Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Arrich, Roland; Mag. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Embacher, Andrea; Mag. Prof.
Khan, Gabriele; Mag. Dr. Univ.-Doz.
Rieger, Evelin; BEd
Russek, Astrid;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2011 – 2012
Beschreibung
Für Schüler/innen an mittleren humanberuflichen Schulen an der HLW St.Veit (HLW = Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe) wird im Schujahr 2011/12 zum ersten Mal ein sogenanntes Winterpraktikum durchgeführt. Die Schüler/innen absolvieren zwischen Weihnachten 2011 bzw. ab dem neuen Jahr 2012 ein 3 Monate umfassendes Praktikum in ausgewählten Kärntner Hotel- und Gastgewerbebetrieben. Die Schüler/innen werden mittels eines Fragebogens und mit strukturierten Interviews zur ihren Erfahrungen befragt. Interviews werden auch mit dem Leiter und dem Fachvorstand der HLW St.Veit als auch mit den Verantwortlichen in den Praktikumsbetrieben geführt.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Finco, Franco; HS-Prof. Univ.-Prof. Dr.
Melchior, Luca; Prof. Dr.
Roseano, Paolo; Prof. Dr.
Projektleitung intern
Finco, Franco; HS-Prof. Univ.-Prof. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Fabris, Angela; HS-Prof Mag. Dr. Priv.-Doz.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Balsemin, Tommaso; Dr.
Cadorini, Giorgio; Prof. Dr.
Casalicchio, Jan; Dr.
Cordin, Patrizia; Prof. Dr.
De Cia, Simone; Dr.
Heinemann, Sabine; Prof. Dr. / Universität Graz
Magistro, Giuseppe; Dr.
Pescarini, Diego; Prof. Dr.
Turello, Davide; Dr.
Vanelli, Laura; Prof. Dr.
Vicario, Federico; Prof. Dr.
Zanello, Gabriele; Dr.
Kooperationspartner
Regierung der Autonomen Region Friaul-Julisch Venetien, ARLeF Regionalagentur für die friaulische Sprache. Hilfskörperschaft der Regierung der Autonomen Reg
Laufzeit
2021 – 2027
Beschreibung
Das Friaulische ist eine autonome Sprache, die mit dem Dolomiten-Ladinischen und dem Bündnerromanischen die Gruppe der rätoromanischen Sprachen bildet. Friaulisch wird in der Region Friaul von mehr als 600.000 Menschen gesprochen.
Mit der gesetzlichen Anerkennung des Friaulischen als historische Sprachminderheit Italiens (durch das Gesetz 482/1999) wird der Einführung des Friaulischen als Unterrichtssprache bzw. als Verkehrssprache in Kindergärten, Volksschule und an der Sekundarstufe I, sowie als Unterrichtsfach in letzterer eine legislative Legitimierung gegeben.
Da das Friaulische eine „dachlose“ Minderheitensprache ist – d.h. eine Sprache ohne extraterritoriale Referenzvarietät – und auch keine fest verankerte interne Norm kennt, ergeben sich auch für dessen Einführung in das Bildungssystem besondere Herausforderungen.
In Bezug auf den Korpusplanungssektor (Corpus planning) wurden in den letzten zwei Jahrzehnten einige Hauptziele (z. B. Rechtschreibcodierung) erreicht. Das Fehlen einiger didaktischer Instrumente, die für den Friaulischunterricht von vorrangiger Bedeutung sind, wird jedoch weiterhin von Lehrenden beklagt. Besonders wird das Fehlen einer sogenannten „Referenzgrammatik“ der friaulischen Sprache für den schulischen-didaktischen Gebrauch bemängelt.
Die in einer solchen Referenzgrammatik erarbeiteten Regeln, wären das Ergebnis einer induktiven Verallgemeinerung, die aus empirischen Daten gewonnen und durch sie gesichert werden können, gesammelt und analysiert mit den theoretisch-methodischen Instrumenten der modernen sprachdidaktischen Forschung und Grammatikographie. Der besondere Fokus dabei liegt auf Fragestellungen zur Sprachdidaktik für alle Unterrichtsfächer im Kontext der Minderheitensprache.
Das international angelegte Forschungsprojekt bietet die Möglichkeit, die PH Kärnten in diesem Bereich unter besonderer Berücksichtigung der „Sprachdidaktik von Minderheitensprachen“ ins Zentrum der wissenschaftlichen Auseinandersetzung zu setzten, denn für den Bereich der Didaktisierung von Minderheitensprachen im schulischen Kontext liegen kaum Forschungsergebnisse vor.
Mit Hilfe dieses Forschungsprojektes kann eine exemplarische wissenschaftliche Grundlage (ein Instrumentarium) geschaffen werden, mit dessen Hilfe ein gesicherter Spracherwerb im Kontext von Lernen und Erlernen von Minderheitensprachen für das schulische Feld kodiert wird bzw. eine „Referenzgrammatik“ aufgebaut werden kann.
Im Januar 2025 wurde ein Kooperationsvertrag zwischen ARLeF und PHK für die zweite Phase des Forschungsprojekts unterzeichnet. In diesem Vertrag ist vorgesehen, dass die Forschungsergebnisse und die für die Referenzgrammatik erstellten Materialien in der Produktion von Lehrmaterialien (Lehr- und Handbücher, Übungen usw., sowohl in gedruckter als auch digitaler Form) verwendet und in die technologische Entwicklung von Werkzeugen wie automatischen Übersetzern, Programmen zur Sprachsynthese und -erkennung sowie Künstlicher Intelligenz implementiert werden. Laut dem Kooperationsvertrag wird diese weitere Phase des Forschungsprojekts gemeinsam mit ARLeF und INSIEL, dem IT-Dienstleister der Region Friaul-Julisch Venetien, entwickelt.
Beschreibung (engl.)
Friulian is an autonomous language that forms the group of Rhaeto-Romanic languages ​​with Dolomite-Ladin and Graubünden Romance. Friulian is spoken by more than 600,000 people in the Friuli region.
With the legal recognition of Friulian as a historical linguistic minority in Italy (through Law 482/1999), the introduction of Friulian as the language of instruction or as the lingua franca in kindergartens, elementary schools and at lower secondary level, and as a subject in the latter, is given legislative legitimation.
Since Friulian is a „roofless“ minority language – i.e. a language without an extraterritorial reference variety – and also has no firmly anchored internal norm, its introduction into the education system also poses special challenges.
In relation to the corpus planning sector, a number of key objectives (e.g., spelling coding) have been achieved over the past two decades. However, teachers continue to complain about the lack of some didactic tools that are of primary importance for teaching Friuli. The lack of a so-called „reference grammar“ of the Friulian language for educational and didactic use is particularly criticized.
The rules developed in such a reference grammar would be the result of an inductive generalization, which can be obtained from empirical data and secured by it, collected and analyzed using the theoretical-methodological instruments of modern language didactic research and grammarography. The special focus is on questions of language didactics for all subjects in the context of the minority language.
The international research project offers the possibility to put the PH Carinthia in the center of the scientific discussion in this area with special consideration of the „language didactics of minority languages“, because hardly any research results are available for the area of ​​the didactics of minority languages ​​in the school context.
With the help of this research project an exemplary scientific basis (a set of instruments) can be created, with the help of which a secure language acquisition in the context of learning and learning of minority languages ​​can be coded for the school field or a „reference grammar“ can be built.
In January 2025, a cooperation agreement was signed between ARLeF and PHK for the second phase of the research project. The agreement stipulates that the research outcomes and materials produced for the reference grammar will be used in the development of educational materials (textbooks, exercises, manuals, both printed and digital) and incorporated into the technological development of tools such as automatic translators, speech synthesis and recognition programs, and artificial intelligence. According to the collaboration agreement, this further phase of the research project will be developed with ARLeF and INSIEL, the IT service provider for the Friuli Venezia Giulia Region.
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Nuart, Elisabeth; Mag. BA. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Claußen, Jonas; MMag. Dr. Bakk.rer.soc.oec. Prof.
Mueller, Sabine; Mag.
Pötscher-Gareiß, Michaela; Mag. Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2024
Beschreibung
Das Schuleingangsscreening ist als Instrument für die Schuleinschreibung in der VS konzipiert. An der ersten Version gab es sowohl inhaltliche Mängel als auch Kritik aus pädagogischer Perspektive, welche den Einsatz vor dem Ausrollen verhindert haben. Bei dem Einsatz des Instrumentes ist das WIE entscheidend – sowohl in der konkreten Anwendung als auch in der Frage wie mit den Ergebnissen umgegangen wird. Dies spielt insbesondere in der Transitionsphase eine zentrale Rolle. Das Forschungsprojekt stellt daher die Frage nach den standortspezifischen Rahmungen von Transition, der Einbettung des SES in diese und den Perspektiven aller Beteiligten zum Übergang.

Mit dem Forschungsprojekt werden folgende Ziele verfolgt:
– Erkenntnisse über unterschiedliche Passungsverhältnisse und Wirkungsweisen des Einsatzes des Schuleingangsscreenings unter Einbezug der Perspektive aller Beteiligten gewinnen
– Tieferes Verständnis über förderliche und hinderliche Zusammenhänge im Transitionsprozess erlangen und diese sichtbar machen
– Evaluation des Schuleingangsscreenings im Hinblick auf die damit verfolgten Ziele
– Identifikation förderlicher begleitender Maßnahmen, sowie von Ausbildungs- und Fortbildungsbedarfen

Erkenntnisse des Projektes fließen insbesondere in folgende Bereiche ein
– Nahtstelle KIGA-VS
– Qualitätsentwicklung an Schulen und Kindergärten
– Transitionsgestaltung der Kinder im Clusterprozess (Pflichtschul-Cluster und Mischcluster)
– Sozialraumorientierung

Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Erlacher, Willibald; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Erlacher, Willibald; IL HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Khan, Gabriele; Mag. Dr. Univ.-Doz.
Klepp, Cornelia; Mag. Dr. Prof.
Krainz-Dürr, Marlies; Mag. Dr. Prof.
Kreis, Isolde; Mag. Dr. Prof.
Kysela-Schiemer, Gerda Gabriele; Dr. Dipl.Päd. MA Prof.
Pötscher-Gareiß, Michaela; Mag. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Mairhofer, Elisabeth; Dr.
Plattner, Alexander; Dr.
Zwerger-Bonell, Verena; Dr.
Kooperationspartner
Deutsches Bildungsressort , Bereich Innovation und Beratung
Laufzeit
2015 – 2019
Beschreibung
Ausgehend von der Forschungsfrage „Wie kann, soll und muss Fortbildung aussehen und organisiert werden, damit diese in die Schule und das Klassenzimmer transferiert werden kann?“ stehen die Erfahrungen, die Schulen sowie Lehrerinnen und Lehrer allgemein mit Fortbildung machen im Fokus dieses Forschungsprojektes. Insgesamt neun Forscherinnen und Forscher (sechs aus Kärnten und drei aus Südtirol) bilden dabei eine Forschungsgruppe.
Das Forschungsdesign basiert auf einem Mixed-Method-Verfahren, bei dem in einem ersten Schritt (qualitativer Forschungsteil) pro Region 4-5 Gruppendiskussionen (n. Bohnsack 2014) mit Schulleiter/inne/n, Lehrer/inne/n sowie Kolleg/inn/en aus dem Mittleren Management an Schulen (Schulkoordinatorinnen, Lerndesigner/innen, Fachgruppenleiter/innen usw.) durchgeführt werden. Auf Grundlage der sich aus den Gruppendiskussionen ergebenden Themenfelder wird ein Fragebogen entwickelt, der die Ergebnisse der qualitativen Erhebung quantitativ „absichert“ bzw. neue Differenzierungen erlaubt.
Aus den Ergebnissen sollen Schlüsse gezogen werden, wie Fortbildung konzipiert sein muss, um nachhaltig zu wirken. Damit will dieses Projekt einen Beitrag zum Thema Transferforschung leisten.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Coonan, Carmel Mary; Prof. Dr.
Finco, Franco; HS-Prof. Univ.-Prof. Dr.
Menegale, Marcella; Dr.
Projektleitung intern
Finco, Franco; HS-Prof. Univ.-Prof. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Bier, Ada; Dr.
Coonan, Mary Carmel; Prof. Dr.
Menegale, Marcella; Dr.
Ottogalli, Antonella; Mag.
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2024
Beschreibung
Das Projekt EDUKA ist die Fortführung des Forschungsprojektes „Mehrsprachige Schultafeln: Lavagne Plurilengâl“. Es geht um Lehrerausbildung und -fortbildung über die CLIL-Methodik, die auf Minderheitensprachen angewendet werden kann. Das Projekt wird in Bildungsseminare und Workshops unterteilt. Die Seminare zu einer Erstausbildung über die Schlüsselelemente der CLIL-Methode mit besonderem Augenmerk auf ihre Anwendung auf Minderheitensprachen geführt. Es wurden dann Knotenpunkte der Planung, Organisation, Durchführung und Auswertung eines CLIL-Moduls auf Friaulisch angesprochen. Während der Workshops wurden verschiedene Aspekte der Planung und Umsetzung der CLIL-Methode diskutiert, außerdem wurden verschiedene Entwürfe für CLIL-Kurse in den verschiedenen Unterrichtsfächern (Mathematik, Geschichte, Geographie, Naturwissenschaften, Fremdsprachen, etc.) entwickelt. In den Sitzungen wurden die Sprachen Englisch, Italienisch, Deutsch, Slowenisch und Friaulisch verwendet.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Waibel, Eva Maria; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Siller, Heidi; Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2014 – 2016
Beschreibung
Existential Pedagogy (EP) derives from Existential Analysis and Logotherapy developed by Viktor Frankl and Alfried Längle in the tradition of Existential Philosophy and Phenomenology. This study investigated how EP influences pedagogues’ and teachers’ attitudes and teaching.
Four focus groups with a total of 12 persons were conducted in an elementary school in Germany that is tailored for students with emotional and behavioral problems. Data were analyzed with the Qualitative Content Analysis.
EP helped teachers come into relationship with students, strengthen students’ self-esteem and find meaningful approaches to the learning content. It also facilitated coming into touch with one’s own emotions and with the children’s emotions. The individualized approach does not solely focus on children, but highly impacts teachers and pedagogues.
Similarities to other pedagogies can be found but the impact of EP on teachers and pedagogues and the individual and flexible handling of EP appear to be specific for EP.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Khan, Gabriele; Mag. Dr. Univ.-Doz.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Naschenweng, Katja; MMag. Dr.
Strauß, Sabine; Mag. Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2013 – 2016
Beschreibung
Offensichtlich gehen Lehrer/innen bei ihren „Normalitätsvorstellungen“ von einer Vorstellung von der „Klasse“ als einem dem eigentlichen Unterricht und dem Lernen der Schüler/innen vorgängigen „Ordnungsprinzip“ aus. Das Projekt untersucht die Genese dieses Ordnungsprinzips. Dabei wird diese Genese als Übergang von der Makroebene der administrativen „Herstellung“ zur Mikroebene der pädagogischen „Belebung“ untersucht.
Das erste Mal werden Kinder am Beginn ihrer Schullaufbahn (in den ersten Klassen der Grundschule) mit diesem Ordnungsprinzip konfrontiert. Hier lassen sich die Ebenen der „Herstellung“ auch am besten dokumentieren. Die Forschungsfrage lautet: Wann erleben Lehrer/innen und Schüler/innen diesen Prozess als erfolgreich abgeschlossen bzw. wie gestaltet sich der Übergang von der „bloß“ sozialen Ordnung der Klasse (Regulationsdiskurs) zur Klasse als Ordnung für inhaltliche Unterrichtsarbeit.
Das Forschungsprojekt wird in insgesamt sechs größeren städtischen Volksschulen durchgeführt, zwei Schulen pro Bundesland (bzw. PH). Die Auswahl der Schulen erfolgt nach unterschiedlicher sozialer Zusammensetzung, jeweils eine Schule in einem eher privilegierten und einem weniger privilegierten Einzugsgebiet. Es wird jeweils eine erste Klasse pro Schule dokumentiert und beobachtet.
