Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Krammer, Mathias; HS-Prof. MA Mag. Dr. Bakk. PhD. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Projektleitung intern
Krammer, Mathias; HS-Prof. MA Mag. Bakk. PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Paleczek, Lisa; Ass.Prof. in Mag. a Dr.in / Universität Graz
Kooperationspartner
Universität Graz
Laufzeit
2023 – 2025
Beschreibung
Bei diesem Kooperationsprojekt zwischen der PH Steiermark (Mathias Krammer und Edvina Bešić) und der Universität Graz (Lisa Paleczek) steht die Re-Normierung und Weiterentwicklung des Depressionstests für Kinder – II (Rossmann, 2014; DTK-II) im
Mittelpunkt.
Der DTK-II ist ein Fragebogen zur Selbstbeurteilung der aktuellen depressiven Befindlichkeit von Kindern. Das kindliche Befinden wird auf drei depressionsrelevanten Dimensionen abgebildet, die sich auf (1) dysphorische Stimmung und Selbstwertprobleme, (2) agitiertes Verhalten sowie (3) Müdigkeit und andere sychosomatische Aspekte beziehen. Der Fragebogen besteht aus kurzen und kindgerechten Items, welche von den Kindern mit
„ja“ oder „nein“ beantwortet werden können. Die Langform umfasst 55 Items, zudem existiert eine Kurzform mit 11 Items.
Folgende Forschungsbereiche soll im Rahmen des Projektes nachgegangen werden:
1. Bearbeitung der 55 Items des DTK-II
2. Validierung mit anderen standardisierten Diagnoseinstrumenten (HANES und AsF).
3. Untersuchung hinsichtlich möglicher Einflüsse von sozioökonomischen und
soziokulturellen Hintergrundvariablen (HISEI, Skalen zum familiären Hintergrund
u.ä.)
4. Klassenlehrerfragebogen: Zusammenhang von Lehrer*inneneinschätzungen und
Ergebnissen standardisierter Instrumente (Validität, Accuracy)
5. Einflussfaktoren auf Klassenebene (Schulform usw.)
Es ist geplant, die Neunormierung über eine Reihe von Masterarbeiten zu bewerkstelligen.
Die Masterarbeiten an der Pädagogischen Hochschule Steiermark werden dabei hauptsächlich im Bereich der Primarstufe und jene an der Universität Graz im Sekundarbereich verfasst. Auf diese Art bekommen Studierende die Möglichkeit, sich mit Testsettings in der Schule vertraut zu machen und aktiv im Forschungsumfeld in einem multidisziplinären Team mitzuarbeiten. Zukünftige Lehrpersonen können somit beide Seiten (Forschung und Praxis) kennenlernen und eine notwendige Brücke kann geschlagen
werden.
Beschreibung (engl.)
Projektmitarbeiterin bis SoSe 2024: Besic, Edvina; HS-Prof. Mag. PhD.
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Kvas, Michael; Mag., MPH
Projektleitung intern
Kink-Hampersberger, Susanne Gertrude; MA Bakk. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Dulle, Daniel; MEd BEd Prof. / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Fernandez, Karina; HS-Prof. Mag. Dr. Bakk. / 6700 Institut für Educational Governance
Freytag, Eva; Mag. Dipl.-Päd. BEd Prof. / 6200 Institut für Sekundarstufe Allgemeinbildung
Fritz, Sabine; MA BEd Prof. / 6700 Institut für Educational Governance
Kain, Tina; Mag.rer.nat. / 6700 Institut für Educational Governance
Luttenberger, Silke; HS-Prof. ILn Mag. Dr. BEd / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Externe Projektmitarbeiter/innen
Fischer, Jasmin; MSc
Kvas, Michael; Mag., MPH
Meyer, Jonas; BSc MSc PhD
Roschitz, Martina; MMag.a
Schriefl, Marie-Sophie; MSc MA
Kooperationspartner
Bildungsdirektion für Steiermark
bit social
MAGNA STEYR Fahrzeugtechnik AG & Co KG
Mittelschule Graz – Engelsdorf
Mittelschule Thörl
Polytechnische Schule Herrgottwiesgasse
Volksschule Graz – Viktor Kaplan
Volksschule Raaba
Laufzeit
2023 – 2025
Beschreibung
Das Projekt „Be Productive!“ bringt ein Konsortium aus namhaften Partnern aus der Forschung und Entwicklung, sowie dem pädagogischen Bereich zusammen, um einen innovativen Ansatz an der Schnittstelle Forschung und Produktion zu realisieren. Das Hauptziel besteht darin, ein umfassendes Lernpaket zu entwickeln, das Schüler:innen die Welt der Messtechnik und Produktion auf praxisnahe und spannende Weise näherbringt.
Das von der FFG im Rahmen der Ausschreibung „Talente regional 2022“ geförderte Projekt unter der Leitung des Vereins bit social, welches von Juni 2023 bis August 2025 läuft, zielt darauf ab, Bewusstsein für Messtechnik und Produktion zu schärfen. Schüler:innen sollen die vielfältigen Möglichkeiten aufgezeigt werden, die sich aus diesen Bereichen ergeben. Durch die Entwicklung einer Lehrer:innenfortbildung und schulstufenspezifischen Arbeitsmaterialien wird sichergestellt, dass die Inhalte erfolgreich im Unterricht integriert werden können. Dabei werden moderne pädagogische Ansätze und Technologien genutzt, um das Lernen interaktiv und praxisnah zu gestalten.
Förderung von Forschungsinteresse und Unternehmer:innentum
Das Projekt reagiert auf den steigenden Bedarf an Förderung des Forschungsdrangs von Kindern sowie auf die neuen Lehrpläne, die unternehmerische Kompetenzen betonen. „Be Productive!“ bietet nicht nur die Möglichkeit, technisches Wissen zu vermitteln, sondern auch unternehmerische Denkweisen und Innovationsfähigkeiten zu fördern.
Mit einer starken Partnerschaft zwischen Bildungseinrichtungen und Industrie zielt „Be Productive!“ darauf ab, eine Generation von Schüler:innen heranzubilden, die nicht nur technologisch versiert sind, sondern auch die Fähigkeiten besitzen, kreative Lösungen zu entwickeln und wirtschaftlich sinnvolle Ideen umzusetzen. Das Projekt wird nicht nur das Interesse an Mess- und Produktionstechniken wecken, sondern auch eine Brücke zwischen Bildung und Industrie schlagen.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Holzinger, Andrea; SOL Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Holzinger, Andrea; Mag. Dr.
Kopp-Sixt, Silvia; ILn MA BEd Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Wohlhart, David; / KPH Graz
Kooperationspartner
KPH Graz
Laufzeit
2015 – 2018
Beschreibung
Das österreichische Parlament hat mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention die Realisierung eines inklusiven Bildungssystems auf allen Ebenen zugesagt. Die inklusiven Modellregionen in Österreich verfolgen das Ziel, Artikel 24 der UN-Behindertenrechtskonvention uneingeschränkt umzusetzen. Bezogen auf den Bereich der Bildung bedeutet dies nach Gasteiger-Klicpera und Wohlhart (2015) in einem bestimmten Zeitraum die Qualität der Bildungseinrichtungen im Bereich der inklusiven Bildung so anzuheben, dass Sondereinrichtungen nicht mehr gebraucht werden. In der ersten Umsetzungsphase ab dem Schuljahr 2015/16 starteten die Bundesländer Kärnten, Steiermark und Tirol, unterstützt vom Bundesministerium für Bildung, mit dem Aufbau Inklusiver Modellregionen.
Die Schaffung eines inklusiven Bildungssystems verändert die Schule als System und wird somit zur zentralen Schulentwicklungsaufgabe. In der inklusiven Modellregion im Zentralraum Steiermark wurde daher eine Qualitätsentwicklungsmaßnahme initiiert, in deren Mittelpunkt die Arbeit mit dem Index for Inclusion (Booth & Ainscow 2011) steht. Das Kernelement des Konzeptes bilden „Index-Teams“, bestehend aus zwei bis drei Personen von jeder Schule, die im Rahmen einer Fortbildungsreihe Kompetenzen für die Prozessbegleitung am eigenen Schulstandort erwerben sollen. Eine Begleitstudie in Form von Expert/inneninterviews mit Stakeholdern, also Pflichtschulinspektor/innen, Zentrumsleiter/innen für Inklusiv- und Sonderpädagogik, Landeskoordinatorin für SQA, und mit den Trainerinnen und Trainern der Fortbildungsreihe widmet sich der Frage der hemmenden und förderlichen Bedingungen für die flächendeckende Implementierung einer umfassenden Qualitätsentwicklungsmaßnahme in Richtung Inklusion.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Schmid, Florian; Mag. / Pädagogische Hochschule Salzburg
Projektleitung intern
Heissenberger-Lehofer, Katharina; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Fischer-Ontrupp, Christian; Dr. / Westfälische Wilhelms-Universität Münster, University of Münster
Hänsel, Michael; / Westfälische Wilhelms-Universität Münster, University of Münster
Klug, Julia; Dr. / Pädagogische Hochschule Salzburg
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Salzburg
Westfälische Wilhelms-Universität Münster, University of Münster
Laufzeit
2023 – 2025
Beschreibung
Begabungs- und Begabtenförderung konzentrierte sich im schulischen Kontext lange Zeit auf die Suche nach Begabten und deren Platzierung in passenden extracurricularen Programmen und Förderstrukturen. Parallel dazu wurden vermehrt Förderansätze entwickelt, die Begabungsförderung als Dialog verstehen, in dem ausgehend von der Person, ihrer Umgebung und ihrem aktuellen Entwicklungsstand im Rahmen von Fördergesprächen individuell passende Fördermaßnahmen identifiziert, vereinbart und begleitet werden. In dieser Tradition verortet sich das multidimensionale Begabungs-Entwicklungs-Tool (mBET).
Das multidimensionale Begabungs-Entwicklungs-Tool (mBET) unterstützt Lehrer_innen bei der ganzheitlichen Begabungsförderung von Schüler_innen der 2. bis 6. Schulstufe. Im Sinne eines ganzheitlichen und systemischen Begabungsbegriffs erfasst das mBET vier Begabungsbereiche, die Schulleistung sowie fünf Persönlichkeits- und Umweltmerkmale, die für die Entwicklung von Begabungen entscheidend sind. Die drei mBET-Beobachtungsbögen (für Lehrpersonen, Eltern und Schüler_innen) basieren auf etablierten Verfahren der Begabungsdiagnostik und ermöglichen eine systematische Beobachtung von Begabungen. Damit wird eine zuverlässige Einschätzung der Stärken und Begabungen von Schüler_innen ermöglicht. Im mBET-Fördergespräch können in der Zusammenschau der Bögen mit Eltern, Kind und Lehrperson individuell passende (schulische und außerschulische) Fördermaßnahmen entwickelt werden.
Das geplante Forschungsvorhaben untersucht das Fördergespräch auf von Befragungen von Schüler_innen, Eltern und Gesprächsleiter_innen bei ca. 60 Gesprächen zu zwei Erhebungszeitpunkten (im Anschluss an das mBET-Fördergespräch und in Nachbefragungen bei den Schüler_innen ca. 10 Wochen nach dem mBET-Fördergespräch), die über einen Zeitraum von drei Jahren geführt werden, um Effekte und Wirksamkeit zu erfassen und daraus mögliche Gelingensbedingungen abzuleiten.
Die mBET-Fördergespräche werden von geschulten mBET-Anwender_innen im Rahmen der Initiative „Leistung macht Schule“ (LEMAS) durchgeführt (www.leistung-macht-schule.de).
(Projektbeschreibung: Florian Schmid, PHS/ÖZBF)
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Holzinger, Andrea; SOL Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Geider, Patricia; Mag. Bakk. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2014 – 2016
Beschreibung
Projektjahr 1:
Im Rahmen des Auftragsprojektes des Landes Steiermark zur Fortbildungsreihe „Entwicklungsgespräche mit Eltern“ für die Zielgruppe der Kindergartenpädagoginnen und -pädagogen sowie Erzieherinnen und Erzieher an Horten im Studienjahr 2014/15 wurden zehn Fortbildungsveranstaltungen zu Modul 1 sowie zehn Fortbildungsveranstaltungen zu Modul 2 in der gesamten Steiermark durchgeführt und mittels einer Fragebogenerhebung evaluiert.
Ziel war einerseits eine Rückmeldung zur Organisation und den Rahmenbedingungen, den Inhalten und deren Praxisrelevanz sowie zu weiteren Fortbildungsbedarfen bzw. Fortbildungswünschen der KindergartenpädagogInnen sowie ErzieherInnen an Horten zu erheben.
Projektjahr 2:
Auf Basis der Ergebnisse zum Fortbildungsbedarf im Zusammenhang mit dem Themengebiet „Entwicklungsgespräche mit Eltern“ wurden die Inhalte von Modul 3 „Techniken professioneller Gesprächsführung in herausfordernden Entwicklungsgesprächen mit Eltern“ und Modul 4 „Bildungsprozesse beobachten und begleiten“ konzipiert, die im Studienjahr 2015/16 in allen sieben Bildungsregionen der Steiermark durchgeführt und ebenfalls in Form von Fragebögen evaluiert wurden.
Die Ergebnisse beider Evaluationen aus den zwei Projektjahren zeigen deutlich die hohe Zufriedenheit der TeilnehmerInnen mit der Organisation und den Rahmenbedingungen der Fortbildungsreihe sowie mit der Praxisrelevanz und Qualität der vermittelten Inhalte. In Modul 3 sowie Modul 4 wurde außerdem in Hinblick auf den Aspekt des nachhaltigen Lernens der Transfer in die Praxis des bereits in Modul 1 und Modul 2 erworbenen Wissens erhoben. Auch hier konnte die Wirksamkeit der Fortbildungsmaßnahme bestätigt werden.
Die positiven Ergebnisse der Evaluation des Forschungsprojektes führten in weiterer Folge zur Entwicklung des Lehrgangs „Entwicklungsgespräche für eine gelingende Bildungskooperation“, wodurch die Begleitforschung einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung des Weiterbildungsangebotes für die Zielgruppe der KindergartenpädagogInnen an der PHSt geleistet hat.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Longhino, Daniela; MEd Prof.
Stöckl, Claudia; Priv.-Doz. HS-Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Longhino, Daniela; MEd Prof.
Stöckl, Claudia; Priv.-Doz. HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2025
Beschreibung
An der PH Steiermark wurden seit 2019 Hochschullernwerkstätten eingerichtet und seither in laufender Weiterentwicklung und Erweiterung begriffen. Hochschullernwerkstätten sind hochschuldidaktische Räume und Angebote, in denen neue – insbesondere studierenden- und aktivitätszentrierte – Formen des Lehrens und Lernens erprobt und erforscht werden können (Müller-Naendrup, 2020, S. 721; Reinmann, 2021, S. 6f). Ursprünglich entwickelten sich Lernwerkstätten als offene Lernformate für Schulen. Seit einigen Jahren werden sie auch in der Hochschullehre eingesetzt (vgl. Peschel 2020, S. 97, 99f).
Im deutschsprachigen Raum sind die Hochschullernwerkstätten durch NeHle, dem Internationalen Netzwerk der Hochschullernwerkstätten vernetzt. Anlässlich der 17. Internationalen Fachtagung der Hochschullernwerkstätten, die 2024 an der PH Steiermark zum Thema Vernetzung stattfinden wird, möchten wir den Ist-Stand und die Landschaft der Hochschullernwerkstätten an Hochschulen/Universitäten in Österreich zu erheben als Grundlage für zukünftige Vernetzungsaktivitäten. Das Projekt ist abgestimmt mit einem gleichzeitig von NeHle erarbeiteten „Atlas der Hochschullernwerkstätten“, der die internationale Verbreitung darstellen soll.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Dorfinger, Johannes; Mag.
Projektleitung intern
Dorfinger, Johannes; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Jaklitsch, Nina; MA.
Koch-Reißer, Nicole; MA.
Kornberger, Angelika; BEd
Stöckl, Arnd; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Stemmer, Helmut; Mag. / Bundesministerium für Bildung und Frauen
Kooperationspartner
FH Joanneum Graz Eggenberg, Fachhochschule
OLPC Austria OLPC – Gesellschaft für Forschung und Entwicklung.
Technische Universität Graz, Abt. Vernetztes Lernen
Laufzeit
2008 – 2012
Beschreibung
Hohe Anmeldezahlen für die „Computerklasse“ zeigen das deutliche Interesse an OLPC. Eine eigene schriftliche Begründung wurde von den Eltern abgegeben, warum ihr Kind in eine medial unterstützte Klassen gehen soll. OLPC (One Laptop Per Child) ist eine weltweit arbeitende Organisation, welche hauptsächlich Kinder der Entwicklungsländer mit den Kommunikations- und Lernwerkzeugen ausstattet. Die OLPC-Geräte sind explizite Lernwerkzeuge und ermöglichen die Umsetzung individueller und kollaborativer Lernansätze, die Lernleistungen erhöhen sollen. Die Ausstattung einer gesamten Volksschulklasse mit Laptops ermöglicht neue didaktische Ansätze des Erwerbs der primären Kulturtechniken Lesen, Rechnen und Schreiben. Zu diesem Zweck wird zur Verfügung stehende Unterrichtssoftware didaktisch aufbereitet und es werden didaktische Unterrichtsmodelle erarbeitet, die die Grundlage der Überprüfung für die Förderung der Leistungserbringung darstellen.
Forschungsfragen: Kann durch die Werkzeuge des XO-Laptops das Erlernen und Anwenden von Lesen, Schreiben und Rechnen beschleunigt oder verbessert werden? Ist das mechanische Umsetzen der erlernten Buchstaben leichter durch die am Computer erworbene Kompetenz des Buchstaben-Erkennens? Können künstlerische und naturwissenschaftliche Fähigkeiten durch kollaborative Tools unterstützt und verbessert werden? Können naturwissenschaftliche Phänomene durch integrierte Mess- und Dokumentationswerkzeuge einfacher verstanden und adaptiert werden? Kann ein Verständnis- und Begeisterungszuwachs in beiden Geschlechtern gleichermaßen beobachtet werden? Zur Überprüfung der Forschungsfragen werden Methoden der Unterrichtsbeobachtung, Videoanalyse, Einzelbefragungen und Post – Tests in Projekt- und Kontrollklassen eingesetzt.

Obwohl das Projekt weltweit mit Didaktik und Konnektivität wirbt, sind gerade diese Punkte noch ausbaufähig und der Einsatz in einem Klassenzimmer nicht selbstverständlich. Zusätzliche Entwicklungsarbeit in Zusammenarbeit mit den Projektpartnern soll aber helfen, die Ideen des mobilen Lernens in der frühen Bildung zu etablieren.

Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Dorner, Christian Harald; HS-Prof. Mag. Dr. BSc.
Projektleitung intern
Dorner, Christian Harald; HS-Prof. Mag. Dr. BSc.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Karner, Andrea; Mag. BEd PhD. / 7600 Praxismittelschule der Pädagogischen Hochschule Steiermark (PMS)
Externe Projektmitarbeiter/innen
Ableitinger, Christoph; Assoz. Prof. Mag. Mag. Dr., Privatdoz. / Universität Wien
Krammer, Georg; Priv.-Doz. HS-Prof. Mag. Dr. / Johannes Kepler Universität Linz
Kooperationspartner
Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung
Johannes Kepler Universität Linz
Universität Wien
Laufzeit
2023 – 2026
Beschreibung
An Universitäten und Fachhochschulen sind in den letzten Jahren (wieder) vermehrt Beschwerden darüber zu hören, dass Studienanfänger*innen über keine ausreichenden operativen mathematischen Fertigkeiten ohne technologische Hilfsmittel (prozedurales Wissen) verfügten. In Österreich werden in diesem Zusammenhang oft der fortschreitende Technologieeinsatz im Unterricht und die uneingeschränkte Möglichkeit, ein CAS bei der Matura zu verwenden, als Ursachen genannt. Es fehlen dazu allerdings belastbare Daten, auch über das tatsächlich verfügbare prozedurale Wissen von Maturant*innen. Der Startschuss des Projekts OFF (Operative Fähigkeiten und Fertigkeiten ohne den Einsatz technologischer Hilfsmittel am Ende der Schullaufbahn) war die Neukonzeptionierung im Herbst 2020 der Standardisierten Reifeprüfung Mathematik an Allgemeinbildenden höheren Schulen (AHS), deren Ziel unter anderem die Stärkung operativer Fertigkeiten der Maturant*innen ist. Nachdem es für Österreich diesbezüglich kaum Daten gibt, versuchen wir durch Erhebung von entsprechenden Daten, mehr empirische Evidenz in diesem Bereich zu generieren.
Um die Entwicklung der operativen Fertigkeiten (z.B. Bruchrechnung, Lösen von Gleichungen, Ableitungsregeln, etc.) ohne Technologieeinsatz und ohne die Verwendung eines Formelheftes über mehrere Maturajahrgänge hinweg beobachten zu können, begannen wir bereits im Jahr 2021, prozedurales Wissen der österreichischen Schüler*innen zu erheben. Zusätzlich wurden und werden auch Schüler*inneneigenschaften, die Technologienutzungshäufigkeit im Unterricht und das selbsteingeschätzte Technologiewissen miterhoben. Die Konzeption der Items zur Testung des prozeduralen Wissens der Schüler*innen basiert auf der Theorie von Altieri (2016). Insgesamt konnten 24 prozedurales Wissen abtes-tende Aufgaben entwickelt werden, diese wurden mehrfach validiert und bereits bei zwei Vollerhebungen eingesetzt. Nach der ersten Erhebung konnte auch eine Kooperationsvereinbarung über eine Projektkooperation mit Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) getroffen werden. Diese 24 Aufgaben werden nun jährlich bis zur Vollimplementierung des technologiefreien Teils bei der Reifeprüfung im Rahmen der Feldtestung für die Aufgabenentwicklung der Maturaaufgaben an einer entsprechenden repräsentativen Stichprobe getestet.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Seidl, Auguste; Mag.
Projektleitung intern
Seidl, Auguste; Mag.phil.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Pelzmann, Brigitte; Mag.
Preiner, Bernd; MA.
Sturm, Hildegard; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2009 – 2011
Beschreibung
Eine der zentralen Aufgaben des Instituts für Schulentwicklung und Schulmanagement ist die Prozessbegleitung in Schulentwicklungsprozessen. Dafür gibt es im Institut viel praktische Erfahrung. Schulentwicklungsberatung ist jedoch auf der wissenschaftlichen Ebene sowohl im Institut wie auch allgemein wenig verankert. Es gibt wenig Literatur zu einer Theorie der Schulentwicklungsberatung. Modellversuche zur NMS sind ein zentrales bildungspolitisches Anliegen in Österreich. Die Steiermark ist das Bundesland mit der derzeit höchsten Anzahl an NMS-Standorten (35). Die Entwicklung des Modellversuchs ist maßgebend für zukünftige bildungspolitische Entscheidungen zur Sekundarstufe 1 in Österreich. Die Forschungsfragen für das Projekt lauten: Was sind Wirkungsfaktoren von Prozessbegleitung in Schulentwicklungsprozessen? Welche Wirkungsfaktoren kommen in der Prozessbegleitung der NMS Steiermark zum Tragen? Wie geschieht Professionalisierung in der Prozessberatung? Die Forschungsziele beinhalten die Generierung von Beiträgen zu einer Theorie der Schulentwicklungsberatung und die Nutzung dieser Erkenntnisse für die Begleitung von Schulentwicklungsprozessen durch das Institut für Schulentwicklung und Schulmanagement der Pädagogischen Hochschule Steiermark. Bezüglich der Ergebnisse lässt sich folgendes zusammenfassend feststellen: Die Hypothesen zu den Wirkungsfaktoren für die Prozessbegleitung wurden im Wesentlichen bestätigt und werden Grundlage einer Diskussion im Institut über Konsequenzen des Forschungsprojektes für die Gestaltung von Fortbildungsformaten sein.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Dorner, Christian Harald; HS-Prof. Mag. Dr. BSc.
Projektleitung intern
Dorner, Christian Harald; HS-Prof. Mag. Dr. BSc.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Karner, Andrea; Mag. BEd PhD. / 7600 Praxismittelschule der Pädagogischen Hochschule Steiermark (PMS)
Stuhlpfarrer, David; Mag. PhD. Prof. / 6200 Institut für Sekundarstufe Allgemeinbildung
Externe Projektmitarbeiter/innen
Sebök, Kata; Mag. / Universität Wien
Kooperationspartner
Universität Wien
Laufzeit
2023 – 2026
Beschreibung
Seit einigen Jahren berichten unterschiedliche Medien immer wieder über den unerfreulichen Wissensstand in Sachen Finanzbildung der österreichischen Bevölkerung insbesondere der Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Im Zuge der nationalen Finanzbildungsstrategie und der neuen Lehrpläne für die Sekundarstufe I gewinnt die Finanzbildung an Stellenwert. Auf diesen Zug möchte das hier präsentierte Vorhaben aufspringen. Der Kern des Projekts „MaFin“ ist die forschungsbasierte Entwicklung bzw. Wei-terentwicklung von finanzmathematischen Unterrichtsmaterialien für den Mathematikunterricht in der (gesamten) Sekundarstufe.
Auf Basis der fünf zentralen Ideen der Finanzmathematik nach Dorner (2017) werden Lernarrangements und Unterrichtsmaterialien konzipiert und (weiter)entwickelt. Im nächsten Schritt werden diese entsprechend des Zyklus der Entwicklungsforschung gemeinsam mit Schüler*innen unterschiedlicher Schulstufen erprobt. Aus den gewonnenen Erkenntnissen werden die Lernarrangements und die Materialien überarbeitet und bei einer neuerlichen Erprobung getestet. Nach der anschließenden letzten Überarbeitung können Ergebnisse des Projekts veröffentlicht und disseminiert werden.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht