Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Boeckmann, Klaus-Börge; HS-Prof. Mag. Dr. Univ.-Doz. / 6600 Institut für Diversität und Internationales
Rotter, Daniela; Dr. Prof. / 6600 Institut für Diversität und Internationales
Projektleitung intern
Boeckmann, Klaus-Börge; HS-Prof. Mag. Dr. Univ.-Doz.
Rotter, Daniela; Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Hopp, Carina Natalie; Master of Education BA. / 6600 Institut für Diversität und Internationales
Kolleritsch, Wolfgang; BEd Prof.
Solstreif, Brigitte; Mag. / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Humboldt-Universität zu Berlin
KPH Wien/Krems
SprachSchatz – Verein für Mehrsprachigkeit – Begegnung – Zukunft
Universität Leipzig, University of Leipzig
Laufzeit
2021 – 2024
Beschreibung
Das Ziel des beantragten Forschungs- und Entwicklungsprojekts ist es, zu untersuchen, wie Lehramtsstudierende (LA-Studierende) durch ein eigens entwickeltes hochschuldidaktisches Konzept sowie einer eng angeleiteten Praxis im Rahmen der Lingusti-Sprachwerkstatt lernen, interaktiv sprachliche Lerngelegenheiten zu schaffen. Zu diesem Zweck werden in einem ersten Schritt und in Kooperation mit dem Verein SprachSchatz Videovignetten für den Einsatz in der Hochschullehre erstellt. In diesen Videovignetten soll verdeutlicht werden, mithilfe wel-cher sprachlichen und interaktionalen Strategien sprachliche Lerngelegenheiten für mehr-sprachige Kinder mit Deutsch als Zweitsprache geschaffen werden können. Dabei wird im Sinne des Konzeptes der Lingusti-Sprachwerkstatt soziales Lernen mit dem Focus-on-Form-Ansatz aus der Zweitsprachdidaktik verknüpft, um die Kinder sowohl in ihren sprachlichen als auch in ihren persönlichen Ressourcen zu stärken. Mithilfe der Videovignetten kann in weiterer Folge erhoben werden, wie Studierende zu Beginn ihrer Ausbildung im Rahmen des Schwerpunkts „Sprachliche Bildung und Diversität” Interaktionen wahrnehmen und hinsichtlich ihres Sprachförderpotentials einschätzen.

Phase 1 sieht die Entwicklung des hochschuldidaktischen Konzeptes vor, welches in Phase 2 im Rahmen der Ausbildung erprobt und weiterentwickelt werden soll. Dabei werden die für die Praxisphase relevanten Inhalte theoretisch und mithilfe der Videovignetten vermittelt. In Phase 3 steht die Erprobung der erarbeiteten sprachlichen und interaktionalen Strategien im Rahmen der Lingusti-Sprachwerkstatt im Zentrum. Die Studierenden werden an der Programmgestaltung mitwirken und einzelne Aktivitäten eigenständig umsetzen, um ihre Interaktionskompetenz und die Realisierung von Focus-on-Form (Rotter 2015) als zweitsprachendidaktischen Zugang im praktischen Tun erproben zu können. Anhand von Videoaufzeichnungen sowie introspektiven Daten soll untersucht werden, inwieweit die Studierenden ihre Interaktionskompetenz auf Grund des Interaktionstrainings im Rahmen des Projekts ausweiten konnten. Das außerunterrichtliche Praxisfeld der „Lingusti-Sprachwerkstatt“ stellt somit eine wertvolle Ergänzung zur bestehenden Praxis im Rahmen der Schulpraktika dar und fokussiert sprachliche Bildung und Förderung bewusst in einem non-formalen Setting.

Die Kolleginnen, mit denen im Projekt kooperiert wird, bringen für die Erstellung und im Einsatz der Videovignetten in der Hochschullehre hohe Expertise mit. Erste Arbeitstreffen sind hier bereits für den Herbst 2021 geplant.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Da Rocha, Karin; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Da Rocha, Karin; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Haidacher-Horn, Agnes; Mag.phil.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Jausovec, Vera; BEd / NMS Semriach
Müller-Caron, Amy; BA BEd / NMS Semriach
Kooperationspartner
NMS Semriach
Laufzeit
2015 – 2018
Beschreibung
Basierend auf der Prämisse, dass englische Kinderliteratur einen reichhaltigen Fundus für die Entwicklung des fremdsprachlichen Potenzials von Schüler/innen darstellt, ist es notwendig, Zugänge für Lehrpersonen wie Schüler/innen zu erschließen, die im differenzierten Unterricht bereits auf der Sekundarstufe I zur Anwendung gelangen können. Insbesondere in Neuen Mittelschulen ist der Einsatz fremdsprachiger Literatur sehr spärlich; Schüler/innen sowie das Potenzial der Werke werden hier häufig unterschätzt.
Ziel des Projekts ist eine Publikation differenzierter Unterrichtsmaterialien zu ausgewählten Werken der englischen Kinderliteratur. Unter Einbezug der Themen, die in die Bildungsstandards Einzug gefunden haben, lässt sich hier eine wertvolle literarische Ergänzung des Fremdsprachenunterrichts durch authentische Texte zur Steigerung der Fremdsprachenkompetenz in den vier Skills-Bereichen Reading, Writing, Speaking und Listening vornehmen. Das Werk soll Lehrer/innen dazu ermutigen, fremdsprachige Kinder- und Jugendliteratur im englischen Anfangsunterricht zu erproben und stellt eine Vielzahl methodischer Varianten und Zugangsweisen vor, die Differenzierung in heterogenen Klassen ermöglichen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Humer, Monika; Mag. / Bundesforschungs- und Ausbildungszentrum für Wald, Naturgefahren und Landschaft (BFW)
Lapin, Katharina; Dr. Mag. / Bundesforschungs- und Ausbildungszentrum für Wald, Naturgefahren und Landschaft (BFW)
Projektleitung intern
Kowasch, Matthias; Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
Basierend auf der nationalen Biodiversitätsstrategie 2020 sollen Inhalte wie Schutzgebiete, Ökosystemdiversität, Klimawandel, Flächenverbrauch, Fragmentierung natürlicher Lebensräume etc analysiert werden. Die Entwicklung von Unterrichtsmaterialien ergänzt die pädagogischen Schwerpunkte des Projektes.
Beschreibung (engl.)
Based on the National Biodiversity Strategy 2020, contents such as protected areas, ecosystem diversity, climate change, land use, fragmentation of natural habitats etc. will be analysed. The development of teaching materials complements the educational focus of the project.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Amtmann, Elisabeth Andrea; Mag. Bakk.
Matischek-Jauk, Marlies; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd.
Projektleitung intern
Amtmann, Elisabeth Andrea; Mag. Bakk. Prof.
Matischek-Jauk, Marlies; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Geider, Patricia; Mag. Bakk. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Krammer, Georg Christoph; Mag. / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Radler, Manuela; MA
Stöckl, Claudia; Mag. Dr.
Vogel, Walter; HS-Prof. Mag. DDr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Fontys Teacher Education Institute
Levinsky College of Education
Laufzeit
2015 – 2022
Beschreibung
Für Pädagogische Hochschulen stellt die PädagogInnenbildung NEU (PBN) eine Phase der Neuorientierung und des Umbruchs in Österreich dar. In der Steiermark kamen ab dem Studienjahr 2015/16 neue Curricula in der Lehramtsausbildung für die Primar- und Sekundarstufe zum Einsatz, die im Entwicklungsverbund Süd-Ost auf einer gemeinsamen Kooperationsbasis von vier Universitäten (Karl-Franzens-Universität Graz, Technische Universität Graz, Kunstuniversität Graz und Alpen-Adria Universität Klagenfurt) und vier Pädagogischen Hochschulen (PH Steiermark, Kirchliche Pädagogische Hochschule Graz, PH Burgenland, PH Kärnten) entwickelt wurden. Es war zu erwarten, dass dieser Prozess sich auf die Hochschullehre an der PH Steiermark auswirken wird. Im vorliegenden Forschungsprojekt liegt der Fokus daher auf dem Themengebiet der Hochschuldidaktik, das aus verschiedenen Perspektiven betrachtet wird (Hochschullehrende, Studierende, Rektorat, Dienstgeber). Aufgrund dessen ergibt sich die Gelegenheit, die erste Studierendenkohorte nach den neuen Curricula forschend zu begleiten. Mittels quantitativer und qualitativer Methoden soll ein umfassendes Bild von Hochschullehre an der PHSt gezeichnet werden. Im Vordergrund stehen dabei Einstellungen zu und Erwartungen an Hochschullehre an der PHSt. Weiters sollen Rahmenbedingungen für Hochschullehre beforscht und dokumentiert werden. Die Ergebnisse sollen einen Beitrag zur Identifikation von Bedarfen in der hochschuldidaktischen Professionalisierung liefern. Darüber hinaus werden die Perspektiven unterschiedlicher Beteiligter miteinander verglichen. Daraus sollen Erkenntnisse für die Hochschullehre allgemein und in besonderer Weise für die PH Steiermark abgeleitet werden.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Saxinger, Gertrude; Dr. Mag. / Universität Wien
Projektleitung intern
Kowasch, Matthias; Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Universität Melbourne
Laufzeit
2020 – 2020
Beschreibung
Beschreibung (engl.)
Context HEUREKA explores how formal education and capacity building in community-mining industry relations can foster collaborative and consensual decision-making and mitigate conflicts. The overarching aim is to contribute to socially just and sustainable futures in mining regions. We will co-create transformational knowledge and “connect (the) minds” of stakeholders in New Caledonia as an exemplar, with global lessons for gendered and intergenerational incorporation of local and Indigenous knowledge into decision-making and good governance. Our theoretical framework integrates perspectives from geography, anthropology, education and media studies. New Caledonia will be a ‘prism’ through which we develop a global theoretical understanding of what ‘collaborative and consensual decision-making’ involves in a mining context, how powerful this concept can be and how it can be achieved. Research questions What economic, political, social and cultural components of community–company relations underpin ‘collaborative and consensual decision making’? How can Indigenous knowledge (IK), mining-related knowledge and techniques for informed participation be integrated into formal education and capacity building? How can mining companies and communities work together to integrate IK meaningfully into consultative processes and planning/production activities? What can we gain scientifically and practically from comparing mining regions internationally, in order to advance the nexus of extractive industry studies and educational sciences for informing community participation in mining-related decision making? Methods HEUREKA is driven by mixed scientific methods and meaningful stakeholder engagement, employing a community based participatory research approach, which benefits communities through secure local ownership of knowledge. Future-oriented education and capacity building will take place through joint community and stakeholder workshops, development of teaching and capacity-building materials, citizen science video-making and scientific and lay-language publications in an Online Toolkit and in print. Level of originality An innovative combination of disciplines and stakeholders will assist the relevance of our research. We will contribute to local and international political and industry fora to promote new models of sustainable resource extraction, community–company relations and decolonised education/capacity building. Participants Indigenous Kanak communities of Baco and Touaourou, Environord, Vee Caa, Lycée Michel Rocard Pouembout, Koniambo Nickel SAS (KNS), Gertrude Saxinger, Matthias Kowasch, Prof. Simon Batterbury, Susan Thieme, Emma Wilson (ECW Energy Ltd.), Indigenous community researchers, postdoc researcher, two Indigenous PhD students, student assistant.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Blahowsky, Gail Barbet; Mag. Dipl.-Päd. BA.
Projektleitung intern
Blahowsky, Gail Barbet; Mag.phil.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Lewis, Catherine Mary; Dr. BA.
Zavertanik, Sonja; Dipl.-Päd. BEd
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Volksschule Algersdorferstraße
Laufzeit
2015 – 2017
Beschreibung
Im Forschungsprojekt werden vier Hauptziele verfolgt: 1. Es werden CLIL (Content and Language Integrated Learning) – Unterrichtsmaterialien entwickelt, die Lehrpersonen mit geringen fremdsprachendidaktischen Kenntnissen den Einstieg in eine zweckmäßige Unterrichtsmethode erleichtern. Die Lehrpersonen und die CLIL-Klassen werden in diesem Vorhaben vom Forschungsteam begleitet und unterstützt. 2. Es können Studierende in diesen CLIL-Klassen hospitieren, damit sie von Best-Practice Beispielen lernen und einen zeitgemäßen Sachfachunterricht erleben können. 3. Wir bieten an der PH Steiermark eine aktuelle ganzheitliche, fachübergreifende Lehr- und Lernmethode, welche die Motivation und den Lernerfolg der Schüler/innen erhöhen kann. 4. Es werden Lehrpersonen in der Steiermark CLIL-Unterrichtssequenzen in der Praxis durch Ausprobieren kennenlernen.
Beschreibung (engl.)
A Content and Language Integrated Learning (CLIL) Approach to Foreign Language Learning and Teaching in Primary School.
Guided Instructional Development
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Grillitsch, Maria; Mag. / BIFIE Graz
Reicher-Pirchegger, Elisabeth; Mag.phil.
Projektleitung intern
Reicher-Pirchegger, Elisabeth; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Grillitisch, Maria; Mag. / BIFIE Graz
Kooperationspartner
BIFIE Graz
Laufzeit
2015 – 2017
Beschreibung
Die Gestaltung gut begleiteter und anschlussfähiger Bildungsprozesse am Übergang zwischen Kindergarten und Volksschule (vgl. BildungsRahmenPlan, 2009) und eine Intensivierung der Kooperation der in diesen Prozess involvierten Institutionen und Personen stehen aktuell im Zentrum zahlreicher Reforminitiativen. Unter anderem wurden mit dem Schuljahr 2013/14 in allen Bundesländern Modellprojekte zur umfassenden Sprachförderung, sogenannten „Netzwerke Sprachförderung“, eingerichtet, die bis zum Schuljahr 2015/16 standortbezogene Konzepte und Maßnahmen für einen begleiteten Übergang und für umfassende Sprachförderung entwickeln sowie erproben sollen. Umgesetzt werden diese Netzwerkprojekte in sogenannten kooperativen Clustern, in denen der Landesschulrat (Stadtschulrat), die Pädagogischen Hochschulen mit angeschlossenen Praxisvolksschulen und Volksschulstandorten der Region sowie die Bildungsanstalten für Kindergartenpädagogik mit angeschlossenen Übungskindergärten bzw. weiteren Kindergärten zusammenarbeiten.
Die Pädagogische Hochschule Steiermark begleitet und unterstützt die beteiligten Bildungsinstitutionen in ihrem Cluster im Kontext des Projekts EVIS. Die Entwicklung gelingender Kooperationsstrategien zwischen Kindergarten und Volksschule – auch unter dem Blickpunkt der Förderung der sprachlichen Fähigkeiten der Kinder – stehen dabei im Zentrum und sollen dazu führen, eine dem spezifischen Standort gerecht werdende Bildungsbegleitung mit dem Fokus individuell fortlaufender Bildungsprozesse zu implementieren.
Im Rahmen der empirischen Studie wird auf Bedingungen, Chancen und Herausforderungen einer gelingenden Kooperation zwischen Kindergarten und Volksschule fokussiert. Ziel des Projektes ist es, mittels qualitativer Fallstudie Rahmenbedingungen, Prozesse und Effekte der Intensivierung der Kooperation der beiden Bildungseinrichtungen zu analysieren und die bislang initiierten Veränderungsprozesse multiperspektivisch – aus Sicht der Lehrpersonen, Kindergartenpädagog/inn/en, Schul- und Kindergartenleiter/innen, Eltern und anderen beteiligten Fachexpert/inn/en – zu beleuchten. Um eine differenzierte empirische Analyse des Forschungsgegenstandes zu ermöglichen, soll der Fokus explizit auf ein Projekt innerhalb des Clusters der PHSt (vgl. EVIS) gelegt werden und dieses längsschnittlich vom WiSe 2015/16 bis zum WiSe 2016/17 begleitet werden. Vorgesehen sind leitfadengestützte Interviews mit den Beteiligten im Cluster sowie eine umfassende Standortanalyse, die eine Beschreibung der sozialräumlichen Ausgangslage und Rahmenbedingungen sowie der Entwicklungen des spezifischen Schul- bzw. Kindergartenstandortes ermöglicht.
Die Ergebnisse dieses Forschungsprojektes sollen Erfolgsindikatoren und Entwicklungspotentiale für das Gelingen der Kooperation zwischen Kindergarten und Volksschule und damit verbunden für die Gestaltung anschlussfähiger Bildungsprozesse (vgl. BildungsRahmenPlan, 2009) aufzeigen sowie Handlungsempfehlungen für eine progressive Akzentuierung im Rahmen der Professionalisierung der Elementar- und Primarpädagog/inn/en darlegen und folgend eine nachhaltige Sicherung und Weiterentwicklung der wichtigen Reforminitiativen unterstützen.
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Holzinger, Andrea; SOL Mag. Dr.
Kopp-Sixt, Silvia; MA BEd
Projektleitung intern
Holzinger, Andrea; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Eck, Johann; MA Dipl.-Päd.
Geider, Patricia; Mag. Bakk.
Graß, Karl-Heinz; Mag. Dr. Dr.rer.nat. Prof.
Luschin-Ebengreuth, Nora; Mag. Dr. Prof.
Perl, Ingrid;
Riegler, Brigitte;
Spiegel-Neumann, Birgit;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Landesschulrat für Steiermark, Abteilung für pädagogische Angelegenheiten an AHS (P3)
Laufzeit
2015 – 2018
Beschreibung
In der PädagogInnenbildung NEU ist eine durch MentorInnen begleitete Induktionsphase für LehrerIinnen der Primar- und Sekundarstufe vorgesehen. Diese für zwölf Monate vorgesehene Induktionsphase erfolgt entweder nach dem Bachelor- oder nach dem Masterstudium und dient der berufsbegleitenden Einführung in das jeweilige Lehramt. Die Zuweisung zu einer Mentorin/einem Mentor erfolgt über die landesgesetzlich vorgesehene Personalstelle, die Zusammenarbeit zwischen jeweils einem bzw. einer BerufseinsteigerIn und einem bzw. einer MentorIin ist verpflichtend. Ergänzend dazu müssen die von Universitäten und Pädagogischen Hochschulen angebotenen Induktionslehrveranstaltungen, die der wissenschaftlichen Begleitung und Reflexion der Praxis im jeweiligen pädagogisch-praktischen Berufsfeld dienen, besucht werden (Dienstrechtsnovelle 2013 – Pädagogischer Dienst). Um diese Vorgaben erfüllen zu können, gilt es schon im Vorfeld Konzepte für Mentoring und für begleitende Induktionsveranstaltungen unter Einbeziehung vielseitigster Kommunikations- und Interaktionsformen zu entwickeln, zu erproben und zu evaluieren. Zentrales Projektziel ist, die Entwicklung von Unterrichtskompetenz in der Phase des Berufseinstiegs forschend zu begleiten. Im Zentrum steht die Analyse von Angeboten und Strategien, die der Entwicklung von fachbezogenem handlungsrelevantem Wissen dient. Fachspezifische Unterrichtsberatung sowie fachspezifisches Unterrichtscoaching stellen zentrale Elemente des Projektes dar. Ausgewählte Hochschullehrpersonen der Pädagogischen Hochschule Steiermark, die sich durch besonderes fachliches und pädagogisches Wissen auszeichnen sowie über Aktionsforschungs- und Beratungskompetenz verfügen, fungieren als regionale MentorInnen und bieten für Deutsch, Mathematik und Sachunterricht fachspezifische Beratung und fachspezifisches Unterrichtscoaching für BerufseinsteigerIinnen in der Volksschule an. Nach Mixed-Method-Prinzipien sollen durch den Einsatz qualitativer Methoden Erkenntnisse für die im Rahmen der PädagogInnenbildung NEU verpflichtend anzubietende Induktionslehrveranstaltungen abgeleitet werden.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Rottensteiner, Erika; HS-Prof. Mag. Dr.
Weitlaner, Regina; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Rottensteiner, Erika; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Gigerl, Renate; HOL Mag.phil. SR
Krammer, Georg Christoph; Mag.
Moser-Steyer, Sabine; BEd
Raunegger, Arno; Dipl.-Ing. BEd
Reitbauer, Michaela; MA Dipl.-Päd. BEd
Schulz-Kolland, Richard; Dipl.-Päd. BEd
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2018
Beschreibung
Ausgehend von einer Analyse von zukunftsweisenden Entwicklungsfeldern und Schwerpunktsetzungen innerhalb der Aktivitäten des Instituts für Lehramtsstudien der Primar- und Sekundarstufe im Studienjahr 2014/15 identifizierte sich die Schulpraxisforschung als zentrales Anliegen, da sich die Pädagogisch-Praktischen Studien als ein Kernelement der Ausbildung an der Pädagogischen Hochschule Steiermark verstehen und gleichsam den Motor für pädagogische Professionalisierung darstellen. Im Jänner 2015 wird in allen Studien, Volksschule, Sonderschule und Neue Mittelschule, zum Zweck der gezielten Vorbereitung auf dieses Forschungsprojekt eine Vorerhebung zu dem Verhältnis von Persönlichkeitsbildung und Schulpraktischen Studien mittels Fragebogen durchgeführt (n>300 Praxislehrpersonen und n>500 Studierende des 3. und 5. Semesters). Aufbauend auf diesen Vorarbeiten werden die Akteur/innen der Schulpraktischen Studien der auslaufenden Studiengänge in den Studienjahren 2015/16 und 2016/17 in einem Mixed-Methods-Verfahren längsschnittlich begleitend untersucht, mit dem Ziel evidenzbasierte Leit- und Gestaltungslinien für die neu startenden Durchgänge gemäß der Curricula der PädagogInnenbildung NEU zu generieren sowie die Datenbasis zum bis dato wenig thematisierten Verhältnis von Pädagogisch-Praktischen Studien und der Persönlichkeitsbildung zu erweitern. Zu den geplanten Methoden zählen neben der bereits laufenden Fragebogenerhebung Expertinnen-/Experteninterviews, Gruppendiskussionen sowie Fallarbeit begleitet vom Einsatz erprobter Persönlichkeitsinventare.

Die forschungsleitende Fragestellung lautet:
Welchen Beitrag leisten Pädagogische-Praktische Studien zur Entwicklung überfachlicher-personenbezogener Kompetenzen?Davon abgeleitet versteht sich das Forschungsprojekt als Qualitätsinitiative in der Hochschullehre, in dem es der weiterführenden Fragestellung nachgeht, welche persönlichkeitsbildenden Prozesse sich auf der Basis der Erkenntnisse für die Weiterentwicklung der Hochschullehre im Kontext der PädagogInnenbildung NEU sowie für die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Pädagog/innen modellieren lassen.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Gollowitsch, Karin; Mag.
Projektleitung intern
Gollowitsch, Karin; Mag. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Heiligenbrunner, Elisabeth; MSc
Pongratz, Hanns Jörg; Mag. Dipl.-Ing.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2017
Beschreibung
Zurzeit vollzieht das Fach Textiles Werken einen Bildungswandel, nämlich vom bloßen Erlernen einer Technik hin zu einem vernetzten Denken und Handeln zwischen Technologie, Ökologie und Ökonomie. Seitens der Lehrenden der Ausbildung ist zu beobachten, dass der Stellenwert dieses Faches sowohl in der Schule als auch in der Gesellschaft gering ist. Dies ist vermutlich auch darauf zurückzuführen, dass sehr wenige über die Bildungsinhalte Bescheid wissen. Auch Studierende sind zu Beginn ihres Studiums demotiviert, da sie an das Fach nicht nur positive eigene (Schul-)Erinnerungen knüpfen. Im Gegensatz zu den Erwachsenen sind Volksschulkinder hinsichtlich des Textilen Werkens meist sehr motiviert und neugierig. Geschlechtsunabhängig wollen sie in der Schule unterschiedlichste textile Techniken, aber auch Informationen zu ihren Textilien erlernen und erhalten. Durch diese intrinsische Motivation, etwas lernen zu wollen und auch durch das kindliche Neugierverhalten bestärkt, erlernen die Kinder die unterschiedlichsten Techniken. Hinzu kommt, dass die Kinder durch den ungehemmten Zugang zu den Aufgabenstellungen die textilen Techniken mit Begeisterung erproben. Ein eventuelles Scheitern hindert sie meist nicht daran, noch einmal von neuem zu beginnen und es solange zu probieren, bis sie es können. Diese vorhandene Motivation wird im Forschungsprojekt genutzt, um zu sehen, ob durch ein gemeinsames Unterrichten der beiden altersheterogenen Gruppen auf Seiten der Erwachsenen die Motivation und Einstellung gegenüber dem Fach Textiles Werken gesteigert werden kann. Auf Grundlage der Beobachtungen lautet die zentrale Forschungsfrage, ob es durch ein gemeinsames Unterrichten bei den Studierenden zu einer Wertsteigerung, also einer positiveren Einstellung zum Fach Textiles Werken, kommt. Dies hätte zur Folge, dass Lehrpersonen, die in ihrer Ausbildung für das Fach Begeisterung und Interesse zeigen, dieses Fach selbst mit Begeisterung und Interesse unterrichten werden und die Ziele und Inhalte des Faches sinnstiftend in den Gesamtunterricht integrieren können. Im Rahmen des Forschungsprojektes sollen die beiden heterogenen Gruppen, junge Schüler/innen und Lehramtsstudierende, partnerschaftlich gleichrangig angesehen werden. Dies lässt sich ermöglichen, da sowohl die Schüler/innen als auch Studierenden meist vergleichbare Vorrausetzungen mitbringen. Hierbei wird zu beobachten sein, wie heranwachsende und erwachsene Lernende an die Aufgabenstellung herangehen und Probleme lösen. Nach dem Arbeitsprozess wird evaluiert, ob Außenstehende unterscheiden können, welche Werkstücke von Kindern und welche von Erwachsenen hergestellt und gestaltet wurden. Im Rahmen eines Prä-Post-Designs werden quantitative Daten erfasst, um Erkenntnisse zur Erwartungshaltung der Studierenden gegenüber dem Fach und den Potentialen der Volksschulkinder bezüglich ihrer Produkte im Textilen Werken ableiten zu können.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht