Projektdetails
Furch, Elisabeth; Mag. Dr.
Maurič, Ursula; Mag. MA
In einem innovativen Forschungsprojekt untersucht ein Forschungsteam des Instituts für Berufspädagogik die Pädagogische Hochschule Kärnten-
Viktor Frankl Hochschule seit Oktober 2013 die Ursachen und Folgen von Bildungsbenachteiligung bei Jugendlichen in Kärnten. Die Erforschung und Beschreibung des Alltags und der Perspektive der betroffenen jungen Menschen stehen hierbei im Mittelpunkt. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Studie zeigen Schieflagen im System auf und alternative Strategien, Maßnahmen und Korrekturen bereitstellen.
Das nationale ILE-Forschungsprojekt wurde vom Wissenschaftsministerium (BMWF) und vom Ministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (BMUKK) 2008 in Auftrag gegeben. Das Projekt ist gekennzeichnet durch eine Zusammenarbeit zwischen Bildungswissenschafterinnen und Bildungswissenschafter an Universitäten und Pädagogischen Hochschulen und Innovatoren aus dem BMUKK.
Ziel des Projekts war es, österreichische Schulen unterschiedlicher Schultypen (drei Volksschulen, zwei Hauptschulen bzw. Neue Mittelschulen, ein Gymnasium und eine Berufsbildende Höhere Schule), die von der OECD als Schulen mit innovativen Lernumgebungen identifiziert wurden, zu erforschen. Im Mittelpunkt der Analyse steht das Lernen der Schülerinnen und Schüler im ganz „normalen“ Schulalltag.
Die folgenden Fragestellungen wurden im Projekt bearbeitet: (1) Welche Lerngelegenheiten und Lernchancen bietet die schulische Lernumgebung den Schülerinnen und Schülern? (2) Welche Aspekte des Unterrichts können als innovativ im Sinne der OECD-Kriterien eingestuft werden? (3) Welche Faktoren hemmen oder fördern den Aufbau innovativer schulischer Lernumgebungen? (4) Was kann aus der (Entwicklungs-) Geschichte von ILE-Schulen gelernt werden?
Dissemination:
• Nutzung der Erkenntnisse aus dem Projekt als „best practice“-Beispiele für die Arbeit von Kindergarten- und Volksschul-Pädagog/-innen.
• Anwendung der Ergebnisse (eingebettet in theoretisches Grundlagenwissen) in die Aus- und Fortbildung beider Berufsgruppen.
• Erarbeitung weiterer Aspekte der Forschungsergebnisse im Rahmen von Bachelor- und Master-Arbeiten.