Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Burgenland
Sprache
Projektleitung gesamt
Kalkhof, Martina; Mag.a / PH Steiermark
Projektleitung intern
Leberl, Tanja; BA MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Eder-Eichberger, Maria; Dr.in Mag.a / PH Kärnten
Guttmann-Klein, Gerda; Mag.a / PPH Augustinum
Nuart, Elisabeth; Mag.a BA / PH Kärnten
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Mit der kürzlichen Verlagerung der Ausbildung zum:zur Inklusiven Elementarpädagog:in an die Pädagogischen Hochschulen und der Einführung eines berufsfeldspezifischen Bachelorstudiums für Inklusive Elementarpädagogik rücken das Professionsverständnis und die Rollenerwartungen hinsichtlich dieser Berufsgruppe verstärkt in den Blick.

Das vorliegende Forschungsprojekt erforscht auf Basis von bundeslandübergreifenden Gesetzen und pädagogischen Leitprinzipien sowie bundeslandspezifischen Rahmenbedingungen und Charakteristika Aspekte des Professionsverständnisses Inklusiver Elementarpädagog:innen. Über eine Erhebung der Perspektiven unterschiedlicher Akteur:innen sollen handlungsleitende Vorstellungen über die Rollen, Aufgaben und professionellen Arbeitsweisen Inklusiver Elementarpädagog:innen herausgearbeitet und deren Bedeutung für die Professionalisierung des Berufsfeldes erkundet werden.
Mittels Leitfadeninterviews werden in den Bundesländern Burgenland, Kärnten und der Steiermark Elementarpädagog:innen, Leitungen von elementaren Bildungseinrichtungen, Verantwortliche auf Ebene der Träger:innen und Landesverwaltung, sowie Inklusive Elementarpädagog:innen selbst hinsichtlich der Umsetzung inklusiver Bildung und der damit verbundenen Professions- und Rollenverständnisse Inklusiver Elementarpädagog:innen befragt. In einer zweiten Phase werden die Ergebnisse dann in Fokusgruppen mit Inklusiven Elementarpädagog:innen in den drei Bundesländern diskutiert, um Bedeutungen von und Umgangsweisen mit den Professions- und Rollenverständnissen zu erkennen. Die erhobenen Daten werden jeweils qualitativ inhaltsanalytisch ausgewertet.

Ziel ist es, über den Zugang zu Professions- und Rollenverständnissen Chancen und Herausforderungen hinsichtlich der Professionalität und der weiteren Professionalisierung des Berufsfeldes aufzudecken. Darüber hinaus sollen Einblicke in das Zusammenwirken von Rollenverständnissen im individuellen sowie kollektiven Sinne vor dem Hintergrund institutioneller und rechtlich verankerter Grundlagen gewonnen werden.

Die Erkenntnisse sollen auch dazu dienen, Anforderungen an die Pädagogischen Hochschulen zu reflektieren und die Ausbildungsangebote bedarfsgemäß weiterzuentwickeln.

Beschreibung (engl.)
With the recent transfer of training for inclusive early childhood educators to universities of education and the introduction of a field-specific bachelor’s degree program in inclusive early childhood education, the professional understanding and role expectations of this occupational group are increasingly coming into focus.

This research project investigates aspects of the professional understanding of inclusive early childhood educators based on state-wide laws and educational guiding principles, as well as state-specific frameworks and characteristics. By surveying the perspectives of various stakeholders, the project aims to identify guiding conceptions of the roles, tasks, and professional practices of inclusive early childhood educators and explore their significance for the professionalization of the field.

Early childhood educators, directors of early childhood education institutions, representatives from sponsoring organizations and state administrations, as well as inclusive early childhood educators themselves, are being interviewed in the Austrian federal states of Burgenland, Carinthia, and Styria regarding the implementation of inclusive education and the associated professional and role perceptions of inclusive early childhood educators. In a second phase, the results will be discussed in focus groups with inclusive early childhood educators in the three federal states to identify their knowledge of and approaches to these professional and role perceptions. The collected data will be analyzed using qualitative content analysis.

The aim is to uncover opportunities and challenges regarding professionalism and further professionalization within the field by examining access to professional and role perceptions. Furthermore, the study seeks to gain insights into the interplay of role perceptions in individual and collective terms against the backdrop of institutionally and legally enshrined foundations.

The results will then be discussed in focus groups with inclusive early childhood educators in the three federal states to identify their knowledge of and approaches to these professional and role perceptions. The findings should also serve to reflect on the requirements for teacher training colleges and to further develop training programs as needed.

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Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Burgenland
Sprache
Projektleitung gesamt
Weisz, Sabine; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Haider, Sabine; IL Mag. MSc.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2018
Beschreibung
Das Schuljahr 2016/17 startete für die Lehrpersonen der HTL Pinkafeld in einer ungewöhnlichen Art und Weise:
Die Eröffnungskonferenz am Abend des 6. September 2016 war gleichzeitig die Kick-Off-Veranstaltung eines Schulentwicklungsprozesses mit dem Kernthema „kollegiale Hospitation“.
Das Erfahrungswissen der Kolleg/innen nutzen, voneinander lernen, „blinde Flecken“ im eigenen Verhalten in der Klasse verringern, die Qualität des Unterrichts weiterentwickeln – das sind die zentralen Zielsetzungen, die das Leitungsteam der HTL Pinkafeld mit diesem Schulentwicklungsprozess verfolgt.
Bis zum 9. Dezember 2016 sollten alle Lehrpersonen zumindest ein Mal von einer Kollegin / einem Kollegen ihrer Wahl im Unterricht hospitiert worden sein bzw. diese/n hospitieren und ein Feedbackgespräch darüber führen. Dazu wurde ein Beobachtungsbogen unterstützend verwendet.
Am 9. Dezember, an einem schulautonom für die Schüler/innen unterrichtsfreien Tag, wurde mit den Ergebnissen dieses Teilprozesses weiter gearbeitet und eine nach dem Zufallsprinzip vorgenommene Einteilung von Tandems für eine zweite Runde kollegialer Hospitation gestartet, die im Frühling 2017 abgeschlossen sein soll.
Nach einer Zwischenevaluierung im Dezember 16 wird die Wirkung dieses Prozesses auf die Unterrichtsentwicklung quantitativ und qualitativ erhoben und ins Feld kommuniziert.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Burgenland
Sprache
Projektleitung gesamt
Kraushaar, Sabine; HS-Prof. Dr.
Projektleitung intern
Kraushaar, Sabine; Univ.-Ass. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2026 – 2028
Beschreibung
Der Klimawandel verursacht tiefgreifende Veränderungen in hochalpinen Einzugsgebieten, die sich auf kryologische, hydrologische, geochemische, geomorphologische und biologische Prozesse auswirken. Die steigenden Temperaturen reduzieren die Wasserreserven der Kryosphäre und verändern Abflüsse. Gleichzeitig nimmt die Erosion in Form von Murgängen und Felsstürzen, sowie der erhöhte Sediment-transport in Flüssen zu, während Biodiversitätsverluste unteranderem in Schutzwäldern im Hochgebirge beobachtet werden. Zusätzliche Trockenperioden erhöhen das Risiko von Waldbränden sowie Schäd-lingsbefall, was wiederum die Erosionsdynamik beeinflusst.
Angesichts dieser komplexen Wechselwirkungen zwischen den Geosphären ist es entscheidend, den rasanten Wandel integrativ zu beobachten, zu verstehen und vorherzusagen, um effektive Anpassungs-strategien zu entwickeln. Das Projekt AlpSenseAdapt fokussiert sich auf die Analyse von Prozesskaskaden im Hochgebirge und integriert die Erkenntnisse in physikalisch basierte Vorhersagemodelle. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener Fachrichtungen trägt das Projekt zu einem besse-ren Management und einer erhöhten Sicherheit in der Region bei.
Beschreibung (engl.)
Climate change is causing profound changes in high-alpine watersheds, affecting cryological, hydrological, geochemical, geomorphological, and biological processes. Rising temperatures are reducing the water reserves of the cryosphere and altering runoff patterns. At the same time, erosion in the form of debris flows and rockfalls, as well as increased sediment transport in rivers, is on the rise, while biodiversity loss is being observed in high-mountain protective forests, among other places. Additional dry spells increase the risk of wildfires and pest infestations, which in turn influence erosion dynamics.
Given these complex interactions between the geospheres, it is crucial to observe, understand, and predict these rapid changes in an integrated manner in order to develop effective adaptation strategies. The AlpSenseAdapt project focuses on analyzing process cascades in high mountains and integrates the findings into physically based prediction models. Through interdisciplinary collaboration across various fields, the project contributes to better management and increased safety in the region.
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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Burgenland
Sprache
Projektleitung gesamt
Schrammel, Sabrina; Mag.
Projektleitung intern
Leimstättner, Brigitte; Dr.
Schrammel, Sabrina; Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Haider, Sabine; Mag. MSc.
Kernbichler, Maria; Dr.
Meller, Stefan; BEd MA.
Ortner-Lidy, Irma; Mag.
Rauter, Gundl; Mag. Dr. BEd
Selinger, Adolf; Dipl.-Ing.
ZEIRINGER, Johann; Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2018
Beschreibung
Mit den Novellierungen des Bundes-Schulaufsichtsgesetzes § 18 sowie dem Schulunterrichtsgesetz § 56 wurden die rechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen, um Schul- und Qualitätsmanagement an österreichischen Schulen gesetzlich zu legitimieren. Auf Basis des nationalen Qualitätsrahmens erfolgt mittels der bildungspolitischen Qualitätsinitiativen SQA und QIBB die Umsetzung an den Einzelschulen, wofür die Schulleiter/innen Letztverantwortung tragen. Schulleiter/innen obliegt als unmittelbare/r Vorgesetzte/r aller an der Schule tätigen Lehrer/innen und sonstiger Bediensteter laut SchUG (§ 56) „die Leitung der Schule und die Pflege der Verbindung zwischen der Schule, den Schülern und den Erziehungsberechtigten, bei Berufsschulen auch den Lehrberechtigten“ (ebd.). Ihre Aufgaben umfassen „insbesondere Schulleitung und -management, Qualitätsmanagement, Schul- und Unterrichtsentwicklung, Führung und Personalentwicklung sowie Außenbeziehungen und Öffnung der Schule.