Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Longhino, Daniela; MEd Prof.
Stöckl, Claudia; Priv.-Doz. HS-Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Longhino, Daniela; MEd Prof.
Stöckl, Claudia; Priv.-Doz. HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2025
Beschreibung
An der PH Steiermark wurden seit 2019 Hochschullernwerkstätten eingerichtet und seither in laufender Weiterentwicklung und Erweiterung begriffen. Hochschullernwerkstätten sind hochschuldidaktische Räume und Angebote, in denen neue – insbesondere studierenden- und aktivitätszentrierte – Formen des Lehrens und Lernens erprobt und erforscht werden können (Müller-Naendrup, 2020, S. 721; Reinmann, 2021, S. 6f). Ursprünglich entwickelten sich Lernwerkstätten als offene Lernformate für Schulen. Seit einigen Jahren werden sie auch in der Hochschullehre eingesetzt (vgl. Peschel 2020, S. 97, 99f).
Im deutschsprachigen Raum sind die Hochschullernwerkstätten durch NeHle, dem Internationalen Netzwerk der Hochschullernwerkstätten vernetzt. Anlässlich der 17. Internationalen Fachtagung der Hochschullernwerkstätten, die 2024 an der PH Steiermark zum Thema Vernetzung stattfinden wird, möchten wir den Ist-Stand und die Landschaft der Hochschullernwerkstätten an Hochschulen/Universitäten in Österreich zu erheben als Grundlage für zukünftige Vernetzungsaktivitäten. Das Projekt ist abgestimmt mit einem gleichzeitig von NeHle erarbeiteten „Atlas der Hochschullernwerkstätten“, der die internationale Verbreitung darstellen soll.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Dorfinger, Johannes; Mag.
Projektleitung intern
Dorfinger, Johannes; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Jaklitsch, Nina; MA.
Koch-Reißer, Nicole; MA.
Kornberger, Angelika; BEd
Stöckl, Arnd; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Stemmer, Helmut; Mag. / Bundesministerium für Bildung und Frauen
Kooperationspartner
FH Joanneum Graz Eggenberg, Fachhochschule
OLPC Austria OLPC – Gesellschaft für Forschung und Entwicklung.
Technische Universität Graz, Abt. Vernetztes Lernen
Laufzeit
2008 – 2012
Beschreibung
Hohe Anmeldezahlen für die „Computerklasse“ zeigen das deutliche Interesse an OLPC. Eine eigene schriftliche Begründung wurde von den Eltern abgegeben, warum ihr Kind in eine medial unterstützte Klassen gehen soll. OLPC (One Laptop Per Child) ist eine weltweit arbeitende Organisation, welche hauptsächlich Kinder der Entwicklungsländer mit den Kommunikations- und Lernwerkzeugen ausstattet. Die OLPC-Geräte sind explizite Lernwerkzeuge und ermöglichen die Umsetzung individueller und kollaborativer Lernansätze, die Lernleistungen erhöhen sollen. Die Ausstattung einer gesamten Volksschulklasse mit Laptops ermöglicht neue didaktische Ansätze des Erwerbs der primären Kulturtechniken Lesen, Rechnen und Schreiben. Zu diesem Zweck wird zur Verfügung stehende Unterrichtssoftware didaktisch aufbereitet und es werden didaktische Unterrichtsmodelle erarbeitet, die die Grundlage der Überprüfung für die Förderung der Leistungserbringung darstellen.
Forschungsfragen: Kann durch die Werkzeuge des XO-Laptops das Erlernen und Anwenden von Lesen, Schreiben und Rechnen beschleunigt oder verbessert werden? Ist das mechanische Umsetzen der erlernten Buchstaben leichter durch die am Computer erworbene Kompetenz des Buchstaben-Erkennens? Können künstlerische und naturwissenschaftliche Fähigkeiten durch kollaborative Tools unterstützt und verbessert werden? Können naturwissenschaftliche Phänomene durch integrierte Mess- und Dokumentationswerkzeuge einfacher verstanden und adaptiert werden? Kann ein Verständnis- und Begeisterungszuwachs in beiden Geschlechtern gleichermaßen beobachtet werden? Zur Überprüfung der Forschungsfragen werden Methoden der Unterrichtsbeobachtung, Videoanalyse, Einzelbefragungen und Post – Tests in Projekt- und Kontrollklassen eingesetzt.

Obwohl das Projekt weltweit mit Didaktik und Konnektivität wirbt, sind gerade diese Punkte noch ausbaufähig und der Einsatz in einem Klassenzimmer nicht selbstverständlich. Zusätzliche Entwicklungsarbeit in Zusammenarbeit mit den Projektpartnern soll aber helfen, die Ideen des mobilen Lernens in der frühen Bildung zu etablieren.

Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Dorner, Christian Harald; HS-Prof. Mag. Dr. BSc.
Projektleitung intern
Dorner, Christian Harald; HS-Prof. Mag. Dr. BSc.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Karner, Andrea; Mag. BEd PhD. / 7600 Praxismittelschule der Pädagogischen Hochschule Steiermark (PMS)
Externe Projektmitarbeiter/innen
Ableitinger, Christoph; Assoz. Prof. Mag. Mag. Dr., Privatdoz. / Universität Wien
Krammer, Georg; Priv.-Doz. HS-Prof. Mag. Dr. / Johannes Kepler Universität Linz
Kooperationspartner
Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung
Johannes Kepler Universität Linz
Universität Wien
Laufzeit
2023 – 2026
Beschreibung
An Universitäten und Fachhochschulen sind in den letzten Jahren (wieder) vermehrt Beschwerden darüber zu hören, dass Studienanfänger*innen über keine ausreichenden operativen mathematischen Fertigkeiten ohne technologische Hilfsmittel (prozedurales Wissen) verfügten. In Österreich werden in diesem Zusammenhang oft der fortschreitende Technologieeinsatz im Unterricht und die uneingeschränkte Möglichkeit, ein CAS bei der Matura zu verwenden, als Ursachen genannt. Es fehlen dazu allerdings belastbare Daten, auch über das tatsächlich verfügbare prozedurale Wissen von Maturant*innen. Der Startschuss des Projekts OFF (Operative Fähigkeiten und Fertigkeiten ohne den Einsatz technologischer Hilfsmittel am Ende der Schullaufbahn) war die Neukonzeptionierung im Herbst 2020 der Standardisierten Reifeprüfung Mathematik an Allgemeinbildenden höheren Schulen (AHS), deren Ziel unter anderem die Stärkung operativer Fertigkeiten der Maturant*innen ist. Nachdem es für Österreich diesbezüglich kaum Daten gibt, versuchen wir durch Erhebung von entsprechenden Daten, mehr empirische Evidenz in diesem Bereich zu generieren.
Um die Entwicklung der operativen Fertigkeiten (z.B. Bruchrechnung, Lösen von Gleichungen, Ableitungsregeln, etc.) ohne Technologieeinsatz und ohne die Verwendung eines Formelheftes über mehrere Maturajahrgänge hinweg beobachten zu können, begannen wir bereits im Jahr 2021, prozedurales Wissen der österreichischen Schüler*innen zu erheben. Zusätzlich wurden und werden auch Schüler*inneneigenschaften, die Technologienutzungshäufigkeit im Unterricht und das selbsteingeschätzte Technologiewissen miterhoben. Die Konzeption der Items zur Testung des prozeduralen Wissens der Schüler*innen basiert auf der Theorie von Altieri (2016). Insgesamt konnten 24 prozedurales Wissen abtes-tende Aufgaben entwickelt werden, diese wurden mehrfach validiert und bereits bei zwei Vollerhebungen eingesetzt. Nach der ersten Erhebung konnte auch eine Kooperationsvereinbarung über eine Projektkooperation mit Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) getroffen werden. Diese 24 Aufgaben werden nun jährlich bis zur Vollimplementierung des technologiefreien Teils bei der Reifeprüfung im Rahmen der Feldtestung für die Aufgabenentwicklung der Maturaaufgaben an einer entsprechenden repräsentativen Stichprobe getestet.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Seidl, Auguste; Mag.
Projektleitung intern
Seidl, Auguste; Mag.phil.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Pelzmann, Brigitte; Mag.
Preiner, Bernd; MA.
Sturm, Hildegard; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2009 – 2011
Beschreibung
Eine der zentralen Aufgaben des Instituts für Schulentwicklung und Schulmanagement ist die Prozessbegleitung in Schulentwicklungsprozessen. Dafür gibt es im Institut viel praktische Erfahrung. Schulentwicklungsberatung ist jedoch auf der wissenschaftlichen Ebene sowohl im Institut wie auch allgemein wenig verankert. Es gibt wenig Literatur zu einer Theorie der Schulentwicklungsberatung. Modellversuche zur NMS sind ein zentrales bildungspolitisches Anliegen in Österreich. Die Steiermark ist das Bundesland mit der derzeit höchsten Anzahl an NMS-Standorten (35). Die Entwicklung des Modellversuchs ist maßgebend für zukünftige bildungspolitische Entscheidungen zur Sekundarstufe 1 in Österreich. Die Forschungsfragen für das Projekt lauten: Was sind Wirkungsfaktoren von Prozessbegleitung in Schulentwicklungsprozessen? Welche Wirkungsfaktoren kommen in der Prozessbegleitung der NMS Steiermark zum Tragen? Wie geschieht Professionalisierung in der Prozessberatung? Die Forschungsziele beinhalten die Generierung von Beiträgen zu einer Theorie der Schulentwicklungsberatung und die Nutzung dieser Erkenntnisse für die Begleitung von Schulentwicklungsprozessen durch das Institut für Schulentwicklung und Schulmanagement der Pädagogischen Hochschule Steiermark. Bezüglich der Ergebnisse lässt sich folgendes zusammenfassend feststellen: Die Hypothesen zu den Wirkungsfaktoren für die Prozessbegleitung wurden im Wesentlichen bestätigt und werden Grundlage einer Diskussion im Institut über Konsequenzen des Forschungsprojektes für die Gestaltung von Fortbildungsformaten sein.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Dorner, Christian Harald; HS-Prof. Mag. Dr. BSc.
Projektleitung intern
Dorner, Christian Harald; HS-Prof. Mag. Dr. BSc.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Karner, Andrea; Mag. BEd PhD. / 7600 Praxismittelschule der Pädagogischen Hochschule Steiermark (PMS)
Stuhlpfarrer, David; Mag. PhD. Prof. / 6200 Institut für Sekundarstufe Allgemeinbildung
Externe Projektmitarbeiter/innen
Sebök, Kata; Mag. / Universität Wien
Kooperationspartner
Universität Wien
Laufzeit
2023 – 2026
Beschreibung
Seit einigen Jahren berichten unterschiedliche Medien immer wieder über den unerfreulichen Wissensstand in Sachen Finanzbildung der österreichischen Bevölkerung insbesondere der Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Im Zuge der nationalen Finanzbildungsstrategie und der neuen Lehrpläne für die Sekundarstufe I gewinnt die Finanzbildung an Stellenwert. Auf diesen Zug möchte das hier präsentierte Vorhaben aufspringen. Der Kern des Projekts „MaFin“ ist die forschungsbasierte Entwicklung bzw. Wei-terentwicklung von finanzmathematischen Unterrichtsmaterialien für den Mathematikunterricht in der (gesamten) Sekundarstufe.
Auf Basis der fünf zentralen Ideen der Finanzmathematik nach Dorner (2017) werden Lernarrangements und Unterrichtsmaterialien konzipiert und (weiter)entwickelt. Im nächsten Schritt werden diese entsprechend des Zyklus der Entwicklungsforschung gemeinsam mit Schüler*innen unterschiedlicher Schulstufen erprobt. Aus den gewonnenen Erkenntnissen werden die Lernarrangements und die Materialien überarbeitet und bei einer neuerlichen Erprobung getestet. Nach der anschließenden letzten Überarbeitung können Ergebnisse des Projekts veröffentlicht und disseminiert werden.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Kraker, Norbert; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Kraker, Norbert; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Flanschger, Justina; Mag.
Jarz, Thorsten; Mag.rer.nat.
Kopp-Sixt, Silvia Maria; MA.
Lickl, Eleonore; Dipl.-Ing. Dr.
Maier, Helmut; Bakk.phil.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Holl, Peter; / KPH Graz
Mathelitsch, Leopold; Univ.-Prof. / Universität Graz, Institut für Experimentalphysik
Rath, Gerhard; Mag. Dr.
Kooperationspartner
Infineon Technologies Austria AG
Internationale Gesellschaft für Ingenieurpädagogik
Regionales Fachdidaktikzentrum Stmk für Physik
Laufzeit
2007 – 2009
Beschreibung
Der Zugang zur Technik und technischen Berufsfeldern wird mitentscheidend in den ersten Lebensjahren geprägt. Technische Produkte werden von der Gesellschaft akzeptiert, trotzdem ist das Technikinteresse oft gering, in der Wirtschaft werden Fachkräfte in technischen Berufsfeldern gesucht. Das Projekt erhebt die Möglichkeiten einer gendergerechten Förderung von Technikinteresse und Technikverständnis im Vorschulalter, es werden Methoden und Mittel zur gendergerechten Vermittlung technischer Berufsfelder im Kindergarten sowie im Vorschulalter untersucht. Daneben wird die Vermittlung technischer Berufsfelder im Privatfernsehen und im öffentlichen Fernsehen untersucht.