Die Datenerhebung erfolgt mit Leitfaden-Interviews in der Phase der administrativen Konstruktion von Klasse und in Form Teilnehmender Beobachtung in der Phase der pädagogischen Konstruktion von Klasse, unterstützt durch Interviews und informelle Gespräche.
Das Projekt versucht für Österreich den Anschluss an eine interessante innovative Entwicklung in der Theorie des Unterrichts zu schaffen. Der besondere Fokus liegt dabei bei der „Erzeugung“ einer interaktionalen Ordnung des Unterrichtsgeschehens als eines „verschränkten“ Prozesses sowohl Makro- als auch der Mikroebene (Instruktionsdiskurs eingebettet in den Regulationsdiskurs).
Wenn die Ergebnisse die Bedeutung des Regulationsdiskurses bestätigen, dann bildet dies eine Ergänzung zum Diskurs über Individualisierung/Personalisierung. Dem personalisierten Lernen des Einzelnen wird ein kollektives Geschehen als interaktional und gemeinsam generierter Prozess gegenübergestellt – nur in der gemeinsamen Betrachtung beider Ansätze ist die Entwicklung einer Theorie des Unterrichts möglich.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Strauß, Sabine; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Müller, Sabine;
Kooperationspartner
Laufzeit
2011 – 2012
Beschreibung
Der für Österreich einzigartige Schulversuch an der Praxisvolksschule der Pädagogischen Hochschule Kärnten, Viktor Frankl Hochschule, bei dem Kindergartenkinder und Volksschulkinder der 1. und 2. Schulstufe die Möglichkeit erhielten täglich in altersheterogenen Gruppen gemeinsam zu lernen, wurde wissenschaftlich begleitet und in drei Wellen evaluiert. Die im Vorfeld definierten Evaluationskriterien: Individuelle Förderung, Sozialkompetenz, nachhaltige Sach- und Fachkompetenz, die Peergruppe und die Akzeptanz des Kooperationsmodells wurden untersucht.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Kreis, Isolde; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kysela-Schiemer, Gerda Gabriele; Dr. Dipl.Päd. MA Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Andreitz, Irina; Mag.
Zehetmeier, Stefan; Univ.-Prof. Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2011 – 2018
Beschreibung
Wie kann Lehrer/innenbildung konzipiert werden, damit sie möglichst große Wirkungen zeigt? Wie lernen Lehrer/innen? Was bedeutet Nachhaltigkeit in der Lehrer/innenfortbildung? Was kommt von dem, was in der Lehrer/innenfortbildung angeboten wird, in der Schule, bei den Lehrer/innen, im Unterricht, bei den Schüler/innen an?
Aktuelle Fragestellungen, die in der einschlägigen Literatur diskutiert, bis heute aber noch nicht ausreichend in der wissenschaftlichen Community beantwortet worden sind (z.B. Lipowsky, 2004, 2010, 2011; Zehetmeier 2011; Müller 2010). Die Ergebnisse dieser Arbeiten sind weder eindeutig noch generell anwendbar. Als gemeinsame Klammer aller Forschungsinitiativen sieht Zehetmeier den Anspruch, dass das Lernen der Schülerinnen und Schüler im Vordergrund steht.
Lehrer/innenfortbildung hat eine zentrale Funktion bei der Entwicklung und Veränderung von Unterricht und ist ein Bereich, der noch große Forschungslücken aufweist. Dass eine Weiterentwicklung notwendig ist, zeigen auch die Ergebnisse der ersten internationalen Vergleichsstudie im Bereich der Lehrer/innenfortbildung, die TALIS-OECD-Studie 2008. Angesichts dieser aktuellen bildungspolitischen Herausforderungen und dem Stand der empirischen Befunde, sind neue Konzepte in der Lehrer/innenfortbildung gefordert, die eine Weiterentwicklung und Veränderung von Unterricht mit sich bringen (Altrichter 2003).
Dieser Aufforderung wird im neu entwickelten, innovativen Konzept, das 2011/2012 mit dem Titel „Fortbildung Kompakt“ an der Pädagogischen Hochschule Kärnten, Viktor Frankl Hochschule von einem institutsübergreifenden Team entwickelt, durchgeführt und evaluiert wurde, nachgegangen. Die Ergebnisse dieser Evaluation (2012/13), die die sieben Ziele des Konzepts hinterfragt haben, werden unter anderem auch die unmittelbaren Wirkungen des Konzepts auf den verschiedenen Ebenen des Schulsystems aufgezeigt und bilden die Grundlage für die weitere Beforschung des Konzepts, bei der die längerfristige Wirksamkeit (Nachhaltigkeit) aufgezeigt werden soll.
Forschungsfrage: Ist das Fortbildungskonzept für die Beteiligten wirksam im Sinne einer nachhaltigen Lehrer/innenfortbildung? Der nächste Schritt besteht darin zu überprüfen, inwiefern der Anspruch einer nachhaltigen Lehrer/innenfortbildung mit dem Konzept von Fortbildung Kompakt erfüllt wird. Dazu sind ausgehend von den vorliegenden Daten weitere Untersuchungen in einer Langzeitstudie notwendig.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Raffelsberger-Raup, Monika; Mag. Bakk.phil. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
ERLACHER-ZEITLINGER, Edith; Mag. MAS Prof.
Korenjak, Christina; Mag. Prof.
Stegfellner, Stephanie; Mag. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
Seit 2006 setzt die PHK kontinuierlich Schritte institutionellen Literacy Managements, um eine nachhaltige Veränderung der institutionellen Schreibkultur zu schaffen. Im Fokus dabei steht insbesondere das Etablieren einer Kultur des Austausches und der gemeinsamen Reflexion, mit dem Ziel ein breites, vielstimmiges, gut aufeinander abgestimmtes Bild von Lehren und Lernen sowie nachhaltige, sinnorientierte Lehrveranstaltungskonzepte, Formate und Inhalte in der Aus- und Fortbildung zu schaffen. Wesentliche Aspekte des Literacy Managements sind aber nicht nur die Planung und Konzeption, sondern auch der kritische Blick auf durchgeführte Maßnahmen, mit dem Ziel, deren Wirksamkeit zu hinterfragen, aktuelle Stärken und Schwächen zu erfassen bzw. Möglichkeiten und Gefahren für die Zukunft zu prognostizieren oder Konzepten zu verändern. Im Zuge des Projektes soll in einem ersten Schritt das bisherige Literacy Management der Hochschule gesammelt dokumentiert werden. Am konkreten Beispiel der Entwicklung eines fächerübergreifenden Schreibleitfadens in der Primarstufe, setzt sich die PHK seit 2018, zum Ziel, Aufgabenarrangements mit einem konkret erlebbaren Gebrauchswerts zu erstellen sowie Synergieeffekte in den Fächern zu nutzen. Im Zuge des Projekt soll eine Evaluierung der Maßnahme erfolgen. In einem ersten Schritt wird eine Online-Befragung der von der Maßnahme betroffenen Lehrenden in einem mixed-methods-Verfahren (Johnson et al. 2007) durchgeführt. Hierbei kommt ein sequential Mixed Design (Teddlie und Tashakkori: 2006) zum Einsatz. Qualitative Interviews mit ausgewählten Vertreter*innen des Lehrpersonals bauen folgend auf den Ergebnissen der Online Erhebung auf. Ziel dieses Aufbaus ist eine Verbreiterung der Erkenntnismöglichkeiten, wie sie Flick (2011: 19) beschreibt. Eine kriteriengeleitete Textanalyse studentischer Abschlussarbeiten/Leistungsaufgaben (Prä-Post Maßnahme) soll erste Anhanltspunkte darüber geben, inwiefern die Maßnahme bei den Studierenden ankam.
Beschreibung (engl.)
Project “Literacy Management”: Documentation of the literacy management process at Pädagogische Hochschule Kärnten, practical evaluation of a literacy management measure
URL
Bericht