“ (SchUG, § 56). Eine differenzierte Auseinandersetzung mit den formulierten Qualitätsansprüchen der bildungspolitischen Initiativen SQA und QIBB zeigt, dass der kooperativen Zusammenarbeit der beteiligten Akteur/innen gegenwärtig eine zentrale Bedeutung in Hinblick auf qualitätsvolle Weiterentwicklung von Einzelschulen zugeschrieben wird. Wenn gegenwärtig über qualitätsvolle Schulentwicklung verhandelt wird, dann unter der Maxime der Kooperation (vgl. hierzu Huber 2009, S. 509 und Rahm 2010, S. 83). Diese Maxime findet sich auch in den Leittexten des BMBF über „Unterrichts- und Schulqualität“ (Altrichter u.a. 2012) sowie zur „Dialogischen Führung“ (Schubert u.a. 2014) wieder. In der Fachliteratur wird zwischen Kooperationspartner/innen innerhalb und außerhalb der Schule unterschieden (Huber und Hader-Popp 2013, S. 354). Innerhalb der Schule werden primär folgende Gruppen genannt: – erweiterte Schulleitung, Leiter von Fachbereichen, Lehrkräfte der Schulberatung (z. B. Beratungslehrer, Schulpsychologen etc.); – Lehrkräfte, verschiedene formelle und informelle Gruppierungen, Personalrat; – Schüler, Schülerverwaltung (z.B. Klassensprecher); – nicht-unterrichtendes Personal. Auch außerhalb der Schule werden zahlreiche Kooperationspartner/innen genannt (ebd.). Angesichts der aktuellen Entwicklungstendenzen hin zu eigenverantwortlichen Schulen (Öffnung gegenüber den Ansprüchen des regionalen Umfeldes; stärkere Mitbestimmung und Mitverantwortung von Eltern, der politischen Gemeinde, der regionalen Wirtschaft; Marktorientierung, die Schulen in Konkurrenz zueinander bringt; Rechenschaftspflicht gegenüber der Öffentlichkeit) kommen auf die Leitungs- und Führungsverantwortlichen im Bereich der Kooperation und Kommunikation „bislang unvertraute Tätigkeiten zu und die Gestalt von vertrauten verändert sich“ (Huber und Hader Popp 2013, 354). Huber und Hader-Popp geben zu bedenken, dass Schulleiter/innen mit Akteur/innen unterschiedlichster Altersgruppen, verschiedenen Expertisengrades und mit schulinternen und -externen Menschen arbeiten müssen, die mitunter differente Interessen und Ziele verfolgen.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Burgenland
Sprache
Projektleitung gesamt
Leitgeb, Thomas; HS-Prof. BEd Dr.phil. MA MA
Maitz, Katharina; PhD.
Projektleitung intern
Leitgeb, Thomas; HS-Prof. BEd Dr.phil. MA MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Benesch, Thomas; HS-Prof. Mag. MMag. Dipl.-Ing. DDr. MA MBA
Meller, Stefan; HS-Prof. BEd Dr.phil. BA MA
Reumann-Buczolich, Anna Maria; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Knaus, Marie; BEd
Maitz, Katharina; PhD
Matischek-Jauk, Marlies; HS-Prof in.Dr in.
Mößlacher, Corinna; Maga.
Trattner, Agnes; Dr in
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2028
Beschreibung
Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) stellen das Bildungssystem vor Herausforderungen. Eine Betrachtung der Auswirkungen auf Hochschulebene ist notwendig, um Lösungen für den Umgang mit KI-Tools zu finden. Es besteht dringender Bedarf an systematischer Forschung, die Implementierung und Konsequenzen adressiert. Die Studie soll daher zentrale Aspekte der Nutzung und der Auswirkungen von KI-Tools in der Hochschullehre aus zwei Perspektiven (Studierende, Lehrende) im PHVSO betrachten. Dazu wird ein Mixed-Methods-Ansatz gewählt, der insbesondere auf Ebene der Lehrenden mittels einer (jährlichen) quantitativen Befragung zu Praktiken und Erfahrungen beim Einsatz von bzw. beim Umgang mit KI-Tools einerseits und qualitativen Interviews zur vertieften Analyse sowie zur Identifizierung von Good Practice Lehr-/Lernkonzepten umgesetzt werden soll. Für die Studierenden wird eine jährliche, querschnittliche, quantitative Befragung implementiert, um Nutzungsmuster und Erfahrungen zu erfassen sowie Trends festzustellen. Eine zusätzliche Längsschnittanalyse, soll Zusammenhänge von unabhängigen und anhängigen Variablen untersuchen. Die Analyse dieser multiplen Datenebenen soll es ermöglichen, spezifische Parameter für den Einsatz von KI in der Hochschullehre zu identifizieren und Empfehlungen für die Hochschullehre im PHVSO abzuleiten.
Beschreibung (engl.)
Developments in the field of artificial intelligence (AI) pose challenges for the education system. A consideration of the effects at university level is necessary in order to find solutions for dealing with AI tools. There is an urgent need for systematic research that addresses implementation and consequences. The study therefore aims to examine key aspects of the use and impact of AI tools in higher education teaching from two perspectives (students, teachers) in the PHVSO. A mixed-methods approach is chosen for this purpose, which is to be implemented in particular at the level of teachers by means of an (annual) quantitative survey on practices and experiences in the use and handling of AI tools on the one hand and qualitative interviews for in-depth analysis and identification of good practice teaching/learning concepts on the other. An annual, cross-sectional, quantitative survey will be implemented for students in order to record usage patterns and experiences and to identify trends. An additional longitudinal analysis will examine the relationships between independent and dependent variables. The analysis of these multiple data levels should make it possible to identify specific parameters for the use of AI in university teaching and to derive recommendations for university teaching in the PHVSO. Translated with DeepL.com (free version)
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Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Burgenland
Sprache
Projektleitung gesamt
Freytag, Eva; Dipl.-Päd. BEd Prof. / PH Steiermark
Projektleitung intern
Meller, Stefan; HS-Prof. BEd Dr.phil. BA MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Feodorow, Johann; Mag. BEd Prof.
Holl, Peter; Prof. / PPH Augustinum
Luschin-Ebengreuth, Nora; Mag. Dr. Prof. / Pädagogische Hochschule Steiermark
Neumayer, Martin; MEd Ing. Prof. / Pädagogische Hochschule Steiermark
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2026
Beschreibung
Wesentliches Ergebnis des Forschungs- und Entwicklungsprojektes Grundkompetenzen im Sachunterricht „Nawi4Primar“ ist ein theoriebasiert entwickeltes Lehr-Lehr-Modell (LLM) Version 1.0 für den neuen Ansatz, Sachunterricht verstehensorientiert und konzeptbezogen umzusetzen (Freytag et al. 2021). Das LLM besteht aus einem lerntheoretischen Schema und einem Planungsschema. Das aktuelle Forschungsvorhaben richtet sich auf fachdidaktische Fragestellungen in Zusammenhang mit dem im Planungsschema dargestellten Theorie-Praxis-Transfer. Im Fokus stehen dabei die konstituierenden Phasen des Planungsschemas sowie in diese eingebundene fachdidaktische Tools für die Planung, Gestaltung und Evaluierung verstehensorientierten Sachunterrichts. Globale Ziele der Forschungsarbeit sind die Weiterentwicklung von domänenspezifischen Lernaufgaben zum Themenfeld Luft auf Planungsebene und des Planungsschemas sowie der fachdidaktischen Tools. Die schulpraktische Erprobung der im LLM vorgesehenen Phasen und Aufgabenstellungen verstehensorientierten Sachunterrichts soll Hinweise auf Bedarfe an fachlichen und fachdidaktischen Inhalten für die Aus- und Fortbildung liefern. Weitere zu erwartende Forschungs- und Entwicklungsprodukte sind ein praxistaugliches Planungsschema sowie erste domänenspezifische fachdidaktische Elemente für den Theorie-Praxis-Transfer. Vorgestellte Ziele sollen im Rahmen der fachdidaktischen Entwicklungsforschung sowie durch teilnehmende Beobachtung und leitfadengestützte Interviews realisiert werden.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Burgenland
Sprache
Projektleitung gesamt
Leitgeb, Thomas; BEd MA MA
Projektleitung intern
Leitgeb, Thomas; HS-Prof. BEd Dr.phil. MA MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Benesch, Thomas; HS-Prof. Mag. MMag. Dipl.-Ing. DDr. MA MBA
Hainz, Martin; Mag. Dr.
Leitgeb, Michael; Mag. Prof.
Piribauer, Helene; Mag.
Reumann, Anna Maria; Mag.
Selinger, Adolf; Dipl.-Ing. MA
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Amt der Burgenländischen Landesregierung
Laufzeit
2023 – 2025
Beschreibung
Der Gegenstand des Forschungsprojekts ist die längsschnittliche Untersuchung der Folgen einer
COVID-19-Erkrankung auf die Entwicklung von ausgewählten kognitiven Grundfähigkeiten bei
Kindern der dritten und vierten Schulstufe an burgenländischen Volksschulen auf Basis der ersten
vorliegenden Ergebnisse der DISCOVER Covid-19 Studie. Auf das Burgenland bezogen liegen diesbezüglich
noch keine längsschnittlichen empirischen Daten vor, auf Österreich oder das EU Ausland noch kaum. Auf Basis der bereits erhobenen Untersuchungsergebnisse und der in dieser
Studie noch zu erhebenden längsschnittlichen Untersuchungsergebnisse sollen geeignete, bereits
vorliegende Maßnahmen identifiziert werden, welche ggf. auftretende Defizite abschwächen,
bestenfalls sogar beheben können. Darüber hinaus sollen diese Untersuchungsergebnisse
als Grundlage für die Entwicklung weiterer Maßnahmen dienen. Dieses Forschungsprojekt ist
aber nicht nur für das Bildungswesen im Burgenland von Nutzen, sondern es leistet auch einen
wichtigen Beitrag zum internationalen Forschungsdiskurs.
Beschreibung (engl.)
The object of the research project is the longitudinal investigation of the consequences of a COVID-19 disease on the development of selected basic cognitive abilities in children of the third and fourth grade at elementary school in Burgenland on the basis of the first results of the available results of the DISCOVER Covid-19 study. In Burgenland, no longitudinal empirical data are available yet. There are no longitudinal empirical data available for Burgenland, and hardly any for Austria or other EU countries. On the basis of the results of the study already collected and the longitudinal data still to be to be collected in this study, suitable measures that are already available should be identified.
measures are to be identified that can mitigate any deficits that may arise, or at best even eliminate them. In addition, the results of this study will serve as a basis for the development of further measures. This research project is not only of benefit to the education system in Burgenland, but it also makes an important
important contribution to the international research discourse
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Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Burgenland
Sprache
Projektleitung gesamt
Leitgeb, Thomas; BEd MA MA
Projektleitung intern
Leitgeb, Thomas; HS-Prof. BEd Dr.phil. MA MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Leitgeb, Michael; Mag. Prof.
Leitgeb, Thomas; BEd MA MA
Reumann, Anna Maria;
Zimmermann, Alexander; MEd MMag. Dr. BEd BEd
Externe Projektmitarbeiter/innen
Rollett, Wolfram; Prof. Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2023
Beschreibung
COVID-19 hat weitreichende Auswirkungen auf praktisch alle Bereiche der Gesellschaft. Eine der größten Herausforderungen waren und sind die Maßnahmen bezüglich der Schule, insbesondere Schulschließungen. Diese Maßnahmen eröffneten aber auch ungeahnte Chancen. Digital Lehren und Lernen ist wichtiger und gefragter denn je, um trotz der schwierigen Lage einen geordneten Schulunterricht gewährleisten zu können. Eine der wichtigsten Fragen, die sich hieraus ergibt, ist der Einfluss von schulischen Maßnahmen (wie beispielsweise Schulschließungen und Wechselunterricht) auf die kognitive Entwicklung von Schulkindern der Primarstufe. Denn in diese Zeit fallen wichtige kognitive Entwicklungsprozesse wie z. B. hin zur konkret-operationalen (Sieben- bis Elfjährige). Aufgrund der Unterschiede, die zwischen den Familien z. B. sozioökonomisch, kulturell oder in Bezug auf den elterlichen Bildungshintergrund bestehen, ist zu befürchten, dass während beispielsweise der Schulschließungen bildungsbenachteiligende Faktoren stärker zum Tragen kommen. Denn bezüglich Primarstufenschulkinder sind sogenannte Schereneffekte gut belegt (Huber, Günther, Schneider, Helm, Schwander, Schneider & Pruitt 2022, 8), die sich womöglich aufgrund der COVID-19-Maßnahmen verstärken.

Ziel des Forschungsprojektes ist die empirische Überprüfung, ob und in welchem Ausmaß die COVID-19-Maßnahmen einen Einfluss auf die kognitive Entwicklung von Primarstufenschulkinder bezüglich der Schereneffekte hatten bzw. haben. Diese Schereneffekte betreffen soziokulturelle und -ökonomische Gegebenheiten (wie beispielsweise Zugangsmöglichkeiten zu digitalen Endgeräten über etwa Jugendzentren, die Ausstattung mit solchen Geräten in den Familien, eigener Arbeitsplatz, feste Tagesstrukturen, elterliche Unterstützung, Lernen mit anderen etc.). Dazu wurden und werden Schulkinder der dritten Schulstufe aus 18 Schulen vier österreichischer Bundesländer (Burgenland, Wien, Niederösterreich und Steiermark) mittels einer psychometrischen Erhebung (KFT 1-3) befragt. Dabei ist besonders zu beachten, dass der erste Messzeitpunkt dieser Studie im September 2020 kurz vor der neuerlichen Schließung der Volksschulen lag. Der soziokulturelle und -ökonomische Hintergrund wird mittels einer Befragung der Erziehungsberechtigten festgestellt, die individuelle Belastungs- und Betreuungssituation der Schulkinder sowie die Art und der Umfang des Einsatzes digitaler Medien im Unterricht mittels einer der jeweiligen Lehrpersonen und der Erziehungsberechtigten.

Beschreibung (engl.)
COVID-19 has far-reaching implications for virtually all sectors of society. One of the greatest challenges was and is the measures relating to schools, in particular school closures. However, these measures also opened up unimagined opportunities. Digital teaching and learning is more important and in greater demand than ever before, in order to be able to ensure orderly school instruction despite the difficult situation. One of the most important questions that arises from this is the influence of school measures (such as school closures and alternate teaching) on the cognitive development of primary school children. This is because important cognitive developmental processes, such as toward concrete-operational (seven- to eleven-year-olds), occur during this period. Due to the differences that exist between families, e.g., socioeconomically, culturally or in terms of parental educational background, it is to be feared that during school closures, for example, educationally disadvantageous factors will have a greater impact. This is because with respect to primary school children, so-called shear effects are well documented (Huber, Günther, Schneider, Helm, Schwander, Schneider & Pruitt 2022, 8), which are possibly intensified due to the COVID-19 measures.

The aim of this research project is to empirically test whether and to what extent the COVID-19 measures had or have an impact on the cognitive development of primary school children with respect to shear effects. These shear effects relate to socio-cultural and -economic circumstances (such as access to digital devices via, for example, youth centers, the provision of such devices in families, own workplace, fixed daily structures, parental support, learning with others, etc.). To this end, schoolchildren in the third grade from 18 schools in four Austrian provinces (Burgenland, Vienna, Lower Austria and Styria) were and are surveyed using a psychometric survey (KFT 1-3). It is particularly important to note that the first measurement point of this study was in September 2020, shortly before the recent closure of elementary schools. The socio-cultural and socio-economic background is determined by means of a survey of the legal guardians, the individual stress and care situation of the school children as well as the type and extent of the use of digital media in the classroom by means of a survey of the respective teachers and legal guardians.

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Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Burgenland
Sprache
Projektleitung gesamt
Leonhardt, Ute; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Leonhardt, Ute; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Brettl, Herbert; Mag. Dr.
Fuchs, Christian; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Fertl, Evelyn; Mag. DDr. M.A.
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
Mit dem Forschungsprojekt werden folgende Ziele verfolgt:
1. Sichtung und Evaluierung der Fotosammlungen (Burgenländisches Landesarchiv, bvz-Archiv, LK-Archiv, AK-Archiv, Sammlungen diverser Fotoclubs, …)
2. Die Schülerinnen und Schüler sollen Fotos als historische Quelle wahrnehmen und auch deren mögliche Akzentuierungen, Verzerrungen und Idealisierung der vergangenen Realität erkennen.
3. Der Einsatz von Fotodokumenten in Unterrichtseinheiten soll gefördert und erleichtert werden. Der Einsatz bietet u.a. folgende Vorteile:
a. Fotos sind nahe an der historischen Wirklichkeit.
b. Sie tragen dazu bei, Vorstellungsbilder von Geschichte zu entwickeln.
c. Mit Hilfe von Fotos und ihrer Analyse soll eine Wirklichkeit aufgezeigt werden, die über Texte nur schwer zu vermitteln ist.
d. Im Gegensatz zu anderen Quellen bringen sie auch scheinbar Unwesentliches, wie die Kleidung der Beteiligten, die Gestik der abgebildeten Personen, das Aussehen von Städten und Häusern, Gegenstände des alltäglichen Gebrauchs usw. zum Vorschein.

Inwiefern spiegeln Fotos die soziale, wirtschaftliche, kulturelle und politische Entwicklung des Burgenlandes wieder?

Tragen didaktisch aufbereitete Fotos zum besseren Geschichtsbewusstsein bei?

Verbessert sich die Methodenkompetenz der Schülerinnen und Schüler durch den Einsatz der Fotos?

Vor dem fachwissenschaftlichen Hintergrund lassen sich für das Forschungsprojekt folgende spezifischen Forschungsfragen formulieren:

1. Können die Aufgabenformate zum besseren Geschichtsbewusstsein beitragen?

2. Welcher Mehrwert ergibt sich für die Lehrkraft und seinen/ihren Geschichtsunterricht durch den Einsatz der Fotos?

3. Tragen die didaktisch aufbereiteten Fotodokumente zu einem besseren historischen Verständnis/Geschichtsbewusstsein bei?

Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Burgenland
Sprache
Projektleitung gesamt
Kernbichler, Maria; Dr.
Projektleitung intern
Kernbichler, Maria; Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2010 – 2012
Beschreibung
Die Erkenntnisse der Lehr- und Lernforschung (z.B.: der Longitudinalstudie LOGIK zur Genese individueller Kompetenzen, vgl. Weinert 1998) belegen, dass Kinder im Allgemeinen vor und zu Beginn der Grundschulzeit über ein überdurchschnittlich hohes Maß an Lernfreude verfügen (vgl. Helmke 1993). Diese positiven Voraussetzungen im Übergang vom Kindergarten zur Volksschule werden durch das Vorhandensein von „besonders günstigen Zeitfenstern“ für Lern- und Bildungsprozesse noch verstärkt.
In diesem Kontext fokussiert das Projekt letztlich auf die „Passung“ von institutionalisierten Lehr- und Lernangeboten. Eine optimierte Passung von Lehr- und Lernangeboten äußert sich im Bereitstellen geeigneter Lernumgebungen, erweist sich als anschlussfähig an die Lernbiographien der Kinder und kann in Folge das Lern- und Entwicklungspotential der Kinder gebührend ausschöpfen.
Beschreibung (engl.)
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