Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Greiler-Zauchner, Martina; HS-Prof MMag. Dr.
Lobnig, Tanja; Mag. Dipl.-Ing. Prof.
Wiltsche, Harald; HS-Prof. Mag.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2022
Beschreibung
Der Einsatz digitaler Medien kann den Aufbau und die Vernetzung mentaler Vorstellungsbilder zu mathematischen Begriffen positiv beeinflussen. Roth (2008, S. 135f.) und Weigand et al. (2018, S. 19) betonen in diesem Zusammenhang insbesondere den Vorteil dynamischer Visualisierungen durch den Einsatz Dynamischer Geometriesoftware – unter diese Bezeichnung fallen Computerprogramme, mit denen interaktive geometrische Konstruktionen durchgeführt werden können, z.B. GeoGebra, Euklid DynaGeo, Cabri Géomètre, Cinderella (ebd., S. 20).
Während zum Einsatz Dynamischer Geometriesoftware in der Sekundarstufe eine Fülle fachdidaktisch durchdachter Unterrichtsvorschläge zu relevanten geometrischen Themen zu finden sind, sowie auch Studien in Hinblick auf verschiedene Aspekte in der unterrichtlichen Umsetzung (Hohenwarter, 2006; Kimeswenger Barbara, 2017), gibt es zum Einsatz Dynamischer Geometriesoftware in der Grundschule kaum Lehr- Lernszenarien, die von Fachdidaktikern zum Einsatz in der Grundschule entwickelt bzw. evaluiert wurden. Ferner können die Beispielaufgaben, die auf Internetplattformen zu finden sind, großteils mit den Worten Krauthausen (2012) als didaktisch fragwürdig bewertet werden. Franke und Reinhold (2016) nennen im Lehrwerk Didaktik der Geometrie lediglich eine Studie von Kreis, Dording und Keller (2010), in der der Einsatz von GeoGebraPrim – eine abgespeckte, für die Grundschule konzipierte Version der Dynamischen Geometriesoftware GeoGebra – in Luxemburger Grundschulen evaluiert wurde. Der Schwerpunkt der genannten Studie lag auf Aufgaben rund um die Begriffe Punkt, Gerade, parallel und senkrecht.
Somit könnte eine Studie, die den Einsatz (Kreis, Dording, Keller, Porro & Jadoul, 2018) Dynamischer Geometriesoftware zum Aufbau von Grundvorstellungen zu den Begriffen Umfang und Flächeninhalt in der vierten Klasse Volksschule untersucht, durchaus neue Erkenntnisse in die aktuelle Forschungslage einbringen und Beiträge liefern zur Beantwortung der Frage, inwiefern der handelnde Zugang zu inhaltlichen Vorstellungen in der Volksschule auch teilweise virtuell am Computer erfolgen kann.
Daraus ergibt sich folgende Fragestellung für das vorliegende Forschungsvorhaben: Wie kann Dynamische Geometriesoftware in der Volksschule eingesetzt werden, um Grundvorstellungen zu den Begriffen Umfang und Flächeninhalt aufzubauen und zu festigen?

Als Produkte sollen in diesem Projekt ausgearbeitete und erprobte Lehr- Lernszenarien unter Nutzung von Dynamischer Geometriesoftware samt begleitendem Material für Lehrkräfte mit Informationen zum Hintergrund und zur Zielsetzung der Aktivitäten und Vorschlägen für die Gestaltung des Unterrichts entstehen. Dabei ist die Entwicklung der Lehr- Lernszenarien bereits Gegenstand der Forschung, welche durch eine enge Rückkoppelung mit der Praxis erfolgen soll.
Das vorliegende Forschungsprojekt will mit seinen Ergebnissen einen Beitrag zu folgenden bedeutenden Zielen der fachdidaktischen Forschung leisten:
– Weiterentwicklung der Praxis durch Produkte und Konzepte mit einem praktischen Nutzen für den Mathematikunterricht
– Professionalisierung von Studierenden und Lehrkräften in Fortbildungsangeboten für einen didaktisch fundierten Einsatz digitaler Medien im Unterricht.

Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Koschmieder, Corinna; Prof. Mag. Dr.
(Deputy) Unterköfler-Klatzer, Dagmar; Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Unterköfler-Klatzer, Dagmar; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Thomas, Almut; MMag. Dr. Prof.
Strauß, Sabine; Mag. Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Auferbauer, Martin; HS-Prof. Mag. PhD
Kramer, Mathias; HS-Prof. MA Mag. Dr. Bakk Phd
Bilalovic, Marie; wissenschaftl. Mitarbeiterin Mag.
Herzog, Manfred; wissenschaftl. Mitarbeiter Mag.
Kooperationspartner
Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung
Laufzeit
2021 – 2026
Beschreibung
TALIS (Teaching and Learning International Survey) ist eine weltweite, internationale Studie über das Lernumfeld an Schulen und die Arbeitsbedingungen von Lehrerinnen und Lehrern. Sie wird von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) durchgeführt und stellt die Perspektive der Lehrpersonen in den Mittelpunkt. Österreich nimmt nach 2008 und 2018 das dritte Mal an TALIS teil.
Das Ziel von TALIS ist die Bereitstellung von Indikatoren und Analysen über die Rahmenbedingungen des Arbeitsplatzes Schule. Darüber hinaus ermöglicht TALIS einen Vergleich des schulischen Arbeitsumfelds der teilnehmenden Länder. Insbesondere sollen bei TALIS 2024 neben den Arbeitsbedingungen von Lehrerinnen und Lehrern folgende Themenbereiche fokussiert werden: Lehrmethoden, -haltungen und -einstellungen sowie Unterricht in heterogenen Lernumfeldern, Arbeitszufriedenheit, Diversität, Nutzung digitaler Technologien und der Einfluss von COVID-19.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Gruber, Marie-Theres; Prof. BEd MA PhD
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Lasnik, Silvia; Mag. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Blahowsky, Gail; Prof. Dipl.Päd. Mag. BA
Eisner-Fasching, Maria; Prof. BEd Mag. Dr.
Lewis, Catherine; Prof. Dr. BA BEd
Reiter, Irene; Dipl.Päd. MA
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2025
Beschreibung
Das Interesse am frühen Fremdsprachenunterricht steigt stetig und so wächst auch die Literatur zum frühen Fremdsprachenunterricht beständig. In Österreich existiert seit 1998(formale Adaptierung bis2005)ein unveränderter Lehrplan für die Lebende Fremdsprache auf Primarebene, trotz der rasanten Veränderungen in der Fremdsprachendidaktik sowie curricularen Veränderungen in der Primarschullehrer*innenausbildung. Zukünftig soll es nun nach über 20 Jahren zu einer Erneuerung des Lehrplans für dieVerbindliche Übung„Lebende Fremdsprache“auf Primarebene kommen. Diese Studie soll aktuelle Tendenzen auf Primarebene im Entwicklungsverbund Süd-Ost (EVSO) (Burgenland, Kärnten, Steiermark) ersichtlich machen und die Inauguration des neuen Lehrplans begleiten, um einen ersten Einblick in die Anwendung und die Akzeptanz sowie die Voraussetzungen bei den Lehrer*innen anhand derer ‚beliefs‘ im EVSO gewinnen und Rückschlüsse für die Fort-und Weiterbildung an den Pädagogischen Hochschulen ziehen zu können.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Huber, Matthias; HS-Prof. Mag. Dr.
Jerabek, Christine; Master of Education BA.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Helker, Kerstin; Mag. Dr.
Reischl, Julia; Mag. Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2028
Beschreibung
Das Forschungsprojekt „GSV Bildung“ widmet sich der zentralen Bedeutung von Geborgenheit, Sicherheit und Vertrauen im Bildungskontext. Im Mittelpunkt der multimethodischen und partizipativen Studie steht die Entwicklung eines Messinstruments in Form eines validen Kurzfragebogens zur Erfassung von Geborgenheit im Unterricht. Darüber hinaus soll die Studie die Analyse der zentralen Prädikatoren von Geborgenheit in Schule und Unterricht aus Schüler*innensicht und in weiterer Folge die Ableitung evidenzbasierter Maßnahmen zur Förderung von Geborgenheit sowohl für die Primar- als auch für die Sekundarstufe ermöglichen. Damit versucht das Projekt einerseits drei zentralen Forschungsdesideraten der empirischen Schul- und Unterrichtsforschung entgegenzuwirken und möchte andererseits durch die Steigerung von Wohlbefinden und Lernfreude aller Schüler*innenkohorten einen konstruktiven Beitrag zur Schulentwicklung leisten.
Das Forschungsprojekt „GSV Bildung“ verfolgt mehrere Zielsetzungen:
1. Die fundierte theoretische Auseinandersetzung mit der Bedeutung von Geborgenheit, Sicherheit und Vertrauen im Bildungskontext als ein allgemeiner Beitrag zu metatheoretischen Verständnis dieser zentralen Emotion.
2. Die empirische Erhebung der Bedeutung, Genese und Funktionsweise von Geborgenheit als Beitrag zur Erforschung dieses Gefühls uns somit als entscheidender Beitrag zur empirischen Bildungsforschung und emotionstheoretischen Lehr-Lernforschung.
3. Die methodische Entwicklung eines validen Verfahrens zur Messung von Geborgenheit als Beitrag zur Schulentwicklungsforschung und die Entwicklung eines neuen Messinstruments als (praktischer) Beitrag für die Pädagogische Psychologie.
4. Der Nutzen für die Forschungspartner*innen im Hinblick auf die Verbesserung der Unterrichtsqualität und eine Steigerung des Wohlbefindens.
5. Der gesellschaftliche und bildungspolitische Nutzen durch die Möglichkeit, zukünftig die Praxisgestaltung in Schule und Unterricht im Primar- und Sekundarbereich gezielt zu verbessern.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Thomas, Almut; MMag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Greiler-Zauchner, Martina; HS-Prof MMag. Dr.
Lobnig, Tanja; Mag. Dipl.-Ing. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2024
Beschreibung
This research aims at examining the implementation of an innovative and theoretically sound online teacher professional development (TPD) format, namely the use of educative curriculum materials (ECM) with online coaching, and its effects on teacher and student learning. The content delivered within the TPD concerns content knowledge and pedagogical content knowledge regarding strategy use for multiplication. The longitudinal design of the data collection allows to estimate the effectiveness of the intervention on teacher and student outcomes. The planned research concerns two profile-building research focusses of the university college of teacher education: First, this research focusses on didactics (fachdidaktische Forschung), because it allows for a reassessment of multiplication strategies children use and to compare these findings with prior research (e.g., multiplication strategies as reported by Greiler-Zauchner, 2020). Second, the planned research concerns professional research (Professionsforschung) as it investigates how teachers can be supported to implement state of the art teaching practices.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Schmölzer, Bernhard; HS-Prof. Mag. Dr. / 201660 Pädagogische Hochschule Kärnten
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
Durch die Einführung der Bildungsstandards ist der Begriff der Kompetenz ins Zentrum fachwissenschaftlichen, fachdidaktischen und pädagogischen Denkens und Handelns gerückt. Während jedoch in Österreich für die Primarstufe in den Bereichen Deutsch und Mathematik Bildungsstandards bereits definiert sind, gibt es solche für den Sachunterricht und hier im speziellen im Erfahrungs- und Lernbereich Natur und Technik noch keine. Dies erschwert oft die Transition in die Sekundarstufe, da Wissen und Fertigkeiten der SchülerInnen nicht eindeutig vergleichbar sind. Ausgehend von bereits vorhandenen Kompetenzmodellen im Bereich des Sachunterrichts für die Primarstufe anderer Länder, den Erkenntnissen aus der Entwicklungspsychologie sowie basierend auf empirischen Erhebungen in Österreich, sollte ein österreichisches Modell für den naturkundlich-technischen Erfahrungs- und Lernbereich im Sachunterricht (Nawi4Primar) entwickelt werden. Nawi4Primar sollte als Grundlage für kompetenzorientierte Planung, Durchführung und Evaluation von naturkundlich-technischem Unterricht im Sachunterricht dienen.

Das oben beschriebene Projektvorhaben wurde während der Projektumsetzung insofern abgeändert, als das kein Kompetenzmodell für den Sachunterricht mit dem Fokus auf die Naturwissenschaften entwickelt wurde, sondern ein viel allgemeineres Lehr-Lern-Modell (LLM). Dieses LLM soll LehrerInnen in der Volksschule bei der Planung von naturwissenschaftlichen und/oder soziokulturellen Inhalten unterstützen und die Umsetzung im Unterricht erleichtern. Zudem könnte das LLM auch in der Sekundarstufe Anwendung finden. Eine erste Version des Lehr-Lern-Modells wurde im November 2020 als Publikation bei PraxisForschungLehrer*innenBildung. Zeitschrift für Schul- und Professionsentwicklung eingereicht.

Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Jaksche-Hoffman, Elisabeth Katharina; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Erlacher, Willibald; HS-Prof. Mag. Dr.
Gaggl, Petra; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2024
Beschreibung
Im Schuljahr 2021/22 startet in einer zweiten Klasse (Inklusionsklasse) das Pilotprojekt zum Thema
„Sozial- und Selbstkompetenztraining“ mit dem Ziel Soziales Lernen und die Förderung sozialer Kompetenzen nicht nur im täglichen Unterricht (z.B. durch Unterrichtsformen wie den ELA Unterricht) zu unterstützen, sondern in einer extra Stunde durch gezielte Übungen vertiefend zu fördern. Gerade in einer sehr heterogen zusammengesetzten Klasse, wie der Inklusionsklasse dieses Forschungsprojekts erscheint es plausibel, die Entwicklung sozial-emotionaler Kompetenzen
zusätzlich zu fördern. Wie zahlreiche Studien zeigen, z.B. die Meta – Analysen von 213 Studien über 270.00 Schüler*innen des CASEL’s, in dem deutlich wird, dass “students participating in SEL programs also showed improved classroom behavior, an increased ability to manage stress and depression, and better attitudes about themselves, others, and school.“ (CASEL, o.D.)
Durch die wissenschaftliche Begleitung soll der Vorteil einer Zusammenarbeit mit der an der Pädagogischen Hochschule eingegliederten Praxisschule genutzt werden, um einerseits die
Entwicklung und Erprobung eines innovativen Pilotmodells in einer Inklusionsklasse zu unterstützen und andererseits von der Möglichkeit Gebrauch zu machen, empirische Daten zu diesem
Themenbereich zu sammeln. Das Projektteam kann auf frühere positive Erfahrungen der Zusammenarbeit im Projekt „Heterogenität und Diversität im Unterricht“ (siehe Artikel Jaksche-Hoffman, Kucher & Damej (erscheint 2021),Wie kann inklusive Bildung im schulischen Setting gelingen? Anregungen für den Umgang mit heterogenen Lerngruppen) zurückgreifen.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Albaner, Birgit; MMag. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2024
Beschreibung
Digitalität als soziokultureller Transformationsprozess schafft eine neue Ausgangslage: Wir sind auf vielfältige und komplexe Weise mit Technologien und anderen Menschen verbunden. Mit dieser Perspektive soll auch die dominante Gegensätzlichkeit von Mensch und Technik bzw. von Präsenz und Distanz überwunden werden. Aus didaktischer Sicht geht es nicht mehr darum, alte und neue Medien gegenüberzustellen oder möglichst viele digitale Werkzeuge im Unterricht einzusetzen, denn auch in vermeintlich analogen Settings, in denen digitale Technologien keine Rolle zu spielen scheinen, sind sie ein prägendes Moment. Vorliegendes Forschungsprojekt hat zum Ziel, die komplexe Realität der Digitalität in der Bildung aus der pädagogischen Perspektive zu verstehen, um so Unterstützungssysteme für Lehrende abzuleiten. Die Untersuchung basiert auf dem Person-Environment fit (P-E fit) Modell, das in der Psychologie eine lange Tradition aufweist und welches davon ausgeht, dass Einstellung und Verhalten von Menschen abhängig sind vom Grad der Kongruenz zwischen individuellen und Umweltattributen. Als zentrale Frage gilt es zu verstehen, was Pädagog*innen brauchen, um in verschiedenen digital-analogen Unterrichtssituationen auf ein geeignetes Unterstützungssystem zugreifen zu können.
Es sollen unterstützende Person- und Umweltmerkmale nach dem P-E fit Modell identifiziert werden, um daraus Maßnahmen für erfolgreiche Lernumgebungen in digitalisierten Ökologien abzuleiten.

Das Forschungsprojekt stellt eine akademische Qualifizierungsarbeit (Dissertation) dar und steht in Zusammenhang mit mehreren im Ziel- und Leistungsplan formulierten Schwerpunkten:

Professionsforschung: Lehrer_innenbildung
Didaktische Forschung: Allgemeine Didaktik, Hochschuldidaktik
Schulentwicklungsforschung und Transferforschung: Implementierung

In vorliegender Arbeit wird ein Forschungsmodell auf Grundlage der Person-Environment fit (P-E fit) Theorie angewandt, um den Beitrag von Bildungsinterventionen zu untersuchen und maßgeschneiderte Unterstützungssysteme für Lehrpersonen herauszuarbeiten. Es werden Effekte des P-E fits, d.h. der Passung von Bedürfnissen, Angeboten, Anforderungen und Fähigkeiten, untersucht, um zu klären, welche Umwelt- und Personenfaktoren einen Einfluss auf das Engagement von Lehrpersonen in Bezug auf ihre Bereitschaft, zur Weiterentwicklung des Systems beizutragen, haben.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Hollerer, Luise; Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Mueller, Sabine; Mag.
Strauß, Sabine; Mag. Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Koch, Bernhard; Dr.
Schirgi, Susanne; Mag.
Urschik Eselböck, Manuela; Mag.
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
Das Forschungsprojekt nimmt zentrale Bereiche der Kompetenzentwicklung von Studierenden des Bachelorstudiums „Elementarpädagogik“ im Entwicklungsverbund Süd-Ost in den Blick und verfolgt das Ziel in ausgewählten Bereichen Professionalisierungseffekte über den Verlauf der sechs Semester des Studiums zu erfassen und zu analysieren. Das Projekt schließt an eine Basiserhebung an, in der soziodemographische Merkmale, berufliche Positionen, Zufriedenheit mit ihrer Arbeit, sowie zu Motiven und Lernbedarfe der Studierenden der ersten Kohorte am Standort Graz erhoben wurden (Koch 2019). Im Fokus stehen für die zweite Kohorte die Erfassung der Veränderung in Bezug auf spezifische Kompetenzen des Leitungspersonals hinsichtlich der (A) Handlungspraxen in der „Begleitung sozial-emotionaler Bildung“ (vgl. Hollerer, Schirgi & Strauß, 2018) und ihre Veränderungen in Bezug auf spezifische Kompetenzen des Leitungspersonals. (B) Einstellungen zum Bildungsbereich „Natur und Technik“ In Teilbereichen werden Vergleichsdaten zur ersten Kohorte zu generiert, um Hinweise auf eine Optimierung der Studien hinsichtlich des Studiengangs ableiten zu können. Weiters werden spezifische Fragestellungen erhoben, um die Professionalisierungseffekte bei den Studierenden erkennbar zu machen. Die Studierenden der zweiten Kohorte (n=50) werden mit einem Online-Fragebogen zu zwei Zeitpunkten (zu Beginn / zum Ende des Studiums) befragt.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Erlitz-Lanegger, Evelyn; HS-PRof. Mag. Dr.
Freytag, Florian; Mag. Dr. Dipl. Päd.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Dilena, Doris; Mag. OStR Prof.
Schmölzer, Siegfried; Mag. BEd Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kienzl, Günther; Mag.
Krenn, Elenore; HS-Prof. OStR. Mag. Dr.
Lehrmayer, Georg;
Logar, Arno; Mag.
Pacher, Gerhild; Mag.
Rauter, Gundl; HS-Prof. Mag. Dr.
Recher, Anita; Mag.
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
Dieses Projekt erweitert die im Oktober 2019 gestartete Forschungsstudie „Motorische Kompetenzen im Kontext des Bewegungs- und Sportunterrichts am Übergang von der Primar- in die Sekundarstufe“ im Entwicklungsverbund Süd-Ost. Mit beantragter Studie wird im Längsschnittdesign das Niveau der motorischen Basiskompetenzen im Schuleingangsbereich, sowie der Lernerfolg im Bereich motorischer Basiskompetenzen im Lernverlauf bis zum Ende der ersten Schulstufe (eventuell bis zum Ende der Grundstufe I) von Kindern der Primarstufe im Entwicklungsverbund Süd-Ost erhoben. Dazu sollen insgesamt 1200-1400 Schülerinnen und Schüler aus ersten Klassen der Volksschulen im Verbund (ca. 20 Volksschulklassen pro Bundesland) mit dem MOBAK-Testinstrument 1+2 (Herrmann, 2018) untersucht und deren potenzieller Förderbedarf festgestellt werden. Zur Erhebung des klassenspezifischen Lernverlaufs wird ein Dokumentationsinstrument für Lehrerinnen und Lehrer entwickelt und eingesetzt. Außerdem interessiert, ob externe Faktoren wie Migrationshintergrund oder Schulstandort (Unterschied Stadt/Land) einen Einfluss auf die Ausprägung motorischer Kompetenzen haben. Darauf basierend können in weiteren Projekten Interventionsprogramme zur gezielten Förderung der motorischen Basiskompetenzen entwickelt und erprobt werden. Die erwarteten Erkenntnisse können auch zur Entwicklung von Lehreraus- und -fortbildungsangeboten herangezogen werden.
Beschreibung (engl.)
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Bericht