Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Schmölzer, Bernhard; HS-Prof. Mag. Dr. / 201660 Pädagogische Hochschule Kärnten
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Ragginer, Christine; Dr. Bakk.rer.nat. MSc. Prof. / 201660 Pädagogische Hochschule Kärnten
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2022
Beschreibung
Den Klimawandel zu verstehen, das fällt schon Erwachsenen nicht leicht. Das Projekt „Klima4Primar“ beschäftigt sich mit der Frage, wie man die komplexen Ursachen und Folgen des Klimawandels bereits in der Volksschule vermitteln kann. Dazu muss man andere Vermittlungsstrategien wählen als bei älteren Schülerinnen und Schülern. Kinder sind kein unbeschriebenes Blatt, sondern beginnen jedes Thema schon mit Vorstellungen im Kopf, die sich aus Alltagserfahrungen speisen. Neue Vorstellungen bilden sich dann stets durch Umformung und Ausbau dieser bestehenden Vorstellungen. Daher ist es aus wissenschaftlicher Sicht interessant: Was sind diese sogenannten „naiven Vorstellungen“, die Kinder vor dem Lernen haben, und wie verändern sich diese durch das Lernen.
Gemeinsam mit der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Aplen Adria Universität Klagenfurt werden in den nächsten zwei Jahren unterrichtstaugliche Konzepte zum Klimawandel für Sechs- bis Zehnjährige ausgearbeitet, erprobt und beforscht.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Claußen, Jonas; MMag. Dr. Bakk.rer.soc.oec. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Lackner, Peter Stefan; Mag. MAS Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2024
Beschreibung
Seit dem Bildungsreformgesetz 2018 ist es möglich Schulcluster zu bilden. In Kärnten wurden bis jetzt zwei Cluster aufgesetzt. Ein Bundesschul-Cluster und ein Pflichtschul-Cluster läuft bereits. Die Begleitung der Organisationsentwicklungsprozesse ist auf Seiten der PHK verankert, die organisatorischen Rahmenbedingungen und die Festlegung der nächsten Cluster erfolgt durch die Bildungsdirektion. Zukünftig werden in der Kärntner Bildungslandschaft eine Vielzahl von Clustern entstehen (4 weitere sind bereits in Planung). Der PHK kommt in diesem Zuge die Aufgabe zu, eine Vielzahl von Organisationsentwicklungsprozessen (Clusterprozessen) mitzugestalten. Hierzu ist es notwendig die Expertise im Feld aufzubauen, sowie durch Forschungsarbeiten Ergebnisse für die bessere Strukturierung solcher Prozesse zu generieren. Das vorliegende Forschungsprojekt wird im Sinne der Interventionsforschung durchgeführt, hat den Anspruch Wirksamkeit im Feld zu erzeugen und nachhaltig bei der Entwicklung von Strukturen zu unterstützen. Ziel ist es, Kindern einen individualisierten, die Transitionen im Blick habenden, kompetenzorientierten, mit Kennzahlen unterstützen Bildungsweg durch die Clusterprozesse zu ermöglichen. Die Forschungsebenen reichen daher über alle Stakeholdergruppen eines Clusterprozesses (Schüler, Eltern, Kollegium, Direktion, Schulerhalter, Bildungsdirektion, Pädagogische Hochschule usw.).
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Schmölzer, Bernhard; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2009 – 2011
Beschreibung
Im Gemeindeamt Kötschach-Mauthen wurde im Zuge des Projekts der erste österreichische „Lerngarten“ zum Thema „Erneuerbare Energien“ errichtet. Ein Lerngarten soll zeigen, dass Lernen handelnd, forschend und konstruktiv bzw. kreativ erfolgen soll und nicht mehr überwiegend rezeptiv und reproduzierend. Im neu renovierten Rathaus der Marktgemeinde Kötschach-Mauthen wurde auf einer Ausstellungsfläche von 300 m2 dieser Lerngarten installiert. Entdeckendes und handlungsorientiertes Lernen steht im Vordergrund. Der Lerngarten soll vor allem außerschulisches Lernen fördern und alle Altersgruppen ansprechen. Ziel dieses hier beschriebenen Projekts ist es Wege zur praktischen Umsetzung nachhaltiger naturwissenschaftlicher Bildungsarbeit aufzuzeigen und die Lehrer/innen bei der Umsetzung zu unterstützen.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Jaksche-Hoffman, Elisabeth Katharina; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Jäger, Norbert; BEd Ing. MA Prof.
Prochazka, Christine; Mag. BEd Prof.
Wölbitsch, Lieselotte Anna; Mag. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
Das „Grundkompetenzen absichern“ Projekt ist ein Leitprojekt des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung. „Im Mittelpunkt stehen die Schülerinnnen und Schüler – auf ihren Erfolg ist das gesamte Projekt ausgerichtet.“ Es orientiert sich am pädagogischen Qualitätsentwicklungs- und Qualitätssicherungsprogramm im allgemeinen Schulwesen (SQA). Die ausgewählten Schulen wurden aufgrund ihrer BIST Ergebnisse ermittelt. In Kärnten betrifft es insgesamt 53 Schulen, die in vier Kohorten über mindestens zwei Jahre begleitet werden. In dieser Bundesland-Fallstudie werden auf unterschiedlichen Ebenen (Steuergruppe, Multiprofessionelle Teams, Schulleitungen) Leitfadeninterviews durchgeführt und nach der Qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet. Ziel der Studie ist es, Einblicke in die Umsetzungs- und Rekontextualisierungsprozesse dieser bildungspolitischen Initiative zu gewinnen. —
Die Forschungsfragen lauten:
1. Wie wird das Gruko Programm von relevanten Akteur_innen auf verschiedenen Ebenen des Bildungssystems rekontextualisiert (verstanden, verbalisiert und in berufliche Handlungen übersetzt?)
2. Werden die Elemente und Prozesse, die von den Proponent_innen des Programms als wesentlich angesehen werden, durch die Akteur_innen auf anderen Ebenen des Bildungssystems gleichermaßen bedeutsam eingeschätzt? Welche Elemente und Prozesse des Programms werden neu interpretiert sowie auf welche Weise und auf welcher Ebene verändert?
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Schmölzer, Bernhard; HS-Prof. Mag. Dr. / 201660 Pädagogische Hochschule Kärnten
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Ragginer, Christine; Dr. Bakk.rer.nat. MSc. Prof. / 201660 Pädagogische Hochschule Kärnten
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2023
Beschreibung
Die Intention mit diesem interdisziplinären Projekt ist es, das Thema „Klima“ anschaulich und spannend aufzubereiten, damit SchülerInnen die komplexen Zusammenhänge verstehen und Lösungen erarbeiten können.
Damit dies gelingen kann, wird eine neue Unterrichtsmethode zur Vermittlung sogenannter „Querschnittsthemen“ oder „übergreifender Themen“ (wie z.B. Klima) mit Hilfe von digitalen Bildgeschichten, Spielen und Experimenten entwickelt.
Um diesen Methodenmix als Lehr- und Lernmaterial einsetzen zu können, wird eine mehrsprachige Applikation (App) entwickelt, in der obgenannte methodische Ansatz eingearbeitet wird. Um die Inhalte und das Layout der Bildgeschichten für die Primarstufe so authentisch wie möglich abzubilden, werden nur Geschichten in die App implementiert, die von VolksschülerInnen im Zuge des Forschungsprojekts „Klima4Primar“ erarbeitet wurden.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Ragginer, Christine; Dr. Bakk.rer.nat. MSc. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Bernhardt, Barbara; Dipl.-Ing. BEd Prof.
Fernaud Espinosa, Maria Jose; Dr. Prof.
Morgenstern, Christina; Mag. Dr. Prof.
Taurer-Zeiner, Claudia; Mag. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Helmerich, Markus; Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2024
Beschreibung
Lehrpersonen sind tagtäglich damit konfrontiert zwischen konträren Handlungsoptionen in ihrem Unterricht zur wählen. Dabei bewegen sie sich ständig zwischen „didaktischen Extremen“ beziehungsweise Antinomien, sogenannten Spannungsfeldern.

Allgemeine didaktische Spannungsfelder wie beispielsweise die im Rahmen von IMST3 präsentierten 10 Spannungsfelder (Krainer, Posch, Stern) sind inzwischen allgemeinhin bekannt.

Für mögliche fachspezifische Spannungsfelder im Fachreich der Naturwissenschaften liegen hingegen für den Primarbereich noch keine Untersuchungen/Erkenntnisse vor. Dies bedeutet eine Kluft in der Professionalisierung im Sachunterricht.

Ziel der vorliegenden Studie ist es, in einem ersten Schritt etwaige Spannungsfelder, in denen sich Lehrpersonen im naturwissenschaftlichen Sachunterricht der Primarstufe bewegen, zu detektieren und sichtbar zu machen. Der Fokus ist in diesem Vorhaben bewusst auf das Lehren gerichtet. Dazu soll die Sichtweise der Studierenden aus dem Bachelorstudium Lehramt Primarstufe in unterschiedlichen Phasen ihrer Ausbildung erfasst werden. Ergänzend liegt der Fokus auch auf im Beruf stehenden, erfahrenen Pädagog_innen der Primarstufe. Der Studienzeitraum umfasst zweieinhalb Jahre. Aufbauend, auf die aus der vorliegenden Studie gewonnen Basiserkenntnisse, wären dann in weiterer Folge gezielte Interventionen im Rahmen der Lehrer_innenausbildung, zur Stärkung der Handlungsfähigkeit innerhalb der aufgefundenen Spannungsfelder im naturwissenschaftlichen Sachunterricht, denkbar. Im Konkreten: Beispielsweise in den Schwerpunktveranstaltungen „Interdisziplinär Forschen, Entdecken, Verstehen im Kontinuum.“

Das vorliegende Projekt geht mit den von der PH Kärnten gesetzte Schwerpunkten im Ziel- und Leistungsplan 2021-2024 konform, konkret mit den Schwerpunkten „Forschendes Lernen in den MINT-Fächern“ sowie „Transformatives Lernen -Nachhaltige Bildung“.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Zwander, Helmut; Mag. Dr. OStR Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Horn, Judith; Mag. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Morak, Wolfgang; HOL
Kooperationspartner
Laufzeit
2008 – 2010
Beschreibung
Forschungsprojekt mit Schüler/innen der Sekundarstufe I zur Freisetzung von bedeutenden Pollenallergenen im Umfeld ihrer Schule (2009 und 2010 mit der HS Ferlach).
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Angerer-Pitschko, Magdalena; Mag. Prof.
Kogler, Reinhard; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Fabris, Angela; Mag. Dr. Priv.-Doz. Prof.
Finco, Franco; Univ.-Prof. Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2022
Beschreibung
Seit dem Studienjahr 2016/17 wird an der PHK in der Ausbildung für zukünftige Volksschullehrer/innen im Zuge des Bachelorstudiums für die Primarstufe die Schwerpunktsetzung „Mehrsprachigkeit und interkulturelle Bildung: die Alpen-Adria Region im Fokus“ angeboten, was einem formulierten Strategieziel der Pädagogischen Hochschule entspricht (vgl. Ziel- und Leistungsplan der PHK).
Um die inhaltliche Schwerpunktsetzung gut zu begleiten und um Rückmeldungen für eine weitere Entwicklung der curricularen Inhalte zu erhalten, hat das Institut für Mehrsprachigkeit und Transkulturelle Bildung ein Evaluationsteam etabliert, das versucht, den Schwerpunkt in Form einer curricularen Entwicklungsforschung zu begleiten und zu evaluieren.
Beschreibung (engl.)
Od študijskega leta 2016/17 je težišče „Večjezičnost in medkulturno izobraževanje: Regija Alpe-Jadran pod drobnogledom“ del dodiplomskega programa (BA) za usposabljanje bodočih učiteljev v ljudski šoli, kar ustreza strateškemu cilju Pedagoške visoke šole na Koroškem (glej Ziel- und Leistungsplan). Institut za raznojezičnost in transkulturno izobraževanje je ustanovil evalvacijsko skupino, ki raziskuje na področju kurikularnega razvoja ter težišče spremlja in vrednoti. Kakovostno spremljanje programa in prejemanje povratnih informacij služi usmerjanju nadaljnjega razvoja učnih vsebin. // Since the academic year 2016/17, in the course of the bachelor’s program for primary education, PHK offers the focus ’Multilingualism and intercultural education: focusing on the Alps-Adriatic Region’ for future elementary school teachers, which is a formulated strategic goal of the University College of Teacher Education in Carinthia (see target and performance plan). In order to accompany the content-related focus well and to receive feedback for a further development of the curricular content, the Institute for Multilingualism and Transcultural Education has established an evaluation team, which tries to accompany and evaluate the focus in the form of curricular development research. // Nell’ambito del programma della laurea triennale per la formazione degli insegnanti della scuola primaria, la PHK offre – dall’anno accademico 2016/17 – anche l’indirizzo di studi „Plurilinguismo ed educazione interculturale: focus sulla regione Alpe-Adria“, che corrisponde a un obiettivo strategico formulato dalla PHK (cfr. il Piano obiettivi e prestazioni della PHK). Allo scopo di accompagnare adeguatamente tale indirizzo di studi e di ricevere riscontri per l’ulteriore sviluppo dei contenuti curricolari, l’Istituto per il plurilinguismo e l’educazione transculturale ha istituito un gruppo di valutazione per seguire e valutare tale indirizzo sotto forma di una ricerca sullo sviluppo curricolare.
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Strauß, Sabine; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2011 – 2012
Beschreibung
Im Rahmen des Projektes soll ein Erhebungsinstrument zur Beziehungsqualitt von LehrerInnen und SchlerInnen entwickelt und erprobt werden.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Kysela-Schiemer, Gerda Gabriele; Dr. Dipl.Päd. MA Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2018
Beschreibung
Vor dem Hintergrund zahlreicher aktueller fächerunspezifischer Studien über die Einstellung zu und Nutzung von digitalen Medien durch Studierende für deren Studium und den privaten Einsatz fehlen gegenwärtig spezifische Untersuchungen für eine wichtige Gruppe für das Lehren und Lernen mit digitalen Medien: die Gruppe der Lehramtsstudierenden. Diese sind es, die innovative Maßnahmen mittels digitaler Medien im Unterricht verwirklichen sollen. Von ihnen wird erwartet, dass sie den Entwicklungen im E-Learning-Bereich offen und positiv entgegentreten und entsprechend den Forderungen nach einer konstruktivistischen, individualisierenden und differenzierenden Unterrichtsgestaltung anwenden können. Die Studie erhebt das Nutzungsverhalten, die Nutzungsintensität von digitalen Medien und die persönliche sowie die berufliche Bedeutung derselben für Lehramtsstudierende in einem Bundesland Österreichs. Ziel der Arbeit ist eine differenzierte Erfassung der gegenwärtigen studiumsbezogenen Mediennutzung von Lehramtsstudierenden. Aktuelles Datenmaterial für Lehramtsstudierende aus dem Grundschul- und dem Sekundarstufenbereich fehlt bis dato. Vorliegende Studie greift das Fehlen von Daten in einem ersten Schritt auf. Lehramtsstudierende zeichnen häufig ein von an E-Learning-Programmen teilnehmenden Lehrpersonen und Mentoren etwas abweichendes Bild der Ergebnisse. So sind sie in ihrer Beurteilung der Bedeutung von Kommunikation und Kooperation über eine Lernplattform oder in ihrer Einschätzung des Lernzuwachses durch E-Learning-Aktivitäten skeptischer als andere Befragte (Harrich 2013; Kysela-Schiemer 2015). Zudem reicht den Lehramtsstudierenden eine Betreuung durch Mentoren nicht aus. Sie suchen die unmittelbare Kommunikation mit den Lehrenden und vor allem zu den Kommilitonen in den Präsenzveranstaltungen – obwohl sie die für erforderlich gehaltene direkte Kommunikation mit Lernenden und Lehrenden nutzen, nützen sie ausführlich die Möglichkeit der Online-Kommunikation. Es wird konstatiert, dass durch Computer und Internet eine erhebliche Ausweitung der Kommunikation stattgefunden hat, diese jedoch viel Zeit in Anspruch nimmt und nicht im Speziellen dem fachwissenschaftlichen Austausch dient. Der hohe Aufwand virtueller Studienangebote ist für die Lehrenden ohne Assistenz, notwendige Tutoren, erforderliche personelle und finanzielle Ausstattung nur schwer durchführbar oder nicht zu leisten (Arnold et al. 2011, S. 30ff.). Die Studie zeigt Fakten auf, die als Basis für weitere Prognosen dienen können. Hinweise auf Trends und Widersprüche werden gegeben. Dafür wird in einem ersten Schritt der Entstehungsprozess eines Modells initiiert („work in progress“), um die zu untersuchenden Sektoren zu zeigen und die Fragestellungen schärfen zu können. Im Mittelpunkt aller Fragestellungen steht immer der Lehramtsstudierende und seine Nutzung der digitalen Medien (E-Learning-Angebote), wobei vorerst untersucht wird, in welcher Intensität der Studierende welche Angebote nutzt.
Beschreibung (engl.)
The importance of using digital media
(E-learning) for teaching students:

Against the background of numerous recent non-fan-specific studies on students‘ attitudes towards and use of digital media for their study and private use, there is currently a lack of specific research for an important group for teaching and learning with digital media: the group of teacher education students. These are the ones that are to realize innovative measures by means of digital media in the classroom. They are expected to be open and positive in facing e-learning developments, and to be able to respond to demands for constructivist, individualizing and differentiated instruction. The study surveys the usage behavior, the intensity of use of digital media and the personal and professional significance of it for teaching students in one federal state of Austria. The aim of the work is a differentiated recording of the current study-related media use of teacher training students. Up-to-date data for teacher education students from primary and secondary education is missing to date. The present study takes up the lack of data as a first step. Teaching students often draw a slightly different picture of the results from teachers and mentors participating in e-learning programs. For example, they are more skeptical in their assessment of the importance of communication and cooperation via a learning platform or in their assessment of learning gain through e-learning activities than other respondents (Harrich 2013, Kysela-Schiemer 2015). In addition, the teacher training students are not sufficient mentoring mentors. They are looking for direct communication with the teachers and especially with the classmates in the classroom sessions – although they use the necessary direct communication with learners and teachers, they make extensive use of the possibility of online communication. It is stated that the computer and the Internet have significantly expanded communication, but it takes a lot of time and does not specifically serve scientific exchange. The high expenditure on virtual study programs is difficult or impossible for non-assistants, necessary tutors, and the necessary personnel and financial resources to provide (Arnold et al., 2011, pp. 30ff.). The study presents facts that can serve as a basis for further forecasts. Indications of trends and contradictions are given. In a first step, the development process of a model is initiated („work in progress“) in order to show the sectors to be examined and to be able to sharpen the questions. At the center of all questions is always the student teacher and his use of digital media (e-learning offers), whereby for the time being it is examined in which intensity the student uses which offers.

URL
Bericht