Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Fahrenwald, Claudia Maria; HS-Prof. Dr. MA. Prof.
Projektleitung intern
Fahrenwald, Claudia Maria; HS-Prof. Dr. MA Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
in Kooperation mit dem Unabhängigen LandesFreiwilligenzentrum (ULF) Linz
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Rothböck, Johann; MA. Prof.
Weber, Christoph; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 –
Beschreibung
Das Projekt „Themenorientierte Mathematik“ geht im Rahmen eines quasi-experimentellen Designs der Frage nach, ob sich durch eine Aufgabensammlung, die sich an den Handlungsbereichen des Kompetenzmodells orientiert und diese Handlungsbereiche an lebensnahen Themen „trainiert“, eine positive Wirkung auf die Leistungen, das Selbstkonzept und die Motivation von Schüler/innen der 5. Schulstufe feststellen lässt. Rund 30 Lehrkräfte werden im Rahmen von Fortbildungsveranstaltungen mit den entwickelten Aufgaben vertraut gemacht und sollen diese Aufgaben im Schuljahr 2016/17 verwenden. Durch begleitende Fortbildungsveranstaltungen soll die Qualität des „Aufgabeneinsatzes“ optimiert werden, wobei aber auch auf etwaige Probleme bei der Anwendung eingegangen werden kann. An den teilnehmenden Schulen werden Parallelklassen der Experimentalklassen als Kontrollklassen rekrutiert.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Kennedy, Melissa Jane; Dr. BA. MA. Prof.
Projektleitung intern
Kennedy, Melissa Jane; Dr. BA MA Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Spann, Harald; HS-Prof. Mag. DDr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Born-Lechleitner, Ilse; Mag. Dr.
Huber, Susanne; Mag. Dr.
Kreutner, Edith; Mag. Dr.
Ratheiser, Ulla; Ass.-Prof. Dr.
Reichl, Susanne; Univ.-Prof. Dr.
Spöttl, Carol; Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2024
Beschreibung
1.) Problemaufriss

The ABC Approach research project reintroduces literature into the NMS/AHS classroom by developing teaching methodologies in the B.Ed English programme. The project responds to demands for curriculum development at multiple levels. In the 2000s, changes in the Austrian school curriculum (eg. the Standardisierte Reifeprüfung) inadvertently led to the loss of literature and cultural media in the NMS/AHS English as a Foreign Language (EFL) syllabus currently taught in schools, despite the fact that the curriculum claims the importance of literature for addressing social issues and ‘conveying value-oriented thought and behaviour’ (BMUKK, Lehrplan Lebende Fremdsprache). Recognising this gap between theory and praxis, the 2018 Companion to the Common European Framework of Reference for Languages (CEFR) added a whole new section of guidelines for literature, which this research project works to apply. Development of the ABC approach also aligns with the need for curriculum development within the Cluster Mitte English programme to re-orientate the University of Salzburg’s old B.A. to fulfil the requirements of the new B.Ed.
The theoretical part of the project researches the above problematic in three dimensions:
1.) Action research of EFL literature in NMS/AHS classrooms.
2.) Development of EFL literary pedagogy in the Cluster-Mitte English curriculum.
3.) Contributions to literature in education theory.

Preliminary work on this topic has identified a pedagogy of literary education that can fulfil the aims, emphases and requirements of the NMS/AHS curriculum, CEFR Companion, and the Cluster-Mitte B.Ed curriculum. The ABC approach is a synthesis of three major methodologies: A for analysis (formal literary theory taught in universities), B for book response (reader-centred response favoured in schools) and C for creativity (for the motivation to read and for the skills output necessary for assessment). The research project develops this combined methodology and tests it using action research in both secondary (NMS/AHS) and tertiary (PHOÖ) classrooms.
The practical part of the project develops the ABC methodology for three applications:
1.) Tertiary teaching in literature (Kennedy) and Fachdidaktik (Spann)
2.) Secondary teaching (eg. PHOÖ students teaching placements; Huber PhD research at the Aloisianum; Kennedy & Spann Forschungsschule der PHOÖ)
3.) Material development: building a body of ABC approach teaching resources, including in course books, academic publications, online, in students BA & MA theses, and Ms Huber’s PhD.

2.) Zielsetzung(en) und Fragestellung(en)
The project begins with three foundational questions:
1. What are the expectations of literature in EFL teaching outlined in the secondary schools curriculum and CEFR Companion (2018)?
2. How is literature currently taught to pupils in NMS/AHS and to teacher-trainer students in university and teacher colleges?
3. Where are the gaps and incongruities between the two?
These questions are investigated at both curriculum and praxis levels, each with expert research partners:
a) Secondary level: research of the actual situation in English teaching in secondary schools (expert: Huber)
b) Tertiary level: research of the English literature curriculum in Austrian universities and Pädagogische Hochschulen (experts from PLUS, Vienna, Innsbruck).
c) Curriculum level: research of NMS/AHS English curriculum changes to literature since the 2012 Standardised Reifeprüfung (expert: Carol Spöttl)

From question three, above, arises the research project’s main focus:
4. Which literature-teaching methodologies fill these identified gaps?
5. How can we trial and test our approach in praxis?
3.) Methode
1. Literary pedagogy
2. Action research

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Steinmair, Gabriele; MA.
Weber, Christoph; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Androsch, Gertrude; Mag.
Döll, Marion; Dr. Dipl.Päd. Prof.
Eidenberger, Johanna; Mag. Dr. Fachoberlehrerin
Janny, Beate; M.Ed. BEd
Lindner, Gertrud;
Mayrhofer, Sandra; Mag.
Schuster, Natascha; Dipl.Päd. MA.
Wagner, Wolfgang; Mag.
Zauner, Norbert; M.Ed.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2017
Beschreibung
Im WS2015 startet an der PH OÖ die neue Primarstufenausbildung. Das Curriculum sieht für das 3. und 4. Semester eine LV zu Lesson Studies (LS) vor. LS sind eine Form kollaborativer, reflexiver Praxis, im Rahmen derer Lehrkräfte gemeinsam Unterrichtseinheiten planen, durchführen, evaluieren und weiterentwickeln. Im Rahmen des Projekts soll die Durchführung von LS in der Ausbildung pilotiert werden und auf Basis der Befunde der Pilotstudie sollen entsprechende Lehrveranstaltungen für die neue Ausbildung entwickelt werden.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Feichter, Helene Juliana; Mag. Dr. BEd
Projektleitung intern
Feichter, Helene; IL Mag. Dr. BEd Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2020
Beschreibung
Mit der Fortbildungsreihe „Lesen in allen Fächern“ und „Lesezeichen“, die an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich entwickelt wurde, werden neue Wege im Bereich der Fortbildung gegangen. Zunächst handelt es sich hierbei um ein Format sowohl für Volksschulen wie auch für Neue Mittelschulen gleichermaßen. Darüber hinaus wird die Fortbildung der Lehrerinnen und Lehrer in einen breiteren Kontext gestellt, da gemeinsam mit der Schulleitung ein Lesekonzept entwickelt wird, damit Lesen in allen Fächern für alle Beteiligten verbindlich an der Schule verankert werden kann.

Das Konzept der Begleitforschung ist wissenschaftstheoretisch der Evaluationsforschung zuzuordnen (Stockmann 2006), insofern als wissenschaftliche Methode zur Datengenerierung systematisch eingesetzt werden. Genauer gesagt handelt es sich um eine qualitative Evaluationsforschung (Flick 2009), weil die Sichtweisen der beteiligten Personen (Lehrgangsleitung, TrainerInnen, SchulleiterInnen, Lehrpersonen) verstärkt berücksichtigt werden sollen. Darüber hinaus handelt sich hierbei um eine summative Evaluation (Scriven 1991), da es bereits einen abgeschlossenen Durchgang der Fortbildungsreihe gibt und eine begleitende Evaluation nicht vorgesehen ist. Bei der Evaluation, also der Bewertung der gesetzten Maßnahmen, stehen vorrangig die Erkenntnis-, sowie die Dialog- und Lernfunktion (Stockmann 2004, S. 18ff) im Vordergrund. Bei Erstem handelt es sich um „die Sammlung von Daten und Erkenntnisse, mit denen Entscheidungen unterfüttert werden können“, bei Zweitem sollen relevante Personen die Informationen erhalten, „um zu einer angemesseneren Einschätzung des evaluierten Prozesses zu kommen“ (ebd).

Ziel der Begleitforschung ist es, mit Hilfe qualitativer empirischer Methoden zu erheben …

– wie das Konzept der Fortbildungsreihe und seine konkrete Umsetzung aus Sicht verschiedener Anspruchsgruppen (multiperspektivischer Ansatz) bewertet wird.

– wie das Modell „Lesen in allen Fächern“ an den schulischen Standorten umgesetzt wird

– die Wirksamkeit der Intervention (der Fortbildungsreihe) auf schulischer Ebene eingeschätzt wird

– ob bzw. welche Evidenzen (Bibliotheksnutzung, Lesescreening,…) sich auf der Ebene der SchülerInnen zeigen

Diese Evaluation kann auch als Beitrag zur Transferforschung verstanden werden.

Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Weber, Christoph; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Bruch, Sabine; Mag.
Michal, Alexandra; M.Ed. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 –
Beschreibung
Mit dem Studienjahr 2015/16 startete die neue Ausbildung im Bereich der Primarstufe (PBNEU). An der Pädagogischen Hochschule (PH) OÖ begannen rund 100 Studierende das neue Studium. Im Rahmen einer summativ ausgerichteten Evaluation werden die Effekte der neuen Ausbildung auf die Entwicklung berufsbezogener Merkmale der Studierenden in den Blick genommen. Das Evaluationskonzept orientiert sich dabei wesentlich an der deutschen PaLea (Panel zum Lehramts, die auch in der Schweiz bereits durchgeführt wurde) Studie (Bauer et al., 2010), die die professionsbezogene Entwicklung von Lehramtsstudierenden – untersucht. Entsprechend Baumert und Kunter (2006) fokussiert PaLea auf vier Dimensionen von berufsbezogenen Merkmalen (Professionelles Wissen, Werthaltungen und Überzeugungen, Motivationale Orientierungen und überfachliche Kompetenzen), die auch im Rahmen der Evaluation der neuen Primarstufenausbildung als Zielvariablen herangezogen werden. Anders als bei PaLea wird das professionelle Wissen nicht auf Basis von Selbsteinschätzungen erfasst, sondern durch Tests aus der TEDS-M-Studie (König & Blömeke, 2010) zum pädagogischen Unterrichtswissens. Darüber hinaus werden die Erhebungsinstrumente der PaLea-Studie durch weitere Instrumente ergänzt, wobei ein spezieller Fokus auf Einstellungen und Haltungen im Bereich der inklusiven Pädagogik – als wichtiger Eckpunkt des neuen Curriculums – liegt. Neben der Erfassung einer breiten Palette an Zielvariablen werden auch Studienmerkmale (Erfahrungen in LVs, …) erfasst. Die Studierenden des neuen Curriculums werden viermal (jeweils einmal pro Studienjahr) über das Studium hinweg befragt. Um die Ergebnisse und Entwicklungen der Studierenden der neuen Ausbildung einordnen zu können, erfolgen parallel Befragungen von Studierenden des alten Curriculums (d.h. im 2 Jahr und 3 Jahr). Durch das angedachte Erhebungsdesign ergeben sich unterschiedliche Analysezugänge und Fragestellungen, die in den Blick genommen werden können. (1) Einfache Längsschnittanalysen (nur PBNEU); Forschungsfragen (FF): Wie entwickeln sich die Zielvariablen im Studienverlauf? Bestehen individuelle Entwicklungsunterschiede? Wie können etwaige Entwicklungsunterschiede erklärt werden? (2) Gruppenvergleiche im Querschnitt (altes Curriculum (AC) vs. PBNEU); FF: Unterscheiden sich Studierende des alten und neuen Curriculums hinsichtlich der Zielvariablen im zweiten bzw. dritten Studienjahr? Unterscheiden sich Studierende (AC vs. PBNEU) im ersten bzw. fünften Semester in ihrem pädagogischen Wissen? (3) Gruppenvergleiche im Längsschnitt (AC vs. PBNEU); FF: Verläuft die Entwicklung der Zielvariablen zwischen Studierenden des alten und neuen Curriculums unterschiedlich? (4) Internationale Vergleiche; FF: Unterscheiden sich die Ergebnisse (PaLea-Skalen ) an der PH OÖ von den publizierten Ergebnissen in Deutschland bzw. der Schweiz?
Bauer, J., Drechsel, B., Retelsdorf, J., Sporer, T., Rösler, L., Prenzel, M., & Möller, J. (2010). Panel zum Lehramtsstudium-PaLea: Entwicklungsverläufe zukünftiger Lehrkräfte im Kontext der Reform der Lehrerbildung. Beiträge zur Hochschulforschung, 32(2), 34-55.
Baumert, J., & Kunter, M. (2006). Stichwort: Professionelle Kompetenz von Lehrkräften. Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, 9(4), 469-520.
König, J., & Blömeke, S. (2010). Pädagogisches Unterrichtswissen:(PUW); Dokumentation der Kurzfassung des TEDS-M Testinstruments zur Kompetenzmessung in der ersten Phase der Lehrerausbildung.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Resch, Claudia;
Projektleitung intern
Wagner, Thomas; HS-Prof. Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Janny, Beate; M.Ed. BEd Prof.
Severa, Margit; BEd Dipl.Päd. MA. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Christina, Egger; HS-Prof. Dr. / PH Salzburg Haus D
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Salzburg
Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Laufzeit
2021 – 2024
Beschreibung
Dieses Forschungsprojekt befasst sich mit der Rolle von Motivation und fremdsprachlicher Begabung beim Umgang mit offenen Lernformen im Englischunterricht in der Volksschule. In einer Querschnittsstudie geht dieses Projekt mittels eines aptitude-treatment-interaction designs mit Experimental- und Kontrollgruppe der Frage nach, ob offene Lernformen in der 3. und 4.Klasse Volksschule die Motivation bei fremdsprachliche begabten Lerner*innen signifikant stärker steigern als bei durchschnittlichen Lerner*innen.
Beschreibung (engl.)
This project deals with the role of motivation and foreign language aptitude in learners‘ apporaches to open learning in primary education. In a cross-sectional study, employing a control-group aptitude-treatment-interaction design, this project investigates whether open learning in the 3rd and 4th primary form significantly increases motivation in gifted foreign language learners more than in avarage learners.
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Wahlmüller, Thomas; Mag. MA.
Projektleitung intern
Wahlmüller, Thomas; Mag. MA Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Pilz, Maria; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Eder, Elisabeth;
Fritz, Isabella;
Huchler, Martin;
Höfferer, Gerrit;
Kronberger, Silvia;
Mitter, Hubert;
Rapp, Ursula;
Sorgo, Gabriele;
Winter, Kate;
Wopfner, Edith;
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Salzburg
Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Pädagogische Hochschule Wien
Laufzeit
2017 – 2020
Beschreibung
4 Abstract(Max. 4000 Zeichen inkl. Leerzeichen. Das Abstrakt soll folgende Punkte beinhalten: 1.) Ausgangslage/Problemaufriss, 2.) Zielsetzung(en) und Fragestellung(en) des Projekts und 3.) Methode)

Egalitäre Bildungsbeteiligung sowie Diversitäts- und Genderbewusstsein sind zentrale Desiderate in Bildung und Unterricht. Das geplante Forschungsprojekt geht der Frage nach, inwieweit sich schon im Kindergarten soziale Konstruktionen einer Geschlechterstereotypisierung durch die Pädagoginnen- und Pädagogen- Kind-Beziehung zeigen. Die Qualität der Beziehung zu den Pädagoginnen und Pädagogen spielt in elementarpädagogischen Einrichtungen eine zentrale Rolle, da sie neben dem Entdecken der biologischen Geschlechtsunterschiede auch unterschiedliche Reaktionen der sozialen Umwelt auf die Zuschreibung von „männlich“ und „weiblich“ erkennen. Forschungsergebnisse weisen darauf hin, dass Pädagoginnen und Pädagogen in elementaren Bildungseinrichtungen geschlechtsstereotype Rollenbilder zuschreiben und Unterschiede im Beziehungsaufbau zu männlichen und weiblichen Kindern aufweisen.
Das Erkenntnisinteresse des geplanten Forschungsprojekts liegt in der bildungstheoretischen Analyse von geschlechtsbezogenen Aspekten der Pädagoginnen- und Pädagogen-Kind-Beziehung und wie diese in Zusammenhang mit der Gestaltung von Räumen egalitärer Bildungsbeteiligung stehen. Weiters soll diskutiert werden, wie diese Ergebnisse in der Aus-, Fort- und Weiterbildung verankert werden können und sollen.
Die forschungsleitenden Fragestellungen dazu lauten: „Wie können elementarpädagogische Bildungsräume für egalitäre Entwicklung mit dem Fokus Geschlecht geschaffen werden, die eine „sichere“ Lern- und Bildungsatmosphäre gewährleisten?“, „Inwieweit wirkt sich die Qualität der Pädagoginnen- und Pädagogen-Kind-Beziehung auf die Entwicklung von Mädchen und Buben aus und welche geschlechtsbezogenen Zusammenhänge können dabei festgestellt werden?“ und „Wie können diese Erkenntnisse in elementarpädagogischen Studienmöglichkeiten an Pädagogischen Hochschulen aufgegriffen, berücksichtigt und implementiert werden?“

Ziel des geplanten Forschungsprojekts ist es, anhand einer bildungstheoretischen Analyse Thesen für die Pädagoginnen- und Pädagogen – Kind Beziehung mit dem Fokus Geschlecht auf handlungstheoretischer und handlungspraktischer Ebene für die Elementarpädagogik zu generieren. Diese Erkenntnisse sollen dann in einen Verwertungszusammenhang mit elementarpädagogischen Studienmöglichkeiten an Pädagogischen Hochschulen gebracht werden.
Aus wissenschaftlicher Sicht ist angedacht, die Befunde als Bericht und/oder in Form einer Publikation zu veröffentlichen. In Zusammenhang mit dem übergeordneten Projekt sollen die Ergebnisse weiters im Rahmen einer Projektkonferenz referiert werden.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Mußmann, Jörg; Dr. Dipl.Päd. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Aschenberger, Rita;
Marischler, Elisabeth;
Neulinger, Hanna Maria;
Oliveira-Mußmann, Maria;
Öttl, Patrick;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Chilla, Solveig; Prof. Dr.
Hils, Leonie;
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Heidelberg
Laufzeit
2015 – 2018
Beschreibung
Zu den Einstellungen sowie sozialen und emotionalen Schulerfahrungen von Kindern und Jugendlichen mit Sprachbeeinträchtigungen in inklusiven Settings liegen bisher kaum empirische Daten vor. Diese und auch die Rekonstruktion der Sichtweisen von Schülerinnen und Schülern ohne Beeinträchtigungen auf spezifische Auffälligkeiten im Sprachgebrauch im Kontext von spezifischen Lern- und Entwicklungsbeeinträchtigungen können Rückschlüsse geben auf die Merkmale und Indikatoren eines inklusiven Unterrichts mit Blick auf die Interaktion zwischen Schülerinnen/Schülern hinsichtlich der Bildungs- und Alltagssprache als Medium schulischen Lernens, sozialen Handelns und emotionalen Erlebens.
Zückner (2011) weist mit einer deutschsprachigen Querschnittstudie (N= 171) zum Selbstwert einen sehr dynamischen Verlauf des Selbstwertes bei stotternden Kindern und Jugendlichen beider Geschlechter im Vergleich zur Kontrollgruppe nach, konstatiert aber langfristig ein relatives Absinken bis zum Alter von ca. 16 Jahren (Zückner 2011, S. e84). Dies wird erklärt durch die Abnahme der durch das Stottern bedingten unterstützenden und zuwendungsorientierten Qualität in elterlichen Beziehungen im Jugendalter bzw. einer tendenziell eher unterstützenden Haltung einer großenteils sensibilisierten schulischen, familiären und freizeitlichen Umwelt in der frühen Kindheit. Als potenzielle Ursachen für das Absinken des Selbstwertes bis zum 16. Lebensjahr werden das Erleben der eigenen sprachlichen Beeinträchtigung als „negative und stigmatisierende Bedingung“ (Zückner 2011, S. e84-85; vgl. Blood & Blood et al. 2003) und das zunehmende Auftreten von stotterbezogenen Ängsten, Vermeidungsverhalten und Schamreaktionen im Kontext von Schule und Freizeit, insbesondere im Zusammenhang mit der während der Pubertät sich weiter entwickelnden Sexualität angeführt.
Schoor (2005) verweist grundsätzlich darauf, dass sprachbeeinträchtigte Menschen in Fremdeinschätzungen häufig eher negativer beurteilt werden als in Selbsteinschät-zungen. Das Bild von sprachlicher Behinderung als „monolithisch wirkende Ursache“ (Markowetz 2007, S. 201) für Sozialisations- und Identitätsprobleme ist daher nicht haltbar (Rohgalf 2013, S. 32) und bedarf einer kreuz-kategorialen Perspektive (vgl. Mußmann 2013). Mit diesen Befunden deutet sich an, dass eine inklusive Unterrichts-gestaltung mit Blick auf stotternde Schülerinnen und Schüler weniger durch die Addition oder Integration direkter störungsspezifischer, personenbezogener Interventionen gekennzeichnet sein sollte, sondern eher durch indirekte und systembezogene Prä-vention wie Beratung, Information und Aufklärung, die dennoch einen störungsspezifi-schen und damit problemsensiblen (vgl. Katzenbach & Schröder 2007) Fokus beibehält. In den Fokus sonderpädagogischer Unterstützungs- und Beratungsangebote im Problemfeld Stottern rücken die Bezugspersonen und Peer-Groups der stotternden Schülerinnen und Schüler, um den Bedarf zu diagnostizieren, methodische und didak-tische Möglichkeiten der Förderung von Toleranz und Akzeptanz zu prüfen.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Demmig, Silvia; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Demmig, Silvia; HS-Prof. Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2018
Beschreibung
Ausgangslage/Problemaufriss

Die Lehrenden in Oberösterreich sind zunehmend verunsichert, wie sie mit den in Bezug auf unterschiedliche Herkunftssprachen und Mehrsprachigkeit sehr heterogenen Lerngruppen umgehen sollen. Die Kognitionen und das Handeln der Lehrenden in Bezug auf dieses Handlungsfeld sollen im Mittelpunkt des Projektinteresses stehen.

Das Konzept der Language Awareness ist seit Langem ein in Europa favorisierter Weg, um mit dieser sprachlichen Heterogenität der Schulklassen konstruktiv umzugehen. Im Projekt soll zunächst geprüft werden, ob sich das Konzept das Sprachbewusstheit im Rahmen der oberösterreichischen Schulen als so weit beschreibbar und operationalisierbar erweist, dass auch Folgestudien über den Zusammenhang von Language Awareness der Lehrenden (im Folgenden Teacher Language Awareness (TLA ) genannt) und dem Lernen der SchülerInnen (wie im ADEQUA-Projekt, das weiter unten beschrieben wird) möglich sind. Langfristiges Ziel ist es somit, auf beiden Ebenen, dem Lernen der SchülerInnen und dem Handeln der Lehrenden Elemente der Language Awareness zu identifiziern und miteinander in Beziehung zu setzen.

Beschreibung (engl.)
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Bericht