Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Haim, Kurt; HS-Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Haim, Kurt; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Aschauer, Wolfgang; Mag. Dipl.-Ing. Dr. Prof.
Kloimböck, Christian; Mag. Dipl.-Ing. Dr.
Lechner, Philipp; Mag.
Mader, Ines; Mag.
Putz, Sabine Maria; BEd
Strasser, Florian; Mag. MSc.
Strasser, Joachim; Mag. Prof.
Weber, Christoph; Mag. Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2022
Beschreibung
Angesichts der rapiden Änderungen in unserer Gesellschaft und Umwelt müssen SchülerInnen lernen, mit ungewohnten Situationen fertig zu werden. Sie müssen lernen, Probleme zu lösen, für die sie keine vorgefertigte Strategie haben und sie müssen in der Lage sein, Hindernisse zu überwinden, die einer Lösung im Wege stehen (OECD 2014). Diese Forderung lässt sich nur verwirklichen, wenn Menschen lernen, entsprechende Problemlösestrategien zu entwickeln (Schmidkunz, 2003).
Mit „flex-based learning“ haben Mitglieder des Fachdidaktikzentrums der Naturwissenschaften an der PH OÖ neue Unterrichtstechniken entwickelt, die Maßnahmen zur Förderung des divergenten Denkens und Handels in den Mittelpunkt stellt, um die Problemlösekompetenz im naturwissenschaftlichen Unterricht gezielt zu fördern.
Dieses Forschungsvorhaben verfolgt daher zwei Ziele:
a) Förderung divergenter Denkstrategien im NAWI-Unterricht
b) Förderung kreativer Problemlösekompetenz
c) Förderung der Selbstwirksamkeitserwartung
d) Förderung der Motivation und Freude am Fach.
Folgende Forschungsfragen werden in diesem Projekt behandelt:
a) Wie verändert der Einsatz von flex-based learning im Unterricht die Fähigkeit des divergenten Denkens von Jugendlichen?
b) Wie verändert der Einsatz spezieller flex-Experimente die naturwissenschaftliche Problemlösekompetenz von Jugendlichen?
c) Wie verändert sich die Selbstwirksamkeitserwartung im Laufe der Interventionsstudie? Gibt es genderrelevante Unterschiede?
d) Wie verändert der Einsatz von flex-based learning die Freude am Fach bzw. die Motivation, sich mit fachlichen Inhalten zu beschäftigen?
Im Rahmen eines Lehrgangs, der sowohl 19/20 als auch 20/21 angeboten wird, werden SchülerInnen aus verschiedensten österreichischen Schulen im Laufe eines Schuljahres mit Lerntechniken aus flex-based learning unterrichtet. Sowohl zu Beginn als auch am Ende des Schuljahres erfolgt eine Testung auf divergente Denkfähigkeit sowie der Problemlösefähigkeit mit dem vom Autorenteam eigens entwickelten validen ADPS-Test (Assessment of Divergent Problemsolving in Science). Weiters findet zu beiden Messzeitpunkten eine Befragung der Jugendlichen zur Selbstwirksamkeitserwartung, Freude und Motivation statt. In Kontrollklassen wird auf den Einsatz der Lerntechniken von flex-based learning verzichtet.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Sprache
Projektleitung gesamt
Kollosche, David; Dr. / 804660 Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Projektleitung intern
Kollosche, David; Dr.rer.nat.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2018
Beschreibung
Es handelt sich um eine wissenschaftliche Evaluation von Lehrmaterialien zum DVV-Rahmencurriculum Rechnen für Rechkurse mit deutschsprachigen Erwachsenen (Deutsch als Erst-und Zweitsprache).
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Aschauer, Wolfgang; Mag. Dipl.-Ing. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Aschauer, Wolfgang; Mag. Dipl.-Ing. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Haim, Kurt; HS-Prof. Mag. Dr.
Kloimböck, Christian; Mag. Dipl.-Ing. Dr.
Lechner, Philipp; Mag.
Mader, Ines; Mag.
Putz, Sabine Maria; BEd
Strasser, Florian; Mag. MSc.
Strasser, Joachim; Mag. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2022
Beschreibung
Für eine nachhaltige Professionalisierung von Lehrkräften wird in der Ausbildung das Fundament gelegt. Aufgrund der Dynamik mit dem sich das Schulsystem und die Aufgaben sowie Anforderungen verändern, steigt die Bedeutung der Fort- und Weiterbildung, da die Professionalisierung der Lehrpersonen als lebenslange Entwicklungsaufgabe angesehen wird (Berkemeyer et al., 2011).
Oft führen Fortbildungen zwar zu einem theoretischen Wissenszuwachs, jedoch findet zu diesem Wissen meist kein nachhaltiger Transfer in das Klassenzimmer statt (Capps et al., 2012). Für eine wirksame und nachhaltige Fortbildung müssen spezielle Rahmenbedingungen auf unterschiedlichen Ebenen erfüllt sein (Kirkpatrick & Kirkpatrick, 2006; Lipowsky, 2011; Lipowsky & Rjezak, 2012; Garet et al., 2007).
Ein Forschungsteam des Fachbereichs Naturwissenschaftliche Bildung der PH OÖ entwickelte ein Fortbildungsdesign für einen Lehrgang zum Thema „flex-based learning“. Dabei wurde von Beginn an versucht, die Elemente einer wirksamen und nachhaltigen Fortbildung zu integrieren. Im vorliegenden Forschungsprojekt soll das Fortbildungskonzept evaluiert werden, sowie Teilaspekte der Professionalisierung untersucht werden.
Folgende Forschungsziele stehen im Rahmen des Projekts im Mittelpunkt:
 Evaluierung der Wirksamkeit und Nachhaltigkeit des Lehrgangs zu „flex-based learning“ auf Ebene der teilnehmenden Lehrkräfte
 Erhebung und Förderung der Diagnosekompetenz der Lehrkräfte bezüglich divergenter Problemlösefähigkeit von Jugendlichen
 Einrichtung von „Professionellen Lerngemeinschaften (PLG)“ im Rahmen des Lehrgangs und Identifizierung von Faktoren für die Effektivität von PLG
Zu „flex-based learinng“ wurde ein Fortbildungskonzept entwickelt, welches seit 2019 als Lehrgang angeboten wird. Die Zielgruppe sind Lehrkräfte der Sekundarstufe aus den naturwissenschaftlichen Fächern Chemie, Physik oder Biologie.
Die Evaluierung der Wirksamkeit und Nachhaltigkeit des Fortbildungskonzepts basiert auf Daten, die im dreisemestrigen Lehrgang zu vier verschiedenen Messzeitpunkten erhoben werden. Untersucht wird, ob sich durch die Fortbildung das Wissen, die Kompetenz und auch das Verhalten der Lehrkräfte im Unterricht im Hinblick auf „flex-based learning“ verändert.
Die Forschungsschwerpunkte Diagnosekompetenz und PLG werden im Rahmen der Lehrgänge (19/20 & 20/21) durchgeführt. Für die Erhebung der Diagnosekompetenz wird untersucht, wie stark die Urteile der Lehrkräfte mit den Ergebnissen ihrer Schülerinnen und Schüler im divergenten Problemlösen korrelieren. Inwieweit die Diagnosekompetenz der Lehrkräfte durch ein spezielles Schulungsprogramm im Rahmen der Lehrgänge gesteigert werden kann, wird in einer Interventionsstudie erhoben. Die Wirksamkeit der PLG, vor allem für die effektive Umsetzung der gewünschten Implementierungsmaßnahmen im eigenen Unterricht, wird in einer explorativen Studie untersucht, bei der sowohl retrospektivische Interviews als auch quantitative Fragenbatterien zum Einsatz kommen.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Sprache
Projektleitung gesamt
Engleitner, Johann; Mag. Dr. Prof. / 804660 Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Projektleitung intern
Böheim-Galehr, Gabriele; Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
edu Research Oberösterrich
Landesschulrat für Vorarlberg
Laufzeit
2017 – 2018
Beschreibung
V-Feeback bietet Vorarlberger Schulen die Chance, ihre Stärken und Entwicklungspotentiale zu erheben und auf dieser Basis Schulentwicklung zu begründen. Eltern und SchülerInnen geben dabei über standardisierte Rückmeldeinstrumente ein Feedback zu zentralen Qualitätsbereiche von Schule, die sich an den Domänen von SQA orientiert und damit die Qualitätsprozesse an Schulen unterstützt.
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Schöfl, Martin; Mag. Dr. Prof.
Steinmair, Gabriele; MA.
Projektleitung intern
Schöfl, Martin; Mag. Dr. Prof.
Steinmair, Gabriele; MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2022
Beschreibung
Ausgangslage/Problemaufriss
Das Kooperationsprojekt SCHNAPP zielt einerseits auf die Erkennung von Kindern mit Risikopunkten für den Schriftspracherwerb am Beginn der ersten Klasse ab und andererseits auf das Training förderbarer Komponenten im Sinne einer Verbesserung der Ausgangsvoraussetzungen für das Lesen und Schreiben, vor allem der förderbaren Komponenten Phonologische Bewusstheit, Buchstabenkenntnis, Benennungsgeschwindigkeit und Wortschatz.
Die aktuelle Forschungsarbeit baut auf diese Grundlage auf und fokussiert die nachfolgende Arbeit zur Förderung der Einsicht der deutschen orthografischen Schriftstruktur.

Zielsetzung(en) und Fragestellung(en) des Projekts
Das Ziel ist es, angehenden Primarstufenpädagog*innen einen strukturierten Wortschatz für diesen Aufbau sowie einen methodischen Zugang mit visueller Hilfsstruktur zu bieten, um präventiv an Schriftsprachentwicklungsprobleme heranzugehen.
Der Schriftsprachansatz der silbenanalytischen Methode bietet hierzu die Grundlage, braucht jedoch Überprüfung hinsichtlich seiner Effizienz. Das Projekt SCHNAPP-FÖRDERUNG.
Förderung der Schriftsprache in der Grundstufe I. Teil 1: Wortschatz für die Einführung der Silbenhäuser umfasst a) die Entwicklung eines systematischen Wortschatzes mit Bild- und Tonunterstützung, b) Erstellung von Übungen zur Einführung relevanter Wörter und Silbenstrukturen, c) Prüfung der angenommenen hierarchischen Struktur des Wortschatzes in Pilotierungsstudien und d) Erläuterungen des Ansatzes für Primarstufenpädagoginnen.
Die Fördermaßnahmen sollen langfristig sowohl für den analogen Gebrauch (Papier-Bleistift) als auch digital als App für (angehende) Pädagog*innen anwendbar werden.

Methode
Nach Entwicklung eines systematischen Wortschatzes im Umfang von etwa 200 Wörtern mit Bild- und Tonunterstützung werden Übungen in schriftlicher Form und als App konstruiert, die die Silbenstruktur hervorheben und so Transfereffekte auf ungeübte Wörter erwarten lassen. Geprüft wird an einer Kohorte von Kindern der ersten Klasse, ob die angenommene Hierarchie sich auch empirisch abbilden lässt.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Sprache
Projektleitung gesamt
Hecht, Petra; Mag. Dr. / 804660 Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Projektleitung intern
Hecht, Petra;
Interne Projektmitarbeiter/innen
Gratt, Ulla; VL MAS
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
HILTI AG
Laufzeit
2018 – 2019
Beschreibung
Im Projekt SUPERAR sind Fragen im Hinblick auf das Kooperations- und Lernverhalten, die Kontaktbereitschaft und das Empathievermögen sowie das Selbstkonzepte (in Bezug auf Leistung, Kompetenzwahrnehmung, Durchhaltevermögen) relevant. Zur Beantwortung dieser Fragen werden quantitative und qualitative Forschungsmethoden eingesetzt.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Schöfl, Martin; Mag. Dr. Prof.
Steinmair, Gabriele; MA.
Projektleitung intern
Schöfl, Martin; Mag. Dr. Prof.
Steinmair, Gabriele; MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2022
Beschreibung
Ausgangslage:
Die lautsprachlichen Kompetenzen als wesentliche Voraussetzung für den Aufbau schriftsprachlicher Fertigkeiten divergieren bei Kindern der ersten Klasse VS sind stark. Schwächen in linguistischen Kernkompetenzen (Grammatik, Wortschatz) hemmen den weiteren schulischen Verlauf und bedürfen konsequenter Zuwendung. Je eher eventuelle Sprachschwächen von Kindern detektiert werden, desto effektiver kann das Kind unterstützt werden. Für den schulischen Einsatz braucht es ökonomische Instrumente, wie es etwa in Form des Grazer Wortschatztestes (2017) bereits vorliegt. Um die Testökonomie noch weitere zu verbessern, sind digitale Vorgabemöglichkeiten von Vorteil.

Zielsetzung und Fragestellung:
Validierung einer digitalen APP-Version des passiven Wortschatztestes GRAWO an einer Stichprobe von Kindern der ersten Klasse VS.

Methode:
Geprüft wird in Kooperation mit der Universität Graz die Validität des Papier Bleistift – Verfahrens Grawo zur ökonomischen Erfassung des passiven Wortschatzes in den Klassenstufen 1-3 in der bisher noch nicht verfügbaren Form als online – App.
Innerhalb der Projektphase SCHNAPP 5 wird die Übereinstimmung zwischen analoger und digitaler Form an circa 120 Kindern am Beginn der ersten Klasse geprüft – von diesen Kindern gibt es bereits GRAWO-Ergebnisse aus dem Vorjahr. Die Projektpartner*innen in Graz führen diesen Vergleich an zwei weiteren Gruppen, nämlich in der dritten Klasse, aus.
Führen die unterschiedlichen Erhebungen zu vergleichbaren Ergebnissen, kann die digitale App als ökonomische zusätzliche Form auch in unserem Forschungsprojekt verwendet werden.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Weber, Christoph; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Weber, Christoph; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Bastel, Heribert; IL Mag. Dr. OStR
Soukup-Altrichter, Katharina; Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Altrichter, Herbert; Univ. Prof. Dr.
Bergmann, Jakob; Mag.
Nausner, Ernst; Dr.
Reitinger, Johannes; Univ. Prof. Dr.
Kooperationspartner
Johannes Kepler Universität Linz
Kunstuniversität Linz – nicht verwenden!!!
Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Laufzeit
2016 – 2021
Beschreibung
Ziele
Evaluation und theoriegeleitete Bildungsforschung: Bei der Neueinführung eines neuen Studienprogramms macht es Sinn, wesentliche Akzeptanz- und Erfolgsindikatoren begleitend zu beobachten. Begleitende Evaluationen werden aber oft zu kurzfristig konzipiert und in ihrem Potential unterschätzt; richtig konzipiert, bieten sie gleichzeitig auch die Chance, relevante Fragestellungen der (Lehrer-)Bildungsforschung zu untersuchen. Hier wird vorgeschlagen, neben kurzfristigeren Rückmeldungen zur Akzeptanz und zum Erleben der neuen Lehrerbildung durch die Studierenden auch Fragestellungen zur Kompetenzentwicklung zu verfolgen.
Vorgangsweise
Aus Gründen theorieorientierter Forschungskonzeption, aber auch übernationaler Vergleichbarkeit stützt sich die Studie auf das Lehrerkompetenzmodell von Baumert und Kunter (2006) , das vier Dimensionen berufsbezogenen Merkmalen unterschieden: (1) Professionelles Wissen, (2) Werthaltungen und Überzeugungen, (3) Motivationale Orientierungen und (4) überfachliche Kompetenzen. Zur forschungspraktischen Umsetzung dieses Modells können auch einzelne Instrumente aus der PaLea-Studie (vgl. Bauer et al., 2010), die an 13 deutschen Universitäten und einigen Schweizer Pädagogischen Hochschulen läuft, verwendet werden , die um weitere Instrumente aus anderen Studien (z.B. Skalen aus der TEDS-M-Studie zum pädagogischen Unterrichtswissens; vgl. König & Blömeke, 2010) sowie um spezielle Forschungsthemen aus dem Cluster Mitte ergänzt werden (z.B. überfachliche Kompetenzen, Einstellungen und Kompetenzen zur Inklusion und zur Begabungsförderung, Entwicklung steuerungsbezogener Einstellungen).
Die Entwicklung der Kompetenzen soll dem Studienerleben, dem Erleben von Lernprozessen und Lernbedingungen durch die Studierenden, gegenübergestellt werden. Dabei werden sowohl neu Instrumente entwickelt (z.B. zum Forschenden Lernen; vgl. Reitinger, 2016) als auch Vergleichsmöglichkeiten zu anderen Untersuchungen (z.B. zur Studierenden Sozialerhebung; vgl. Zaussinger et al., 2016) gesucht. Bei der Konzipierung und Organisation der Studie wird auf Vorerfahrungen zur Begleitforschung zur neuen Primarlehrerbildung aus der PH OÖ zurückgegriffen.
Designmerkmale
Längsschnitt mit jährlichen Erhebungen
Mehrere Wellen (unterschiedliche Jahrgänge)
Ev. Vergleichserhebungen unter Studierenden der beiden alten Modelle der Sekundarlehrerausbildung (in deren zweiten und folgenden Studienjahren; würde zeitversetzten Vergleich erlauben)
Fragestellungen
Längsschnittanalysen: Wie entwickeln sich die Zielvariablen (professionelle Kompetenz- und Einstellungselemente) im Studienverlauf?
Bestehen individuelle Entwicklungsunterschiede?
Wie können etwaige Entwicklungsunterschiede erklärt werden?
Gruppenvergleiche, z.B. Unterscheiden sich Studierende des alten und neuen Curriculums hinsichtlich der Zielvariablen in äquivalenten Studienjahren?
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Plaimauer, Christine; HS-Prof. Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Plaimauer, Christine; HS-Prof. Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Prammer-Semmler, Eva; MA. Prof.
Steiner, Regina; HS-Prof. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2020
Beschreibung
Das Curriculum der Primarschulpädagogik Neu an der PH OÖ sieht im BWG 2 die Einführung eines handgeschriebenen Lerntagebuches bzw. Lernjournales, in dem ausschließlich sog. „kritische“ Lernereignisse“ festgehalten werden sollen vor. Solchen Critcial Incidents werden im Hinblick auf die Generierung von Denkprozessen, zur Dekonstruktion von Normalitätsvorstellungen, Reflexion und Entwicklung hinsichtlich Ambiguitätstoleranz und auch zur Veränderung von (professionsfeindlichen) Haltungen oder Beliefs hohe Wirksamkeit zugeschrieben. Diese, nach einer speziellen didaktischen Einführung in der Studieneingangsphase geführten, zeitnah zum Ereignis handgeschriebenen Lerntagebücher, die in der hochsschuldidaktischen Konzeption auch das Fundament für das Portfolio liefern sollen, sowie die Prozessportfolio selbst, werden nach dem ersten Jahr und bei Weiterführung in den Folgejahren einer qualitativen Inhaltsanalyse unterzogen. Induktives Vorgehen / Grounded Theory – axiale Codierung zur Theoriefindung Forschungsfrage: 1. Welche Ereignisse werden als solche „kritisch“ im definierten Sinne empfunden? 2. Welche Wirkungen/Effekte können welchen Ereignissen zugeschrieben werden? 3. Welche Veränderänderung lassen sich im Verlaufe der Semester/des Professionalisierungsprozesses beschreiben. 4. Wie wird das Konzept Lerntagbuch als Fundament für das Portfolio von Studierenden umgesetzt/kritisch betrachtet. Zu Beginn des Studiums wird eine ProbandInnengruppe von 25 Personen gefunden. Diese stellen ihr handgeschriebenes Lerntagebuch und auch das entsprechende Portfolio am Ende jeden Semesters zur Verfügung, die Dokumente werden anonymisiert und erhalten eine Kennzahl. Die kopierten Tagebücher werden nach einer speziellen Form (Ersterzählung: rechte Seite – Reflexion/Beobachtungssprache: linke Seite) transkribiert, diese Texte und das Prozessportfolio werden mithilfe des Programmes MaxQda einer inhaltlichen Analyse) im Team unterzogen. Dieser Forschungsschritt erfolgt an mehreren Zeitpunkten: am Ende des ersten, zweiten, vierten und sechsten Semesters. Der Focus liegt hierbei auf den oben beschriebenen Fragen. Zusätzlich werden am Ende des ersten und dritten Studienjahres Interviews mit einem groben fallspezifischen Leitfaden, überwiegend aber mit narrativem Charakter geführt. Die Ergebnisse sollen laufend in den Entwicklungsprozess der hochschuldidaktischen Konzeption des Lerntagebuchs in Verbindung mit dem Prozessportfolio einfließen, in diesem Sinne hat dieses Forschungsprojekt auch aktionsforschenden Ansatz.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Carre-Karlinger, Catherine; Mag. Prof.
Projektleitung intern
Carre-Karlinger, Catherine;
Interne Projektmitarbeiter/innen
Harrer, Katharina; Mag. BEd
Externe Projektmitarbeiter/innen
Imamović-Topčić, Edna; Mag.
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2023
Beschreibung
Ziel des vorliegenden Forschungsprojektes ist es, den Umgang mit sprachlicher Vielfalt in drei Schulen im städtischen Bereich Oberösterreichs zu erfassen, und zwar über die Befragung von
lebensweltlich mehrsprachigen Lehrkräften und der jeweiligen Schulleitung sowie über die Beobachtung von Unterricht. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den Handlungsräumen, die
dadurch entstehen, dass an Schulen Lehrkräfte angestellt sind, die selbst Kompetenzen in Erstbeziehungsweise Migrationssprachen haben. Einerseits trifft das auf muttersprachliche Lehrkräfte zu und andererseits auf mehrsprachige Lehrkräfte, die etwa Regelfächer unterrichten. Ausgehend von Erkenntnissen über die Rolle, die diese Lehrkräfte in Schule und Unterricht hinsichtlich sprachenbezogener Lern- und Bildungsprozesse einnehmen sowie einnehmen könnten, sollen strategisch-systemische Überlegungen und Desiderata bezüglich der Frage angestellt werden, wie die Angebote in der Lehrer*innenaur, fort- und -weiterbildung im Kontext der projektergebnisse weiterentwickelt werden könnten. Vorliegendes Projekt soll einen Beitrag dazu liefern, das Verständnis der eventuellen Diskrepanzen zwischen schulischer Realitäten und den lokalen Bildungsangeboten zu verbessern beziehungsrreise die Formulierung neuer Fragestellungen zu ermöglichen, die für die Überwindung dieser Diskrepanzen wichtig sind.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht