Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Paleczek, Lisa; Mag. PhD.
Projektleitung intern
Kernbichler, Gerda; MA Dr. BEd Prof.i.R.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kernbichler, Gerda; MA Dr. BEd Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Franz, Anneliese; Prof. BEd. / KPH Graz
Karner, Klemens; Prof. Mag. / KPH Graz
Seifert, Susanne; Ass.-Prof. Dipl.-Sprachwiss. PhD / Universität Graz
Stabler, Elisabeth; Mag.phil. Prof. BEd. BSc. MSc / KPH Graz
Wohlhart, David; Prof. BEd. / KPH Graz
Kooperationspartner
KPH Graz
Universität Graz
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
Das Projekt RegioDiff hat zum Ziel, Wissen über die eigene Region aufzubereiten und zu vermitteln. Differenzierte Sachunterrichtstexte, die sich mit den Besonderheiten steirischer Regionen auseinandersetzen, werden gemeinsam mit NMS-SchülerInnen der 8. Schulstufe anhand kooperativer Lernmethoden im fächerübergreifenden Unterricht entwickelt, um dann in der vierten Klasse Volksschule zum Einsatz zu kommen. Die Hälfte der Volksschulklassen bearbeitet diese Informationen mit digitalen und die andere Hälfte mit Printmaterialien, um herauszufinden, was von den Kindern besser angenommen wird und womit eine höhere Lernleistung erzielt werden kann. Die Texte werden an die Leseleistung der Kinder angepasst und mit Wortschatzarbeit, Lesestrategiearbeit und differenzierten Aufgaben angeboten. Insgesamt werden mindestens zwischen 2 und 4 Volksschulen und Neue Mittelschulen in fünf Regionen der Steiermark im Projekt mitarbeiten.
Beschreibung (engl.)
The project RegioDiff aims at preparing and transferring knowledge about regions. In interdisciplinary cooperative learning settings, Grade 4 students of Austrian New Secondary School develop differentiated texts for content lessons in Grade 4 Primary School. Half of the primary school students uses these texts in a digital environment and half in print. This will help to analyze which mode (a) enhances students’ learning achievement and (b) students prefer. The texts are differentiated based on the students’ reading abilities and offer vocabulary work and reading strategies and differentiated exercises. Two to four New Secondary Schools and corresponding Primary Schools in five different Styrian regions will participate in the project.
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Tippl, Heinrich; MEd Mag. Dr.
Projektleitung intern
Tippl, Heinrich; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2007 – 2009
Beschreibung
Die Zusammenführung der Fort- und Weiterbildung im Mittelstufenbereich (APS und AHS) ist ein neues Aufgabenfeld der PHSt und erfordert grundsätzliche Vorarbeiten und eine differenzierte Vorgangsweise. U.a. interessiert besonders, was gute gemeinsamen Fort- und Weiterbildung im Mittelstufenbereich ist. Ziel ist die Erstellung eines Kriterienkatalogs für die gemeinsame Fort- und Weiterbildung von Mittelstufenlehrerinnen und -lehrern.

In einer Fragbeogenerhebung an 12 AHS und APS werden dazu Lehrer/innen befragt:
• Welche Vor- und Nachteile ergeben sich bei einer gemeinsamen Fort- und Weiterbildung von AHS- und APS-Lehrer/innen?
• Welche Maßnahmen tragen zur Weiterentwicklung einer professionellen Lehrerfortbildung bei, die den Anforderungen an Mittelstufenlehrer/innen zukünftig gerecht wird?
• Gibt es unterschiedliche Wahrnehmungen zwischen AHS- und APS-Lehrer/innen im Mittelstufenbereich über zukünftige Aufgaben (z.B. hinsichtlich Erziehen, Diagnostizieren, Beurteilen, Beraten, Coaching und Organisation von individuellen Lernprozessen)?

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Burgsteiner, Harald Michael; HS-Prof. Mag. Dipl.-Ing. Dr. Ing.
Projektleitung intern
Burgsteiner, Harald Michael; HS-Prof. Mag. Dipl.-Ing. Dr. Ing.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Hofmann, Peter; Ao.Univ.-Prof. Mag.phil. Dr.rer.nat. / Universität Graz
Wallner, Dietmar; Prof. (FH) Mag. Dr. / FH Joanneum Graz
Kooperationspartner
FH Joanneum Graz Eggenberg, Fachhochschule
Universität Graz
Laufzeit
2010 – 2012
Beschreibung
Bei leistungsdiagnostischen Untersuchungen an gesunden Personen, Leistungsathleten und Patienten werden zur Beurteilung des körperlichen Leistungs- bzw. Trainingszustandes im Rahmen sportmedizinischer und -wissenschaftlicher Untersuchungen diverse unterschiedliche physiologische Parameter erhoben, die mit verschiedensten Messgeräten bestimmt werden. Relevante leistungsphysiologische Parameter sind unter anderem, die Herzfrequenz (HR), Blutlaktatkonzentration (LaC) und spirometrische Messgrößen wie O 2 -Aufnahme (V’O 2 ), CO 2 -Abgabe (V’CO 2 ) und die Gesamtventilation (V’E). Die Ergebnisse der Analyse dieser Parameter bilden die Grundlage bei der Entscheidung über Therapien im Falle gesundheitlicher Probleme (z.B. Intensität und Umfang der Bewegungstherapie) oder über Trainingsmaßnahmen zur gezielten Erhöhung der körperlichen Leistungsfähigkeit bei Gesundheitssportlern und Leistungsathleten. Die bei solchen leistungsdiagnostischen Untersuchungen zur Beurteilung des körperlichen Leistungs- bzw. Trainingszustandes erhobenen physiologischen Rohmessdaten können derzeit nur unzureichend in eine einzige Auswerteapplikation übergeführt werden. Jedes Messgerät besitzt in der Regel eine für die von ihm erhobenen Kennwert spezialisierte Analysesoftware, ist jedoch nicht, oder nur eingeschränkt in der Lage, Rohmessdaten, die von anderen Messgeräten erhoben werden, im Zusammenschau (integrativ) zu analysieren, was aber die Genauigkeit (Validität) der Auswertung erhöhen würde. Auch die wenigen am Markt befindlichen messgeräte-unabhängigen Softwareprodukte (z.B. proSport und Winlactat) weisen ähnliche Schwächen auf, sind also nicht in der Lage physiologische Parameter integrativ zu analysieren. Die derzeitig publizierten Algorithmen (Interpolationsverfahren, lineare Regressionsanalyse, Systemanalyse, Tangentenmethoden, D-Max-Methode, u.a. mehr) und Kurvenangleichungen (e-Funktion, Polynome 2-ter und höherer Ordnung, u.a. mehr) (Cabrera und Chizeck 1996; Clasing et al. 1994; Dennis et al. 1992; Morton et al. 1994) wurden primär zur singulären Analyse von einzelnen physiologischen Parameter aus leistungsdiagnostischen Untersuchungen entwickelt und weisen jede für sich Schwächen bezüglich der automatisierten Vorbearbeitung der erhobenen Daten (Glättung, Interpolation, etc.), sowie der Analyse selbst auf. Zusätzlich problematisch ist die Verwendung unterschiedlicher Auswertealgorithmen für jeweils unterschiedliche Messgrößen in ein und derselben Untersuchung. Weiters sind einzelne Algorithmen nur für ganz bestimmte Untersuchungsprotokolle geeignet. Ein einheitlicher Standard fehlt derzeit. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass sich das in diesem BRIDGE-Vorhaben zu bearbeitende Problem wie folgt darstellt: Für die integrative Analyse und Interpretation der durch leistungsdiagnostische Untersuchungen und durch mehrere unterschiedliche Messgeräte gewonnene Rohmessdaten, existieren derzeit keine geeigneten Algorithmen. Dieses Problem soll im gegenständlichen BRIDGE-Vorhaben gelöst werden. Dazu soll im Rahmen dieses Projektes eine wissenschaftliche Analysesoftware als Prototyp erstellt werden mit der es möglich sein wird einerseits, bereits publizierte Algorithmen zu validieren und andererseits neue Algorithmen zu testen, die es ermöglichen, mehrere physiologische Parameter in Zusammenschau zu analysieren. Diese Softwareversion soll in der Folge in eine marktreife Version weiterentwickelt werden, die niedergelassenen Medizinern, Sportwissenschaftern u.A. auf bedienungsfreundliche Art leistungsdiagnostische Analysen nach dem derzeitigen wissenschaftlichen State-of-the-Art bietet und damit dem Transfer von wissenschaftlichem Know-How in den Markt dient.
