Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Huber, Linda; Mag. MSc. PhD.
Projektleitung intern
Huber, Linda; Mag. MSc. PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2022
Beschreibung
Im Rahmen dieses Projekts wird Begabungsförderung als die Förderung eines Repertoires an Interessen, Fähigkeiten und Potenzialen verstanden, welches es bei allen Kindern zu erkennen und zu fördern gilt (vgl. Schrittesser, 2017). Um dieses Potenzial entfalten zu können, bedarf es neben bestimmten Persönlichkeitsfaktoren förderlicher Bedingungen im Umfeld. Begabungen stellen somit etwas Dynamisches und Prozesshaftes dar (vgl. Roth, 1952; Fischer, 2015).

In etlichen internationalen Studien konnte belegt werden, dass die Lehrperson eine zentrale Rolle für die Entwicklung von Schüler_innen spielt (Kraut & Schieren, 2013; Mayr & Neuweg, 2006; Roth 2015). Im Zusammenhang mit der Diskussion über das „Ob“ und „Wie“ einer speziellen Begabungsförderung ist daher zu klären, welche bestimmten Merkmale Lehrpersonen aufweisen sollten, um für ihre Schüler_innen eine bestmögliche Lernumgebung zur Entfaltung ihrer Potenziale zu gestalten. Diese Merkmale umfassen sowohl die Persönlichkeit, als auch die professionelle Haltung und die institutionelle Umgebung der Lehrperson (Perleth & Runow 2009).

Betrachtet man die Heterogenität der Lehrer- und Schülerschaft so stellt sich weiters die Frage, inwieweit spezifische Begabungen, der kulturelle bzw. linguistische Hintergrund, sowie das Geschlecht das Verständnis einer „begabungsfördernden Lehrperson“ moderieren. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Begegnungen im interkulturellen und interlingualen Kontext oftmals von Missverständnissen und Unsicherheiten im Umgang miteinander geprägt sind (Witte, 2009).

Folgende Forschungsfragen werden behandelt:
1. Welches Verständnis von Begabung und ihrer Förderung haben Lehrkräfte und Schüler_innen?
2. Wie werden diese Vorstellungen von Begabungsförderung konkret pädagogisch in der Förderung von Potenzialen und Interessen umgesetzt?
3. Welche Merkmale und Maßnahmen nehmen Schüler_innen als begabungsfördernd wahr?
4. Welche Herausforderungen nehmen Lehrpersonen und Schüler_innen bei der Förderung von Begabungen in interkulturellen und mehrsprachigen Lernräumen wahr? Welche Handlungsstrategien verwenden sie im Umgang mit dieser Heterogenität?

Die zu untersuchenden Schulen (Sekundarstufe 1) weisen eine sehr heterogene Schülerpopulation auf bzw. haben Begabungsförderung im Kontext von kultureller, ethnischer, sprachlicher und sozialer Diversität als programmatisches Ziel gesetzt. Die qualitativen Daten (semi-strukturierte Einzel- und Gruppeninterviews, Gruppeninterviews) werden mittels MAXQDA aufbereitet, codiert und mithilfe der Triangulationsmethode (Flick, 2012) analysiert.

Das Forschungsprojekt „Potenzialentfaltung im interkulturellen, mehrsprachigen Klassenzimmer fördern“ bewegt sich im Spannungsfeld zweier Themenbereiche, die beide den Kernkompetenzen der PH Salzburg in der Aus-, Fort- und Weiterbildung zuzuzählen sind:
Begabungsförderung
Umgang mit kultureller und sprachlicher Heterogenität
Ziel ist es, die subjektive Wichtigkeit konkreter Lehrer_innenmerkmale sowohl aus Schüler_innen- als auch aus Lehrer_innenperspektive zu erheben und miteinander zu vergleichen. Basierend auf den Forschungsergebnissen sollen Konzepte entwickelt werden, die Lehrer_innen bei der Gestaltung von begabungsfördernden Bildungsräumen im multikulturellen, multilingualen Kontext unterstützen. Diese Konzepte können im Anschluss im Rahmen von Lehrer_innenaus-, Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen vermittelt und erprobt werden.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Pädagogische Hochschule Salzburg
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Projektleitung gesamt
Burtscher, Myriam; Mag. Dipl.-Päd.
Projektleitung intern
Burtscher, Myriam; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2019
Beschreibung
Ziel(e) und Fragestellungen der Arbeit
Im Rahmen des vorliegenden Dissertationsvorhabens soll untersucht werden, welche konkreten unterrichtlichen Maßnahmen im Bereich der Division in besonders
geeigneter Weise zum Aufbau von tragfähigen Grundvorstellungen und einem nachhaltig gesicherten Operationsverständnis beitragen können.
Von besonderem Interesse ist dabei, in welchem Zusammenhang die Entwicklung der Grundvorstellungen zur Division zu dem zuvor erreichten Verständnis der Multiplikation stehen und welche Auswirkungen es auf den Aufbau und die
Nachhaltigkeit von tragfähigen Grundvorstellungen zum Dividieren hat, wenn im Unterricht das Aufteilen und Verteilen zeitlich getrennt und jeweils für sich deutlich akzentuiert erarbeitet werden.

Offene Fragen sind:
Soll die Division mit der Multiplikation zeitlich verschränkt oder deutlich danach thematisiert werden?
Ist die Unterscheidung von Aufteil- und Verteilaufgaben nur als Hintergrundwissen der Lehrperson wichtig oder sollen auch Kinder eine Unterscheidung treffen können?
Sollen beide Grundvorstellungen zur Division (Verteilen und Aufteilen) gleichzeitig oder deutlich voneinander getrennt thematisiert werden?
Wenn eine zeitliche Trennung sinnvoll ist: Mit welcher Grundvorstellung soll begonnen werden?

Methode
Ausgehend von den bereits identifizierten offenen Fragen sollen in einem nächsten Schritt weitere empirische Untersuchungen und stoffdidaktische Arbeiten zum Divisionsverständnis von Schülerinnen und Schülern verglichen und analysiert werden. In diesem Zusammenhang soll, aufbauend auf dazu
veröffentlichten Arbeiten ein qualitatives Diagnoseinstrument zum Erheben des Divisionsverständnisses von Schülerinnen und Schülern entwickelt und pilotiert werden. Weiterhin werden aus vorliegenden Veröffentlichungen auch des englischen Sprachraums Elemente eines Arithmetikunterrichts herausgearbeitet, die sich als für den Aufbau und die möglichst nachhaltige Sicherung von tragfähigen Grundvorstellungen zum Dividieren in besonderer Weise förderlich herausstellen lassen.

Auf Grundlage dieser Vorarbeiten werden ab dem Schuljahr 2015/2016 in Zusammenarbeit mit zwei Lehrpersonen Unterrichtssequenzen entwickelt, welche von diesen Lehrkräften in deren beiden Klassen durchgeführt und mittels qualitativen Interviews mit den Kindern, durch Hospitationen im Unterricht und Leitfadeninterviews mit den Lehrkräften fortlaufend evaluiert und weiter ausgeschärft werden sollen (developmental research). Die Entwicklungsverläufe des Divisionsverständnisses von Kindern werden so vom Ende des 1. bis Mitte des 3. Schuljahres unter methodisch kontrollierten Unterrichtsbedingungen erhoben und analysiert. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei durchgehend jenen Kindern, die im frühen Mathematikunterricht anhaltende Lernschwierigkeiten zeigen.

Beschreibung (engl.)
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Pädagogische Hochschule Salzburg
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Projektleitung gesamt
Schönbaß, Doris Gertrud; Dr.
Projektleitung intern
Schönbaß, Doris Gertrud; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2022
Beschreibung
Hintergrund: Die Forschungsstudie ist Teil eines von der School of Education/Universität Salzburg initiierten Forschungsprogramms zum Professionswissen und der Kompetenzentwicklung von Lehramtsstudierenden. Die Teilstudie des Fachbereichs Germanistik richtet sich dabei einerseits auf das Professionswissen und den Erkenntniszuwachs der Deutsch-Lehramt-Studierenden im Bereich der Literaturdidaktik in der Sekundarstufe 1, andererseits auf ihre eigene Einstellung zum Lesen sowie ihre Bewertung von Kinder- und Jugendliteraturunterricht.

Inhalt – Ziel:
Teilstudie 1/Eingangserhebungen: Es gilt zu erheben, welche inhaltlichen, fachlichen wie auch persönlichen und motivationalen Voraussetzungen die Studierenden zu Beginn ihres Studiums Deutsch-Lehramt aufweisen und welche Vorerfahrungen sie aus ihrem eigenen Deutschunterricht mitbringen (eigenes Leseverhalten der Studierenden, Beweggründe für die Studienwahl Deutsch-Lehramt, eigene Erfahrungen mit und Bewertung von Literaturunterricht, Vorwissen zu Lesedidaktik, Lesesozialisation und Kinder-/Jugendliteratur sowie Vorstellungen zur Gestaltbarkeit von Literaturunterricht u.v.m.).

Diese Daten geben anhand der Vorerfahrungen der Befragten auch Aufschluss über den gegenwärtig an österreichischen Schulen praktizierten Lese- und Literaturunterricht in der Sekundarstufe 1 und dessen Qualität ( rückblickende Bewertung durch die nun selbst Deutsch-Studierenden).

Methode: Quantitative Erhebungen mittels Fragebogen
Studie 1 = Einstiegserhebungen (Fragebogen mit Multiple-Choice-Fragen und offenen Fragen; gesamt 30 Fragen); Durchführungszeitpunkt Oktober 2016 und 2017, Studienanfänger/innen im Verbund Mitte
(n 2016 = 105, n 2017 = 126); Durchführung im Rahmen der STEOP in Salzburg und Linz

Stand August 2018:
Datenerfassung, -analysen und Datenvernetzung der beiden Einstiegserhebungen ist abgeschlossen, Detail- und Ursachenanalysen z.T. bereits durchgeführt, z.T. noch in Arbeit – wird im WS noch fortgesetzt.

Ausblick auf Studienjahr 2018/19:
> Publikation und Präsentation von Ergebnissen aus Studie 1 (= Einstiegserhebungen 2016 und 2017)
> Planung von Studie 2 = Abschlusserhebungen (Befragung der Studierenden am Ende des Bachelorstudiums, d.h. aufgrund der Studiendauer frühestens möglich 2020/21); Zielsetzung hierbei: Befragung von Studierenden zu Abschluss ihres Bachelorstudiums (Format und Methode der Erhebung derzeit in Planung); ein Teil der Daten der Einstiegserhebungen soll als Vergleichsdaten dienen, um eine Weiterentwicklung der Studierenden im Laufe des Studiums sichtbar zu machen – einerseits ihre fachliche und didaktische Wissenserweiterung (durch fachwissenschaftliche, fachdidaktische, bildungswissenschaftliche Lehrveranstaltungen, Schulpraktika, eigenes Engagement etc.), andererseits ihre dazugewonnenen und gegebenenfalls veränderten Einstellungen zu Kinder-/Jugendliteratur sowie Literaturdidaktik.

Beschreibung (engl.)
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Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Seethaler, Elisabeth; B.Ed. Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Seethaler, Elisabeth; BEd Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2019
Beschreibung
Bisher ist die Generierung von Wissen und Können rund um Klassenführung bei Lehramtsstudierenden im deutschsprachigen Raum kaum systematisch beforscht. So gibt es wenige Studien zu spezifischen Lernarrangements im Lehramtsstudium. Piwowar, Ophardt und Thiel (2016) etwa untersuchen Lehr-Lernarrangements zur Förderung von Kompetenzen im Klassenmanagement im Vorbereitungsdienst. Diese Forschung bezieht sich jedoch auf die zweiphasige LehrerInnenausbildung. Nachdem auch nach der Reform der LehrerInnenbildung in Österreich (BGBl I, 2013a) die Lehramtsstudierenden bereits mit einem Bachelor-Abschluss eigenverantwortlich in den Lehrberuf eintreten (können) (BGBl I, 2013b), ist das Erlernen von Klassenführung bereits im Rahmen der ersten Phase essentiell. Hier setzt das von 2016 bis 2019 laufende Projekt an: Dem Modell zur Entwicklung vom Novizen zum Experten nach Berliner (2001, 2004) folgend, werden Lehr- und Lernarrangements konstruiert und im Rahmen einer Interventionsstudie (N=200) an vier Pädagogischen Hochschulen Österreichs auf deren Wirksamkeit geprüft. Zu berücksichtigen ist dabei, dass die Lehramtsstudierenden nicht als „tabula rasa” in den Lernprozess eintreten, sondern mit unterschiedlichen relevanten Teilkompetenzen in unterschiedlich ausgeprägter Form bereits das Lehramtsstudium beginnen (Neuweg, 2010, S. 39). Insofern ist bei den anzubietenden Lernarrangements zu berücksichtigen, dass die persönlichen Erfahrungen und die damit verbundenen Fähigkeiten der Lehramtsstudierenden einbezogen werden. Darüber hinaus gilt es nach Ophardt und Thiel (2016, S. 18) zum Erlernen der Klassenführung komplexe Lernarrangements mit sich ergänzenden Ansätzen wie theorie-, simulations- und videobasiertem Lernen anzubieten. Die daraus für die Studie abgeleiteten Interventionen untersuchen die Wirksamkeit des Einsatzes von Rollenspielen bzw. videobasierten Trainings. Ziel ist es, dass die Lehramtsstudierenden nach Durchlaufen der entwickelten Lehr- und Lernarrangements Strategien der Klassenführung erkennen, analysieren und beurteilen können.
Beschreibung (engl.)
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Pädagogische Hochschule Salzburg
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Projektleitung gesamt
Buchacher, Walter; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Buchacher, Walter; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2019
Beschreibung
Die Projektidee Das Projekt „LernPark” zielt auf die Entwicklung eines neuen Lehr-Lern-Formats ab, welches erprobt und beforscht wurde. Damit sollen mehr Eigenständigkeit, Bedeutsamkeit und Zukunftsrelevanz im Unterricht an Hochschulen und Schulen erreicht werden.
„LernPark” ist eine Wortschöpfung des Autors. Gärten und Parks als Kulturelement wie Bildung sollen Beobachtung, Besinnung, Begegnung, Muße, Spiel und Erkenntnis anregen.
Ein an traditionellen Mustern ausgerichtetes Bildungsverständnis vernachlässigt die Antizipation von Zukünftigem, wodurch folgerichtiges Handeln auf bedrohliche Entwicklungen zu spät greift. Dies zeigen neben dem Club of Rome (1980) Neurowissenschafter_innen (Tanja Singer, Joachim Bauer, Manfred Spitzer, Gerald Hüther) oder der Genetiker Markus Hengstschläger auf. Die Dringlichkeit für mehr Eigenständigkeit und Selbstverantwortung im Bildungshandeln ist höher geworden.
Umsetzung 1. Etappe Angeregt durch Problemlöseverfahren in der Technik wird versucht, diese auf soziale Abläufe zu übertragen. Dafür werden geeignete und theoretisch fundierte Erkenntnisse auf den zentralen Zusammenhang reduziert und zur Steigerung der Verständlichkeit in ein Bild übersetzt (Vignetten). In der Fachliteratur findet sich eine Fülle geeigneter Modelle (z.B. zum Pareto-Prinzip, Johari-Fenster, Wertequadrat, zu Einstellungen oder annehmbarer Kritik). Viele davon hat der Autor in seinen bisherigen Publikationen besprochen (Buchacher & Wimmer, 2008). Mit dieser Vignette lässt sich über positive und belastende Faktoren in einem Bereich Bilanz ziehen. Die Idee stammt vom Autor, die Verteilung 80:20 wurde in Anlehnung an das Parteo-Prinzip gewählt.
In einer ersten Etappe wurden 15 Themen aus den Bereichen Persönlichkeit, Führung und Kommunikation zu Vignetten ausgearbeitet. Die Erprobung erfolgte 2016/17 in vier Seminargruppen. Alle Studierenden hatten den Auftrag, zu ausgewählten Vignetten mit insgesamt fünf Personen aus dem privaten Umfeld ins Gespräch zu kommen. Die dabei gemachten Erfahrungen wurden schriftlich dokumentiert. Zusätzlich wurde der Einsatz der Vignetten mittels Fragebogen evaluiert. Damit konnten für die Auswertung 375 dokumentierte Berichte und 75 Fragebögen herangezogen werden.
Einige Ergebnisse der Fragebogen-Erhebung ¬¬Zu 100% wurde eine bestimmte Vignette für eine bestimmte Person ausgewählt. ¬¬Bei 92% der Personen war die Reaktion auf die Vignette positiv, fast jedes Mal hat sich daraus ein konstruktives Gespräch entwickelt. ¬¬Diese Gespräche dauerten zwischen 5 und 40 Minuten, im Durchschnitt 15 Minuten. ¬¬Für 95% der Zielpersonen war der Text auf der Vignette selbsterklärend. ¬¬Als Absichten für die Auswahl der Vignette für eine bestimmt Person wurden genannt: Impuls zum Nachdenken; um ins Gespräch zu kommen; um zu helfen, auf bestimmte Situationen zu reagieren; aus Neugier, was passiert ¬¬Die Bilder auf der Vignette wurden durchwegs positiv aufgefasst.
Ausblick 2. Etappe Bereits begonnen wurde mit der Weiterentwicklung der Vignetten zu selbsterklärenden Lern- und Erfahrungsstationen. Ein ganzer Parcours wird in kleinen Gruppen Station für Station durchlaufen. Der Lernertrag wird gleich vor Ort in einem vorbereiteten Portfolio dokumentiert. Die Stationen eines solchen Parcours können später auch in einem anregenden Ambiente im Freien eingerichtet sein: Das Ziel „LernPark” ist erreicht.
Beschreibung (engl.)
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Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Tockner, Michael; Mag.
Projektleitung intern
Tockner, Michael; Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2020
Beschreibung
Das Dissertationsprojekt strebt im Wege einer rechtsdogmatischen Analyse die Untersuchung von Rechtsfragen im Zusammenhang mit der Inklusion von Menschen mit (schwerpunktmäßig) geistiger Behinderung im österreichischen Schul-, Hochschul- und Universitätsrecht an.

Den Ausgangspunkt sollen dabei die Zusicherungen der UN-Behindertenrechtskonvention vom 13. Dezember 2006 bilden (insb. Art. 24, der die Vertragsstaaten verpflichtet, behinderten Menschen ein integratives/inklusives Bildungssystem auf allen Ebenen und lebenslanges Lernen zu gewährleisten [Anmerkung: der authentische englische Vertragstext lautet „an inclusive education system“ und wurde ursprünglich als bloß „integratives Bildungssystem“ in die deutsche Fassung übertragen. Eine Korrektur wurde für Österreich mit BGBl. I Nr. 105/2016 auf den Wortlaut „inklusives Bildungssystem“ vorgenommen]). Im Rahmen des Dissertationsprojekts soll die rechtliche Umsetzung der in der Behindertenrechtskonvention in der Folge näher ausgeführten Zielsetzungen dieser Bestimmung im österreichischen Schul-, Hochschul- und Universitätsrecht untersuchen, somit vollumfänglich darstellen und, wo erforderlich Lücken identifizieren und neue oder weiterführende Regelungsbedarfe identifizieren sowie dafür konkrete Lösungsvorschläge und Wege zu einer Implementierung dieser Lösungsvorschläge erarbeiten. Im Pflichtschulbereich bietet
das Schulrecht über den Sonderpädagogischen Förderbedarf Ansatzpunkte. Für Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen (Sekundarstufe II) sind entsprechende Regelungen a priori nicht identifizierbar. Erst im Bereich des Zuganges zum tertiären Bildungsbereich finden sich im Hochschulgesetz sowie im Universitätsgesetz Regelungen, die auch auf z. B.
Studienberechtigungsprüfungen anwendbar sein könnten. Auch haben Studierende mit einer Behinderung Anspruch auf eine (verpflichtende) Modifikation der Curricula, insoweit das
Ausbildungsziel des gewählten Studiums erreichbar bleibt. Daneben bestehen Regelungen, die im Verlauf des Studiums ausdrücklich einen Anspruch statuieren auf eine abweichende
Prüfungsmethode, wenn die oder der Studierende eine Behinderung nachweist, die ihr oder ihm die Ablegung der Prüfung in der vorgeschriebenen Methode unmöglich macht, und der Inhalt und die Anforderungen der Prüfung durch eine abweichende Methode nicht beeinträchtigt werden. Ob und
inwieweit diese bestehenden Regelungen für bzw. Ansprüche von Menschen mit einer Behinderung hinlangen für die Verwirklichung des angestrebten inklusiven Bildungssystems auf allen Ebenen bzw. für ein lebenslanges Lernen wird im Projekt zu untersuchen und zu beurteilen sein.

Es ergeben sich daher zwei miteinander verwobene Forschungsfragen: Erstens die Frage nach der
Bestandsaufnahme bzw. Befundung des vorhandenen Rechtsbestandes zur Umsetzung der oben genannten Anliegen der Behindertenrechtskonvention und zweitens die Frage nach offenen Notwendigkeiten und konkreten Möglichkeiten zur Fortschreibung des Rechtsbestandes zur weiteren Umsetzung der Zielsetzungen der Behindertenrechtskonvention. Eine Einschränkung der zu untersuchenden Rechtsbereiche bleibt dabei ausdrücklich vorbehalten, sollte sich im Zuge der
Projektarbeit ergeben, dass die angestrebte Dissertation dadurch zu umfangreich werden würde.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Schrittesser, Ilse; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Huber, Linda; Mag. MSc. PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2019
Beschreibung
Artikel 29 der UN-Kinderrechtskonvention (1989) besagt, dass die Bildung eines Kindes daran ausgerichtet sein muss, „die Persönlichkeit, die Begabung und die körperlichen Fähigkeiten des Kindes voll zur Entfaltung zu bringen“. Demnach versteht man unter Begabung ein Repertoire an Interessen, Fähigkeiten und Potenzialen. Dieses Verständnis liegt auch dem Projekt zugrunde und steht im Einklang mit dem aktuellen Grundsatzerlass zur Begabungsförderung (BMB, 2017) in dem „… Begabung als das Potential eines Individuums zu Leistungen in verschiedenen Domänen und gesellschaftlichen Gebiete verstanden wird“.

Im Projekt werden acht Schulen in den Blick genommen, die sich Begabungsförderung gemäß dem Grundsatzerlass als programmatisches Ziel gesetzt haben. Neben Videographien zur Unterrichtsrekonstruktion werden Einzelinterviews mit Schulleiter_innen, Qualitätsbeauftragten (SQA/QIBB) und Lehrer_innen sowie erweiternd Gruppeninterviews mit Schüler_innen durchgeführt, um folgende Fragestellungen zu beantworten:

1. Wie wird Begabungsförderung an den Schulen verstanden und welche Motive haben die Schulen bewegt, diesen Schwerpunkt zu etablieren?

2. Inwiefern sind die genannten Vorstellungen von Begabungsförderung und deren konkrete Umsetzung pädagogisch legitimierbar?

Die Daten werden mittels dokumentarischer Methode (Bohnsack 2003) und objektiver Hermeneutik (Oevermann 2008) analysiert und mit Schulprofilen und SQA/QIBB-Papieren kontrastiert.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Kipman, Ulrike; DDr. Dr. BSc.
Projektleitung intern
Kipman, Ulrike; DDDr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2019
Beschreibung
Wenn der Begriff „Problemlösen“ fällt, dann stößt man entweder auf Begeisterung oder auf ablehnende Gesten. Es gibt kaum Menschen, die auf diesen Begriff neutral reagieren. Fragt man Personen, was sie mit diesem Begriff assoziieren, fallen Begriffe wie „Denken“, „Intelligenz“ oder „Hochbegabung“ und neuerdings auch immer wieder Begriffe wie „Exit-Games“ oder „Escape the Room-Games“, wo sich dieselbe Polarisierung wie bei der Begriffsnennung alleine zeigt: Während die einen fast süchtig danach sind und schon auf die Neuauflage warten, können die Anderen mit derartigen Spielen wenig anfangen.

Es taucht natürlich die Frage auf, was „die Einen“ haben und „die Anderen“ nicht. Man versucht, dem auf den Grund zu gehen und verschiedenste Personengruppen beim Problemlösen zu beobachten indem man Denksportaufgaben stellt, Spiele mit hohem Problemlösegehalt vorgibt und Umkehraufgaben produzieren lässt. Die Thesen, die sich aus der unsystematischen Beobachtung ergeben sind so vielfältig wie die Personen selbst, man stellt sich die Frage, ob es mit der Persönlichkeit zu tun haben könnte (und wenn ja, mit welchen Merkmalen die Freude und der Erfolg beim Problemlösen konfundiert ist: ist es die Selbstwirksamkeit, ist es die proaktive Einstellung, ist es die Extraversion oder ist es eine Kombination aus vielen Persönlichkeitsmerkmalen?) oder ob es mit der Motivation zu tun hat (sind es diejenigen, die eine hohe Leistungsmotivation haben?) oder ob es schlichtweg die kognitiven Voraussetzungen sind, die dazu führen, dass „die Einen“ das Problemlösen lieben und die anderen nicht.

Mit einem Szenaro in einem Programm (analog zu Dörner) geschrieben und mit einer Mission, die erfüllt werden muss (unter Zeitdruck) und bekomme – werden Informationen zu allen möglichen Parametern aus dem Programm (wann wurde Geld investiert, wie viele Grundstücke wurden ausgewiesen,…) extrahiert. Zudem werden IQ, Persönlichkeitsmerkmale (Selbstsicherheit, Ängstlichkeit, Reflexionsvermögen,…) erhoben.

Ausgewertet werden soll mit SPSS, LISREL, PROCESS, LATENT GOLD und HLM in Form von multivariaten Verfahren (SEM, Pfadmodelle, Mediations- und Moderationsmodelle…)

Erkenntnisinteresse und Verwertungszusammenhang:
Diese Studie erlaubt es, komplexes Problemlösen bei Schüler/innen der GS II und der Sekundarstufe umfassend zu erheben (es lassen sich mehr als 1000 Parameter aus der Computersimulation extrahieren) und mit Persönlichkeitsmerkmalen und Umweltmerkmalen in Verbindung zu setzen. Die legendäre Studie von Dörner kann so repliziert werden mithilfe von moderneren Mitteln und in einer anderen Zielgruppe. Daraus können mehrere Artikel in hochkarätigen Journals entstehen und auch interessante Kooperationen mit anderen Hochschulen.

Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Bramberger, Andrea; Mag. Dr. Univ.-Doz.
Projektleitung intern
Bramberger, Andrea; Mag. Dr. Univ.-Doz.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2023
Beschreibung
“Safe space” is both a precondition, and one of the effects, of efforts of inclusiveness and egalitarian access to education. It supports and is supported by equitable learning opportunities through mutual appreciation, respect, and a coming to voice in schools and universities. By creating safe spaces for learning and unlearning, researchers and practitioners have been working to strengthen the purpose of schools and universities, where education and learning are intended for everyone (Giroux, 2015, 2014; Kincheloe, 2004), with the goal of increasing critical thinking and valuing difference (Benhabib, 2002, 2016). There is an ongoing tradition of discussing the issue of safe space in feminist studies (e.g., Keating, 1999). Drawing on this foundation in gender, we broaden and specify our focus to include gendered identities intersecting with class, race/ethnicity, sexual orientation, and ability within multiple aspects of education.
We want to showcase work supporting access to education of vulnerable populations, as well as efforts that help privileged groups understand their role in perpetuating the marginalization of others in educational spaces, by bringing into the popular discourse examples of the diverse and valuable work taking place. The vision for this research initiative and edited volume is to feature both scholarship and practice related to creating the kinds of spaces needed in education to support learning as it is entwined with gender, gendered biases, and power dynamics and structures. As such, this will combine foundational concepts with practical cases of creating safe spaces in various venues of education for diverse identities as they intersect with gender.
Why would we re-conceptualize safe space regarding gender towards inclusiveness? – Re-conceptualization stresses the process, flexibility, and the persistent efforts towards safe space. There is no concept of safe space to be discovered, but rather concepts to be discussed, optimized, transformed, rejected. Inclusiveness stresses the valuation of and the openness for diversity, difference, and heterogeneity. The initiative/book is an experiment in re-conceptualization and gender is its focal point.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Trültzsch-Wijnen, Christine Wilhelmina; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Trültzsch-Wijnen, Christine; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2022
Beschreibung
Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass sich Smartphones mit mobilem Internetzugang weitgehend etabliert haben und zum Alltag in Österreich (auch in Deutschland und der Schweiz) gehören. So nutzen 2016 insgesamt etwa 74% der Österreicherinnen und Österreicher mobiles Internet via Smartphone, in der Altersgruppe 16-44 Jahre sind es über
88% (Statistik Austria 2016a). Andere Daten ermitteln in der Altersgruppe 15-69 sogar 92% Smartphone-Nutzerinnen und -Nutzer, die mobiles Internet nutzen (MMA 2016). Etwa 73%
davon nutzen Standortbezogene Dienste, davon über 90% für Navigation und Standortabfrage, aber etwa 60% auch für die Abfrage von Geschäften oder Lokalen in der Nähe (MMA 2016). Diese Angaben decken sich weitgehend mit denen, die etwa Zickuhr (2013) für die USA ermittelt hat. Für Jugendliche unter 16 Jahren und Kinder, liegen Daten zur allgemeinen Internetnutzung sowie zum Besitz von Smartphones vor, jedoch existieren noch wenige Informationen zur mobilen Internetnutzung dieser Altersgruppe vor.

Location Based Services, also die Verwendung von Apps, über die NutzerInnen ihre Geodäten bekanntgeben, sind bereits seit einiger Zeit Gegenstand vor allem computerwissenschaftlicher
und geoinformatischer Forschung. Auch finden sich Untersuchungen, die Akzeptanz und Potentiale aus einer wirtschaftswissenschaftlichen (Marketing-)Perspektive beleuchten. Die medienpädagogische Forschung ist dazu noch relativ jung und setzt zwei unterschiedliche Schwerpunkte: Auf der einen Seite finden sich eher technisch orientierte Ansätze (wie bspw. Screencapturing, Auslesen von Log-Files oder Nutzung von APISchnittstellen),die softwarebasiert arbeiten. Auf der anderen Seite existieren Untersuchungen, die auf sozialwissenschaftliche Methoden wie Fragebogen oder Interviews zurückgreifen und stärker die Motive und Gebrauchsweisen in den Mittelpunkt stellen.

Das geplante Forschungsprojekt verfolgt mehrere Ziele:
In einem ersten Schritt soll die vorhandene Literatur zu Location Based Services und zur allgemeinen mobilen Internetnutzung aufgearbeitet werden. Ein besonderer Fokus liegt dabei
auf Kindern und Jugendlichen, da hier ein Trend zur stärkeren Nutzung durch immer jüngere Heranwachsende feststellbar ist.
Basierend auf diesen Erkenntnissen soll in einem weiteren Schritt ein empirisches Projekt zur Untersuchung von Location Based Services und Smartphone Repertoires von Kindern,
Jugendlichen und jungen Erwachsenen ausgearbeitet werden. Dabei soll der Ansatz der Medienrepertoires für das Smartphone ausgebaut werden und es werden Forschungsinstrumente und Forschungsdesigns speziell für die Untersuchung von Kindern und Jugendlichen entwickelt.
Dieser Projektentwurf soll in weiterer Folge zu einem Projektantrag für ein österreichweites Forschungsprojekt (FWF, OENB etc.) ausgebaut werden. Bei Bewilligung dieses Antrags könnte nach Abschluss dieses theoriebasierten Projekts, ein empirisches Folgeprojekt angeschlossen werden.
Erkenntnisinteresse und Verwertungszusammenhang in Bezug auf die Aufgaben der Pädagogischen Hochschule (Produkt und seine Verwertung bzw. Relevanz für Lehre und Praxis):
In der pädagogischen Praxis gibt es viele Diskussionen zur Handynutzung von Kindern und Jugendlichen sowie zum Umgang damit in der Schule. Hier reichen die Ansätze von
extremem Kulturpessimismus bis zur Medieneuphorie. Eine bessere Information darüber, welche Apps und Location Based Services tatsächlich von Heranwachsenden genutzt werden, ermöglicht es auch auf medienpädagogischer Ebene bessere und gezieltere Ansätze zur Medienkompetenzförderung und Sensibilisierung im Umgang mit Privatsphäreeinstellungen und Big Data zu entwickeln. Außerdem eröffnen sich dadurch verschiedene Möglichkeiten zur pädagogisch sinnvollen Nutzung von Location Based Services.

Beschreibung (engl.)
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Bericht