Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Katschnig, Tamara; HS-Prof. Mag. Dr. Priv.-Doz.
Projektleitung intern
Katschnig, Tamara; HS-Prof. Mag. Dr. Priv.-Doz.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Bisanz, Andrea Elisabeth; Dipl.-Päd. MA
Fernbach, Elisabeth; HOL Mag. BEd Dipl.-Päd. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Harmoinen, Sari;
Kuijpers, Eva;
Stella, van der Wal-Maris; Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2026
Beschreibung
In diesem Projekt mit dem Schwerpunkt auf Nachhaltiges Lernen für internationale Lehramtsstudierende über Social Entrepreneurship Education wird die flankierende Begleitforschung über ein internationales blended Programm durchgeführt.
In der Lehrer:innenausbildung wird der Erziehung zu sozialem Unternehmertum auf der Ebene der Lehramtsstudent:innen und auf der Ebene der Schüler:innen Aufmerksamkeit geschenkt. Der Kern von SEE ist die Entwicklung neuer Ideen und die Schaffung von Werten im Bereich der nachhaltigen Entwicklung. Fünf internationale Universitäten für die Lehrer:innenausbildung haben ein Blended Intensive Program (BIP) „SEE-ing a Better World“ entwickelt. Es zielt darauf ab, Lehramtsstudent:innen sowohl mit den Merkmalen der nachhaltigen Entwicklung als auch mit deren Umsetzung in ihrer Praxis vertraut zu machen. Um die folgende Forschungsfrage zu beantworten: „Was sind die Schlüsselfaktoren für ein internationales Lernprogramm, in dem Lehramtsstudierende Kompetenzen im Bereich der sozialen Entrepreneurship Education entwickeln? Es wird eine flankierende Untersuchung durchgeführt (Online-Umfragen: vor und nach der Praxiswoche, Tagebücher vor, während und nach der Praxiswoche). Die Daten werden mittels statistischer Verfahren (SPSS) für die Umfragedaten und mittels Inhaltsanalyse für die Daten der Tagebücher analysiert. Es wird vermutet, dass die Studierenden und begleitenden Hochschulprofessor:innen sehr motiviert sind, an diesem Programm teilzunehmen, und dass die Schlüsselfaktoren (4Cs: Kommunikation, Kollaboration, kritisches Denken, Kreativität) in den Ergebnissen identifiziert werden können.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Hösch-Schagar, Gabriele; Mag. BEd Dr. Prof.
Projektleitung intern
Hösch-Schagar, Gabriele; Mag. Dr. BEd Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Jakob, Jennifer; BEd MA. MSc
Schrom, Desiree; BEd Dr. MSc
Steindl, Marietta; Mag.
Tarmann, Paul; MMMag DDr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Erzbischöfliches Amt für Schule und Bildung
Private Praxismittelschule Strebersdorf der Hochschulstiftung der Erzdiözese Wien (921670)
Schulamt der Erzdiözese Wien
Laufzeit
2022 – 2024
Beschreibung
Mit der Agenda 2030 wurden 17 Nachhaltigkeitsziele (SDGs) festgelegt. Nachhaltigkeit wird darin im Sinne einer regulativen Idee interpretiert, die Orientierung zur Gestaltung der Zukunft bieten soll.
Zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele kommt der Bildung eine Schlüsselrolle zu, da neben dem notwendigen Wissen, auch konkrete Fähigkeiten, Werte und Haltungen vermittelt werden. Dazu bedarf es innovativer Lernangebote, wo Möglichkeiten geschaffen werden, dass Lernende ein Verständnis für Veränderungsprozesse und deren Mitgestaltung entwickeln und somit Gestaltungs- und Handlungskompetenz erwerben können.
In der Lernwerkstatt „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) soll dieses transformative Lernen umgesetzt und folgenden zentralen Forschungsfragen nachgegangen werden: Welche institutionellen Rahmenbedingungen müssen an der KPH Wien/Krems geschaffen werden, damit sich Studierende intensiv mit Fragen der nachhaltigen Entwicklung beschäftigen und sich aktiv für die 17 Nachhaltigkeitsziele einer BNE ein-setzen? Welche Teilkompetenzen der Gestaltungs- bzw. Handlungskompetenz müssen dafür und in welcher Form gefördert werden?
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Gabriel, Sonja; Mag. Dr. MA MA
Projektleitung intern
Gabriel, Sonja; Mag. Dr. MA MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Römisch, Barbara; BEd MA Dipl.-Päd.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2025
Beschreibung
Das Forschungsprojekt untersucht den Einsatz von KI-Tools zur Förderung der Schreibkompetenz von Lehramtsstudierenden im wissenschaftlichen Kontext. Die Studierenden nehmen an einer Schreibwerkstatt (über 2 Semester, 1 Termin pro Monat) teil, in der sie KI-Tools kennenlernen und für das Verfassen ihrer Qualifikationsarbeit/Seminararbeit nutzen. Sie nehmen zu Beginn und am Ende der Schreibwerkstatt eine Selbsteinschätzung ihrer Schreibkompetenz vor und führen ein Tagebuch über ihre Erfahrungen, auftretenden Fragen und Fortschritte. Zusätzlich werden Gruppendiskussion bzw. Interviews mit den Studierenden geführt. Die Forschungsfrage zielt darauf ab, die Potenziale und Grenzen von KI-Werkzeugen im wissenschaftlichen Schreibprozess zu untersuchen und herauszufinden, wie Lehramtsstudierende am besten in die Nutzung von KI-Werkzeugen eingeführt werden können, um ihre Schreibkompetenz zu fördern.
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Gruber, Marie-Theres; HS-Prof., BEd MA PhD / Augustinum Graz, vormals Private Pädagogische Hochschule der Stiftung der Diözese Graz-Seckau, KPH Graz
Projektleitung intern
Resnik, Pia; Mag. Dr. MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Bauer-Marschallinger, Silvia; Mag. Dr.
Ghamarian-Krenn, Katharina; Mag. Mag.phil. BA.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Augustinum Graz, vormals Private Pädagogische Hochschule der Stiftung der Diözese Graz-Seckau, KPH Graz
Pädagogische Hochschule Kärnten
Pädagogische Hochschule Steiermark
Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Laufzeit
2022 – 2025
Beschreibung
Der seit 1998 in Österreich durchgehend unveränderte Lehrplan für die Lebende Fremdsprache für die Primarstufe wird nun nach über 20 Jahren erneuert. Dies erfordert eine begleitende Studie, die sowohl die Anwendung des noch bestehenden Lehrplans, als auch Einstellungen gegenüber den Änderungsvorhaben, sowie Bedürfnisse und Wünsche an den neu ausgerichteten Lehrplan erhebt und sichtbar macht. Mittels Tiefeninterviews mit Lehrpersonen aus allen Bundesländern soll ein erster Eindruck bezüglich der Anwendungsbereitschaft und bestehenden Informationslage zum bisherigen und zum neuen Lehrplan gewonnen werden, welcher Rückschlüsse für die Fort- und
Weiterbildung zulassen soll. Ebenso sollen die gewonnenen Erkenntnisse in internationalen Fachzeitschriften publiziert werden.
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Holzmayer, Michael Johannes; Mag. MA
Projektleitung intern
Holzmayer, Michael Johannes; Mag. Dr. MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2023
Beschreibung
Geplant ist ein Sammelband zum Thema der Lehrer:innenprofessionalisierung, der im Juni 2023 im Rahmen eines gleichnamigen Symposiums vorgestellt werden soll.
Der geplante Band beleuchtet drei grundlegende Ebenen der Lehrer:innenbildung – von der Mikro-Sicht auf die Lernenden und Lehrenden über die Meso-Perspektive der Lehrer:innenausbildung, hin zur Makro-Ebene der Hochschulentwicklung im Zeichen der Bologna-Ära der vergangenen 20 Jahre – mit Analysen, Entwicklungen und Perspektiven auf die Zukunft. Die Professionalisierung der Lehrer:innenbildung ist dabei das stets begleitende Verbindungsglied der geplanten Beiträge.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Jambor, Eva; / Initiative for Teaching Entrepreneurship – unternehmerische Haltungen wecken, fördern, stärken (IFTE)
Projektleitung intern
Lindner, Johannes; Mag. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Bisanz, Andrea Elisabeth; Dipl.-Päd. MA.
Spangl, Susanne; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Lichtinger, Ulrike; Univ.-Prof. Dr. / Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Sommerresidenz
Wammerl, Martin; Dr.
Kooperationspartner
Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Sommerresidenz
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Pädagogische Hochschule Salzburg
Pädagogische Hochschule Steiermark
Pädagogische Hochschule Tirol
Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Teach For Austria
Laufzeit
2022 – 2024
Beschreibung
Das PERMA-Modell aus der Positiven Psychologie definiert 5 Säulen für Aufblühen & Wohlbefinden, die nachweislich die psychische und physische Gesundheit verbessern, die Lernfähigkeit steigern und die Widerstandskraft stärken. Das Projekt PERMA.teach zielt daher darauf, PERMA in Kindergarten und Schule als übergreifendes, Lehr-, Lern- und Haltungsprinzip zu etablieren.
Forschungsfragen: Wie wirksam ist PERMA-teach als Konzept der Positive Education? Welche Veränderungen in Wohlbefinden und Selbstwirksamkeit sind bei den verschiedenen Projekt-Teilnehmer:innen erkennbar? Welche Gelingensfaktoren lassen sich für PERMA.teach identifizieren?
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Sattlberger, Eva; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Sattlberger, Eva; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Götz, Stefan;
Kooperationspartner
Universität Wien, Fakultät für Mathematik
Laufzeit
2022 – 2024
Beschreibung
Leistungsbeurteilung kann auf verschiedene Bezugsnormen rekurrieren: Kriterial, sozial oder individuell. In der Bildungswissenschaft hat sich eine Berücksichtigung kriterialer und individueller Komponenten als besonders lernförderlich für Schüler*innen etabliert. Um diesen Zugang auf Schulebene und im Unterricht zu realisieren, sind verschiedene Maßnahmen gesetzt und fachdidaktische Konzepte entwickelt worden. Im Projekt werden die unterschiedlichen Bezugsnormen in Zusammenhang mit einer formativen Leistungsbewertung vgl. Schmidinger et al., 2016, NBB Band 2) gebracht. Ein wesentliches Merkmal dieser Form der Leistungsbewertung ist die Anpassung der unterrichtlichen Maßnahmen an die aktuellen Bedürfnisse der Lernenden. Die daraus resultierenden fachdidaktischen Konsequenzen werden identifiziert und diesbezügliche Vorschläge für den Unterricht herausgearbeitet. Dazu gehören verschiedene Tätigkeiten im Mathematikunterricht, die selbstdifferenzierende Ansätze ansprechen, oder die Generierung und Analyse von Aufgaben in Hinblick auf ihren Schwierigkeitsgrad.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Boehme, Katja; Prof. Dr.
Projektleitung intern
Pruchniewicz, Stephan; Univ.-Prof. Dr. Dr.
Tetz, Manfred; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Wien
Private Handelsakademie und Handelsschule Marienanstalt – Sacre Coeur der Schulstiftung der Erzdiözese Wien
Laufzeit
2021 – 2024
Beschreibung
Sharing Worldviews: Learning in Encounter for common Values in Diversity heißt das Erasmus+ geförderte Projekt, mit dem eine Zusatzqualifikation für interreligiöses und interweltanschauliches Begegnungslernen digital und international für Lehramtsstudierende und Lehrkräfte erarbeitet wird. Länderübergreifend und in digitalen Räumen werden Kurse, Handreichungen und Materialien angeboten, die das Handwerkszeug geben, Begegnungslernen mit Schülerinnen und Schülern durch Begegnung in digitalen Räumen durchzuführen.

Gleichzeitig beginnen wir mit dem Aufbau eines Netzwerks von Schulen aus der Türkei, Griechenland, Österreich und Deutschland, die digital und international kommunizieren und das didaktische Konzept von Sharing Worldviews anbieten werden.

Studierende unserer Partner von der Universität Ankara und der Eskişehir Osmangazi Universität in der Türkei, der Aristoteles Universität in Thessaloniki, der Pädagogischen Hochschule Wien/Krems (KPH), der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg und den Pädagogischen Hochschulen in Karlsruhe und Freiburg werden über verschiedene existenzielle und relevante Themen aus der Perspektive ihrer unterschiedlichen Weltanschauungen miteinander ins Gespräch gebracht und bilden sich so in Dialogfähigkeit und digitalen Kompetenzen aus.

Das Ergebnis unseres Projekts wird eine internationale Zusatzqualifikation sein, die auf europäischer Ebene von interessierten Hochschullehrern für ihre Studierenden nachhaltig genutzt werden kann.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Ferstl, Guntram Franz; Dipl.-Päd. Ing.
Projektleitung intern
Ferstl, Guntram Franz; Dipl.-Päd. Ing.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2023
Beschreibung
Namhafte Theologen plädieren für einen stärkeren Fokus auf Mystik, weil Mystik zu den Ursprüngen der Religion zurückführt und ein beträchtlicher Teil der säkularen Gesellschaft Interesse an authenischen religiösen Erfahrungen hat. Das Forschungsprojekt geht der Frage nach, inwieweit ein Bewusstsein für Mystik und deren Inhalte und Übungen in der Schule vorherrscht. Was wissen Lehrer*innen und Schüler*innen dazu und welche Stellung nehmen sie nach einer näheren Begegung zu ihr ein? Mystik wird zudem oft als verbindendes Element zwischen den Religionen angepriesen. Wie reagieren nun aber Lehrer*innen und Schüler*innen auf das interkonfessionelle Moment der Mystik tatsächlich? Experteninterviews aus den Bereichen Religionspädagogik, Theologie und Philosophie sollen erste Einschätzungen zu den obigen Fragen liefern. Im Schulkontext werden die Kinder und Jugendlichen (Volksschule, Mittelschule und Oberstufe – AHS, BHS, BHMS) über Fragebögen ihr Wissen und ihre persönlichen Einstellungen zu einfachen Übungen mitteilen.
Ziel der Studie ist es zu untersuchen, inwieweit ein Einsatz von mystischen Lehren und Übungen in der öffentlichen Schule erachtenswert erscheint.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Beer, Gabriele Andrea Elisabeth; HOL Mag. BEd Dr. Dipl.-Päd.
Beer, Rudolf; Univ. Lektor Mag. BEd Dr. Dipl.-Päd. Priv.-Doz.
Benischek, Isabella; HOL Mag. BEd Dr. MA.
Projektleitung intern
Beer, Gabriele Andrea Elisabeth; HOL Mag. Dr. BEd Dipl.-Päd.
Beer, Rudolf; Univ. Lektor Mag. Dr. BEd Dipl.-Päd. Priv.-Doz.
Benischek, Isabella; HOL Mag. Dr. BEd MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Laufzeit
2023 – 2028
Beschreibung
Resilienz ist die Fähigkeit eines Individuums, einer Gruppe oder auch eines Systems, an Krisen zu wachsen und sich weiterzuentwickeln (https://vbw-aktionsrat-bildung.de/).
Das gegenständliche kooperative hochschulische Forschungsprojekt (Forschungskooperation von PH Vorarlberg und KPH Wien/Krems) fokussiert auf die Resilienz von Studierenden, Schüler:innen und Kindergartenkindern. Wenn „sich Personen trotz gravierender Belastungen und widriger Lebensumstände psychisch gesund entwickeln, spricht man von Resilienz“ (Fröhlich-Gildhoff & Rönnau-Böse, 2011, S. 9). Genau diese Fähigkeit, diese Widerstandskraft, ermöglicht es Lernenden, trotz ausgeprägter Belastungen und Risiken in der Schule gesund zu bleiben oder sich vergleichsweise leicht von beruflichen Herausforderungen wieder zu erholen (vgl. Schuhmacher et al., 2004, S. 3). Diese Widerstandsfähigkeit gegenüber biologischen, psychischen und psychosozialen Entwicklungsrisiken ist bei Kindern und Schüler:innen sowie bei zukünftigen Lehrpersonen im Studium, wie auch im nachfolgenden Berufseinstieg von existentieller Bedeutung. Gerade in transitionalen Phasen – vom Kindergarten in die Volksschule, aber auch vom Übergang ins Studium und später beim Berufseinstieg – wird Resilienz sichtbar, gefordert, gefördert.
Die konzipierte empirisch-quantitative wie qualitative Längsschnittstudie widmet sich in zwei Teilprojekten eben dieser zentralen Kompetenz und weiteren damit im Zusammenhang stehenden Persönlichkeitseigenschaften in einem längeren Entwicklungszeitraum in elementarpädagogischen, schulischen und hochschulischen Einrichtungen.
Im Fokus des Forschungsinteresses steht die akademische Resilienz. Lisi (2020, S. 80) versteht darunter „das Phänomen, dass sich akademisch vulnerable Individuen aus dem Zusammenspiel von personalen und sozialen Ressourcen auf eine Weise an das Bildungssystem adaptieren, die
es ihnen ermöglicht, eine aktive Teilnahme an der Gesellschaft zu haben“. Aber es interessieren auch resilienzstärkende Aspekte und Strategien sowie konkrete Interventionsmaßnahmen und deren Effekte.
Das Teilprojekt A, unter dem Lead der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg, widmet sich Kindern im Übergang von der elementaren Bildungseinrichtung in die Primarstufe. Es ist konzipiert – unter partnerschaftlicher Einbeziehung von Eltern, Elementarpädagog:innen und Studierenden – Kinder mit begleiteten Interventionen im Längsschnitt zu beobachten und zu begleiten. Entsprechende Interventionsprogramme werden entwickelt bzw. adaptiert.
Das Teilprojekt B richtet – unter dem Lead der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/Krems – den Blick auf Lehramtsstudierende im Bereich der Primarstufe vom Studieneinstieg, über das Bachelorstudium, das Masterstudium und dem Berufseinstieg bis zum Studienabschluss. Im Sinne eines inklusiven Studiendesigns sind aber Lehramtsstudierende nicht bloß Objekt des forscherischen Interesses, sondern auch forschende Subjekte eines partizipativ ausgelegten Forschungsvorhabens und in die Datenerhebung, Verarbeitung, Analyse und Interpretation mit einbezogen.
Es gilt, auf Basis der gewonnenen Evidenzen fürsorglich verantwortungsvoll an allen Institutionen Resilienzentwicklungen zu stützen, auf- bzw. auszubauen.
Somit setzt das konzipierte Forschungsvorhaben einerseits an der Resilienzentwicklung des lernenden Kindes am Übergang vom Kindergarten in die Volksschule, andererseits an angehenden Primarstufen-Lehrkräften und deren persönlicher Resilienzentwicklung an. Die Sensibilisierung der Studierenden auf ihre eigene Wirkung als bedeutsam Andere im Erziehungsprozess wird dabei ebenso in den Fokus genommen. Damit fließen beide Ansätze (Teilprojekt A und Teilprojekt B) beim lernenden Kind und seiner Entwicklung in der Klasse zusammen.
Beschreibung (engl.)
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