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Pietsch, Marlies; Mag. Dr.phil.
Projektleitung intern
Pietsch, Maria-Elisabeth; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Fischer, Wolfgang; Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2007 – 2009
Beschreibung
Ausgangsüberlegung dieses Projekts ist, dass die Vernetztheit zwischen lokalen und globalen Belangen immer mehr an Bedeutung gewinnt. Dies hat die Forderung nach mehr Transparenz für den Geografie- und Wirtschaftskundeunterricht im Hinblick auf die Sensibiliserung von Schülerinnen und Schüler für diese Themenbereiche zur Folge. Insofern stellt sich die Frage, ob diese Themen auch von den Schüler/innen selbst favorisiert werden. Im Forschungsprojekt wurde daher erkundet, welche Teilbereiche der GW-Lehrplananforderungen Schülerinnen und Schüler in der Sek 1 interessieren. Weiters wurden die Lehrbücher für Geografie- und Wirtschaftskunde in Bezug auf die favorisierten bzw. weniger beliebten Bereiche evaluiert. Ziel der Studie war die Generierung von Erkenntnissen über Möglichkeiten der inhaltlichen Schwerpunktsetzungen, um Unterrichtsbehelfen für den Geografie- und Wirtschaftskundeunterricht weiterentwickeln und didaktische Schwerpunkte für die Ausbildung von Lehrer/innen formulieren zu können. Das Forschungsdesign umfasst die Erarbeitung und den Einsatz eines Schüler/innenfragebogens (n= 2500) sowie den Vergleich der erarbeiteten Interessensgebiete der Schülerinnen und Schüler mit den Einschätzungen der Pädagoginnen und Pädagogen. Ein besonderer Fokus wird dabei auf die geschlechterspezifische Differenzierung der Schülerinnen- und Schülerinteressen gelegt.

Als wesentliche Erkenntniss kann gesagt werden, dass über die Hälfte der Schülerinnen und Schüler ferne Länder gefolgt vom Arbeiten mit Atlas und Karten am meisten interessiert. Da diese beiden Bereiche eng miteinander verbunden sind, erstaunt dieser Zusammenhang nicht besonders. Das klare Votum für diese Bereiche überrascht jedoch insofern, als dass man annehmen müsste, dass es eine Fülle von Möglichkeiten gibt, sich Wissen über Staaten anzueignen. Daraus kann abgeleitet werden, dass diese Thematik für 10-14Jährige sehr interessant ist, und sie es genießen, wenn diese Inhalte im Unterricht erworben werden können. Für die Planung von Unterricht bedeutet es verstärkt darauf Rücksicht zu nehmen.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Heimgartner, Arno; Univ.-Prof. Mag. Dr. / Universität Graz
Projektleitung intern
Auferbauer, Martin; HS-Prof. Mag. PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Gspurning, Waltraud; Mag.a Dr.in / Universität Graz
Lederer-Hutsteiner, Thomas; Mag. / x-sample
Mayr, Andrea; Mag.a Dr.in / Universität Graz
Kooperationspartner
CARITAS
ISOP Innovative Sozialprojekte GmbH
Laufzeit
2015 – 2019
Beschreibung
Das Angebot der Schulsozialarbeit existiert in der Steiermark seit mehr als zwanzig Jahren und wurde – ausgehend von ersten Pilotprojekten – mittlerweile auf mehr als hundert Schulen (überwiegend der Sekundarstufe I) in allen sieben Bildungsregionen der Steiermark ausgeweitet.
Im Auftrag des Landes Steiermark führte der Arbeitsbereich Sozialpädagogik der Karl-Franzens-Universität Graz in Kooperation mit dem außeruniversitären Forschungsinstitut x-sample im Zeitraum 2015 bis 2018 eine Evaluation der Schulsozialarbeit in der Steiermark durch. Im Fokus der Evaluation stand die Erforschung von Wirkungen der Schulsozialarbeit. Der Komplexität von Wirkungen Rechnung tragend, wurde ein mixed-methods-Ansatz gewählt, der etwa Onlinebefragungen mit teilstandardisierten Interviews, mit ethnografischen Besuchen oder Analysen diverser Dokumentationen verband. So wurden qualitative und quantitative Ergebnisse erzielt, die Wirkungen von Schulsozialarbeit aus Sicht verschiedener Akteur/innen und vor dem Hintergrund bestehender Rahmenbedingungen thematisieren.
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Inci, Dirim; Prof. Dr. / Universität Wien – Institut für Germanistik
Döll, Marion; Dr. / Universität Wien – Institut für Germanistik
Projektleitung intern
Gilly, Dagmar; Mag. phil.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Knappik, Magdalena; Mag. / Universität Wien – Institut für Germanistik
Kooperationspartner
Universität Wien, Institut für Germanistik
Laufzeit
2011 – 2012
Beschreibung
Ziel dieses österreichweiten Projekts ist es, ein Kompetenzmodell zu den sprachlichen Anforderungen eines Studiums an einer Pädagogischen Hochschule in Österreich zu entwickeln. Dieses Modell bildet die Grundlage für die Entwicklung eines förderdiagnostischen Instruments für Lehramtsstudierende an Österreichischen Pädagogischen Hochschulen in Bezug auf ihre wissenschaftssprachliche Kompetenz. Innerhalb zweier Erhebungszeiträume kommen folgende Forschungsmethoden zum Einsatz: ExpertInnen-Interviews mit PH-DozentInnen, Unterrichtsbesuche und Textanalysen.

Die Pädagogische Hochschule Steiermark beteiligt sich dabei durch die Koordination der Datenerhebung vor Ort einerseits und durch die Abstimmung relevanter Ergebnisse für die (Weiter-)Arbeit an den Pädagogischen Hochschulen in Österreich.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Krammer, Mathias; HS-Prof. MA Mag. Dr. Bakk. PhD.
Projektleitung intern
Krammer, Mathias; HS-Prof. MA Mag. Bakk. PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Holzinger, Andrea; ILn Mag. Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Gasteiger Klicpera, Barbara; Univ.-Prof.in Dr.in / Universität Graz
Seifert, Susanne; Ass.-Prof. Dipl.-Sprachwiss. PhD / Universität Graz
Wohlhart, David; Prof. BEd. / Kirchliche Pädagogische Hochschule der Diözese Graz-Seckau
Kooperationspartner
BIFIE Graz
KPH Graz
Universität Graz
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
Bei diesen Untersuchungen sollen Zusammenhänge zwischen dem Grad an Heterogenität in der Klasse und den Leistungsdaten der SchülerInnen im Fach Deutsch (Lesen und Rechtschreiben) und Mathematik betrachtet werden. Dabei wird im Besonderen untersucht, inwieweit ein Zusammenhang zwischen der Anzahl an von der Standardüberprüfung ausgeschlossenen SchülerInnen und dem Leistungsniveau in Deutsch bzw. Mathematik in der Klasse existiert. Der Ausschluss von SchülerInnen wird dabei als grober Indikator für die Zielgruppe der Inklusion (Kinder mit Behinderungen) verwendet. Als zusätzliche Einflussvariablen werden die Informationen zum sozialen und kulturellen Kapital in den Familien betrachtet sowie Klassenkompositionseffekte berücksichtigt.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Kopp, Michael; Mag. Dr. / Universität Graz
Projektleitung intern
Teufel, Martin; IL MA BEd Ing. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Karl-Franzens-Universität Graz
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
Digitale Kompetenzen gewinnen im Erwerbsleben an immer höherer Bedeutung. Unter der Annahme, dass Studierende als so genannte „digital natives“ ohnehin über ausreichende digitale Kompetenzen verfügen, um ihr Studium in einem zunehmend digitalisierten Hochschulbetrieb erfolgreich absolvieren zu können, hat sich die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Erwerb und der Vermittlung digitaler Kompetenzen am tertiären Bildungssektor bisher vor allem auf Hochschullehrende konzentriert. Praktische Erfahrungen aus der technologiegestützten Hochschullehre – in die immer mehr mediendidaktische Kompetenz seitens der Lehrenden einfließt – lassen jedoch darauf schließen, dass Studierende ihre bislang erworbenen und eingesetzten Fähigkeiten im Umgang mit digitalen Technologien und Applikationen nicht unmittelbar auf ihre Studiensituation übertragen können. Die digitalen Kompetenzen von Erstsemestrigen scheinen sehr heterogen zu sein, was sich in der uneinheitlichen Akzeptanz technologiegestützter Lehr- und Lernangebote der Hochschulen widerspiegelt.

Um die akademische Lehre erfolgreich mit digitalen Elementen anreichern zu können, ist es daher notwendig zu ergründen, über welche unterschiedlichen digitalen Kompetenzen Studienanfängerinnen und -anfänger tatsächlich verfügen. Eine fundierte Erhebung dieser digitalen Kompetenzen ist bisher nicht verfügbar, sie stellt aber eine essentielle Basis dar, um Studierende mit Hilfe zeitgemäßer technologischer Werkzeuge und mediendidaktischer Methoden zu unterrichten, sowie dafür, unterschiedliche Kompetenzstände der Studierenden im Umgang mit digitalen Medien und Werkzeugen möglichst frühzeitig auszugleichen. Das Projektvorhaben widmet sich der möglichst umfassenden Erhebung der digitalen Kompetenzen von Erstsemestrigen und deren Anforderungen an eine zeitgemäße technologiegestützte Hochschullehre an allen neun steirischen Hochschulen. Das Projekt zielt zunächst auf eine Vollerhebung ab, zumindest soll es jedoch möglich sein, eine repräsentative Stichprobe für den steirischen Hochschulraum zu erzielen. An die Erhebung schließt sich die Formulierung von praktischen Implikationen für die Hochschullehre an. Diese Empfehlungen bilden die Basis für zukünftige technologiegestützte Lehr- und Lernsettings, die auf den entsprechenden Kompetenzen der Studierenden bzw. auf deren Erwartungshaltungen aufbauen und/oder vorhandene Kompetenzdefizite ausgleichen.

Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Pleyer, Brigitte Ursula; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Pleyer, Brigitte Ursula; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Krausneker, Gundula; MA Prof.
Schneider, Veronika; MA Dipl.-Päd. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2023
Beschreibung
Das Optimieren von Speisen entsprechend ernährungswissenschaftlicher Empfehlungen für ältere Erwachsene wird in der Lehre und im Unterricht ein immer wichtigeres Thema. Für die praxisnahe Implementierung dieser Inhalte ist das Anwenden von Checklisten als Methode der Ernährungsgeragogik zu evaluieren und in Lehre und Unterricht zu implementieren.

Dieses Forschungsvorhaben wird mit einem Mixed-Method-Ansatz mit quantitativen und qualitativen Methoden durchgeführt (Roch 2017, S 95). Die Analyse von bestehenden Checklisten erfolgt mit Hilfe eines Fragebogens. Die Anwendung von Checklisten wird im Wahlfach Ernährungsgeragogik, in Diätetik, sowie in der Küchen- und Schulpraxis durchgeführt. Im Anschluss an diese Phase ist das Implementieren der modifizierten Checklisten in Lehre und Schulpraxis durchzuführen, und an Hand von qualitativen Leitfadeninterviews bei Personen, die beruflich mit älteren Erwachsenen und deren Ernährung betraut sind, zu evaluieren.

Die Ergebnisse dieser Forschungsarbeit unterstützen das Etablieren des neuen Forschungsfeldes der Ernährungsgeragogik an der Pädagogischen Hochschule Steiermark in Graz. Checklisten als Methode der Ernährungsgeragogik erleichtern das Implementieren von alters- und bedürfnisangepassten ernährungswissenschaftlichen Empfehlungen in Lehre und Unterrichtspraxis. Sie bilden die Basis für den theoretischen und praktischen Unterricht zum Thema Ernährung im Alter an humanberuflichen Schulen. Dies erfolgt im Rahmen der derzeit gültigen Lehrpläne zur Ernährung unterschiedlicher Personengruppen. Damit erwerben Schülerinnen und Schüler Kompetenzen in Ernährungsgeragogik. Dies verschafft ihnen einen kompetenzorientierten Wettbewerbsvorteil für die berufliche Tätigkeit mit älteren Personen für Berufsbilder im Tourismus und der Gastronomie (Küche und Service).

Diese Fortführung des Forschungsprojektes in Ernährungsgeragogik implementiert die bereits entwickelten
und evaluierten Tools für die ernährungswissenschaftlich orientierte Optimierung von Speisen
für ältere Erwachsene in ein Blended Learning Fortbildungsangebot für Lehrende an humanberuflichen
Schulen. Fachdidaktische Tools, die im Rahmen des Forschungsprojektes in Ernährungsgeragogik von
1.10.2019 -30.9.2021 erstellt und evaluiert wurden, sind die Basis für Lernvideos zum Erwerb von Kompetenzen
in Ernährungsgeragogik in einer orts- und zeitungebundenen Form. Diese Inhalte zur Ernährung
im Alter stehen im Rahmen der Verlängerungsphase des Forschungsprojektes durch die Dissemination
der Forschungsergebnisse im Rahmen dieses Forschungsprojektes für Lehrende als Aus- und
Fortbildung für den Fachbereich Ernährung in der Berufsbildung orts- und zeitungebunden als MOOCs
auf der Lernplattform iMooX zum Selbststudium zur Verfügung.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Koch, Bernhard; HS-Prof. Dr.
Projektleitung intern
Koch, Bernhard; Dr. phil.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
In Österreich gab es bislang nur an der FH Campus Wien das Angebot für ein Bachelorstudium Elementarpädagogik. Erstmals werden nun an zehn Hochschulen in Österreich ab dem Jahr 2018/19 Bachelorstudien Elementarpädagogik angeboten. Wir wissen nur sehr wenig über die Studierendengruppe, ihre soziodemographischen Merkmale, ihre Motive und Erwartungen an das Studium, ihre Einschätzungen zur Qualität ihrer Arbeit, konkrete Bereiche, in denen sie ihre Kompetenzen erweitern wollen und darüber, wie sie das Studium empfinden und wie das Studium verbessert werden könnte, um den Ansprüchen an eine qualitativ hochwertige Elementarpädagogik gerecht zu werden.
Darüber hinaus ist nichts bekannt über die Gruppe der Lehrenden. Wir wissen nichts darüber, wie viele über eine Bafep/Bakip-Ausbildung verfügen, wie viele Jahre Berufserfahrung im Feld der Elementarpädagogik, in der Hochschullehre oder in der Fort- und Weiterbildung vorhanden sind, über welche Spezialisierungen die Lehrenden verfügen oder wie zufrieden sie mit der Lehrtätigkeit sind.
Insgesamt stehen folgende Fragen im Zentrum des Forschungsinteresses: Inwieweit verändern sich im Laufe des Studiums die familiären und beruflichen Lebenssituationen der Studierenden, die Einschätzungen zur Qualität des Kindergartens und zur Leitungsqualität, inwieweit ändern sich die Motive, wie wird der Nutzen des Studiums beschrieben und wo besteht Verbesserungsbedarf aus Sicht der Studierenden. Welche Merkmale umfasst die Gruppe der Lehrenden, über welche Qualifikationen, Berufserfahrungen verfügen sie und wie verändert sich die Zusammensetzung im Laufe des drei-jährigen Studiums?
Die Ergebnisse sollen etwas Licht in das historisch neue Feld akademische Ausbildung von Elementarpädagoginnen und Elementarpädagogen bringen und letztlich dazu beitragen, die Qualität in den Kinderbetreuungseinrichtungen zu erhöhen.
Methoden: Zwei Online-Befragung aller Studierenden (n=340), Zeitpunkt 1: Beginn 1. Semester; Zeitpunkt 2: 6. Semester. Erhoben werden: Soziodemographische Grunddaten, berufsspezifische Grunddaten, aktuelle Berufszufriedenheit in verschiedenen Aspekten, Einschätzung der Qualität der Arbeit, Motivation für das Studium, Erwartungen an das Studium, Grad der Zufriedenheit mit dem Studium, Perspektiven nach dem Studium.
Zwei Online-Befragungen der Lehrenden (n=80), Zeitpunkt 1: Beginn 2. Semester; Zeitpunkt 2: 6. Semester. Alle Lehrenden inklusive der Studiengangsleitungen werden zu folgenden Bereichen befragt: Soziodemographische Merkmale, Ausbildung, Lehrtätigkeit.
Da die Daten an zwei Zeitpunkten erhoben werden, ist die Feststellung von Veränderungen möglich. Die Ergebnisse sollen helfen, weitere, berufsbegleitende Studiengänge im Bereich Elementarpädagogik zu verbessern.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht