Persönlichkeitskonstruktes Ambiguitätstoleranz wird mittels Literaturrecherche das Inventar nach Reis (1996) aktualisiert. Ambiguitätstoleranz wird dabei als Tendenz verstanden, Widersprüchlichkeiten, Inkonsistenzen oder mehrdeutige Informationslagen in ihrer Vielschichtigkeit wahrzunehmen und positiv zu bewerten. Das Verfahren unterscheidet fünf faktorenanalytisch differenzierte Ambiguitätsbereiche. Die Ambiguitätsbereiche werden zudem in einem qualitativen Verfahren auf Basis einer Cross-Case-Analyse nach Cresswell (2007) sowie Kelle & Kluge (1999) vertiefend erhoben. Nach den Pretestergebnissen werden Faktorenanalyse und Reliabilitätsberechnung angeschlossen. Das Persönlichkeitskonstrukt Ambiguitätstoleranz soll mit adaptiertem Inventar quantitativ (n = 900) und qualitativ (n = 90) bei Studierenden an HAUP, UNI Wien, PH Wien und KPH Wien/Krems erhoben werden.
Das Projekt leistet einerseits einen Beitrag zu Veränderung, Autonomie und Emanzipation im Rahmen von Lehr- und Lernprozessen. Andererseits werden neue didaktische
Handlungsspielräume initiiert bzw. konstruiert für die Lehre an Hochschulen und Universität Wien.
Es wird angestrebt, die Ausprägung der als relevant für den Unterricht identifizierten Aspekte systematisch an div. Tagungen, Kongressen, im Rahmen der Lehre an Hochschulen und in Proseminaren an der Uni Wien sowie mittels wissenschaftlichen und Fachpublikationen zu präsentieren: z. B. ÖFEB Tagung, Tag der Forschung, IFO Österreich, Projekt Anthropozän PH NÖ,…
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Kremser, Gregor; MMag. MAS PhD.
Projektleitung intern
Kremser, Gregor; MMag. MAS PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Fernbach, Elisabeth; HOL Mag. BEd Dipl.-Päd. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
MUBEKA, Bildungsdirektion NÖ
Laufzeit
2020 – 2025
Beschreibung
Die Leistungsfeststellung und -beurteilung im Kontext der musischen Fächer wird sowohl von LehrerInnen
als auch von SchülerInnen immer wieder als unbefriedigend empfunden. Welche Möglichkeiten einer adäquaten
Leistungsfeststellung und –beurteilung gibt es im Rahmen der gesetzlichen und fachpraktischen
Realität in unserem Schulsystem?
Durch das vorliegende Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird eingangs eine Status Quo Analyse für
diese Thematik im Bereich der Sekundarstufen 2 im Fachbereich Bildnerische Erziehung in Österreich vorgelegt.
Weiters wird darauf aufbauend ein idealtypischer Leitfaden für die Leistungsfeststellung und -beurteilung
im Teilbereich Bildnerische Erziehung im Fach MUBEKA (Musik, Bildnerische Erziehung und kreativer
Ausdruck) entwickelt.
Beschreibung (engl.)
Bericht