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Bauer, Christa; Mag.
Projektleitung intern
Bauer, Christa; Mag. OStR
Interne Projektmitarbeiter/innen
Hultsch, Gottfried Eric; Mag. Dr.theol.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2009 – 2011
Beschreibung
An der HS St. Marein bei Graz wird ein Mehrstufenmodell geführt, dessen Qualität durch gezielte Maßnahmen im Rahmen einer Begleitforschung überprüft und verbessert werden sollte. Dies bedeutete die Begleitung der Lehrer/innen bei eigenen Forschungsaktivitäten im Rahmen einer Selbstevaluation zur Erhebung der Verbesserungspotenziale des Mehrstufenmodells und die Erstellung von Verbesserungsvorschlägen der Modellstruktur. Weiters wurde eine externe Evaluation der von der Schule gewünschten Qualität der Mehrstufenklassen durchgeführt. Diese umfasste die gezielte Entwicklung von Evaluationsstandards für komplexe schulische Modelle der Individualisierung und Personalisierung von Unterricht und die Entwicklung eines Evaluationskonzeptes für die Struktur des Mehrstufenmodells, das geeignet ist, eine permanente Evaluation zu ermöglichen. Letztlich bedeutete es auch, einzelne Aspekte des Modells der just community school für die speziellen Felder eines Mehrstufenmodells einer Hauptschule zu erproben und Modellpläne für die Übertragung der erprobten Aspekte auf andere schulische Verhältnisse zu entwickeln. Besondere Merkmale der diesem Forschungsprojekt zugrunde liegenden Evaluation sind die begleitete Formulierung der pädagogischen Ziele der Mehrstufenklassen in Form von Qualitätsstandards, die Unterstützung der Kompetenzerweiterung der Lehrer/innen für die Reflexion der eigenen Praxis und die Erweiterung des Selbstverständnisses der Lehrer/innen vom Entwicklungsteam zum Forschungsteam. Die Forschung und Entwicklung wurde durch Workshops mit den Lehrer/innen und durch Erhebungen, wie teilnehmende Unterrichts- und Pausenbeobachtung sowie Interviews von Schüler/innen, Lehrer/innen und Eltern umgesetzt.
Es wurden Qualitätsstandards zum Helfersystem, Lehrerhaltung, familiäres Klassenklima und Lernumgebung Mehrstufenklasse entwickelt und überprüft. Aus externer Sicht können die als Qualitätsstandards formulierten Zielvorstellungen der Lehrer/innen als in hohem Maße erreicht bestätigt werden. Kleine Verbesserungspotenziale liegen bei der Förderung leistungsstarker Schüler/innen, in der Vermittlung sozialer Kompetenzen und bei der Individualisierung und Differenzierung im Unterricht. Die Ergebnisse der Untersuchung wuren an die Schule in Form einer Feedbackkonferenz zurückgemeldet und diskutiert.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Auferbauer, Martin; HS-Prof. Mag. PhD. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Fernandez, Karina; HS-Prof. Mag. Dr. Bakk. / 6700 Institut für Educational Governance
Projektleitung intern
Auferbauer, Martin; HS-Prof. Mag. PhD.
Fernandez, Karina; HS-Prof. Mag. Dr. Bakk.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Feichter, Helene; Prof.in Mag.a Dr.in BEd / Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Katschnig, Tamara; Priv.-Doz.in HS-Prof.in Mag.a Dr.in / KPH Wien/Krems
Wanitschek, Isabel; BA MA / KPH Wien/Krems
Kooperationspartner
KPH Wien/Krems
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Laufzeit
2022 – 2026
Beschreibung
In Anlehnung an die Forderungen des Entwicklungsplans für die Pädagogischen Hochschulen (PH-EP), der Ziel- und Leistungspläne (ZLP) und des Bundesqualitätsrahmens für Fort- und Weiterbildung sowie Schulentwicklungsberatung zum Schwerpunkt Wirksamkeit von Fort- und Weiterbildung im Schulsystem erforscht dieses Projekt die Frage „Was braucht wirksame Fort- und Weiterbildung?“ anhand von organisationalen und strukturellen Gegebenheiten von Fortbildung der beteiligten Pädagogischen Hochschulen.

Konkret soll in diesem Forschungsprojekt auf die Strukturen fokussiert werden, innerhalb derer Fortbildner*innen tätig werden. Dabei soll insbesondere folgenden Fragen nachgegangen werden:

• Wie ist der Bereich der Fortbildung an den teilnehmenden Hochschulen organisational eingebettet?
• Wie lässt sich die Gruppe der Fortbildner*innen hinsichtlich Beschäftigungsstatus, -ausmaß und -dauer differenzierend erfassen?
• Wie sind zentrale Abläufe im Bereich des (Fort-)Bildungsmanagements (etwa: Recruiting, Personalführung- und -entwicklung, Qualitätsmanagement) ausgestaltet? Welche Gemeinsamkeiten und welche Unterschiede zeigen sich dabei an den beteiligten Pädagogischen Hochschulen?

Entlang dieser Forschungsfragen soll ein besseres Verständnis des bislang vergleichsweise wenig beforschten Bereichs der Fortbildung entwickelt werden. Diese Erkenntnisse sollen – nach einer diskursiven Validierung mit Verantwortlichen der Personal- und Hochschulentwicklung – wiederum Ableitungen von Empfehlungen zur Organisation von Fortbildung, zu Rekrutierungsmaßnahmen geeigneter Lehrender für dieses Feld sowie zu Personalentwicklungs- und Unterstützungsmaßnahmen für bereits tätige Fortbildner*innen zulassen.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Oberdorfer, Pia; Mag. Dr. Prof. / 6200 Institut für Sekundarstufe Allgemeinbildung
Projektleitung intern
Oberdorfer, Pia; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Da Rocha, Karin; Mag. Dr. Prof. / 6200 Institut für Sekundarstufe Allgemeinbildung
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
AHS Reininghaus Graz
BG Gibs
BG/BRG Kirchengasse
BRG Petersgasse
MS Stainz
Laufzeit
2022 – 2025
Beschreibung
Das hier vorgestellte Projekt hat das primäre Ziel, Content and Language Integrated Learning (CLIL)-Lehrer*innen an zwei Schulen – an der neu gegründeten AHS Reininghaus sowie an der
MS Stainz –, an denen CLIL erstmals eingeführt wird, durch eine Unterrichtsmaterialiensammlung beim systematischen Aufbau von Englisch als Unterrichtssprache und dem schrittweisen Einführen von CLIL-Didaktik zu unterstützen sowie wissenschaftlich zu begleiten.
Es geht in diesem Forschungsvorhaben demnach um die Prüfung der Fragestellung nach einer für den Einstieg in den CLIL-Unterricht förderlichen und besonders relevanten englischen Unterrichtssprache und Methodik, und in der Folge um die Erstellung einer Unterrichtsmaterialiensammlung,die auf ebendiesen Erkenntnissen basiert und welche das Vermitteln von fachlichen Inhalten mit dem Einführen in ausgewählte CLIL-Methoden kombiniert. Um diese Fragestellung zu prüfen, ist die Durchführung eines mehrphasigen Forschungsdesigns geplant. In einer ersten Phase werden zunächst qualitative, semi-strukturierte Interviews mit erfahrenen CLIL-Lehrer*innen geführt. Basierend auf Erkenntnissen aus der Literatur und aus diesen Interviews werden Unterrichtsmaterialien zu ausgewählten Inhalten und Methoden vom Forschungsteam erarbeitet. Inhaltlich sollen sich diese Unterrichtsmaterialien zunächst primär an den Bedarfen der CLIL-Lehrenden in den Projektpartnerschulen orientieren, die neu in CLIL einsteigen werden. In dieser Phase werden auch einführende Workshops mit diesen CLILLehrenden stattfinden. Nach Einsatz der erstellten Unterrichtsmaterialien in den Projektpartnerschulen werden schriftliche Feedbackrunden sowie semi-strukturierte Interviews und Gruppendiskussionen mit den beteiligten Lehrer*innen und Schüler*innen geführt. Durch eine Analyse dieser qualitativen Daten werden Erkenntnisse für eine sinnvolle und zielgerichtete Weiterentwicklung der eingesetzten Unterrichtsmaterialien erwartet. Während des gesamten Projekts
