Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Reitinger, Johannes; Univ.-Prof. Dr.
Hauer, Beatrix; HS-Prof.in MEd. Dr. Dipl.Päd.
Projektleitung intern
Reitinger, Johannes; HS-Prof. PD Dr. BEd
Hauer, Beatrix; Institutsleiterin MEd. Dr. Dipl.Päd. OStR
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2012 – 2012
Beschreibung
Das konstruktivistisch-selbstbestimmte Konzept AuRELIA (Authentic Reflective Exploratory Learning and Interaction Arrangement) umschreibt ein offen strukturiertes Lernarrangement, in welchem Schüler/-innen ihre individuellen Interessen entfalten, untersuchen und reflektieren können. Im Unterricht mit heterogenen Schüler/-innengruppen aus der Sekundarstufe I konnte die Wirksamkeit dieses Arrangements hinsichtlich einer Steigerung der Selbstwirksamkeitserwartung und einer Erweiterung subjektiver Konzepte betreffend der Bedeutung von forschendem Handeln bereits empirisch untermauert werden. Im Rahmen eines weiteren Forschungsprojektes wurde das Konzept in die Lehrer/-innenausbildung (Naturwissenschaftsdidaktik) sowohl inhaltlich als auch methodisch integriert und hinsichtlich Wirksamkeit
mehrdimensional untersucht. Die Ergebnisse dieser Studie werden im Rahmen dieses Beitrags vorgestellt.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Hollick, Daniele; HS-Prof. Dr, Mag.
Neißl, Marianne; Mag. Prof.
Reibnegger, Harald; MEd. Dr.
Projektleitung intern
Hollick, Danièle; MEd. Dr. MA
Neißl, Marianne; Mag. Prof.
Reibnegger, Harald; Dr., MEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2020
Beschreibung
Mit der Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention geht auch die Verpflichtung einher, ein inklusives Bildungssystem zu etablieren. Im Curriculum des neuen Lehramtsstudiums Primarstufe wird Inklusion als Querschnittsthema gefasst, das alle Diversitätsbereiche einbezieht und es werden „Wissens- und Handlungskompetenzen sowie professionelle Grundhaltungen zu inklusiver Bildung in allen Studienfächern“ für alle Studierenden grundlegt (PHDL, 2018, S. 12-13). Im Schwerpunkt „Inklusive Pädagogik/Fokus Behinderung“ werden die Grundlagen inklusiver Pädagogik in allen Diversitätsbereichen vertieft, wobei der Fokus auf den Diversitätsbereich „Behinderung“ gelegt wird. Absolventinnen und Absolventen sollen Unterricht so gestalten können, dass Lernbarrieren verhindert bzw. abgebaut werden können und größtmögliche Partizipation gewährleistet wird. Die Entwicklung einer dafür benötigten professionellen Handlungskompetenz umfasst nach Baumert und Kunter (2006) neben fachlichen Kompetenzen auch motivationale Orientierungen und Überzeugungen, Einstellungen und Werthaltungen als zentrale Merkmale der Lehrer/-innenpersönlichkeit.
Einstellungen von angehenden Lehrerinnen zur Inklusion werden von Kullmann, Lütje-Klose, Textor, Berard & Schitow (2015) als „wichtige Schlüsselmomente für die Realisierung einer inklusiven Unterrichtspraxis“ identifiziert. Zu einem ähnlichen Ergebnis kommen auch Hellmich, Görel und Schwab (2016), die auch auf einen Zusammenhang zwischen Einstellung von Lehrerinnen und Lehrern zur Inklusion und Selbstwirksamkeitserwartungen (Schmitz & Schwarzer, 2000) hinweisen.
Im Rahmen dieses Forschungsprojektes soll die Entwicklung von Einstellungen, Haltungen und Bedenken von Studierenden des Lehramtes Primarpädagogik zu inklusivem Unterricht im Laufe ihrer Ausbildung erforscht werden. Es wird auch Fragen nachgegangen, ob Einstellungen zur Inklusion über Vertrauen in eigene Fähigkeiten erklärt werden können und inwiefern Vorerfahrungen einen Einfluss auf Einstellungen haben. Subjektive Sichtweisen zu inklusivem Unterricht und auf Zuständigkeiten sollen ebenso Gegenstand der Untersuchung sein.

Methode:

Das Forschungsdesign ist durch die Verknüpfung der qualitativen und quantitativen Erhebungs- und Auswertungsmethode methodentriangulatorisch angelegt.
Durchgeführt werden eine echte sowie eine unechte Längsschnittstudie. Bei der echten Längsschnittstudie wird eine Gesamterhebung beginnend mit der Studierendenkohorte der Primarstufenpädagogik des 1. Semesters 2018 bis zum Abschluss des Bachelorstudiums 2021/2022 durchgeführt, um Entwicklungsprozesse innerhalb einer Gruppe zu analysieren. Im Rahmen der unechten Längsschnittstudie werden im Studienjahr 2018/2019 alle Studierende des 3., 6. und 8. Semesters in der Ausbildung Primarstufenpädagogik befragt, womit u.a. die Wahl der Schwerpunkte im Zusammenhang mit der Selbsteinschätzung der Kompetenzen, Haltungen und Selbstwirksamkeit in der antizipierten Umsetzung inklusiven Unterrichts systematisiert betrachtet wird. Gewählt werden die standardisierten Erhebungsinstrumente SACIE-R 2013 zu Einstellungen, Haltungen und Bedenken und TEIP 2013 zu Selbstwirksamkeit (Feyerer, Reibnegger, Hecht, Niedermair, Soukup-Altrichter, Plaimauer, Prammer-Semmler, Moser, Bruch, 2013).
Die jeweiligen Datensätze der quantitativen Befragung werden einer deskriptiven und inferenzstatistischen Untersuchung unterzogen. Die Auswertung der qualitativ erhobenen Daten zu subjektiven Auffassungen des Konzeptes „Inklusion“ sowie zu Sichtweisen auf Zuständigkeiten inklusiver Pädagoginnen und Pädagogen erfolgt inhaltsanalytisch.

Beschreibung (engl.)
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Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Reitinger, Johannes; Univ.-Prof. Dr.
Projektleitung intern
Reitinger, Johannes; HS-Prof. PD Dr. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2011 – 2011
Beschreibung
Das Akronym AuRELIA steht für „Authentic Reflective Exploratory Learning and Interaction Arrangement“ und bezeichnet ein konstruktivistisches Konzept für differenziertes forschendes Lernen.
Im vorliegenden Forschungsbericht wird dieses Konzept hinsichtlich seiner theoretischen Konzeption und Praxisperformanz beschrieben.
Ebenso werden Befunde zur Wirksamkeit des AuRELIA-Konzeptes für forschendes Lernen hinsichtlich allgemeiner und spezieller Selbstwirksamkeitserwartung sowie subjektiver Kon-zepte bezüglich forschendem Handeln vorgestellt.
Beschreibung (engl.)
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Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Böheim, Gabriele;
Projektleitung intern
Weinberger, Alfred; habil. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
Im Rahmen einer Kooperation aller Pädagogischen Hochschulen in Österreich wird der Frage nachgegangen, welche Werthaltungen junge Menschen in Österreich haben. Datenerhebungsinstrument ist ein Fragebogen, der an einer repräsentativen Stichprobe eingesetzt wird
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Hollick, Danièle; MEd. Dr. MA
Reitinger, Johannes; Univ.-Prof. Dr.
Projektleitung intern
Hollick, Danièle; MEd. Dr. MA
Reitinger, Johannes; HS-Prof. PD Dr. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2013 – 2013
Beschreibung
Nicht alle Lernprozesse sind (immer) plan- und curricular festlegbar. Angenommen wird, dass in der Lehrerinnen- und Lehrerbildung auch solche Aspekte erworben und entwickelt werden, die nicht in Form von Inhalten oder Kompetenzbereichen in der Beschreibung der jeweiligen Lehrveranstaltung explizit aufgeführt werden. Der Fokus wird auf die Lernprozesse gerichtet, die informell in Seminaren und durch Schulpraxiserfahrungen stattfinden und als subjektbezogen verschieden beschrieben werden können. In diesem Beitrag wird der Frage nachgegangen, welche Potentiale informelles Lernen für pädagogische Kompetenzentwicklung angehender Lehrerinnen und Lehrer im Kontext von Gestaltung und Reflexion Forschender Lernarrangements als formeller Lernbereich beschreibbar sind. Als theoretische Grundlage des vorliegenden Beitrages werden das Konzept „Informelles Lernen“ und die Kriterien Forschenden Lernens nach Reitinger (2012a, S. 73) herangezogen. Die Untersuchung erfolgt qualitativ mittels episodischer Interviews nach Flick (2011a, b).
Beschreibung (engl.)
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Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Alt, Dorit; Prof. Dr.
Projektleitung intern
Weinberger, Alfred; habil. Mag. Dr.
Boxhofer, Emmerich;
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
Innovative Lernsettings, die auf der konstruktivistischen Lerntheorie basieren, haben im 21. Jahrhundert eine an Bedeutung für das Lernen gewonnen, da sie Lernprozesse umfassender erklären können als traditionelle Lerntheorien (Weinberger, 2017). Konstruktivistisches Lernen geht von einer aktiven Konstruktion von Wissen aus, d.h. Wissenserwerb ist ein weitgehend individueller Prozess (Hasselhorn & Gold, 2013, S. 66). Um diesen individuellen Prozess angemessen unterstützen zu können, sind formative Leistungsüberprüfungen unerlässlich Formative Leistungsüberprüfungen geben den Lernenden Feedback über den Verlauf ihres Lernprozesses und können auf verschiedene Arten gegeben werden, beispielsweise Peer-Feedback (Black & Dylan, 2009). Das Ziel dieses Erasmus+-Projekts besteht darin, formative Methoden der Leistungsfeststellung und -bewertung zu entwickeln und in Lehrerbildungsinstitutionen der beteiligten Länder zu implementieren. An dem Projekt sind 12 Institutionen aus sechs Nationen (Estland, Irland, Israel, Deutschland, Georgien, Österreich) beteiligt. Die PHDL ist Projektpartner.
In der ersten Phase wurden verschiedene Formen des formativen Feedbacks entwickelt (z.B. Critical Friend Feedback, Open Badges, Reflective Journal). In der zweiten Phase des Projekts werden aktuell „Train the trainer“ Lernsequenzen entwickelt. Schließlich werden in der dritten Phase des Projekts Fortbildungsveranstaltungen für die Lehrenden an den beteiligten Institutionen abgehalten, in denen sie die verschiedenen Formen des formativen Feedbacks kennenlernen, um sie dann den Lehramtsstudierenden zu vermitteln.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Seyfried, Clemens; Dr.
Projektleitung intern
Seyfried, Clemens; Dr.
Weinberger, Alfred; habil. Mag. Dr.
Reitinger, Johannes; HS-Prof. PD Dr. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2013 – 2013
Beschreibung
Auf der Basis des im Diskurs behandelten, aktuellen Wissenstandes zum Thema „Lehrer/-innenbildung – Gesundheit – Kompetenzentwicklung“ steht im vorliegenden Projekt die Phase der Studienentscheidung im Zentrum. Dabei wird davon ausgegangen, dass Studienbewerber/-innen bestimmte Dispositionen in den Dimensionen Reflexion, Vertrauen, Grundhaltungen zu Entwicklungsfragen und allgemeinen pädagogischen Orientierungen benötigen, um sowohl im Studium als auch in der Berufspraxis als handlungswirksame Akteure und – i. S. des salutogenetischen Modells – mit entsprechenden Ressourcen für die psychische Gesundheit arbeiten zu können. In Modell DInE werden diese Dispositionen nicht als situations- und zeitstabile Faktoren interpretiert, jedoch als günstige Voraussetzungen für eine professionelle und persönliche Entwicklung, in der es auch immer wieder zu Veränderungen kommt, die mitunter auch die Berufswahl einbezieht.
Das dreiphasige Aufnahmeverfahren gliedert sich in die Testung zur Überprüfung der Dispositionen „Vertrauen“ und „Reflexionskompetenz“, ein „Einzelberatungsgespräch“ und in einen darin integrierten „Entscheidungsprozess“, in dem die Wahl für oder gegen das Studium getroffen wird und damit eine Instanz der Auswahl der Studienbewerber/-innen darstellt.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Dähling, Christoph;
Weinberger, Alfred; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Weinberger, Alfred; habil. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Standop, Jutta; Univ. Prof.
Kooperationspartner
Universität Bonn
Laufzeit
2018 – 2019
Beschreibung
Im Kontext von Migrationsbewegungen nimmt die Heterogenität unter den Schülerinnen und Schülern zu. Die Förderung interkultureller und demokratischer Kompetenzen von Lehrpersonen ist ein wichtiges Ziel in der Lehramtsausbildung, damit Lehrpersonen befähigt werden, diese Kompetenzen auch bei ihren Schülerinnen und Schüler zu entwickeln (KMK, 2013). Effektive didaktische Ansätze zur Förderung interkultureller Kompetenzen gewinnen somit an Relevanz. Gleichfalls wird der Digitalisierung zur Unterstützung von Lernprozessen eine immer höhere Bedeutsamkeit zugemessen. Vor diesem Hintergrund besteht das Ziel des Projekts, die Methode des Problem-Based Learning (Reusser, 2005) auf der Basis virtueller Lernumgebungen als eine Möglichkeit zur Förderung interkultureller und demokratischer Kompetenzen zu untersuchen. Dabei wird bei diesem Projekt Interkulturalität auf zweifache Weise thematisiert. Einerseits lernen Lehramtsstudierende aus zwei unterschiedlichen Ländern (Deutschland und Österreich) gemeinsam und andererseits dienen Fallgeschichten mit interkulturellen Problemsituationen als Ausgangspunkt für das Lernen. Die Fragestellung lautet, ob durch ein virtuelles internationales problembasiertes Lernsetting interkulturelles Lernen ermöglicht werden kann. Die Hypothesen für die Pilotstudie lauten, dass demokratische Lernerfahrungen gefördert werden können (Hypothese 1) und die Lernenden allgemein positive Erfahrungen mit diesem Lernsetting machen (Hypothese 2).
Zur Hypothesenprüfung wurde ein quasi-experimentelles Untersuchungsdesign mit Prä- und Posttest (ohne Kontrollgruppe) angewendet. Datenerhebungsmethoden waren ein Fragebogen (Criteria for Inquiry Learning Inventory CILI, Reitinger, 2018) zur Erhebung demokratischer Lernerfahrungen, und eine offene Fragestellung, die sich auf die allgemeinen Lernerfahrungen bezog. Der CILI-Fragebogen besteht aus vier Dimensionen und wurde zu vier verschiedenen Messzeitpunkten während der Intervention eingesetzt, sodass Prozessdaten erhoben werden konnten. Die offene Fragestellung wurde inhaltsanalytisch ausgewertet. Als Fallgeschichten kamen selbst erlebte Problemsituationen der Lehramtsstudierenden aus ihrem Unterricht zum Einsatz, die in kleinen internationalen Lerngruppen nach der Methode des problembasierten Lernens bearbeitet wurden.
Die Ergebnisse zeigen, dass über die gesamte Intervention, die drei Wochen dauerte, ein hohes Maß an demokratischen Lernerfahrungen vorhanden war (5 < MCILI < 6 auf der sechsteiligen Ratingskala des CILI). Diese Lernerfahrungen erwiesen sich als äußert stabil und veränderten sich nicht während der Intervention, d.h. Hypothese 1 bestätigte sich nicht. Es konnte ferner festgestellt werden, dass die CILI-Dimension „Transfer des Gelernten“ geringere Mittelwerte aufwies als die übrigen Dimensionen. Darüber hinaus konnte gezeigt werden, dass die allgemeinen Lernerfahrungen der Lehramtsstudierenden sehr positiv waren, insbesondere wurde das internationale Setting als bereichernd für die Ausbildung empfunden, d.h. Hypothese 2 konnte bestätigt werden Aus den Ergebnissen der Pilotstudie wird für die Weiterführung des Projekts in der aktuellen Studie eine Adaptation hinsichtlich der Steuerung des Lernprozesses und des Transfers des Gelernten durchgeführt. Den Lehramtsstudierenden wird noch mehr Freiheit eingeräumt, um demokratische Lernerfahrungen zu fördern und es wird eine Generalisation der Lernergebnisse durchgeführt, in der das Gelernte auf eigene Situationen übertragen wird. Darüber hinaus wird in der aktuellen Projektstudie eine Kontrollgruppe geführt, die aus nationalen Teilnehmerinnen und Teilnehmern besteht.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Wiesinger, Markus; Dr
Projektleitung intern
Wiesinger, Markus; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Bauer, Marlene; MEd. BEd
Kreutner, Edith; Mag. Dr.
Schöftner, Thomas; Dr. BEd MSc.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Hardy, Phil;
Lightfoot, Zoe;
Lynch, Michael;
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 –
Beschreibung
This project involves mutual international teaching placements, which PHDL have been organising and running with our partners and affiliated schools in the UK (York/Edinburgh) and Austria (Linz/Bad Goisern) since 2007. Basically, it is an immersion programme for primary and secondary trainees alike and was designed to benefit their professional development, not only in terms of their teaching capacity, but also as regards their second language proficiency and cross-cultural awareness. In order to place the project on a solid academic footing, a questionnaire has been designed to both evaluate the benefits of these mutual teaching placements and to see how well immersed the trainees have been in the target culture. The research design seeks to cover a wide spectrum of intercultural, linguistic and didactic issues revolving around 5 selected aspects warranting further research, notably language proficiency, cultural studies, didactics and methodology, school systems and efficiency of organisation. The contents of the questionnaire are based on the relevant literature, state-of-the-art didactics and methodology and recent L1/L2 acquisition theories (Brown and Larson-Hall, 2014. Cook and Singleton, 2014. Legutke et al., 2012. Lightbown and Spada, 2013. Mackey, 2012. Thomas, 2001. Wiesinger, 2016). Strictly speaking, there are two questionnaires – one aimed at UK trainees, the incoming students, and the other targeting Austrian trainees. The respective questionnaires, predominantly based on multiple-choice questions, are available on the PHDL Moodle platform and any student participating in the project is required to complete the questionnaire twice – before and after their stint abroad. In the meantime, quite a number of students have joined this research project, actively analysing the data for their own bachelor’s and master’s theses – with their very own scope of research, of course – thus not only benefitting their own academic careers but also contributing to the project as a whole. For example, some very recent and intriguing findings have been that a) Austrian teachers primarily rely on their coursebooks while UK teachers very often do without them (Schauer, 2017). b) the ‘grammar-translation method’, as a teaching style, is still firmly entrenched and extremely popular with SL teachers across the board (Daborer, 2018. Grabner, 2019). c) Austrian EFL teachers who appear to be following a ‘communicative style of teaching’ do so ‘unknowingly’. On the contrary, these interactive ideas and activities are suggested by the teachers’ respective coursebooks and not by the teachers’ own design, as their constant interruption of their learners’ flow of speech for the sake of a mistake is very reminiscent of the ‘grammar-translation method’ and incompatible with communicative SL approaches (Daborer, 2018. Grabner, 2019). d) students of a foreign language, e.g. German or English, seem to be fairly proficient in the standard – usually, academic – variety of the language, but, apparently, have serious shortcomings in less formal registers and styles of the target language (Pilsner, 2019) e) immersion projects of this kind increase the SL learners’ cross-cultural awareness and lead to a deeper understanding of colloquialisms, regionalisms and idiomatic expressions, thus expanding the learners’ repertoire of more informal styles and registers as a whole (Alkühn, 2018). A battery of tests has so far been performed based on inferential statistics to ascertain the test design’s reliability and the validity of the data (t-Test, Gaussian distribution, normality test, parameter analyses), which show there is a significant difference between the trainees’ feedback before and after their stints. It can thus be presumed that these placements do indeed benefit the participating students considerably (Schöftner, 2017).
Beschreibung (engl.)
This project involves mutual international teaching placements, which PHDL have been organising and running with our partners and affiliated schools in the UK (York/Edinburgh) and Austria (Linz/Bad Goisern) since 2007. Basically, it is an immersion programme for primary and secondary trainees alike and was designed to benefit their professional development, not only in terms of their teaching capacity, but also as regards their second language proficiency and cross-cultural awareness. In order to place the project on a solid academic footing, a questionnaire has been designed to both evaluate the benefits of these mutual teaching placements and to see how well immersed the trainees have been in the target culture. The research design seeks to cover a wide spectrum of intercultural, linguistic and didactic issues revolving around 5 selected aspects warranting further research, notably language proficiency, cultural studies, didactics and methodology, school systems and efficiency of organisation. The contents of the questionnaire are based on the relevant literature, state-of-the-art didactics and methodology and recent L1/L2 acquisition theories (Brown and Larson-Hall, 2014. Cook and Singleton, 2014. Legutke et al., 2012. Lightbown and Spada, 2013. Mackey, 2012. Thomas, 2001. Wiesinger, 2016). Strictly speaking, there are two questionnaires – one aimed at UK trainees, the incoming students, and the other targeting Austrian trainees. The respective questionnaires, predominantly based on multiple-choice questions, are available on the PHDL Moodle platform and any student participating in the project is required to complete the questionnaire twice – before and after their stint abroad. In the meantime, quite a number of students have joined this research project, actively analysing the data for their own bachelor’s and master’s theses – with their very own scope of research, of course – thus not only benefitting their own academic careers but also contributing to the project as a whole. For example, some very recent and intriguing findings have been that a) Austrian teachers primarily rely on their coursebooks while UK teachers very often do without them (Schauer, 2017). b) the ‘grammar-translation method’, as a teaching style, is still firmly entrenched and extremely popular with SL teachers across the board (Daborer, 2018. Grabner, 2019). c) Austrian EFL teachers who appear to be following a ‘communicative style of teaching’ do so ‘unknowingly’. On the contrary, these interactive ideas and activities are suggested by the teachers’ respective coursebooks and not by the teachers’ own design, as their constant interruption of their learners’ flow of speech for the sake of a mistake is very reminiscent of the ‘grammar-translation method’ and incompatible with communicative SL approaches (Daborer, 2018. Grabner, 2019). d) students of a foreign language, e.g. German or English, seem to be fairly proficient in the standard – usually, academic – variety of the language, but, apparently, have serious shortcomings in less formal registers and styles of the target language (Pilsner, 2019) e) immersion projects of this kind increase the SL learners’ cross-cultural awareness and lead to a deeper understanding of colloquialisms, regionalisms and idiomatic expressions, thus expanding the learners’ repertoire of more informal styles and registers as a whole (Alkühn, 2018). A battery of tests has so far been performed based on inferential statistics to ascertain the test design’s reliability and the validity of the data (t-Test, Gaussian distribution, normality test, parameter analyses), which show there is a significant difference between the trainees’ feedback before and after their stints. It can thus be presumed that these placements do indeed benefit the participating students considerably (Schöftner, 2017).
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Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Müller, Martina; Dr.
Projektleitung intern
Müller, Martina; Dr. BEd M.A. MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2024
Beschreibung
Österreichs PädagogInnenbildung Neu ist eingebettet in ein berufsbiografisch orientiertes Gesamtkonzept und basiert auf der Annahme, dass sich Professionalisierungsprozesse von Lehrpersonen über die gesamte Lebensspanne ziehen. Dieser Logik folgend sollten auch Aus-, Fort- und Weiterbildung in der Lehrer*innenbildung konsistent in ihren Inhalten sein, Redundanzen vermeiden und möglichst keine blinden Flecken zurücklassen, um individuelle Professionalisierungsprozesse (Cramer, 2012) zu ermöglichen und zu unterstützen.
Kohärenz in der Lehrer*innenbildung (Hellmann et al., 2019) lässt sich aber nur gewährleisten, wenn alle Beteiligten in regem Austausch stehen, sich Fachwissenschaft, Fachdidaktik, Bildungswissenschaften und Pädagogisch Praktische Studien sinnvoll vernetzen und die Angebote der Fort- und Weiterbildung anschlussfähig an die Inhalte der Basisausbildung sind. Zahlreiche Forschungsarbeiten zu diesem Thema zeugen von dessen Bedeutsamkeit und Aktualität im deutschsprachigen Raum (Cramer, 2020; von Gehlen et al. 2019; Glowinski et al. 2018; Henning-Kahmann & Hellmann, 2019).
Auf der Grundlage des Freiburger Säulen-Phasen-Modells zur Kohärenz in der Lehrerbildung (Hellmann, 2019) wurde im Sommersemester 2021 mittels des Fragebogens zur Kohärenz im Lehramtsstudium (Henning-Kahmann & Hellmann, 2019) eine quantitative Untersuchung bei Studierenden im Abschlusssemester des Bachelorstudiums Primarstufe durchgeführt (N = 122).
Die Ergebnisse zeigen, dass die Kohärenzwahrnehmungen der Studierenden in einzelnen Bereichen durchaus positiv sind, aus hochschuldidaktischer Sicht aber deutlicher Handlungsbedarf besteht, was Vernetzungen zwischen den einzelnen Fachbereichen betrifft.
Weiterführend ist die Befragung mit einer größeren Stichprobe über alle Studiengänge und Studiensemester geplant, ergänzend dazu sollen langfristig auch die Kohärenzwahrnehmungen der Lehrenden einbezogen werden und die Ergebnisse langfristig in die Überarbeitung der Curricula einfließen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht