Zu der Untersuchung haben 61 Wiener Grundschulen beigetragen und haben 351 Mathematikschularbeiten aus dem Schuljahr 2016/2017 bereitgestellt.
Alle Schularbeiten werden einer inhaltlichen Analyse auf Basis des Kompetenzmodells M4 unterzogen. Hierbei werden die einzelnen Aufgaben jeweils einer Allgemeinen Kompetenz wie einer inhaltlichen Kompetenz zugwiesen. Zwischen den vier Allgemeinen Kompetenzen und den vier Inhaltlichen Kompetenzen ergeben sich somit 16 mögliche Knotenpunkte für die Verortung von Mathematikaufgaben bei Schularbeiten.
Aus prozessorientierter Perspektive können Aspekte von Schulqualität im Besonderen durch Kinder und deren Eltern beschrieben werden. Weitere elterliche Sichtweisen gegenüber schulischen Innovationen und gesellschaftspolitischen Schulfragen geraten ebenso in den Blick. Die einzelnen Bachelorarbeiten widmen sich in einer gemeinsamen, explanativen Querschnittstudie (Kinder und deren Eltern) den Aspekten Klassenklima, Lernen und Unterricht, Lehrer/innenkompetenz und Mobbing. In der projektierten quantitativen Feldstudie werden überdies die elterliche Sichtweisen zu aktuellen Schulfragen wie Inklusion, Chancengleichheit, häusliche Unterstützung, ganztägige Schule und Elternpartnerschaft erhoben. (Literaturstudium, Fragebogenerhebung im Feld, statistische Auswertung mit SPSS)