steht das PH-Projektteam den Partnerschulen beratend unterstützend zur Seite; mehrere Arbeits-Treffen und weitere Workshops werden während der Projektlaufzeit von Seiten des PH-Teams angeboten. Die im Projekt entwickelten Unterrichtsmaterialien sollen in späterer Folge weiteren Interessierten zugänglich gemacht, sowie in CLIL-Lehrer*innen Aus- und Fortbildungsveranstaltungen eingesetzt werden.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Krumphals, Ingrid; HS-Prof. Mag. Dr. / 6200 Institut für Sekundarstufe Allgemeinbildung
Projektleitung intern
Krumphals, Ingrid; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
de Wit, Rosmarie; Dr.in / Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG)
Plotz, Thomas; Mag. Dr. / KPH Wien/Krems
Watzka, Bianca; Jun. Prof. Dr. / Otto von Guericke Universität Magdeburg
Kooperationspartner
KPH Wien/Krems
Otto von Guericke Universität Magdeburg
Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG)
Laufzeit
2022 – 2025
Beschreibung
Wetter und Klima sind Begriffe und Phänomene, die uns zu jeder Zeit umgeben. Durch die drohende rasche Klimaänderung ist ein naturwissenschaftliches Grundverständnis für eine umfassende gesell-schaftliche Teilhabe unablässig. Das Thema Wetter ist sowohl im aktuellen als auch im künftigen Lehr-plan des Sachunterrichts Thema. Auch in der Sekundarstufe I wird dem Thema Wetter und Klima, laut vorläufiger Entwurfsform des neuen Lehrplans, wesentlicher Platz eingeräumt und muss daher sowohl in der Primarstufe als auch in der Sekundarstufe behandelt werden. Unabhängig davon stellen Kinder und Jugendliche bereits seit dem Kleinkindalter Fragen zu Wetter und Wetterphänomenen, die alters-adäquat im Unterricht beantwortet und bearbeitet werden müssen. Hierfür gibt es bisher nur wenige Unterrichtsmaterialien, die aus einer fachdidaktischen Perspektive erstellt und empirisch als lernwirk-sam identifiziert wurden. Kinder und Jugendliche bilden die Gesellschaft von morgen und stellen jene Bevölkerungsgruppe dar, die am stärksten von den aktuellen gesellschaftlichen und politischen Ent-scheidungen und den daraus resultierenden Folgen für die Klimaänderungen betroffen sein wird.
Daraus leitet sich das Ziel für dieses Projekt ab: Im Fokus des Projekts steht die Entwicklung von Unter-richtsmaterial, welches es den Schüler*innen ermöglicht Wetter besser zu verstehen.

Lehr- und Lernmaterial zum Thema Wetter (und Klima) findet sich in Österreich in der Primarstufe nur vereinzelt. Diese ohnehin schon spärlich vorhandenen Unterrichtsmaterialen sind außerdem nicht empi-risch erprobt und scheinen hinsichtlich der Lernprozesse von Schüler*innen deutlich ausbaufähig.
Dieser Umstand erweist sich auch für Sekundarstufe als zutreffend, weshalb bereits in einzelnen Projek-ten mit der ZAMG seit 2020 daran gearbeitet (z.B. Entwicklung von Unterrichtsbausteinen für die Sekun-darstufe I zu Wetter und Klima, Verständlichkeit von Wetterprognosetexten – siehe dazu Krumphals et al., 2021; Krumphals & de Wit, 2022) wird. Aus ersten Unterrichtserprobungen konnten Hinweise auf Herausforderungen und Schwierigkeiten in Bezug auf die Lernprozesse von Schüler*innen der Se-kundarstufe I zur Unterscheidung von Wetter und Klima gewonnen werden. Zudem ergeben sich aus einer österreichweiten Fragebogenerhebung Hinweise bzgl. Verständnisschwierigkeiten bei Wetterprog-nosetexten innerhalb der Bevölkerung (Krumphals & de Wit, 2022). Diese Erkenntnisse unter-streichen sowohl die vordingliche Notwendigkeit nach einer Entwicklung von Lehr- und Lernmaterialien, hinsichtlich der Unterscheidung von Wetter und Klima, sowie die Bedeutung einer Grundbildung zum Thema Wetter und einem fundierten Verständnis zu Wetterberichten. Um eine solche Grundbildung erwerben zu können, müssen bereits früh, also auch in der Primarstufe, entsprechende Inhalte und Kompetenzen aufgebaut und entwickelt werden.

Beschreibung (engl.)
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Bericht