Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Erlacher, Willibald; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Erlacher, Willibald; IL HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Khan, Gabriele; Mag. Dr. Univ.-Doz.
Klepp, Cornelia; Mag. Dr. Prof.
Krainz-Dürr, Marlies; Mag. Dr. Prof.
Kreis, Isolde; Mag. Dr. Prof.
Kysela-Schiemer, Gerda Gabriele; Dr. Dipl.Päd. MA Prof.
Pötscher-Gareiß, Michaela; Mag. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Mairhofer, Elisabeth; Dr.
Plattner, Alexander; Dr.
Zwerger-Bonell, Verena; Dr.
Kooperationspartner
Deutsches Bildungsressort , Bereich Innovation und Beratung
Laufzeit
2015 – 2019
Beschreibung
Ausgehend von der Forschungsfrage „Wie kann, soll und muss Fortbildung aussehen und organisiert werden, damit diese in die Schule und das Klassenzimmer transferiert werden kann?“ stehen die Erfahrungen, die Schulen sowie Lehrerinnen und Lehrer allgemein mit Fortbildung machen im Fokus dieses Forschungsprojektes. Insgesamt neun Forscherinnen und Forscher (sechs aus Kärnten und drei aus Südtirol) bilden dabei eine Forschungsgruppe.
Das Forschungsdesign basiert auf einem Mixed-Method-Verfahren, bei dem in einem ersten Schritt (qualitativer Forschungsteil) pro Region 4-5 Gruppendiskussionen (n. Bohnsack 2014) mit Schulleiter/inne/n, Lehrer/inne/n sowie Kolleg/inn/en aus dem Mittleren Management an Schulen (Schulkoordinatorinnen, Lerndesigner/innen, Fachgruppenleiter/innen usw.) durchgeführt werden. Auf Grundlage der sich aus den Gruppendiskussionen ergebenden Themenfelder wird ein Fragebogen entwickelt, der die Ergebnisse der qualitativen Erhebung quantitativ „absichert“ bzw. neue Differenzierungen erlaubt.
Aus den Ergebnissen sollen Schlüsse gezogen werden, wie Fortbildung konzipiert sein muss, um nachhaltig zu wirken. Damit will dieses Projekt einen Beitrag zum Thema Transferforschung leisten.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Coonan, Carmel Mary; Prof. Dr.
Finco, Franco; HS-Prof. Univ.-Prof. Dr.
Menegale, Marcella; Dr.
Projektleitung intern
Finco, Franco; HS-Prof. Univ.-Prof. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Bier, Ada; Dr.
Coonan, Mary Carmel; Prof. Dr.
Menegale, Marcella; Dr.
Ottogalli, Antonella; Mag.
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2024
Beschreibung
Das Projekt EDUKA ist die Fortführung des Forschungsprojektes „Mehrsprachige Schultafeln: Lavagne Plurilengâl“. Es geht um Lehrerausbildung und -fortbildung über die CLIL-Methodik, die auf Minderheitensprachen angewendet werden kann. Das Projekt wird in Bildungsseminare und Workshops unterteilt. Die Seminare zu einer Erstausbildung über die Schlüsselelemente der CLIL-Methode mit besonderem Augenmerk auf ihre Anwendung auf Minderheitensprachen geführt. Es wurden dann Knotenpunkte der Planung, Organisation, Durchführung und Auswertung eines CLIL-Moduls auf Friaulisch angesprochen. Während der Workshops wurden verschiedene Aspekte der Planung und Umsetzung der CLIL-Methode diskutiert, außerdem wurden verschiedene Entwürfe für CLIL-Kurse in den verschiedenen Unterrichtsfächern (Mathematik, Geschichte, Geographie, Naturwissenschaften, Fremdsprachen, etc.) entwickelt. In den Sitzungen wurden die Sprachen Englisch, Italienisch, Deutsch, Slowenisch und Friaulisch verwendet.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Waibel, Eva Maria; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Siller, Heidi; Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2014 – 2016
Beschreibung
Existential Pedagogy (EP) derives from Existential Analysis and Logotherapy developed by Viktor Frankl and Alfried Längle in the tradition of Existential Philosophy and Phenomenology. This study investigated how EP influences pedagogues’ and teachers’ attitudes and teaching.
Four focus groups with a total of 12 persons were conducted in an elementary school in Germany that is tailored for students with emotional and behavioral problems. Data were analyzed with the Qualitative Content Analysis.
EP helped teachers come into relationship with students, strengthen students’ self-esteem and find meaningful approaches to the learning content. It also facilitated coming into touch with one’s own emotions and with the children’s emotions. The individualized approach does not solely focus on children, but highly impacts teachers and pedagogues.
Similarities to other pedagogies can be found but the impact of EP on teachers and pedagogues and the individual and flexible handling of EP appear to be specific for EP.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Khan, Gabriele; Mag. Dr. Univ.-Doz.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Naschenweng, Katja; MMag. Dr.
Strauß, Sabine; Mag. Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2013 – 2016
Beschreibung
Offensichtlich gehen Lehrer/innen bei ihren „Normalitätsvorstellungen“ von einer Vorstellung von der „Klasse“ als einem dem eigentlichen Unterricht und dem Lernen der Schüler/innen vorgängigen „Ordnungsprinzip“ aus. Das Projekt untersucht die Genese dieses Ordnungsprinzips. Dabei wird diese Genese als Übergang von der Makroebene der administrativen „Herstellung“ zur Mikroebene der pädagogischen „Belebung“ untersucht.
Das erste Mal werden Kinder am Beginn ihrer Schullaufbahn (in den ersten Klassen der Grundschule) mit diesem Ordnungsprinzip konfrontiert. Hier lassen sich die Ebenen der „Herstellung“ auch am besten dokumentieren. Die Forschungsfrage lautet: Wann erleben Lehrer/innen und Schüler/innen diesen Prozess als erfolgreich abgeschlossen bzw. wie gestaltet sich der Übergang von der „bloß“ sozialen Ordnung der Klasse (Regulationsdiskurs) zur Klasse als Ordnung für inhaltliche Unterrichtsarbeit.
Das Forschungsprojekt wird in insgesamt sechs größeren städtischen Volksschulen durchgeführt, zwei Schulen pro Bundesland (bzw. PH). Die Auswahl der Schulen erfolgt nach unterschiedlicher sozialer Zusammensetzung, jeweils eine Schule in einem eher privilegierten und einem weniger privilegierten Einzugsgebiet. Es wird jeweils eine erste Klasse pro Schule dokumentiert und beobachtet.
Die Datenerhebung erfolgt mit Leitfaden-Interviews in der Phase der administrativen Konstruktion von Klasse und in Form Teilnehmender Beobachtung in der Phase der pädagogischen Konstruktion von Klasse, unterstützt durch Interviews und informelle Gespräche.
Das Projekt versucht für Österreich den Anschluss an eine interessante innovative Entwicklung in der Theorie des Unterrichts zu schaffen. Der besondere Fokus liegt dabei bei der „Erzeugung“ einer interaktionalen Ordnung des Unterrichtsgeschehens als eines „verschränkten“ Prozesses sowohl Makro- als auch der Mikroebene (Instruktionsdiskurs eingebettet in den Regulationsdiskurs).
Wenn die Ergebnisse die Bedeutung des Regulationsdiskurses bestätigen, dann bildet dies eine Ergänzung zum Diskurs über Individualisierung/Personalisierung. Dem personalisierten Lernen des Einzelnen wird ein kollektives Geschehen als interaktional und gemeinsam generierter Prozess gegenübergestellt – nur in der gemeinsamen Betrachtung beider Ansätze ist die Entwicklung einer Theorie des Unterrichts möglich.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Strauß, Sabine; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Müller, Sabine;
Kooperationspartner
Laufzeit
2011 – 2012
Beschreibung
Der für Österreich einzigartige Schulversuch an der Praxisvolksschule der Pädagogischen Hochschule Kärnten, Viktor Frankl Hochschule, bei dem Kindergartenkinder und Volksschulkinder der 1. und 2. Schulstufe die Möglichkeit erhielten täglich in altersheterogenen Gruppen gemeinsam zu lernen, wurde wissenschaftlich begleitet und in drei Wellen evaluiert. Die im Vorfeld definierten Evaluationskriterien: Individuelle Förderung, Sozialkompetenz, nachhaltige Sach- und Fachkompetenz, die Peergruppe und die Akzeptanz des Kooperationsmodells wurden untersucht.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Kreis, Isolde; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kysela-Schiemer, Gerda Gabriele; Dr. Dipl.Päd. MA Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Andreitz, Irina; Mag.
Zehetmeier, Stefan; Univ.-Prof. Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2011 – 2018
Beschreibung
Wie kann Lehrer/innenbildung konzipiert werden, damit sie möglichst große Wirkungen zeigt? Wie lernen Lehrer/innen? Was bedeutet Nachhaltigkeit in der Lehrer/innenfortbildung? Was kommt von dem, was in der Lehrer/innenfortbildung angeboten wird, in der Schule, bei den Lehrer/innen, im Unterricht, bei den Schüler/innen an?
Aktuelle Fragestellungen, die in der einschlägigen Literatur diskutiert, bis heute aber noch nicht ausreichend in der wissenschaftlichen Community beantwortet worden sind (z.B. Lipowsky, 2004, 2010, 2011; Zehetmeier 2011; Müller 2010). Die Ergebnisse dieser Arbeiten sind weder eindeutig noch generell anwendbar. Als gemeinsame Klammer aller Forschungsinitiativen sieht Zehetmeier den Anspruch, dass das Lernen der Schülerinnen und Schüler im Vordergrund steht.
Lehrer/innenfortbildung hat eine zentrale Funktion bei der Entwicklung und Veränderung von Unterricht und ist ein Bereich, der noch große Forschungslücken aufweist. Dass eine Weiterentwicklung notwendig ist, zeigen auch die Ergebnisse der ersten internationalen Vergleichsstudie im Bereich der Lehrer/innenfortbildung, die TALIS-OECD-Studie 2008. Angesichts dieser aktuellen bildungspolitischen Herausforderungen und dem Stand der empirischen Befunde, sind neue Konzepte in der Lehrer/innenfortbildung gefordert, die eine Weiterentwicklung und Veränderung von Unterricht mit sich bringen (Altrichter 2003).
Dieser Aufforderung wird im neu entwickelten, innovativen Konzept, das 2011/2012 mit dem Titel „Fortbildung Kompakt“ an der Pädagogischen Hochschule Kärnten, Viktor Frankl Hochschule von einem institutsübergreifenden Team entwickelt, durchgeführt und evaluiert wurde, nachgegangen. Die Ergebnisse dieser Evaluation (2012/13), die die sieben Ziele des Konzepts hinterfragt haben, werden unter anderem auch die unmittelbaren Wirkungen des Konzepts auf den verschiedenen Ebenen des Schulsystems aufgezeigt und bilden die Grundlage für die weitere Beforschung des Konzepts, bei der die längerfristige Wirksamkeit (Nachhaltigkeit) aufgezeigt werden soll.
Forschungsfrage: Ist das Fortbildungskonzept für die Beteiligten wirksam im Sinne einer nachhaltigen Lehrer/innenfortbildung? Der nächste Schritt besteht darin zu überprüfen, inwiefern der Anspruch einer nachhaltigen Lehrer/innenfortbildung mit dem Konzept von Fortbildung Kompakt erfüllt wird. Dazu sind ausgehend von den vorliegenden Daten weitere Untersuchungen in einer Langzeitstudie notwendig.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Raffelsberger-Raup, Monika; Mag. Bakk.phil. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
ERLACHER-ZEITLINGER, Edith; Mag. MAS Prof.
Korenjak, Christina; Mag. Prof.
Stegfellner, Stephanie; Mag. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
Seit 2006 setzt die PHK kontinuierlich Schritte institutionellen Literacy Managements, um eine nachhaltige Veränderung der institutionellen Schreibkultur zu schaffen. Im Fokus dabei steht insbesondere das Etablieren einer Kultur des Austausches und der gemeinsamen Reflexion, mit dem Ziel ein breites, vielstimmiges, gut aufeinander abgestimmtes Bild von Lehren und Lernen sowie nachhaltige, sinnorientierte Lehrveranstaltungskonzepte, Formate und Inhalte in der Aus- und Fortbildung zu schaffen. Wesentliche Aspekte des Literacy Managements sind aber nicht nur die Planung und Konzeption, sondern auch der kritische Blick auf durchgeführte Maßnahmen, mit dem Ziel, deren Wirksamkeit zu hinterfragen, aktuelle Stärken und Schwächen zu erfassen bzw. Möglichkeiten und Gefahren für die Zukunft zu prognostizieren oder Konzepten zu verändern. Im Zuge des Projektes soll in einem ersten Schritt das bisherige Literacy Management der Hochschule gesammelt dokumentiert werden. Am konkreten Beispiel der Entwicklung eines fächerübergreifenden Schreibleitfadens in der Primarstufe, setzt sich die PHK seit 2018, zum Ziel, Aufgabenarrangements mit einem konkret erlebbaren Gebrauchswerts zu erstellen sowie Synergieeffekte in den Fächern zu nutzen. Im Zuge des Projekt soll eine Evaluierung der Maßnahme erfolgen. In einem ersten Schritt wird eine Online-Befragung der von der Maßnahme betroffenen Lehrenden in einem mixed-methods-Verfahren (Johnson et al. 2007) durchgeführt. Hierbei kommt ein sequential Mixed Design (Teddlie und Tashakkori: 2006) zum Einsatz. Qualitative Interviews mit ausgewählten Vertreter*innen des Lehrpersonals bauen folgend auf den Ergebnissen der Online Erhebung auf. Ziel dieses Aufbaus ist eine Verbreiterung der Erkenntnismöglichkeiten, wie sie Flick (2011: 19) beschreibt. Eine kriteriengeleitete Textanalyse studentischer Abschlussarbeiten/Leistungsaufgaben (Prä-Post Maßnahme) soll erste Anhanltspunkte darüber geben, inwiefern die Maßnahme bei den Studierenden ankam.
Beschreibung (engl.)
Project “Literacy Management”: Documentation of the literacy management process at Pädagogische Hochschule Kärnten, practical evaluation of a literacy management measure
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Kysela-Schiemer, Gerda Gabriele; Dr. Dipl.Päd. MA Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2008 – 2015
Beschreibung
Lehrer/innenfortbildung gilt als Hoffnungsszenario für die Verbesserung des Bildungswesens per se. Auf der Suche nach effizienten, innovativen Maßnahmen dafür werden auf der Grundlage konstruktivistischen Lernens E-Learning- und Blended Learning-Aktivitäten für die Lehrer/innenfortbildung forciert. E-Learning-Aktivitäten gelten als Hoffnungsträger einer möglichen Veränderung der herkömmlichen Lehrer/innenfortbildung. Der offene Kommunikationsprozess im Lehren und Lernen, der sich durch E-Learning-Aktivitäten ergibt, soll zu mehr Professionalität im Lehrerberuf verhelfen. E-Learning-Maßnahmen sind mit Veränderungs- und Anpassungsprozessen sowie ungewohnten Lern- und Arbeitsformen verbunden und stoßen deshalb nicht selten auf Widerstand – so auch in der Lehrer/innenfortbildung. Das Forschungsprojekt nimmt Bezug zum Wissensstand und greift Defizite zum Stand der Forschung über Akzeptanz und Wirksamkeit von E-Learning-Maßnahmen in der Lehrer/innenfortbildung auf. Es stellt Fragen nach Wichtigkeit von Akzeptanz und Wirksamkeit von E-Learning-Maßnahmen. Mittels eines eigenständig entwickelten Akzeptanzfaktorenmodells wird gezeigt, dass Akzeptanz einen wichtigen Aspekt in der Lehrer/innenfortbildung mit E-Learning darstellt. Die Bedeutung von personenbezogenen und kontextbezogenen Faktoren sowie Faktoren der persönlichen Nutzung und Wahrnehmung als Formen der Akzeptanz von Lehrpersonen werden theoretisch und empirisch aufgezeigt und untersucht. Das Zusammenspiel der oben genannten Handlungsstränge erforderte eine explorative Orientierung und danach eine gezielte Hypothesensuche (vgl. Bortz u. Döring 2006, S. 50). //
Die wichtigsten Forschungsfragen lauten:
(1) Welche Erkenntnisse gibt es im Zusammenhang zwischen Fortbildung und Wirkung auf die Professionsentwicklung, insbesondere mit Blick auf die Akzeptanz?
(2) Welche Erkenntnisse gibt es bezogen auf E-Learning in der Lehrer/innenfortbildung?
(3) Lassen sich die Erkenntnisse in einem Modell zusammenfassen, um dieses der empirischen Analyse der zu untersuchenden Fälle zugrunde zu legen?
(4) Welche Erkenntnisse werden aus den Fallanalysen gewonnen, die gestatten, sowohl Akzeptanz als auch Wirkbedingungen von E-Learning-Fortbildung genauer zu beschreiben? //
Nach Aufriss der Problemlage und Erstellung der Forschungsfrage wird systematisch mit Hilfe von 20 Hypothese die Akzeptanz und Wirksamkeit von E-Learning-Maßnahmen in der Lehrer/innenfortbildung untersucht. Den Fragen nach Akzeptanz und Wirksamkeit von E-Learning-Maßnahmen in der Lehrer/innenfortbildung wird differenziert nachgegangen, indem nach personenbezogenen und kontextbezogenen Faktoren geforscht wird. Für die nachhaltige Nutzung wird in dieser Arbeit zwischen der Einstellungsakzeptanz und der Verhaltensakzeptanz von E-Learning unterschieden (vgl. Bürg u. Mandl 2004, S. 8).
Beschreibung (engl.)
E-learning in teacher training:
In-service teacher training is seen as a hope scenario for improving the educational system per se. In search of efficient, innovative measures, e-learning and blended learning activities for teacher development are promoted on the basis of constructivist learning. E-learning activities are regarded as the hope of a possible change in conventional teacher training. The open communication process in teaching and learning, resulting from e-learning activities, aims to increase professionalism in the teaching profession. E-learning measures are associated with processes of change and adaptation as well as unfamiliar forms of learning and working and are therefore often met with resistance – as in teacher training.
The research project refers to the state of knowledge and addresses deficits regarding the state of research on the acceptance and effectiveness of e-learning measures in teacher training. It raises questions about the importance of the acceptance and effectiveness of e-learning measures. Using an independently developed acceptance factor model, it is shown that acceptance is an important aspect of teacher training with e-learning. The importance of personal and contextual factors as well as factors of personal use and perception as forms of acceptance of teachers are shown and examined theoretically and empirically. The interaction of the above-mentioned storylines required an exploratory orientation and then a specific search for a hypothesis (see Bortz and Döring 2006, p.50). //
The main research questions are:
(1) What insights are there in connection between further education and the effect on professional development, especially with regard to acceptance?
(2) What findings are there in terms of e-learning in teacher training?
(3) Can the findings be summarized in a model to underlie the empirical analysis of the cases to be investigated?
(4) What insights are gained from the case studies that allow more detailed description of both the acceptance and the impact conditions of e-learning training? //
Following an outline of the problem situation and preparation of the research question, the acceptance and effectiveness of e-learning measures in teacher training is systematically investigated with the help of a hypothesis. The questions of acceptance and effectiveness of e-learning measures in teacher training are examined in a differentiated way by researching personal and context-related factors. For sustainable use, a distinction is made in this work between the attitude acceptance and the behavioral acceptance of e-learning (see Bürg and Mandl 2004, p.8).
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Herndler, Karin; MMag. Dr. Dipl.Päd. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Helbich, Marco; Ass.-Prof. Mag. Dr.
Leitner, Michael; Univ.-Prof. Mag. Dr. MA
Kooperationspartner
Louisiana State University , Department of Geography and Anthropology
University Utrecht, Faculty of Geosciences
Laufzeit
2015 – 2017
Beschreibung
Die Ergebnisse der Legasthenieforschung sind trotz langjährigen empirischen Untersuchungen und intensiven Bemühungen uneinheitlich und widersprüchlich. Es gibt eine Vielfalt von Förderprogrammen, und trotzdem verlassen nach wie vor Schüler/innen, die nur mühsam lesen und schreiben können und Angst haben, sich schriftlich auszudrücken bzw. laut vorlesen zu müssen, die Pflichtschule. Es gibt unterschiedliche Theorien, aus welchen Gründen sich Probleme beim Erwerb des Lesens und Schreibens entwickeln. Ein Grund dafür kann entweder darin liegen, dass der Kern der LRS-Problematik noch nicht zur Gänze erforscht wurde, oder darin, dass nicht zielführende Förderprogramme bzw. Programme fachlich unkorrekt und ohne qualifizierte Diagnostik eingesetzt werden. Es werden aber auch aufrechterhaltende Faktoren für Lese-Rechtschreibschwäche wie auch für Rechenschwäche diskutiert. Zu diesen Faktoren gehören, neben sozialpsychologischen Folgen aufgrund einer Sekundärsymptomatik, auch störungsrelevante Rahmenbedingungen wie familienanamnestische Belastungen, die sich auf die Sprachentwicklung auswirken können oder der fehlende Aktionsradius zur optimalen Entwicklung der Wahrnehmungsfunktionen. Psychische, soziale und emotionale Aspekte wie erziehungs- oder milieubedingte Schwierigkeiten werden im Zusammenhang mit der Ursachenzuschreibung bei Dyskalkulie behandelt. Es geht dabei um sensomotorische Erfahrungen in der Kindheit, die wichtig sind, um die räumliche Vorstellungsfähigkeit zu üben. Es wird aber auch von Impulsen gesprochen, die die Vorstellungsfähigkeit der Kinder herausfordern, wie basteln oder das Konstruieren erschiedenster Dinge, die ebenfalls die „Raumorientierung“ schulen. Der Wahrnehmung kommt also eine maßgebliche Bedeutung bei den Erklärungsansätzen für Lernstörungen wie Legasthenie oder Dyskalkulie zu.

Das Ziel dieses Projektes besteht darin, herauszufinden, in welchem Zusammenhang die Raum-Lage-Orientierung mit dem Lesen-, Schreiben- und Rechnenlernen von Schüler/innen steht. Dazu werden 280 klinisch-psychologisch diagnostizierte Kinder, die Lese- Rechtschreibschwierigkeiten oder Rechenschwächen haben und vorwiegend aus dem Volksschulbereich kommen, herangezogen. Die umfangreichen klinisch-psychologischen und pädagogischen Abklärungen wurden bereits durchgeführt. Dafür wurden normierte psychologische und pädagogische Erhebungsverfahren verwendet, mit denen die Kinder diagnostiziert und die für erste Trends herangezogen wurden und die für weitere Analysen dienen.
Es handelt sich bei dieser Forschung um zwei aufeinander folgende Projekte mit einem Ausgangsprojekt mit dem Arbeitstitel „Intelligenz und Raum-Lage-Wahrnehmung“, das bis Juli 2015 beforscht wurde, und um ein Folgeprojekt, das an die bereits herausgefundenen Trends des bearbeiteten Datensatzes anschließt und sich mit den Variablen Leseschwäche, Isolierte Rechtschreibschwäche, Lese-Rechtschreibschwäche und Rechenschwäche beschäftigt und den Zusammenhang mit spezifischen Subtests des AID2 (Adaptives Intelligenz Diagnostikum 2 von Kubinger, K.D.), die Aufschluss über den Wahrnehmungsbereich Raumorientierung liefern, untersucht. Die Ergebnisse dieser Untersuchung sind vor allem für den Bereich der „Förderpädagogischen Interventionen“ relevant, und sollen dazu Daten liefern.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Thomas, Almut; MMag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Bieg, Sonja; Univ.-Prof. Dr.
Müller, Florian; Assoc. Prof. Dr. MA
Kooperationspartner
Alpen-Adria Universität Klagenfurt, Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung
Universität Augsburg
Laufzeit
2011 – 2020
Beschreibung
Obwohl unterschiedliche Instrumente zur Messung von Motivation weltweit angewendet werden, fehlen bislang kulturübergreifenden Studien zur Messinvarianz, welche jedoch die Grundlage für kulturübergreifende Vergleiche und in der Folge für Aussagen über universell gültige Bedingungsfaktoren und Auswirkungen von Motivation wären. Das Ziel der vorliegenden Studie ist die Bewertung der psychometrischen Eigenschaften der Skalen zur Lernmotivation von Studierenden sowie ihrer Messinvarianz und ihrer strukturellen Invarianz in drei Kulturen. Dabei sollen etische und emische Aspekte in der Struktur der Motivationsformen erfasst und ein Erklärungsversuch hinsichtlich ihrer Entstehung sowie ihre Bedeutung gewagt werden (vgl. Matsumoto & Yoo, 2006).
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht